Wir gratulieren!

Wer gegen Antisemitismus ist, muss auch gegen Islamophobie sein! Aus Gründen der politischen Korrektheit geht es deshalb nicht an, dass nur Benjamin Netanjahu zu seinem Sieg zu den israelischen Parlamentswahlen beglückwünscht wird. Schließlich beherrscht Israel nur einen Teil des halben Palästina westlich des Jordans. Auch Palästinenser haben Wahlen abgehalten und gewonnen.

2005 hat Mahmud Abbas bei den ohne Gegenbewerber demokratisch geführten Präsidentschaftswahlen gesiegt. Er befindet sich somit im 11. Jahr seiner vierjährigen Amtszeit. 2006 haben die letzten palästinensischen Parlamentswahlen stattgefunden, die ebenfalls im Turnus von vier Jahren erfolgen. Somit befinden sich die geheim und demokratisch und palästinensisch gewählten Abgeordneten im 10. Jahr ihrer vierjährigen Amtszeit. Nicht einmal Netanjahu kann den Palästinensern diesbezüglich das Wasser reichen!

Wenn schon aus unerfindlichen Gründen – die Juden sind immer schuld – die Präsidenten- und Parlamentswahlen nicht regelmäßig stattfinden, so sollte dem demokratisch gewählten palästinensischem Präsidenten und palästinensischen Abgeordneten alle vier Jahre auch ohne erneute Wahlen gratuliert werden. Neuwahlen in Palästina schließen nicht aus, dass exakt dieselben Politiker wiedergewählt werden, selbst wenn sie zwischenzeitlich gestorben sind.

Wir sind ja nicht im Judenstaat!

Hebron-04

In Hebron wählte Abraham vor Jahrtausenden für sich und seine Familie eine Grabstätte. Bisher fand dort keine demokratisch legitimierte Wiederwahl statt.

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Glosse der Woche

In einer Analyse für Außenpolitiker der EU wird die Lage in Israels Hauptstadt Jerusalem als extrem gefährlich beurteilt. Die Autoren raten zu Sanktionen gegen Israel.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-03/israel-jerusalem-eu-bericht-gewalt

Die „Zeit“ weiß dies vom britischen Guardian, das weltweit beliebteste Antisemitenblatt noch vor dem Völkischen Beobachter, den es leider unter diesen Namen nicht mehr gibt. Das ist auch nicht nötig, seitdem sich die EU kurzzeitig in Griechenland und Russland und langzeitig in Israel festgebissen hat.

Im Jahresbericht der EU, der noch auf Rechtschreibfehler in diversen Sprachen durchgesehen und deshalb nicht sobald veröffentlicht werden wird, steht, dass sich in Israels Hauptstadt Jerusalem ein Klima der Gewalt und Polarisierung von Besorgnis erregendem Ausmaß ausgebreitet hat. Noch nie ist die Lage so gefährlich gewesen wie heute. Der Teufelskreis der Gewalt gefährdet die Realisierbarkeit der Zwei-Staaten-Lösung (nebbich).

Die EU-Auguren tragen drei Gründe vor:

AN vorderster Linie, wie könnte es anders sein, steht der „systematische Siedlungsbau“ in „sensiblen Stadtteilen“. Die Auguren raten den EU-Staaten, über Strafmaßnahmen gegen Juden Israels nachzudenken. Die Strafmaßnahmen (Kauft nicht beim Juden!) sollen sich gegen Produkte aus den Siedlungsgebieten sowie gegen gewaltbereite Juden richten.

DER nächstwichtige Gewaltgrund ist die Konfrontation zwischen Juden und sunnitischen Arabern auf dem Tempelberg. Auf dem Tempelberg dürfen Juden, Christen und Klingonen nicht beten. Lediglich Sunniten ist das Beten auf dem jüdischen Tempelberg erlaubt. Radikale jüdische Eiferer beanspruchen für sich das Recht, dort zu beten. Beinahe täglich steigen Siedler auf den Tempelberg, die unverschämterweise von der israelischen Armee vor arabischen Anschlägen (Messerstechereien, Selbstmordattentate) geschützt werden.

DIE Lage hat sich auch deswegen verschlechtert, weil Armee und Polizei Israels die von Arabern bewohnten Stadtteile Jerusalems kontrollieren.

Selbst der ehrbarste Antisemit, sei er Freitag-online-Gratisleser oder als Stadtrat Aachens Zwangsmitglied des Aachener Friedenspreis, kommt nun nicht mehr umhin, die Juden in und um Israel und ihre zionistischen Unterstützer in Deutschland, zur Sicherheit also alle Juden auf bundesrepublikanischem Boden, zu boykottieren. Ab sofort werden Stundenhotels in Aachen nicht mehr angefahren!

Hier wollen wir im Einzelnen auf die gravierenden Punkte eingehen, die der EU ein- und aufgefallen sind.

Unter „sensiblen Stadtteilen“ stellt sich die EU in Jerusalem dasselbe vor wie in Berlin. In beiden Hauptstädten gibt es bestimmte, mehrheitlich von muslimischen Arabern bewohnte Gebieten, wo es klug und weise ist, sich nicht als Jude erkennen zu geben. Selbst der Vorsitzende des Zentralrats der Juden, der die Unterfränkische Provinz seine Heimat nennt, ist zum selben Schluss gelangt. Juden sollen in bestimmten Vierteln Berlins keine Kopfbedeckung tragen und in bestimmten Vierteln Jerusalems ihren Namen an der Haustür auf Arabisch schreiben. Das hätte nebenbei den Vorteil, dass die EU-Experten glauben, dieses Viertel sei judenrein und somit keine Siedlung, die boykottiert werden muss.

Selbst in sensiblen Stadtteilen Berlins werden Siedlungen gebaut. Das deutsche Selbstverständnis verbietet es derzeit noch, nur Arabern dort das Siedeln zuzulassen und es den Juden zu verbieten. Stattdessen schaut die zufällig/absichtlich vor Ort befindliche deutsche Polizei weg, wenn ein Jude absichtlich/zufällig zusammengeschlagen wird. Diese Methode sorgt mit Sicherheit für reine arabische, judenreine Siedlungen.

In französischen Großstädten nennt man die von Juden befreiten Gebiete Banlieues, wörtlich Bannmeilen, übersetzt Vororte. In Schweden werden Juden aus ganzen Städten wie Malmö vertrieben. Niemand wird schon heute behaupten, dass Schweden nicht demokratisch regiert wird. Warum stellen sich die Juden Jerusalems so störrisch an? Ein EU-Boykott ist das Mindeste, was die demokratische Europäische Union gegen störrische Juden tun kann! Schließlich hat bereits die Androhung von Nachteilen gereicht, dass Juden die französischen Banlieues und bald Frankreich überhaupt und die schwedische Stadt Malmö freiwillig geräumt haben.

Tempelberg. In den heiligen Büchern der Juden, der Christen und der Muslime: Thora, Bibel und Koran, wird behauptet, dass Gott, beziehungsweise Jesus­’ Vormund, beziehungsweise Mohammeds Allah, ausschließend den Juden den Tempelberg zum Beten vermacht hat. Da wir in einer Demokratie leben, in der das Wort mehr oder weniger demokratisch gewählten Bürgervertreters mehr als das Wort Gottes oder Allahs gilt, bedeutet es eine Missachtung des demokratischen antisemitischen Volkswillen, wenn Juden darauf bestehen, dort zu beten, wo Gott es Ihnen gestattet hat. Bald werden die Juden verlangen, laut auf dem Petersplatz in Rom aus ihren Gebetsbüchern vorzulesen! Reicht es nicht, wenn in der verarmten Stadt Düren, die glücklicherweise außerhalb der Eifel liegt, 4 – 5 mal am Tag der Muezzin aus scheppernden Lautsprechern gotterbärmlich krächzt? Sollen doch Juden in Deutschland sich glücklich und zufrieden schätzen, unbelästigt in ihren von bewaffneten Polizisten 24/7 bewachten Wehrsynagogen beten und zanken zu dürfen. Luther hat ihnen nicht mal das gegönnt! Wenigstens haben die Nationalsozialisten nach der Kristallnacht den Juden zugestanden, im KZ zu beten. Wer in der orientalischen Hitze den Tempelberg besteigt, nur um dort zu beten, muss ja ein Eiferer oder Siedler sein!

