Die Gastfreundschaft ist heilig

 

In einer Kleinstadt im Süden Deutschlands genehmigen die Eltern ihrem einzigen Kind eine große Feier zu Hause auszurichten. 20 Freunde darf die Tochter zum 16. Geburtstag einladen, was sie brav über WhatsApp erledigt. Irgendwie verbreitet sich die Nachricht auch über Facebook. Am Abend des besagten Tages stehen 200 junge Leute im Vorgarten und auf der Straße und fordern Einlass.

Die Eltern sind überfordert. Die verbalen Auseinandersetzungen mit den eingeladenen Jugendlichen führen zu einigen Zerstörungen des Hausrates. Der Vater ruft die Polizei.

Mit ruhigen Worten und leichter Gewalt werfen die herbeieilenden Polizisten die Jugendlichen aus dem Haus. Die Entgästeten ziehen um die Nachbarhäuser und randalieren nun dort. Erneut wird die Polizei um Hilfe gebeten. Nach mehr als zwei Stunden beruhigt sich die Lage. Die Geburtstagsfeier fällt aus.

Was lernen wir aus dieser Geschichte, die sich wie beschrieben ereignet hat?

  • Der Bruch der Gastfreundschaft führt zu weiteren Verwicklungen.
  • In der Not drücken sich Nachbarn um Hilfe. Die lieben Nachbarn hätten ja die überzähligen sich eingeladen fühlenden Gäste aufteilen und bei sich aufnehmen können. So leiden die Nachbarn stundenlang unter dem Lärm der Jugendlichen, die um die Häuser ziehen.
  • Die eingeladenen Jugendlichen radikalisieren sich.
  • Die Geburtstagsfeier fällt ohne die geladenen Gäste ins Wasser.
  • Der Zusammenhalt der Stadtteilbewohner ist empfindlich gestört. Ein Riss geht durch die Gesellschaft.
  • Die Ordnungshüter baden die Fehler und die Unfähigkeit der Bevölkerung aus.
  • Gastfreundschaft kennt keine Obergrenze.

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https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/die-gastfreundschaft-ist-heilig-25882

 

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Ulbrichts Mauer

„Niemand hat die Absicht, eine Mauer in Berlin zu errichten“, soll Walter Ulbricht am 15. Juni 1961 auf einer Pressekonferenz in Berlin gesagt haben.

Nach mehr als 25 Jahren nach dem Verschwinden der DDR dürfen Historiker in bisher verschlossenen Akten des ehemals westdeutschen Bundesnachrichtendienst herumstöbern. Dabei stellen sie gemeinsam und eindeutig fest, dass der Ausspruch Walter Ulbrichts eine Fälschung ist. Im aufgefundenen Original lautet der Satz Walter Ulbrichts am 15. Juni 1961 wie folgt:

„Niemand hat die Absicht, einen Flughafen in Berlin zu errichten!“

 

Erschienen unter

https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/ulbrichts-mauer-25889

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Ein anständiger Pazifist

Der gewöhnliche Deutsche oder EU-Europäer betrachte sich als friedfertig. Wohl zurecht. Er erkennt es nicht als Beschimpfung, wenn man ihn einen „Pazifisten“ nennt. Genauso wenig wie die arischen Deutschen seinerzeit es als unanständig betrachtet haben, wenn man sie Nazis genannt hat.

Deshalb wollen wir hier der Frage nachgehen, wie Pazifisten heute ticken.

Hierzu hilft ein Leserbrief eines beglaubigten Pazifisten, der Mitglied des Aachener Friedenspreises ist, welcher am 14. September 2016 in der Dürener Zeitung DZ erschienen ist. Der entscheidende Satz lautet:

Mich erinnern die Zerstörungen der Wohnbereiche in Syrien in fataler Weise an die mörderischen Vernichtungsaktionen der Nazi-Luftwaffe auf europäische Städte (angefangen bei der Stadt Guernica).

