Wollt ihr den totalen Krieg?

In der EU ist es politisch inkorrekt zu behaupten, dass Terroristen Psychopathen sind. Wenn ein möglichst bestialischer, die Bevölkerung in Furcht versetzender Anschlag geschieht, dann wird politisch korrekt abgewartet bis Beweise vorliegen, ob der Anschlag durch einen oder mehrere Terroristen oder durch einen Psychopathen erfolgt ist. Der erstere Anschlag wird als „islamistischer Terroranschlag“, der letztere als „Amoklauf“ bezeichnet. Ein „Amoklauf“ mit zwei oder mehr Personen wird zwar politisch inkorrekt, jedoch automatisch zum „Terroranschlag“ umdefiniert.

Somit kann per definitionem ein islamistischer Terrorist niemals ein Psychopath und ein Psychopath niemals ein islamistischer Terrorist sein.

Woher wissen das die politisch Verantwortlichen? Da Politiker oft über keine tiefe Bildung verfügen – auch wenn sie diese in ihrem offiziellen Lebenslauf aufführen – handelt es sich nicht um anerkanntes Wissen, sondern um vorauseilenden Gehorsam, wie es den zwischenstaatlichen internationalen politischen Gepflogenheiten entspricht. Der islamistische politisch motivierte Terror basiert auf eine Religion, die in der gesamten EU mit anderen, wenn auch friedlichen Religionen gleichberechtigt ist, und somit nicht auf Psychopathie basieren darf und kann.

Einfach ausgedrückt: Ein Terrorist, der beim Sich-in-die-Luft-Sprengen laut und vernehmlich „Allahu Akbar“ ausruft, ist niemals verrückt.

Der Islamische Staat IS führt neben einer Unzahl weiterer islamischer Terrororganisationen und islamischer/islamistischer Staaten einen Vernichtungskrieg gegen alle Nichtmuslime. Muslime, die nicht den strengen Regeln des IS folgen, gelten als Nichtmuslime. Nichtmuslime müssen nach der Ideologie des IS umgebracht werden. Der IS ist ein Staat – auch wenn er nur von wenigen anderen Staaten (failed state, nicht offizieller Staat, Terrorstaat) anerkannt wird – und gleichzeitig eine staatlich-religiöse Idee, due Ähnlichkeiten mit der Organisation des Vatikans / der Katholischen Kirche aufweist. Der Staat Vatikan befindet sich in Rom, seine Gläubigen sind in allen Herren Ländern verstreut.

Um Befürchtungen zu zerstreuen: Die Anhänger des Vatikans sind keine Terroristen. Nach kirchlicher Lehrmeinung wären sie Psychopathen, wenn sie einen „Terroranschlag“ im Namen des Vatikans/Katholizismus verüben würden.

Die Anhänger (Bürger) des IS dürfen sich im Feindesland aufhalten. Um Mitglied des IS außerhalb des Staatsgebietes des IS zu werden, braucht der Terrorist in spe nicht in den Nahen Osten oder ins nördliche Zentralafrika zu reisen. Es genügt, wenn er sich zu den Grundsätzen des IS bekennt und diese digital dokumentiert. Nach dem Terroranschlag, den er IS-sicherheitshalber nicht überleben soll, wird er berühmt, heilig gesprochen, hat Anspruch auf den Eintritt ins Paradies ohne ein langwieriges orientalisches Warten und auf 72 Jungfrauen. Bei Letzteren handelt es sich wohl um 72 Weintrauben vor jedem Sonnenuntergang.

Mit Selbstmorden, Auto- und Messer-Intifada kann der totale Krieg gegen die Ungläubigen nicht schnell genug gewonnen werden. Wenn man davon ausgeht, dass ein islamischer Terrorist durchschnittlich vier Kinder zeugt, so muss eine Gruppe von 10 islamischen Terroristen mehr als 40 Ungläubige zerfetzen, damit sich der Anschlag lohnt. „Einsame“ Wölfe, die eine heimliche Organisationshilfe benötigen, welche nach dem Terrorfall nicht bekannt werden soll, werden deshalb vom IS bevorzugt. Der IS ist beim einsamen Wolf bereits mit mehr als vier Toten zufrieden.

Trotzdem wäre dies ein langwieriges Unternehmen, welches ohne massive islamische Zuwanderung nicht erfolgreich wäre. Auch darf man nicht als gegeben ansehen, dass die große Mehrheit der Muslime, die gerade die Strapazen der Wanderung nach Europa hinter sich hat, freudig die Anordnungen des IS befolgen.

Somit sollen die Attentate unvermutet umgesetzt werden, um die maximale Furcht unter den Ungläubigen zu erzeugen. Außerdem wird mit der Zeit der Hass auf EU-Muslime aufgebaut, da kein nichtmuslimischer EU-Ungläubiger sicher weiß, ob der muslimische Ungläubige, mit dem er arbeitet, in derselben Gegend wohnt, befreundet oder gar verwandt ist, nicht doch ein IS-Terrorist ist. Die entstehende Abneigung ist wechselseitig. Die ungläubigen Muslime können zu Gläubigen werden und die Ideen des IS verbreiten oder sie können ausreichend viele nichtmuslimische Ungläubige umbringen, um dem sozialen Druck ihrer (un)gläubigen muslimischen Umgebung zu entgehen.

