Zweierlei Maß hat Gott der Welt gegeben: Eines für Juden und eines für den Rest der Welt

Anlässlich des Prozesses wegen der Zerstörung des Weltkulturerbes in Timbuktu spricht

Irina Bokowa, Unesco-Chefin:

Die vorsätzliche Zerstörung von Welterbe ist ein Kriegsverbrechen, das als Kriegstaktik eingesetzt wird, um Furcht und Hass zu verbreiten.

Was für ein Segen, dass die UNESCO den jüdischen Tempelberg zu Jerusalem nicht als Weltkulturerbe anerkennt. Seit Jahrzehnten zerstört dort die fromme muslimische Stiftung Waqf unter den verschlafenen Augen israelischer Behörden ungehemmt alle antiken Artefakte, die sie in die toten Finger kriegt, um jeglichen jüdischen Bezug zum jüdischen Tempelberg auszutilgen. Selbst der Vatikan macht mit und setzt sich aus Opportunität nicht für den Erhalt dieses Ortes ein, weil dort beide jüdischen Tempel gestanden haben und die real existierende Gefahr besteht, dass der dritte jüdische Tempel dort noch zu unseren Lebzeiten entstehen wird. Und obwohl Jesus vor seiner Gottwerdung entscheidende Zeit dort verbracht hat.

Zehn Maße Schönheit hat Gott der Welt gegeben:
neun Maße für Jerusalem, ein Maß für den Rest der Welt.

Zehn Maße Leid hat Gott der Welt gegeben:
neun Maße für Jerusalem, ein Maß für den Rest der Welt.

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Freiheit für alle: Nachschlag

Eigentlich wollte ich mich zur Burka nicht mehr äußern. Das Thema scheint ad acta gelegt. Bis gestern ähnelten die Auslassungen derer, denen in dieser Sache die Entscheidungsgewalt obliegt, einer altersmilden Zwangsneurose. Diese Leute erinnern mich einmal mehr an die drei Affen, nein: Sie sind diese drei Affen, aber im Unterschied zu ihnen kaschieren sie die eigenen Autismen mittels endloser Rede, deren Wortmüll dauernd ins Leere läuft. Achten sie auch in Zukunft darauf: Wird es ernst, tun die so, als sei es hauptsächlich peinlich – und im Grunde halb so wild. Die unausgesprochene Parole lautet: Bloß nicht zu tief in der Scheiße wühlen. Platzt einem darob endlich der Kragen, speit man Gift und Galle. Darum jetzt noch einmal dieser Nachschlag.

Mein Eindruck: Jede noch so dreiste Bemerkung wird sofort übertroffen, als ginge es darum, einen neuen Weltrekord aufzustellen. Man fragt sich: Sind die alle gedopt? Es geht hier aber nicht um irgendwelche sportlichen Verrenkungen, es geht um Recht und Ordnung. Ob wir das vielleicht bei all dem Gerede langsam aber sicher vergessen sollen? Unsere Gesetze gleichen immer mehr jenen locker vereinbarten Klassenregeln, an die sich von den Rackern keiner ohne Schelte hält. Der unverbindliche Kanon hängt an jeder Wand, wie ein Poster von der Stange, hübsch verziert, mit Edding zugeschmiert. Eines Tages landet das abgewetzte Stück dann im Müll, wo es offenbar hingehört.

Gestern stieß ich beim zappen auf ein kieksiges Moderatoren-Mäuschen, dem die ´Macher´ vorher noch das Prädikat ´Expertin´ in Form eines zu kurz geratenen, blütenreinen Lätzchens um den schlanken Hals gewickelt hatten: Das bremst den infantilen Sabber und erspart der modischen Fransenbluse hässliche Fleckchen. Sie, cool grinsend: “Ein Burka-Verbot beträfe ja ohnehin nur an die hundert Burka-Trägerinnen.“ Die Sache zählt also gar nicht. Wenn es aber tatsächlich so wenige sind, die solcherart hinter einer schwarzen Ganzkörperrobe verschwinden, warum dann eigentlich keine konkrete, keine genaue Zahl? Kann man doch im Zweifel locker nachzählen. Womöglich wird das demnächst noch nachgeholt. Dass die im Grundgesetz verbrieften Freiheitsrechte nicht nach einfachen Mehrheiten verteilt werden versteht sich von selbst, aber wenn die durchgeknallten Minderheiten in diesem Land, denen unsere dauernde Fürsorge gilt, einer bequemen ´Abrundung´ unterworfen werden, dann sind die rechtstaatlichen Prinzipien ohnehin schon auf den kläglichen Rest einer Konkursmasse zusammengeschrumpft, über die recht unbekümmert verfügt wird. Unsere Eliten zeigen wie das geht.

