Schwarzes Wochenende

Das Pariser Bataclan kennt ab heute die ganze Welt. Der Symbolträchtige Ort ist auf grauenhafte Weise in die Geschichte eingegangen. Im Innern des Konzertsaales sind gestern Abend über hundert zumeist junge Menschen totgeschossen worden. Ihre nicht minder jugendlichen Mörder beriefen sich einmal mehr auf den Allmächtigen. Lauthals. Sie schreien die entsprechende Formel stets wie närrische Lümmel aus sich heraus. Allahu Akbar. So auch gestern wieder. Es muss eine merkwürdige Situation gewesen sein: von der Bühne wummerte cooler Stoner-Rock, den die ersten Salven sicher gleich im Keim erstickten. Den unerträglichen Rest werden wir wie üblich mittels wackeliger Handymitschnitte nachgereicht bekommen. Die Zeugenaussagen Davongekommener können den Horror nur bestätigen. Vor dem Hintergrund einer solchen Hinrichtungs-Orgie verbietet sich natürlich jede Ironie, aber es mutet doch merkwürdig an, dass ausgerechnet im Vergnügungsstärksten Arrondissement der ´Welthauptstadt´ die Blütenträume vom multikulturellen Miteinander während eines Phonstarken Rockkonzerts zerplatzten. Die Henker wussten genau was sie taten, als sie ein zweites, dann drittes Mal nachluden.

Das Bataclan verdankt seinen Namen einer Operette von Offenbach. Der Sinnenfrohe Franzose siedelte die frivole Handlung im fernen Osten an. Die Terroristen rechtfertigten ihre Tat wiederum mit Blick auf Vorgänge im nahen Osten. Im Morgenland. Dessen Spuren sind als optischer Blickfang in Resten am Tatort ersichtlich geblieben. Die ursprünglich stark durch orientalische Stilelemente geprägte Fassade des hundertfünfzig Jahre alten Gebäudes hat sich mittlerweile, dem Zeitgeist entsprechend, in ein eklektisches El Paradiso verwandelt:“ ein architektonisches Potpourri aus Lebkuchenhaus und kalifornischem Mission Style,“ wie Sascha Lehnartz in der WELT schrieb. Wenn damit der vielgepriesene Karneval der Kulturen seinen passenden, nicht unsympathischen Ausdruck fand: die begleitende Party ist heute Nacht jäh und unerwartet zu Ende gegangen. Denn die Spielverderber, die räudigen, haben wirklich an alles gedacht. Sie haben sich bei der konkreten Umsetzung ihres rabiaten Irrglaubens sogar ein wenig von unserem eigenen, nicht mehr ganz ernst gemeinten Aberglauben leiten lassen und den passenden Freitag ausgesucht. Auch die Musik fügt sich. Heavy Metal. Seine zahlreichen Spielarten triefen nur so vor Mord und Totschlag, da floss schon früh das Blut nahezu literweise aus allen Kübeln. Thematisch. Man höre sich nur mal Seek and destroy von Metallica an. Der Text tönt vor dem Hintergrund der Ereignisse so maßgeschneidert dass es einen fröstelt. Oder Slayer:“ Auschwitz, the meaning of pain, the way that i want you to die…” Auch das hat sich nun in seltsamer Analogie am Ort des Schreckens bewahrheitet. Die Betreiber des Bataclan sind Juden. Ferner sickerte durch, dass die Eagles of Death Metal just eine Israel-Tournee absolviert hätten. Die wiederum hat einen wahren Shitstorm im Netz nach sich gezogen. Shit happens – davon ist heute erstaunlich wenig die Rede.

Die US-amerikanischen Garagen-Rocker um Lead-Gitarrist Jesse ´The Evil´ Hughes spielten auf recht witzige Weise mit den Klischees der Branche. Der Joke ist ihnen und ihrer Gefolgschaft nunmehr gründlich verdorben worden. Und wo schon ständig von einer saturierten Spaßgesellschaft die Rede ist: das Bataclan liegt ja keine zweihundert Meter von den Redaktionsräumen der Satirezeitschrift Charlie Hebdo entfernt. Ganz klar: die Schlachter wollen uns das Lachen dauerhaft verbieten. Überhaupt alles wollen sie uns mies machen, und auf Anhieb klappt das auch immer. „You gotta fight for your right to party,“ grölten die Beastie Boys in den Achtzigern. Wer von den Fans wollte dem Aufruf jetzt noch im Ernst nachkommen. –

