Der Rassismus erreicht das deutsche Bildungsbürgertum

In der Zeitschrift des ehrwürdigen Philologenverbandes hat sich ein unverzeihlicher Faux pas eingeschlichen. Der Leitartikel „Flüchtlingsdebatte: Anpassung an unsere Grundwerte erforderlich“ ist derart politisch inkorrekt, dass die Schelte durch die ganze Deutsche Republik hörbar wird. Der Vorsitzende und die stellvertretende Vorsitzende des Philologenverbandes Sachsen-Anhalts behaupten auszugsweise folgendes:

Eine Immigranteninvasion überschwappt Deutschland … Ohne Zweifel ist es unsere humane Pflicht, Menschen, die in existentielle Not durch Krieg und politische Verfolgung geraten sind, zu helfen. Aber es ist ungemein schwer, diese von den Leuten zu unterscheiden, die aus … kriminellen Motiven in unser Land kommen.

Wenn man die aktuellen Bilder der Flüchtlingswelle verfolgt, ist es nicht zu übersehen, dass viele junge, kräftige, meist muslimische Männer als Asylbewerber die Bundesrepublik Deutschland auserkoren haben, weil sie hier ideale Aufnahmebedingungen vorfinden oder das zumindest glauben.

Sicher brauchen wir angesichts unserer Kinderarmut (geringe Kinderzahl) gerade junge, gut ausgebildete oder zumindest integrationswillige junge Menschen, die auch in Zukunft unsere sozialen Systeme sichern helfen. Die Politik hat allerdings in der Vergangenheit nicht gerade bewiesen, dass sie eine gezielte Einwanderung zielführend zu managen weiß.

Viele der Männer kommen ohne ihre Familie oder Frauen und sicher nicht immer mit den ehrlichsten Absichten. Es ist nur ganz natürlich, dass diese jungen, oft auch ungebildeten Männer ein Bedürfnis nach Sexualität haben. Mit einer undifferenzierten Willkommenskultur können wir diese Probleme nicht lösen.

Als verantwortungsbewusste Pädagogen stellen wir uns die Frage: Wie können wir unsere jungen Mädchen im Alter ab 12 Jahren so aufklären, dass sie sich nicht auf ein oberflächliches sexuelles Abenteuer mit attraktiven muslimischen Männern einlassen? Hinzu kommt noch, dass in sozialen Brennpunktschulen mit extrem hohen nichtdeutschen Schüleranteil Lehrerinnen und Lehrer beschimpft und sogar gedemütigt werden.

Die Fehler aus der Vergangenheit – besonders im Zuge der ersten Einwanderungswelle der späten fünfziger und frühen sechziger Jahre – wo in regelrechten Ausländervierteln Parallelgesellschaften mit oft ungebildeter Arbeitnehmerschaft entstanden, deren Bewohner noch dazu keine oder kaum Bereitschaft zeigten, sich wirklich ernsthaft integrieren zu wollen, dürfen sich keinesfalls wiederholen.

Der Aufschrei durch die Republik auf diesen Artikel hin ist gerechtfertigt. PhilologInnen und PädagogInnen, denen wir das Glück unserer Kinder anvertrauen, behaupten, dass es unter den männlichen Flüchtlingen aus arabischen Ländern und aus Afrika Lüstlinge gibt, die auf unsere Töchter und Frauen scharf sind. Das ist purer Rassismus und purer Neid auf die Potenz der jungen Männer aus Afrika und den arabischen Ländern! Eine solche Hetze erwartet der gebildete Leser nicht einmal bei der CSU! Die PhilologInnen und PädagogInnen sollten sich schämen!

Um dieser Hetze entgegenzutreten ist es die Pflicht einer jeden deutschen Mutter und eines jeden deutschen Vaters, die 12-jährigen Töchter zu bestärken, sich um junge alleinstehende muslimische Männer zu kümmern! Schweden soll uns ein Vorbild sein! Sollte es dennoch zu sexuellen Übergriffe kommen, so ist den PhilologInnen und PädagogInnen die ganze Schuld zuzuschreiben. Schließlich hätten sie uns warnen können, statt rassistische Pamphlete zu verbreiten!

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104 Antworten zu Der Rassismus erreicht das deutsche Bildungsbürgertum

  1. Aristobulus schreibt:

    Die Grafik, wenngleich zunächst vielleicht rätselhaft erscheinend, zeigt in tiefer nein zutiefster Weise den Kern des Problems.
    Aber diese Grafik ist aus dem westlichen Blickwinkel gegrafikt. Buuuh! Die Willkommenskultur verpflichtet jedoch auch Dich, lieber Nathan, in der ersten Zeile anzufangen mit der Empathie und den einen Kreis ganz wichtig bärtig, laut und hornig zu machen, hingegen den anderen Kreis ganz dünn, fast unsichtbar (wahlweise mit Schatten drum, vulgo Burka). Also einen richtigen Kreis im Sinne von KRReis, hingegen den anderen als bloßen Umriss im Acker (siehe die Vorschrift in ’ner Sure).
    Weil; sonscht is man doch ein Rassist, Imperialist, Patriarchalist, Antischwedist, usf.

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  2. Dante schreibt:

    Nun ja, als Philologe sollte man mit der Sprache so gut umgehen können, dass man Befürchtungen so formulieren kann, dass sich dies nicht als „rassistisch“ auslegen lässt.

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    • Aristobulus schreibt:

      Na viel Spaß beim Versuch😉
      Der Vorwurf, etwas sei rassistisch, ist derzeit in 99% der Fälle leider keine Auslegung, sondern purer Reflex. Der dann nichts und wieder mal nichts mit Reflexion zu tun hat

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      • Dante schreibt:

        Das Wort „Rassismus“ ist mittlerweile zugegebenermaßen ziemlich ausgelutscht und wird so inflationär verwendet wie die Mark im Laufe der 1920er Jahre.
        Vermeidet man jedoch kollektive Zuschreibungen (à la „die sind so“), mag der Rassismusvorwurf zwar weiterhin von Exemplaren des Homo Postsapiens Hyperxenophilicus erhoben, von verbliebenen Homo Sapiens-Individuen jedoch leicht als Idiotie erkannt werden.

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      • Dante schreibt:

        Ich lese gerade, was ich da geschrieben habe. Man weiß, was gemeint ist, aber meine Formulierung verrät meine Ablenkung. Es sollte z.B. heißen:
        „…und wird so inflationiert wie die Mark im Laufe der frühen 1920er Jahre.“

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      • Aristobulus schreibt:

        … die hat man ja inflationär verwendet, Dante, indem die Mark eine rein rechnerische Größe gewesen ist, die man aus Selbstzweck weiter aufpumpte und aufpumpte, um nicht mehr zurück zu können.

