Vor den Resten alter Herrlichkeit – Abgesang auf eine Ruine

Es mag vorkommen, dass im Schatten weltgeschichtlicher Ereignisse auch private Versäumnisse auf einmal in recht tragischem Zwielicht erscheinen. Als mein Freund und Kollege Olaf Bartels vor gut zehn Jahren zu einer Reise in den Orient aufbrach, stand auch das legendäre Palmyra auf dem Programm. Zu gerne wäre ich mitgeflogen, entschied mich dann aber kurzfristig und um Zeit zu sparen für eine andere, kürzere Route. Wer heute den Wunsch hegt, die in der syrischen Wüste gelegene Ruinenstadt aufzusuchen, wird warten müssen – am Ende gar vergeblich. Damals ahnte niemand, das Syrien einmal zum Schauplatz blutiger Exzesse werden würde. Menschen morden – das reicht den Rechtgläubigen allerdings nicht aus. Sie wollen auch das Erbe meucheln. Zur Stunde ist völlig ungewiss, ob das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Palmyra demnächst ganz von der Bildfläche verschwinden wird oder der Nachwelt doch noch erhalten bleiben kann. Letzteres wird immer fraglicher, ersteres traut man den Barbaren locker zu.

Das, was von dem ´Venedig der Wüste´ bis heute übrig geblieben ist, lässt antike Stätten wie Sparta oder Alexandria wahrhaft klein aussehen, denn deren Überreste schrumpfen im Angesicht dieser ehernen Metropole zu musealer Beschaulichkeit. Der französische Landschaftsmaler Louis Francois Cassas suchte die Stätte zu Beginn des 18. Jahrhunderts auf und hat seiner Begeisterung auf schwärmerische Weise Ausdruck verliehen. Bei der Gelegenheit betonte er, was diesen Ort von allen ähnlichen unterschied:“ Plötzlich trennen sich die Berge und man entdeckt die herrlichen Ruinen der berühmten Stadt. Man ist erfüllt von Staunen und Bewunderung über die unzähligen Säulen, Galerien, Überreste von Tempeln, Triumphbögen, riesigen Gebäude und den Sonnentempel in der Mitte, der sich erhebt und die Wüste dominiert, die an ein riesiges Meer erinnert.“

Die Geschichte dieser sagenhaften Metropole begann im zweiten Jahrtausend vor christlicher Zeitrechnung und verblasste erst nach Ankunft der muslimischen Eroberer um 634. Der Glanz der Stadt überstrahlte sogar den Konstantinopels, das sich indes noch weitere sechshundert Jahre gegen den Ansturm des Islam behaupten konnte. Der Ägyptologe Nicolas Flesser erinnert an die überragende Bedeutung Palmyras als Handels- und Kulturzentrum: “Über ein Meer aus Sand versorgte Palmyra das Abendland mit exotischen Waren wie Seide, Pfeffer oder Edelsteinen. Auch die Länder am anderen Ende der Seidenstraße wie Persien, Indien oder China profitierten von Palmyras erlesenen Waren und orderten auf seinen Märkten Keramik, Glas und Salz. Die Vielfalt an Menschen und Kulturen auf den Straßen spiegelte sich schon bald in den Bauten der Stadt wider. Repräsentative Gebäude wie der 32 n. Chr. geweihte Tempel der Gottheit Baal spielen durch den Einsatz von Perspektive und Sichtachsen mit mediterranen und mesopotamischen Elementen und schaffen ein vielschichtiges, widersprüchliches Erlebnis von Architektur, das seinesgleichen sucht.“ Vor Ankunft der muselmanischen Reiterheere vollzog sich an Ort und Stelle ein multikulturelles Mit- und Nebeneinander, wie es heute so oft beschworen, dergestalt aber selten realisiert wird: “Als Warenumschlagplatz und Pufferzone zwischen Rom im Westen und dem Partherreich im Osten gelang es dem von Aramäern, Arabern, Juden, Griechen und Römern bewohnten Palmyra, sich über Jahrhunderte politisch neutral zu verhalten. Wie die Prachtstraße die beide Hälften der Stadt fast einen Kilometer lang wie ein steinerner Reißverschluss zusammenhält, gelang es den Künstlern Palmyras, die Polyfonie ihrer Auftraggeber in ein symphonisches Ganzes zu verwandeln. Nirgends wird das deutlicher als in den außergewöhnlichen Grabmälern der Stadt: Orientalische Webmuster umranken griechische Architektur in durch und durch römischer Toleranz.“ Hier verschmolzen die zahlreichen kulturellen Divergenzen tatsächlich zu glücklicher, stimmiger Ganzheit; in seiner Gestalt formvollendet und farbenfroh. Davon mögen noch die gewaltigen Überreste der griechisch-römischen Weltstadt künden, wiewohl die schmückende Pracht längst verblasst ist.

Palmyra zerfiel langsam, aber es wurde nicht zerstört. Mittlerweile werden die kolossalen Ruinen des einstigen Megalopolis von den IS-Barbaren immer schärfer ins Visier genommen. Eine strategische Bedeutung besitzt die einstige Oasenstadt im Unterschied zur gleichnamigen Neustadt kaum. Aber an diesem magischen Ort ballte sich eben das Erbe sämtlicher Hochkulturen der alten Welt, er ist also unislamisch, eine unerhörte Provokation in seinen stolz und erhaben den Gezeiten trotzenden Bauten, die alle Zeiten überdauerten. Somit kann er nur eine freche Beleidigung des wahren, mit ziemlicher Verspätung nachgerückten Allein-Glaubens sein, ein Frevel vor Allah. Die rechtgläubigen Vorkämpfer der heutigen Ultragläubigen waren im ganzen milder gestimmt, aber sie kümmerten sich um die Stadt so wenig wie ihre dem Götzenglauben verfallenen Vorfahren sich um irgendeine der dicht auf dicht existierenden Zivilisationen kümmerten, sie mochten Perser oder Griechen, Römer oder Byzantiner sein. Die arabischen Einwohner Palmyras blieben im Ganzen unauffällig, dezent. Der Ignoranz folgt nun der blanke Irrsinn. Das sinnlose Wüten einer Meute größenwahnsinnig gewordener Stur-Gläubiger, denen schon Nimrud und Hatra zum Opfer fielen, geht in die nächste Runde. Mag die syrische Armee das multikulturelle Dschihadistenpack noch einmal vor den Toren der Oase gestoppt haben: Nichts ist entschieden.

Begreift man im Westen überhaupt, was hier demnächst für immer verloren zu gehen droht? Man könnte auch fragen, wie lange die Mächtigen der Welt sich das Toben und Wüten einer Bande von Vollverrückten ansehen will. Angeblich stehen die von der UNESCO auserkorenen Erbteile unter Schutz. Aber was ist eine solche Garantie schon wert? Wenn keiner den Mut aufbringt, mit dem Schützen wirklich ernst zu machen. Die UNESCO selbst besitzt keinerlei Sanktionsmöglichkeiten bei Verstößen dieser Art, gleicht so im Ergebnis den drei Affen.

Der Begriff des „kulturellen Erbes“ (héritage) geht auf Henri-Baptiste Grégoire, Bischof von Blois, zurück, der ihn bereits im 18. Jahrhundert formulierte. Er wurde sinnigerweise in der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten vom 14. Mai 1954 kodifiziert. Es lohnt, die entsprechende Passage im Wortlaut zu zitieren: „Jede Schädigung von Kulturgut, gleichgültig welchem Volke es gehört, bedeutet eine Schädigung des kulturellen Erbes der ganzen Menschheit, weil jedes Volk seinen Beitrag zur Kultur der Welt leistet.“ Soll heißen: Seit Monaten schaut die ganze Welt – wir alle – brav zu, wie die Irren vom IS unser Erbe vernichtet. Vielleicht hat man an diesem Verhalten sämtliche Verfallsepochen der Vergangenheit erkennen können: Das sie ihrem Frohsinn unbekümmerten weiter frönen, während um sie herum die Welt versinkt. Man mag einwenden, das die Trümmerreste einer antiken Stadt am Ende weniger wiegen als das Leben auch nur eines einzigen Menschen. Das stimmt, aber darum geht es hier gar nicht.