Was sie in heiklen Fragen immer am besten können: lavieren und lamentieren. Und dies mit Nachdruck, auch jetzt wieder, obschon die ´Sache´ denkbar einfach steht, eben weil sie auf selten eindeutige Art und Weise unmissverständlich bleibt. Kompliziert machen es solche, die kneifen. Konkret: Kann es ein Teilrecht auf Freizügigkeit geben? Eine geteilte Bewegungsfreiheit? Freedom light? Ein Teilverbot in Sachen Freiheitsberaubung? Vielleicht verkauft man uns das demnächst auch noch als alternativlos – wir arbeiten schon feste dran. Teilgesetze, Ausnahmeregelungen und Sonderverordnungen: Statt klarer Kante kumuliert der faule Kompromiss. Unsere Grundsätze und Prinzipien, vermeintlich fest und unverrückbar, geraten so unter den Hammer. Um ihre Substanz wird bereits gefeilscht wie auf einem Basar. Bei Gelegenheiten wie diesen erfahren wir, wie weit es schon gekommen ist. Da zieht eine Frau vor das Osnabrücker Verwaltungsgericht, weil man ihr untersagte, mit dem Nikab (Totalverhüllung vom Kopf bis zur Sohle) in der Abendschule zu erscheinen. Soll heißen: Hier ruft jemand den Rechtsstaat an, um das von ihm selbst heilig gesprochene Unrecht rechtskräftig durchzusetzen. Aber das schicke Propaganda-Küken (s.o.) hat uns ja schon darüber belehrt, wie randständig solche Phänomene sind. Sie muss den Fummel ja nicht tragen. Wie auch immer: Ab der hundertsten Klage – vielleicht schon eine Sammelklage – fangen wir endlich doch an, mitzuzählen. Unsere Tage könnten dann auch schon gezählt sein …

Die Burka, so belehrt uns das Innenministerium, passe nicht zu einem weltoffenen Land. Hört sich gut an, soll halt beruhigen, aber das Wesentliche bleibt damit einmal mehr unerwähnt. Wesentlich wäre nämlich der Zusatz, dass dieser abscheuliche Stoffkäfig in Wahrheit verboten ist und bleibt: Wer ihn trägt oder tragen lässt, verstößt damit automatisch gegen eine ganze Reihe geltender Gesetze. Allerorten, nicht einzig im öffentlichen Raum. Vor allem das verfassungsrechtlich geschützte Gleichheitsprinzip ist und bleibt mit dieser Art Zwangsjacke völlig unvereinbar, da gibt es gar nichts zu deuteln. Deutlich sichtbar – sichtbarer geht gar nicht – ist hier der Bestand einer Straftat gegeben, und das nun wirklich unabhängig davon, wie weltoffen sich das Land gibt, in dessen Grenzen ein Grundsatz gilt, um dessen Verteidigung sich all jene herum drücken, denen die Verfassung genau das zur Pflicht macht: sie zu schützen und zu wahren, und ja: immer auch zu verteidigen, wo dies nötig wird. Ruhig auch in gerade mal hundert Fällen, die zu zählen der Mühe nicht wert sein soll. Bislang hat man das Phänomen Vollverschleierung mangels Häufung ignoriert. Jetzt aber, wo die Katze aus dem Sack ist, verständigen sich die Eliten darauf, die rechtliche Grundierung neu zu verhandeln, genauer: einer ´Sonderbehandlung´ zu unterziehen. Darauf verstehen sich die Deutschen, das können sie seit Gröfaz richtig gut. Frau Merkel würde sagen: Wir schaffen das. Wohlgemerkt: Hier geht es nicht um eine Ordnungswidrigkeit. Die rundumversiegelte Muslima ist kein Gebrauchsgegenstand. Es spielt auch keine Rolle, wie sie selbst dazu steht. Wo kämen wir hin, wenn jeder den eigenen Willen über das Gesetz stellt?

Mit der geplanten ´Doppel-Lösung´ wird ein deutliches Signal ausgesendet. Jenen, an die es gerichtet ist, geben wir zu verstehen: Unsereins rückt vom zäh errungenen rechtstaatlichen Bestand schon einmal ein klein wenig ab, das wird für den Anfang reichen und das erleichtet dann auch jedes weitere ´Nachrücken´. Übung macht den Meister. Soll heißen: Wir kommen euch, die ihr eigentlich außer Landes oder ins Gefängnis gehört, schon mal ein wenig entgegen und wir hoffen inständig, dass ihr uns das nicht vergesst. Wir werden so zu Mittätern. Wie gerne wird dieser Tage abgewiegelt: Es gäbe doch wirklich wichtigeres als das. Wer so spricht verharmlost böse Dinge, entzieht sich also ihrem Anspruch, der ihn später doch noch einholen wird. Das ängstliche Ausweichen bereitet die Art des Entzuges vor: Ohne Kater ist er nicht zu haben.

Jedem also das seine. In den entsprechenden Formulierungen heißt das einmal: Wir lehnen die Burka ab – zwecks Beruhigung der einen. Die andern besänftigt man mit einem Teilverbötchen. Diesen andern aber, die zu keinerlei Kompromissen überhaupt bereit sind, die Burka beweist es, empfiehlt man sich auf diese Weise als ´lame duck´. Die lahme Ente schnattert sich derzeit um Kopf und Kragen. Ihr werden am Ende auch noch die letzten Federn gerupft, bevor sie endgültig in der Pfanne verschwindet.

Armes Deutschland.