        So wie beim Rassismus. Der gilt als Währung. Wer nicht notorisch damit wedelt, wenn wer eine abweichende Meinung hat, gilt bald selber als Rassist und kriegt keinen Kredit mehr.

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    • caruso schreibt:

      Eine bodenlose Frechheit von mit: Ich habe noch nie ein Buch oder einen Aufsatz eines Germanisten gelesen (sehr viel war es auch nicht), die ein gutes Deutsch schreiben konnten. Warum soll es den Philologen besser gehen?:-)))
      Der oben zitierte Text ist zumindest verständlich. Wer darin Rassismus liest, na ja…
      in einen jeden Text kann man hineinlesen, was man will. Egal, ob es drinnen steht oder nicht.
      lg
      caruso

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  3. schum74 schreibt:

    Es ist so, wie Prof. Norbert Bolz bei Anne Will festgestellt hat: Immer weniger Leute lassen sich zum Schweigen bringen, immer weniger Leute sind bereit, den „neuen Jakobinern“ zu folgen.

    Jeder Islamgegner hat im letzten Jahrzehnt Zeit genug gehabt, sich selbst zu prüfen: Habe ich was gegen Ausländer? Lehne ich fremde Sitten und Gebräuche ab? Lasse ich andere Anschauungen gelten? Geht es mir tatsächlich nur um den Islam und seine Folgeerscheinungen?

    Kommt er zu dem Ergebnis, dass es ihm um Islam pur geht, dann darf/soll er den Mund aufmachen; denn hier steht mehr auf dem Spiel als sein Bisschen Bequemlichkeit. Freiheit ist nicht irgendwas.

    Der Leitartikel des Philologenverbandes ist erstaunlich schlecht geschrieben, aber das ist unwichtig. Genug der Zensur, auch der literarischen! Wichtig ist nur, dass Bürger den Mut gefunden haben, ihre Befürchtungen öffentlich zu machen.

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  4. Dante schreibt:

    Der Wahrheit ist, dass die Bagatellisierung von Übergriffen – seien sie sexuell, judenfeindlich oder beides – durch arabische oder arabischstämmige Menschen Rassismus ist. Wer so was „versteht“, erweckt den Eindruck, dass er in einem arabischen Mann kein selbstverantwortliches Individuum sieht, sondern einen Sklaven seiner Triebe, und in „dem Araber als solchem“ so etwas wie einen natürlichen Feind „des Juden“, wie der Löwe ein natürlicher Feind der Antilope ist.

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  5. Hessenhenker schreibt:

    Heute Gedenkveranstaltung in Marburg „anlässlich des 77. Jahrestages der Reichsprogromnacht im Garten des Gedenkens“.
    Zahlreiche SPD-Politiker drängen sich dabei in den Vordergrund, die alle unglaublich glaubwürdig sind, nachdem ihr SPD-Bürgermeisterkollege einen antisemitisch motivierten Brandanschlag „LANGWEILIG“ nannte und die SPD dazu nur lahm sagt „der Mann ist ja nicht die SPD“.
    Und während deutsche Antisemiten gerade am Aussterben waren, füllt Merkel mit neuen frischen Antisemiten auf.

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  6. zweitesselbst schreibt:

    Alles Zäune um Egos. Wenn aber die Zäune fallen, kommt die Zeit. Über das Alter Ego

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  7. Thomas ex Gotha schreibt:

    Verbeamteter Trashtalk, Teil 1:
    Ein Gymnasiallehrer, eventuöll bereits vom Klimakterium virile erfasst, sieht im Fernseh „junge, kräftige, meist muslimische Männer“ und denkt als erstes an Sex. Wer könnte es ihm verdenken, nicht wenige Zeitgenossen denken bei jungen kräftigen Männern ebenfalls an Sex und die Religion spielt da keine große Rolle. Aber er denkt nicht an Sex unter Männern, sondern an seine weiblichen Schutzbefohlenen, denen er mit 12 Jahren bereits ein „oberflächliches sexuelles Abenteuer mit attraktiven muslimischen Männern“ zutraut. Und anstatt dass man ihn einen Mannke Mannke nennt, der etwas zu oft „Lolita“ gelesen / geschaut hat, und dem man einzig wünschen kann, eine mildtätige Frühpensionierung würde ihm vom Umgang mit „unseren (!) jungen Mädchen“ erlösen, sieht man in ihm auch noch ein Opfer der Zensur (was Quatsch ist, er konnte ja seinen Text ungehindert, ja ungebremst veröffentlichen) und des „neuen Jakobinismus“. Wenn es denn so wäre: Ich wäre gerne Jakobiner.

    Verbeamteter Trashtalk, Teil 2:
    Ein Professor fordert für ein Buch, das in den wichtigsten Medien des Landes vorabgedruckt / besprochen und millionenfach verkauft wurde, auch noch zusätzlich „Respekt“ und meint: Unterwerfung, denn jegliche Kritik scheint ihm unstatthaft bzw. das Resultat eines „neuen Jakobinismus“ zu sein. Wenn es denn so wäre: s.oben.

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    • Aristobulus schreibt:

      Sie sind halt weder Vater, Thomas, noch haben Sie Aspirationen, um einer zu werden.
      Nu, das können Sie gern so tun.
      Aber dass Sie über andere (sorgenvolle) Väter spotten, die seien im virilen Klimakterium, dächten an merkwürdigen Mannssex und hätten ohnehin einen Lolitakomplex, das ist doch, wie soll ich sagen, ein wenig enttäuschend.

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      • Aristobulus schreibt:

        P.S.
        Sie wären gern Jakobiner. Dann müsste ich als Erz-Girondiste resp. Chouan-in-spe ja rasant vor Ihnen davonrennen, damit Sie mich nicht plötzlich köpfen, nicht?

        P.P.S.
        Schade, ein bisschen weiter oben war’s noch lustig, und jetzt plötzlich gar nicht mehr.

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      • aurorula a. schreibt:

        Köpfen, die Revolution der heiligen Moral, oder der Grund warum sich Jakobiner und IS so nahe stehen?

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      • Dante schreibt:

        Keinesfalls. Die Jakobiner haben sich in einer Zeit, in der anderenorts alle erdenklichen grausamen Hinrichtungsarten an der Tagesordnung (und in Frankreich noch kürzlich gewesen) waren, auf die Enthauptung via Guillotine beschränkt, wenngleich man sagen muss, dass sie sie häufig angewandt haben. Der IS köpft mit stumpfen Brotmessern, um besonders grausam zu sein. Er verbrennt, vergewaltigt und kreuzigt aber auch.

