PEGIDA an der Ruhr

5% Muslime können nicht Deutschland islamisieren.
1 Esslöffel Salz kann die Suppe nicht versalzen.

Je nach Standpunkt erkennen die Einen im Islam, die Anderen im Kampf gegen den Islam den Untergang des Abendlandes. Der Untergang des Abendlandes hängt davon ab, wer den Kampf gewinnt.

Ein katholischer Kardinal warnt vor PEGIDA, ein evangelischer Bischof verbietet die Teilnahme an deren Demonstrationen. Muslime müssen dagegen sein. Linke sehen im Aufflammen rechten Gedankengutes den Todeskampf des Kapitalismus, auf dem der Kommunismus folgt. Rabbiner schweigen, weil sie genügend anderen Sorgen nachhängen. An ihrer Stelle spricht der neugewählte Präsident der Juden in Deutschland, Präsident der Juden in Bayern, Präsident der Jüdischen Gemeinde von Würzburg und nebenberuflicher niedergelassene Internist und Notfallarzt, ebenfalls in Würzburg, nur um seine wichtigsten Ämter zu nennen, die er alle vorbildlich erfüllt und für die ersten drei Aufgaben ehrenamtlich und ohne Bezahlung tätig ist. Dieser neugewählte Präsident der Juden in Deutschland, Präsident der Juden, etc., etc. sagt, dass PEGIDA brandgefährlich ist. Für wen, sagt er nicht.

Am Besten gefallen mir die PEGIDA-Definitionen, die in „Ruhrbarone“ publiziert sind.

http://www.ruhrbarone.de/pegida-zeigt-den-extremismus-der-deutschen-mitte/97439

32 Punkte sind aufgelistet, um PEGIDA zu beschreiben. Ich gehe nicht auf alle ein, da der Sinn vieler Punkte im Dunklen beleibt und manche Punkte nichts mit PEGIDA zu tun haben. Es bleiben genügend Punkte, die Abstoß zum Nachdenken geben.

3) Es geht um die Abwehr des Rassismus, der vom Extremismus der Mitte, für die PEGIDA steht, ausgeht und sich völlig unverschämt in aller verbalen und symbolischen Brutalität, die von bis zu 15.000 oder mehr Leuten ausgeht, zeigt.

Ich übersetze ins Deutsche: Rassismus geht vom Extremismus der Mitte aus.

Was ist „Extremismus der Mitte“? Mutmaßlich etwas anderes als der Extremismus der radikalen Ränder!

Was unterscheidet den Extremismus der Mitte vom Extremismus der Radikalen? Der mittlere Extremismus zeigt sich in verbaler und symbolischer Brutalität, der randständige Extremismus in physischer Brutalität.

Der uns allen noch gut in Erinnerung verbliebene Aufruf: „Juden ins Gas!“ stammt dementsprechend ebenfalls aus dem Extremismus der Mitte, wenn auch nicht von PEGIDA. Die an diesen antisemitischen Demonstrationen teilnehmenden Neonazis und Altkommunisten gehören dann ebenfalls der Mitte an.

N.B.: Seit wann ist der Islam/Islamismus eine Rasse?

7) Wie die Huffington Post schreibt, gibt es in Deutschland Antisemitismus und „Islamhass“ gleichzeitig.

Ja.

8) PEGIDA hat gar nichts gegen Islamismus. Als im Frühsommer 2014 Salafisten in Dresden demonstrierten, gab es außer bei der Jüdischen Gemeinde kaum einen Aufschrei.

Die erste PEGIDA-Demonstration fand im Herbst 2014 statt. Auf Grund der zeitlichen Reihenfolge darf PEGIDA als Antwort auf die Dresdener Demonstration der Salafisten (Radikale Islamisten? Aus der Mitte des Islam stammende Muslime?) verstanden werden

9) PEGIDA hat viel mit den Islamisten gemein: beide lieben homogene Kulturen, Traditionen, Heimat und Familie.

Dies ist eine unüberlegte und haltlose Unterstellung. Islamisten sind multikulti, denn sie rekrutieren ihre Kämpfer aus der ganzen Welt. Selbst ehemalige Christen und Atheisten füllen ihre Reihen. Richtig ist, dass Islamisten islamische Traditionen pflegen, wie Steinigen, Kreuzigen und Hand- und Kopfabhacken. Islamisten haben keine Heimat; ihre Heimat ist dort, wo sie die bisherige Bevölkerung ausgerottet haben. Islamisten lassen normalerweise ihre Familien zurück.