Noch einmal Sascha Lehnartz. „Es gab in ganz Paris keinen freieren, jüngeren, lebenslustigeren Ort als das Bataclan.“ Namensgeber Offenbach, dieser verwöhnte, witzige Filou, hat in seinem Werk den modernen Hedonismus recht geschmackvoll vorweg genommen. Er stand sozusagen Pate für Pariser Lebensart. Frage: Wofür stehen wir, die ewig Betroffenen, die immerzu Lamentierenden, im Schatten einer solchen Schandtat? Da ist es schon wieder, dieses Wir. Wie es mir zum Hals raus hängt. Aber keiner mag drauf verzichten, wenn wieder einmal Fassungslosigkeit vorherrscht. Jeder Einzelne bemüht das Kollektiv, wenn ihm auf Anhieb nichts Neues mehr einfällt.

Ich gedenke der Opfer des gestrigen Abends nicht ohne Ingrimm. Ein Gefühl der Ohnmacht will nicht weichen.

RIP. –

Shanto Trdic, 14.11.2015

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30 Antworten zu Schwarzes Wochenende

  1. schum74 schreibt:

    Danke für den Artikel, lieber Doktor! Ohnehin kann man an nichts anderes denken.

    In der Tat. Zufall oder nicht:
    – Die Eagles of Death Metal, die gestern Abend im Pariser Bataclan aufgetreten sind, haben am 12. Juli dieses Jahres ein Konzert in Tel-Aviv gegeben. Zuvor hatte die antisemitische Internationale gegen die Musiker mobil gemacht: BDS-Aufrufe, Todesdrohungen per Email, ein öffentlicher Brief des Ex-Pink Floyd Roger Water…

    – Die Betreiber des Bataclan sind Juden.

    – „Das Pariser Bataclan kennt ab heute die ganze Welt“ schreiben Sie. Nun, die Fantastinenser und ihre Freunde kennen es schon länger; als den Ort nämlich, in dem der israelische Grenzschutz MAGAV ein Mal jährlich gefeiert wird. Horreur! Die Israelis schützen nicht nur ihre Grenzen. Sie schämen sich dafür nicht die Bohne. Sie prahlen auch noch mit ihrer Schande.

    Waren das Gründe mehr, hier zuzuschlagen?

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    • caruso schreibt:

      ….. und der Schöpfer von „Bataclan“ war – horribile dictu! – auch Jude: Jacques Offenbach. –
      Das ganze Geschehen ist dermaßen furchtbar… ich finde keine Worte.
      lg
      caruso

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    • Dante schreibt:

      Danke für den Artikel, lieber Doktor!

      Doktor? Sind Shanto Trdic und Dr. Nathan Warshawski dieselbe Person?

      In der Tat. Zufall oder nicht:
      – Die Eagles of Death Metal, die gestern Abend im Pariser Bataclan aufgetreten sind, haben am 12. Juli dieses Jahres ein Konzert in Tel-Aviv gegeben. Zuvor hatte die antisemitische Internationale gegen die Musiker mobil gemacht: BDS-Aufrufe, Todesdrohungen per Email, ein öffentlicher Brief des Ex-Pink Floyd Roger Water…

      Über Judenhass als Aspekt der Tat schweigen sich die Nachrichten so gut aus wie sie können. Auch bei Berichten über die Anschläge von Paris und Kopenhagen im Januar werden nur die Karikaturisten erwähnt, nicht aber diejenigen, die nur aus einem Grunde ermordet wurden: Sie waren Juden.
      Immerhin wird das Attentat im Jüdischen Museum in Brüssel erwähnt. Der aber ist schon länger her, und dennoch wird so getan, als sei alles neu.

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      • schum74 schreibt:

        Sind Shanto Trdic und Dr. Nathan Warshawski dieselbe Person?

        Mit Sicherheit nicht. Aber tatsächlich hab‘ ich den Namen unten übersehen.

