Warum ist Israel rechts?

Rechts ist in Deutschland schlecht. Links ist besser, auch wenn es rechts ist. Will man jemanden vernichten, so genügt es zu behaupten, dass er „rechts“ ist. Deshalb weigert sich die CDU und sogar die CSU (sic!), rechts zu sein. Beide sind „konservativ“, also rechts.

Rechts ist in Deutschland schlecht, da die NSDAP rechts gewesen ist. Dabei ist sie so nationalsozialistisch wie die KPDSU gewesen. Beide Parteien sind sozialistisch in „einem“ Land, also national. Nur deshalb ist es möglich gewesen, dass beide Länder, Hitler-Deutschland und Stalin-Russland gemeinsam gegen Polen kämpfen und siegen. Die nationalen Sozialisten auf beiden Seiten sehen Polen nicht als Staat an. So ähnlich wie heute Merkel und Putin.

Polen ist damals wie heute rechts gewesen.

Während die Nazis die Juden als Bolschewisten und Kapitalisten verachten, sind für die Kommunisten damals die Juden nur Kapitalisten, also rechts. Heute stehen einzelne Juden politisch rechts, öfters in den USA und in Frankreich als in Israel, weshalb für Nicht-Rechten ganz Israel rechts ist, also verdammenswert. Denn die von den rechten Juden unterdrückten Palästinenser sind links! Messer zum Judenstechen sind links! Auch Selbstmordattentate sind links, solange sie sich gegen Juden in Israel richten.

Folgenden kleinen Artikel hat die dpa vor einigen Tagen veröffentlicht:

Die ultrarechte Partei „Unser Haus Israel“ wird Mitglied der rechts-religiösen Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Der Vorsitzende der ultrarechten Partei wird neuer Verteidigungsminister. Israels Regierungsbündnis rückt damit noch weiter nach rechts. Die Koalition aus rechts-religiösen Parteien verfügt jetzt über 66 der 120 Mandate im Parlament.

In vier kurzen Sätzen wird fünf Mal das Wort „rechts“ benutzt. Der Judenstaat Israel gehört von Rechts wegen wie einst Polen eliminiert. Welcher Nazi oder Kommunist wagt sich vor?

PS:

Ideen sind mächtiger als Waffen. Wir missgönnen unseren Feinden die Waffen, warum sollten wir ihnen Ideen zugestehen? (Stalin)

Erschienen bei

https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/warum-ist-israel-rechts-21279

 

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Aiman Mazyek und die Rechte der Muslime in Nazideutschland

Das folgende Ereignis ist zu bedeutend, um in den Archiven einer unbedeutenden Provinzzeitung zu verschwinden. Es ist ein leicht zensierter Leserbrief, dem man in einer judenkritischen Zeitung nicht erwartet:

Der Leiter des Zentralrates der Muslime in Deutschland Aiman Mazyek, der jeden hundertsten Muslim in Deutschland in Zeitungen, Talkshows und nun auch bei der Alternativen für Deutschland AfD vertritt, hat im Blick auf die AfD folgendes verlauten lassen:

Zum ersten Mal seit dem Ende der Nazi-Herrschaft gibt es in Deutschland eine Partei, die erneut eine ganze Religionsgemeinschaft diskreditiert und sie existenziell bedroht.

Denen mit der Gnade der späten Geburt sei erklärt, dass damit die deutschen Nationalsozialisten (Hitler) gemeint sind, die in ihrem Machtbereich alle Juden mit ihrer Ermordung bedroht haben, welche zum großen ausgeführt worden ist.

Ich finde es hochanständig, dass der Muslim Mazyek die Juden Deutschlands erwähnt, die selber dazu nicht in der Lage sind. Ich vermisse jedoch einen nicht unbedeutenden historischen Umstand: Unter den Nationalsozialisten ist der Islam die einzige Religion gewesen, die den besonderen Schutz Nazideutschlands, der NSDAP und der SS genossen hat. Muslime in Nazideutschland und den besetzten Gebieten haben das Recht erhalten, öffentlich zu Allah zu beten und ihre Feiertage zu begehen. Außerdem wird das Schächtverbot, das ist das Schlachten von Tieren nach jüdischer (koscher) oder islamischer (halal) Regel, welches die NSDAP bereits 1933 gegen die Juden eingeführt hat, für Muslime in ganz Nazideutschland ausgesetzt.

Ich danke öffentlich Herrn Mazyek, dass er sich als Angehöriger einer Religion, die von den Nazis bevorzugt worden ist, sich auf die Leiden von Juden bezieht.

Nachweis:

David Motadel: Islam and Nazi Germany’s War

Erschienen unter

https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/aiman-mazyek-und-die-rechte-der-muslime-in-nazideutschland-21247

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Tu felix Austria odi

Welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen dem Österreichischen Bundeskanzler Christian Kern und dem Führer Deutschlands Adolf Hitler?

