Die Araber von Drove

Heinrich Böll liebt die Nordeifel und verabscheut die nahe Großstadt Düren. Böll bezeichnet die „Riesenstadt“ Düren als Babylon nicht wegen des Sprachgewirrs. 1985 schreibt er den Aufsatz „Die Juden von Drove“, da vor langer Zeit in Drove sehr viele Juden gelebt haben, die das Dorfbild geprägt haben. Es hat in Drove auch ein Synagoge gegeben, die zu Ehren Luthers an seinem Geburtstag angezündet wird. Heute zeugen am Ortsrand einige verwitterte Grabsteine im jüdischen Friedhof von den ehemals lebenden Juden von Drove. Nun leben nur wenige Juden in der Nordeifel.

Im Gegensatz zu den Nachbargemeinden werden bisher in Drove keine Judenstolpersteine in den Gehwegen eingelassen. Die Bürger von Drove werden zu keiner Selbstentnazifizierung überredet.

In Düren hingegen gedeihen die Judenstolpersteine in den schmutzigen Trottoirs. Die Judensteine werden gewienert, wenn sich ein hoher, sich philosemitisch gebender, Israel hassender religiöser Besuch ansagt, um anschließend erneut in den Dreck der Straße zurück zu dämmern.

Die Juden von Drove, die Deutschland nicht rechtzeitig verlassen, werden umgebracht. Noch sind sie nicht vergast, da werden ihre Häuser und Höfe unter den verbliebenen Einwohnern aufgeteilt. Das ist anderswo in der Eifel, dort wo heute Judenstolpergedenksteine die Gehwege zieren, nicht anders verlaufen. Warum denn auch? Die Eifeler sind pragmatisch. Wenn sich nicht die Einwohner bereichern, dann greifen die Bonzen und Parteigenossen zu. Und schließlich muss man sich doch um das von den Juden verlassene Vieh kümmern. Was können die Rinder dafür, dass ihre Besitzer keine Arier unter ihren Vorfahren nachweisen können?

Heute ins das Dorf Drove eingemeindet und wird von 2.300 Menschen bewohnt, darunter keine Juden. Drove lebt von der Landwirtschaft, vom Handwerke und von den Menschen, die in der „Kleinen Hure Babylon“ ihr Brot verdienen. In der schönen Eifel gedeihen Pflegeheime, die dem Besitzer des Etablissements und den Angestellten ein geregeltes , manchmal gutes Auskommen sichern. In einem Drover Pflegeheim werden 42 alte Menschen bis zum 30. November 2015 pflegerisch liebevoll umsorgt werden. Dann müssen die alten Menschen, die nicht damit gerechnet haben, vor ihrem Tod erneut umziehen, eine neue Bleibe finden. Die Pflegeheime im nahen Nideggen sind nicht ausgelastet und somit willig, die verdienstreiche Aufgabe zu übernehmen.

Die ansonsten unbestechliche Journaille aus Düren verteidigt die Schließung des Pflegeheimes mit der jeden Leser überzeugenden Artikel-Überschrift: Sensibilität ist gefragt. Denn viele Gerüchte kursieren in der Nordeifel, warum das Pflegeheim dicht macht: Krankheit des Besitzers, unbezahlbare bauliche Veränderungen für Pflegeheime, die noch vor der Flüchtlingskrise gesetzlich erlassen worden sind, Geldgier. Es besteht bereits ein Abkommen mit der Bezirksregierung in Köln, das Pflegeheim ohne Umbaumaßnahmen in ein Heim für 300 Flüchtlinge umzuwidmen. Der finanzielle Aspekt habe allerdings keine Rolle bei der Entscheidung zur Schließung des Altenheims gespielt, so die Besitzerin des zukünftigen Flüchtlingsheimes. Doch auch wenn die Bezirksregierung keine Angaben machen kann und will, wie viel Geld pro Flüchtling an die Hausbesitzer überwiesen wird, so kann sogar der Drover Grundschüler ausrechnen, dass 300 Flüchtlinge mehr als 42 zu Pflegende abwerfen.

Einige Angehörige der alten Leute, die ihren erhofften allerletzten Wohnort verlassen müssen, sind erbost. Die Alten selber sind nicht Imstande, sich zu wehren. Die Eifeler Einwohner von Drove sind pragmatisch. Wenn sich nicht die Hausbesitzer in Drove bereichern, dann greifen die Spekulanten aus der Kleinen Hure Düren und der Großen Hure Köln zu. Und schließlich muss man sich doch schon des Dorfbildes wegen um den Erhalt der Immobilie kümmern. Was kann das Gebäude dafür, dass die Alten nicht genügend Gewinn abwerfen?