Ein Zugehen auf die ungläubigen EU-Muslime durch die Noch-Mehrheit der nichtmuslimischen Ungläubigen könnte den Teufelskreis durchbrechen, ist jedoch für den Einzelnen nichtmuslimischen Ungläubigen äußerst riskant und wenig aussichtsreich. Dieses Zugehen wird aus diesem Grund nicht im großen Maß erfolgen. Als Beispiel dient die Autorität des türkischen Diktators, dem die Mehrheit der Türken in Deutschland mit deutscher Staatsangehörigkeit blind folgt. Der innertürkische Kampf wird demnächst auch in Deutschland ausgefochten werden, wobei ähnliche Instrumente wie in der Türkei eingesetzt werden. Dem deutschen Staat sind die Hände gebunden, da er nicht alle „Türkischstämmigen“ aussondern kann.

Da sich die Ausweisung aller Muslime und der konvertierten Neu-Muslime aus grundsätzliche Erwägungen verbietet, werden in Deutschland und in der EU, wie bereits heute in Frankreich, England, Schweden und anderswo, gut sichtbar parzellierte Parallelgesellschaften entstehen. Nach einer möglichen militärischen Vernichtung des IS als Staat ist von einer Zunahme gelungener Attentate in der EU auszugehen. Möglicherweise werden sich die echten Ungläubigen dagegen wehren.

 

Wollt ihr den totalen Krieg?

 

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Der zivile Flüchtling, Freund und Helfer

Eher beiläufig wurde der interessierten Öffentlichkeit an einem strahlend schönen Sonntag mitgeteilt, dass die Verteidigungsministerin der Bundesrepublik Deutschland, Frau Ursula von der Leyen, demnächst Flüchtlinge bei der Bundeswehr ausbilden lässt. Natürlich nicht an der Waffe, wie in dem FAZ-Artikel vorauseilend versichert wird. Die Bundeswehr sei vielmehr dabei, „in einem Pilotprojekt mehr als hundert Flüchtlinge in zivilen Fähigkeiten auszubilden.“ Es gehe um Handwerk, Technik, Medizin und Logistik. „Die Idee ist, dass sie (die Flüchtlinge) eines Tages nach Syrien zurückgehen und beim Aufbau helfen.“ Als Soldaten, so wird noch einmal betont, sollten Personen mit syrischer Staatsangehörigkeit bei der Bundeswehr jedoch nicht eingesetzt werden.

So langsam bin ich es leid, den Irrsinn völlig unfähiger PolitikerInnen zu kommentieren. Man muss ihnen mittlerweile Gemeingefährlichkeit attestieren. Wer stoppt diese Bande? Unter uns: wie viel Unsinn in einige wenige Sätze passt (siehe oben) – d a s muss man mir und jedem halbwegs kritischen Zeitgenossen erst einmal bzw. immer wieder vormachen.

Es ist keine Woche her, da hat einer dieser Flüchtlinge, denen wir demnächst also freien Zugang zu unseren Kasernen ermöglichen, mit dem Hackebeil in einem Zugabteil gewütet, folglich musste – mag Frau von der Leyen gedacht oder gesagt bekommen haben – ´den´ Flüchtlingen endlich mittels geeigneter Projekte irgendwie ein sauberer Anstrich verpasst werden; einer, der die vielen kleinen Schmutzflecken tilgt und den fiesen Generalverdacht, man habe sich Terroristen ins Land geholt durch einen anderen ersetzt: der streichelt dann die Seele, die verzagte. Im Ergebnis handeln uns die Verantwortlichen nur einen weiteren dieser Schüsse ein, die gründlich nach hinten losgehen, früher oder später, das beweist bereits der Sprengstoffanschlag, den ein junger Syrer vor wenigen Stunden im niedlichen Ansbach verübte. Davon konnte Frau von der Leyen gestern noch nichts wissen und ich glaube, auch heute würde sie am liebsten nichts mehr davon wissen wollen. Ein ganzer Stab von Marketingexperten arbeitet seit Jahren an einem Image, dessen Fassade zunehmend bröckelt. Frau Minister besteht eigentlich nur noch aus der Kosmetik, die man ihr ständig verpasst.

Noch einmal ganz langsam zum mitdenken: Ab sofort werden sich Flüchtlinge also frei auf einem Gelände bewegen dürfen, das ohne vorherige Genehmigung nur Streitkräften und zivilen Stabsmitarbeitern zugänglich ist. Jeder Besucher muss sich am Haupteingang den (zeitlich begrenzten) Aufenthalt genehmigen lassen. Er betritt dann ein weiträumiges, nicht immer übersichtliches Gelände. Ich habe zwölf Monate bei dem Verein ´gedient´ und weiß, dass nicht bloß auf den angrenzenden Schießplätzen rund um die Uhr geballert wird. Krieg spielen die Olivgrünen allerorten, noch auf der Wiese vor den Unterkünften, überall werden Waffen geschultert oder gestreckt, auseinander und wieder zusammen gebastelt, gestreichelt und poliert. Jeder Rekrut hat seine eigene Knarre, das gute alte G3, und mit dem darf er sowohl scharf als auch unter Verwendung von Platzmunition schießen. Du hörst es alle Tage lang. Und du siehst diese Waffen auch alle Nase lang. Sie wissen längst, worauf ich hinaus will. Eine solche Umgebung ist vorzüglich dazu geeignet, einen wie auch immer traumatisierten männlichen Jugendlichen auf den Geschmack zu bringen. Was viele ´Ungediente´ nicht wissen: Schießplätze wurden und werden kaum gesichert. Wenn der Rekrut dort auf Pappkameraden zielt, steht neben ihm ein Ausbilder, der eigentlich nur aufpasst, dass die Knarre während der Übung in die richtige Richtung weist: grundsätzlich immer nach vorne. Das ist alles. Ein leichtes also, den Platz zu stürmen, sich das Gewehr zu greifen um wild um sich zu schießen. Das ist nur e i n Beispiel, wohlgemerkt. Zahllose weitere ´Szenarien´ könnte man sich zurechtspinnen, ginge es darum, mögliche Untaten von Spinnern aller Couleur zu berechnen. Ich erinnere mich, dass während meiner Ausbildung ein benachbartes Waffenlager geknackt wurde. Der Täter besorgte sich indes nur ein einziges Gewehr, mit dem er dann einen Soldaten eiskalt niederstreckte. Er hätte eine gewaltige Auswahl gehabt. Wir haben uns damals schon gewundert, wie simpel die Waffenkammer unserer eigenen Kompanie verriegelt wurde. Sie lag im Keller. Nur eine dünne Tür aus Alu und das Sperrgitter mit Schnappschloss trennte uns von ´unseren´ Waffen. Um es ganz offen zu sagen: Wer sich auf dem Kasernengelände frei bewegt – völlig wurscht, für welchen zivilen Bereich er zuständig sei oder auch nicht – der wird, wenn er wirklich will, an seine Mordinstrumente herankommen, er braucht dafür auch kaum Mittäter, das geht, ist man clever, in eigener Regie. Weiß das Frau von der Leyen?