Die neuen Barbaren rücken, wie ihre einstigen Idole, mit mörderischer Entschlossenheit aus der umliegenden Wüste immer näher gegen die Oase vor. Tatsächlich offenbart sich hier schon auf recht typische Weise, was tatsächlich passiert: Palmyra soll selbst Wüste, ganz zu Staub werden. Im Grunde wollen sie, die sich als heilige Krieger bezeichnen, alles überhaupt Heilige vernichten, im letzten Keim ersticken, bis sich ihr Nihilismus ganz und gar vollendet hat. Dann herrscht finstere Nacht. Im Angesicht dieser drohenden Apokalypse scheinen mir die Worte eines jüdischen Freiheitskämpfers und Patrioten sinnfällig, der heute vor hundert Jahren das Licht der Welt erblickte und alles andere als ein religiöser Eiferer war. Im Blick auf die eigene Nation bemerkte Mosche Dajan, der Held des Sechs-Tage-Krieges: “Kein Jude soll sagen, dass dieser Prozess abgeschlossen ist. Kein Jude soll sagen, dass wir am Ende der Straße angelangt sind.“ Denn beides, der Prozess und die begleitende Wegstrecke, führten ins Nichts, ruhten wir uns auf den Lorbeeren der Vergangenheit aus. Der betont säkular gesinnte Dajan, der in seinen Schriften und Verlautbarungen dennoch immer wieder das angestammte Erbe in Eretz Israel betonte, hatte noch ein Gespür für die Tragik allen Geschehens, das uns Heutigen längst abhanden gekommen ist.

De profundis clamavi ad te – aus den Abgründen habe ich zu dir gerufen, Herr. Mit diesem Klagelaut beginnt der 130. Psalm. Im Blick auf das gefährdete Palmyra mag dies wie das Eingeständnis eigener, selbstverschuldeter Ohnmacht klingen. Zynischer erscheinen in diesem Zusammenhang die Worte des der Ketzerei bezichtigten Papstes Bonifatius VIII, dessen Wirken bereits den Übergang zur Renaissance markiert: qui tacet, consentire videtur – wer schweigt scheint zuzustimmen.

Von Shanto Trdic am 20.05.2015, zum 100. Geburtstag von Mosche Dajan

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Nostra aetate antisemitica

Die Kölsche Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit lädt anlässlich der Woche der Bürderlichkeit zum 50. Jahrestag der Vatikanischen Erklärung „Nostra Aetate“ zu einem Vortrag ein, den der neue Kölner Kardinal Woelki halten wird. Der Freudsche Fehler – es sollte nicht Bürde, sondern Brüderlichkeit heißen – gibt Anlass, uns mit der Vatikanischen Erklärung „Nostra Aetate“ auseinanderzusetzen und nicht den zahlreichen Lobeshymnen im Internet blind zu vertrauen.

Zur Einleitung folgt der Link zum erheiternden und lesenswerten Briefwechsel zwischen dem jüdischen Journalisten Henryk M. Broder aus Berlin und dem Ausrichter der Nostra-Aetate-Festivität, der Kölschen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/kardinal_woelki_auf_dem_weg_juedisch_christlicher_begegnung

Broder beschreibt das jämmerliche christliche Ebenbildes Gottes, welches vor dem Kölner Dom mittels „Klagemauer“ aus dreckiger Pappe seit Jahren gegen Juden und Israel hetzt. Die Domplatte ist der am meisten besuchte Platz Deutschlands. Niemand kennt die Zahl der Juden weltweit und insbesondere in Israel, die wegen der Hassmauerparolen sterben mussten. Der Hetzer von Köln beschmutzt beinahe täglich den Domvorplatz. In seiner Hassarbeit wird er von antisemitischen Organisationen in Köln und Umgebung, die bis nach Aachen reichen, unterstützt. Die Behörden in der Stadt Köln dulden den Hetzer von Köln wohlwollend. Die Katholische Kirche, die den Dom ihr Eigen nennt, hat noch nie ein öffentliches Wort gegen die Judenhetze vor ihrem Portal geäußert.

Es folgt ein Auszug aus „Nostra Aetate“:

http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html

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ERKLÄRUNG
 NOSTRA AETATE
 ÜBER DAS VERHÄLTNIS DER KIRCHE
 ZU DEN NICHTCHRISTLICHEN RELIGIONEN

Die muslimische Religion

Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat … Jesus, den sie allerdings nicht als Gott anerkennen, verehren sie doch als Propheten, und sie ehren seine jungfräuliche Mutter Maria, die sie bisweilen auch in Frömmigkeit anrufen …

Da es jedoch im Lauf der Jahrhunderte zu manchen Zwistigkeiten und Feindschaften zwischen Christen und Muslim kam, ermahnt die Heilige Synode alle, das Vergangene beiseite zu lassen, sich aufrichtig um gegenseitiges Verstehen zu bemühen und gemeinsam einzutreten für Schutz und Förderung der sozialen Gerechtigkeit, der sittlichen Güter und nicht zuletzt des Friedens und der Freiheit für alle Menschen.

Die jüdische Religion

Bei ihrer Besinnung auf das Geheimnis der Kirche gedenkt die Heilige Synode des Bandes, wodurch das Volk des Neuen Bundes mit dem Stamme Abrahams geistlich verbunden ist.

So anerkennt die Kirche Christi, dass nach dem Heilsgeheimnis Gottes die Anfänge ihres Glaubens und ihrer Erwählung sich schon bei den Patriarchen, bei Moses und den Propheten finden.

Sie bekennt, dass alle Christgläubigen als Söhne Abrahams dem Glauben nach in der Berufung dieses Patriarchen eingeschlossen sind und dass in dem Auszug des erwählten Volkes aus dem Lande der Knechtschaft das Heil der Kirche geheimnisvoll vorgebildet ist. Deshalb kann die Kirche auch nicht vergessen, dass sie durch jenes Volk, mit dem Gott aus unsagbarem Erbarmen den Alten Bund geschlossen hat, die Offenbarung des Alten Testamentes empfing …

Auch hält sie sich gegenwärtig, dass aus dem jüdischen Volk die Apostel stammen, die Grundfesten und Säulen der Kirche, sowie die meisten jener ersten Jünger, die das Evangelium Christi der Welt verkündet haben.

Wie die Schrift bezeugt, hat Jerusalem die Zeit seiner Heimsuchung nicht erkannt, und ein großer Teil der Juden hat das Evangelium nicht angenommen, ja nicht wenige haben sich seiner Ausbreitung widersetzt. Nichtsdestoweniger sind die Juden nach dem Zeugnis der Apostel immer noch von Gott geliebt um der Väter willen; sind doch seine Gnadengaben und seine Berufung unwiderruflich …

Obgleich die jüdischen Obrigkeiten mit ihren Anhängern auf den Tod Christi gedrungen haben, kann man dennoch die Ereignisse seines Leidens weder allen damals lebenden Juden ohne Unterschied noch den heutigen Juden zur Last legen.

Gewiss ist die Kirche das neue Volk Gottes, trotzdem darf man die Juden nicht als von Gott verworfen oder verflucht darstellen …

Im Bewusstsein des Erbes, das sie mit den Juden gemeinsam hat, beklagt die Kirche, die alle Verfolgungen gegen irgendwelche Menschen verwirft, nicht aus politischen Gründen, sondern auf Antrieb der religiösen Liebe des Evangeliums alle Hassausbrüche, Verfolgungen und Manifestationen des Antisemitismus, die sich zu irgendeiner Zeit und von irgend jemandem gegen die Juden gerichtet haben.