Man muss schon zu den sehr Gebildeten gehören, um sich an der Zerstörung der Stadt Guernica durch die Nazi-Luftwaffe zu erinnern, oder eben ein Pazifist. Dass nicht die Zerstörung im Gazastreifen erwähnt wird, ist ein nichtdeutsches Wunder, welches wir annehmen wollen. Doch die meisten Bürger der BRD werden mit Bildern zerstörter deutscher Städte gefüttert, für die die USA und Großbritannien im II. Weltkrieg verantwortlich zeichnen. Der pazifistische Leserbriefschreiber möchte sich nur auf Stadtzerstörungen durch die deutsche Nazi-Luftwaffe konzentrieren. Sollen wir ihn für sein kühnes Unterfangen gratulieren? Ja!

Doch es hilft nichts. Der gewöhnliche Deutsche und EU-Europäer denkt beim Anblick der zerstörten Städte an die ruchlosen Taten der Amerikaner, der Engländer und der Juden, die immer an Allem schuld sind. Die Luftwaffe der Russen ist bekanntlich und glücklicherweise ineffektiv gewesen. So kann der neudeutsche Pazifist problemlos Putin huldigen. Trotz einem schwarzen Präsidenten sind die US-Amerikaner weiterhin schuldig. Und seit dem Brexit auch die Engländer. Außerdem weiß jeder deutsche Pazifist, dass die USA den IS bewirkt haben, weil sie die Kriege im Irak und Afghanistan begonnen haben, und im Krieg in Syrien nicht auf der richtigen Seite stehen.

Trotzdem. Wir danken dem leserbriefschreibenden Aachener Friedenspreis-Pazifisten, dass er nicht die USA und den kleinen Satan Judenstaat für alles Böse anschuldigt. Wir wünschen ihm, dass er nicht aus dem Aachener Friedenspreis wegen fehlendem Judenhass geschasst wird.

Erschienen unter

https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/ein-anstaendiger-pazifist-25701

 

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Für Gutmenschen gelten keine Gesetze, denn auch demokratische Gesetze sind böse

Die taz schreibt vor wenigen Tagen unter

http://www.taz.de/16-Jahre-Haft-wegen-Schlepperei/!5336068/

über einen deutscher Pensionär, der eine syrische Familie auf seinem Boot von der Türkei nach Griechenland mitnimmt. Dort angekommen sitzt nun der deutsche Pensionär seit einem halben Jahr im Gefängnis, nachdem er zu 16 Jahre Haft wegen Schlepperei verurteilt worden war.

Sein Lebensabend ist ruiniert. Er hat zusammen mit seiner Frau seine Pension und seinen Lebensabend auf dem Boot in der Ägäis genießen wollen. Vor zwei Jahren wurde das Paar auf eine kleine Nachbarinsel von Rhodos festgenommen. Sie haben eine syrischen Familie, bestehend aus sechs Personen, an Bord genommen. Die „Kleine Strafkammer der Dodekanes-Inseln“ verurteilt den Mann wegen „Einschleusung von Ausländern“ zu über 16 Jahren Haft und einer Geldstrafe von 46.000 €. Die Ehefrau wird zur Zahlung derselben Summe verurteilt, blieb jedoch frei und lebt derzeit ohne Boot in Deutschland.

Die taz wirft folgende politisch-ethische Frage auf: Welchen menschenrechtlichen Preis ist die EU bereit zu zahlen, um den kompromisslosen Schutz der Außengrenzen durchzusetzen?

Der vor einem Gericht eines demokratischen EU-Landes verurteilte Gutmensch versteht die Welt nicht mehr, die er früher als Beamter souverän gegängelt hat. Er habe die Flüchtlinge aus Mitleid und aus humanitären Gründen mitgenommen. Es ist ein Skandal, was ihm passiert. Große Sorgen bereitet ihm sein beschlagnahmtes Boot, welches nun wie alles in Griechenland verrottet. Vor 7 Jahren hat er das Boot für 60.000 € günstig erworben, was er sich als pensionsberechtigter deutscher Beamter ohne Reue hat leisten können.