        Was den jüdischen Nebenaspekt des Attentats auf das Bataclan anbelangt: Er kann Zufall sein, nicht? Man wollte einen Ort charamer Fröhlichkeit treffen, der auch technischischen Anforderungen genügte, und die Wahl fiel auf das Bataclan. Kann es nicht so gewesen sein?

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      • Dante schreibt:

        Was den jüdischen Nebenaspekt des Attentats auf das Bataclan anbelangt: Er kann Zufall sein, nicht? Man wollte einen Ort charamer Fröhlichkeit treffen,…

        Also von etwas Jüdischem, aus islamistischer Sicht. Auch Hitlers antisemitische Aggression galt ja nicht nur den Juden selbst, sondern auch allem Internationalen, dem „jüdischen“ Liberalismus und ab 1941 auch dem vermeintlich ebenfalls „jüdischen“ Bolschewismus.

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      • schum74 schreibt:

        PS. Herr Trdic möchte die Verwechslung entschuldigen. Aber von ihm oder von Dr. Warszawski: Der Artikel kam zur rechten Stunde. Danke.

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      • schum74 schreibt:

        Ja, Dante, nur dass das Bataclan, anders als das Jüdischen Museum in Brüssel oder das HyperCacher in Paris, das Wort ‚jüdisch‘ oder Verwandtes nicht im Namen führt. In Kopenhagen erfolgte nach dem Angriff auf das Literatur-Café der Angriff auf die Synagoge: Alles klar.
        Hier dagegen wissen nur Eingeweihte um die von Shanto Trdic und bei JSS angegebenen Einzelheiten. Auch hat meines Wissens keine islamische Gruppe das Jüdische drumherum hervorgehoben. Hinzu kommt, dass man an einem Freitagabend, nach Schabbes-Eintritt, keine frommen Juden in einem Konzertsaal anzutreffen hoffen kann.

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      • Dante schreibt:

        Auch hat meines Wissens keine islamische Gruppe das Jüdische drumherum hervorgehoben. Hinzu kommt, dass man an einem Freitagabend, nach Schabbes-Eintritt, keine frommen Juden in einem Konzertsaal anzutreffen hoffen kann.

        Das ist natürlich richtig. Andererseits sind diese Zuschreibungen implizit immer da, wie auch hinter antikapitalistischer Rhetorik nicht selten eine judenfeindliche Einstellung steckt, und dies ganz besonders dann, wenn diese Rhetorik von Nationalisten geäußert wird.

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      • Dante schreibt:

        Nachtrag:

        Auch hat meines Wissens keine islamische Gruppe das Jüdische drumherum hervorgehoben.

        Nein, der Daesh hat Paris als Hauptstadt der Prostitution und des Lasters bezeichnet. Ausgerechnet der Daesh, der halb Syrien und einen teil des Irak in eine Lasterhölle (ist schon richtig geschrieben) der Massenvergewaltigung von Frauen und kleinen Mädchen ab neun verwandelt hat.

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      • schum74 schreibt:

        …Und wenn Sie jetzt sagen: Auch Lebensfreude gilt mohämmischen Judenhassern als ‚jüdisch‘ – nun ja, aber dann dürfte ihnen der ganze Westen ‚jüdisch‘ erscheinen, jedes Ziel darin jüdisch; auch der Sitz des Charlie-Hebdo-Magazins, auch das Literatur-Café in Kopenhagen: Wozu dann diesen Umstand in den Medien herausstellen? Und wozu in der Betrachtung und Bewertung einen Unterschied machen zwischen einem Konzertsaal, in dem hauptsächlich Nicht-Juden sitzen dürften, und der Ozar ha-Tora-Schule in Toulouse?
        Die Unterscheidung ist aber wichtig für die Abwehr und Vorbeugemaßnahmen.

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      • Dante schreibt:

        Und wenn Sie jetzt sagen: Auch Lebensfreude gilt mohämmischen Judenhassern als ‘jüdisch’ – nun ja, aber dann dürfte ihnen der ganze Westen ‘jüdisch’ erscheinen, jedes Ziel darin jüdisch;…Wozu dann diesen Umstand in den Medien herausstellen?