  • Beide sind Österreicher
  • Beide werden von Palästinensern beraten

Muna Duzdar, Staatssekretärin im Bundeskanzleramt, ist das erste muslimische Mitglied der Österreichischen Bundesregierung. Muslim sein bedeutet nicht viel in der beliebigen EU: gestern Atheist, heute Muslim, morgen Buddhist. Viel wichtiger ist ihre Volkszugehörigkeit: Sie ist Palästinenserin mit Österreichischem Pass und Österreichischer Staatsbürgerschaft. Entsprechend den Statuten des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten, englisch: United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East – UNRWA, ist jeder Nachkomme eines Palästinensers bis ins tausendste Geschlecht und darüber hinaus, also für alle Ewigkeit, selber Palästinenser, unabhängig davon, welche Staatsangehörigkeit er besitzt oder ob er staatenlos ist. Die Staatssekretärin im Bundeskanzleramt der Österreichischen Bundesregierung ist qua Weltverordnung und nach Allahs Willen eine Palästinenserin.

Diese Regelung hat die UN 1949 festgelegt, um den aus Israel geflüchteten oder vertriebenen Arabern die Schmach zu versüßen, als erste Volksgruppe der Neuzeit von Juden besiegt worden zu sein. Die Araber Palästinas mit Ausnahme der hinzugezogenen Jordanier, die Beduinen aus der Arabischen Wüste sind, gelten als Gründungsgruppe des palästinensischen Volkes, welches es zuvor nicht gegeben hat.

Hitlers palästinensischer Berater ist der Großmufti von Jerusalem, der die gesamte Kriegszeit in Berlin verlebt hat. Manche Politiker Israels behaupten, dass es dieser Palästinenser gewesen ist, der Hitler auf die Sprünge geholfen hat, die „Judenfrage“ zu lösen. Das lässt sich nicht mit letzter Sicherheit ausschließen, jedoch darf man getrost davon ausgehen, dass Hitler pervers genug gewesen ist, selber auf die Lösung zu kommen. Bewiesen ist, dass der palästinensische Großmufti sich an den Verbrechen gegen Juden beteiligt hat, speziell an der Ermordung jüdischer Kinder in Ungarn.

Kanzler Kern benötigt sicher keinen Rat, wie man sich Juden entledigt, ob in Österreich, in der EU oder in Israel. Auch darf man seiner rechten Hand, der Palästinenserin Muna Duzdar nicht unterstellen, die Judenfrage in Österreich lösen zu wollen. Um ihre Ideologie zu erfahren, nützt ein langer Blick auf der Seite der Palästinensisch-Österreichischen Gesellschaft, die unter http://poeg.at leicht zu finden ist. Die Palästinenserin Muna Duzdar ist eine wahrscheinlich gewählte Präsidentin dieses Vereins. Ihr Geschichtsverständnis lässt sich unter der Rubrik „Palästina“ nachlesen, welches dem arabischen Narrativ folgt und inhaltlich, leider nicht stilistisch, die Erzählungen von „Tausendundeine Nacht“ nachahmt.

Die Rolle der Juden wird bis zur Unkenntlichkeit marginalisiert, die Jüdischen Reiche und die beiden Tempel zu Jerusalem werden vergessen, selbst Jesus, da Jude, wird verschwiegen, obwohl seine Person den Islam stark beeinflusst hat. Dafür wird die islamisch-palästinensische Geschichte inklusive Terrorattacken derart verherrlicht, dass man sich wundert, warum so viele Palästinenser vor den feigen Juden nach Österreich geflohen sind. Um den aufmerksamen Leser von der Frage abzulenken, warum es keine Juden im palästinensischen Palästina gibt, werden jüdische Artefakte unter „Christentum“ aufgeführt. Dass Palästina judenfrei sein muss, lässt sich aus der Internetseite schließen, wenn man gewillt ist, Logik auch gegenüber Juden einzusetzen, was bei der Palästinensisch-Österreichischen Gesellschaft und somit ihrer Vorsitzenden Muna Duzdar nicht vorausgesetzt werden kann.

Die für Juden und Araber wichtigste Antwort auf die seit Jahrzehnten gestellte Frage, ob das jüdische Israel in welcher Form und Winzigkeit auch immer von den generösen und toleranten Palästinensern anerkannt wird, wird geflissentlich übergangen. Der geneigte Leser, der sich ein objektives Bild über die Lage in Israel machen will, wird nach dem Lesen der Palästina-Seite zu dem Schluss kommen, dass Palästina, sollte es eines Tages existieren, den Juden das Recht abstreiten wird, in Israel zu sein. Möglicherweise sollen sie umgebracht, wahrscheinlich weit weg vertrieben werden. Die Behandlung der Juden Österreichs und der EU wird nicht angegangen. Wahrscheinlich gehen die Palästinenser Österreichs davon aus, dass die meisten Juden bei Bedarf nicht nach Israel ein-, sondern in die USA auswandern möchten. Der Großmufti hat zu Hitlers Zeiten befürchtet, dass jeder Jude, der den Holocaust überlebt, den Jüdischen Staat in Palästina errichten will. Es gibt keine Gewissheit, ob diese Vorstellung bei den Palästinensern Österreichs vorherrscht. Dies kann auch nichts ausgeschlossen werden, da die Leitung der Palästinensisch-Österreichischen Gesellschaft, die nebenbei Staatssekretärin im Bundeskanzleramt ist, bereits nachlesbar geäußert hat, dass sie auf Grund ihrer Herkunft, also als Palästinenserin, niemals diese Frage anschneiden wird. Sie lässt sich lediglich zum vieldeutigen und nichtssagenden Satz hinreißen:

„Für Palästina zu sein, heißt nicht, gegen Israel zu sein.“

Dummerweise bedeutet dieser palästinensische Spruch, gegen Israel und Juden zu sein.

http://kurier.at/politik/inland/muna-duzdar-die-fpoe-will-mich-diffamieren/199.963.906

Letztendlich verspricht eine Palästinenserin in einer derart angesehenen Position einen Funken Hoffnung auf Frieden. Palästinenser sehen sich sich als die neuen Juden. Wo es einen Juden gibt, kommt ein zweiter hinzu und bald sind es zehn, die zusammen beten. Die Palästinenserin Muna Duzdar wird ihren Einfluss einsetzen, um vielen weiteren ihrer Landsleuten das Glück in Österreich zu ermöglichen, welches sie dankbar genießt. Israel wird sich nicht sträuben, den Palästinensern die Tore Israels weit zu öffnen.

Nachtrag:

Die politische Lage und Zukunft Österreichs ist Dank der verworrenen und widersprüchlichen Lage der EU nicht vorauszusehen. Es besteht die Möglichkeit, dass der jetzige Österreichische Bundeskanzler Christian Kern statt Sigmar Gabriel Kanzlerkandidat der SPD wird und die Bundestagswahlen gewinnt!

 

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Es gibt nur einen sunnitischen Islam!

Papst Franziskus empfängt am Montag (23.05.2016) den Großimam der Al-Azhar-Universität. Die Universität in Kairo gilt als das wichtigste theologisch-akademische Institut des sunnitischen Islams. Beide Seiten sind sich einig über die Notwendigkeit eines Treffens zur Fortsetzung der über Jahre unterbrochenen bilateralen Gespräche.

Papst Franz empfängt nur den einen Moslem, den er für den bestimmenden sunnitischen Imam hält. Von den 1,6 Milliarden Muslimen weltweit gehören mehr als 85% dem sunnitischen Islam an. In Deutschland bekennen sich 5% der Bevölkerung, entsprechend 4.000.000 Menschen, zum Islam, davon ⅔ zum Sunnitentum. Der relative Anteil der Schiiten ist in Deutschland wegen den schiitischen Flüchtlingen, die in ihren islamischen Heimatländern verfolgt werden, höher als der Weltdurchschnitt. Es gibt kaum ein islamisches Land, wo die Minderheit, ob Schiiten oder Sunniten, nicht verfolgt wird.

Der Papst hat nicht vor, sich mit konkurrierenden sunnitischen Größen zu treffen, die die Al-Azhar-Universität als sunnitisches Zentrum nicht anerkennen. Somit erkennt der Papst nur die Al-Azhar-Universität als theologischen Ansprechpartner im sunnitischen Islams an. Das Geschwätz, welches aus jeder Talkshow und von jeder Kirchenkanzel in Deutschland erschallt, dass es nicht den einen Islam, sondern verschiedene Islame gäbe, tangiert das Oberhaupt der größten christlichen Kirche nicht. Die Behauptung, dass es verschiedene sunnitische Islame gäbe, auf die man sich einstellen müsse, ist eine Ausrede, um die Hände untätig in den Schoß legen zu können.

Der Papst überrascht die Welt mit einer weiteren These.

In einem Interview, das der Papst am 17.05.2016 der katholischen französischen Zeitung „La Croix“ gibt, erteilt der Papst folgende Antwort auf die Frage:

http://www.la-croix.com/Religion/Pape/INTERVIEW-Pope-Francis-2016-05-17-1200760633

The fear of accepting migrants is partly based on a fear of Islam. In your view, is the fear that this religion sparks in Europe justified?

Pope Francis: Today, I don’t think that there is a fear of Islam as such but of ISIS and its war of conquest, which is partly drawn from Islam. It is true that the idea of conquest is inherent in the soul of Islam. However, it is also possible to interpret the objective in Matthew’s Gospel, where Jesus sends his disciples to all nations, in terms of the same idea of conquest.

Damit stellt der Papst klar, dass Eroberung ein unabdingbarer Bestandteil des Islams ist. Er setzt die muslimische Eroberung mit dem Auftrag Jesus zum Missionieren gleich. Das, was christliche Missionare außerhalb Europas tun, entspricht der muslimischen Invasion Europas.

Dieses muss man deuten.

Christliche Missionare dürfen außerhalb Europas die Einheimischen zum Christentum bekehren genauso wie Muslime Europa überfallen dürfen.