Die Natur ist immer ausgeglichen. Wenn eine Tierart in einem Biotop ausstirbt, dann siedelt sich dort ein andere Tierart an. Es gibt in der Natur keine Stellen ohne Leben. In der Kultur ist es ähnlich wie in der Natur. Wenn Juden massenweise einen Ort verlassen, dann siedeln sich irgendwann dort Araber an. Mal sehen, was den Bürger von Drove besser gefällt.

PS:

Müddersheim, einem Stadtteil von Vettweiß, mit 750 Einwohnern sind 74 Asylbewerber zugeteilt worden. „Unsere Möglichkeiten sind erschöpft. Müddersheim ist absolut am Limit.“, sagt Ortsvorsteher Jürgen Otto von der SPD. Doch die Müddersheimer irren. Dort, wo Judenstolpergedenksteine die Gehwege zieren, müssen Flüchtlinge ohne jegliche Begrenzung und Einschränkung willkommen geheißen werden. Schließlich sind auch die Juden, derenwegen Stolpersteine angeschafft worden sind, ohne Begrenzung und Einschränkung deportiert worden. Die Selbstentnazifizierung verlangt nach Buße! Wenn die Müddersheimer keine Araber mehr aufnehmen wollen, dann sollen sie die Judenstolpersteine in Vettweiß wieder ausbuddeln.

Stolpersteine, die die Bürger für 120 € das Stück mit Einverständnis der Stadtoberen in die Gehwege versenken, dienen nicht allein dem guten Gewissen, um die toten Juden zu vergessen. Sie sind den Bürgern eine sichtbare Verpflichtung, lebende Araber, die es in ihrer Heimat nicht aushalten, in ihrer Mitte aufzunehmen. Unabhängig ihrer Zahl.

Islam-02

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60 Antworten zu Die Araber von Drove

  1. abusheitan schreibt:

    Der Muslimstern ist aber achteckig und besteht aus zwei übereinanderliegenden, leicht verschobenen Quadraten. Den gab es vor bei Jahren wirklich. Muslime wollten damit verdeutlichen, dass sie Europas neue Juden sind und Angst vor Diskriminierung und Verfolgung haben müssen.

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    • Aristobulus schreibt:

      Ja, müssen sie in der Tat, denn die Deutschen haben damals sechs Millionen Muslime ermordet, auch in Drove und Düren, und Israel beschießt die Muslimländer jeden Tag mit Raketen, und Juden rennen überall in Falluja, Daressalam und Islamabad durch die Gassen und schlitzen wehrlose Muslime auf.

      Aber den sechszackigen Stern mit der Frakturschrift wollen sich die Muslime nicht anstecken, denn warum sechs Zacken?, der Muslimstern in Auschwitz hatte doch immer acht Zacken! Jedoch den komischen sechszackigen stecken sich die Dürener und die Dover Nichtmuslime an, vielleicht weil sie da irgendwas verwechseln, oder weil man sie gehirngewaschen hat, oder aus gegebenen Anlässen, oder auch wegen der Muslima Antep Frankek, die die Juden in Amsterdam ermordet haben. Sie war erst vierzehn.

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      • abusheitan schreibt:

        Hieß die nicht Aisha Faranak?

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      • Aristobulus schreibt:

        😳 Oh weia, stimmt. Sie wurde auch Aisha Nadl-Abd-El-Faraq genannt. Die Juden haben später behauptet, sie sei’s nicht gewesen, sondern habe sich später irgendwie verdickt und mit dem Muezzin Ditib Abboleni rumgetrieben (unverschleiert!), aber das war eine zionistisch-rassistische Imperialistinenz, sowas zu behaupten.

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      • Bachatero schreibt:

        Aus unverrichteten Kreisen verlautet, daß sie nun säuft und Ditib Abboleini sich von ihr distanziert, weil er jetzt mit Yauheni Kaplan im Kirchenkoor singt.

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      • Aristobulus schreibt:

        Kirchen-?, hmmm, ist da nicht neulich aus gut unterrichtetem Gekreise verlautet, dass die jetzt mehr und alle überhaupt Moscheen sind und so?
        Ditib Abboleini soll sich übrigens neulich wieder sehr vorlaut über weltliche Musik geäußert haben, wie man hört. Wenn er weiter so häretisiert, sollten wir ihn wohl köpfen.