Shanto Trdic, 22.08.16

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Der Gott des Erdöls

Norwegen beschließt, keine Autos mit Verbrennungsmotor nach 2025 zuzulassen. Diese Nachricht soll die Welt bewegen, mehr als der berühmte Sack Reis, der irgendwo in China in jedem Augenblick umfällt. Doch diese Nachricht bewegt die Welt mitnichten. Der Grund liegt im Götzendienst, der sich in die Köpfe der EU-Bewohner langsam, aber sicher tief einbrennt.

Was hat der Götzendienst mit dem Verbot von Verbrennungsmotoren zu tun?

Der Reihe nach.

Bevor der von den Juden weltweit verbreitete Monotheismus aufkommt, beten die Menschen verschiedenste Götter oder Götzen an: Ra in Ägypten, Schamasch in Babylon, Helios in Griechenland, Sunna bei den Germanen, Sol in Rom u.v.a.m. Allen gemeinsam ist, dass es sich um Sonnengötzen handelt, die oft die oberste Gottheit darstellen. Denn die Sonne ist der Ursprung alles Lebens.

Noch heute heißt auf Deutsch der wichtigste Tag „Sonntag“, auf Englisch „Sunday“, der Tag des Sonnengottes. Auf Norwegisch/Schwedisch heißt er „søndag/ söndag“, was das selbe bedeutet. Dimanche, französisch, und domenica, italienisch, welche ebenfalls den Sonntag abbilden, haben eine andere Bedeutung: den Tag des Herrn. Hier wird der vorjüdische Sonnengötze durch den christlichen Dreieinigkeitsgott ersetzt. Während also bis heute die Germanen dem Sonnengötzen huldigen, beschreiten die Romanen den Weg des Monotheismus.

Interessanterweise heißt auf Deutsch der Tag vor dem Sonntag, der eigentlich den letzten Wochentag darstellt, „Sonnabend“ = Tag vor Sonntag, oder „Samstag“ = Sonnentag (hebr., babylonisch), während im Dänischen und Norwegischen dieser Tag übersetzt: „der Tag des Herrn“ bedeutet. Daran erkennt man, dass die Europäer auf verschiedenen Zwischenstufen angelangt sind, was den Götzenglauben betrifft.

Wer behauptet, dass die Menschheit sich vom Götzendienst zum Monotheismus, gar Atheismus bewegt? Der Unwissende, der nicht weiß, was er glauben soll! In Realiter bewegen sich die Menschen Europas und auch anderswo in Richtung Polytheismus! Denn der Glaube an einen universalen Gott ist hart und fordert übermäßig viel Kraft. Götzendienst ist angenehmer. Jeder Götze kann bei Bedarf angebetet und bei fehlendem Bedarf in die Ecke verstaut werden. Der Götze beschwert sich nicht, da er hofft, erneut aus der staubigen Versenkung hervorgeholt zu werden. Der monotheistische Gott hingegen rächt sich, wenn er vernachlässigt wird. Vor ihm zittern selbst Atheisten, die wenn sie ehrlich und intelligent sind, sich als Agnostiker bezeichnen. So wie der Chef der Giordano-Bruno-Stiftung, der wichtigsten und größten gottlosen Vereinigung Deutschlands.

Zurück nach Norwegen. Hier, wie in vielen anderen Länder der EU, herrscht der Sonnengott, flankiert vom Gott des Wassers und dem Gott der Winde. Der Sonnengötze spendet Energie = Leben, die beiden anderen sind ihm behilflich. Wo es Götter/Götzen gibt, gibt es auch Teufel! Die Teufel heißen CO2 und Atom. Sonnen-, Wasser- und Windgott kämpfen gegen CO2 und Atom um die Gunst der Menschen. Das freut den Menschen. Denn der echte monotheistische Gott kämpft nicht um die Gunst der Menschen, sondern erwartet vom Menschen absoluten Gehorsam. Deshalb wenden sich die Europäer vom wahren Gott ab und den Götzen zu.

Die christlichen Kirchen und Gemeinschaften haben den tiefen Sinn dieses Religionskampfes nicht verstanden. Sie stellen sich meist auf die Seite der Götzendiener. Sie bemerken es nicht einmal, wenn Gott sie straft. Denn er hat sie mit Dummheit, Blindheit und Taubheit geschlagen.

Noch einmal zurück nach Norwegen. Die Norweger wollen den Teufel CO2 besiegen, der wie die Juden und die Zigeuner für alles Mögliche angeschuldigt wird. Mal ist es zu heiß, mal ist es zu kalt. Mal regnet es zu viel, mal zu wenig. Deshalb will die jetzige norwegische Regierung ab 2025, wo sie längst auf den harten Oppositionsbänke sitzen wird, nur noch Autos erlauben, die mit Strom aus Sonne, Wind und Wasser entsprechend den drei obersten Götzen angetrieben werden.  Mit 5 Millionen Einwohnern spielt Norwegen bezüglich Energieverbrauch eine sehr bescheidene Rolle im Weltgeschehen. Es interessiert die Wettergötzen und die Menschheit nicht im Mindesten, was die paar Norweger tun oder unterlassen.