12) Das Symbol von PEGIDA auf dem Fronttransparent ist die Gleichsetzung von Hakenkreuz und Sowjetunion. Damit werden das Spezifische des Nationalsozialismus und des Holocaust abgewehrt bzw. geleugnet. Diese Gleichsetzung von rot und braun wird in der Forschung als „sekundärer Antisemitismus“ bezeichnet, der in der von Joachim Gauck unterzeichneten „Prager Erklärung“ von 2008 ihren sichtbarsten Ausdruck gefunden hat.

Unser verehrter und geliebter Präsident Joachim Gauck soll ein sekundärer Antisemit sein? Genauso sekundär wie PEGIDA? Diese Gemeinsamkeit wird beide nicht erfreuen. Im Übrigen wird auf dem Transparent nicht Hakenkreuz und Sowjetunion gleichgesetzt, sondern beide Symbole landen gemeinsam im Müll, was historisch hoffentlich korrekt ist. Beispielsweise benutze ich nur ein Fach im Portmonee für alle Geldmünzen, ohne die 2-Euro-Münze mit der 2-Cent-Münze gleichzusetzen.

15) In populistischer Manier wird zudem von PEGIDA in ihrem Frontbanner der Islam mit dem Nazismus gleichgesetzt. Damit wird eine seriöse Diskussion über Islamismus und die Differenz zwischen Islam als Religion und Islamismus als Ideologie verunmöglicht. Alle Muslime werden auf perfide Art und Weise diffamiert.

Auch dies ist eine unüberlegte und haltlose Unterstellung. PEGIDA setzt eindeutig den Islamismus als IS-Fahne mit dem Nazismus gleich. Auf den Unterschied zwischen Islam als Religion und Islamismus als Ideologie möchte ich nicht auf die Schnelle eingehen, da in Deutschland diesbezüglich die Meinungsfreiheit eingeschränkt ist und hohe Strafen drohen.

16) Seiten wie ACHGUT bedienen seit langem häufig Ressentiments gegen „den“ Islam und alles Linke, Ökologische, gegen das Gender-Mainstreaming und vieles andere mehr. Das Promoten von Thilo Sarrazin, dessen stolzdeutsches Agitationsbuch „Deutschland schafft sich ab“ 2010 ein Millionenbestseller wurde, ging federführend auch von dieser Seite aus.

Diesem Lob schließe ich mich an.

18) Wer angesichts von Millionen von Flüchtlingen weltweit, von denen nur einige wenige in Europa überhaupt ankommen, den Rassismus der Anti-Flüchtlingsbewegung PEGIDA nicht sofort erkennt, hat keinerlei Empathie mit den Flüchtlingen dieser Welt.

Falsche Tautologie. Für die Flüchtlingsbewegung sind einheimische Diktatoren, Islamisten und muslimische Menschenhändler verantwortlich.

24) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Einwanderungsland mit einer heterogenen Bevölkerungsstruktur.

De facto richtig.

25) Eine Demokratie zeigt sich darin, wie sie mit Minderheiten umgeht.

Nicht nur Muslime, auch PEGIDA sind eine Minderheit in Deutschland.

26) Salafisten/Islamisten und PEGIDA/HOGESA sind zwei Seiten einer extremistischen Medaille.

Auf jeden Fall zwei Seiten derselben Medaille. PEGIDA/HOGESA ist die logische und historisch richtige Reaktion auf Salafisten/Islamisten.

31) PEGIDA und der „Gaucho“-Tanz der deutschen Fußballer am Brandenburger Tor zeigen die Fratze der deutschen Helene-Fischer-und-Tatort-Gemütlichkeit.

Ich bekenne hiermit offen, dass ich jeden Sonntag dem neuen Tatort entgegenfiebere und mich an den Liedern von Helene Fischer erfreue.

Ob die Ruhrbarone diesen Artikel veröffentlichen?

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15 Antworten zu PEGIDA an der Ruhr

  1. Aristobulus schreibt:

    Danke für diesen sardonischen und dabei sachlichen Artikel!

    Hingegen Clemens Henis tja, wie soll ich’s nennen, Ding?, Zettel?, unzusammenhängende Auslassungen? jedenfalls kein Artikel, wirkt erst wie eine merkwürdige Parodie, gewinnt dann stetig an merkwürdig schrillem Ernst, an Stammelei und an Kindischkeit und zeigt, nein, hier keine Parodie, hier nichtmal Ideen, hier alles furchtbar Ernst gemeint.