Es käme gewiss keiner von den ´Verstehern´ auf die Idee, einen Alkoholiker zwecks ´Besserung´ in die Kneipe zu schicken, damit er dort von morgens bis abends den Abwasch erledigt, während der Tresen keine drei Meter entfernt lauert. Ich behaupte nicht, dass alle Flüchtlinge gefährdet, sprich: selbst Gefährder sein müssen. Was wissen wir denn schon im Blick auf Einzelne oder hinsichtlich bestimmter ethnischer Gruppen? Wie diese Leute wirklich ticken, weiß keiner, nicht einmal sie selbst wissen das. Niemand von uns oder den ´Experten´ kann sie wirklich einschätzen. Warum soll man einige von ihnen dann mit Absicht in Versuchung führen?

Wenn es nur darum ginge, Flüchtlinge mit sinnvollen Beschäftigungen bei Laune zu halten! Es kämen sicher zahllose öffentliche Bereiche in Betracht, die zwecks Erprobung ähnlicher Projekte geeignet wären. Auch hier würde es Versager geben. Wer nun meint, Kriegsflüchtlinge zwecks Integration zur Armee zu schicken, der handelt verantwortungslos und gehört schleunigst ausgewechselt. Oder gleich ins Gefängnis. Und dass begleitende Geschwiemel von Rückkehr und Wiederaufbau hat sich doch, denken wir an Afghanistan, mit Stumpf und Stiel verzehrt. Was soll das? Wen will die Ministerin verarschen und wer hat sie zu diesem va banque verleitet, dessen Folge einmal mehr Unschuldige ausbaden werden? Was bezwecken die Verantwortlichen überhaupt mit Schnellschüssen dieser Art? Wie fremdgesteuert funktioniert die Elite?

Wer die Dinge ehrlich und unvoreingenommen betrachtet muss zugeben, dass wir schon an dem Begriff ´Flüchtling´ kläglich scheitern. Noch einmal: Wer ist wirklich einer und wie sieht es in den Köpfen und Herzen dieser Menschen aus? Wir wissen insgesamt noch viel zu wenig, und das, was uns nur langsam dämmert, lässt auch nichts Gutes ahnen. Nicht jeder Flüchtling ist ein Terrorist. Stimmt. Bringt uns das weiter? Wir wird man überhaupt ein Killer und warum sind nicht wenige von denen vorher brav und unauffällig gewesen? Der Beiltäter soll es gewesen sein, der 27jährige Syrer auch: nett und lieb, höflich und zuvorkommend. Aber psychisch gestört. Gerettet. Es komme mir übrigens keiner mit dem Argument, der schießwütige Deutsch-Iraner sei kein Flüchtling gewesen. So nach dem Motto: hätte auch dein arischer Nachbar gemacht haben können. Warum lassen wir nicht einfach jeden, vom rechtgläubigen Vorbeter bis zum Hamas-Funktionär bei uns ´mitspielen´ – das erspart jede weitere Diskussion, die sich ohnehin nur noch im Kreise dreht.

Fragen über Fragen. Sicher lässt Frau von der Leyen jede einzeln prüfen. Und die klugen Antworten in irgendeiner Schublade verschwinden. Von einer Pleite zur nächsten eilend, biedert sie sich solcherart gekonnt bei denen an, die für die weitere Karriere wohl unverzichtbar bleiben. Ob Mutti Merkel oder Madame von der Leyen: Sie alle glänzen, wenn es glatt geht. Geht was schief, dann kneifen diese Damen. Erinnert: Die Übergriffe zu Köln, deren Ahndung weitgehend gescheitert ist, haben 1054 Anzeigen gezeitigt. Frau Ministerpräsidentin, die wackere Hannelore Kraft, sah sich nicht genötigt, auch nur eines der Opfer – allesamt Geschlechtsgenossinnen – zu besuchen. Offenbar stimmte der Täterkreis nicht. Hätte ein Tross glatzköpfiger Idioten gegrapscht und gefingert, wäre sie sofort auf Stimmfang gegangen. Mama Merkel wiederum ließ sich weder in Würzburg noch in München blicken. Für Selfies mit Vorzeige-Syrern und Palästinenser-Mädchen stellte sie sich um so bereitwilliger zur Verfügung. Mal sehen, ob sie demnächst mal in Ansbach vorbeischaut.