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Rom-Titus

Orthodoxe Juden beschäftigen sich nicht mit Schriften anderer Religionen, selbst wenn diese das Judentum betreffen. Die Beschäftigung mit „Nostra Aetate“ ist „muktzeh“ (Berührungsverbot). Die Beschäftigung mit dem Islam ist zulässig, da das Judentum den Islam als echte monotheistische Religion ansieht. Das nicht-orthodoxe „liberale“ Judentum beschäftigt sich zwar gerne mit Schriften der Katholischen Kirche, da sie leichter als jüdische Texte zu verstehen sind, doch ist der religiöse und philosophische Wert solcher Papiere zweifelhaft – nicht nur bei orthodoxen Juden. Aus diesem Grund bevölkern nur nicht-orthodoxe Rabbiner die Flure der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Ein richtiger Rabbiner würde seine Abneigung kaum überwinden können.

Somit fällt mir die unrühmliche Aufgabe zu, die Katholische Erklärung aufzudröseln.

Die Muslime werden in Nostra Aetate vor den Juden erwähnt. Nicht weil sie mächtiger oder wichtiger sind, sondern weil der Umgang mit ihnen problemlos ist. Die Muslime glauben an etwas, was einem Christenmenschen nicht ficht und unwürdig ist (s. Rede des lebenden Expapstes). Die Hochachtung, die die Katholiken den Muslimen vorgeben, rührt aus den historischen Ängsten, die bis zum heutigen Tag anhalten. Das Seelenheil der Muslime sollte Katholiken nicht tangieren.

Erst dann kommen die Juden dran, obwohl sie im Alphabet vor den Muslimen stehen. Die übrigen Religionen der Welt und deren menschlichen Anhänger, die die Hälfte der Weltbevölkerung ausmachen, werden in „Nostra Aetate“ namentlich übergangen. Nicht-monotheistische Religionen zählt die Katholische Kirche nicht als Glaube, sondern als irrelevanten Aberglaube. Im Gegensatz zu Muslimen, die Abraham für einen Muslim halten, glauben Christen, dass Abraham ein Christ gewesen ist.

Nicht die Juden, sondern die katholischen Christen sind das auserwählte Volk. Bis zum Tode Jesus sind die Juden das auserwählte Volk gewesen, nur um die Auserwähltheit später den Katholiken zu übertragen (Transformationsriemen). Auf Grund der Verwandtschaft der Juden mit dem christlichen Gott und dessen Aposteln, sollen Juden – wenn auch nicht alle – von der gerechten Strafe, die die Christen im Auftrag Gottes erfüllen, verschont bleiben, obgleich die Juden auf den Tod Christi gedrungen haben. Die Katholische Kirche bereut nicht die 2.000 Jahre alte und zukünftige Judenverfolgung, sondern beklagt lediglich die Judenverfolgungen, die irgendwann von irgendjemandem, nur nicht von der unschuldigen Katholischen Kirche, dem wahren Volk Gottes, veranlasst worden sind.

Nun werden die Antworten des Vorsitzenden der Kölschen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in den Briefen an Henryk M. Broder verständlich. Es ist keineswegs die Aufgabe der Katholischen Kirche, den Antisemitismus zu bekämpfen, der Aufforderung, Juden zu schlachten, entgegenzutreten. Weder in Palästina des Holocaust leugnenden Terrorengels Abbas, noch in Köln des Holocaustfreundes und Friedenspreisteufels. Das dürfen die feigen Juden Kölns selber tun, so sie sich trauen, Henryk M. Broders Ratschlägen aus dem fernen Berlin zu folgen. Würde irgendjemand wagen, auf der Domplatte zu Köln gegen Muslime öffentlich zu hetzen, so würde der Islamhasser Dank der zugefügten Schläge niemals mehr während seines Lebens die Domplatte betreten. Auch würde im Inneren des Domes einiges Heiliges in Unordnung geraten. In dieser Hinsicht bewundere ich unsere Mitbürger aus dem türkischen Kulturkreis. Muslime halten nicht nach Holocaust-Art die linke Wange hin, wenn man ihnen auf die rechte Wange schlägt, sondern handeln stolz, angemessen, präventiv und erfolgreich!

Die heutigen Juden sollen den Christen dankbar sein, dass sie in Köln straflos leben dürfen, obwohl sie mit der Auserwähltheit auch ihre Existenzberechtigung, nämlich den Siegeszug des Christentums, längst verloren haben.

Es gibt nur ein auserwähltes Volk und das ist die Katholische Kirche! Die Juden haben mit der Auserwähltheit Gottes auch das ihnen von Gott versprochene Heilige Land verloren. Es gehört nun den Katholiken! Der Staat Israel ist ohne den Willen Gottes entstanden! Kardinal Woelki, der seine Abneigung zum gottverlassenen Judenstaat genauso wenig verschweigt wie sein Papst, dem er bald nachfolgen wird, wird seinen Vortrag mit Bravour meistern. Er wird die auserwählten christlichen Wahrheiten den christlich-jüdisch zusammenarbeitenden Zuhörern seines Vortrages eintrichtern, ohne dass ein Einziger merkt, dass er indoktriniert wird. Der Applaus der anwesenden Juden ist Woelki gewiss.

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Adieu Mazedonien…

Die nur auf den ersten Blick dubios anmutenden Vorgänge im artifiziellen Mazedonien ähneln bei näherem Hinsehen schon deutlich denen, die zur sogenannten Ukraine Krise führten und im Schatten nachfolgender, blutiger Ereignisse gern vergessen, verdrängt, am besten gleich verleugnet werden. Bekanntlich nimmt das Hauen und Stechen in diesem ehemaligen GUS-Staat gar kein Ende mehr. Von nichts kommt eben nichts. Meine recht zynische Bemerkung, das so etwas zwangsweise immer heraus kommt, wenn von außen in derlei Rumpfstaaten herum gepfuscht wird, dürfte sich demnächst auch in diesem Winkel des Balkan auf wiederum tragische Weise bewahrheiten. Man muss kein Prophet sein, um das schon heute klar und deutlich zu sehen. Der geostrategische Schacher, dem sich Russen und Amerikaner hier einmal mehr auf plumpe, leidig verdeckte Weise hingeben, könnte aber einen echten Flächenbrand nach sich ziehen, da hier nahezu sämtliche Nachbarstaaten involviert bleiben. Kocht die faule Suppe einmal so richtig hoch, breitet sich der üble Dunst wie ein Lauffeuer aus.

Eingedenk der ethnisch-konfessionellen Gegensätze, die in einem wie üblich von Korruption und Vetternwirtschaft gebeutelten Staat durch die daraus resultierenden soziale Schieflagen noch zusätzlich angeheizt werden, mutet es fast wie ein Wunder an, das in den Schluchten des Vardar so lange Ruhe herrschte. Die aus der Konkursmasse des ehemaligen Jugoslawien als souveräner Staat hervorgegangene Teilrepublik Mazedonien existiert als zusammenhängende, halbwegs stabile Nation eigentlich nur auf dem Papier. Sie wurde und wird von nahezu sämtlichen benachbarten Staaten nicht oder nur mit erheblichen Einschränkungen anerkannt. Zwei von denen sind EU-Mitgliedstaaten. Am rabiatesten gebärdet sich auch weiterhin Griechenland. Schon die Bezeichnung Makedonija wertet Hellas als Affront. Athen unterstellt Skopje Gebietsansprüche auf die griechische Region Makedonien. Gleichzeitig stacheln seine Politiker den territorialen Wettstreit auf recht selbstherrliche Weise unter ihren Landsleuten an. Und dies schon seit Jahren. Die von Andreas Papandreou zur Kultusministerin ernannte Schlagersängerin Melina Mercouri tönte einst: “Mazedonien ist unsere Seele!“ Und über zwei Millionen griechische Demonstranten brüllten in Saloniki: “Wir sind die wahren Mazedonier!“ Patriotismus als kranker Nationalismus. 2008 verhinderte Griechenland denn auch den NATO-Beitritt des Landes, der einzig eine gewisse Gewähr geboten hätte, den ungelenken Staat nach innen und außen abzusichern. In Bulgarien weigert man sich bis heute, die Existenz einer mazedonischen Nation überhaupt zur Kenntnis zu nehmen. Im zunehmend konservativ gestimmten Sofia wird argumentiert, dass die Mazedonier geschichtlich, kulturell und konfessionell Bulgaren seien, und überhaupt: man spreche doch schließlich nahezu dieselbe Sprache. In der Tat unterscheidet sich das mazedonische Idiom weit weniger vom bulgarischen als etwa der sächsische Dialekt vom bayerischen. Das mag einem unbefangenen Betrachter wie folkloristischer Klamauk anmuten, aber den beteiligten Comedians ist der leider bitterernst.