    Meine beiden Lieblingssätzchen:

    4) Jetzt wäre die Zeit der ANTIFA, die es (in angemessener Größe) nicht mehr gibt.

    Die schöne Zeit der Antifa. Allzeit bereit, allzeit groß und angemessen, und sie haben das gute, antideutsche Deutschland stets aus den Fängen Schäubles, Kohls und anderer Faschisten errettet. Nur jetzt wieder Rechtsruck, jetzt wieder niemals gewesenes westliches Deutschland, jetzt ganz, ganz bald wieder neuer Bau neuer KZs für unschuldige Muslime. Sofern Clemens Heni und die Antifa nicht zu neuer, angemessener Größe erwachen und es verhindern.

    19) PEGIDA ist eine Schande für die Menschheit.

    Komisch. Einfach nur noch komisch.
    Was raucht denn Clemens Heni auf seinem roten Ledersessel eigentlich oder uneigentlich für scharfes Zeug? Der schrieb einst ganz lesenswerte Sachen. Vorbei wie Abendland, Antifa und Verstand?

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  2. uwe wienke schreibt:

    Wer sind denn nun die Angstbuerger im Staate? Diejenigen, die vor der Islamisierung Deutschland Angst haben? Oder diejenigen, die vor Buergern Angst haben, die ihr Unbehagen wirr artikuliert auf der Strasse manifestieren. Auch diejenigen, die sofort mit Schlagworten wie Rassismus, Nazitum und Islamophobie um sich werfen, beweisen auch nicht gerade ein hohes intellektuelles Niveau.

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  3. Pingback: Stoff für’s Hirn | abseits vom mainstream - heplev

  4. aron2201sperber schreibt:

    Jürgen Elsässer versichert seinen muslimischen Fans, dass sich “Patriotische Bürger gegen die Islamisierung des Abendlandes” in Wahrheit gar nicht gegen den Islam, sondern gegen Israel und die USA richte:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2014/12/21/elsassers-spagat-zwischen-dem-islam-und-pegida/

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  5. schum74 schreibt:

    Dieser zweite Teil: ebenso funkelnd wie der erste. Ein brillanter Artikel.

    3) Es geht um die Abwehr des Rassismus, der vom Extremismus der Mitte, für die PEGIDA steht, ausgeht und sich völlig unverschämt in aller verbalen und symbolischen Brutalität, die von bis zu 15.000 oder mehr Leuten ausgeht, zeigt.

    Nicht nur, dass die Religion der hier gemeinten Einwanderer für die Linken im weiten Sinn eine Rasse ist; sie selbst, die Einwanderer, werden als Vertreter einer Rasse wahrgenommen. Sonst wäre die zugehörige Religion keine „Rasse“.
    Die Linken sind‘s, die Menschen verschiedenen „Rassen“ zuordnen. „Was ist deine Rasse?“. Das ist ihre Gretchenfrage, allerdings nur in Zusammenhang mit Islam. Über die Religion eines pakistanischen Christen darf man sich ruhig lustig machen. Das ist nicht rassistisch. Über die Religion eines pakistanischen Mohammedaners darf man sich nicht lustig machen. Das ist rassistisch.
    Für die Linken gibt es demnach weltweit nur zwei „Rassen“: die „Rasse“ der Mohammedaner und die „Rasse“ der Nicht-Mohammedaner. Dieselbe Welteinteilung, die auch der Islam vornimmt: Muslime und Kuffar.
    Und weil der Muslim zu einer fremden Rasse gehöre, ist alles gut, was er glaubt oder tut. Der Fremde ist gut. Definitionsmäßig. Wer ihn kritisiert, ist schlecht, „brutal“, ein Unmensch. Hier wird mit einer sehr europäischen Vorstellung vom „Fremden“ gespielt. Sie reicht von der Bibel bis Camus.
    Von 15.000 Leuten, die sich Sorge machen um die Segnungen des Islams, gehe verbale und symbolische Brutalität aus. Von Millionen Muslimen, die nicht nur verbal und nicht nur symbolisch morden, geht gar nichts aus. Die muss man gewähren lassen und sich nicht wehren. Weil sie die Fremden schlechthin sind, also Gute.
    Man muss nicht wissen, was die Einzelnen ins Land bringen. Danach zu fragen, ist schon rassistisch. Man hat zu wissen: Die Leute können nur Gutes bringen. Weil sie Fremde sind.