Es ist unfassbar, dass die israelische Polizei und Armee von Arabern bewohnten Stadtteilen Jerusalems kontrollieren. Haben die Israelis noch nie von No-go-Areas in Berlin oder in Birmingham gehört? Wissen die Juden nicht, dass man die religiösen Gefühle der Muslime nicht ungestraft verletzen darf? Können sich diese Juden nicht ein Beispiel an deutschen, französischen und britischen Polizei und Armee nehmen und die von Arabern bewohnten Vierteln ihrem allahgewollten Kismet überlassen?

Ich glaube nicht, dass Sanktionen helfen werden, die störrischen Juden, die überall nur sicher wohnen und beten wollen, von ihren wirren Ideen abzubringen, die unsere junge verletzliche Demokratie gefährden. Es gibt nur einen Weg, die Gefahr, die von Jerusalem für die gesamte Welt ausgeht, wirksam anzugehen. Wie im Talmud angekündigt, muss die EU der Islamistischen Republik Iran zehn Atombomben schenken:

Neun für Jerusalem und eine für den Rest der Welt!

nowruz

http://velveteenrabbi.blogs.com/blog/2012/03/norouz-sameach-and-israel-iran.html

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Der Jüdische Antisemitismus

Der jüdischer Selbsthass oder jüdischer Antisemitismus ist weniger tief erforscht als der übrige. Es wird Zeit, sich damit zu beschäftigen!

Neulich las ich eine Erklärung einer jüdischen Gruppe, deren Namen ich nicht anführen will, auf dass der Leser vorurteilsfrei sich seine Meinung bilde.

Die jüdische Gruppe fordert auf, die Leipziger Buchmesse zu boykottieren. Es werden einige fadenscheinige Gründe aufgeführt, die keiner Erwähnung bedürfen. Der Boykott-Grund, der den Antisemitismus erklärt, lautet:

1965 bis 2015. Deutschland–Israel – unter diesem Motto zelebriert die diesjährige Leipziger Buchmesse das 50. Jubiläum der nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Völkermord an den Juden eingeleiteten diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Israel.

Gründe für den Boykott aller proisraelischen Veranstaltungen der Leipziger Buchmesse 2015:

Es wurden 17 israelische Autoren eingeladen, Israel und die Beziehungen zu Deutschland auf der Buchmesse zu repräsentieren. Darunter wird nur ein einziger israelischer Palästinenser sein, obwohl die palästinensischen Araber über 20 Prozent der israelischen Bevölkerung ausmachen.

Wenn China 17 deutsche Schriftsteller zu einer Buchmesse einlädt und darunter sich kein Ostfriese oder Unterfranke befindet, dann könnte dies der Grund für Ostfriesen, für Unterfranken und selbstredend für den Präsidenten des Zentralrates der deutschen Juden sein, die chinesische Buchmesse zu boykottieren. Warum rufen nicht Palästinenser, sondern gerade Juden zum Boykott der Leipziger Buchmesse auf, dem im Übrigen niemand von Verstand gefolgt ist?

Es gibt hierfür verschiedene Antworten. Auf der einen Seite steht der extreme quasi-jüdische Gerechtigkeitssinn, der es verabscheut, Ungerechtigkeiten zu tolerieren, selbst wenn sie zum eigenen Vorteil gereichen. Diese Selbstlosigkeit, die keineswegs eine jüdische Eigenart ist, erfährt man in Deutschland gewöhnlich nur von kleinkarierten Beamten oder von Politikern, die von der eigenen Inkompetenz und Korruptheit ablenken wollen.

Auf der anderen Seite steht der Hass auf alles Jüdische und also auch auf Israel.

Um nun festzustellen, welches der beiden Extreme eher zutrifft, habe ich mir die kaum gepflegte Internetseite dieser jüdischen Gruppierung angesehen. Es ist die Satzung, die mein ganzes Interesse aufgebraucht hat:

Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied kann jede natürliche und juristische Person jüdischer Herkunft werden, die den Vereinszweck zu unterstützen bereit ist.
Personen jüdischer Herkunft müssen mindestens einen jüdischen Elternteil haben oder zum Judentum übergetreten sein. Der Vorstand ist befugt, in begründeten Fällen durch einstimmigen Beschluss Ausnahmen zuzulassen.

Was ist eine juristische Person jüdischer Herkunft?

Eine Privatbank in London? Ein Bordell in Aachen?

Der § erinnert fatal an die Nürnberger Gesetze von 1935. Die NSDAP definiert im Unterschied zu dieser jüdischen Gruppe einen Juden nicht nur bis zum Halb-, sondern bis zum Vierteljuden. Vom höchsten Interesse für unsere Fragestellung ist die Feststellung, dass der Vorstand, wenn auch einstimmig, festlegen darf, wer Jude ist. Es erinnert an Hermann Göring, der neben Oberbefehlshaber der Luftwaffe auch Gründer der Gestapo und Errichter der ersten KZs gewesen ist. Görings Edikt lautet: Wer Jude ist, bestimme ich!

Die Satzung verwendet ohne Scheu und Scham rassistische Ideen der Nazis. Nun tritt auch der völkische Hintergrund des Leipziger Boykottaufrufes klar zu Tage. Es gibt für jüdische Antizionisten keine Israelis – sie kennen nur Juden oder Palästinenser!

Aus diesem unbedeutenden Beispiel lernen wir, dass der jüdische Antisemitismus eine rechtsextreme Strömung sein kann. Gibt es Rechtsradikale, die keine Antisemiten sind? Nein! Da es linksextreme Nichtjuden gibt, die keine Antisemiten sind, besteht die Hoffnung, dass linksextreme Juden nicht automatisch jüdische Selbsthasser sind. Rechtsextreme Juden sind immer Antisemiten! Daraus folgt, dass antisemitische Juden gewöhnlich unter Rechtsradikalen zu finden sind.

Nun wissen wir, dass rechtsextreme Nicht-Juden keine Juden mögen, auch wenn diese Juden ein- und derselben Ideologie angehören (siehe Ungarn). Warum sind (werden?) dann Juden rechtsradikale Antisemiten? Weil selbsthassende Juden in ihrem Innersten den Nationalsozialismus verherrlichen und sich grämen, von ihm ausgeschlossen zu sein! Selbsthassende Juden sind keine Judenräte, die auf Kosten der Mitjuden überleben wollen. Selbsthassende Juden sind überzeugte Antisemiten, die bereit sind, ihr Leben zu opfern, um das Ende des Judentums zu erleben. Darin unterscheiden sie sich in Nichts von vulgären Nationalsozialisten oder Islamisten.

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Juden schaden – Arabern nicht helfen!

Wer stolz darauf ist, dass der jährliche Vereinspreis an einem unbegnadeten „Künstler“ gegangen ist, der ein Bild vor dem Kölner Dom ausgestellt hat, auf dem ein arabisches Kind von einem Juden mit Messer und Gabel verspeist wird, ist kein Judenfreund und kein friedliebender Mensch, auch wenn er sich Pazifist nennt. Er gebraucht den Pazifismus wie der Islamische Staat IS den Islam.

Am 18.03.2015 hatte ich die Wahl, mich bei Israelfreunden zu langweilen oder bei Israelfeinden aufzuregen. Auf Anraten meines Arztes entschied ich mich für das Letztere.

Mit 12 Teilnehmern einschließlich der Organisatorinnen und der Vortragenden verströmt der unaufgeräumte Raum innere und äußere kalte Leere. Bei fehlender Garderobe schälen sich die Anwesenden nicht aus ihren Mänteln. Der Vortrag lautet:

„Palästinensische Flüchtlinge im Libanon. Kinder ohne Schutz und Rechte.“

Trotz der ideologischen Nähe (Stichwort: Kindermissbrauch) findet die mies besuchte Veranstaltung im Haus der Evangelischen und nicht der Katholischen Kirche ohne geistlichen Beistand statt. Der Aachener Friedenspreis AFP kümmert sich nur um Palästinensische Flüchtlinge, vorzugsweise um Muslime. Christen sind weniger willkommen, da ihnen die Zusammenarbeit mit Juden und anderen finsteren Gestalten unterstellt wird. Für die übrigen 50.000.000 Flüchtlinge auf der Welt verfügt der AFP über keine freie Kapazitäten.