Über das nördlich angrenzende Kosovo und seinen Nachbarstaat Serbien erhält der schwelende Konflikt eine geopoltische Tragweite, die zur Stunde nur grob abgemessen werden kann. Belgrad, das auch weiterhin von Moskau protegiert wird, blickt immer noch mit Argwohn auf den benachbarten Kosovo, als der sträflich verloren gegangenen Wiege seiner eigenen Nation, wo längst eine echte Mafia regiert, deren Oberschurken von den USA aus strategischem Kalkül bis zum Platzen hochgerüstet wurden. Ein Umstand, der uns direkt in den verworrenen Krimi der Gegenwart katapultiert. Es waren bekanntlich auch Kämpfer der UCK zugegen, als im Grenzort Kumanovo am vergangenen Wochenende die Gewehre losgingen. Zwei Tage und zwei Nächte lieferten sich Regierungstruppen und kosovarische Milizionäre heftige Gefechte. Dass einige von den letzteren ihre zusätzliche militärische Ausbildung in Syrien erhielten, wird von den deutschen Medien auch weiterhin eisern tot geschwiegen. Und die Tatsache, dass Serbien zeitgleich zahlreiche militärische Einheiten an der Grenze aufmarschieren ließ, während Bulgarien seine ständige Vertretung alarmierte, ging völlig im nachrichtlichen Wirrwarr jener Tage unter. Der ´Zwischenfall´ ähnelte im Übrigen dem gleichsam von UCK-Rebellen angezettelten Aufstand des Jahres 2001, der schon zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen führte und erst durch das trügerische Ohrid-Abkommen halbwegs eingedämmt werden konnte. Die strittigen Fragen sind damit nicht im Ansatz gelöst worden. Dass die Falken von der UCK ein Großalbanien anstreben, ist hinlänglich bekannt. Auf einen entsprechenden Waffengang werden die inoffiziellen Einheiten schon seit Jahren diskret vorbereitet. Das resultierende Chaos würde die in totaler Lethargie versunkene Republik von Tirana nur weiter zerrütten, aber der Mafiastaat Kosovo prosperierte darob mächtig, wie es seinen Strukturen, dem ganzen kriminellen Selbstverständnis der dort tonangebenden Clans nun einmal entspricht. Doch gibt es für alles eine gewisse Schmerzgrenze. Vom benachbarten Serbien könnten Provokationen dieser Art nach Preisgabe ihres einstigen Kernlandes nicht länger hingenommen werden. Der Verzicht auf ihr mystisches Mutterland, in dessen Schoß sich das legendenumrankte Amselfeld befindet, wurde und wird nicht einzig von den Ultras als schmerzlich wahrgenommen. Im säkularen Mittel- und Nordeuropa bringt man wohl kein Verständnis mehr dafür auf, dass entlang national-religiöser Bruchlinien letzte Gewissheiten immer mörderischer an Bedeutung gewinnen. Die der Heimat entrissene kleine Ortschaft Pec, das ´Jerusalem der Serben´, befindet sich an den Nahtstellen interkonfessioneller Rivalitäten, die sich hier zunehmend tragisch berühren. Das in Überzahl versammelte Kontingent europäischer ´Schutztruppen´ müssten sich eines Tages einmal mehr selbst in Sicherheit bringen, schössen die Rivalen des Balkan wieder wild um sich. Wer entsinnt sich noch der als lebendige Schutzschilde missbrauchten ´Friedenssoldaten´, derer sich Serbien seinerzeit bemächtigte? Vergessen und verziehen.

Irgendeine dumme Sache auf dem Balkan werde, so weiland Otto v. Bismarck, den nächsten Krieg auslösen. War das Geknalle zu Kumanovo dumm genug, die abfällige Bemerkung des eisernen Kanzlers einmal mehr zu bestätigen? Mir will wahrscheinlicher vorkommen, dass sich in Mazedonien zunächst nur wiederholen wird, was andernorts schon hinlänglich und mit Erfolg erprobt wurde; wieder und wieder. Dann werden die für heute geplanten Massenproteste der ´Opposition´ einmal mehr eine Entwicklung einleiten, die der Westen umso fassungsloser und zunehmend parteiisch begleiten darf. In der Hauptstadt Skopje erwartet man Zehntausende ´Wutbürger´ aus dem ganzen Land. Das Volk steht auf. Das tat es im Westen der Ukraine, auf dem Maidan, auch einmal. Die Sprüche und Floskeln waren damals schon annähernd dieselben. Man wolle, so tönen die ´Macher´ heute, die Regierung zu Fall bringen. Im Westen schwadroniert man in solchen Zusammenhängen gern vom ´Regime-Wechsel´. Das Schicksal des amtierenden Präsidenten ähnelt bereits jetzt dem des Moskau-treuen Janukowytsch, der schließlich auf Biegen und Brechen durch einen anderen Oligarchen ersetzt wurde. Ob das in Skopje so auch klappen wird? Der seit 2006 zunehmend autoritär regierende Nikola Gruevski hatte am Samstag noch einmal jeden Rücktritt und vorzeitige Parlamentswahlen abgelehnt. Die Opposition veröffentlicht seit Monaten illegal abgehörte Telefonate Gruevskis mit engsten Mitarbeitern, die seine Verstrickung in Korruption und Kriminalität beweisen sollen. Der Regierungschef spricht von montiertem Material. Bald wird man, jede Wette, auch dessen Luxusvillen, den ganzen verschwenderischen Lebensstil in den Focus rücken, um die sich stauende Empörung der Öffentlichkeit endgültig zum Platzen zu bringen. Zur Stunde kann keiner sagen, ob die heutige Protest-Farce in geordneten Bahnen verlaufen wird oder bereits zu blutigen Auseinandersetzungen führt; ob sie, wie auf dem Maidan, weiter finanziert werden kann oder sich am Ende doch noch totläuft. Das hängt von mehren, dem Publikum nicht immer zugänglichen Faktoren ab. Welche NGOs auch immer im Hintergrund diese Fake-Veranstaltung die Fäden ziehen, sie mögen jenseits des Atlantik oder nahe Moskau ihre Schaltzentralen haben: Das gemeine Volk wird am Ende sowieso in die Röhre gucken. Schon der als ´Orangene Revolution´ inszenierte Vorläufer der letztjährigen ´Freiheitskundgebungen´ auf dem Maidan konnte im Ergebnis keine Besserung des Status Quo der Massen bewirken. Als wenn es darum je gegangen wäre.

