Er ist immer noch da

Nichts ist schwerer, als die Zukunft vorherzusagen.  Trotzdem oder gerade deswegen ist der Vortrag von Michael Spaney, Direktor des Mideast Freedom Form Berlin

www.mideastfreedomforum.org

hochinteressant gewesen, da Insiderwissen weitergegeben wurde, welches nicht einmal in der Aachener Zeitung, geschweige denn in den Aachener Nachrichten oder auf der pax-christi-website erwähnt wird. Auch vom Aachener Friedenspreis erfährt man in letzter Zeit nichts über böse zionistischen Juden: „No news are good news“ oder „Je weniger die selbsternannten Pazifisten schreiben, desto weniger lügen und hetzen sie“.

Das Bewegendste an Spaneys Vortrag war die nachprüfbare Aussage, dass Deutschland auffällig gute Kontakte zu den Iranischen Despoten unterhält. Nicht nur Politiker und Waffenverkäufer buhlen um die Gunst der Mörder des iranischen Volkes, auch mehr oder weniger gläubige Christen, eher evangelisch als katholisch, sonnen sich gerne im Schatten von Kinderschändern und Schwulenhenkern.

Unbeantwortet ist die Frage an Spaney geblieben, warum die jetzigen iranischen Despoten die Juden so sehr hassen. Das Mideast Freedom Form versucht auf der Basis von objektiven Tatsachen logische Schlüsse zu ziehen. Ressentiments liegen außerhalb von Logik und Vernunft.

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Antisemitismus gibt es überall in der monotheistischen Welt, weil sich alle (!?) monotheistischen Religionen vom Judentum ableiten. Damit die neuen Religionen (Christentum, Islam) wahr werden, muss das alte Judentum falsch sein. Wenn das Judentum aber falsch wäre, dann würden Christentum und Islam auf Falsches basieren. Da dies nicht sein darf, ist nicht das Judentum, sondern sind die Juden falsch. Im Namen der Wahrheit sind sie zu morden!

Zu Ende gedacht, gibt es nur eine Form des Antisemitismus, wenn auch mit diversen lokalen Färbungen. Das deutsche Lokalkolorit ist der nationalsozialistische Antisemitismus.

Nach den Schrecken der Hitlerherrschaft war es nur noch den Deutschen mit unterdurchschnittlichem IQ und überzeugten Antifaschisten vergönnt, sich frei zum Antisemitismus zu bekennen. Antisemiten in der Tradition der Nationalsozialisten nannten sich fortan „Antizionisten“.

Seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen“, sprach Hitler zu seinen Ariern, um den Krieg gegen Polen zu legitimieren. Dasselbe nationalsozialistische Denken taucht bei der pax christi-Regionalgruppe Düren gegenüber Israel im Unabhängigkeitskrieg auf:

Der angebliche Überfall der arabischen Nachbarn war also eindeutig Reaktion auf jüdische Aggression.“

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Kehren wir zum Nahen Osten zurück. Araber hassen Juden, weil sie deren Land wollen und es nicht kriegen. Das ist  nicht nett, jedoch logisch nachvollziehbar. Iraner sind zwar Muslime, jedoch keine Araber. Sie haben keinen logischen Grund, Juden zu hassen. Es sei, sie fühlen sich als Arier und/oder sie möchten die Führerrolle in der islamischen Welt übernehmen. Dazu brauchen sie die jüdischen Zionisten, die Israel besetzen. Ohne Zionisten wären sie genauso verloren und nutzlos wie Nazis oder pax christi ohne Juden. Deshalb werden die nationalsozialistischen Mullahs ihre erste Atombombe nicht auf Juden, sondern auf ihren schlimmsten religiösen Konkurrenten, den islamistischen Sunniten Saudi-Arabiens abwerfen.

Wir wollen es ihnen gönnen.

PS:

Ein Sprecher der pax christi-Regionalgruppe Düren behauptet, dass in Israel das öffentliche Gedenken an die Nakba, der Flucht und Vertreibung von Arabern aus Israel während des Unabhängigkeitskrieges, gesetzlich verboten ist. Das ist eine nationalsozialistische Lüge, die leicht ergoogelt werden kann.

Aus ethischen Gründen sollte das öffentliche Gedenken an die Nakba in Israel während des Unabhängigkeitstages verboten werden! Der deutsche Leser stelle sich vor, dass Alt-, Neonazis, Stalinisten und Neo-Linke am 3. Oktober den Hitler-Stalin-Pakt feiern würden, da ihnen die Wiedervereinigung nicht gefällt.

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