Oder:

Christliche Missionare haben außerhalb Europas kein Recht, die Einheimischen zum Christentum bekehren, genauso wenig wie Muslime Europa überfallen dürfen.

Da sollten sich beide monotheistischen Nachfolgereligionen ein Beispiel am jüdischen Original nehmen. Juden ist das Missionieren seit 2.000 Jahren verboten. Zudem gibt es zu wenige Juden, als dass eine Invasion erfolgreich werden könnte.

Zu guter Letzt:

In Deutschland gehört ab sofort das Schreddern männlicher Küken ohne ausreichende Betäubung zum Tierschutz.

 

 

 

 

 

 

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Islam, Nazi-Deutschland und USA: Holocaust als Warnung

Die Ideologie des Nationalsozialismus beherbergt eine Unmenge innerer Widersprüche.
Der Nationalsozialismus teilt die Menschheit in drei Gruppen ein:
Herrenmenschen (Arier, Germanen)
Unmenschen (Juden)
Untermenschen (die übrigen Hominiden = Menschenähnliche)

Neben den Germanen oder Ariern zählen die Skandinavier und die Briten zu den Herrenmenschen. Zuweilen und unklar auch Franzosen, Spanier, Portugiesen und Italiener. Die restliche Menschheit mit Ausnahme der Juden sind Untermenschen (Slaven, Turkvölker, Mongolen, Neger, Zigeuner, etc.). Die Zugehörigkeit zur Herrenrasse oder zum Untermenschen ist religionsunabhängig, solange es keine Juden sind. Juden stehen auf der gleichen Stufe wie Ungeziefer. Herren- und Untermenschen, die zum Judentum konvertieren, verwandeln sich schlagartig in Unmenschen.

Militärisch ist Nazi-Deutschland mit Ungarn, Finnland und Japan verbündet, deren Bewohner nach streng nationalsozialistischer Lehre keine Herrenmenschen sind. Hier praktiziert der Nationalsozialismus Schweigen und Übersehen.

Die Ideologie des Nationalsozialismus ist völkisch und definiert sich insbesondere durch Negation. Gegen das Judentum, gegen den Bolschewismus (Kommunismus) und gegen den britischen Imperialismus, wozu fälschlicherweise der (US-)Kapitalismus hinzugezählt wird. Die jüdische Ideologie und der Bolschewismus richten sich mit ihrem jeweiligen Humanismus gegen Herrenmenschen und Nationalsozialismus, also gegen Arier und Hitler. Obwohl arisch, ist Großbritannien eine Demokratie, die das Führerprinzip ablehnt und militärisch und wirtschaftlich der schärfste Konkurrent Deutschlands ist. Während Juden aus ideologische Gründen ausgerottet werden müssen, dürfen Untermenschen den Herrenmenschen dienen, solange diese sie brauchen. Untermenschen sind nicht fähig, einen eigenen Staat zu leiten, weshalb sie von Herrenmenschen befehligt werden. Werden die Untermenschen nicht mehr gebraucht, müssen sie straflos getötet werden. Die sexuelle Vermischung zwischen Herrenrasse und Untermenschen ist eine Rassenschande und wird schlimmer als Zoophilie geahndet.

Der Krieg im Osten kostet Nazi-Deutschland das Leben vieler arischer Soldaten und SS-Leute. Die Lücken werden mit Kämpfern aus den besetzten und eroberten Gebieten aufgefüllt. Die Ersatzsoldaten erweisen sich oft als unzuverlässig. Muslime aus dem Balkan, der Krim und dem Kaukasus werden oft und fälschlicherweise als besonders loyal Deutschland und dem Nationalsozialismus gegenüber erachtet, womit ein Konkurrenzkampf zwischen Reichswehr und Waffen-SS um Muslime ausgelöst wird, den die Waffen-SS gewinnt. Als Untermenschen dürfen die slawischen und turkmenischen Muslime keine Herrenmenschen befehligen, was für Irritationen sorgt, wenn ein Muslim einen höheren SS-Rang bekleidet als ein Arier.

Die Muslime werden trotz ihrer Zugehörigkeit zum Untermenschentum aus pragmatischen und taktischen Gründen von den Nazis geachtet, da sie nach Ansicht der Nazis und auch der Muslime mit dem Nationalsozialismus wichtige Vorstellungen teilen. Das Führerprinzip und der Hass auf Juden sind so alt wie der Koran. Mohammed ermordet und lässt Juden in seinem Machtbereich ermorden, da die Juden eine lästige religiöse Konkurrenz für den letzten Prophet sind, reich sind und begehrenswerte Frauen haben, die Mohammed und seine Anhänger nach der Ermordung der jüdischen Ehemänner teilen, heiraten, resp. vergewaltigen. Die Abneigung gegen den Bolschewismus wird bei den Muslimen, die Deutschland von der gottlosen Tyrannei der Sowjetunion befreit, als gegeben angenommen, auch bei den geborenen Muslimen, die überzeugte Atheisten sind. Der Hass auf Großbritannien speist sich aus dem Britischen Empire, der viele Länder vereinigt, wo auch Muslime leben und gemäß Naziideologie und Nazipropaganda unterdrückt werden. Dabei wird von den Nazis beflissen übersehen, dass mehr Muslime unter den Alliierten als für Deutschland kämpfen. Der Versuch, Araber in die Wehrmacht einzubinden, scheitert genauso grandios wie bei den konkurrierenden Briten. Muslime erhalten als einzige Religion/Konfession unter der Naziherrschaft volle Religionsfreiheit ohne Einmischung des NS-Staates. Das Schächtverbot, welches die Nazis 1933 gegen Juden eingeführt haben, wird im Deutschen Reich für alle Muslime aufgehoben und bleibt bis heute für Juden und Muslime bestehen.