Shanto Trdic, 25.07.16

 

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Die EU führt die Scharia ein

Satire? Satire? Satire? Satire? Satire? Satire? Satire? Satire?

Aufgrund der Vorkommnisse vom 13. November 2015 im Theater Bataclan in Paris hat die Europäische Kommission einstimmig beschlossen, den Mitgliedsstaaten zu empfehlen, für bestimmte Delikte das Islamische Recht (Scharia) einzusetzen. Der Gesetzesartikel soll in das nationale Recht der Mitgliedsstaaten der EU eingebunden werden.

Wortlaut:

Wenn ein muslimischer Flüchtling, der gegen Entgelt betreut wird, eine der folgenden Vergehen oder Verbrechen

Diebstahl, Schlägerei, Raub, Vergewaltigung, Totschlag, Folter, Mord oder Leichenschändung

begeht, wird sein Betreuer zu folgenden Strafen verurteilt:

Ersttäter:              100 Peitschenhiebe in der Öffentlichkeit

Zweittäter:            Zinslose Rückzahlung sämtlicher Betreuungsgelder

Ab Dritttäter:        Bestrafung nach Scharia-Recht, als wenn der Betreuer selber die Tat begangen hat.

Begründung:

Bei einer schnellen Übernahme in das nationale Recht aller Mitgliedsstaaten der EU verspricht sich die Europäische Kommission ein schnelles und deutliches Absinken der Zahl der oben aufgezählten Straftaten.

Ausblick:

Da eine zuverlässige statistische Erhebung (Flüchtlingsaufnahme in Deutschland, Datum unbekannt / irrelevant) beweist, dass 99,9% der muslimischen Flüchtlinge keine Straftaten begehen, bedeutet die Einführung des Gesetzesartikel keinen Nachteil für die und keine Stigmatisierung der Flüchtlinge, die dem Islam anhängen. Der Islam gilt in der EU somit weiterhin als Religion des Friedens.

Brüssel, 22. Juli 2016

Erschienen unter

https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/die-eu-fuehrt-die-scharia-ein-23382

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Nicht nur in Erdogans Türkei …

Eine langjährige SPD-Bundestagsabgeordnete erfindet wichtige Teile ihres Lebenslaufes. Darunter fallen das Abitur, das Jura-Studium und die bestandenen Juristischen Staatsexamina. Sie lässt über ihren Anwalt erklären, dass sie heute nicht mehr weiß, warum sie seinerzeit falsche Angabe gemacht hat.

Nun ja, der Grund ist schlicht. Sie macht die falschen Angaben, weil sie keine echten Angaben machen kann. Wer erfahren will, warum sie Abitur, Jura-Studium und die Juristischen Staatsexamina erschwindelt hat, möge den „Hauptmann von Köpenick“ lesen. Falsche Angaben werden gemacht, um etwas zu erreichen, was ohne diese Angaben nicht möglich ist, und weil in Deutschland Titel und Uniformen mehr als Personen zählen.

Man darf die langjährige SPD-Bundestagsabgeordnete somit als Hochstaplerin bezeichnen.

Vor Kurzem wird in Berlin ein Prozess gegen einen Krankenpfleger eröffnet, der sich als Arzt ausgibt. Er arbeitet als falscher Arzt in der Organtransplantation, anschließend behandelt er Passagiere auf einem Kreuzfahrtschiff.

Warum er sich als Arzt ausgibt? Weil er kein Arzt ist, aber gerne ein Arzt wäre: Geld, Ansehen, Ruhm … Mit anderen Worten: Auch er ist ein Hochstapler.

Ob der falsche Arzt oder der falsche Jurist gefährlicher ist, wenn sie auf die Menschheit losgelassen werden, mag jeder selber entscheiden. Ein schlechter Architekt, der nicht einmal falsch zu sein braucht, hinterlässt tiefere Spuren.

Beschränken wir uns auf den falschen Arzt. Wenn er ohne Diplome praktiziert hat, droht ihm eine Bestrafung wegen Körperverletzung. Jeder Eingriff in den menschlichen Körper, ob Darmspülung oder Bauchschnitt, verlangt nach einer Aufklärung durch einen hierfür zugelassenen Arzt, auch wenn die Aufklärung in der real existierenden Arztpraxis oft durch das medizinische Hilfspersonal erfolgt oder ganz unterbleibt. Zum anderen braucht der Arzt das staatliche Diplom, um den Eingriff durchzuführen. Nur ein falscher Pathologe entgeht zuweilen einer Anklage.

Bei einem solchen „Arzt“-Prozess kommt es zu Interessenkonflikten. Der falsche Arzt legt wenig Wert auf Publicity und auf einer hohen Strafe. Das Krankenhaus, welches den falschen Arzt eingestellt hat, ist jeglicher Publicity abgeneigt und somit bereit, auf finanzielle Forderungen zu verzichten. Die geschädigten Patienten müssen beruhigt werden, damit sie nicht prozessieren. Ein Richter, der frei und gemäß seines Wissens und Gewissens Recht spricht, ist nicht frei von gesellschaftlichen Abhängigkeiten, vor allem nicht in kleinen Städten, denen das Krankenhaus gehört. Absprachen vor Prozessbeginn zwischen Staatsanwaltschaft (Kläger) und Verteidiger sind in Deutschland üblich und nicht verboten.