        Weil die Tatsache, dass der Westen in den Augen des Feindes als „jüdisch“ gilt, mitnichten diesen daran hindert, die echten Juden als Opfer zu ignorieren. In den Medien ist, wenn von den Januar-Anschlägen die Rede ist, oft ausschließlich von Charlie Hebdo die Rede, nicht aber der Überfall auf den HyperCacher, und auch in Bezug auf Kopenhagen wurde etwa in aspekte der missglückte Anschlag auf einen Mohammedkarikaturisten erwähnt, während der Überfall auf eine Bat-Mitzwa-Feier, die ein Todespfer forderte, unerwähnt bleiben. Auch die Messerattacke auf einen Rabbi in Marseille im Oktober blieb weitgehend unbemerkt, sodass man jetzt fast schon versucht ist, von Karma zu reden.

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      • aurorula a. schreibt:

        Auch hat meines Wissens keine islamische Gruppe das Jüdische drumherum hervorgehoben.

        Gerade eben lese ich, das die Attentäter in vorherigen Drohungen das Anti-Israelische hervorgehoben haben:
        http://lizaswelt.net/2015/11/15/bataclan-ein-antisemitischer-anschlag/

        Ein fürchterliches, grausames Blutbad mehr.
        Angesichts der jetzt bekanntwerdenden Drohungen frage ich mich zudem, ob das nicht zu verhindern gewesen wäre – mithin also ein fürchterliches, grausames Blutbad mehr ist, das billigend inkaufgenommen wurde als die Drohungen wieder einmal eher poetisch ausgelegt wurden.

        Mein Mitgefühl mit den Verletzten und den Angehörigen der Toten.

        .

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  2. mike hammer schreibt:

    ja wirklich, gestern war ein schwarzer tag, nähe otniel, bei hevron, der alten hauptstadt und der ruhestätte des stammvaters israels abraham verstarben ein rabbi und sein sohn im
    gewhrfeuer der sprenggläubigen und ja paris ein massenmord.

    franzosen werden ermordet, juden versterben
    oder kommen um.
    RIP

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    • schum74 schreibt:

      – wobei die Morde in Israel mit den Morden in Frankreich so wenig zu tun haben wie die Terroristen mit dem Islam.
      Haschem jikom Damam.
      Qu’ils reposent en paix.

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      • schum74 schreibt:

        Wer bestätigt meine Ahnung, dass die Morde in Frankreich mit dem Islam nichts zu tun haben? Kein Geringerer als Wesley Brown, der Berater des Labour-Partei-Vorsitzenden Jeremy Corbyn. Mehr noch: Brown kennt die Täter, kann sie beim Namen nennen. Europa ist gerettet.

        Tweet von Wesley Brown, 14 Nov 2015, 6:07 AM:

        “The Paris attacks had nothing to do with Islam. The Zionists & Israel should take full responsibility for this deadly massacre”

        PS. Wie sehen nicht tödliche Massaker aus?

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      • Dante schreibt:

        Die Labour Party ist ab heute keine für einen Demokraten wählbare Partei mehr. Sie ist zu so etwas wie der von Orwell nur „die Partei“ genannten Partei verkommen.

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      • Dante schreibt:

        Das Massaker an betenden Muslimen in Hebron 1994 oder die grausame Ermordung des 16jährigen Mohammed Abu Chedair 2014 haben selbstverständlich nichts mit dem Judentum zu tun. Die Sozialisten und die Labour Party soll die volle Verantwortung für diese abscheulichen Taten übernehmen.

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      • Dante schreibt:

        Diese Meldung legt nahe, dass ebenjener „Wesley Brown“ ein Troll, ein Fake Account sein soll. Einer, auf den das israelische Außenministerium prompt hereingefallen ist. Dafür gibt es dann unter diesem Artikel gleich einen Kommentar von jemandem, der offenbar genauso dnekt* wie der anscheinend falsche Wesley Brown.
        Ich wollte auf de verlinkten Seite eigentlich auch einen Kommentar posten, der da lauten sollte:
        —-
        Corbyn has previously addressed the Palestinian terror group Hamas and the Lebanon-based extremists Hezbollah as “friends,” and defended a vicar who was censured by the Anglican Church for posting anti-Semitic conspiracy theories online.