Unter den wenigen im Halbkreis bibbernden Zuhörern befinden sich keine Mitglieder des leidtragenden palästinensischen Volkes, die bis vor 50 Jahren sich selber als Teil des arabischen Volkes verstanden haben. Den größten Zuspruch erhält die Vortragende von drei Kurden, die vorgeben, aus dem Iran zu stammen. Alle drei stellen sich mit „Mohammed“ vor. Ihre richtigen Namen wollen die Kurden aus Sicherheitserwägungen nicht nennen. Ihre Forderung an den deutschen Staat, den sie seit Jahren um Gastrecht anbetteln, um der (vermeintlichen?) Verfolgung in ihrer Heimat entgehen, den Judenstaat Israel zum Selbstmord zu zwingen, fällt nicht nur bei der Vortragenden auf fruchtvollem Boden. Denn die Agenten des Iran kämpfen mit den selbsternannten Aachener Pazifisten an vorderster Front gegen den Judenkrebs.

Die Organisatoren sind bereit, einigen arabischen Staaten eine kleine Mitschuld am tristen Leben der arabischen Flüchtlinge zu geben. Die Hauptschuld tragen weiterhin die Juden Israels. Der Vorschlag, den Opfern der Opfer in Deutschland eine neue Heimat zu bereiten, wird vehement abgelehnt. Schließlich weiß jeder Anwesende, wie sehr Libanesen, ob Palästinenser, Kurden oder andere Eingeborene, Berlin plagen.

Eingedenk der Bedeutungslosigkeit des AFP fordert eine Organisatorin, dass Israel allen arabisch-palästinensischen Flüchtlingen und ihren Nachkommen bis in aller Ewigkeit oder bis zum Jüngsten Gericht (es gilt, was später eintritt) zwar das Rückkehrrecht in den Judenstaat gewährt, ein Teil der Flüchtlinge jedoch großzügig darauf verzichten möge. Den Iranischen Agenten geht der Vorschlag zu weit. Schließlich hat die Weltgemeinschaft bis heute gewaltige Summen verprasst, den arabisch-palästinensischen Flüchtlingen als einzige Flüchtlinge weltweit den Flüchtlingsstatus über alle kommenden Generationen, zumindest über vier, zu vererben. Wir Europäer können uns glücklich schätzen, dass die Vereinten Nationen nicht dieselbe Regelung auf europäische Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg angewandt haben. Wir würden ansonsten im Herzen Europas dieselben Verhältnisse genießen, wie wir sie derzeit im Osten der Ukraine vorfinden.

Unglaubliches Staunen erfüllt den kalten kahlen Raum, als die anwesende Vorsitzende des Arbeitskreise AK Nahost im Aachener Friedenspreis feststellt, dass das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten, United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East UNRWA, das Leid der palästinensischen Flüchtlinge perpetuiert. Dank der UNRWA sind die palästinensischen Araber seit mehr als 60 Jahren schutz- und rechtlose Subjekte in ihren arabischen Bruder- und Schwesternländer, die die Flüchtlinge gebrauchen und die Kinder missbrauchen, den Hass auf Israel zu erhalten. Die vielen Kriege gegen Israel lenken die Völker von der Misere ab, die die nur zu Korruption fähigen arabischen Potentaten ihren Bevölkerungen gewähren. Die UNRWA ist ein Kriegstreiber!

Der AFP beginnt die zukunftslose Lage der der ewigen Flüchtlinge zu erkennen. Vielleicht rührt sich auch bei den Pazifisten nach Jahrzehnten ein Hauch von Mitleid mit den geschundenen Menschen. Der AFP weiß, dass das geheuchelte Interesse an einem palästinensischen Staat nicht nur im Nahen Osten schwindet, da der IS die alltäglichen Probleme gewaltig überschattet. Dank dem IS bilden sich im Nahen Osten in aller Offenheit strategische und politische Koalitionen, die noch vor Kurzem im Reich der Phantasie gewohnt haben. Der IS und einige andere Terrorgruppen haben die Rolle des AFP übernommen. Die Bedeutungslosigkeit des AFP entspricht dem Desinteresse, welches ihm entgegen gebracht wird.

Der Rat der Stadt Aachen hängt an seiner Mitgliedschaft in dem AFP. Dank dem AFP und befreundeten Israelfeinden müssen Juden in Aachen geschützt werden. Der Schutz der wenigen Juden Aachens kostet den Rat Millionen €, die man dem Wahlvolk mit Israelhass schmackhaft machen muss. Ich plädiere dafür, dass die Stadt Aachen stattdessen Mitglied beim IS-Unterstützerkreis wird, der in Aachen, der NRW-Hochburg der Salafisten reife Früchte trägt. Der IS sagt, was er denkt und tut, was er sagt. Ohne den IS würde die islamische Welt und damit das Abendland im Chaos des Unglaubens versinken.

Die Veranstaltung wird in einer lautstarken Diskussion abrupt beendet, auf die die Veranstalter und die Vortragende nicht eingestellt gewesen sind. In der Aufregung wird das übliche Sammeln von Spenden, jidd. Schnorren, vergessen.

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Numerische Ethik des Überlebens

Jede Röntgenuntersuchung birgt letztendlich ein unkalkulierbares Risiko. Aus diesem Grunde dürfen Röntgenuntersuchungen nur bei entsprechender Indikation durchgeführt werden, das heißt nur dann, wenn das Unterlassen einer Röntgenuntersuchung ein höheres Risiko beinhaltet als die Untersuchung selbst.

Ethische Frage: Wie viele Menschen darf ich töten, um selber zu überleben?

Die Frage ist unangenehm. Niemand drängt sich in eine Situation hinein, in der er solch eine Frage beantworten muss. Deutsche Friedensbesessene vermeiden deshalb jeglichen Krieg, selbst wenn er notwendig ist, um einem Völkermord zuvorzukommen. Zuweilen erzwingt die Realität unangenehme Antworten. So hat vor langer Zeit ein deutsches Gericht bis heute gültig entschieden, dass ein Schiffbrüchiger straflos einen anderen Schiffbrüchigen von der rettenden Planke ins Meer in den sicheren Tod befördern darf, um damit sein eigenes Leben zu retten, da die Planke den zusätzlichen Flüchtling nicht verkraftet. In der Konsequenz darf der Schiffbrüchige sich mehrerer Schiffbrüchigen entledigen, nur um ein (1) Leben, nämlich seins, zu retten.

Ethische Antwort: Ich darf so viele Menschen wie nötig töten, um selber zu überleben.

Bei diesem praktischen Beispiel geht es um den Kampf eines jeden gegen jeden.

Frage: Welche ethisch verkraftbare Zahlen gelten bei der Verteidigung des Lebens der eigenen Gruppe?

Bei damals knapp 200 Millionen Einwohnern beklagt die Sowjetunion während des Zweiten Weltkrieges 20 Millionen getötete Soldaten. Die getötete Soldaten gelten nicht nur in der Sowjetunion und deren Nachfolgestaaten als verehrungswürdige Helden, sondern auch im Westen, incl. Deutschland. Helden handeln immer ethisch korrekt.

Antwort: 10% = 1:10.

Wenden wir uns nun dem Mammographie-Screening zu.

Begriffserklärung

Mammographie = Untersuchung der (weiblichen) Brust, meist mit einem Gerät, welches Röntgenstrahlen aussendet.

Screening = Reihenuntersuchung zur Entdeckung einer bestimmten Krankheit, die bei dem Untersuchten nicht bekannt oder bekannt gewesen ist oder vermutet wird.

Mammographie-Screening = Reihenuntersuchung mit Hilfe von Röntgenaufnahmen zur Entdeckung von Brustkrebsen bei Frauen, bei denen kein Brustkrebs bekannt oder bekannt gewesen ist oder vermutet wird. In Deutschland werden alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre (10 mal) schriftlich zum Mammographie-Screening eingeladen. Es erfolgen pro Brust je zwei Aufnahmen, maximal 40 Mammographien. Sobald ein Brustkrebs entdeckt wird, wird die Patientin aus dem Mammographie-Screening entsprechend der „Screening“-Definition ausgeschlossen.

Das Mammographie-Screening ist nicht imstande, Brustkrebse zu verhindern. Das Mammographie-Screening soll Brustkrebse frühzeitig auffinden, um der Patientin weniger aufwendige Therapien anbieten und die Sterblichkeit an der Erkrankung „Brustkrebs“ verringern zu können.

Ergebnisse:

Die Ärzte Zeitung vom 16.09.2012 berichtet:

Auf 1000 Frauen, die ab einem Alter von 50 zweijährlich über 20 Jahre untersucht werden, kommen sieben bis neun, die dem Tod durch Brustkrebs entgehen.