Die Dürener Zeitung DZ schreibt wortwörtlich am Mittwoch, 13. Juli 2016 auf der Seite 10 in großen Lettern:

Prozess ohne Zeugen, Urteil in rasender Eile: Milde Strafe für den falschen Arzt von Düren. Das Gericht glaubt ihm jedes Wort seines Geständnisses.

Es folgt ein Auszug aus dem Artikel:

Ein Prozess, in dem wenig zu verstehen ist. Man hätte den falschen Arzt bitten können, langsamer und lauter zu sprechen, aber der Richterin ist es offenbar nicht wichtig, dass jeder der Besucher und Journalisten in Saal 107 des Dürener Amtsgerichts der Verhandlung folgen kann. Als einer der Schöffen die Richterin darauf hinweist, dass große Teile des Publikums Probleme haben, dem Geständnis des Angeklagten zu folgen, mahnt sie den Schöffen mit einer abfälligen Handbewegung zur Ruhe.

Eine Journalistin sagt nach der Urteilsverkündung: „Das war eine Sitzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit.“

Der Angeklagte wird 1975 in Afghanistan geboren und kommt als Kind mit seiner Familie nach Deutschland. Vater und Onkel sind renommierte Ärzte, die von ihm erwarten, dass auch er Arzt wird. Nach dem Abitur studiert er zunächst Sport, dann Medizin. Er nimmt am Medizinstudium teil, ohne irgendeines der drei Staatsexamina zu bestehen. Nebenbei bemerkt er, dass ihm zwei unwichtige Scheine fehlen.

Er fälscht diese beiden Scheine und meldet sich zum 3. (?) Medizin-Examen an. Als der Schwindel auffliegt, wird er aus der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn exmatrikuliert. Da er nicht zum Abschlussexamen zugelassen wird, fälscht er das Examenszeugnis „ohne großen Aufwand“. Mit dem gut (?) gefälschten Examenszeugnis erhält er die Approbationsurkunde von der Ärztekammer Köln.

Zeugen und Sachverständige, die etwas darüber hätten aussagen können, ob sich das alles tatsächlich so zugetragen hat oder haben könnte, werden weder von der Staatsanwaltschaft, noch vom Gericht gehört. Der aufsehende Prozess ist innerhalb von zwei Stunden beendet.

Der „falscher Arzt von Düren“ wird in Windeseile zu einer milden Bewährungsstrafe von 22 Monaten verurteilt, damit er bei einer Strafe von weniger als zwei Jahren nicht in den Knast wandert. Ihm werden 336 Fälle von Körperverletzung und das Fälschen einer behördlichen Urkunde vorgeworfen. Der Rest ist verjährt. Er arbeitet beinahe sechs Jahre am Krankenhaus Düren als Chirurg, ohne ein Medizinstudium absolviert zu haben, und nimmt an Hunderten Operationen teil. 336 dieser Operationen wertet die Staatsanwaltschaft als Körperverletzung. Die Richterin und die Staatsanwältin schenken den für das Publikum größtenteils unverständlichen/unhörbaren Aussagen des Angeklagten vollen Glauben.

Auszüge aus dem Urteil:

Der falsche Arzt arbeite seit 2006 zunächst an einer Klinik in Köln, ab Ende 2009 in Düren. Nicht einmal seine Frau ahnt, dass er kein Arzt ist. Da er seine Familie (Frau, drei Kinder) finanziell unterhalten muss, fehlt ihm die Zeit, die notwendigen Examina nachzuholen. Zusätzlich fälscht er zwei Doktortitel für Medizin und Sportwissenschaften, was die Richterin in ihrem hastig vorgetragenen Urteil veranlasst, ihn als „keinen klassischen Hochstapler“ anzusehen, da er seine medizinische Ausbildung „nahezu abgeschlossen“ habe – auch wenn er kein einziges der drei Staatsexamen absolviert hat. Während seiner Zeit am Krankenhaus Düren soll sich nie ein Patient über seine Arbeit beschwert haben.

Das Krankenhaus einigt sich mit dem falschem Arzt auf einen Vergleich.

Ein kleiner Teil (45 000 €) seines Gehalts als Arzt in Düren (500 000 € über sechs Jahren) wird von seiner reichen Familie zurückbezahlt.

Der Verteidiger hält es für eher unwahrscheinlich, dass sein Mandant in Zukunft noch einmal als Arzt tätig wird. Die Staatsanwältin hält eine Arbeitsaufnahme als Arzt in Afghanistan für möglich, eventuell ratsam. Ein renommierter Strafrichter aus NRW hält die Prozessführung für „wenig seriös“ und erklärt: „In einem öffentlichen Prozess sollte jeder im Saal alles hören können.“ Auch die Tatsache, dass kein einziger Zeuge geladen war, sei zwar nicht angreifbar, aber in einem solch öffentlichkeitswirksamen Fall „zumindest sehr ungewöhnlich“.

Ein Richter am Amtsgericht Düren schreibt folgenden Leserbrief:

Der angeklagte „Arzt“ hat nicht zu leise gesprochen. Die Öffentlichkeit des Verfahrens war zu keinem Zeitpunkt in Frage gestellt. Sowohl unser Direktor als auch mein Praktikant waren bei der Verhandlung unter den Zuschauern zugegen, und beide haben mir glaubhaft versichert, alles gut verstanden zu haben.

Wie erfreulich, dass Juristen einen Gerichtsprozess mühelos verfolgen können. Der Leserbriefschreiber selber ist nicht am Prozess zugegen gewesen. Wozu auch? Sein Praktikant berichtet ihm, was er verstanden hat.