        P.S. Und eine gewisse Warraqona Fledbushido soll auch mal mit ihm gewesen sein. Sie soll unbegleitet sein Haus verlassen haben, dann. Tsiss.
        Steinigen?

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      • Bachatero schreibt:

        Rübe runter, aber zack. Warraqona Fledbushido ist, wie photogene NSA Kringel zuckerieren, soo knochig, das eine Steinigung den armen Steinen nicht zumutbar ist. Man könnte Knochenmehl draus machen, als BARF Zusatz, für Hunde und Katzen, oder streunende Flüchtlinge. Ihr ständig pleite gehender Ehemann, Franko Pooph, haette damit sicher eine neue Chance, aber wer die Warraqona freiwillig heiratet, verdient die Pleite.

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      • Aristobulus schreibt:

        … er hat sie doch zwangsgeheir- -!, ‚Schuldigung, hat sie ehrengeheiratet, weil sonst seine Mutter und seine Schwester ihn glatt gepoopht hätten, und das darf doch nicht unter uns Strenggläubigen.
        Okay- – ‚Schuldigung, akbar!, dann muss er halt siebenfache Jzia bezahlen, einfach mal so mal wieder.
        Akbar?

        P.S. Habe heut streunende jüdische Flüchtlinge gesehen, und was soll ich sagen?, die hatten noch immer Hakennasen und vor Allem Geld. Jetzt haben sie keins mehr. Oder Nasen. Das war heut ein echt akbarer Tag.

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  2. Bachatero schreibt:

    Liebe alte Menschen, geradezu alte Mitmenschen, “Die multikulturelle Gesellschaft ist hart, schnell, grausam und wenig solidarisch, sie ist …“ sagt der liebe Daniel Cohn-Bendit 1991, grün und Europa Parlamentarier seit 1994. Diejenigen unter Euch, die seit dem alt geworden sind, immerhin 24 Jahre her, natürlich ganz ohne unsere Schuld, daran seid Ihr ganz alleine selbst schuld, waren es damals noch nicht, oder noch nicht so rundum deb- und senil. Ihr hättet, noch nicht taub und blind, ihm zuhören können, er gab Euch die Gelegenheit zur Präparation auf die Zukunft, die nun Eure Gegenwart geworden ist. Das wir nun zu dieser, Euch so schmerzenden, Maßnahme der sanft stimulierten Relokation greifen müssen, ist nicht unsere Schuld, niemand ist Schuld, es sind die Verhältnisse, die multikulturellen. Nicht, daß wir mit Euch fühlten, aber bitte nehmt es auch nicht persönlich, it’s only business. Wir wünschen viel Spaß und ein langes und abwechslungsreiches Leben in Euren neuen, sicher auch schöneren, Heimen.
    Eure „Jetzt aber raus hier“ Gemeindeverwaltung.

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  3. schum74 schreibt:

    Zwar bin ich nicht befugt, den arabisch-muslimischen Zuwanderern die Mitbenutzung der Alters-und Pflegeheime der Jüdischen Gemeinde zu Berlin anzubieten, aber anregen darf ich sie schon.

    Ich sage ausdrücklich: Mitbenutzung und nicht Alleinnutzung. Die Hälfte der jüdischen Mitbewohner könnte man per Los (auch ‚Pur‘ – Pl. ‚Purim‘ genannt) zur Räumung ihrer Wohnungen bzw. Betten veranlassen, und im gewonnenen Freiraum die Neubürger in spe unterbringen.

    Hauptargument, dem sich kein Vernunftbegabter in der Berliner Stadtverwaltung und in der JG verschließen dürfte: Hier hätten wir einen idealen Ort zur Fortführung der Friedensgespräche, die in Israel und in der PA ins Stocken geraten sind. Zusätzlich könnten Außenminister Steinmeier und noch zu bestimmende Bundestagsabgeordnete sich als Vermittler einen Namen machen.

    Stellen Sie sich vor: Alte Holocaust-Überlebende und junge Syrer bringen in Berlin zustande, was Netanjahu und Abbas, trotz der Engelsgeduld des Letzteren seit Jahren nicht gelingt! Wer wird noch von einer „Flüchtlingskrise“ reden? Die Chance ist da. Ergreifen wir sie!