Der verurteilte Gefängnisinsasse bestreitet, Geld von den Flüchtlingssyrern erhalten zu haben. Die Syrer behaupten jedoch, 2.500 € pro Person, insgesamt 15.000 €, an wen auch immer bezahlt zu haben. Nicht an mich, sagt der Gefängnisinsasse. Möglicherweise habe er kostenlose Werftarbeiten im Gegenzug zu seinen humanistischen Taten bezogen. Aber selbst wenn dem so sei, sind 16 Jahre Gefängnis doch keine angemessene Strafe!

In mehreren Briefen haben der vor einem Gericht eines demokratischen EU-Landes verurteilte Gefängnisinsasse und seine Frau die Deutsche Bundesregierung um Hilfe gebeten. Die deutsche Botschaft in Athen erklärt, dass aufgrund der offiziellen Unabhängigkeit der griechischen Justiz von Merkel-Deutschland das Auswärtige Merkel-Amt keinen Einfluss auf das Verfahren gegen ihn nehmen kann. Die Unabhängigkeit der Justiz von Merkel ist ein wichtiger Grundsatz der EU-Mitgliedstaaten.

In Griechenland ist die Bestrafung von Schleppern in den vergangenen Jahren mehrfach verschärft worden. Bootskapitäne erhalten bis zu zehn Jahren Haft je eingeschleustem Migranten, was der Abschreckung dienen soll. Mehr als 1.000 verurteilte Schlepper sitzen in griechischen Gefängnissen.

In Deutschland gelten bereits vier Jahre Haft für Schlepperei als harte Strafe. Wer in Weichei-Deutschland mehr als zehn Jahre hinter Gittern landet, muss schon Mörder oder Serienvergewaltiger sein. Ein Fluchthelfer wird in Griechenland als Gewalttäter eingestuft und wie ein Gewalttäter behandelt.

Man darf vom pensionierten Beamten erwarten, dass er weiß, dass Menschenschmuggel mit oder ohne Bezahlung bestraft wird. Menschenrettung in Not hingegen bleibt straffrei. Es ist eine falsch zu hoffen, dass die Merkelsche Bundesregierung Griechenland nicht erpressen wird, den Verbrecher vorzeitig zu entlassen.

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https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/fuer-gutmenschen-gelten-keine-denn-auch-demokratische-gesetze-sind-boese-25612

 

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Bautzen – bald überall?

Hand aufs Herz: Heutzutage ist irgendwie alles Satire. Wiewohl dem Publikum immer öfter der Spaß vergeht, jagt ein Kalauer den jeweils nächsten. Gnadenlos. Keinen stört das noch. Wir sind wohl drauf dressiert. Witzig, dass die ´Dauer-Karnevalisten´ selbst gar nicht mehr begreifen, wie ihnen jedes ernste Thema schon im Ansatz missrät und in der Spottsoße verreckt. Vorgeblich den Sorgen und Nöten ihrer ´Schutzbefohlenen´ zugewandt, bieten ihre vorgefertigten Reden nur noch Comedy, reinsten Klamauk. Die Medien blähen diese krachlederne Hype bis zur Unkenntlichkeit.