Norwegen lebt gut vom Export seines Erdöls. Wenn geringste Anteile diese Erdöls nicht mehr im Inland für den Autoverkehr verbraucht werden, dann wird das Öl eben ins Ausland verkauft, wo CO2 entsteht. Ob der Teufel in Norwegen oder anderswo seine weltweite Herrschaft ausübt, dürfte außer den Norwegern und einigen Polytheisten niemanden interessieren. In Wirklichkeit nehmen die Reserven an teuflischem CO2-produzierendem norwegischem Erdöl stetig ab, sodass Norwegen seine schnelle Ausbeutung verlangsamen muss. Zusätzlich fällt aus unerklärlichen Gründen trotz anderslautenden Prognosen des Club of Rome und anderen Umwelt-Freaks der Preis der Erdöls. Die arabischen Erdöl exportierenden Nationen können dem Preisverfall mit dem Import von billigen Arbeitssklaven entgegen wirken. Norwegen hat momentan noch ethische Probleme damit.

Um moralisch gut dazustehen, behauptet die norwegische Regierung, dass sie die Entscheidung, auf Autoverbrennungsmotoren zu verzichten, aus ethischen Gründen gefällt hat. Viele Gutmenschen wollen dies glauben und bewundern die Nordländer. Wir wissen, dass die Entscheidung getroffen worden ist, um den einzigen Gott zu lästern.

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Freiheit für alle?

Die Verteidigung der Freiheit, sie mag den einzelnen oder größerer Gruppen von Menschen betreffen, erreicht in Demokratien immer dann eine natürliche Grenze, wenn der Einsatz mit einem echten Wagnis verbunden ist, dem sich verständlicherweise nur noch die Wenigsten persönlich aussetzen. Jene, die wirklich müssten, kneifen am deutlichsten. Politiker leisten vor Antritt ihres Amtes einen Eid, der sie qua Verfassung dazu verpflichtet, den ´Schutzbefohlenen´ zur Seite zu stehen. Sie schwören, ihre Kraft dem Wohle des deutschen Volkes zu widmen, seinen Nutzen zu mehren, Schaden von ihm abzuwenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes zu wahren und zu verteidigen, ihre Pflichten gewissenhaft zu erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann zu üben. Das plappern sie mit erhobener Flosse und geheucheltem Ernst herauf und herunter, nach jeder Wahl, und wie kleine Kinder, die an Heiligabend oder zu Ostern simple Vierzeiler zwecks Geschenkentnahme zum Besten geben, denken sie dabei vor allem an sich selbst.

Was hat es mit diesen Worten konkret auf sich? Sieht man von den seltsam antiquiert wirkenden Lippenbekenntnissen einmal ab, deren Pathos auch in totalitären Verfassungen einen passenden Ausdruck findet, bleibt immerhin der formal-juristisch bindende Teil des Eides. Auf ihn kommt es, jenseits persönlicher Courage, wirklich an. Die Wahrung und Verteidigung des Grundgesetzes und der Gesetze des Bundes. Es bleibt verboten, diese Gesetze aufgrund pragmatischer Erwägungen umzudeuten oder gar anderen ´Prinzipien´ unterzuordnen. Niemand darf sie außer Kraft setzen. Aber unsere Politiker tun es. Jeden Tag. Ohne rot dabei zu werden. Und ohne, dass wir – das Volk – sie dafür vor den Kadi zerrten.

Nehmen wir etwa Artikel Zwei dieses Grundgesetzes, der bekanntlich die Freiheit der Person schützt. Auch die freie Entfaltung der Persönlichkeit findet ihren Ausdruck in unserer Verfassung. Um es vorwegzunehmen: Für die Fälle, um die es mir hier geht, kämen noch etliche andere Passagen des Werkes in Betracht. Die Verkehrung dieser Grundsätze in glattweg gegenteilige Positionen muss als Symptom gewertet werden. Auf zum Teil schamlose Art und Weise kündigt das politische Personal einen Amtsmissbrauch an, der in Zeiten ungebremster Zuwanderung und immer deutlicherer Islamisierung unserer Gesellschaft den Anfang vom Ende markiert.