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      • Aristobulus schreibt:

        Dante, die Jakobiner haben das ganze Land zerstört, nebst moderner Propagada (kennst Du die Schmierzeitung „Le Père Duchesne“?), nebst widerlichen Schauprozessen, nebst tausenden von Justizmorden – und nebst dem Völkermord in der Vendée. Dort hat jakobinische Soldateska die Dörfer ausgemordet.
        Warum diese polpotschen Dinge: Sie wollten den Neuen-Menschen erschaffen.

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      • Aristobulus schreibt:

        … die Jakobiner waren immerhin für Freiheit der Zerschlagung, für Gleichheit im gleichen Elend und für Brüderlichkeit mit Robespierre und Danton und Hébert usf., wohingegen der IS für Freiheit der Islamausübung, für Gleichheit (zwingende) der Islamausübung überhaupt Aller und für Brüderlichkeit mit ausschließlich sich selbst ist, wobei der Unterschied, tja, eben!, wo ist der?, vielleicht die Sprüche und Theorien sind anders, aber das allgemeine Köpfen ist durchaus eine gemeinsame Tugend.

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      • Bachatero schreibt:

        Wobei die Vermummten Abdallahs technologisch noch nicht mal bei der gut geölten Guillotine angelangt sind, sondern die Koeppe mit rostigen Billigmacheten aus Brasilien abquetschen.

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      • Aristobulus schreibt:

        Im sibbenzehnten Jahrhundert waren die weiter, da hatten sie immerhin noch glänzende Krummsäbel mit eitel Permutteinlegereien. Und vor tausend Jahren hatten sie gar Damaszener Klingen. Aber heute: Nur noch Blech und Nieten.
        Was lehrt uns das: Je länger geköpft wird, um so kläglicher und unumkehrbarer rückschrittlich wird man.

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      • Dante schreibt:

        Es ist kein Rückschritt, jedenfalls nicht im Sinne eines zeitlichen Zurück. Es ist ein Fortschritt, im Sinne von Fortschritt zu größerer Pein (O’Brien in „1984“ zu Winston Smith). Aber auch diese Art Fortschritt ist nicht unumkehrbar, zumindest die triviale Lösung steht jederzeit offen.

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      • Dante schreibt:

        Das machen die nicht aus technologischer Rückständigkeit, sondern aus Absicht.

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      • Bachatero schreibt:

        Schon, aber ich denke, da kommt eines zum anderen, praktischerweise.

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      • Aristobulus schreibt:

        ..okeh; aus absichtlicher technischer Rückständigkeit.
        Doch dann quasi up-to-date, solches, und gar als modisch postapokalyps‘-modernistisch-ehrensteinzeitlich gelten wollend.

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      • Thomas ex Gotha schreibt:

        „Aber dass Sie über andere (sorgenvolle) Väter spotten, die seien im virilen Klimakterium, dächten an merkwürdigen Mannssex und hätten ohnehin einen Lolitakomplex, das ist doch, wie soll ich sagen, ein wenig enttäuschend.“
        Lesen, Aristobulus, Lesen!
        Mannke schrieb nicht als Vater, er schrieb als Lehrer, genauer: als Lehrerfunktionär und damit als Dunkelgraf einer Parallelgesellschaft seine schwiemeligen Räuberpistolen…

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      • Aristobulus schreibt:

        Sie sind lso FÜR leichte Vergewaltigung streunender Hiesiger, Thomas, und für die kalte Lächerlichmachung derer, die die Realität sehen?

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Die Milde und Grausamkeitsminderung durch die Erfindung des Dr. Guillotin hat mir nie so recht eingeleuchtet, zumal sie durch einen Geschichtsbeamten vermittelt wurde, den deutlich im Verdacht hatte, er traue sich das bei diesem Thema; die Humanität dagegen, die so im 3. Reiche waltete, könne er zu seinem Leidwesen nicht explizid ausführen und würdigen, aus Gründen des ihn hindernden Zeitgeistes, der da ein Beamtenrecht geschaffen habe…!

        Seine Begründung war nämlich, dass die Entkräftung durch Überarbeitung der köpfenden Henker da angesichts der schieren Menge der zu Köpfenden da den Einsatz von Technik erforderlich gemacht habe, nicht wahr?

        Das kam so tiefempfunden rüber…

        Dass man ja auch das Köpfen an sich hätte in Frage stellen können, verneinte er, unter Verweis auf die Notwendigkeiten der Situation, und man könne sich in der dann nicht so dagegen stellen, weil man dann selber und müsse also diese Maschine dann erfinden, erproben, einsetzen…

        Ei freilich…

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      • Dante schreibt:

        Ich für meinen Teil würde als Hinrichtungsart für mich die Enthauptung à la Ethelred Unread („Ethelread der Unvollkommene“) bevorzugen: Mit dem Schwert, dem Henker ins Auge blickend.

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      • Aristobulus schreibt:

        Diese Fresse als Letztes sehen?, also, da gibt’s sicher Netteres.
        Den Hessenhenker bitte auszunehmen. Der darf und soll das.

        (… und durch’s Dazwischenschreiben wird der Zusammenhang hier gehenkt, Clas‘ Kommentar bezog sich auf weiter oben, schade!)

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      • Dante schreibt:

        Den Hessenhenker bitte auszunehmen. Der darf und soll das.

        Der will mich ja auch nicht umbringen.

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      • Dante schreibt:

        Diese Fresse als Letztes sehen?, also, da gibt’s sicher Netteres.

        Es gibt immer Netteres als einen gewaltsamen Tod. Da will ich wenigstens nicht mit gesenktem Haupte irgendwo knien, sondern lieber demjenigen, der mir das Lebenslicht ausblasen will, ins Gesicht grinsen.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Den ich deutlich im Verdacht hatte…

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      • Aristobulus schreibt:

        Wuah. Scheints ein pflichtbewusst pragmatistischer, ja eichmännischer Funktionär des Notwendigen, der.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Gewesen zu sein, hoffentlich denn doch nun inzwischen. Aber ja. So schien er mir und zeigte sich.