Eine der humorlosesten Personen auf diesem Planeten, Frau Bundeskanzler Merkel, schoss in dieser Sache jüngst den Preisbock ab. Ob´s an der Berliner Luft lag? Die stank schon vor ihrem Wahlkampfauftritt in Steglitz-Zehlendorf ziemlich zum Himmel. Von den bestellten Claqueuren verzweifelt umjubelt, fegte der lauthalse Protest der zahlreich erschienen ´Spielverderber´ (unisono als ´Rechte´ abqualifiziert) jeden Ansatz von Mutti-Wellness einfach fort. Am Ende eines von dauernden Buhrufen ´gestörten´ Wahlkampfauftritts tönte die Nationalhymne so laut, dass man keinen mehr singen oder schreien hörte. Die Wahlkampfstrategen wäre gut beraten gewesen, diesen ´Kunstgriff´ frühzeitiger anzuwenden, sprich: gleich die ganze Ansprache ihres Idols solcherart zu beschallen. Das hätte uns allerdings einige der köstlichsten Kracher erspart. Etwa den hier. „Heutzutage gibt es Menschen, die glauben, wenn man schmissige Parolen und kurze Sprüche habe, lösen sich die Probleme von selbst in Luft auf.“ Meinte, allen ernstes, Frau Merkel. Der wahrlich eingängigste dieser ´kurzen Sprüche´, die wohl wirklich hirnschmissigste solcher ´Parolen´ – WIR SCHAFFEN DAS – stammt von ihr selbst. Sie geht damit bis heute hausieren, beratungsresistent wie ein jugendlicher Intensivtäter, aber irgendwie scheinen sich alle damit abgefunden zu haben: Wir (das Volk?) husten der Mutti lieber was als das wir sie in die Wüste schickten. Das deutsche Volk verharrt in ängstlicher Erwartung. Schicksalsergeben? Wir alle rechnen im Grunde ganz fest mit einem größeren, einem wirklich verheerenden Anschlag, der die AFD wohl über Nacht zur zweitstärksten Kraft in diesem Land machen würde. Wie eine Mutti-Merkel-Rede dann rüber käme, kann man sich sehr konkret vorstellen. Sie schafft das. Nur ein einziges Mal erntete die mächtigste Frau der Welt am Kranoldplatz einen ´Riesenapplaus´: da bedankte sie sich nämlich bei der Polizei. Irgendwie auch ein Witz, wenn man in diesem Zusammenhang an den Herrn Wendt von der Polizeigewerkschaft denkt. Seit Jahren beklagt er Engplätze und fordert Milliarden. Ohne Erfolg.

Der blieb denn auch in Bautzen aus. Zur Stunde weiß noch immer niemand, was da eigentlich in den letzten Wochen ab-, bzw. schief gegangen ist. Man ahnt eine Menge, gewiss. Und hält damit feige hinter dem Berg. Die Berichterstattung erinnert schon jetzt an das bereits zu den Akten gelegte Rudelgrapschen vor dem Kölner Dom. Mit reichlich Verspätung erfuhr eine verdutzte Öffentlichkeit, dass in der großen Kreisstadt an der Spree offenbar seit langem eine Art Ausnahmezustand herrscht. Die Innenstadt wurde nun zum ´Kontrollgebiet´ erklärt, aber wie viele Hundertschaften Polizei dafür tatsächlich abgezogen werden, bleibt bis auf weiteres ein Staatsgeheimnis, um nicht noch mehr brave Bürger bange zu machen. Natürlich war gerade von denen im Zuge einer unvermeidlichen publizistischen Schadensbegrenzung gar keine Rede mehr.

Wie sieht die aus? Immer gleich. Da ist von Rechtsradikalen die Rede, der braunen Mischpoke, deren Provokationen schließlich zur Eskalation führten. Das stimmt wohl auch. Fast ein wenig verschämt wird hingegen vermerkt, dass ein lächerlich kleiner Haufen minderjähriger Asylbewerber bereits ausreichte, um binnen kurzem bürgerkriegsähnliche Zustände herbei zu führen. Ein wenig gewunden würgte der Bautzener Polizeichef Uwe Kilz die entsprechenden Tatsachen aus sich heraus: demnach habe eine Gruppe von gerade einmal 15 bis 20 Asylbewerbern auf dem Kornmarkt Flaschen und Steine in Richtung der Rechten geworfen. Mit Flaschen und Holzlatten seien diese dann auch auf die Polizei losgegangen. Peinlich aber wahr: die Asylos haben angefangen. Es dauerte eine Weile, bis das raus war. Ich will hier wirklich nicht das Fehlverhalten krimineller Gruppen gegeneinander ausspielen. Wenn aber jetzt erklärt wird, dass rechte Idioten gewisse Missstände und Schieflagen dazu nutzten, niedere Instinkte auszutoben, wird man damit nur einer Seite der Medaille gerecht. Über den rechten Mob wissen wir mittlerweile eine ganze Menge: wie die sich nennen, von wo die alle herkommen und so fort. Hingegen: Welcher Herkunft die minderjährigen Krawallos sind und waren, wird uns nicht mitgeteilt. Wir können es uns auch so denken. Und wir werden, wette drauf, auch wieder jede Menge Gründe finden, die das ´Fehlverhalten´ erklären. So kann man – können alle – den Rabenschwarzen Peter bequem weiter reichen. Eine Strategie, die immer aufgeht: Machen sich nämlich alle diese Taktik zu eigen, wandert die Arschkarte munter weiter; ohne je irgendwo anzukommen.