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    • Aristobulus schreibt:

      Aber Mitbenutzung ist doch eigentlich unstatthaft, wenn wir bedenken, dass sich diese Zionisten seit Jahrhunderten kaum oder so schrecklich ungern vorm Allah und dem Koran niederwerfen, und die haben sogar widersprochen, als unsere linken Kartoffel-Verbündeten 1969 denen im Münchner jüdischen Altersheim mal gezeigt haben, was Hölle heißt!, und seit Jahrtausenden behaupten sie gar, dass der heilige Koran bei ihnen „Tojre“ heiße, und dass Ibrahim ein Jude gewesen sei!
      Mitbenutzung? Tsiss. Ehre unseren Brüdern, Frau. Kapiesch?

      P.S. Und Frieden in Nahost, *pruuust*, daran glaubt vielleicht der Steinmeier. Wir lassen den glauben.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Dabei muss man aber aufpassen, dass nicht umgekehrt er einen glauben lässt, also: Daran glauben lässt, weil er nicht nur glaubt, sondern auch meint und Politik macht, so da unten herum und hinten vorbei…

        So meinende Glauber und glaubende Meiner sind gefährlich, und wennse dann noch Eurozeichen in die Brille gelasert haben, dann rechnen die so, wie der Betreiber des Altenheimes und der nunmehrigen Unterkunft oder unser Steinmeier, wenn ihm der Gabriel das iranische und das arabische Marktpotential gezeigt hat und er das sowieso schon kannte und nun beweisen will, dass sogar besser und umgekehrt auch der Gabriel noch viel besserer…

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    • Bachatero schreibt:

      Ich möchte das mal in eine Linie Stellen mit den prophetischen Worten des lieben Daniel CB. Nehmt ihr dieses großzügige, von Herzen kommende, Angebot HEUTE nicht an, dann wundert Euch bitte nicht, wenn DANN (also bald) auf 100% der Purim ein R (für raus) steht. Da wir den Freiwilligen unnötige Härten ersparen wollen, empfiehlt sich eine Umsiedlung direkt nach Israel, z.B. auf die Golan Höhen. Da haben sie, als Neuankömmlinge einen guten Überblick und sind auch leicht erreichbar. Das dämpft vielleicht den Neid auf die Zurückgebliebenen und den Verlust der Möglichkeit, an den Friedensschaffenden Maßnahmen in Berlin teilzunehmen. Schnell freiwillig melden, begrenztes Angebot!

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Ich wäre mit dem Begriff Angebot vorsichtig: Durch Annahme kommt da schnell ein Vertrag zustande…

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      • Bachatero schreibt:

        Ich Naivling wollte doch nur … distanziere mich sofort von Allem, einschließlich des Gegenteils und schiebe alles auf Schum, die damit angefangen hat.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Aber Schum hat ja salvatorisch erklärt, keine Vollmacht zu haben… Das eröffnet doch noch eine Chance, da wieder raus zu kommen, also für sie; was mit den Heimbewohnern wird: – ?

        Schließlich haben wir sowas wie Notstand dann, also Notstand, und dazu gibt es dann auch Gesetze und da soll man sich ja wundern, was da so drin steht, so an Außerkraftsetzung und so und wie die dann denen nützlich werden können, die dazumal am dagegensten gewesen waren….

        Also, wenn es ein waltendes Gesetz in der Geschichte gibt, ist das vielleicht eine gewisse Freude am Treppenwitz, der immer mal wieder an ihr auffällt…

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      • Bachatero schreibt:

        Auf Salvatores ist wenig Verlaß, sie kommen spät, meistens gar nicht und waren bisher immer Impostoren, also auch eine Art Treppenwitz, nur nicht zum Lachen. Aber sie muß in jedem Fall Vorsicht walten lassen, denn ‚Anregung‘ (allgemein xxx-regen, überall, wo etwas ‚regt‘) ist in ‚EUspeak, inzwischen mit ‚Hetze‘ assoziiert. Ist denn der Satz: „Hauptargument, dem sich kein Vernunftbegabter in der Berliner Stadtverwaltung und in der JG verschließen dürfte: …“ keine Hetze? Die Unterstellung, es gäbe in der Berliner Standverwaltung ‚Vernunftbegabte‘, würde nicht nur direkt zum EU weiten Notstand führen, sondern muß ja seit „ist er schon fertig“ BER als blatant provokativ, fast schon ‚crimethink‘ bewertet werden? Schum hat Mut bewiesen, das so kompromißlos anzuregen, vale, ich dagegen distanziere mich weiterhin meilenweit von allen Altenheimen der ‚EU“ und insbesondere von deren Bewohnern, die ja selbstverschuldet gealtert sind und auch nicht auf Daniel gehört. haben