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    • Aristobulus schreibt:

      Brillante Beobachtung!, Schum, und Deins Beispiel mit dem pakistanischen Christen, über dessen Religion man sich linkerseits gerne lustigmachen dürfe, wohingegen das sich Lustigmachen über einen mohammedanischen Pakistaner aber Rassismus sei, kann man nicht widerlegen.

      Es ist die alte linke Liebäugelei mit den Totalitären, nicht? Seitdem die Sowjetunion zusammenbrach, fühlen die Linken eine große Leere und ein großes Sinndefizit. Zumal auch die Sowjetunion seit Breschnjew ja nur noch halbherzig totalitär gewesen ist und so komisch bürgerlich wurde. verbeamtet. Weswegen man linkerseits schon in den Siebzigern lieber ‚undogmatisch links‘ war, das galt als viel hipper als die olle DKP, zumal es wieder den Kosmos für sich wollte.

      Und dem Himmel sei Dank kamen dann der radikale Islam, der radikalere Islam und der allerradikalste Islam. Was sollte aus dem Linkssein bloß ohne Islam werden! Unerträglich, nur noch Fleiß und Bürgertum und Beamte und Pflichten und Arbeit von neun bis siebzehn und diese Banalität im Supermarkt. Aber nichts Großes, Ganzes, Absolutes, ja Heiliges mehr. Hach. Man ist doch nicht so ’n trockenr Fluss!, man möchte doch so gerne über sich hinauswachsen und endlich mal richtig die Sau rauslassen und was ganz Besonderes sein und dem Klassenfeind zeigen, wo die Axt hängt. Sonst verbürgerlicht man doch! Aah, dieses Leid an dieser Urangst des Verspießerns! Und immer aus dem Schlaf aufzuschrecken und sich so bang zu fragen, wer man ist! Ein Spießer. Raaah.

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  6. schum74 schreibt:

    Ein Satz in Clemens Henis Elaborat (Aristobulus: „Ding?“, „Zettel?“) ist nicht unter jeder Kritik; der Satz nämlich, in dem er sich darauf beschränkt, eine Aussage der Huffington Post aufzugreifen:

    7) Wie die Huffington Post schreibt, gibt es in Deutschland Antisemitismus und „Islamhass“ gleichzeitig.

    Quittiert Warszawski mit einem knappen „Ja“.

    Sollte man da nicht ein Bisschen verweilen? Wie kommt es, dass die nachvollziehbare Furcht vor dem Islam, die ebenso nachvollziehbar Misstrauen gegen unbekannte Muslime begründet, den Juden nicht zugutekommt? Ist es nicht erstaunlich, dass der Feind meines Feindes mein Feind bleibt? Und diese Gleichzeitigkeit von Antisemitismus und „Islamhass“ ist nicht nur in Deutschland gegeben. Sie ist in ganz Europa der Fall, wobei Geert Wilders auch in dieser Hinsicht eine Ausnahme bildet.

    Stellt der Politologie-Professor Lucien Samir Oulahbib eine Besorgnis erregende, doch nicht unwahrscheinliche Prognose auf: Am Ende werden sich die jetzigen „Islamhasser“ und die Muslime miteinander versöhnen und gemeinsam gegen die Juden vorgehen. Warum?
    Weil der Judenhass (bei vielen Franzosen) strukturell ist, der Muslimhass dagegen konjunkturell, den Umständen geschuldet. Wollte der Moslem nur kleine Kompromisse machen, auf zu große Sichtbarkeit z. B. verzichten und seinen Judenhass sprachlich angleichen, schon würde man ihn in die Arme schließen. Im Zeichen des braun-grün-roten Bündnisses könnte er ein Bürger werden wie die Anderen auch.
    Da freut man sich aber für die Muslime, nicht?