Jetzt will man uns glauben machen, es herrsche schon wieder so etwas wie Recht und Ordnung in Absurdistan. Laut Info meiner Tageszeitung habe der Landkreis mittlerweile ´hart durchgegriffen´: “Vier Rädelsführer (…) wurden an andere Standorte verbracht, damit sie keinen Einfluss mehr auf ihre Mitbewohner ausüben können.“ (NW, 16.09). Und zur Belohnung gibt´s einen Keks. Oder ne Shisha. Die üblichen Sprachregelungen sorgen schon dafür, dass aus Tätern wieder Opfer werden, die haben in Bautzen gerade den x-ten Krieg überdauert, die kommen aus der Trauma-Schleife einfach nicht mehr heraus, die kriegen wir also nur mit viel Verständnis und noch mehr Fürsorge, da muss man jetzt ganz vorsichtig sein und überhaupt: Wer gegen Rechts aufmuckt. ist schon ein halber Held.

Halten wir fest: Der Versuch, Bullen und Braunbratzen zu klatschen, wird mit Heimverlegung belohnt, sicher begleitet vom unvermeidlichen Anti-Gewalttraining (zahlt eh alles der Steuerdepp) und wenn es klappt, dann winkt eine Lehrstelle mit Sprachbegleitung, inklusive kostenloser Vier-Zimmer Wohnung, die man einem Bafög-losen Studenten oder dem Hartz4-Rentner schon seit Jahren vorenthält. Denn seit Jahren wurde denen, ja uns allen gepredigt, dass es nichts mehr zu verteilen gäbe. Ein noch nicht verabschiedetes Integrationsprogramm für Flüchtlinge, mit über Neunzig Milliarden Euro (!!) dotiert, wird das steuerzahlende Volk nicht auf die Barrikaden treiben, damit machte man sich ja sofort verdächtig, das überlässt man also einmal mehr den glatzköpfigen Idioten. Aber die Kohle stimmt schon. Der Schotter kann gar nicht hoch genug veranschlagt werden. Denn: Traumatisierten Flüchtlingen traut die Elite so wenig über den holprigen Weg wie ihrer angestammten Klientel. Das scheint überhaupt ein Kennzeichen Krisengeschüttelter Zeiten zu sein: Keiner traut mehr irgendwem. Sicher zu Recht.

Atmen wir einmal tief durch: Haufenweise rechte Schläger lieferten sich mit einer kleinen Gruppe minderjähriger Flüchtlinge Straßenschlachten, die Polente grätschte dazwischen, demnächst wird sich alles wieder beruhigen. Keine Macht den Nazis! Die Nachhut der Willkommenskultur malt mit Kreide Blümchen auf den Asphalt, propagiert ein ´buntes Bautzen´ und der Innenminister der CDU, Markus Ulbig, liefert den Bandwurm der Woche ab: “Wir werden solche Gewaltexzesse nicht tolerieren, und die Polizei wird mit aller Konsequenz gegen die Straftäter vorgehen – egal aus welcher Richtung sie kommen. Wie gesagt: Man sagt es uns auch gar nicht, aus welcher Richtung die kommen. Das gösse sicher nur weiter Öl ins heiße Feuer. Da lachen wir uns doch lieber scheckig.