Gegen Ende des Krieges, als der Ausgang klar wird, desertieren die meisten Muslime. Nur die sowjetischen Muslime bleiben aus Angst vor Rache den Nazis treu. Sie werden teils den Sowjets überstellt, worauf sich ihre Spur verliert. Höhere muslimische Chargen unter den Nazihilfskräften können mit Hilfe belasteter deutscher Politiker und Beamten in der jungen BRD unterkommen und gründen in München die erste muslimische Gemeinde auf deutschem Boden.

Nach 1945

Nach dem Krieg übernimmt die Siegermacht USA insoweit die nationalsozialistische Ideologie, indem sie religiöse Muslime zur Zerstörung der Sowjetunion einsetzen. Nicht nur exzellente nationalsozialistische Naturwissenschaftler dürfen ihr Werk gegen die Sowjetunion vollenden, auch hohe muslimische Geistliche, die Hitler zugearbeitet haben und persönlich am Holocaust involviert gewesen sind, können unbeschadet und reich beschenkt das von den Alliierten besetzte Deutschland verlassen und in die Arabische Welt frei ausreisen. Dort hetzen sie unvermindert und weiterhin gegen Juden und gegen Israel. Die Zuneigung zu den arabischen Muslimen geht soweit, dass die USA 1948 die Juden Palästinas warnen, den unabhängigen Judenstaat auszurufen. Die Juden, die damals von den USA unabhängig sind, halten sich nicht daran und Israel überlebt siegreich seinen ersten Krieg gegen alle arabischen Nachbarn.

Die USA stehen dem frommen Saudi-Arabien gegen Ägypten bei, stürzen eine areligiöse iranische Regierung, kämpfen gegen den gottlosen Saddam Hussein und unterstützen Osama bin Laden, dem es schließlich gelingen wird, die Sowjetunion samt Ostblock zu eliminieren. Zwischendurch drohen die USA Israel, sich 1967 nicht präventiv zu verteidigen. 1973, als Israel wirtschaftlich, militärisch und politisch von den USA total abhängt, fügen die USA Israel riesige Verluste an Menschenleben während des Jom-Kippur-Krieges zu. Die Unterstützung der Muslime endet erst mit Präsident Obama, der sich weigert, den Araber massenmordenden Assad zu stürzen. Der Krieg in Syrien geht deshalb bis heute weiter und bringt der EU und vor allem Deutschland viele Flüchtlinge, die das Ende der EU einläuten werden.

Wie Nazideutschland bringt die Kooperation mit dem religiösen Islam den USA nicht nur Vorteile. Bin Ladens al-Qaida greift die USA militärisch an. Der Angriff gelingt nicht zu 100%, das Pentagon wird nicht zerstört. Der hochmilitante Islamische Staat, den der Westen nur zögerlich bekämpft, terrorisiert erfolgreich die EU. Betroffen sind einige Staaten der EU, nicht jedoch Deutschland.

Warum Deutschland vom islamischen Terror verschont bleibt

Die von Merkel initiierte Willkommenskultur den arabischen, meist muslimischen Flüchtlingen gegenüber, kann nicht angeschuldigt werden, Deutschland vom islamischen Terror zu bewahren. Wie groß der Anteil an Terroristen und zum Terror bereiten Einwanderer unter den Flüchtlingen ist, ist nicht ansatzweise bekannt, die veröffentlichten Zahlen entstammen der Phantasie von Beamten. Dank ihres Perfektionismus ist es den deutschen Behörden nicht einmal gelungen, alle Asylsuchenden zu registrieren. Die Anzahl der Untergetauchten kann nicht einmal geschätzt werden. Sexuelle Belästigungen und Totschläge durch mutmaßliche Asylanten dienen zur Erregung und Ablenkung des einfachen Volkes und sind – außer für die Opfer – bedeutungslos.