Nehmen wir an, sie sind verheiratet und erlauben ihrer Frau in Ausnahmefällen, das Haus zu verlassen, aber immer nur an der Leine – wie bei einem Hund. Oder: Sie wickeln ihre Liebste – ihr Eigentum – einfach in Plastik, Luftdicht versiegelt. Sie gehören vielleicht irgendeiner durchgeknallten ´Plastic People Foundation´ an, die ihre zahlreichen Riten und Gebräuche – allesamt befremdlich und nicht wenige verfassungswidrig – aufgrund der Verlautbarungen ihres Herrn und Meisters stur behaupten. Diesen Plastik-Freaks geht es bei der ´Verhüllung´ vor allem darum, dass man nicht zu viel sieht – von der Ollen. Konkret: Die Visage muss dicht bleiben. Praktiken wie die beschriebenen verstoßen natürlich gegen das Grundgesetz. In aufgeklärten, rechtstaatlich justierten Gesellschaften wird man für so etwas entweder in Behandlungen oder vor Gericht geschickt. Kaum anzunehmen, dass es keine Folgen zeitigt. Vielleicht probieren sie es mal aus und warten die Reaktionen ab. Sollte man ihnen tatsächlich die Polizei auf den Hals hetzen, dürfen sie sich, zwecks Verteidigung in eigener Sache, schon mal auf den niedersächsische Minister für Inneres, Boris Pistorius, berufen.“ Es gibt,“ so belehrt uns der Amtsvereidigte in einem Interview, das er gestern der Neuen Westfälischen gewährte, “kein Recht darauf, im öffentlichen Raum in das Gesicht eines anderen Menschen schauen zu dürfen.“ Das müsse man eben, meint er, individuell und rechtstaatlich aushalten. Verstanden? Wickeln sie das süße Köpfchen ihres Haushündchens demnächst mit Kreppkleber zu und sollte irgendeine Bande Tierschützer sie dafür schelten, klären sie diese Leute auf: Es gibt in Deutschland kein Recht, Kötern und anderen Vierbeinern ins Gesicht schauen zu müssen. Das müssen die bitte aushalten.

Es geht, sie haben es längst gemerkt, um das sommerlöchelnde Burka-Verbot. Was viele für ein bloßes Reizthema halten, berührt in Wahrheit die Grundfesten unseres Selbstverständnisses. Freilich meinen nicht wenige, sich in dieser ´Sache´ einmal mehr irgendwie wegducken zu können. Der Irrwitz, rechtlose (aber unbedingt rechtgläubige) Frauen in Textil einzusperren, wird ja zum einen in hermetisch abgeriegelten Zuwanderer-Milieus praktiziert, zum anderen birgt er – so der Herr Pistorius – kein akutes Gefahrenpotential. Da haben wir ja noch mal Glück gehabt. Und überhaupt: Wenn solche Frauen ihr Los schließlich akzeptieren und öffentlich das Gefängnis feiern, in dem sie täglich stecken (was könnten oder dürften sie auch anderes sagen?) dann feiern unsere Leitmedien die selbstbewusste Muslima („Im Haus und in der Küche ist Fatme der Chef“) und so richtig flippen sie aus, wenn eine Studentin der Soziologie ihre Selbständigkeit betont und im Blick auf den schicken Kopflappen versichert, dass Tradition und Moderne einander nicht ausschließen müssen. Aus einer Burka wird der Burkini, Salafisten werden zu Aussteigern und überhaupt: Wer etwas genauer hinschaut, soll doch bitte den Blick weiten, dann sind die vielen fiesen Details nicht mehr so deutlich zu erkennen, dann verschwimmt nämlich alles ganz gnädig ineinander und finden so irgendwie doch noch zueinander.

Ich finde: Wer so kurzsichtig ist, der findet auch nicht mehr den Weg zum Optiker. Der geht in der Irre spazieren, weil er Angst vor den Tatsachen hat. Wer aber meint, die Wurzel allen Übels auch nur erwähnen zu müssen, der gehört für den Herrn Pistorius schon zu den Spinnern und Panikaffen. „Mit einem Burka-Verbot,“ meint der Oberlehrer aus Niedersachsen, “würden wir ja die subjektiven, teilweise irrationalen Ängste vor dieser religiösen Ausprägung noch verstärken.“ Überhaupt: Wo ist das Problem? “Mir ist kein Anschlag und keine terroristische Bedrohung bekannt,“ meint der SPD-Politiker lässig, “bei denen eine Burka tragende Frau oder ein sich womöglich dahinter versteckender Mann eine Rolle gespielt hätte.“ Die Forderung nach einem Verbot empfindet Pistorius als befremdlich, denn: “So was hilft uns null weiter.“ Er fügt hinzu: “In Frankreich gibt es ein Burka-Verbot.“ Soll heißen: Lasst die Obermuseln ihre Weiber ruhig weiter wie Vieh behandeln und rechtgläubig in den Ganzkörperkäfig sperren: Geht schon in Ordnung, das hat bis jetzt noch keinen von uns umgebracht. Wenn diese Frauen, etwa in der Levante, bei über vierzig Grad Tagestemperatur in den pechschwarzen, ärmellosen Gewändern leiden, dem Kollaps nahe, dann geht uns das sicher nichts an, aber in Deutschland noch viel weniger, denn mögliche Maßnahmen helfen uns ja null weiter.

Kann man den Frevel, die rechtstaatliche Vergessenheit – die menschliche Verkommenheit überhaupt noch weiter treiben? Wie herunter gekommen muss eigentlich derjenige sein, wer so unsägliche Sätze von sich gibt? Wenn wir verbriefte Freiheitsrechte, die nicht ohne Grund jeden Menschen meinen, danach beurteilen, ob sie unter Sicherheitsaspekten eine Rolle spielen oder nicht, dann haben wir uns und andere bereits der Erpressung ausgeliefert und dann darf keinen mehr wundern, das die Feinde der Freiheit dieselbe immer unverhohlener angreifen, denn sie wissen: So ernst meinen es die Ungläubigen damit gar nicht. Die labern doch nur.