Nehmen wir die Zahlen als gegeben hin, obwohl allgemein bekannt ist, dass bei gescreenten Frauen und bei nicht-gescreenten Frauen der Anteil der Toten durch alle Krebserkrankungen identisch ist. Frauen, die sich regelmäßig gesetzeskonform dem Mammographie-Screening unterziehen sterben seltener an Brustkrebs, dafür vermehrt an anderen Karzinomen.

Derzeit gilt, dass durch Mammographie-Screening in 20 Jahren 80 von 10.000 Frauen dem Brustkrebstod (Tod wegen Mamma-Karzinom) entgehen.

Frage: Wie viele Frauen sterben am Mamma-Karzinom auf Grund der beim Screening erforderlichen Strahlenbelastung beider Mammae?

Antwort: In 20 Jahren sterben 2 von 10.000 Frauen am Mamma-Karzinom auf Grund der beim Screening erforderlichen Strahlenbelastung beider Mammae.

Das Verhältnis erzeugter Tod zu verhinderter Tod durch Brustkrebs beim Mammographie-Screening beträgt somit 2:80 oder 1:40 = 2.5% und entspricht einem Viertel der Sowjetsoldaten, die zum Wohl der Sowjetmenschen gefallen sind. Da der Anteil der gefallenen Sowjetsoldaten weltweit ethisch akzeptiert wird, wird der geringere Anteil der am Mammographie-Screening verstorbenen Frauen ebenfalls ethisch akzeptiert. Unter Annahme der Richtigkeit dieser Zahlen handelt die deutsche Bundesregierung ethisch korrekt, wenn sie bei der weiblichen Bevölkerung zwischen 50 und 69 Jahren, die nicht an einem Brustkrebs leiden oder gelitten haben, um das Mammographie-Screening wirbt.

Woher kommen die Zahlen?

Die Anzahl der an Brustkrebs verstorbenen Frauen lässt sich aus den Sterbetafeln ersehen, die in Mammographie-Screening-Teilnehmerinnen und Mammographie-Screening-Nicht-Teilnehmerinnen aufgelistet und verglichen werden. Die zufälligen Fehler, die in jeder Statistik vorkommen, werden das Ergebnis nicht beeinflussen. Nicht so systematische Fehler. Der wichtigste systematische Fehler liegt darin, dass zur aussagefähigen statistischen Auswertung eine Beteiligung von 75-80% der angeschriebenen Frauen am Mammographie-Screening vorliegen muss. Die reale Beteiligung übersteigt nur knapp die 50%-Marke.

Die Zahl der Frauen, die durch die Röntgenstrahlen den Mamma-Karzinom-Tod erleiden, lässt sich nicht aus den Zahlen des Mammographie-Screenings ableiten. Hierzu werden Zahlen aus Hiroshima eingesetzt. Bei den Frauen, die den Fall der Atombomben überlebt haben, wird abgeschätzt, wie viel Strahlendosis sie erhalten haben. Zusätzlich wird registriert, woran sie gestorben sind. Daraus lässt sich erahnen, welche Strahlendosis für einen Tod durch Brustkrebs ausreicht. Es gibt weitere, mehrere Jahrzehnte alte Zahlen aus Studien in den USA und in Schweden. In den USA wurde der Brustkorb mit Mammae von Tuberkulose-Kranken geröntgt, in Schweden Patientinnen an gutartigen Brusttumoren bestrahlt (heute unethisch). Die Ergebnisse beider Studien sind bereits veröffentlicht, jedoch nicht abschließend, da viele Patienten noch leben. Sichere Daten erhält man nur, wenn alle Patienten tot sind!

Wie die Betrachtungen geschichtlicher Vorgänge, ändern sich die Berechnungen im Verlauf der Zeit, wenn neue Erkenntnisse und Sichtweisen hinzukommen. So wurde von der „International Commission on Radiation Units & Measurements“ ICRU die Empfindlichkeit der weiblichen Brust auf Strahlen im Jahre 1998 (ICRU 60: 0.15) auf ein Drittel des Wertes von 1977 (ICRU 26: 0.05) rechtzeitig vor Einführung des Mammographie-Screenings in Deutschland im Jahre 2002 gesenkt. Der niedrige Wert gilt bis heute, obwohl letzte Forschungsergebnisse ihn auf 0.24 angehoben haben, also auf den 5-fachen des derzeit verwendeten gültigen Wertes. Außerdem ist den Forschern zwischenzeitlich aufgegangen, dass „weiche“ Röntgenstrahlen, die zur guten Beurteilung der Mamma verwendet werden, 4x schädlicher sind als die hochenergetischen, aus Atombomben stammenden Strahlen. Dazu kommt, dass die gewöhnlichen, nicht strahlenbedingten Mamma-Karzinom-Raten der Japanerinnen mit den Raten der Europäerinnen nicht vergleichbar sind, da Brustkrebs in Europa fünf Mal häufiger als in Japan auftritt. Eine direkte Übernahme der japanischen Zahlen auf deutsche Verhältnisse verfälscht die deutschen Ergebnisse. Wahrscheinlich wird ein weiterer Faktor von ungefähr zwei notwendig sein, um die Ergebnisse der Realität anzunähern.

Im schlechtesten Fall muss das Verhältnis 1:40 (erzeugter Brustkrebstod zu verhindertem Brustkrebstod) mit allen Faktoren, also mit 40 multipliziert werden. Aus 1:40 wird dann 1:1 = 100%! Sollte sich diese Sichtweise durchsetzen, dann werden genauso viele Brustkrebse durch die Mammographie erzeugt wie durch das Screening vermieden werden. Unter Insidern wird das Verhältnis von 3:10 = 30% gehandelt. Das heißt, dass sobald drei Brustkrebstote mit Hilfe des Screenings verhindert werden, eine Brustkrebstote mit Hilfe des Screenings erzeugt wird. Dieses Verhältnis entspricht dem 3-fachen Wert der Sowjetsoldaten, die zum Wohl der Sowjetmenschen gefallen sind, was die Kriterien der heutigen Ethik nicht erfüllen wird.

Welche Möglichkeiten/Manipulationen sind möglich, um das Mammographie-Screening zu retten?

  • Die neuen Zahlen werden für weitere Jahre unter Verschluss gehalten.
  • Die neuen Zahlen werden geleugnet.
  • Die Röntgendosis für die Mammographie wird gesenkt.
  • Röntgenstrahlen wird durch ein strahlenfreies Verfahren eingesetzt.

Die neuen Zahlen werden bereits seit etwa 10 Jahren unter Verschluss gehalten. Nun dringen sie an die Oberfläche und an die Öffentlichkeit. Die Unterdrückung wissenschaftlicher Erkenntnisse wird mit der Zeit zu teuer, da immer mehr Insider bezahlt werden müssen.

Die Leugnung wissenschaftlicher Realitäten hat den Mainstream bereits erreicht. Schuld daran ist die zunehmende Abwendung von tradierten Glaubensvorstellungen oder Religionen, die nicht adäquat ersetzt werden. Der durchschnittliche Mensch ist derart beschaffen, dass, wenn er nicht an das Übernatürliche (Gott) glaubt, er zu phantastischen Anschauungen neigt. Der wissenschaftlich verbrämte, nicht hinterfragte Glaube an die zumindest übertriebene Gefährlichkeit, in Wirklichkeit der Angst vor Waldsterben, Gentechnik, Kernenergie, menscheninduziertem CO2-Klimawandel und TTIP sind für den wissenschaftlich denkenden Menschen Beweis genug.

Es ist erstaunlich, dass in Deutschland eine Screening-Methode von der Bundesregierung beinahe widerstandslos eingeführt worden ist, die mit der gefährlichen ionisierender Strahlung verbunden ist, der selben Strahlung, die notwendiger Bestandteil des Atomstromes und der Atom-Bombe ist. Die niedrige, statistisch nicht ausreichende Beteiligung am Mamma-Screening ist Zeichen der stillen Verweigerung. Wenn Regierung und Medien die letzten wissenschaftlichen Schlussfolgerungen leugnen werden, dann wird die Beteiligung am Mamma-Screening bis zur Bedeutungslosigkeit sinken.