Vielleicht steht am Anfang einer jeden Verfallsdekade das Gelächter. Eines, das auf Anhieb beruhigt, indem es Ängste bindet und so den unvermeidlichen Abgang ein wenig bekömmlicher gestaltet. Wer dieser Tage wissen will, wie es wirklich um Europa steht, der sollte einmal einen kurzen Abstecher nach England machen. Ich war kürzlich mit meiner eigenen Klasse drüben. Spätestens am Grenzübergang von Calais vergeht einem das unverbindliche Lachen. Man muss es wirklich mit eigenen Augen gesehen haben, im Fernsehen nimmt sich alles vergleichsweise niedlich aus. Das gewaltige, aus allen Nähten platzende Camp, in dem ehemalige Flüchtlinge rechtswidrig verharren, um bei passender Gelegenheit illegal nach Albion zu gelangen, macht sprachlos. Es wäre vollkommen illusorisch zu glauben, dass dort noch irgendeine rechtsstaatliche Ordnung Gültigkeit besäße. Der Fährhafen ähnelt einem ins Gigantische auswuchernden Hochsicherheitstrakt, gegen den selbst die Umzäunungen von Ceuta oder Melilla kümmerlich anmuten. Keine Frage: So nimmt sich ein echter Belagerungszustand aus. So hat das auch jeder im Bus empfunden. Das Gewohnte schrumpft, als Gewissheit, zur Bedeutungslosigkeit. Auch der noble Süden der Insel täuscht nur kurz über harte Fakten hinweg. Wirkt das vornehme Canterbury noch auch sympathische Weise bieder, heimelig und provinziell, vergeht einem bei Durchquerung der Vororte Londons erneut die gute Laune. Warum diese vor Unrat und Dreck nur so strotzen, kann ich nicht beurteilen, aber das sich das ehemalige Empire seinen Commonwealth in die Hauptstadt geholt hat, wo er zunehmend das Bild beherrscht, ist mittlerweile unübersehbar. Dominiert wird die Ansicht einmal mehr von denen, die damit auch am meisten auffallen. Ich habe nirgends in Europa so viele vollverschleierte Frauen auf einem Haufen gesehen. Noch am London Eye fielen uns zwei Personen auf, die in der rechtgläubigen Total-Verhüllung steckten und unter Aufsicht eines Mannes im vorgeschriebenen Abstand ihren ´Auslauf´ ableisteten.

London ist, wie fast alle Metropolen Europas, längst zu einem unverbindlichen Disneyland herunter gekommen. Im Schatten ökonomischer Verwertungsprozesse zeichnet sich ein seltsames Bild ab. In den Zentren posiert der Pauschaltourist im Selfie-Fieber, vor den immer gleichen abgestandenen Sehenswürdigkeiten, während sich in den Stadtteilen die Parallelgesellschaft staut. An schönen Tagen trügt der Schein, da muss man schon etwas genauer hinsehen, aber insgesamt kommt keiner mehr an der Erkenntnis vorbei, dass London jenseits seiner altehrwürdigen Kulissen und frisch aufpolierten Hochglanzfassaden keine europäische Stadt mehr ist. Wer wollte diesen Trend noch stoppen? Die auf zahlreiche deutsche Gemeinden verteilten Flüchtlinge stellen bereits jetzt sämtliche Sehgewohnheiten ihrer Autochthonen auf eine harte Probe. Also muss man sie zügig auf weit schlimmeren Augenschmerz vorbereiten. Der faule Kompromiss in Sachen Burka zeigt irgendwie die Richtung an. Gestern sah ich in der Aktuellen Stunde im WDR einen Bericht, der den Einzug angeblich selbstbewusster Kopftuchträgerinnen in den größeren Städten wie einen Sieg feierte: ´Deutschland ist bunter geworden´.