Politiker taktieren, wenn es darum geht, Farbe zu bekennen. Sie verraten sich damit. Sie wollen von den Menschen gewählt werden, um an ihre Pfründe heran zu kommen. Die Sorgen und Ängste dieser Menschen nehmen sie selten zur Kenntnis. Wenn der Bundespräsident uns etwa versichert, dass er Frau Merkel nicht mehr wählen würde, wenn sie etwas anderes als ´Wir schaffen das´ gesagt hätte, dann ist das kennzeichnend für die Luft, die man mittlerweile einatmet: So eng und stickig ist sie, dass einen der Schwindel befällt. Sicher: Eine Blut-, Schweiß- und Tränen-Rede ist von dieser Kanzlerin nicht zu erwarten, so wenig wie das Eingeständnis von Fehlern und Versäumnissen. Aber schon die bloße Erwähnung bestimmter Probleme, die wahrlich unter den Nägeln brennen, bleibt, nehmen wir die Aussage Gaucks ernst, des Teufels – tabu. Dieser Opportunist will nichts, aber auch gar nichts davon hören, und wer dennoch davon spricht, soll nicht gewählt werden, was im Ergebnis heißt, dass ein Volksvertreter zur Not immer lügen muss, um im Amt bestätigt zu werden. Wohlgemerkt: Es ist das Oberhaupt der Bundesrepublik Deutschland, dem wir diese widrige, wirklich widerliche Plattitüde verdanken.

Und wo wir oben vom Fetisch Freiheit sprachen, den jeder im sabbernden Maul führt, um damit zur Not Spucknäpfe zu füllen: ist dem Herrn Gauck im Prinzip auch wurscht. Aber so richtig. Mag der türkische Staat Kriege in direkter Nachbarschaft anzetteln, kurdische Dörfer niederbrennen oder wochenlang Menschen wegsperren um nicht wenige von denen halbtot foltern: Das Flüchtlingsabkommen mit der Kamarilla muss man doch nicht gleich aufkündigen, nur „weil uns diese Maßnahmen nicht passen.“ Meint der Pastor im höchsten Amte. Da waren Franzosen und Engländer anno 39 gottlob schon etwas weiter. Unter der Regierung Erdogan, so Gauck weiter, habe die Türkei auch „mächtige Erfolge erzielt.“ Um beim Vergleich zu bleiben: Das erinnert mich spontan an das große Hitler-Buch von Sebastian Haffner. Auch dort werden Erfolge und sogar Leistungen des Reichskanzlers Hitler betont, aber die Verbrechen dieses Mannes, der in den ´guten Nazi-Jahren´ noch nicht den Status des Völkermörders erlangt hatte, lügt der Autor nicht um in ´Maßnahmen, die uns nicht passen´.

Lügen – aus Feigheit. Dabei geht die Freiheit so richtig drauf. Es sind Typen wie Gauck und Pistorius, die sie zum Ramschtarif verhökern. Sie merken das entweder gar nicht oder es bleibt ihnen egal. Ein Unbehagen angesichts rechtgläubig praktizierter Menschenverachtung, wie sie nicht einzig im Tragen einer Burka zum Ausdruck kommt, begreift der Minister als ´subjektive, teilweise irrationale Ängste vor dieser religiösen Ausprägung´. Wenn der alltägliche und so unfasslich unbekümmert praktizierte Bruch von Menschenrechten nur eine religiöse Ausprägung sein soll und unser begleitender Unmut als subjektiv, gar irrational angesehen wird, dann sagt das einiges über den aus, der sich auf diese Weise aus jeder Verantwortung stiehlt. Der Gegenstand als solcher verflüchtigt sich, aber die Gefahr, die von ihm ausgeht, wächst unmerklich weiter. Wir wundern uns immer erst hinterher über Dinge, deren Ursachen uns bekannt und doch ziemlich gleichgültig waren.

Hinter der Duldung verfassungsbrechender Praktiken auf deutschem Grund und Boden verbirgt sich einmal mehr die nackte Angst, aber auch eine Ignoranz, die von immer spärlicheren Krediten zehrt. Eine Burka erniedrigt und beraubt ihre Trägerin der freien Entfaltung, von der in anderen Zusammenhängen immer so seiernd die Rede ist. Wer die Burka nicht als Schande empfindet, als einen Gesetzesbruch, der strafrechtlich verfolgt werden muss, macht sich zum Komplizen. Einer wie der Herr Pistorius sorgt auf eigene Weise dafür, dass der Furor der Unvernunft immer näher rückt. Am Ende erwischt er auch jene die glaubten, dieser Kelch werde schon an ihnen vorüber gehen. Wie empfänden sie dann wohl den Gleichmut solcher, die sich ihrerseits in Sicherheit wähnen und folglich keinen Finger zu krümmen bereit sind?