Trotz digitaler Technik lässt sich die Mammographie-Dosis nicht weiter nach unten drücken, wenn die Aussagekraft der Röntgenbilder nicht so weit gesenkt werden soll bis sie unbrauchbar wird. Mathematisch lässt sich eine weitere Dosisreduktion bei gleichbleibender Qualität widerlegen. Zwei Aufnahmen für jede Mamma können aufgrund der weiblichen Anatomie und der drei-dimensionalen Beschaffenheit unseres Universums nicht unterboten werden. Jedoch kann die Zahl der Mammographien reduziert werden, indem der Beginn des Screenings auf ein höheres Eintrittsalter verschoben wird. Um bei den neuen Zahlen das Verhältnis von nun 30% auf die alten angestrebten, politisch und ethisch akzeptierten 2,5% zu senken, muss der Screening-Beginn auf das 65. Lebensjahr gelegt werden. Spätestens dann tritt die biologische Sinnlosigkeit des Brustkrebs-Screenings augenscheinlich hervor.

Die Magnetresonanztomographie MRT, eher unter dem Namen Kernspintomographie bekannt, kommt ganz ohne Röntgenstrahlen aus. Die Qualität der MRT ist ausgezeichnet. Die Beurteilung der Bilder erfordert jedoch eine lange Einarbeitungszeit für den Radiologen. Es gibt in Deutschland nicht genügend MRT-Geräte und nicht ausreichend Radiologen zum Bewerten der MRTs. Ein MRT kostet mehr als das 10-fache der Röntgenaufnahmen. Beim Wegfall der Strahlenbelastung durch die (theoretische) Ersetzung der Röntgenaufnahmen durch MRT, die bisher nur Privatpatienten zur Verfügung steht, würden betroffene Frauen vermehrt nach dieser gefahrlosen Untersuchung verlangen (1 mal jährlich statt alle 2 Jahre, ab dem 40., statt ab dem 50. Lebensjahr), was zu einer unbezahlbaren Kostensteigerung führen wird. Auch besteht die Gefahr, dass jegliches Röntgen durch MRT verdrängt wird, worunter die gesamte Medizin wissenschaftlich und finanziell leiden wird.

Was bleibt übrig?

Das Mammographie-Screening wird gegen den erbitterten Widerstand der beteiligten und daran verdienenden Radiologen und Gynäkologen von der Bundesregierung abgeschafft werden. Eine solche Wende ist der Bundesregierung zuzutrauen.

Dieser Artikel konnte nur Dank der tatkräftigen Unterstützung von Herrn Dr. rer. nat. Stephan Garbe aus der Radiologischen Klinik des Universitätsklinikum Bonn erscheinen.

Literatur (Auszug):
Jerry M. Cuttler, D.Sc. Myron Pollycove, M.D.
Can Cancer Be Treated with Low Doses of Radiation?
Journal of American Physicians and Surgeons Volume 8 Number 4 Winter 2003 108 -111
http://www.jpands.org/vol8no4/cuttler.pdf

Heyes GJ, Mill AJ, Charles MW
Department of Medical Physics, University Hospital Birmingham NHS Foundation Trust, Birmingham B15 2TH, UK.
Enhanced biological effectiveness of low energy X-rays and implications for the UK breast screening programme.

Recent radiobiological studies have provided compelling evidence that the low energy X-rays as used in mammography are approximately four times–but possibly as much as six times–more effective in causing mutational damage than higher energy X-rays. Since current radiation risk estimates are based on the effects of high energy gamma radiation, this implies that the risks of radiation-induced breast cancers for mammography X-rays are underestimated by the same factor. The balance of risk and benefit for breast screening have been re-analysed for relative biological effectiveness (RBE) values between 1 and 6 for mammography X-rays. Also considered in the analysis is a change in the dose and dose-rate effectiveness factor (DDREF) from 2 to 1, women with larger than average breasts and implications for women with a family history of breast cancer. A potential increase in RBE to 6 and the adoption of a DDREF of unity does not have any impact on the breast screening programme for women aged 50-70 years screened on a 3 yearly basis. Situations for which breast screening is not justified due to the potential cancers induced relative to those detected (the detection-to-induction ratio (DIR)) are given for a range of RBE and DDREF values. It is concluded that great caution is needed if a programme of early regular screening with X-rays is to be used for women with a family history of breast cancer since DIR values are below 10 (the lowest value considered acceptable for women below 40 years) even for modest increases in the RBE for mammography X-rays.
Br J Radiol. 2006 Mar;79(939):195-200.

Heyes GJ, Mill AJ, Charles MW
Department of Medical Physics, University Hospital Birmingham NHS Foundation Trust, Birmingham B15 2TH, UK.
Mammography-oncogenecity at low doses.

Controversy exists regarding the biological effectiveness of low energy x-rays used for mammography breast screening. Recent radiobiology studies have provided compelling evidence that these low energy x-rays may be 4.42 +/- 2.02 times more effective in causing mutational damage than higher energy x-rays. These data include a study involving in vitro irradiation of a human cell line using a mammography x-ray source and a high energy source which matches the spectrum of radiation observed in survivors from the Hiroshima atomic bomb. Current radiation risk estimates rely heavily on data from the atomic bomb survivors, and a direct comparison between the diagnostic energies used in the UK breast screening programme and those used for risk estimates can now be made. Evidence highlighting the increase in relative biological effectiveness (RBE) of mammography x-rays to a range of x-ray energies implies that the risks of radiation-induced breast cancers for mammography x-rays are potentially underestimated by a factor of four. A pooled analysis of three measurements gives a maximal RBE (for malignant transformation of human cells in vitro) of 4.02 +/- 0.72 for 29 kVp (peak accelerating voltage) x-rays compared to high energy electrons and higher energy x-rays. For the majority of women in the UK NHS breast screening programme, it is shown that the benefit safely exceeds the risk of possible cancer induction even when this higher biological effectiveness factor is applied. The risk/benefit analysis, however, implies the need for caution for women screened under the age of 50, and particularly for those with a family history (and therefore a likely genetic susceptibility) of breast cancer. In vitro radiobiological data are generally acquired at high doses, and there are different extrapolation mechanisms to the low doses seen clinically. Recent low dose in vitro data have indicated a potential suppressive effect at very low dose rates and doses. Whilst mammography is a low dose exposure, it is not a low dose rate examination, and protraction of dose should not be confused with fractionation. Although there is potential for a suppressive effect at low doses, recent epidemiological data, and several international radiation risk assessments, continue to promote the linear no-threshold (LNT) model. Finally, recent studies have shown that magnetic resonance imaging (MRI) is more sensitive than mammography in detecting invasive breast cancer in women with a genetic sensitivity. Since an increase in the risk associated with mammographic screening would blur the justification of exposure for this high risk subgroup, the use of other (non-ionising) screening modalities is preferable.
J Radiol Prot. 2009 Jun;29(2A):A123-32. doi: 10.1088/0952-4746/29/2A/S08. Epub 2009 May 19.

Mettler FA, Upton AC, Kelsey CA, Ashby RN, Rosenberg RD, Linver MN
Department of Radiology, University of New Mexico, Health Sciences Center, Albuquerque, NM 87131-5336, USA.
Benefits versus risks from mammography: a critical reassessment.
1996 Mar 1;77(5):903-9.

Anthony B. Miller, M.B., F.R.C.P., Geoffrey R. Howe, Ph.D., Gregory J. Sherman, Ph.D., Joan P. Lindsay, B.A., Martin J. Yaffe, Ph.D., Paul J. Dinner, M.SC., Harvey A. Risch, M.D., Ph.D., and Dale L. Preston, Ph.D.
Mortality from Breast Cancer after Irradiation during Fluoroscopic Examinations in Patients Being Treated for Tuberculosis
N Engl J Med 1989; 321:1285-1289 http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJM198911093211902

A. Nekolla, J. Griebel, G. Brix
Fachbereich SG„Strahlenschutz und Gesundheit“, Bundesamt für Strahlenschutz, Neuherberg
Einführung eines Mammographiescreeningprogramms in Deutschland
Erwägungen zu Nutzen und Risiko
Radiologe 17.02. 2005 · 45:245–254
http://www.bfs.de/de/ion/medizin/diagnostik/roentgen/Mammographiescreening.pdf

Elke A. Nekolla
EPIDEMIOLOGIE DES STRAHLENINDUZIERTEN MAMMAKARZINOMS
Dissertation zum Erwerb des Doktorgrades der Humanbiologie an der Medizinischen Fakultät der Ludwig–Maximilians-Universität zu München, vorgelegt 2004

Die meisten und schlimmsten Übel, die der Mensch dem Menschen zugefügt hat, entsprangen dem felsenfesten Glauben an die Richtigkeit falscher Überzeugungen. B. Russell
Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. F. Nietzsche
http://edoc.ub.uni-muenchen.de/2279/1/Nekolla_Elke.pdf

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Die antisemitische Demokratie

Nicht nur aus Politker_innen-, Philosophen- und Pfarrersmund vernehmen wir regelmäßig, dass jeder Bürger und Einwohner Deutschlands den Antisemitismus der Juden wegen bekämpfen möge und um die Demokratie zu retten. Die Frage drängt sich auf, ob sich Demokratie mit Antisemitismus verträgt.