Die Spuren der muslimischen Kämpfer für Nazideutschland sind nicht vollständig verwischt. Auch wenn die allermeisten für Hitler kämpfenden Muslime instrumentalisiert worden sind, haben sie aus Überzeugung für den Sieg der Nazis gekämpft und gebetet. Aus islamischen Gebieten importierte islamistisch-nationalsozialistische Imame beten gemeinsam mit ihren Muslimen für den Sieg und das Wohl Hitlers. Hitler ist der Gesandte Allahs, so wie es Mohammed prophezeit hat. Nach der Vernichtung aller Juden wird das Kalifat wiederauferstehen. Diese Prophezeiung ist – Allah sei Dank – nicht eingetroffen. Doch in den Köpfen der Islamisten hat sich die Idee eingebrannt, dass Deutschland auserwählt ist, Allahs Willen durchzusetzen.

Muslimische Flüchtlinge sind verstört, in Deutschland auf Juden zu stoßen, die es nicht geben darf. Sie stören das heilige Bild, welches ihnen in ihrer verlorenen Heimat eingeimpft worden ist. Viele Flüchtlinge geben vor, nach dem Krieg nach Hause zurückzukehren, damit nach der Vernichtung Israels und des sie bewohnenden Ungeziefers das ewige Reich Allahs komme. Nun müssen sie erleben, dass in ihrem geliebten Deutschland Juden beinahe ungestört leben. Welche Strategie werden sie verfolgen, sobald sie besser integriert sein werden? Werden sie mit Hilfe der Politik und der Polizei Juden jagen und Pogrome entfesseln oder werden sie den Terror nach Deutschland tragen?

David Motadel:
Islam and Nazi Germany’s War

Timothy Snyder:
Black Earth: The Holocaust as History and Warning

 

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Das natürliche Verhalten des EU-Menschen oder Spielschulden sind Ehrenschulden

Willst du einen Bayern kennenlernen, dann gehe ins Hofbräuhaus!
Willst du den Homo europaeus kennenlernen, dann schaue dir den Eurovision Song Contest an.

Der EU-Bürger Homo europaeus (Europäer), eigentlich: Homo europaeus europaeus (EU-Europäer), ist ein unterdrücktes unfreies Wesen. Er ist zwar im Besitz des nationalen Wahlrechtes, doch derjenige, den er wählt, hat in der EU nichts zu melden. Und es ist die EU, die alles festlegt! Vom Krümmungsradius der Banane (oder der Gurke?) bis zur Lautstärke des Hahnenschreis punkt Sonnenaufgang. Nein, es stimmt nicht. Die EU legt nicht alles fest! So dürfen Menschen, die vorgeben, einer bestimmten Religion anzugehören, die Gesetze und Verordnungen zum Grenzübertritt in die EU folgenlos übertreten, solange es in Deutschland eine Merkelsche spontane Willkommenskultur gibt und sofern die Gesetzesbrecher keine visapflichtigen Türken sind.

Der Homo europaeus europaeus ist in seiner Entscheidungsfreiheit eingeengt. Zu Unrecht. Denn jeder darf sich in der gesamten EU frei bewegen, sofern er kein Zigeuner ist. Der Homo europaeus europaeus erhält bei Bedürftigkeit eine angemessene Sozialhilfe, außer in Großbritannien und Deutschland. Der Homo europaeus europaeus braucht keine Schlagbäume zu befürchten, außer in Griechenland, Deutschland, Großbritannien, Irland und in allen europäischen Flughäfen. Außerdem kostet ein Telefonat innerhalb der EU genauso wenig wie zu Hause, wen auch erst in ein bis zwei Jahren, Inschallah!

Da der Homo europaeus europaeus seinen Unmut nicht in einer Wahlkabine äußern darf, tobt er seinen Widerwillen offen und gleichzeitig geheim während des Eurovision Song Contests ESC aus. Dabei hilft ihm die traurige Tatsache, dass alle im Wettbewerb stehenden Songs einer wie der andere mit ganz wenigen Ausnahmen gleich fad sind. 1974 gewinnt „Waterloo“ den ESC, der damals noch bescheiden „Eurovision“ heißt. Selbst die Spätnachgeborenen können heute noch das Lied singen. Würde heute ein ESC-Siegersänger sogar seinen Song vortragen, keiner würde ihn erraten!

So kommt es, dass der Homo europaeus europaeus ohne Rücksicht auf Qualität die EU-Staaten abstrafen kann, die er am meisten hasst.

Deutschland besetzt fest den letzten Platz des ESC. Es ist nicht sicher, dass sich nach Merkels Abgang dieser Zustand verbessert. Es soll noch mäßig bezahlte Journalisten geben, die es nicht verstehen (wollen). Selbst die einfältigsten Bürger Deutschland kennen den genauen wahren Grund: Deutschland ist das wirtschaftlich mächtigste Land der EU, welches die anderen Staaten zwingt, nach seiner launischen Pfeife zu tanzen. Deutschland profitiert von der schwachen Gemeinschaftswährung, die ihm Frankreich damals bei der Wiedervereinigung in einer schwachen Stunde aufgedrängt hat. Nun zwingt das wiedererstarkte Deutschland Griechenland, Spanien, Portugal und nun auch Frankreich in die Knie. Die Machthaber Deutschlands denken, dass sie fein heraus sind, denn nicht sie, sondern die Regierungen der EU-Südländer zwingen ihr Volk zu darben. Doch die EU-Südländer blicken schon längst durch und rächen sich bei der ESC-Punktevergabe.

