Der neue quartäre Antisemitismus

Soeben hat die taz einen neue Antisemitismus kreiert: den quartären Antisemitismus!

Der geneigte Leser möge selber erkennen.

Die Artikelüberschrift lautet:

Viele Studenten sind Antisemiten. Viele Osnabrücker Studenten sind vor Ressentiments gegen Muslime und Juden nicht gefeit.

Der Artikeltext:

Eine Untersuchung zeigt anti-jüdische und anti-muslimische Ressentiments bei Studenten, was in der Friedensstadt Osnabrück auf Unverständnis stößt. Vertreter der Stadt und der Universität sind erschreckt. Seit Jahrzehnten glaubt Osnabrück, eine Stadt des Friedens zu sein. Selbstbetrug?

„Deutsche Frauen sollten keine Muslime heiraten“, „Muslime provozieren Muslimfeindlichkeit durch ihr Verhalten“. Nur 18% der befragten Osnabrücker Studenten widersprechen. Die Studenten der Universität Osnabrück sind genauso eingestellt wie die Mehrheit des Osnabrücker Friedensvolkes. Soziologen und Politiker behaupten jedoch, dass Bildung Toleranz fördert! Alles Lüge?

Die Aussagen: „Es sollten weniger jüdische Einwanderer nach Deutschland gelassen werden“ und „Deutsche Frauen sollten keine Juden heiraten“ werden immerhin von 60% der Studenten abgelehnt.

Die Studie bestätigt laut taz, dass das Judenbild ein Indikator der politischen Kultur ist. Antisemitismus ist ein Einfallstor für Islamhass.

Die Friedensstadt ist sprachlos und schweigt „zu so einem relevanten Thema“. Die Universität äußert, dass sie das Studienergebnis „sehr ernst“ nimmt.

Soweit der taz-Text, von mir ins Verständliche übersetzt.

……………………….

Richtigstellung:

Die Studie zeigt, das mehr als 80% der Osnabrücker Friedensstudenten islamophob, wohingegen nur 40% Antisemiten sind. In ihrer Mehrheit sind die Studenten keine Antisemiten, sie sind wohl gegen Muslime eingestellt. Erklärlich, da die meisten Studenten keine Juden, wohl aber Muslime gut kennen. Die taz-Überschrift ist also falsch, absichtlich falsch.

Der Schluss, dass Judenhass ein Einfallstor für Islamhass ist, lässt sich aus den Zahlen der Studie nicht ableiten, eher das Gegenteil: Philosemitismus schützt nicht vor Islamophobie! Wenn Juden herangezogen werden, um Ressentiments gegen andere Minoritäten zu erklären, so geschieht dies IMMER um Antisemitismus zu relativieren, also aus Hass gegen Juden. Dies taz– und Studienkonstellation ist neu und entspricht einem quartären Antisemitismus, der letztendlich auf realem Antisemitismus basiert. Bei mangelndem IQ erwartet niemand, dass die taz dies versteht, gar einsieht. Die taz verdient zumindest den Aachener Friedenspreis und den Erich-Maria-Remarques-(nebbich)-Friedenspreis der Stadt Osnabrück.

taz fragt, warum Frieden und Bildung nicht vor Ressentiments schützen.

Bildung schützt vor Ressentiments. Deshalb sind die meisten Studenten keine Antisemiten. Die Ressentiments gegen Muslime beweisen keine mangelnde Bildung.

Frieden? Osnabrück und Aachen haben das Wort „Frieden“ zu einem 4-letter-word degradiert. Feigheit gepaart mit antisemitischer Dummheit ist die richtige Bezeichnung.

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2 Antworten zu Der neue quartäre Antisemitismus

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