    (…) puisque au fond la haine du juif est structurante alors que la haine du musulman est conjoncturelle et pourrait même passer au second plan si le musulman sait se tenir en devenant un antisémite comme un autre, il lui suffira de ne pas trop s’accoutrer, mais s’il crache son venin sur la gentry juive il lui sera beaucoup pardonné… ou l’alliance brune verte rouge bien connue…
    Où l’on voit en quoi la confrontation actuelle est bien factice et factuelle… car elle se retournera par la suite vers son ennemi ancestral censé être la source ultime de « la » crise identitaire française…

    Lucien Samir Oulahbib, « Israël ou l’éternel bouc émissaire – Israel oder der ewige Sündenbock », Riposte Laïque, 14.11.2014

    http://ripostelaique.com/israel-ou-leternel-bouc-emissaire.html

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    • Aristobulus schreibt:

      Schum, das Stich- und Schlagwort „Islamhass“ bedeutet ja gar nicht das, was es zum Anschein bezeichnet, nicht?, sondern es ist eine Chiffre für Mehreres.

      – Steht für den Ausländerhass vieler oder der meisten Deutschen in den Achtzigern und später, als Asylheime angezündet und im Osten „Fidschis und Neger geklatscht“ wurden.

      – Steht für Rassismus. Da wird es schon diffuser, viel diffuser, denn es gibt keine Rassen, aber es gibt Rassismus, und besonders viel gibt es den Antirassismus.

      – Womit dieses Rassismusding zum „Islamhass“ überleitet, denn es wird als Rassismus gesehen, wenn einer den Islam ablehnt, weil er damit Ausländer ablehne, also so sei wie einer der Springerbestiefelten, die vor über 20 Jahren Asylheime anzündeten. In denen gar keine Moslems waren. Nur ‚Dunkle‘ halt.

      Die Chiffre „Islamhass“ wird damit unklarer und unklarer. Weil Rasse gemeint.
      Wie von Heideggern himself ausgedacht 😀
      Zumal sie sich auch wörtlich umdrehen lässt, und dann haben wir den Hass DES Islams.
      Also endlich mal was Wahres.

      Aller Instinkt sagt mir, dass dieses Schlagwort so unklar ist und bleibt, damit es um so schleichender um den Jud‘ herumschleicht. Weil der wahre, der primordiale, der eigentliche „Islamhasser“ ja der Jud‘ ist, denn der hat von Anfang an was gegen den Islam – und wenn Du das Wort wieder umdrehst, so auf die endlich mal Wahre, hast Du wieder das Primärziel des islamischen Hasses: Den Jud‘.
      Lucien Samir Oulahbib hat wieder Recht

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      • schum74 schreibt:

        Wieso hat der Jud’ von Anfang an was gegen den Islam? Waren Awraham Awinu, Jizchak Awenu und Jaakow Awinu nicht schon Muslime? Sagt jedenfalls das Siegel des Islams, das schöne, allerschönste Vorbild himself. Er wird uns doch nicht in die Irre haben führen wollen?

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      • schum74 schreibt:

        Tu n’aimes plus les sucreries?

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      • Aristobulus schreibt:

        … so wie mir das neulich während zweier Stunden ein freundlicher Ägypter erklärt hat, indem er mir seinen Antisemitismus erklärte:
        Mussa sprach Arabisch. Ähmnein, sagte ich, Mosche sprach Hebräisch. Ähm, sagte er. Ich erklärte ihm die Bronzezeit und die Sprachverwandtschaften, erwähnte, dass die ersten arabischen Inschriften vergleichsweise neu sind. Er sagte, er habe überhaupt nichts gegen Juden!, nur was gegen diese Anderen. Ähm?, frug ich. Er meinte die Zionisten. Ah so. Und die Juden hätten die Torah verfälscht, so stehe es im Koran. Sagte ich. Ähm?, sagte er, das stehe da nicht. Doch, steht es, sagte ich.

        – Vom Jiddn aus gesehen hat der Jid von Anfang an was gegen den Islam, weil Mohammed als erste Amtshandlung die Judenmassaker in Medina 627 und in Chaibar 628 veranstaltet hat, und weil seitdem Übergriffe und Morde an Juden im Koran als fromm und heilig bezeichnet werden.

        – Vom Moslem aus gesehen hat der Jud‘ von Anfang an was gegen den Islam, weil zwei Juden den Mohammed „verspottet“ (also kritisiert, oh ah, Islamkritik!, a jidische Erfindung!) hatten vor dem Pogrom, und sowas geht ja gar nicht.

        – Von europäischen Ottonormalverbraucher aus gesehen hat der Jud‘ von Anfang an was gegen den Frieden, weil er immer meckert und querschlägt und immer Zwietracht säht, besonders gegen die dauergedenmütigten Araber, also gegen den Islam, der Frieden bedeutet.

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      • Aristobulus schreibt:

        Les sucreries, mai si!, j’arrive.

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