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      • Thomas ex Gotha schreibt:

        Das wird jetzt alles ein wenig absurd, oder? Wenn ich, übrigens: im Konjunktiv, schreibe, ich wäre, wenn der „neue Jakobinismus“ (die hier präsentierte Formulierung eines Philosophen, der, nachdem er behauptet hat, Politiker lebten in einer „Parallelgesellschaft“, den „Tabubruch“ eines ebensolchen Politikers lobte) solche Texte wie den von Mannke verhinderte, gerne Jakobiner, entsteht eine Diskussion über die (alten) Jakobiner und diverse Hinrichtungsmethoden, spekuliert man weiterhin über meine sexuellen und sonstigen Vorlieben (Tenor: hat er nicht) und man unterstellt, nur weil ich auf den sexualpathologischen Unterton dieses Textes hingewiesen habe, ich sei für Vergewaltigungen.
        Aber ja doch.

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      • Aristobulus schreibt:

        Na gut.🙂
        Trotzdem schrieben Sie, dass Sie gern Jakobiner seien, oder dass Sie ohnehin Jakobiner seien, oder ohnehin gern, oder einfach so. Was das bedeutet, nu…

        – Aber da möchte ich Sie was Anderes fragen wollen, warum Konjunktiv?, für Deutsche scheint wäre, hätte, könnte, würde in der Tat Konjunktiv zu sein?, für mich ist das Konditional, die Möglichkeitsform, hingegen für Konjunktiv (was ganz Anderes als Konditional, weil nicht auf eine parallele Möglichkeit bezogen, sondern auf ein Ziel hin) halt‘ ich sei, könne, müsse, dürfe.
        Nein?

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      • Dante schreibt:

        Die Worte „da bin ich gerne Jakobiner“ sollten im Zusammenhang verstanden werden. Es ist so wie wenn ich sagen würde: „Wenn es ‚kulturchauvinistisch‘ ist, Zwangsverheiratungen für Vergewaltigung in mittelbarer Täterschaft zu halten, bin ich gern Kulturchauvinist.“

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      • Aristobulus schreibt:

        Ja, er möchte also gern Jakobiner sein, indem der Professor Bolz was gegen all die PC-Jakobinischen hat😉
        Dabei ist Thomas ex Gotha nicht PC. Dafür isser dann doch nicht skrupellos genug. Er wäre nur so gern Jakobiner, einfach mal so.

        Ihm ist heut so nach Robespierre zumut,
        a bissel Robespierre tät gut.

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      • Aristobulus schreibt:

        P.S.
        Leider doch noch etwas zu dem „sexualpathologischen Unterton dieses Textes“.
        Bitte?
        Sie wissen, es ist reiner DDR-Bautzen-Psychiatrisierungsstil, wenn man dem politischen Kontrahenten reinwürgt, er habe’s mit der Psyche.
        Sowas ist mir zuwider (vielleicht haben Sie es nicht so gemeint?)

        Wenn bei dem Thema etwas sexualpathologisch ist, dann sind das die mohammedanischen Vergewaltiger. Gewalttäter, die eingesperrt gehören. Aus.
        80 bis 90% der derzeitigen Vergewaltiger, um’s zu wiederholen (je m’excuse car je me répète), sind Mohammedaner.
        Hingegen jenen, die das feststellen oder es befürchten, zu unterstellen, sie seien sexuell KRANK!, liegt so fernab jeder Realität… ferner ist es so unseriös, peinlich, so taktierend dazu, auch nicht grad sehr schlau, und es bewirkt nicht das Mindeste, hingegen es nützt nur den TÄTERN, und es schadet der Glaubwürdigkeit dessen, der’s äußert.

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      • Dante schreibt:

        Woher stammt diese Zahl, die 80-90%, und worauf bezieht sich das (d.h. weltweit, in Europa, in Norwegen)?

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      • Aristobulus schreibt:

        … pardon, Dante, dafür muss man einfach Statistiken und Erhebungen lesen.
        Aber gut, dass Du mich daran erinnerst!, weil man bei der Nennung von Zahlen ja Quellen anzugeben hat. Was ich oben vergaß.
        Die Zahlen etwa aus Berlin besagen: 80 oder 90% der Gewalttäter in den dortigen Gefängnissen haben einen mohammedanischen Hintergrund.
        Und die Zahlen aus Norwegen UND Schweden besagen, dass 90% der dortigen Vergewaltiger Mohämmische sind.
        Tatsache: Es verhält sich ÜBERALL sonst genauso, wo Mohammedaner sich aufhalten, selbst wenn sie nur 5 oder 10% der Gesamtbevölkerung darstellen.

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      • aurorula a. schreibt:

        hmmm…
        Auf dem Nebengleis: sei, könne, müsse, dürfe habe ich seit Jahren eigentlich nur in der indirekten Rede gehrt, und auch da nicht immer. Wie in: der Wetterbericht sagte, heute Nachmittag könne es regnen. Es regnet hier wirklich *platsch*, aber der Satz ist ein Zitat.

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      • Dante schreibt:

        Der Konjunktiv Präsens wird verwendet in der indirekten Rede und bei der Wiedergabe von Ansichten und dergleichen („Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne und müsse die Kirche als Quelle ihrer Verkündigung außer und neben diesem einen Worte Gottes auch noch andere Ereignisse und Mächte, Gestalten und Wahrheiten als Gottes Offenbarung anerkennen.“, 1. Barmer Theologische Erklärung), aber auch in Wünschen („möge die dritte Intifada das Gegenteil von dem bewirken, wozu sie initiiert wurde“).

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      • aurorula a. schreibt:

        … und bien sur geht es in der indirekten Rede, und gärt nicht. Dibbfähler.

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      • aurorula a. schreibt:

        Wenn bei dem Thema etwas sexualpathologisch ist, dann sind das die mohammedanischen Vergewaltiger. […]Hingegen jenen, die das feststellen oder es befürchten, zu unterstellen, sie seien sexuell KRANK!, liegt so fernab jeder Realität […] es bewirkt nicht das Mindeste, hingegen es nützt nur den TÄTERN

        So und nicht anders ist es.
        Siehe auch:

        http://www.telegraph.co.uk/news/politics/nick-clegg/11333256/Watch-Nick-Cleggs-amazing-answer-to-phone-in-caller-on-Paris-shooting.html

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      • Aristobulus schreibt:

        Es könne regnen🙂 , oh dass es regne!, oh möge es morgen in Strömen gießen (wegen der Blumen), das ist Konjunktiv, die Final-Form, die Wunsch-Form.
        Die man seit etwa 1800 auch für die indirekte Rede benutzt (zuvor und noch heut in der Umgangssprache nahm/nimmt man den Konditional (er sagt, er wär hier g’wesen), vielleicht, um zu unterstreichen, dass es wichtig ist (final, auf’s Ziel bezogen), was einer sagt, wenn man ihn in indirekter Rede zitiert.
        Jedenfalls drückt dieser Konjunktiv was ganz Anderes aus, einen ganz anderen Sachverhelt, als die Möglichkeitsform (Konditional).