Diktaturen sind nicht immer judenfeindlich. Der spanische Diktator Franco lässt während des Zweiten Weltkrieges vielen Juden das Leben retten, indem er seine Grenzen für Juden durchlässig macht. Der antisemitische Hitlerismus und Stalinismus wollen hingegen alle Juden in ihrem Machtbereich eliminieren. Hitler gelingt es nicht, da er den Krieg zu früh verliert, und Stalin, weil er sich teilweise vom Hitlerismus abwendet, als sein Idol die Sowjetunion vertragsbrüchig überfällt. Als Stalin sich erneut auf die Judeneliminierung besinnt, ist es zu spät. Er stirbt.

Neben diesem eliminatorischen gibt es den vorherrschenden nicht-eliminatorischen Antisemitismus. Vor einiger Zeit wird eine repräsentative Anzahl von deutschen Nicht-Juden befragt, ob sie sich einen jüdischen Lebenspartner vorstellen können. Weit mehr als die Hälfte verneinet die Frage. Die Studie schließt daraus, dass ein hoher Anteil der Deutschen vom Antisemitismus befallen ist. Eine Person, die keinen Juden/Jüdin heiraten will, weil er/sie Jude/Jüdin ist, erfüllt bereits das Kriterium des Antisemitismus! Andrerseits darf niemand in einer Demokratie gezwungen werden, eine bestimmte Person oder eine Person aus einem bestimmten Kulturkreis zu ehelichen, auch wenn es bei bestimmten zu Deutschland gehörenden religiösen Gruppierungen vorkommen soll. Jeder Jude, der aus religiösen oder kulturellen Gründen oder aus Liebe eine Jüdin heiraten will, wird sich über das Ergebnis der Studie freuen, da seine Erfolgschancen steigen. Seine jüdischen Eltern werden ebenfalls sehr zufrieden sein. Das bedeutet, dass dieser private Antisemitismus weder die deutsche Demokratie aus ihrer Verankerung hebt, noch bekämpft werden darf.

Es kommt immer wieder vor, dass Juden ein Arbeitsplatz verweigert wird, weil dem Arbeitgeber die Religionszugehörigkeit des Bewerbers nicht gefällt. Kann dieser Zusammenhang einwandfrei bewiesen werden, so wird der Arbeitgeber nach einem rechtsstaatlichen Verfahren verurteilt und die Demokratie ist gerettet. Meist wird sich jedoch der Arbeitgeber freuen, wenn er von der Religion des Bewerbers erfährt, da sich ein Jude bei ihm bewirbt. Lediglich die Universität Tübingen ist bis vor einigen Jahren (?) stolz darauf gewesen, dass sich kein einziger Jude jemals an dieser Universität habilitiert hat.

Wenn wir den momentan im zivilisierten Teil Europas nicht vorhandenen eliminatorischen Antisemitismus außen vor lassen, so benötigen wir gute Argumente um aufzuzeigen, dass der nicht-eliminatorische Antisemitismus der Demokratie einen Schaden zufügt.

Bereits auf Grund eines nicht-eliminatorischen Antisemitismus darf damit gerechnet werden, dass Juden das Land verlassen, um anderswo zu leben, sei es in Israel oder in einem liberalen Staat, in dem Englisch gesprochen wird. Ein anschließend judenleeres Deutschland würde antisemitisch bleiben, da zum Antisemitismus keine Juden notwendig sind.

Es wäre verwegen zu behaupten, dass Deutschland ohne Juden keine Demokratie mehr wäre, genauso verwegen wie die oft gehörte, jedoch falsche Aussage, dass Deutschland ohne Muslime eine Diktatur darstellte. Ich betone, dass ein demokratisches judenleeres/judenfreies Deutschland nicht deshalb entstanden ist, weil Juden vertrieben worden sind – ganz im Gegenteil: Die Politik versucht sie mit allen erdenklichen Mitteln zu halten – sondern, weil die Juden freiwillig Deutschland verlassen haben werden! Doch selbst wenn alle Juden beschließen würden, in Deutschland zu bleiben, wird es in wenigen Generationen auf Grund der stattfindenden Assimilation so gut wie keine Juden mehr in Deutschland geben. Da Assimilation als Integration ein Wesen der Demokratie ist, bleibt ein Deutschland ohne Juden als Folge der Assimilation/Integration demokratisch.

Gelten die Gesetze für die antisemitischen Demokratie auch für die islamophobe Demokratie? Die Frage muss entschieden verneint werden. Im Gegensatz zu Juden sind Bekehrungen zum wahren Glauben bei Muslimen wie bei Christen ein heilige Pflicht! Ein entscheidender Teil der im Abendland lebenden Muslime will ihre Kultur und Religion auf Nicht-Muslime ausweiten. Eine Ausweisung von Muslimen aus Deutschland, selbst wenn sie auf Freiwilligkeit beruht, widerspricht somit jeglicher Demokratie, weil sie die demokratischen Freiheiten vieler Muslime unterdrückt!

Warum will ein Teil der deutschen Bevölkerung, dass Juden in Deutschland leben? Trifft es überhaupt zu, dass Deutsche darauf bestehen, dass Juden in Deutschland leben? Wie würde die Antwort lauten, wenn man die Bevölkerung statt auf Juden auf Inuits befragen würde?

Wir wissen, dass in Deutschland Mahnwachen und Gedenken ein unverzichtbarer Teil der deutschen Kultur sind. Mahnwachen und Gedenken sind logisch betrachtet eine Kultur des Todes! Man kann nur Ereignissen gedenken, die sich bereits ereignet haben. Mahnen heißt, dass sich solche Ereignisse nicht wiederholen mögen. Doch wie soll sich beispielsweise ein Krieg gegen die Verbündeten Frankreich oder Polen ohne ausreichende Waffen und Soldaten wiederholen? Deshalb wird gerne an Ereignissen gemahnt, die keinen allzu engen Bezug zu den zu gedenkenden Tatsachen haben. Letztendlich bleibt solches Gedenken ohne Konsequenzen.

Ein gutes Beispiel der Gedenken-Sinnlosigkeit besteht im Verlegen von Pflastersteinen mit Messingüberzug, die an aufgehäuften Goldzähnen erinnern (sollen?), welche Juden im KZ gezogenen worden sind und unter der Bezeichnung „Stolpersteine“ für 120 € das Stück vertrieben werden. Die Bürger versammeln sich zur Stolpersteinverlegung, um der vertriebenen Toten ihrer Ortschaft zu gedenken, deren lebende Nachkommen in Israel sie im Alltag gewöhnlich mit deutschen Nationalsozialisten vergleichen. Bald werden unterdrückte Palästinenser oder Islamisten, die sich als Opfer der Opfer wähnen, zum gemeinsamen Gedenken eingeladen werden.

Die Woche der Brüderlichkeit, die gerade läuft, ist derart sinnleer, dass selbst der Vorsitzende der Juden in Deutschland daran teilnimmt. Offiziell geht es um das Verstehen des Glaubens des Anderen. Juden sollen das Christentum, Christen das Judentum vom jeweils anderen verstehen lernen. Die wenigen Juden in Deutschland, die in ihrer Religion bewandert sind, zeigen kein Interesse, ihr Wissen mit Christen zu teilen. Juden, die sich für das Christentum interessieren, kommen noch seltener vor.

Vor dem Kölner Dom wird beinahe täglich eine Schandmauer aus vergilbter Pappe aufgebaut, die das Credo des Stürmers: „Die Juden sind unser Unglück“ unter dem Schutz der deutschen Justiz und der deutschen Polizei den Kölnern und Abertausenden von Touristen erfolgreich vermittelt. Drinnen im Kölner Dom verlangt der neue Erzbischof die Solidarität mit den verängstigten jüdischen Mitbürgern.