Finis Macedoniae. Im Grunde taumelt dieser winzige Flächenstaat längst seinem eigenen Untergang entgegen. Während die tatsächlich tonangebenden Mächte im Hintergrund weiter zündeln, steht das favorisierte Fußvolk schon Gewehr bei Fuß. Der Mafia-Staat Kosovo eignet sich vorzüglich als Drehscheibe. Dort werden Waffen und ihre Träger auf verlässliche Weise ´verschoben´. Auf ähnliche Weise sind in Afrika zahllose Stammesfehden vom Zaum gerissen worden, deren Folgen ganze Staaten ruinierten. Auch das kunterbunte Völkergemisch des Balkan hat sich nur zu oft im Fadenkreuz der Mächte verzettelt. Wer erinnert sich heute noch an die ´alten´, dem ersten Weltkrieg unmittelbar voraus gestürmten Balkankriege? Das osmanische Reich (der ´kranke Mann am Bosporus´) löste sich bereits in seine Bestandteile auf und hinterließ bis heute die Last divergierender, einander nie wirklich nahe gekommener Ethnien, die sich bald wieder bis aufs Blut befehden werden – ich wette drauf. Am Ende eben auch in diesem Winkel Südost-Europas. Der slawo-mazedonischen Mehrheit steht hier eine Minderheit ethnisch homogener Albanern gegenüber, deren Angehörige in mächtigen Sippenverbänden verwurzelt bleiben, die wiederum bis in den benachbarten Kosovo reichen. Wenn die Sprecher dieser schon bald zur Mehrheit angeschwollenen Volksgruppe der Regierung immer öfters Korruption vorwerfen, hat das schon ein Geschmäckle, denn die von Pristina unterstützte Opposition würde die entsprechenden Skandale, einmal selbst an der Macht, ungleich überbieten. Auch wenn mir die Gutmenschen diesen Satz um die Ohren hauen werden: Mit Waffengewalt wird hier einmal mehr nur noch abgeschlossen, was zuvor mittels Demografie auf wahrhaft erdrückende Weise vollzogen wurde. Ohne das Wüten der jugoslawischen Bundesarmee nachträglich schön reden zu müssen: So lief es auch im Kosovo. Und führte zum Erfolg.

Auf den von Russland installierten Oligarchen Janukowytsch folgte in Kiew der pro-westliche ´Demokrat´ Poroschenko; auch weiterhin (oder bis auf weiteres) der Liebling der ´freien Welt´. Dieser lupenreine Ganove hat den Zerfall seines Staates, der von Anfang an unter den historisch gewachsenen kulturellen und konfessionellen Gegensätzen litt, bekanntlich auch nicht mehr aufhalten können. Mazedonien wird umso verlässlicher zwischen den Fronten zerrieben werden, je mächtiger die großen Zwei im Hintergrund ihr schmutziges Spiel weiter spielen. Die bestehenden Gegensätze blieben noch überschaubar, würden sie nicht einmal mehr von den Antipoden mutwillig befördert. Ohne Schützenhilfe der USA wäre die UCK kein Staat im Staate geworden, sie wäre eine miese kleine Räuberbande geblieben, wie die Taliban im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet als religiöse Sekte von Spinnern auch weiterhin ein unauffälliges, wiewohl Menschen mordendes Dasein gefristet hätte. Russland geht es heute im prawo-slawischen Kernland um die Errichtung einer Pipeline, deren Realisierung von gewogenen Regierungen in Serbien, Ungarn und – Mazedonien abhängt. Das Großprojekt Turkish Stream gilt als Nachfolger der ursprünglich beabsichtigten South Stream, gegen die sich am Ende Bulgarien wandte; wohl nicht zuletzt auf Druck Washingtons, das eigene Interessen verficht. Wiewohl es Spekulationen bleiben, auf die man sich einstweilen besser unter Vorbehalt bezöge: Die ortsansässigen UCK-Einheiten bleiben auch weiterhin auf die diskrete Unterstützung der potenten Schutzmacht angewiesen. Mitunter reicht ihr Arm sehr weit. Am Dienstag traten auf Druck der USA der heimliche Herrscher Mazedoniens, Geheimdienstchef Mijalkov, und Innenministerin Jankulovska zurück. Auch diese Vorgänge erinnern irgendwie an die Vorläufe im Westen der Ukraine, aber das ist ja Schnee von vorgestern, und wen man heute ganz vorsichtig daran erinnert, das die Ultranationalisten (sagen wir ruhig: Faschisten) von der Swoboda auch weiterhin ihre Stoßtrupps ins Gefecht schicken, setzt man sich sofort dem Vorwurf aus, ein Putin-Versteher zu sein. Halten wir doch endlich einmal rundheraus fest: es gab und gibt keine Sachzwänge; nur Interessen. Keine Guten oder Bösen – nur Starke und Schwache. Die USA haben eben auch weiterhin ein Interesse daran, Russland aus seiner angestammten Einflusszone heraus zu halten (Camp Bondsteel!), und wenn man dafür die Warlords von der UCK benötigt, na gut: dann sind und bleiben das eben bis auf weiteres die ´good guys´. Ob der Counterpart aus dem Osten in dem zunehmend nach Europa ausgerichteten Serbien auch weiterhin über eine eigene ´Koalition der Willigen´ verfügt wird sich zeigen.

Die Lunte glimmt also. Vergessen wir angesichts des drohenden Unheils das multi-ethnische Bosnien-Herzegowina nicht. Dieser ´Staat´ ist noch um ein Vielfaches konstruierter, an den langen Haaren herbeigezogener als Mazedonien. Er könnte in Folge dessen umso leichter in den Sog des Verfalls mit hinein geraten und seinerseits den Irrsinn beflügeln. Auch hier haben sich bereits, von der berichterstattenden Trivialpresse weigehend unbemerkt, paramilitärische Strukturen etabliert, und wenn an der angrenzenden Peripherie Chaos und Anarchie ausbrechen, wird deren Stunde ganz von selbst schlagen. Wer sprach schon von der ISIS, als einmal mehr von außen im säkularen Syrien der Furor entfacht wurde? Die Schiiten des Libanon waren noch in den späten 60er Jahren eine verächtliche Minderheit, derer sich die ´Schweiz des Orients´ fast schämte. Jetzt geht in diesem zerrupften, geschundenen Staat gar nichts mehr ohne die ´Partei Gottes´, die nur ein starker Staat Israel leidig im Zaume hält. In der Geschichte rächt sich jedes zögern und zaudern, wie denn jede unbedarfte Handlung umso schwerer wiegt. Wer im Westen ahnte – letztes Beispiel – dass die Liquidierung des Obersten Gaddafi einmal die gesamte Sahelzone in Aufruhr brächte, was zu einer Flüchtlingsschwemme, ja einem Exodus bald biblischen Ausmaßes führte, an dem das Europa unserer Tage einmal zu zerbrechen droht. Der Balkan grenzt nicht an Europa – er ist Europa.

Von alledem dürfte in Zukunft wohl kaum noch die Rede sein, wenn die Weltöffentlichkeit einmal mehr durch einen Konflikt überrascht werden wird, der als solcher absehbar war, sich aber dennoch wie eine listige Schlange anschlich, um das tödliche Gift auszuspucken. Mag heute Nachmittag der großen Knall ausbleiben oder nicht: einmal wird die Bombe richtig hochgehen. Und dann wird auch hierzulande nicht mehr die Rede davon sein können, Flüchtlinge aus den Balkanstaaten besser oder schneller abzuschieben. Natürlich wird die Mehrzahl künftiger Asylsuchender einmal mehr in Deutschland landen – und auch bleiben. Mutet es nicht fast ein wenig tragisch an, dass jene Nation, die einst die größten Flüchtlingsströme der neueren Geschichte zu verantworten hatte, nunmehr von immer neuen nahezu überschwemmt wird? Noch rümpft man auch in Berlin arrogant die Nase, blickt man nach Thailand, Indonesien und Malaysia. Es könne nicht in Unschuld regiert werden, meinte einmal Louis Antoine de Saint Just. Der französische Schriftsteller wandelte sich vom begeisterten Vorkämpfer der Revolution zum fanatischen Anhänger Robespierres und wurde schließlich, gleich diesem, kurzerhand guillotiniert. Dass die Regierungskunst nur Monster hervorbringe, hat er schließlich selbst bewiesen. Saint Just war hier viel ehrlicher als seine Nachfolger, die heute so ständig wie scheinheilig vom Völkerrecht faseln, während es ihnen in Wahrheit nur um die eigenen Pfründe geht, die dann bequem weiter gereicht werden. Gestern in der Ukraine, morgen schon in Mazedonien.