        (Im Italienischen und füher im Französischen gibt’s/gab’s gar zwei Konjunktivformen, den des Präsens und den des Imperfekts. Der alte subjonctiv de l’imparfait geht so (von téléphoner): Permettriez que je téléphonasse? Mais allez-y donc🙂
        Im Italienischen sagt man heute noch: Permetterebbe (würden Sie erlauben) che io telefonassi (dass ich telefoniertetete)? )

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    • aurorula a. schreibt:

      Wer gelesen hat was in den Unterkünften passiert (Nötigung, Gewalt, Vergewaltigungen), versteht die Sorge um die Kinder vollauf.
      Ein Pädagoge, der sich Sorgen um das Wohlergehen der Kinder anderer macht tut damit nicht mehr und nicht weniger als einfach … seine Arbeit? Dafür und genau dafür gibt es extra angestellte Leute wie ihn; das ist der Sinn einer pädagogischen Arbeit.
      Unabhängig von der Religion der Kinder, des Pädagogen oder anderer.

      N.B: wäre die Zwölfjährige Muslima, wäre es nach dem Koran sogar erlaubt sie zu heiraten und ganz muslimisch legal.

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      • Thomas ex Gotha schreibt:

        Sie verwechseln Ressentiment (um es einmal vorsichtig auszudrücken) mit Sorge und Populism mit Pädagogik.

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      • schum74 schreibt:

        Alle Verwechsler außer Thomas Ex Gotha?

        Dänemark:

        RT, 29.10.2015: « Au Danemark, un programme enseignera les comportements sexuels locaux aux immigrés »

        Pour lutter contre le nombre important de viols commis par des immigrés, plusieurs partis politiques danois font pression pour que des cours de comportement sexuel soient dispensés dans les classes d’intégration que fréquentent les réfugiés.

        [Um den häufigen, von Migranten verübten Vergewaltigungen zu begegnen, fordern mehrere politische Parteien in Dänemark die Einführung von Sexualverhaltenskursen in den Flüchtlingsklassen.]

        Norwegen:

        Europe-Israël, 30.10.2015 : Norvège : recrudescence d’agressions sexuelles près des centres d’accueil de migrants. Des cours « d’éthique sexuelle » pour les immigrés…

        Norvège. Là-bas, les résidents des centres d’accueil pour réfugiés se voient proposer cinq heures de cours « d’éthique sexuelle » pour familiariser les immigrés avec le comportement des femmes dans le pays.

        On y explique, par exemple, qu’une femme en jupe n’est pas automatiquement une marie-couche-toi-là ou une professionnelle du sexe et que, lorsqu’une jeune fille se déhanche en boite de nuit, une bière à la main, cela ne constitue pas un appel à une partie de jambes en l’air.

        [Auch Norwegen verzeichnet eine Zunahme sexueller Übergriffe um die Aufnahmeeinrichtungen für Zuwanderer. Dort werden den Neuankömmlingen fünf Stunden Unterricht in „Sexualethik“ angeboten. Man erklärt ihnen, dass eine Frau mit Rock nicht notwendig eine Nutte ist, und dass ein Mädchen mit Bier in der Hand in einer Diskothek noch lange nicht zu einer Unten-Ohne-Party einlädt.]

        Fünf Stunden gegen fünf Mal zweihundert Jahre Indoktrination. Allen Lehrern: bien du plaisir!

        Schweden:

        Ich weiß nicht, was für Programme Schweden auflegt, aber der Erfolg scheint mäßig zu sein. Dazu: Ingrid Carlqvist und Lars Hedegaard: „Schweden: Die Vergewaltigungsmetropole des Westens“, Gatestone Institute, 14.02.2015:

        „40 Jahre nachdem das schwedische Parlament einstimmig beschloss, das vormals homogene Schweden in ein multikulturelles Land umzuwandeln, haben Gewaltverbrechen um 300 Prozent und Vergewaltigungen um 1472 Prozent zugenommen. Schweden ist inzwischen an Nummer zwei der Länder mit der höchsten Rate an Vergewaltigungen und wird nur von dem im südlichen Afrika gelegenen Lesotho übertroffen.“

        Zitat Ende.

        Aber das muss Thomas Ex Gotha nicht verunsichern. Auch nicht der notorische Juden- und Schwulenhass unter arabischen Zuwanderern. Ist er ein zwölfjähriges Mädchen? Nein. Ist er Jude? Nein. Ist er schwul? Vermutlich auch nicht. Alors?

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      • Bachatero schreibt:

        Aber irgendwas muß er doch sein? Irgendwo zwischen Dunkelgraf (wie theatralisch) und Blutschink? Staun.😯

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      • Aristobulus schreibt:

        Thomas ex Gotha schwul?, nicht doch. Die Schwulen, die ich so kenne, mögen irgendwie Leute. Aber wen mag Thomas?, nein, falsche Frage. Wen mag er noch weniger als überhaupt alle?
        Okay, auch Schopenhauer mochte niemanden. Sich selbst aber auch nicht. Das isser, der kleine aber feine Unterschied zwischen Schopenhauern und dem Gothaischen.

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  8. CrisisMaven schreibt:

    „zielführend zu managen“ Ja, ja die Philologen. Ein Anglizismus und ein militärischer Begriff. Da wird das nix mit den teutschen Grundwerten. Immerhin wissen wir jetzt, dass alleinstehende Maenner anderer Glaubensrichtungen und vor allem Atheisten keine Gefahr fuer alleinstehende 12jaehrig teutsche Maedel darstellen. Das Maedel nimmt dann zum Date einen Koran mit, macht irgend ein unflaetiges Ding damit und wenn sie es ueberlebt, dann weiss sie, dass sie ungefaehrdet weiterflirten kann. So managt man das (oder heisst das frauagt?) heute. Vielleicht koennte man noch eine App zum Download bereitstellen?

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    • Aristobulus schreibt:

      Zynismus hin oder her, oder bon goût, fall vom Himmel.
      Aber eisige Flapsigkeiten über vergewaltigte Mädchen, na was fällt da auf den Flaps selbst zurück?

      Vielleicht sollten Sie mal vergewaltigt werden, Crisis Maven. Gleich morgen Abend. Sie werden sehen, sowas ist glatt so cool wie Ihr Nick. Da machenSe halt beim Gangbang irgend ein unflätiges Ding mit irgendwas, ne?, und wenn Sie’s überleben, kommen Sie wieder her und schreiben hin, wie Sie das so gemanaged haben.