Shanto Trdic, 16.08.2016

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Jüdische Brunnenvergifter und Juden hassende Aufklärer

Über Jahrhunderte werfen meist Christen und weniger Muslime den Juden vor, Brunnen zu vergiften. Kurz nach den Hass-Vorwürfen werden die Juden vertrieben oder lebendig verbrannt, um den Besitz der Juden zu stehlen. Die Nazis sind nicht die letzten, die nach der bewährten Sitte handeln. In beinahe allen muslimischen Ländern werden Land, Häuser und mobile Wertsachen der Juden geraubt, üblicherweise, wenn sie vertrieben werden. Noch heute erzählt man sich wollüstig und Detail getreu in den meisten muslimischen Ländern, wie Juden Brunnen vergiften. In Syrien trinken die Juden zusätzlich das Blut von Muslimkinder. Nicht nur zu Pessach (Ostern), sondern auch zu allen Nächten des Ramadans.

Zur Vereinfachung beschränken wir uns auf die EU. Wann verschwinden die mittelalterlichen Gräuelmärchen über die jüdischen Brunnenvergifter? Nachdem die Juden bei ihren christlichen Nachbarn protestiert hatten? Nein! Es ist die europäische Aufklärung, die meist von bekannten Antisemiten getragen wird, denen die Liebe zur Wahrheit beinahe genau so wichtig ist wie der Hass auf Juden. Die Aufklärung hilft en Juden, ein wenig.

Doch nun kehren die Gräuelmärchen über die Juden, die Brunnen vergiften, zurück. Diesmal vergiften und stehlen die Juden in Israel den Arabern das Trinkwasser. Selbst der nicht nur äußerlich hässliche oberste Europäer aus Würselen bei Aachen macht mit. Offiziell gibt er sich aufgeklärt judenfreundlich, doch nicht allzu laut, denn er will wiedergewählt werden. Die Zahl der Wähler, die Antisemiten sind, ist bedeutend größer als die Zahl der jüdischen, philosemitischen oder Israel unterstützenden Wähler. Aufklärung hält nicht ewig. Sie ist vorbei. Nicht nur Juden leiden darunter. Auch Stromgebührenzahler und Krebskranke.

Und was tun die Juden gegen die für sie lebensgefährliche Brunnenvergifter-Verleumdung? Sie beschweren sich, weil sie daran glauben, dass das geschriebene Wort hilft. Nebbich! Welcher Judenhasser lässt sich von Argumenten überzeugen? Ich kenne keinen Einzigen! Auch unter den hoffentlich wenigen (?, lieber vielen?) Juden hassenden Lesern dieser Zeilen wird sich keiner finden. Gell D.?

Aufklärung ist passée. Selbst der große Antisemit und Aufklärer Voltaire wird heute kaum gelesen und schon gar nicht verstanden. Denn um Voltaire zu verstehen, muss man selber ein Judenhasser, geläuterter Antisemit oder Jude sein. Die erste und größte Gruppe widerspricht der Aufklärung.

Wir müssen alle akzeptieren, dass das Zeitalter der Aufklärung vorbei ist und nicht so schnell, schon gar nicht zu unserer Lebenszeit wieder aufersteht. Nur so können wir die seltsamen Sprüche der Politiker über Flüchtlinge verstehen, die jeder Aufklärung, Vernunft und Logik Hohn sprechen. Wir können pazifistisch auch gegen Krieg sein, indem wir uns wegdrehen, wie im Falle Aleppo, wo niemand mehr zwischen Realität und Propaganda unterscheiden kann. Wir können plötzlich Trump verstehen und lieben, genauso wie Frau Clinton. Lüge ist Wahrheit und 2 + 2 = 5!

Der moderne Mensch liebt Weltverschwörungen. Wenn in New York ein Wolkenkratzer in sich zusammenfällt und drei Minuten zuvor auf der gegenüberliegenden Straßenseite oder in Duisburg-Marxloh einige herrenlose Schrauben gefunden werden, dann sind die Juden am Wolkenkratzer-Attentat Schuld. Sollten die Schrauben rote Köpfe tragen, dann sind die Hopi-Indianer schuldig. Beide, die Juden und die Hopi-Indianer, sind auch gemeinsam verantwortlich für die Untaten des Islamischen Staates. Beweis: Weder Juden, noch Hopi-Indianer werden in Syrien und im Irak vom IS ermordet.

Um also die Judenhasser von den antisemitischen Brunnenvergiftungslügen abzulenken, müssen wir „Gutmenschen“ Weltverschwörungen finden oder erfinden, die nicht glaubhaft zu klingen brauchen, denn der Dumme (alle Antisemiten sind dumm, selbst die jüdischen) glaubt alles, selbst die Wahrheit.

Der Leser möchte ein Beispiel lesen? Gerne! Putin ist mit Erdogan unzufrieden. Putin freut sich zwar, Erdogan von der NATO zu entfremden, hat jedoch kein Verlangen, jedem Türken-Schwachsinn nachzugeben. Damit ist die Annäherung zwischen NATO (USA, Deutschland, GB) und Russland eingeleitet. Erdogan muss weg! Die gesamte Türkei ist ein Unruhestifter, die ebenfalls verschwinden möge. USA, Deutschland, GB und Russland einigen sich auf die Zwei-Staaten Lösung! Die Türkei wird zwischen Griechenland und Kurdistan aufgeteilt.