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      • Aristobulus schreibt:

        … also, es gibt schon Salvatoren.
        Die Meisten salvieren leider nur sich selbst, aber Einer scheint das ein einziges Mal anders gemacht zu haben, nämlich der Folgende: Der Salvator Andorras (immerhin!, das Land Andorra ist zwar klein und winzig und hochgelegen und überhaupt zwischen allen Stühlen, es soll aber doch als Land gelten), also Andorras Salvator (genau am 11. Juli 1934, als Andorra gerettet werden musste) war ein gewisser Boris Mikhailovitch von Skossyreff-Mawrusow aus Wilne in Litauen, ehemals Russland, der laut der englischen Wikipedia sogar Jude gewesen sein soll, https://en.wikipedia.org/wiki/Boris_Skossyreff , laut der französischen (viel détaillierteren) aber kaum oder gar nicht Jude, dafür aber Spion, Emigrant, Diplomat, Holländer, Scheckbetrüger, Millionärsgattinnenbegleiter, Nansenpassinhaber, Heiratsschwindler, Salonlöwe und Steuergegner, und dann wurde er Prinzregent (König) von Andorra für 13 Tage.
        Das andorranische Quasiparlament, dem er ein künftiges Steuerparadies vorgeschlagen hatte, wählte ihn sofort fast einstimmig, alle Abgeordnete außer Einem führten sofort die Monarchie ein (das andorranische Parlament bestand aus 23 Mann), aber der Einzige, der was gegen den Prinzregenten Boris I. hatte, ein gewisser Monsieur Cinto, fuhr zum Bischof von Urgell, der ihn aus klerikalen Gründen beim französischen Präsidenten Lebrun anschwärzte, obwohl nein weil Prinzregent Boris I. für ganz Andorra sofort Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit, Steuerfreiheit und überhaupt Freies eingeführt hatte. Also die spanische Guardia Civil, damals republikanisch humorlos, verhaftete leider den Wahlkönig, Prinzregenten und Erretter Andorras.
        https://fr.wikipedia.org/wiki/Boris_Skossyreff

        Seitdem ist Andorra gerettet. Obwohl es immer noch sehr klein ist
        Ohne den armen Boris I. wäre es wohl ganz weg.
        (Und dann war da noch diese Sache mit dem Steuerparadies. Andorra ist jetzt nämlich eins, und ohne diesen Boris wär das ja auch nicht.
        Sollte uns das nicht zu denken geben?)
        Einfach so🙂

        (Pardon für den Exkurs; er bot sich grad so an ojfn Schabbes, ach à propos, a guttes Schabbeswochenende Euch hier)

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      • Bachatero schreibt:

        Ja, sehr ermutigend. Ein Salvatore, der ein Paradies hinterlaesst, sei’s auch nur ein Steuerparadies, muß als quasi echt angesehen werden, jedenfalls salvatorisch nicht unbegabt. Dagegen hinterließ uns Salvatore Adamo nur Inshallah, was ja nu nicht reicht.

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      • Aristobulus schreibt:

        … darin singt einer sha’lalala-sha’lalala?, habe da noch sowas im Ohr kleben, wohl eine Paraphrasierung der ersten Sure, die geht auch mit Schalala drin. Ach, von der kann ich nie genug kriegen.
        Fein, dass die Strenggläubigkeit offenbar seit des salvatorischen Adams Zeiten das Paradies erschafft, erschafft und erschafft, um gar nicht wieder damit aufzuhören, bis jeder genug hat.

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      • Bachatero schreibt:

        Schalala, weil es eine ikognito haram sure an Donna Schalala war, libanesische US Maronitin, damals gerade bachelorette, die er heimlich liebte, aber nicht konnte, denn Inschalala, Alalah trubidumm.

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      • Aristobulus schreibt:

        LOL. Also diese hier:

        Die Frisur sey ihr gnädig verziehen, zumal man nun erkennt, wieso auch der Adamski himself die seinige seitdem immer so rettend mit sich herumträgt

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      • Bachatero schreibt:

        Die Frisur als Waffe im Kampf gegen die gefährliche weibliche Erotik. Schalala wußte warum sie die Frise trug, sie hatte enge Beziehungen zu Bill Clinton, muß ich mehr verraten?