Zwei Plätze über Deutschland thront Großbritannien. Das Lied auf Platz 24 trägt den unbezeichnenden Titel „You Are Not Alone“. Großbritannien wird bestraft, weil es von allen beneidet wird. Die Briten genießen das Privileg, selber zu entscheiden, ob sie die EU verlassen wollen. Dieser Neid mach sich beim ESC deutlich bemerkbar.

Frankreich hingegen belegt eines der vorderen Plätze. Frankreich ist die welke Hoffnung der Homines europaei europaei, den Deutschen Paroli zu bieten. Wahrlich ein schöner, wenn auch vergeblicher Zug.

Kommen wir zu den Siegern des ESC: Ukraine – 1, Australien – 2, Russland – 3. Australien ist leicht erklärt. Es ist das Land, das am weitesten von der EU entfernt liegt, ein Land der Sehnsüchte und der Freiheiten, die der Homo europaeus europaeus niemals erlangen wird, wenn er sich nicht entschließt, dorthin auszuwandern. Die Ukraine und Russland (Platz 1 und 3) sind ebenfalls keine Mitglieder der EU. Das Schicksal dieser beider Staaten bewegt den Homo europaeus europaeus mehr als sein eigenes auswegloses Los: Wer für Russland ist, ist gegen die Ukraine und umgekehrt. Der Diktator Putin genießt aus unerfindlichen Gründen eine höhere Achtung als sein Ukrainischer Diktatorkollege. Wer Merkel oder Hollande zum Staatschef hat, träumt von Putin!

Diesmal hat die Ukraine das Wohlwollen der meisten ESC-Wähler ereilt. Auch dies hat seinen Grund, welches im Siegerlied steckt, das jeder kennt, obwohl kaum einer ihn versteht. Der Song heißt „1944“ und beschreibt die leidvolle Verbannung der muslimischen Tataren aus der Krim ins ferne Sibirien. Dass die Krim-Tataren zumeist für die deutsche SS nicht-muslimische Russen, Ukrainer und Juden ermordet haben, wird verständlicherweise im Song nicht erwähnt. An grauenhaften Morden sind die Homines europaei und Homines europaei europaei gewöhnt. Wenn die Toten Juden sind, dann stimmen Europäer für die Mörder. Nebenbei erinnert das Lied daran, dass Putin die Krim für Russland zurückgeholt hat, die Nikita Sergejewitsch Chruschtschow im Suff und Kartenspiel an die Ukraine verspielt hat.

Doch Spielschulden sind Ehrenschulden.

PS:
Österreich als deutscher und gleichzeitig unbedeutenden Staat hat den mittleren Platz 13 vor Israel ergattert.

Das eigentliche Siegerlied:
https://www.youtube.com/watch?v=gEzDD0dZU8U

 

Erschienen unter

https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/das-natuerliche-verhalten-des-eu-menschen-oder-spielschulden-sind-ehrenschulden-20620

 

 

 

 

 

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Der Aachener Friedenspreis wird erwachsen

Alle Jahre pünktlich zum 1. September vergibt der Aachener Friedenspreis den Aachener Friedenspreis. Am 1. September 2016 wird der mit jeweils 1.000 € dotierte Preis an das

Komitee der Wissenschaftler für den Frieden 

sowie die

Bürgerinitiative Offene Heide

verliehen.

Das Spannendste am Aachener Friedenspreis ist die Bekanntgabe der Sieger. Im Gegensatz zu anderen Preisen aus Aachen (Aachener Ehrenpreis, Aachener Karlspreis), wo die Preisträger hinter verschlossenen Türen danach bestimmt werden, ob sie dem Preisverleiher nützlich sind, werden häufig Israelkritiker, vulgo: selbsthassende Juden und andere Antisemiten, mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet. Positiv wird vermerkt, dass der Anteil der Antisemiten an den Friedenspreisträgern zu keinem Zeitpunkt den prozentualen Anteil von Antisemiten in Europa, Deutschland oder Aachen übertrifft.

Nach der Bekanntgabe der Preisträger 2016 dürfen alle Menschen braver Gesinnung, ob Christ oder Jud’, aufatmen: Auch dieses Jahr ist kein Israelkritiker dabei. Bravo!

Hier könnte der Artikel enden. Doch wenn wir schon so tief in die Materie eingetaucht sind, möchte der Leser sicherlich wissen, wer die Sieger 2016 sind und warum sie den nicht nur in Deutschland und in Israel bekannten/berüchtigten und begehrten Preis erhalten.

Beginnen wir mit dem deutschen Preisträger „Bürgerinitiative Offene Heide“.