Gibt es ein trefflicheres Beispiel für die friedliche Koexistenz von Antisemitismus und Demokratie?

Umim

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Aufruf an die verbliebenen, nicht alten Juden Europas!

http://standpointmag.co.uk/node/5953/full

Can Europe’s Jews Feel Safe Alongside Muslims?

R.W. JOHNSON

March 2015

 

Was beabsichtigen muslimische Fundamentalisten? Sie beabsichtigen die Scharia, die islamische Lebensweise, zunächst dem Westen und anschließend dem ganzen Planeten überzustülpen. Die muslimischen Fundamentalisten wollen die bildliche Darstellung des Propheten verbieten. Sie wissen, dass Waffen den Zeichenstift besiegen. Das Verhalten der Europäer bestärkt sie in ihrem Glauben.

Für die Medien bedeutet der Siegeszug der Scharia in Europa ein Angriff auf die Meinungsfreiheit. Für Juden bedeutet der Siegeszug der Scharia in Europa das Aufleben eines neuen Antisemitismus und die Ermordung von Juden, weil sie Juden sind. Die Zahl der französischen Juden wird in den nächsten Jahren stark durch Auswanderung – nicht nur nach Israel – sinken. Die Zahl der Juden in Deutschland wird ebenfalls sinken, jedoch weniger durch Auswanderung, als mehr durch das Abwenden von der jüdischen Gemeinschaft und vom jüdischen Glauben, wenn die Lebensgefahr steigt. Schon heute verschweigen mehr als die Hälfte aller Juden Deutschlands ihr Judentum. (Aus unerfindlichen Gründen gibt es in Deutschland viele Nichtjuden, sogar Antisemiten, die vorgeben, Juden zu sein.) Frankreich ist heute weltweit führend in antisemitischen Angriffen. Die Auswanderung französischer Juden erinnert zahlenmäßig an das Deutschland im Jahre 1933. Diese Schande lässt sich politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich ertragen, jedoch nicht moralisch für Pazifisten, von Philo- bis zu Antisemiten, die ihr Credo laut und ungefragt ausposaunen, dass die Welt oder zumindest Europa niemals mehr ein neues 1933 erleben wird. In den letzten beiden Jahrhunderten haben die Juden Europas am meisten von der Aufklärung profitiert und einen überproportionalen Beitrag zur europäischen Aufklärung geleistet. Moderne Demokratien sind auf Juden und ihr Wohlergehen angewiesen. Im Gegensatz dazu wollen Hasser der Freiheit und der Demokratie, wie beispielweise das heutige Russland, Nazideutschland und beinahe alle muslimischen Staaten, alle Juden loswerden. Wenn in Frankreich die Zahl der Juden um 20% sinkt, dann ist die europäische Ideologie der Freiheit und der Demokratie tot. Zum Vergleich: Seit dem Zustrom von beinahe 300.000 jüdischen Kontingentflüchtlingen aus der zerfallenen UdSSR vor 25 Jahren hat die Zahl der Juden in Deutschland um 2/3 abgenommen! Glücklicherweise sind die meisten Kontingentflüchtlinge niemals Juden gewesen. Sie haben lediglich die Sowjetunion verlassen wollen.

Beim kürzlichen Anschlag in Kopenhagen, der wie in Paris ein kombinierter Angriff auf die Meinungsfreiheit und auf Juden gewesen ist, ist nur ein Jude erschossen worden, der die Synagoge bewacht hat. Das nächste Mal werden die Täter versuchen, eine Hundertschaft Juden, die sich in der Synagogenfestung verschanzt, umzubringen. Ich erkenne bereits deutlich den anschließenden Demonstrationszug der Nichtjuden, die, ein Käppchen auf den Kopf tragend, schweigsam an einem lauen Abend zum Brandenburger Tor oder einem anderen markanten Punkt marschieren, um den leeren Worten der Politiker stumm und bedächtig zu lauschen, denen kein Taten folgen. Netanyahus Aufforderung an die europäischen Juden, nach Israel einzuwandern, ist nicht tagespolitisch oder wahltaktisch bedingt, sondern Zeichen des berechtigten Pessimismus, dass Juden in Europa niemals wieder in Sicherheit leben werden. Nach jedem islamistischen Terroranschlag richtet sich die bürgerliche Wut der Abendländer gegen Islam und Muslime, überaus schnell gefolgt von einer Warnung vor „Islamophobie“, obwohl (oder weil) der Gebildete weiß, dass man vor Phobien nicht warnen kann. Gelehrte Muslime verbreiten, dass Terror den Grundsätzen des Islams widerspricht. Liberale Muslime verlangen laut, deutlich und ungefragt nach Meinungs- und Pressefreiheit, wie sie es aus keinem islamischen Staat kennen. Bald erfahren wir aus den Zeitungen, dass auch Muslime die Leidtragenden sind, wie der von einem Muslim kaltblütig ermordete auf dem Boden liegenden schutzlose Polizist in Paris. Nach diesen Wirren erhält der Europäer die Kunde, dass Antisemitismus und Islamophobie gleich übel, ja zwei Seiten der selben Medaille seien, und dass die aufgeklärten Freiheitsliebenden nicht verallgemeinern dürfen, sondern die Täter als Individuen betrachten sollen, wie es sich für einen anständigen Menschen gehört, der seine Gefühle unter Kontrolle zu halten weiß.

Die Flucht der Juden aus Frankreich spiegelt die Flucht der Juden aus Nazideutschland wider. Die Aufforderungen an die Gutmenschen sind nicht gut. Das bedeutet nicht, dass Frankreich heute Hitlers Deutschland ähnelt. Frankreich ist eine liberale Republik! Die Kompromisse, die Frankreich mit dem Islam schließt, zeugen jedoch genau die selben Ergebnisse, die den Nazis vorgeschwebt haben. Die Tatsache, dass die jüdischen Opfer des Pariser Supermarktes in Israel und nicht in Frankreich beerdigt worden sind, offenbart die wahre jüdische Stimmung: Im Tod und unter ständiger Bedrohung durch Raketenangriffen fühlen sich Juden sicherer in Israel als in Frankreich.

In Frankreich leben 5 Millionen Muslime bei einer Gesamtbevölkerung von 65 Millionen. In Dänemark stellen Muslime beinahe 5% der Bevölkerung dar. In ganz Europa nimmt die Zahl der Muslime durch Geburten, durch ständig zuströmenden muslimischen Kriegsflüchtlingen und durch Einwanderung aus Afrika und dem Mittleren Osten zu, während die ursprüngliche Bevölkerung zahlenmäßig zurückgeht. Während die Gastvölker säkular sind, sind Muslime zum großen Teil religiös praktizierend, was bedeutet, dass Muslime eine weit engere Gemeinschaft bilden als die anderen Gruppen und dass Muslime über ein stärkeres gesellschaftliches Gewicht verfügen als dies ihrer blanken Zahl entspricht. Muslime bewahren ihre Identität besser als andere Gruppen. Sie wollen, dass sich die Kleidung ihrer Frauen von der unkeuschen Umgebung abhebt und dass Frauen und Männer getrennt werden. Sie verlangen islamische Schulen und Koranunterricht und die Extremisten unter ihnen begehen terroristische Attentate. Jedes Land Europas könnte eine beliebige Anzahl von Hindus, Buddhisten, Konfuzianer oder Schintoisten aufnehmen ohne eine einzige der von Muslimen gestellte Forderung zu vernehmen.

Die hohe Zahl von Muslimen wie in Frankreich oder in Dänemark, wo es eine starke muslimische Feindschaft zur viel kleineren nach dem Holocaust übrig gebliebenen jüdischen Gemeinschaft gibt, veranlasst die Juden zu fliehen. Man kann einwenden, dass der Grund für die Entfremdung vieler muslimischer Jugendlicher in der hohen Arbeitslosigkeit und den ärmlichen Verhältnisse der Banlieues zu suchen ist. Das ist wohl wahr! Es gibt jedoch keinerlei Anzeichen, dass diese Verhältnisse verschwinden. Eher ist das Gegenteil der Fall. Ähnlich verhält es sich mit den „Gründen“ für die Welle antisemitischer Attacken in Frankreich in den Jahren seit 2012, die auf antiisraelische Gefühle basieren, die durch Ereignisse im Gazastreifen und in der Westbank ausgelöst worden sind. (Die „Gründe“ erscheinen in Anführungszeichen, da ähnliche Ausschreitungen durch vergleichbare Ereignisse bei anderen Gruppen nicht eingetreten sind. Trotz des langen und harten indischen Unabhängigkeitskampfes gibt es in Großbritannien bis heute keinen hinduistischen Terror.) Außerdem gibt es keinerlei Anzeichen, dass die antiisraelischen Gefühle der Muslime verschwinden werden. Alles spricht dafür, dass sich Juden und Araber für mindestens weitere hundert Jahre im Nahen Osten bekämpfen werden.