Makedonia – RIP

Shanto Trdic, 17.05.2015

 

 

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Der Martinszug

Der 14. Mai 2015 wird sich in das Gedächtnis Aachens einbrennen. Es ist der Tag, an dem Martin Schulz aus Würselen nahe Aachen den internationalen Karlspreis zu Aachen für die Einheit Europas erhält. Martin Schulz hat den Preis redlich verdient. Vor Jahren gibt er seinen sicheren, mäßig dotierten Bürgermeisterposten in Würselen auf, gewinnt einen Sitz im Europaparlament und wird Präsident des Europaparlaments.

Zwei Ereignisse sind notwendig, damit dem Politiker Martin Schulz der Karlspreis zugewiesen wird. Im Jahre 2003 empfiehlt ihm der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi Schauspieler zu werden und die Rolle eines Kapo (KZ-Polizisten) zu mimen. Martin lehnt ab.

Im Jahre 2014 hält Martin Schulz eine Rede auf Deutsch in der Knesset, dem Parlament Israels, und wird trotz seines rheinischen Akzents verstanden. Er behauptet dreist, dass zwar Juden und Araber täglich die gleiche Anzahl von mit Wasser gefüllten Gläsern trinken, die Gläser der Juden jedoch größer seien, damit die Juden nicht mit der Judennase an die Glaswand stoßen.

Daraus erkennt selbst der Ungebildete, dass Martin Schulz den Karlspreis den Juden verdankt!

Der Große Tag beginnt sehr früh mit dem Pontifikalamt im Dom zu Aachen. Martin verspätet sich. Bei morgendlicher Frische wartet der Bischof zitternd und voller Ungeduld vor der Kirchentür. Da braust eine Limousine heran, Martin springt heraus, zieht beim Laufen seine Geldbörse aus der Gesäßtasche, drückt der heraneilenden Klofrau 50 c in die Hand und kehrt bald vom Druck befreit ins frühe Tageslicht, um seinen unterbrochenen Weg zum Dom erneut aufzunehmen. Ecce homo, oder: Voilà un homme, wie der Rheinländer sich gewählt ausdrückt. Lange bevor der Tag richtig losgeht, mach sich der heutige Präsident des Europaparlaments und zukünftige Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland beim kleinen Mann und Wähler beliebt, indem er sich auf sein Niveau begibt.

Im Dom preisen die Allerhöchsten den Höchsten. Bischof Mussinghoff hält die Predigt, die im Pressezentrum an die Journalisten, die keine Frühaufsteher sind, verteilt worden ist. Der Bischof beendet seine wohlüberlegten Rede mit einem Ausspruch Gottes an den Juden Abraham, den die meisten Aachener für einen Muslimen halten:

Martin, zieh in die Gelobte Europäischen Union! Ich werde dich zu einem großen Volk und deinen Namen groß machen. Durch dich sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen. Amen.

Zwei Stunden später ist der Krönungssaal des Aachener Rathauses brechend voll. Wo höchstens 500 Menschen Platz finden, quetschen sich nun 800 Verschwitze bis in die letzten Winkel. Martin Schulz verspätet sich erneut; der Grund bleibt den Bildjournalisten diesmal verschlossen. Das Orchester, das mehr als die Verschwitzen unter Luftmangel leidet, spielt Beethovens Egmont (Opus 84, 1). Sobald ein günstig Sitzender den Martin erspäht, steht er auf und klatscht, worauf La-Ola-Wellen nach allen Seiten ausbrechen bis der allerletzte Zuschauer steht und laut klatscht, weshalb man die nach Luft schnappenden, Beethovens Egmont (Opus 84, 1) geigenden, blasenden, summenden und paukenden Musiker weder sieht noch hört. Der Oberbürgermeister der Stadt Aachen ergreift das Grußwort. Weil die Sicht durch Säulen verstellt ist, springen mehrere große Fernsehmonitore an, die die gesprochenen Worte für alle sichtbar mit bewegten Bildern untermalen. Als der Oberbürgermeister auf die Jugend Europas zu sprechen kommt, blitzt auf allen Monitoren ein ehemaliger SPD-Vorsitzender auf, der erst in 5 Jahren doppelt so alt sein wird wie seine dritte Frau. Niemand bemerkt, dass Merkel, selber Karlspreisträgerin, die Veranstaltung boykottiert. Sie sieht sich ein interessantes Frauenfußballspiel an.

Es folgt die Rede des deutschen Präsidenten Gauck. Er spricht vom Frieden, der nach Kant ohne Demokratie nicht möglich und nach Papst Franz den Friedensengel-Terroristen vorbehalten ist, während auf den Monitoren live ein CDU-EU-Politiker und EU-Berater des ukrainischen Präsidenten Petro Oleksiyovych Poroshenko zu sehen ist, der mit seinem Smartphone spielt. Selbst als der Bundespräsident die russische Annexion der Krim mit dem scharfen Wort „Landnahme“ umschreibt, blickt der Berater des ukrainischen Präsidenten nicht von seinem Spielzeug auf. Als das Unwort „Nationalstaat“ den Lippen des Präsidenten Gauck entschlüpft, blickt Martin irritiert in die Kamera. Gauck beendet frei seine Rede mit der Botschaft, dass er nun weiß, wo Würselen liegt.

Der französische Präsident François Hollande hält eine diplomatische Rede auf Französisch, die Martin fehlerfrei versteht. Weder errötet, noch erblasst Martin, als sein Freund François ihm quer durch den Raum zuruft, dass Martin genauso Europäer wie Sozialist ist. Hoffentlich schadet der Satz nicht seiner Wahl zum deutschen Bundeskanzler.

Die nächste Rede sticht aus dem vorgegebenen Rahmen heraus. König Abdulah II., Enkel von Abdulah dem Großen, der in einer Moschee auf dem Tempelberg von Jerusalem von einem muslimischen Nichtnomaden, heute würde man dazu „Palästinenser“ sagen, erschossen worden ist, nachdem Abdulah der Große aus ideologischen Gründen seine jüdische Leibwache aufgelöst hatte, hat Angst vor Islamisten und vor 3/4 seiner Jordanischen Bürgern, die zu 75% Palästinenser sind. In Abdulahs des II. Gefolge werden zwei Duzend Journalisten durch Deutschland gezogen, die Abdulahs des II. Leben beschützen und die Gegend ausspionieren. Der König fordert Martin auf, der vaterlandslosen ewigen Palästinensern zu gedenken, die die Juden Israels ins Mittelmeer werfen wollen, doch vorher ihn, den rechtmäßigen demokratischen König, beseitigen werden. An dieser Stelle zollt niemand dem kleinen König Applaus. Abdullah II. weiß, dass sein Urgroßvater das Land Jordanien, das frühere Transjordanien, völkerrechtwidrig auf besetzen Palästinensischem Boden erbaut hat. Deshalb verschwindet der kleine Nomadenkönig lautlos nach der Veranstaltung, ohne sich den vor dem Rathaus harrenden Aachener, Würselener und muslimischen Völkern zu zeigen.

Martin erhält den Karlspreis. Alle gebildeten Anwesenden singen die Aachener Karlshymne auf Latein, die anderen Anwesenden schweigen. Martin bedankt sich für den Preis. Er hält sich für einen „Instinkteuropäer“, was mit gutmütigem Lachen beglichen wird. Als die Luft im Krönungssaal kaum noch Sauerstoff enthält, fordert er die Politiker Europas auf, die Fenster Europas zu öffnen. Niemand befolgt seine vernünftige Aufforderung.