Sobald Frau Merkel die Bundestagswahlen gewinnt, wird der Plan umgesetzt. Dann redet kein Mensch mehr über Juden. Dann sind es die Türken, die kurdische Brunnen vergiften.

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Doping

Ich verrate keine Geheimnisse, wenn ich hier schreibe, dass kein Sportler bei einer internationalen Veranstaltung die leiseste Chance hat, das Siegertreppchen zu besteigen, wenn er nicht dopt. Deshalb werden möglichst alle teilnehmenden Sportler auf Dopingmittel untersucht. Der Dopingnachweis gelingt nur lückenhaft. Neue Mittel entziehen sich dem üblichen Nachweis, so dass neue Verfahren entwickelt werden müssen. In der Zwischenzeit genießt der Sportler mit den neuesten verbotenen Präparaten alle Vorteile. Irgendwann greifen die neuen Nachweismethoden. Dann werden neue Dopingmittel fabriziert. Ein ewiger Wettlauf, den niemand gewinnen kann.

Bereits vor Tausenden von Jahren, bei den Olympischen Spielen der Antike, wurde gedopt. Es war üblich, erlaubt und technisch nicht nachweisbar.

Derr dopende Sportler weiß, dass er seiner Gesundheit schadet. Falls der Sportler nicht dazu gezwungen wird zu dopen, weil er in einer Diktatur lebt, die unbedingt Sieger benötigt, nimmt der Sportler gerne Dopingmittel ein. Es ist verlockend, weltweit Erster zu sein. Da opfert er gerne seine Gesundheit, zuweilen sein Leben.

Greifen wir die Radrennfahrer heraus. Ephedrin ist ein ausgezeichnetes, wirksames und verbotenes Dopingmittel, welches gleichzeitig Asthma-Erkrankten verschrieben wird. Die Wahrscheinlichkeit, an Asthma bronchiale zu erkranken, liegt weltweit zwischen einem und zehn Prozent. Radrennfahrer, die an der Tour de France teilnehmen, dürfen das Dopingmittel Ephedrin nicht einnehmen. Ephedrin ist so altbekannt, dass es leicht nachgewiesen werden kann. Radrennfahrer, die an der Tour de France teilnehmen und gleichzeitig an Asthma erkrankt sind, dürfen mit einem hochoffiziellen ärztlichen Attest Ephedrin einnehmen. Bei den an Asthma-erkrankten internationalen Radrennfahrern ist Ephedrin zugelassen. Das benötigte ärztliche Attest scheint dort leicht beschaffbar zu sein, wo es willige Mediziner gibt, also weltweit.

Etwa jeder dritte Radrennfahrer, der an der Tour de France teilnimmt, verfügt über ein ärztliches Attest, welches bescheinigt, dass der Radfahrer an Asthma leidet, welches nach Ephedrin verlangt, weil Asthma nur mit Ephedrin erfolgreich behandelt werden kann. Diese kränkelnden Sportler dürfen hochoffiziell Ephedrin einnehmen. Nur bei diesen an Asthma erkrankten Sportlern ist Ephedrin ein Heil- und kein Dopingmittel! Beinahe alle Radrennfahrer, die an der Tour de France teilnehmen und das Siegertreppchen schmücken oder irgendein Trikot anziehen dürfen, leiden unter Asthma!

Die Wahrscheinlichkeit einem Asthma-Erkrankten unter den erfolgreichen Radrennfahrern der Tour de France zu begegnen, ist gegenüber der Normalbevölkerung signifikant und auffällig erhöht. Diese Verteilung ist mathematisch nicht zufällig. Deshalb muss davon ausgegangen werden, dass Asthma-Kranke bessere Radfahrer sind. Verschiedene anerkannte und berühmte Universitäten versuchen nun herauszufinden, warum Asthma-Kranke bei der Tour de France derart erfolgreich sind, während im Alltag Asthma-Kranke auf E-Bikes ausweichen. Der Weltradsportverband Union Cycliste Internationale (UCI)  hat wegen Geldmangel ein Crowdfunding (Schwarmfinanzierung) begonnen, um dem Geheimnis des Asthma bronchiale bei erfolgreichesten Radsportlern auf die Spur zu kommen.

Irgendwann wissen wir mehr. Oder auch nicht.

Erschienen unter

https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/doping-24177

 

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Die Hand zum Frieden

Tapfer im Nirgendwo

In der Unabhängigkeitserklärung Israels heißt es:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Ein Moment bei den Olympischen Spielen zeigt mehr als deutlich, wer sich nach Frieden sehnt und wer nicht.

Der ehemaliger libanesische Minister, Wiam Wahhab, erklärte am 4. Juli 2010 auf Al-Jadid/New TV (Libanon):

„Ich unterstütze Deutschland in der Politik und Brasilien im Sport. Ich mag die Art wie Brasilien Fußball spielt, aber ich mag die Deutschen, weil sie die Juden hassen und sie verbrannt haben.“

Bei den olympischen Spielen in Rio weigerte sich die Delegation aus dem Libanon mit einem Bus zu fahren, in dem sich Israelis befinden. Das Internationale Olympische Komitee forderte daraufhin…

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