Bautzen wird wohl als ärgerliche Fußnote in die deutsche Geschichte eingehen. Uns allen steht das Schlimmste noch bevor. Das spüren die Menschen. All jene, um die in Wahlkampfzeiten immer gebuhlt wird, während sie bei Vorfällen wie diesen nur als Statisten geduldet werden. Als solche haben sie derzeit schon wieder die Wahl. Ihr Unwohlsein können sie mittels Kreuzchen am falschen Fleck artikulieren. Etwa heute in der Bundeshauptstadt. Ein wenig Hoffnung vermittelt der Berliner Witz, den ich recht überzeugend in diesem Spruch verdichtet finde:

Dummheit is ooch ne Jabe Jottes,
aber man soll ihr nich mißbrauchen.“

 

Shanto Trdic, 18.09.2016

 

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Der Islam ist die schlimmste Seuche, die die Menschheit je gesehen hat

Der Spanier Pater Manuel Maria Carreira Verez SJ ist Astrophysiker, Philosoph und Theologe. Seit 1974 ist er Mitglied der Vatikanischen Specula, ist Mitarbeiter an zahlreichen NASA-Projekten in den USA gewesen und hat mehr als 30 Jahre an verschiedenen Universitäten gelehrt, darunter der John Carroll University in den USA und der Päpstlichen Universität von Comillas in Spanien.

Das Interview hat der Jesuitenpater dem El Español gegeben.

Der Staat hat kein bestimmtes religiöses Verhalten aufzuzwingen, er hat aber dem Rechnung zu tragen, dass die westlichen Staaten auf einer christlichen Ethik beruhen, denn sie hat diese Staaten geformt und zu dem gemacht, was sie sind und was es zu verteidigen gilt. Die Katholizität ist ein zentrales Schlüsselelement in der Entwicklung des Staates, was für ganz Westeuropa gilt. Daher können die europäischen Länder nicht vom Christentum Abschied nehmen, ohne ihre eigene Existenz aufs Spiel zu setzen. Es gibt eine wachsende Säkularisierung, und die ist bis zu einem bestimmten Punkt wünschenswert, weil die Religion nicht ein politisches Element sein darf. Der Staat hat aber Aufgabe und Pflicht, das christliche Erbe als Teil des Allgemeinwohls zu schützen.

Die westlichen Staaten werden vom Islam bedroht. Der Islam ist die schlimmste Seuche, die die Menschheit in den vergangenen 2000 Jahren gesehen hat. Der Islam ist völlig unfähig, Respekt für die Menschenwürde zu entwickeln. Für Moslems ist es daher unmöglich, die Menschenrechte und die westliche Tradition zu respektieren. Ein Moslem in Europa verweigert entweder diesen Respekt, dann wird er zur inneren Bedrohung Europas, oder er akzeptiert das europäische Denken, dann wird er zum Ungläubigen und ist nach islamischem Verständnis zu töten. Ob so oder so, es gibt keinen positiven Beitrag durch den Islam zu einer modernen Gesellschaft, in der die Grundrechte eines jeden Menschen respektiert werden.

Die Idee eines multikulturellen Staates ist eine intellektuelle Fehlleistung. Es fehlt ihr jeder vernünftige Bezug zur Realität. Man kann nicht plausibel behaupten, dass der Islam mit den Rechten einer europäischen Nation vereinbar ist.

Der Islam entstand als „entkoffeiniertes“ Christentum, weil die Muslime einfach verdeckt haben, was sie vom Christentum nichts verstanden haben: man sprach nicht mehr über die Trinität und nicht mehr über die Menschwerdung Gottes, aus dem einfachen Grund, weil man es nicht verstanden hat. Daher ist der Islam eine im 7.-9. Jahrhundert sich entwickelnde Form eines minimalistisch verzerrten Christentums mit einer eigenen Theologie, die aus einem sehr simplen Denken besteht.

http://www.katholisches.info/2016/04/26/manuel-carreira-islam-ist-die-schlimmste-seuche-die-die-menschheit-gesehen-hat/

Erschienen unter

https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/der-islam-ist-die-schlimmste-seuche-die-die-menschheit-je-gesehen-hat-23758

http://www.tabularasamagazin.de/artikel/artikel_7267/

Die deutsche Huffington Post hat es nicht gewagt, den Artikel zu veröffentlichen.