PS:

Niemand weiß, wie mit den vom falschen Arzt operierten Patienten des Dürener Krankenhauses umgegangen wird. Diese Patienten können auf Körperverletzung klagen, selbst wenn die Operation erfolgreich verlaufen ist. Daran können das Dürener Krankenhaus und die Stadt Düren nicht interessiert sein. Erstens fürchten sie die Publicity, zweitens wird dies einen hohen finanziellen Verlust für das Dürener Krankenhaus bedeuten. Denn schließlich hat das Krankenhaus den falschen Arzt eingestellt (und bezahlt!).

Dieser Punkt wird während des Prozesses nicht besprochen – oder nicht vernommen.

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https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/nicht-nur-in-erdogans-tuerkei-23360

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Die Axt im Zug erspart die Fahrkarte

Einmal im Monat sucht er den Fair-Trade-Laden der Bezirkshauptstadt auf. Hier werden Waren aus der Dritten Welt verkauft, deren Erlöse ohne Abschläge die Erzeuger erreichen. Hölzerne kleine Schachteln, die in Wirklichkeit aus gestärkter Pappe bestehen, locken ihn an. Darin drängen sich Kaffeebohnen verschiedenster Farben von dunkel-schwarz bis zum hellen Braun. Viele Bohnen weisen Flecken auf. Nur wenige Bohnen sind formvollendet rund.

Der Preis ist hoch. Die mehrere Handvoll Bohnen, die in der Schachtel Platz finden, kosten mehr als das Doppelte, wo er gewöhnlich einkauft. Dafür erhält er bei Fair-Trade zusätzlich gratis ein gutes Gewissen, welches den ganzen Tag bis zum Einschlafen anhält. Er will die imitierte Holzschachtel greifen, als die Kirchenladen-Aufpasserin sanft seinen Arm aufhält.

„Sie wissen, welches gottgefällige Werk Sie tun, wenn Sie bei uns den Kaffee kaufen“, sagt sie. „Doch bin ich gesetzlich verpflichtet, sie darauf hinzuweisen, dass sich unter den vielen Bohnen, die uns aus Mittelamerika erreichen, einige wenige befinden, die giftig sind. Sehr giftig. Wenn Sie die Bohne essen oder als Kaffee trinken, kommt jede ärztliche Hilfe zu spät. Ich versichere Ihnen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine solche Bohne in ganz Deutschland, bei uns in den Fair-Trade-Läden oder in der von Ihnen gewählten Schachtel vorhanden ist, gleich Null ist.“

Er zieht seinen Arm, der eben noch die Bohnenschachtel ergreifen will, langsam zurück.

„Das ist aber gefährlich“, antwortet er. „Sie dürfen nicht giftige Bohnen verkaufen! Nicht hier in Deutschland!“

„Nein“, betont die beherrschte Dame. „Ich habe es Ihnen bereits erklärt. Es gibt aller Wahrscheinlichkeit nach in ganz Deutschland, bei uns im Fair-Trade-Laden oder in der von Ihnen gewählten Schachtel keine vergiftete Kaffeebohnen. Wir dürfen die Bohnen nicht wegwerfen, wir müssen sie verkaufen. Die Bauern Mittelamerikas sind auf die Einnahmen angewiesen. Großindustrielle haben vergiftete Bohnen unter den guten von den Bauern geernteten beigemischt, um den Bauern zu schaden und sie von ihren Feldern zu vertreiben. Wenn wir aus übertriebener unberechtigter Angst den Verkauf der Kaffeebohnen unterbrechen oder gar beenden, dann werden die armen Landarbeiter Mittelamerikas und ihre großen Familien verhungern: nicht wahrscheinlich, sondern mit Sicherheit! Wir leben in einer ungerechten Welt, an der Deutschland einen Großteil der Schuld trägt. Es ist ethisch vertretbar, wenn wir ein geringes Risiko eingehen, um das Leben der Campesinos zu retten!“

Ohne die Bohnen-Schachtel zu berühren geht er zum Ausgang des Fair-Trade-Ladens. An der Kasse entnimmt er seine Geldbörse einen 10€-Schein, glättet ihn und legt ihn auf die Theke.

„Nehmen Sie meine Spende! Vernichten Sie im Gegenzug eine Bohnenschachtel. Schicken Sie das Geld ohne Umwege und Abschläge an die Campesinos. Sagen Sie ihnen, sie sollen ihre Kaffee-Ernte vernichten. Sammeln Sie Geld für die armen Landbauern, damit sie auf ihr Land bleiben können. Erklären Sie den Bauern, dass sie keine vergifteten Bohnen nach Deutschland exportieren dürfen, sondern sie zu Haus verbrennen sollen!“

Dann verlässt er den Laden.

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Die wenigsten muslimischen jungen und männlichen Flüchtlinge sind gewaltbereite Terroristen. Ein uns unbekannter Prozentsatz wird Dank der Informationsdienste der EU ausgesondert, sobald die gewaltbereiten Islamisten Deutschland betreten. Die Wahrscheinlichkeit, dass dem Leser dieser Zeilen ein Terrorist gegenübertritt, der ihn angreift und verletzt oder ihn gar tötet ist gleich Null.

Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit noch geringer, dass ein gewaltbereiter Terrorist aus Pakistan in einem Regionalzug nach Würzburg vier Chinesen mit einer Axt schwer verletzt. Trotzdem hat dieses höchst unwahrscheinliche Ereignis stattgefunden. In der Logik bedeutet dies, dass auch die Wahrscheinlichkeit stark ansteigt, in Deutschland von einem männlichen, jugendlichen Islamisten angegriffen und getötet zu werden.