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      • Bachatero schreibt:

        PS. Man stelle sich vor, Donna, Augen zu und Karriere im Sinn, wird weich und ihr Haupt würde sich langsam ergeben dem nähern, der Karrieren macht, mit DER Frise, ich wollt‘ mich nicht drauf versteifen, daß er da hart bleiben würde (der Bill). Das könnte Donna gesaved haben – Brücke zu Salvatore, der’s ihr geraten habe mag.

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      • Aristobulus schreibt:

        Waah. Bitte nicht😦

        (Im Donnenmilieu gibt’s seitdem so einen running Ausruf, „nich‘ in die Haare Bill!!“, pardon, wo waren wir grad?, beim Islam und so, na dann.)

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      • Bachatero schreibt:

        LOL. Besser in die Haare, als in die Moschee.

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      • Aristobulus schreibt:

        Ja, weil die Moschee dann zu Berge steht und sich so sabbschich kringelt, und was wird dann aus dem Stolze und der Reinheit des Muselmanns?

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      • Bachatero schreibt:

        Die werden einfach weggeblasen, pfffft, weg, Donna kann das, sonst holen wir Monica.

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    • Clas Lehmann schreibt:

      Die Hälfte…? Das tritt doch den globalen Proporz mit Füßen…

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      • Aristobulus schreibt:

        Ja, dieser Proporz geht bekanntlich wie folgt, einskommadrei Milliarden ganzganze Fußtreter gegen ein paar versprengte Füßerenner.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Eben, eben. Und da einfach mal so die Hälfte von dem, was man zuvor ganz hatte, statt so mir nichts, Dir alles, gemäß dem Proporze, zu beanspruchen? Und weg zu gehen, unter Zurücklassung des proportionalen Restes? Verzeihung erbittend, dass er so schäbig sei?

        Das fördert nicht den Frieden mit den darob Enttäuschten. Da muss man sich dann nicht wundern.

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  4. schum74 schreibt:

    Nicht vorhandene Juden durch Araber zu ersetzen, ist die eine Option. Die andere ist es, die Nichtvorhandenen durch Linksradikale zu ersetzen. Sie stutzen? Hätte ich auch, wenn ein Zwischenfall in Paris nicht gezeigt hätte, dass so was geht.

    Stellen Sie sich vor, Sie wollen mit einem Trupp Friedensbewegter ein koscheres Restaurant überfallen. Im Trupp vorhanden: Araber und einheimische Gojim. Was Ihnen fehlt, um der Aktion den ultimativen Schick zu geben: echte Juden wie Shlomo Sand und Evelyn Hechtin. Was macht man da? Womit die Reihen aufhübschen? Ich setze voraus, dass Sie kein Dummer sind, ja? Sie denken nach: Menschen kann man nun mal nicht aus dem Boden stampfen. Die Zeiten, da König Kadmos Zähne in die Erde senkte, woraus Krieger in voller Montur dem Boden entsprangen, sind endgültig vorbei. „Ok“, denken Sie weiter. „Die Juden hab ich nicht. Was habe ich aber? Wörter“. Wörter hat man immer. Und da kommt er Ihnen schon, der newtonsche Blitz: „Ich nenne meinen Trupp ‚ligue révolutionnaire juive’“. Genial? Genial.

    Und so geschah, dass am 2. November auf dem Pariser Boulevard Voltaire in einem koscheren Restaurant eine ligue révolutionnaire juive mit’m Gebrüll „Mort aux Juifs!“ die noch vorhandenen Juden echt zu Tode erschreckte. … die wenn sie klug sind, bald das Feld räumen werden. Worauf dann Option Nr. 1 wieder greift.

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    • Bachatero schreibt:

      Na, wenn Krieg Frieden ist und Unwissenheit Stärke und darüber hinaus noch rot blau und plus minus, ja dann steht der Gleichung Moslems sind Juden nix mehr im Wege. Diese Worthexereien sind ja normaler EUspeak und werden von den richtigen geglaubt.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Nee, nee.

        Da muss erst Friegen Kried werden und Unstissenkeit Härwe, blot rau und mus plinus.

        Will heißen: Sinn darf dem, das da so vorne wie hinten wie hoch behauptet wird, nicht einmal anheftbar sein… nicht einmal einzelnen Worten.