Die Offene Heide heißt bürgerlich Colbitz-Letzlinger Heide, liegt nördlich der ehemals regimetreuesten Stadt Magdeburg und beinhaltet mit 232 Quadratkilometern den modernsten Truppenübungsplatz Europas. Ab 1935 wird die Colbitz-Letzlinger Heide von Hitlers Wehrmacht, ab 1945 zunächst von Stalins Roten Armee und schließlich seit 1994 von der Bundeswehr und der NATO benutzt. 1993 formiert sich die Bürgerinitiative Offene Heide, die seitdem an jedem ersten Sonntag im Monat paramilitärisch den „Friedensweg“ in die Colbitz-Letzlinger Heide bei Hitze, Regen, Sturm und Schnee 4-5 km abmarschiert, um für die zivile Nutzung des Naturschutzgebietes unter dem Motto zu werben: „Frieden schaffen ohne Waffen“. Inzwischen befinden wir uns beim 275. Friedensmarschweg. Von anfänglich Hunderten Protestierenden sind jetzt nur noch 40 aufrechte, ewig Gestrige geblieben. Zuweilen begehen sie eine zivile Ungehorsamkeit und betreten vorsichtig und umsichtig militärisches Sperrgebiet. Bisher ist noch niemand auf eine scharfe Miene getreten.

Das Ziel dieser Bürgerinitiative ist, die Colbitz-Letzlinger Heide nach mehr als sieben Jahrzehnten militärischen Missbrauchs in einem Lernort für die Versöhnung mit der Natur und Frieden zwischen den Völkern umzuwandeln.

Nun ja. Es ist eine irrelevante Organisation, die einen Truppenübungsplatz bekämpft. Das eigentliche Motto der Bürgerinitiative Offene Heide lautet: Spielt anderswo Krieg, lasst uns in Ruhe! Denn NATO und Bundeswehr werden auch dann kämpfen, wenn sie nicht nördlich von Magdeburg oder anderswo üben dürfen. Dann gibt’s nebbich mehr Tote auf deutscher Seite. Nebenbei wird behauptet, dass die Natur unter den militärischen Übungen leidet, dabei ist jedem Wissenden bekannt, dass dort, wo Armeen üben, die Biotope sprießen. Jeder Anhänger der Evolution weiß, dass es nur wenige Jahrzehnte braucht, damit dort, wo einst Menschen gehaust und gewerkelt haben, wieder Urwälder entstehen. Dass die Menschheit irgendwann vom Antlitz des Planeten Terra verschwinden wird, ist kein Geheimnis mehr. Die Evolution hat viel Geduld und kann warten, bis der selbsternannte Homo sapientissimus verschwunden ist.

Unklar bleibt, warum diese Bürgerinitiative den Preis erhält. Wahrscheinlich weil sie selten genug zivilen Ungehorsam begeht, wenn sie heldenhaft militärisches Sperrgebiet betritt. Die 
Bürgerinitiative Offene Heide sollte nicht den Aachener Friedenspreis, sondern den Aachener Heldenpreis erhalten!

Wenden wir uns zum internationalen Preisträger aus der Türkei, der tatsächlich eine Verbindung zum Frieden aufweist.

Dieses türkische Komitee von Wissenschaftlern, also Akademikern und Intellektuellen, verlangt vom allmächtigen Erdogan – bekannt aus dem Böhmermann-Gedicht – den Vernichtungskrieg gegen die Kurden in der Türkei zu beenden. Nicht nur innerhalb der türkischen Grenzen, auch im ehemaligen Syrien und Irak bringen türkische Soldaten Kurden um, vom Ungeborenen bis zum Kämpfer. Der feinsinnige Europäer in Aachen versteht dies nicht und kann es deshalb kaum glauben. Erleichtert wird der Massenmord an den Kurden durch die Verleugnung der Genozide an den Armeniern und einigen anderen Volksgruppen, die vor 100 Jahren im damaligen Osmanischen Reich, dem Vorläufer der Türkei, stattgefunden haben. Die Leugnung hält bis heute an und wird seit dem Kaiserreich von allen deutschen Regierungen unterstützt.

Die Wissenschaftler riskieren Berufsverbot, Gefängnis und Folter. Einige haben sich von ihrem ursprünglichen Aufruf aus Angst um ihre Familien distanziert. Mit der Annahme des Aachener Friedenspreises wird eine erneute Verfolgung seitens Erdogans stattfinden. Die „Verantwortlichen“ des Aachener Friedenspreises hingegen brauchen nichts zu befürchten, selbst wenn sie einen äußerst günstigen Urlaub in der Türkei buchen.

Noch wissen wir nicht, ob irgend ein türkisches Mitglied des Komitees an der Preisverleihung teilnehmen wird und anschließend nach Hause zurückfährt. Auch hier handelt es sich somit nicht um einen Friedenspreis, sondern um einen Heldenpreis!

Der Aachener Friedenspreis ist in der Realität angekommen. Hoffentlich geht er diesen mutigen Weg weiter und will nicht der feigen bürgerlichen Gesellschaft gefallen, indem er erneut Judenhasser auszeichnet.

 

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