Es ist nicht Merkel alleine, die die Flüchtlinge nach Deutschland lockt. Eine Völkerwanderung lässt sich nicht aufhalten. Wenn bestimmte Staaten die Hindernisse erhöhen, suchen die Völkerwanderer nach einer anderen Route, um ihr vermeintliches Glück zu erlangen.

Die deutsche Bürokratie ist unfähig, die Ankommenden korrekt zu registrieren. Niemand kennt die Anzahl derer, die bereits in Deutschland sind und vor allem, in welchen Orten sie sich aufhalten. Nicht einmal Alter, Name und Herkunftsland sind vollständig bekannt, geschweige mit wie vielen Frauen ein männlicher Immigrant verheiratet ist. Bekannt ist hingegen, dass die meisten Neubürger ungefährlich und schwer abzuschieben sind.

Die einzige Möglichkeit, die dem Bürger bleibt, um sich so gut wie möglich von Terrorattacken zu schützen, ist dafür zu sorgen, dass keine Flüchtlingsheime in seiner Wohnumgebung entstehen. Dies ist praktisch nur möglich, wenn ein anderer Ort bereit ist, diese Flüchtlinge zu übernehmen. Somit fällt diese einzige Möglichkeit aus. Selbst die Bayern, wo die Regierenden gerne von „Obergrenzen“ schwadronieren, haben erkannt, dass die Anzahl der aufzunehmenden Flüchtlinge weder verhandelbar, noch wünschbar, sondern naturgegeben ist.

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Die grüne Bundestagsabgeordnete Künast wagt zu fragen, warum der Attentäter von Würzburg erschossen und nicht angriffsunfähig (kampfunfähig?) angeschossen worden ist. Ganz Deutschland verwandelt sich in einen Shitstorm.

Die Frage mag zu einer unpassenden Zeit gestellt worden sein, sie ist dennoch berechtigt. Die Frage wird vehement von vielen Bewohnern Deutschlands abgelehnt, weil sie an die Fundamente unseres Seins und Bewusstseins rütteln.

Auto-Intifadas, wie in Nizza, und Messer-Intifadas wie in Würzburg sind eine Erfindung der Araber – auch bekannt als Palästinenser – gegen die Juden Israels. In den allermeisten Fällen werden die arabischen Intifadisten von jüdischen Soldaten, Polizisten oder bewaffneten Zivilisten erschossen. Die Araber geben als Grund für die geplanten Morde, die glücklicherweise nicht immer gelingen, die Besetzung und Unterdrückung ihrer Heimat durch die Juden an. Diese Ansicht wird von vielen Deutschen und Europäern geteilt, die Israel kritisch gegenüber stehen und Juden hassen. Somit verbreiten diese Juden hassenden und Israel kritischen Europäer die Mär, dass Auto- und Messer-Intifadas gerechtfertigt und gottgefällig sind.

Diese Mär akzeptiert das europäische Werte-Bewusstsein, solange Auto- und Messer-Intifadas in Europa nicht vorkommen, bzw. totgeschwiegen werden. Der einflussreiche Pressemann Jakob Augstein, der jeglichen Antisemitismus weit von sich weist, spricht deshalb lieber von einem „Amoklauf“, sobald Terroranschläge von Muslimen im zivilisierten Europa verübt werden.

Dass der „Amokläufer“, der „zufällig“ ein Muslim ist, wie in Israel statt von Juden nun von französischen oder deutschen Polizisten erschossen wird, lastet schwer auf das aufgeklärte deutsche Gemüt, welches den Holocaust wiedergutzumachen trachtet, indem es sich moralisch einwandfreier als das von Gott (nicht von Allah) auserwählte Volk verhalten will. Nach Nizza und Würzburg werden Auto- und Messer-Intifadas in Deutschland als politische Attentate anerkannt werden müssen und es besteht die Gefahr, dass die palästinensischen Intifadisten, die Juden verletzen und morden, ebenfalls unter „Islamisten“ subsumiert werden. Um dies wenigsten im Ansatz zu vermeiden, hat die Grüne Bundestagsabgeordnete in höchster Not die Frage aufgeworfen, warum die Bayerische Polizei den Terrorist hat erschießen müssen. Denn der Unterschied zwischen dem rechtschaffenden, weltmoralisch denkenden und handelnden Deutschen und den nur an sein Überleben interessierten Juden muss gewahrt bleiben.

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Wie im richtigen Leben: Juden und Antisemiten in Monschau vereint

Monschau liegt in der Nordeifel nahe der belgischen und unweit der holländischen Grenze. Die Stadt lebt von der Kunst. Seit 1983 ist Hitler kein Ehrenbürger mehr des Städtchens. Die heutige Bürgermeisterin will keine holländischen Touristen bewirten lassen, die Geert Wilders wählen.

Im diesjährigen Monschau Festival wird Anatevka aufgeführt. Zum Ausgleich werden Stücke von Pink Floyd angeboten, glücklicherweise nicht vom Original.

http://www.monschau-klassik.de/

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Tyrannenmord

Die menschliche Geschichte kennt kein Ziel. Wir Menschen wissen nicht, was uns in Zukunft erwartet. Erst im Nachhinein können wir die Zukunft betrachten, wenn diese bereits Vergangenheit ist. Die Bewertung geschichtlicher Ereignisse ändert sich im Laufe der Zeit in Abhängigkeit der gerade (vor)herrschenden Ideologie.