        This is why the tweet was believed to be real. It just fits to Corbyn’s attitudes.
        —-
        Leider gelang mir das nicht: Als ich mich einloggen wollte, bin ich auf einer Seite gelandet, in der auf Facebook Bezug genommen wird. Ich bin aber nicht bei Facebook und wollte das jetzt auch nicht unbedingt ändern.——–
        *dneken: Etwas Ähnliches wie denken, nur ohne Sinn und Verstand. Das Wort entstand ursprünglich als Schreibfehler, dessen Autor bei der Korrektur feststellte, dass man das Produkt als Wort für etwas dem Denken äußerlich Ähnliches verwenden könnte.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Ein wesentlich Geringerer ist ja nun auch schwer vorstellbar, was Wahrnehmungsfähigkeiten von Realitäten betrifft…

        Vermutlich meint er es nicht sarkastisch, sondern solcherart sind tatsächlich die Subcortikalen Vorgänge bei ihm…

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      • mike hammer schreibt:

        Frankreich sollte endlich einer Zwei Staaten Lösung zustimmen um dem Selbstbestimmungsrecht
        der Französtinsinenser anerkennend, alles Land von der Mittelmeer Küste bis zu den
        Pyrenähen sowie Ost Paris als Hauptstadt von Französtina freimachen.
        Alle Unsprenggläubigen müssen das Gebiet der
        Französtinensischen Ureinwohner
        verlassen, diese Siedler
        sind das haupt
        Problem
        das zu Akten Französtinensischer Gewalt gegen die Cristlichen Besatzer Französtinas und ihrer Ultranationalistischen Golisten
        Siedlungspolitik geschuldet ist. Das wäre ein guter Schritt zur Integration Europas in die Moderne….

        (LOL)

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      • mike hammer schreibt:

        The cycle of violence – between Paris and Raqqa
        Here is the text of a New York Times editorial from October 15, entitled „The Cycle of Violence in Israel,“ slightly changed to reflect the current cycle of violence. I’m sure that everything they said then applies now as well.

        The latest wave of violence that has spread through Paris and Raqqa is both new and terribly familiar. What is new is that ISIS has claimed responsibility, and not one of the many other Muslim groups with grievances against the West.

        But there are also the frightening echoes of events past — the spreading rings of attacks and reprisals; and the fearful knowledge that this could be only the beginning.

        So far, the series of bombing and shooting attacks that have left at least 127 French people, along with unknowable number of victims of French reprisal raids in Syria, is not on the scale of the events of 9/11 and Western attacks in Afghanistan and Iraq. But what these attacks demonstrate is that a new generation of Muslims are ready to turn to suicidal violence……
        http://elderofziyon.blogspot.de/2015/11/the-cycle-of-violence-between-paris-and.html#.Vko58XYveM8

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  3. Chaya schreibt:

    Ein Gefühl der Wut will nicht weichen, vor so viel Naivität, der ständig Opfer dargebracht werden.
    Zeit, umzudenken, zumindest für die Juden.

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  4. schum74 schreibt:

    Kein OT

    Das französische Schulniveau steigt unaufhaltsam.

    Staatsbürgerkundenübung für 15jährige:
    « Imaginez que vous êtes un groupe terroriste, ennemi irréductible de la France. Que mettez-vous en place pour la détruire? »

    [Stellen Sie sich vor, dass Sie zu einer frankreichfeindlichen Terrorgruppe gehören. Was würden Sie unternehmen, um Frankreich zu zerstören?]

    Mein Vorschlag: Alles so lassen, wie es ist.

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  5. aurorula a. schreibt:

    Wer zur Abwechslung einmal lesen möchte, wie über einen anderen Staat (Frankreich) so berichtet wird wie sonst über Israel, kann das hier bewundern:
    http://www.gmx.net/magazine/panorama/attentat-paris/terror-paris-tote-einsatz-saint-denis-sprengt-luft-31144212
    Lieber wäre es mir ja umgekehrt – aber Wunder gibt es nunmal nicht auf Bestellung. Und dann für Zeitungsartikel? Gibt es Zeitungsartikel auf Bestellung, nennt sich das je nach guter oder schlechter Version entweder ‚Werbung‘ oder ‚Propaganda‘. Nichts Übernatürliches dort, höchstens astronomisch teuer.
    Wohl allerdings nicht bei diesem yellowsten der yellowen-Schmierbladdl (YGWYPF); nach der Tragödie nun also die Farce.

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