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    • Bachatero schreibt:

      Wiki: „The word maven comes from Hebrew, meaning „one who understands“, based on an accumulation of knowledge.“ Na, Crisis, wenn das stimmt, sollten sie den Maven streichen. Das 12 Jährige Mädchen mit dem Koran – shudder. Sind sie unsensibel?

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      • Aristobulus schreibt:

        Aven, vulgo gorge oder abysse, könnt‘ auch einfach gähnendes Loch heißen, Abgrund, nachtschwarzer Abyss‘, totes Häschen in der Grube, usf.
        Und das Crisis ist deutlich postsensibel, postneomodern und postantiprofeministisch, daher der billig pawlowsche Verweis, dass es wohl noch andere Vergewaltiger gebe als mohemmedanische Vergewaltiger.

        Bloß, dass derzeit 80 bis 90% aller Vergewaltiger in Europa Mohammedaner sind. Wer das jedoch aus postantirassistischen Metagründen so abgründig verleugnen will, der bespöttelt dann die angeblichen Opfer und tönt das alte rundäugige Doofe vor sich hin, dieses: „Alle?, da hat einer alle gesagt, nein, nicht alle!“, usw. usf., aber nur halt abgewixxter, damit es sich nach watt anhört.

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      • schum74 schreibt:

        Wie ging noch der Witz um den nach Palästina frisch eingewanderten Jecken?
        „Ata mewin? (du verstehst?), fragt ihn ein Kibutznik nach einer Erklärung auf Iwrit. „Nee“, wehrt der Jecke ab, „ich bin nicht mi-Wien (aus Wien), ich bin mi-Berlin“.

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      • Aristobulus schreibt:

        LOL.

        Stellt sich am Tresen ein Fürst dem Moritzl vor, „g’stattn, ich heiße Löwenstein-Wertheim-Freudenberg-.“ – „Schpaß, denkenSe mal, Cousinleben!, ich heiß Freudenheimer!“

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  9. Dante schreibt:

    @Clas Lehmann, 10.11.2015 um 15:17

    Die Milde und Grausamkeitsminderung durch die Erfindung des Dr. Guillotin hat mir nie so recht eingeleuchtet,…

    Ich habe mal gelesen, dass Dr. Guillotin die Guillotine gar nicht erfunden habe. Er habe sie vielmehr als Abgeordneter empfohlen, um grausame und entehrende Hinrichtungsarten abzuschaffen. Irgendwo habe ich auch mal gehört, die ursprüngliche Form der Schneide sei rund gewesen, und ausgerechnet Ludwig XVI. persönlich habe diese Form durch die charakteristische Schrägschneide ersetzt, nicht wissend, dass er selbst eines Tages von der Verbesserung profitieren würde.

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    • Aristobulus schreibt:

      Louis XVI war ein ganz ordentlicher Hobbyschmied und auch sonst ein recht Gutwilliger, der 1780 immerhin Lafayette und eine große Fregatte in den Unabhängigkeitskrieg der USA geschickt hat, um die Republik zu unterstützen. Er tat’s freilich, um den Briten zu schaden, aber das Resultat war ihm nicht ganz unwillkommen.

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    • schum74 schreibt:

      Das Endresultat, die Schwächung der eigenen Monarchie infolge der Schwächung des Monarchie-Regimes im Nachbarland, wird ihm ganz und gar nicht willkommen gewesen sein.
      Aber so sind die Politiker: Hauptsache, dem Gegner eins auswischen: dem britischen Königshaus oder den Schreiern aus Heidenau. Wer wird über den Augenblick hinaus denken?

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      • Aristobulus schreibt:

        … ich sehe ihn auch nicht besonders positiv. Aber als konstitutioneller Monarch hätte er sicher mitgespielt, damit Andere die Barbarei verhüteten, die dann kam.
        Später, unter der Restauration und übers ganze 19. Jahrhundert, haben ihn die Légitimistes als Heiligen dargestellt (die Trödlergeschäfte sind heut noch voll von massenhaften kleinen falschen Portraits der Marie-Antoinette mit Nimbus und entrücktem Blick)

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      • schum74 schreibt:

        Für die Sache der Freiheit war es sicher gut, dass Louis XVI den Unabhängigkeitswilligen im fernen Amerika geholfen hat. Nur: Damit hat Seine Majestät am Ast gesägt, auf dem er saß.

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      • Aristobulus schreibt:

        Malestät hätt‘ geruhen können, sich mehr an den anderen Ästen festzuhalten, aber ach, die lagen so weit weg vom schönen Sonnenast zumitten Versailles‘, und ähemm, die waren auch noch so plebsisch.

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  10. schum74 schreibt:

    Wo ist bloß die Stelle, wo Dante anmerkt, dass die Christen im Gegensatz zu den Moslems niemals getrachtet hätten, alle Juden restlos zu vernichten?

    Zwei Hauptgestalten des jetzigen Tora-Abschnitts, die Zwillingsbrüder Jaakow und Essaw (Esau), stehen nach jüdischer Tradition für Juden und Christen. Wegen einer angeblichen Übervorteilung fasst Essaw Hass gegen Jaakow und schwört, den Bruder umzubringen, sobald ihr Vater Jizchak unter der Erde sein wird.

    Kommentiert Benjamin Duvshani von RCJ (Radio Communautaire Juive):
    Essaw und Jaakow sind Zwillingsbrüder, Söhne eines Vaters. Der Vater muss sterben, damit der Christ den Juden erschlägt. Christen – und nicht nur sie – haben uns einiges angetan. Doch niemand vor den Nazis hat jemals geplant, alle Juden ohne Ausnahme von der Erdoberfläche zu tilgen. Dazu kam es erst, nachdem Nietzsche festgestellt hatte: „Gott ist tot! Gott bleibt tot!“ (Also sprach Zarathustra, 1883-1885).
    Erst der Tod Gottes, der Tod des gemeinsamen Vaters im Himmel, macht den Weg frei für die Barbarei.

    Nicht von Duvshani: Zu den Mohämmern ist das Verhältnis anders. Deren Gott ist niemandes Vater, nicht ihrer und nicht unser. Allah selbst ist der Barbar, der alles bedroht, was seine Herrschaft nicht anerkennt.

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    • Clas Lehmann schreibt:

      Niemand hat je geplant… Wenn man denn vom Mufti absieht, der ja nun auch nicht nur ressentimentiert hat. Wer um Entwicklungshilfe einkommt, der plant doch auch schon.