Der durchschnittliche homo vulgaris geht davon aus, dass die Gegenwart, die er bewusst erlebt, die einzig gültige Basis für die Zukunft ist. So werden nach dem Zweiten Weltkrieg immer mehr diktatorisch regierte Staaten Europas demokratisch, zuletzt sogar – als die Sowjetunion zusammenbricht – einige sowjetische Republiken. Doch ist es gewagt zu schließen, dass eines Tages alle Staaten dieses Planeten Demokratien sein werden. Wir kennen nicht die Wahrscheinlichkeit, wie heutige Demokratien sich zu Diktaturen „rückentwickeln“.

Demokratie und Diktatur widersprechen sich in der Theorie, nicht in der Praxis. Es gibt unendlich viele Übergangsformen und Formen der Demokratie und der Diktatur, die sich außerdem im Laufe der Zeit verändern. So kann die Franco-Diktatur Spaniens nicht mit der Nordkoreas verglichen werden. Selbst Mussolini und Putin erscheinen neben den nordkoreanischen Kims wie lupenreine Demokraten.

Das Wesen der Demokratie besteht aus Schlagworten. Freiheit und Gleichheit stammen aus Frankreich. Die Brüderlichkeit – heute: Sozialsysteme – gehört nicht unbedingt zur Demokratie. Deutschland steuert das Recht bei, was mit der französischen Gleichheit liiert ist. Gemeint ist, dass es in der Demokratie ein (geschriebenes) Recht gibt, welches für alle Bürger gilt, auch für die Herrschenden. Somit schließt die Existenz eines Diktators die Demokratie aus, weil für ihn praktisch und theoretisch ein besseres Recht gilt als für den Normalbürger. In der Praxis werden die demokratischen Herrschenden vom Recht bevorzugt, keinesfalls in der Theorie.

Das deutsche Schlagwort „Einigkeit“ gehört nicht zur Demokratie. Die „Einigkeit“ Deutschlands ist geschichtlich bedingt, weil das Land meist zersplittert und bis vor kurzem geteilt gewesen ist. Wahlen gehören ebenfalls nicht zur Demokratie. Großbritannien ist eine Demokratie, dessen oberster Vertreter nicht gewählt wird. Im Übrigen haben sich Wahlen sowohl in Demokratien, wie in Diktaturen durchgesetzt. Wahlfälschungen gibt es in beiden Systemen, häufiger in der Diktatur, aber auch im demokratischen Österreich.

Stellen wir uns vor, dass der deutsche Bundespräsident Gauck, der der oberste Repräsentant der Bundesrepublik Deutschland ist und über so gut wie keine politische Macht verfügen darf, mit Hilfe einiger Freunde die Bundeskanzlerin Merkel entmachtet und sich auf ihre Stelle als Kopf der Regierung katapultiert. Als überzeugte Demokraten fällt es uns schwer, so etwas vorzustellen, ja ein solcher Vorgang erscheint uns absurd, gar pervers. Nehmen wir weiterhin an, dass die Regierungsminister und alle Parteien des Bundestages dieses absurde Spiel aus Eigennutz mitmachen. Nur die Polizei erklärt öffentlich, dass das Vorgehen Gaucks ein Bruch der Verfassung ist. Gauck wird auf Veranlassung eines unbekannten Polizeipräsidenten entmachtet und ins Gefängnis gesteckt. Da Regierung und Parlament sich dem widersetzen, sperrt die Polizei das Regierungsviertel in Berlin ab und blockiert die Zugangswege.

Die Polizei hat jedoch nicht bedacht, dass Gauck beim Wahlvolk viel beliebter als Merkel ist. Viele ansonsten ruhige Bürger und Mitglieder der AfD beginnen in der Öffentlichkeit zu randalieren und Polizisten zu bedrohen, die sie für die Verhaftung Gaucks verantwortlich machen. Nach wenigen Stunden wird Gauck unter dem Jubel der Massen, der Rechten und der Politiker aus dem Gefängnis befreit. Der unbekannte Polizeipräsident wird verhaftet. Sofort gratulieren alle Staatschefs der Welt dem Präsidenten Gauck, dass er einen Putsch ohne Blutvergießen überstanden hat und die Demokratie in Deutschland gerettet ist.

Ist die Geschichte unverständlich? Betrachten wir die Ereignisse in der Türkei. „Gauck“ ersetzen wir durch „Erdoğan“ und den unbekannten Polizeipräsident durch einen wenig bekannten General. Wir erkennen sofort, dass die heutige Türkei keine Demokratie sein kann und alle Staatschefs der Welt mit Ausnahme des Ägypters as-Sisi die Demokratie verraten haben.

Nun möchte ich meine linke Hand ins Feuer legen, dass unser Gauck solche Schweinereien nicht begehen wird. Der Türkische Präsident, der schon früher und erst recht jetzt ein Diktator ist, hat jedoch genau diese Verbrechen begangen. Nehmen wir an, die putschenden Generäle hätten die Möglichkeit gehabt, den Diktator Erdoğan während des kurzen Putsches umzubringen. Wäre dies ethisch gerechtfertigt gewesen?

Ich bitte die Leser, sich diese Frage heimlich zu beantworten. Die Veröffentlichung der Antworten hat schlimme Konsequenzen zur Folge. Schon ein Schmähgedicht auf den türkischen Diktator kann eine Freiheitsstrafe im ach so demokratischen Deutschland nach sich ziehen.

Erschienen unter

https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/tyrannenmord-nach-schiller-23244

Aktuelle Türkei Rundschau ATR

http://www.huffingtonpost.de/nathan-warszawski-/tyrannis_b_11070570.html

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