Martin ist stolz darauf, EU-Europäer zu sein. Denn die EU kennt keine Grenzen und keine Kinderarbeit. Korrekt muss es „Binnengrenzen“ heißen, da die Außengrenzen Europas beim afrikanischen Flüchtling, der in Nordafrika die Mauern Europas überwinden will, bleibende Erinnerungen in Form tiefer Schnitte hinterlassen, die selten ausreichend chirurgisch versorgt werden. Auch eine Handy-Rechnung fällt außerordentlich hoch aus, wenn man Martins Worten während eines kurzen Urlaubs im EU-Ausland allzu sehr vertraut. Über die nicht vorhandene Kinderarbeit in der EU möge sich Martin bei den Roma-Kindern im Osten der EU und auf den Straßen Aachens informieren, die selbstverständlich zur der Verleihung des internationalen Karlspreis in Aachen nicht eingeladen gewesen sind.

Als Martin hervorhebt, dass die EU niemals entstanden wäre, wenn die Politiker in den 1950-er Jahren auf Meinungsumfragen und Wahlen geschielt hätten, bricht unverständlicherweise ein tosender Beifall aus. Am Ende seiner Rede wird Martin mit einer stehenden Ovation belohnt. Der Applaus für Peter Maffay erschallt lauter. Martin trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Aachen ein. Es folgt das „Te Deum“ von Marc-Antoine Charpentier, worauf die Anwesenden spontan aufstehen, weil sie den Eurovision Song Contest mit der Europahymne verwechseln. Beim Erschallen der echten Europahymne entsteht eine Unruhe.

Zum Schluss präsentieren sich die Höchsten Europas mit Ausnahme des kleinen Königs dem gewöhnlichen Volk aus Aachen und Würselen. Auf der Bühne witzelt Hollande über Martins Französisch, das er anfänglich für Bretonisch gehalten hat. Dafür revanchiert sich Martin in Anwesenheit des spanischen Königs Felipe VI., dass ihm die Wöschelter lieber als ein spanischer König sind. Alles freut sich. Schenkelklatschen. Nur die Kinder des Kinderorchesters stöhnen leise. Sie stehen mehrere Stunden ungeschützt in der prallen Sonne ohne zu sitzen und ohne zu trinken. Sie bekommen auch keine Entschädigung. Denn Martin hat es verkündet:

In der EU gibt es keine bezahlte Kinderarbeit!

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Der Karlspreis 2015 ist nicht zu toppen! In der EU wird jährlich alles besser. Deshalb setzen sich bereits heute die Verantwortlichen zusammen, um den Karlspreis 2016 vorzubereiten. Aus geheimer Quelle habe ich das Grandiose erfahren:

Der nächste Karlspreis 2016 wird in „Martinspreis“ unbenannt! Als erste und einzige Persönlichkeit erhält Karl der Große posthum den internationalen Martinspreis zu Aachen für die Einheit Europas.

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Eilmeldung – Friedensengel Mursi zum Tode verurteilt!

Eilmeldung – Friedensengel Mursi zum Tode verurteilt! – Eilmeldung

Papst Franz ist erschüttert! Die katholische, evangelische, islamische, islamistische und pazifistische Welt ringt nach Luft und Worten! Der Papst und der gerade von ihm selig gesprochene Friedensengel und oberster Palästinenser Abbas fordern den IS mit allen Friedensmitteln auf, Mursi vor dem sicheren Tod zu bewahren, da dieser auf Grund seines fortgeschrittenen Alters nicht mehr den Märtyrertod anstrebt, da 72 Jungfrauen seinen sicheren Tod bedeuten würden. Obama schlägt Mursi als nächsten Friedensnobelpreisempfänger vor, Martin Schulz als nächsten Aachener Karlspreisempfänger.

Bostons Oberster Richter erklärt sich bereit, auf die Umsetzung der Todesstrafe an Dzhokhar Tsarnaev zu verzichten. Obama will Mursi in den USA politisches Asyl gewähren und sogar auf die Anklage Edward Snowdens verzichten. Angela Merkel verzichtet auf die Energiewende, unter der Bedingung, dass das Klima verspricht, sich nicht mehr zu wandeln. Putin erwägt die Wiedereinführung von Pogromen. Die EU ist bereit, keine Juden nach Israel ausreisen zu lassen.

Die Nachrichten überschlagen sich. Mursi hält sich für kräftig genug, die 72 Jungfrauen zu empfangen.

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Das pazifistische Jordanien beteiligt sich am Krieg gegen Israel, da die anderen arabischen Buben auch mitspielen

Aachener Zeitung AZ vom 11.5.15

Infolge der Staatsgründung Israels 1948 beteiligte sich Jordanien wie alle anderen arabischen Nachbarn am Krieg gegen Israel …

Betroffen vom arabisch-israelischen Konflikt ist Jordanien vor allem wegen der Flüchtlinge aus Palästina. In Jordanien sind über zwei Millionen palästinensische Flüchtlinge registriert, schätzungsweise die Hälfte der 6,5 Millionen Menschen zählenden Bevölkerung ist palästinensischer Abstammung.

Abdullah II. von Jordanien kommt nach Aachen. Er wohnt der Verleihung des Karlspreises bei, den nicht er, sondern dieses Mal Martin S. gewonnen hat. Peter Maffay kommt auch. Damit das staunende Volk von Aachen die drei zu unterscheiden lernt, erklärt die AZ ihrem Volk, was es mit König Abdullah II. und Jordanien auf sich hat.

Da es keine Lügenpresse in Deutschland gibt, lügt auch die AZ nicht, sondern versteckt die Wahrheit hinter Worthülsen. 1948 sah sich Jordanien gedrängt, sich am Krieg gegen Israel mit den anderen Aggressoren, die niemals von niemanden verurteilt worden sind, zu beteiligen. Jordanien hat Israel am Tag seiner Gründung angegriffen und die Welt hat grinsend zugesehen. Die arabischen Aggressoren haben damals weniger Grund, Israel anzugreifen, als Russland heute die Ukraine. Die Krim ist lange Zeit und bis vor kurzem russisch gewesen. Zwar ist das Gebiet, das europäische Geschichtsignoranten rückwirkend Palästina nennen, von Ägypten und Assyrien besetzt, aber niemals ein Teil Jordaniens oder Libanons gewesen. Jordanien ist ein Teil des Jüdischen Palästinas (s. Landkarten vor 1922).

Heute zittert der Jordanische König um sein Leben, welches die IS auspusten wird, wenn Israel es nicht verhindert. Abdullah II. weiß, dass er sich wie sein Vorfahre Abdullah I. auf Juden und nicht auf Europäer oder Palästinenser verlassen kann. 1951 wurde Abdullahs des II. Urgroßvater, Abdullah I., auf dem Tempelberg in Jerusalem von einem moderaten, jedoch nationalistischen Palästinenser erschossen, nachdem Abdullah I. aus ideologischen Gründen, also aus Dummheit, seine jüdische Leibgarde aufgelöst hatte.

Nicht schätzungsweise die Hälfte der Einwohner Jordaniens sind palästinensischer Abstammung, sondern 75% der Einwohner Jordaniens sind Palästinenser. Der Wüstenkönig stützt seine Macht auf  Beduinen, die Palästinenser hassen. Dafür hassen Palästinenser Beduinen. Wie in Jordanien, so in Israel. Israelischen Beduinen wählen geschlossen Bibi, israelische Palästinenser wählen geschlossen kommunistische und faschistische Islamisten. Die palästinensischen Flüchtlinge in Jordanien, die von der anderen Seite des Jordans kommen, entsprechen den deutschen Flüchtlingen aus Schlesien, die nun in Deutschland leben. Wir sollten diese deutschen Ost-Flüchtlingen und ihre Nachkommen wie in Jordanien registrieren und in Flüchtlingslager stecken, damit die UNO uns viel Geld zahlt.