Die Umstände, die eine Minorität französischer und dänischer Muslime zu Gewalttaten veranlassen, werden diese Minorität weiterhin zu Gewalttaten veranlassen. Wenn man diese Fakten anerkennt und gleichzeitig eine wachsende Zahl von derzeit 5 Millionen Muslimen beherbergt, wird man zwangsweise unter den friedlichen Muslimen Tausende islamischer Fundamentalisten finden, die in Syrien, in Jemen, im Irak oder anderswo kämpfen werden und die sich anfällig für antisemitische und andere terroristische Attacken in ihrer Wahlheimat zeigen. Der europäische Staat hat keine Macht, die jüdische Minderheit zu schützen. Alle französischen jüdischen Schulen und Synagogen sind über Jahre von Bewaffneten bewacht worden, ohne die vielen und andauernden Verbrechen zu verhindern. Amedy Coulibaly wollte sicherlich eine jüdische Schule und eine Synagoge angreifen. Er erschoss stattdessen einen Polizisten und überfiel anschließend einen jüdischen Supermarkt, augenscheinlich in der Absicht, weitere Juden zu fangen und zu ermorden. Die Terroristen werden es ohne Zweifel erreichen, dass eine zunehmende Zahl von Juden aus Frankreich fliehen wird.

Eine Zahl von 5 Millionen, oder wie in Dänemark von 5%, reicht aus, islamistische Gewalttaten nicht verhindern zu können. Allzu viele Leute müssen ständig observiert werden. Auf jeden Terroristen fallen mehrere Sympathisanten, die Geld, eine sichere Unterkunft und anderes mehr bereitstellen. Auch alle Sympathisanten müssen überwacht werden! Französische wie britische Dienste warnen, dass sie zwar viele, aber niemals alle islamistischen Terroranschläge vereiteln. Wir werden mehr Charlie Hebdos und mehr Salman-Rushdie-artige Fatwas erleben. Die einzige Möglichkeit, sie zu verhindern, wäre die Sicherheitshaft für alle verdächtigten fundamentalistischen Muslime, was die Mehrheit der Europäer als unverträglich mit den bürgerlichen Freiheiten empfinden wird. Einige Europäer hoffen, dass, wenn mehr islamische Religionsführer der Gewalt abschwören, die Zahl der Anschläge sinken wird. Derzeit besteht kein Grund für die Annahme, dass ein solches Vorgehen die Extremisten besänftigen wird.

Es bringt nichts, wiederholt zu behaupten, dass die Extremisten nur eine kleine Minderheit sind. Nach dem Anschlag behaupten gar viele Muslime in Paris, dass die Morde von Juden inszeniert seien. In muslimischen Vierteln berichten Lehrer, dass bis zu 80% der Schüler sich weigern, eine Schweigeminute für die Opfer der islamistischen Verbrechen einzuhalten. Manche Schüler geben freizügig zu, auf Seiten der Angreifer zu stehen. Es ist eine einfache Wahrheit: In einem Land, das 5 Millionen Muslime beherbergt – oder auch nur 2.8 Millionen wie in Großbritannien – muss man davon ausgehen, dass Tausende junger Männer für den Jihadismus anfällig sind. Dasselbe gilt für Dänemark und vielen weiteren europäischen Staaten.

Liberale Europäer hoffen, dass die lokalen Muslime sich allmählich in die abendländische Gesellschaft integrieren und zunehmend nach einem „Euro-Islam light“ leben werden. Möglicherweise wird sich die Hoffnung nach mehreren Generationen erfüllen. Doch lange bevor dieser Prozess abgeschlossen sein wird, wird kein Jude mehr in Frankreich oder Dänemark übrig sein. Die interessante Frage lautet, wie viele Juden in Europa verbleiben werden, da die muslimische Bevölkerung überall in Europa wächst. In den meisten europäischen Ländern sind die Juden gut ausgebildet und erfolgreich. Sie sind äußerst mobil und können problemlos nach Israel. Australien oder Nordamerika übersiedeln.

Die einzige Möglichkeit, die jüdische Abwanderung zu vermeiden, besteht darin, dass die Staaten Europas ihre muslimische Bevölkerung verkleinern. Es ist schwierig sich vorzustellen, dass es überhaupt Wege gibt, die den Einwendungen liberaler Meinungen genügen. Ganz im Gegenteil ereifern sich viele Politiker, den Terrorismus zu verurteilen, ohne das „I“-Wort zu benutzen, um keine muslimischen Gefühle zu verletzen.

Die jüdische Abwanderung trifft genauso auf Großbritannien, auf Deutschland und auf das restliche Europa zu. Die deutsche Zeitung, die als erste die Cartoons von Charlie Hebdo verbreitet, wird sofort Opfer einer Brandstiftung. Anschließend werden mehrere Großveranstaltungen in Deutschland wegen Terrorgefahr abgesagt. In Bremen mit über einer halben Million Einwohnern gilt Terroralarm über ein ganzes Wochenende. Der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland warnt die Juden davor, muslimische Viertel als Jude erkenntlich mit einem Käppchen zu betreten, was von einigen Politikern gerügt, vom Zentralrat der deutschen Muslime bestätigt wird.

Es gibt in Dänemark so wenige Juden, dass ihnen drei Synagogen genügen. Aber selbst ihre Winzigkeit hat die dänischen Juden nicht beschützt. In Großbritannien löst ein Bericht der US-amerikanischen Fox News eine allgemeine Erheiterung aus, als Birmingham als islamische Stadt vorgestellt wird. In Birmingham leben nur 22% Muslime! Noch vor wenigen Jahren lag ihr Anteil bei 0%. Bereits jetzt werden in Birmingham Schulen islamisiert. Die muslimische Population bewegt sich nun in Richtung 30%. Wir können davon ausgehen, dass zukünftige Islamisierungen von größerem Erfolg gekrönt sein werden. Wir sind gespannt, wie sich Juden in Birmingham fühlen und ob die Zahl der Juden Birminghams abnimmt.

Seit einigen Wochen werden jüdische Schulen und Synagogen in Großbritannien von schwerbewaffneten Polizisten bewacht. Die Zahl antisemitischer Übergriffe ist die höchste der letzten 30 Jahre. Während des Gazakrieges wird eine britische Kristallnacht befürchtet. Die Zahl der Juden in Großbritannien ist auf 290.000 gesunken.

Es ist eine Schande, wenn man an den gewaltigen kulturellen und wirtschaftlichen Beitrag denkt, den Juden in Großbritannien geleistet haben, und wenn man daran denkt, dass viele der britischen Juden nach England als Flüchtlinge gekommen sind, weil es ein Bollwerk der Freiheit gewesen ist. Selbst 1940 fühlten sich Juden in Großbritannien sicherer als heute. Die jüdische Gemeinschaft ist äußerst friedfertig und bedroht niemanden. Britische Juden zu bedrohen wegen den Verteidigungsmaßnahmen Israels ist nicht akzeptabel, genauso wenig wie ein Angriff auf alle britische Muslime wegen den Untaten des IS.

Die europäische Gesellschaft hat es nicht gerne, wenn diese Problematik in die Öffentlichkeit dringt. Es gibt viele Juden, die nicht in Israel leben wollen, da sie Juden als eine Minderheit vorziehen. Die jetzige Lage ist für Juden in Europa jedoch so ernst, dass solche Einschränkungen zurücktreten müssen. Europäische Juden werden sich der Tatsache stellen, was eine Zunahme der muslimischen Bevölkerung für sie bedeutet. Bald werden die Euphorie der Riesenaufmärsche und die organisierte Solidarität in Paris vergessen sein. Schon jetzt sorgen sich liberale Europäer bevorzugt um die Islamophobie und akzeptieren somit, dass Juden aus Europa vertrieben werden. Hitler hat doch noch sein Ziel erreicht.

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