 

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Nach 2.000 Jahren endlich wieder eine Jungfrauengeburt im Heiligen Land

Der in der Szene gut bekannte Kölner Blogger Gerd Buurmann berichtet unter

https://tapferimnirgendwo.com/2016/09/14/waren-70-leute-des-spiegels-beim-rudelwichsen/

über einen Artikel im Spiegel Online mit der Überschrift:

Künstliche Befruchtung als palästinensischer Widerstand

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/spermaschmuggel-in-gaza-palaestinensische-gefaengniskinder-a-1111398.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=https://www.google.de/

Viele Frauen in Gaza heiraten Terroristen, die in Israels Gefängnissen einsitzen. Sie kennen ihre Männer vor der Heirat nicht, was nach islamischem Recht, welches im Gazastreifen gilt, üblich ist. Die Frauen heiraten die Gefängnisinsassen, um von aufdringlichen Freiern unbelästigt zu bleiben, denn eine heiratsfähige unverheiratete Frau gilt trotz Kinder in der islamischen Gesellschaft als Freiwild oder Schlampe. Zum anderen erhalten palästinensische Frauen, deren Ehemänner einen Juden ermordet haben, lebenslänglich eine Rente von einigen Hundert € im Monat, die von der EU beglichen wird.

Dies sind ausreichende Gründe, einen Pali-Knacki zu heiraten.

Der Spiegel-Artikel befasst sich mit der künstlichen Befruchtung, die mutmaßlich folgendermaßen vor sich geht:

Der Gefangene Ehemann onaniert im Gefängnis, sein Sperma wird anschließend in eine Stifthülle verstaut. Den Stift wird dann in einem Schokoriegel versteckt, den ein jüngerer Sohn erhält. Der Sohn gibt den Riegel später der hoffnungsfrohen Mutter, die damit in eine Klinik fährt, um sich mit dem Sperma künstlich und umsonst befruchten zu lassen.

Zum Verständnis: Während die Frau im Gefängnis mit ihrem Mann keinen körperlichen Kontakt hat, dürfen kleine Kinder mit ihrem Papa herumtollen.

Ob auf diese Weise eine künstliche Befruchtung gelingt, mag bezweifelt werden. Die Spermien dürfen nicht mit Luft in Kontakt treten, werden außerhalb des menschlichen Körpers in einem geeigneten Gefäß kühl und steril gehalten. Möglicherweise ist der Samen eines palästinensischen Widerstandshelden dank halal und Allah so robust, dass ihn solche medizinische Kleinigkeiten nichts anhaben.

Schon vor 2.000 Jahren wird im Neuen Testament über eine Jungfrauengeburt im Jüdischen Land berichtet. Damals unter Juden, wie heute unter Arabern, wird die Ehre der Familie verletzt, wenn ein unverheiratetes Mädchen ein Kind gebiert. Damals ist der Jude Josef seiner Verlobten beigesprungen. Der arabische Gefängnisinsasse heute zieht es vor, Märchen aus Tausend und einer Nacht zu erzählen, die der Spiegel glaubt, um sie dem Deutschen Michel weiterzuerzählen.

Sobald eine unbemannte Frau ihre „Ehre“ verliert, verliert sie auch ihr Leben. Außerehelicher Geschlechtsverkehr einer Frau, die mit einem Gefängnis-Märtyrer verheiratet ist, ist mehr als ein Grund, sie heimlich zu ermorden.

Der Bericht im Spiegel erscheint 2.000 Jahre nach dem Bericht über Jesus’ Geburt in Betlehem. Damals gab es leider weder den Spiegel, noch andere Zeitungen. Hätte es diese Medien schon damals gegeben, dann hätte sich das Christentum rasant ausgebreitet. Der Spiegel hält heute seine Leser für genauso wenig gebildet und intelligent wie die Apostel ihre Zuhörer damals vor 2.000 Jahren. Seitdem die Deutschen nur noch emeritierter Papst sind, sucht der Spiegel nach höheren Weihen. Nun ist er fündig und erfolgreich.

Der SPIEGEL ist der Fünfte Evangelist!!!
Das Ende der Welt naht!!
Tut Buße!

Erschienen unter

https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/endlich-wieder-eine-jungfrauengeburt-im-heiligen-land-25454

 

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