Trotzdem fordere ich alle Aachener auf, den König freudig zu begrüßen. Er ist ein milder Diktator und kein Islamist, was im Nahen Osten eine arabische Seltenheit ist.

Lang lebe die israelisch-jordanische Freundschaft!

Lang lebe der Israel- und Abdullah-II.-Freund Martin Schulz!

Israel-Jordanien 

 

http://www.flags.de/flaggen-fahnen/Israel/Freundschaftspins-Israel-Jordanien.html

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Synagogensiedler

Jüdische Friedhöfe seltener geschändet!

Berlin, die 70. Wiederkehr des Tages der Befreiung. Die Zahl geschändeter jüdischer Friedhöfe ist im vergangenen Jahr bundesweit gesunken. Die meisten geschändete Friedhöfe liegen weiterhin in NRW. 2014 wurden 27 jüdische Friedhöfe geschändet, was der niedrigste Stand seit dem Jahr 2000 ist. Sieben Schändungen wurden in Nordrhein-Westfalen verzeichnet. Nur ein einziger Fall wurde im gesamten Bundesgebiet aufgeklärt. Schändungen Jüdischer Friedhöfe kommen auch in Erdogans Türkei vor. (dpa)

 

AUS DEN NOTIZEN DES ABU AMAR

Mit Ausnahme sturer Zionisten ist jedem Menschen klar, dass Juden, die außerhalb der Waffenstillstandslinien des Waffenstillstandsabkommen von 1949 mit Ägypten, Transjordanien (seit 1950: Jordanien), Syrien (heute: IS) und Libanon (heute: Hizbollahstan) leben, bejammernswerte Gestalten und Siedler sind. Jüdische Siedler werden von der gesamten friedliebenden Menschheit verachtet, weil sie Juden sind und arabisches Land besetzten, welches seit 8.000 Jahren, manche meinen seit 14.000 Jahren, von muslimischen Palästinensern beackert und bewohnt wird.

Schon hier findet selbst der unaufmerksame Leser einen Kardinalfehler, den die Juden zu ihren Gunsten ausschlachten. Als vor 8.000 bis 14.000 Jahren die muslimischen Palästinensern Palästina beherrschten, bewohnten sie nicht nur das trostlose Open-Air-Gefängnis Gazastreifen und die karge Westbank mit dem Ostteil Jerusalems, der Hauptstadt Palästinas, sondern auch das heutige Tel Aviv und Ness Ziona, die von Palästinensern gegründet worden sind. Trotz ihrer einzigartigen Intelligenz konnten die Palästinenser vor 8.000 bis 14.000 Jahren noch nicht wissen, wo 1949, also 7.934 bis 13.934 Jahre später, die Waffenstillstandslinien zwischen den einheimischen tapferen Arabern und den eingewanderten siegreichen Juden, meist Flüchtlinge, liegen würden. Oder doch? Sagte ihnen Allah die ruhmreiche Zukunft voraus? Wir Palästinenser wissen, dass Flüchtlinge ein Fluch sind, die man nicht ins Land hereinlassen darf. Die Deutschen werden sich noch meiner Worte erinnern!

Juden und andere korrupte Wissenschaftler behaupten, dass es vor 8.000 oder 14.000 Jahren noch keine Palästinenser und Muslime gegeben hat. Das ist falsch und lässt sich leicht beweisen! Die ersten schon damals anerkannten palästinensischen Muslime waren Adam, Abraham, Moses, die Palästinensischen Könige David und Salomon, Jesus, der Palästinenser, den die Juden, die nie Palästina bewohnt haben, ermordet haben, der Prophet Mohammed, Karl der Große, Karl und Groucho Marx, David Ben-Gurion und Arafat, der Ägypter. Sie alle bekannten sich schriftlich zu Allah, sofern sie des Schreibens mächtig waren.

Der Ackerbau wird im Nahen Osten vor 13.000 Jahren von Palästinensern erfunden und entwickelt. Von Palästina aus erobert der Ackerbau die ganze Welt und erreicht Europa einige Jahrtausende später. Neueste wissenschaftliche Forschungen beweisen, dass sich der Ackerbau nicht durch Worte, sondern durch Eroberung der palästinensischen Ackerbauern und Vertreibung der rückständigen ungläubigen Urbevölkerung in Europa verbreitet hat. Somit ist klar, dass die heutigen Ackerbauern Europas Nachkommen friedfertiger Palästinenser sind, die über die Jahrtausende ihre gesunde Hautfarbe, ihren Bart und den wahren Glauben verloren haben. Selten tritt das palästinensische Erbe offen ans Licht, so wenn ein gläubiger Selbstmordattentäter dem Willen Allahs gehorchend die Französischen Alpen ansteuert, um möglichst viele Ungläubige zu bestrafen.

Der palästinensische Ackerbau in Europa zeigt, dass Juden nicht nur in Palästina, sondern auch in Europa Siedler sind, da sie auch in Europa von Palästinensern kultiviertes Land besetzen. Deshalb hat die katholische Kirche dem Willen Allahs gehorchend bereits seit dem Mittelalter den Juden verboten, Land zu besitzen.

Es ist für den einsichtigen Menschen, ob Palästinafreund oder Antisemit, glasklar, dass Judensiedler in der Westbank und Ostjerusalem nicht siedeln dürfen. Logischerweise dürfen Juden auch das restliche Gebiet Palästinas, wo seit 8.000 bis 14.000 Jahren die muslimischen Palästinensern leben und welches sie Israel nennen, nicht bewohnen. Wer jüdische Siedler in Palästina bekämpft, muss ganz Palästina von den Juden reinigen! Ob Juden in Europa bleiben dürfen, können die Europäer, die unwürdigen Nachkommen der Palästinenser, selber entscheiden.

Während heute arabische Flüchtlinge auf dem Weg zum gelobten Land (EU) häufig im Mittelmeer ertrinken, haben einige jüdische Hitler-Flüchtlinge als zukünftige Siedler die Überfahrt in ihr gelobtes Land (Israel, früher Palästina) nur deshalb nicht überlebt, weil die feige britische Mandatsmacht die Juden zurück nach Nazideutschland abschiebt und mutige palästinensische Widerstandskämpfer die Juden rechtzeitig erschießen und erdolchen, bevor sie verachtenswerte Siedler geworden sind. Juden hätten sich niemals in die Hände eines arabischen Schleusers begeben! Dies dürfen nur Araber tun, die auf die Hilfe der EU schon deshalb vertrauen, weil sie von Juden verfolgt werden und weil die berechtigte Hoffnung besteht, dass sie als zukünftige muslimische Europäer den zarten europäischen antisemitischen Bodensatz verbreiten und verfestigen werden. In Deutschland funktioniert bereits die Zusammenarbeit von Islamisten und Neonazis bestens.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts bauen Jemenitische Juden eine Synagoge in Schiloa (Silwan) südlich der Jerusalemer Altstadt auf dem Gebiet der Hauptstadt Palästinas. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts revoltieren die Araber Palästinas – wie gute Deutsche in Hoyerswerda und anderswo auf dem Boden der ehemaligen DDR – gegen jüdische Flüchtlinge, die dem Hitlerregime knapp entkommen sind. Als Zeichen des guten Willens gegenüber den Palästinensern und den Hitlerdeutschen verscheucht die Mandatsmacht Großbritannien die Jemenitische Juden aus ihrer Synagoge und übergibt das Gebäude bedürftigen Palästinensern, die die Synagoge in Wohnungen umwandeln. Vor kurzem beschließt ein israelisches Gericht, dass die Synagoge der Jüdischen Jemenitischen Gemeinde zurückgegeben wird. Einige Juden, Nachkommen der Jemeniten, sind bereits in Schiloa eingezogen.

Sind die Juden aus Jemen Synagogensiedler?

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