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      • Aristobulus schreibt:

        Als der ägyptische ‚Präsident‘ Mursi 2013 in Berlin war, um dorten um Geld zu bitten, bekam er achtzig Millionen ca. bar auf die Kralle.
        Später war Mursi weg, und das Geld war schneller weg als wegger. Das mit dem Gelde hatte er geplant. Das mit seinem eigenen Wegsein sicher weniger. Da ist ihm wohl ein Mufti-Missgeschick passiert.

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      • Dante schreibt:

        Wieso die Anführungszeichen bei „Präsident“? Immerhin ister ja gewählt worden. Er war also mit mehr Legitimation ausgestattet als z.B. Mach-Mut-zum-Judenerstechen Abbas.

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      • Aristobulus schreibt:

        Wäre Al Capone z.B. in Cuba (wo die Mafia unumschränkt herrschte) zum Präsidenten gewählt worden, wäre er ein Präsi mit oder ohne Anführungsstriche gewesen?
        Legimation, Schmegitimation, sog i. Mursi war ein Gewaltmensch, Clanchef und Mafioso. Man kann so einen wählen, da, wo man ein ‚Staat‘ ist.

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      • Dante schreibt:

        Legimation, Schmegitimation, sog i. Mursi war ein Gewaltmensch, Clanchef und Mafioso.

        Vielleicht wurde er genau deshalb von einer Mehrheit gewählt. Ägypten ist ein arabisches Land. Ein Araber soll einem Israeli mal gesagt haben, es sei ihnen nie so gut gegangen wie in Israel, aber sie, die Araber, folgten nicht dem, der ihnen ein gutes Leben biete, sondern dem, vor dem sie Angst hätten.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Aristobulus: „Wäre Al Capone z.B. in Cuba (wo die Mafia unumschränkt herrschte) zum Präsidenten gewählt worden, wäre er ein Präsi mit oder ohne Anführungsstriche gewesen?“

        Zum Glück ist Al Capone nicht in der damaligen Ostzone „gewählt“ worden, sonst wäre er Staatsratsvorsitzender gewesen, ohne Anführungsstriche.

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      • Aristobulus schreibt:

        Wahlweise Wirtg’schaftlhuberminister, oder Schalck-Golodkowski-Ausschussdauervorsitzender mit knallvollem Portefeuille🙂

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      • Aristobulus schreibt:

        Und Abbas (Dante, Deine Seitenidee), der notorische Clanchef mit Kassenbrille, Terrorpate im dunkelblauen Anzug, Totalkriegs-Ausrufer gegen die Juden alle Jahre wieder, dessen Amtszeit seit sechs Jahren abgelaufen ist, der mit der Hamas paktiert und überlebenden Attentätern ein defiges Monatssalär gewährt, nu, der wird von der durchbeamteten EU und den Obama-USA wie ein Präsident behandelt. Wie ihresgleichen behandeln sie ihn.
        Bei der merk- und denkwürdigen Demonstration von Staatschefs in Paris nach den Charlie-Hebdo-Morden schlich er neben Merkeln durch die Straße, innig mit ihr konfrèrierend.
        Wer mit dem fraternisiert, der verdient selber Anführungsstriche.

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      • Dante schreibt:

        Bei der merk- und denkwürdigen Demonstration von Staatschefs in Paris nach den Charlie-Hebdo-Morden schlich er neben Merkeln durch die Straße, innig mit ihr konfrèrierend.
        Ich habe mich sofort gefragt, was Abbas auf so einer Demo macht. Er steht doch bestimmt nicht auf Seiten der ermordeten Zeichner, wenngleich vielleicht noch eher als seine Verbündeten von HaSSmas, die ja radikalislamisch sind.
        Im Übrigen wurde den Lesern gleichsam genüsslich unter die Nase gerieben, dass eine orthodoxe jüdische Zeitung in Israel Frau Merkel herausretuschiert habe, da man nach orthodoxer Ansicht Frauen nicht zeigen dürfe.
        Was man, wenn dies stimmt, natürlich auch ganz anders als üblich auslegen kann: Der Ewige darf schließlich ebenfalls nicht dargestellt werden, es muss also durchaus ein Zeichen von Geringschätzung sein…

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      • Bachatero schreibt:

        Wenn’s „kein Zeichen“ heißt, versteh‘ ich’s.

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      • Dante schreibt:

        Es heißt selbstverständlich „kein Zeichen“. Ganz heißt der Kommentar richtig:

        Bei der merk- und denkwürdigen Demonstration von Staatschefs in Paris nach den Charlie-Hebdo-Morden schlich er neben Merkeln durch die Straße, innig mit ihr konfrèrierend.

        Ich habe mich sofort gefragt, was Abbas auf so einer Demo macht. Er steht doch bestimmt nicht auf Seiten der ermordeten Zeichner, wenngleich vielleicht noch eher als seine Verbündeten von HaSSmas, die ja radikalislamisch sind.
        Im Übrigen wurde den Lesern gleichsam genüsslich unter die Nase gerieben, dass eine orthodoxe jüdische Zeitung in Israel Frau Merkel herausretuschiert habe, da man nach orthodoxer Ansicht Frauen nicht zeigen dürfe.
        Was man, wenn dies stimmt, natürlich auch ganz anders als üblich auslegen kann: Der Ewige darf schließlich ebenfalls nicht dargestellt werden, es muss also durchaus kein Zeichen von Geringschätzung sein…

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      • Aristobulus schreibt:

        Nuuu, was macht Terrorpate Abbas auf der selben sinnlosen Party wie ein paar westliche Regierungschefs: So tun, als ob.
        Es geht alles um den Eindruck.
        Propaganda, ja? Das, und nischt sonst.
        Perversion as usual.
        So wie ein gewisser Adolf einst mit einem gewissen Chamberlain das selbe Sofa plattgesessen hat. Nur dass der Adolf diesmal ein wnziges Miniadölfle ist. Nix Neues unter der Sonne. Usw., usf.

        – Wer hat über eine charejdische Zeitung geschrieben; weißt Du noch die Quelle?
        Was ich an derlei charejdischer Fotopersonalpolitik nie verstehe, ist die Rücksichtslosigkeit gegenüber den Leserinnen, denn was sollen die weiter Orthodoxes empfinden, wenn da ein Foto von Matisyahu prangt?

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      • Bachatero schreibt:

        Meinst Du, den männlichen Exemplaren geht es mit Merkel auch so?

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      • Aristobulus schreibt:

        Siehe, manche Wesen sind seltsam, hingegen manche sind sehr, sehr seltsam😀 , und es könnte ja immer noch einer noch oder noch sehrer oder am Sehrsten viel seltsamer sein, als das Protokoll erlaubet.