        Und mir scheint seit Jahren, dass diese unsägliche Fernsehsendung mit dem Container und den kleinen Gestalten darin, die man da bei was immer beobachten kann, genau der verballhornenden Verharmlosung von Orwells BB dient, und zu nix anderem, auf dass er werden könne und kommen und uns die Schokoladenrationen erhöhen…

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    • Clas Lehmann schreibt:

      Aber das Fehlen der Mme. Esox kann doch gerade nicht wirklich festgestellt werden. Das Problem ist doch mehr, dass die eben nicht fehlt, sondern der eigenen Entbehrlichkeit seit Jahren trotzt.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Sie kann nur nicht überall sein.

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      • Bachatero schreibt:

        Wehr sitr daenn Mme. Esox?

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Esox lucius, ein Weibchen.

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      • Bachatero schreibt:

        Ein FischIn! Da muß man drauf kommen können. Die Briten sollen ‚pike‘ sagen, sagt Gugl. Bist Du Fischologe, Clas, oder nur niederschmetternd gebildet?

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Nee, ich bin studierte Reinigungskraft, und in den Pausenräumen, die ich da sauber mache, liegt immer so eine Angelzeitung speziell für Raubfischangler, die heißt nach der Gattung… Die Dame möchte man ja nicht via Google anködern, hier; also kam mir da der wissenschaftliche Name, der sich überdies noch sinnig reimt, da recht zu pass.

        (Vor dem Hintergrund ist mir überdies der Fachkräftemangel hierzulande nicht so recht ersichtlich geworden, nebenbei)

        Ganz ungebildet bin ich aber dennoch nicht, habe es aber sonst mehr mit Botanik, Insekten und Bienen und Agrarwissenschaft sowie hier und da mal ein Stückchen Literatur und Poesie.

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      • Bachatero schreibt:

        Ah schön, hört sich gut an, ein Mensch. Ich dachte schon an so ein Bildungsungetüm, das bei Jauch die Millonen scheffelt könnte ohne je Fehler zu machen. Insekten, ja liebe ich auch, besonders die hiesigen Bienen, ungewöhnlich groß, farblich distinkt und fliegen tunse auch nicht, aber summen, oder besser summieren😉 .

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Nee, bei den Jauch… ich war mal wo zu Gast, da lief der gerade… nicht gut für den Teint; und was daselbst als Bildungsfrage alles vorkommen kann: Film, Funk, Fernsehn und die dazugehörigen DarstellerInnen, Schlagersänger unter Musik: Und dann sowieso im Fernsehn…! Nee. Geh ich nicht hin.

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  5. HanSen schreibt:

    On Friday, the Prosecutor’s Office in Paris requested a fine of 10,000 euros to be imposed on Eric Zemmour, who is charged with inciting hatred against Muslims, for remarks he made to the Italian newspaper Corriere della Sera in October 2014. In particular, he stated there that the Muslims „have their Civil Code, it’s the Koran,“ that they „live among themselves, in the banlieues [suburbs]. The French have to leave there […] I think that we are heading towards chaos. This situation of a people inside a people, Muslims inside the French people, will lead us to chaos and civil war.“ And he added: „Millions of people are living here, in France, but don’t want to live like the French do.“

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    • Aristobulus schreibt:

      Danke, Hansen.
      Die Quelle:
      http://diversitymachtfrei.blogspot.de/2015/11/france-jewish-commentator-charged-with.html (englische Übersetzung aus der französischen Libération)

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Französche Justiz kenne ich nur aus Zeichnungen von Daumier… Aus den Zitaten ist doch nix in Europa justiziables ersichtlich. Worauf wollen die denn da eine Geldstrafe stützen? Oder überhaupt ein Urteil, das kein Freispruch ist?

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      • Aristobulus schreibt:

        Clas, die Betreiberin einer bedeutenden französischen Webseite, die Journalistin Christine T. (wie heißt sie??, Teisier?, ich finde nichts, Schum weiß den Namen bestimmt) wurde im vorigen Jahr zu 3500 Euro Strafe verurteilt, weil sie auf der Straße, als sie von schreienden Mohammedanern umringt wurde, diese anschrie: „l’islam est une atrocité!“

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Und was soll das sein? der Versuch, Moslems den Rechtsweg schmackhaft zu machen? Schlagt sie nicht tot, zeigt sie an, und wir verurtellen die dann? Sowas kann doch keinen Bestand haben! Kann es einfach nicht, weil’s das nicht darf!

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      • schum74 schreibt:

        Christine Tasin, cher. Christine s’appelle Tasin de son nom de famille.