        P.S.
        Schon bei Heidi Klum hab ich diesbezüglich meine tiefen Zweifel. Aber es gibt immer noch ’ne Steigerung

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      • schum74 schreibt:

        Dante, von einem Verbot, Frauen zu fotografieren, hab ich noch nie was gehört. Geht es am Ende um die Naturej-Karta-Leute? Die sind tatsächlich was Besonderes. Auf Holocaustleugner-Veranstaltungen in Teheran immer dabei. Bei ihnen erbt der Sohn die „Meschiggität“ (Aristobulus) des Vaters (unter Umgehung der Frauen-Genen).

        Und warum Abbas auf so einer Demo mitgemacht hat? Das war die Bedingung, die François Hollande für Netanjahus Anwesenheit gestellt hatte. Zwar waren im Hypercacher Juden als Juden gestorben, aber – die politische Ausgewogenheit, nicht? Außerdem: Waren die Gebrüder Kouachi und Amedy Coulibaly keine Muslime?

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      • Dante schreibt:

        @schum74
        Hier steht ein Artikel, in dem berichtet wird, die (ultra-)orthodoxe Zeitung Hamodia habe laut der gleichfalls israelische Zeitung Maariv mehrere Politikerinnen aus dem Bild herausretuschiert, darunter natürlich auch Frau Merkel.
        Mit Neturei Karta scheint das nichts zu tun zu haben.

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      • Bachatero schreibt:

        Was ist mit den Frauen, die drin bleiben durften?

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      • Aristobulus schreibt:

        No na, die san bloß Schicksn.

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      • Aristobulus schreibt:

        … weia, dass es Hollande war, der damit Netanyahu unter Zwang gesetzt und den Angehörigen der ermordeten Juden eins auf die widerlichste Weise reingewürgt hat (und der dazu einen Terrorpaten ankarren ließ), mehrere Fliegen mit einer Klappe also, hatte ich schon wieder völlig verdrängt.

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  11. mike hammer schreibt:

    der Antisemitismus hat nun sogar
    die EU Komission erreicht.

    wahren aus Judea und Samaria,
    wohl gemerkt aus dem Area C,
    wo anders dürfen juden sich dort
    nicht aufhalten, werden nicht nur
    als Wahren aus Besetzten Gebieten
    diffamiert, somdern sogar mit
    einem gelben Judenstern
    versehen und mit
    dem schriftzug,
    „Kauft nicht bei Juden“
    versehen werden.
    der bärtige buchhändler verschnitt
    aus wuppertahl, der hirnamputierte
    ist auch nicht aus protest zurückgetreten,
    in der wupper hat er sich auch nicht
    versenkt, der Komissaren Presidepp.

    alles knorke!

    Gefällt 2 Personen

  12. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    „Der Rassismus erreicht das deutsche Bildungsbürgertum“

    Passend zum Thema:
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/nach_der_party._oder_die_flucht_vor_dem_fluechtling

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  13. schum74 schreibt:

    Kein OT

    Am 22. Oktober haben sage und schreibe zehn (10) junge Muslime vor den Toren der Universität Tel-Aviv gegen den Messerkrieg der arabischen Bevölkerung protestiert. Initiator der israelfreundlichen Geste war der zionistische Araber Abdul Abu-Gusch, der vor zwei Monaten zusammen mit einer frommen Jiddene eine schon jetzt erfolgreiche FB-Seite errichtet hat. Die Seite zählt ca. 9000 Followers und erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei den jüdischen Bürgern. Dafür bekommen die Betreiber unzählige Drohungen von Muslimen aus der ganzen Welt.

    Warum ich das hier erwähne? Wegen einer der Tausend und einer Drohungen gegen Abu-Gusch. Schreibt ein Ost-Jerusalemer Einwohner:
    „Kódem naharóg et Abu-Gusch, acharé se nischchát et ha-Drusim we-neenóss et Bnotehém“
    ‒ Zuerst werden wir Abu-Gusch töten, dann werden wir die Drusen schlachten und ihre Töchter vergewaltigen.

    Das ist keine schlichte Morddrohung. Hier spielen die von Thomas ex-Gotha dem sächsischen Philologenverband unterstellten, unter Muslimen nachweislich verbreiteten sexualpathologischen Phantasien eine nicht geringe Rolle.
    Wie schreibt Hamed Abdel-Samad in seinem Mohamed – Eine Abrechnung (Verlagsgruppe Droemer-Knaur 2015)?

    „Thomas Maul, Islamexperte und Autor, findet es erstaunlich, dass nicht die Vereinigung mit Allah, sondern der endlose Sex im himmlischen Bordell den Kern der islamischen Erlösungsphantasie ausmacht.“ (S. 146)

    Staunen kann man höchstens noch über Mauls Staunen.

    Quelle:
    Maariv, 13.11.2915: „Ha-Ssmol machniss lecha la-Rosch sche-Arwi zarich lihejot missken“ – Die Linke redet dir ein, dass ein Araber ein armer Kerl sein muss

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      • Dante schreibt:

        Ich muss sagen, einige Buchstaben besonders in der Überschrift, die sehr stilisiert ist, sind echt schwer zu erkennen. Im Nachbarfred „Bibi in Not“ haben wir das Thema hebräische Buchstaben ja angeschnitten. Besonders der Anfangsbuchstabe macht mir zu schaffen; falls es ein „Mem“ sein soll, hätte ich oben rechts eine Rundung und unten rechts eine Ecke erwartet; noch weniger glaube ich, dass es ein „Qof“ ist, denn da fehlt eine Lücke und eine Unterlänge auf der linken Seite. Ganz abgesehen davon, natürlich, dass ich nicht weiß, wie man die Wörter lesen muss, da die Vokale fehlen. Im laufenden Text sind die uchstaben besser erkennbar.

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    • Dante schreibt:

      2015, nehme ich an. 2915 wird sich das Problem hoffentlich erledigt haben. Der Islam wird dann das Jahre 2364 zählen (genauer 15. Ramadan 2364), falls er bis dahin noch das reine Mondjahr beibehalten hat, und vielleicht ist er bis dahin „altersweise“ geworden. Das ist auch ratsam, denn mit dem Islam der Gegenwart à la IS ist eher ein Szenario aus der Doku-Fiction-Reihe „Zukunft ohne Menschen“ zu erwarten, mit dem Unterschied, dass die von Menschen geschaffenen Werke nicht erst nach ihrem Verschwinden langsam verfallen, sondern schon vorher zerstört wurden, zumindest alles Schöne.

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