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      • schum74 schreibt:

        Genaues Zitat: „L’islam est une saloperie“ – Islam ist eine Sauerei.
        Peppiger, nicht? Außerdem darf man’s inzwischen offiziell behaupten, weil Christine Tasin in zweiter Instanz frei gesprochen worden ist. Die französische Justiz ist meist Daumier-haftig. Aber es gibt Ausnahmen.

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      • Aristobulus schreibt:

        Ah voilààà. Schankedön🙂

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      • schum74 schreibt:

        Alain Finkielkraut :

        Oui, je voudrais citer Pierre Manent : « Le politiquement correct est la langue artificielle de gens qui tremblent à l’idée de ce qui pourrait arriver s’ils arrêtaient de se mentir. » Il me semble que plus l’immigration devient un problème, plus on nous explique que c’est une chance, et plus on s’acharne contre ceux qui persistent à voir ce qu’ils voient.

        [Ich möchte Pierre Manent zitieren: „Die politische Korrektheit ist die Kunstsprache von Leuten, die bei dem Gedanken erzittern, was passieren könnte, wenn sie aufhörten, sich zu belügen.“ Mir scheint, je mehr die Einwanderung zum Problem wird, desto mehr erzählt man uns, sie wäre eine Bereicherung, desto verbitterter bekämpft man jene, die darauf bestehen, das zu sehen, was sie sehen.]

        (Boulevard Voltaire, 01.01.2015 : Entretien avec Alain Finkielkraut : « Il y a un climat d’intolérance qu’il faut combattre sans hésitation »)

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Danke, Schum, sowohl für den Namen, als auch für die Information, dass das in zweiter Instanz dann doch richtig gestellt wurde…

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    • Bachatero schreibt:

      „France: Jewish commentator charged with inciting hatred against Muslims“. Das ist die Überschrift des Bildes, könnte bedeutsam sein, wenn man möchte.

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      • Aristobulus schreibt:

        Yep.
        Weil das wohl eine sowohl die Juden verachtende als auch die Mohammedaner ablehnende Seite ist, die uns‘ HanSen da zitiert hat, und für Leute, die diese Art Verblendung pflegen (die auch bei PI vorkommt, Kewil, gell?), wird es plötzlich sehr schwierig und leidvoll, wenn ein Jud‘ ihnen bei der Ablehnung des Islams Recht gibt, ja nicht nur das!, sondern wenn er gar ‚vom System‘ angeklagt und vor Gericht gezerrt wird.
        Also bringen sie es.
        Weswegen sie als erstes Wort in die Überschrift „Jewish“ tun. Weil sie sonst nur Juden erschnüffeln, die irgend Flüchtige behandeln oder sich für Kranke einsetzen (weswegen sie überall auf die Juden deuten, deuten und deuten, weil die Juden an der Islamisierung Europas Schuld seien), aber hier vertritt plötzlich ein namhafter Journalist die Anti-Scharia-Position, und sie müssen’s bringen Trotz ihrer Antijudenbesessenheit, hach!, und es lässt sie mit den Zähnen knirschen, dass sie drauf angewiesen sind, über einen jüd’schen Abschaum mal NICHT wie über einen jüd’schen Abschaum zu berichten.
        Die sind so arm dran, und wajjj, die tun mir so Leid 😀

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      • Bachatero schreibt:

        Kann ich nachvollziehen, aber so weit habe ich beim Lesen nicht gedacht, wußte ja über den Charakter der Seite nicht mehr, als das die englische Übersetzung das ‚Jewish‘ gedisht hat. Das schien mir verdächtig, weil ohne ‚J‘ die Aussage ohne Brisanz wäre, das kommt doch wahrscheinlich tagtäglich in Nachrichten, Doku’s, etc. vor, ohne das es einer auch nur merkt. Kewil, ja hm, PI kann und tu‘ ich kaum noch lesen, ist richtig Arbeit. Manno, ich bin so froh, das ich dieses EUropa hinter mir habe, sonst sicher Haligaly. Man stelle sich vor, ich lebe in einer Insel, auf der 99,99999991 % der Leute nicht nur noch keinen Muslim gesehen haben, sondern 99,99995 % nicht einmal wissen wattat is. Das kann man, bei heutigen Standards, fast ein Paradies nennen, mit vielen jungen Frauen für jeden (mehr als 72 garantiert, in allen Farben) und – man muß dafür nicht explodieren. Das mußte mal raus.😉

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      • Aristobulus schreibt:

        🙂 🙂

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