Brave New Germany

Es gibt Gutes, es gibt Böses und Vieles dazwischen. Die Extreme sind einfach zu erklären: Gut ist das, was für uns gut, und schlecht ist das, was für uns schlecht ist.

Angela Merkel ist unser Vorbild:

Zwei mal drei macht vier,
und drei macht neune,
ich mach mir die Welt,
wie sie mir gefällt.

Angela Merkel glaubt wie so viele an die Schwarmintelligenz. Angela Merkel wartet ab, wohin der Schwarm sich wendet wird, um dann im Sinne der größten Masse zu entscheiden. Manchmal dreht sie sich im Kreis, doch so begeht sie keine Fehler, ist beliebt und wird wiedergewählt. „Merkeln“ nennt die Jugend dieses abwartende Nichtstun, welches nicht das Jugendwort des Jahres wird, da selbsternannte Juroren es trotz Schwarmintelligenz nicht gut finden.

Die deutsche Schwarmintelligenz hat entschieden, dass der Islam gut ist. Somit gehört alles Schlechte im Islam nicht zum Islam. Worten müssen neue Bedeutungen zugeschrieben und klare Sätze umformuliert werden:

Der Islamische Staat hat nichts mit dem Islam zu tun!
Der Islamismus hat nichts mit dem Islam zu tun!

Sobald wir diesen Satz verinnerlicht haben, können wir auch eine andere Aussage bejahen:

Deutschland hat nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun!

Diese Sätze brauchen keine Beweise. Die Sätze sind wahr, da der Schwarm entschieden hat, dass die Aussagen uns gut tun.

Moscheen-Gemeinden wird eine Brücke gebaut, sich vom Terror in Paris zu distanzieren.

Ob ISIS, ISIL, Daesh und andere Terrororganisationen, all diese Gruppierungen haben nichts mit dem Islam zu tun.

Darüber hinaus möchte ich betonen, dass alle Formen von Terrorismus und Extremismus völlig konträr zu den wahren Lehren des Islam sind. Der Heilige Koran stellt unmissverständlich klar, dass wer auch nur eine einzige unschuldige Person tötet, damit die gesamte Menschheit tötet. Unter keinen Umständen rechtfertigt der Islam Mord und Terror. Diejenigen, die die Rechtfertigung ihrer hasserfüllten Taten im Namen des Islam suchen, entstellen den Islam bis zur Unkenntlichkeit.

Ahmadiyya Muslim Jamaat in Deutschland

Islam bedeutet Frieden – die verabscheuungswürdigen Attentate galten der Zerstörung dieses Friedens.

Islamisches Zentrum Aachen

Die Worte der Ahmadiyya werden jedem sofort klar, der Merkels Lied (s.o.) verinnerlicht hat: Wenn Deutschland nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun hat, dann hat der IS auch nichts mit dem Islam zu tun. Q.e.d.

Der Beweis gilt auch umgekehrt: Wenn der IS nichts mit dem Islam zu tun hat, dann hat Deutschland auch nichts nicht mit dem Nationalsozialismus zu tun. Q.e.d.

Somit wird der offizielle neue deutsche Glaube verkündet, dass der Islamische Staat nichts mit dem Islam zu tun hat. Selbst wenn der IS islamisch wäre, wäre er unislamisch!

Lessing kennt seine Deutschen gut, als er schreibt: „Tut nichts! Der Jude wird verbrannt!“. Heute würde er stattdessen politisch korrekt schreiben: „Tut nichts! Der Muslim wird verschont!“. Der künstlerische Erfolg wäre ihm sicher.

Es gibt ein Problem. Eine bis heute gültige Fatwa der Islamischen Weltliga in Mekka im April 1974 erklärt die Ahmadiyya zu Nichtmuslimen. Die Fatwa gilt für alle Muslime, auch für Mitglieder des IS. Somit sind nach Ansicht aller Muslime die Anhänger der Ahmadiyya keine Muslime. Die oben geschriebenen Aussagen der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Deutschland sind Aussagen von Nichtmuslimen. Diese Aussagen sind wertloser als die Aussagen von Juden und Christen. Kein Muslim hat Juden oder Christen jemals befragt, ob der IS islamisch sei oder nicht, weil sich kein Muslim für deren Meinung interessiert.

Während die Anhänger der Ahmadiyya von allen Muslimen nicht als Muslime anerkannt sind, erkennen alle Muslime in den Anhängern des IS ihre Glaubensbrüder. Bisher ist kein einziger ISler exkommuniziert worden.

Begutachten wir nun die Aussage des Islamischen Zentrums Aachen.

Islam bedeutet Frieden – die verabscheuungswürdigen Attentate galten der Zerstörung dieses Friedens.

Seit Houellebecq weiß jeder europäische Gebildete ab der 4. Grundschulklasse, dass „Islam“ nicht mit „Frieden“, sondern mit „Unterwerfung“ übersetzt wird. Es gilt jedoch zu überdenken, dass Unterwerfung nicht nur im Nationalsozialismus zum Frieden führt.

Die friedliche Unterwerfung im Islam ist nicht eine Unterwerfung unter Menschen, sondern die Unterwerfung unter Allah. Da aber Allah seit dem letzten Propheten nicht mehr zu uns Menschen spricht, ist eine direkte friedliche Unterwerfung unter Allah heute nicht mehr möglich. Der Gläubige unterwirft sich deshalb den heutigen Vertretern des letzten Propheten oder Allahs, welche die Kalifen sind. Die Ahmadiyya, die leider nicht muslimisch ist, verfügt über einen Kalifen. Der einzige echte Kalif heute ist der Herrscher über den Islamischen Staat!

Somit bedeutet Islam (Frieden) die Unterwerfung unter dem IS! Die verabscheuungswürdigen Attentate in Paris werden nach Ansicht der Muslime diesen Frieden (Islam) zerstören. Diese Sätze entsprechen der Realität.

Erschienen unter

http://ariplex.com/folia/archives/1342.htm

https://www.fischundfleisch.com/blogs/politik/brave-new-germany.html

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78 Antworten zu Brave New Germany

  1. schum74 schreibt:

    „Die oben geschriebenen Aussagen der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Deutschland sind Aussagen von Nichtmuslimen.“

    Was die Islamische Weltliga gegen Ahmadiyya hat, weiß ich nicht, aber wenn Takiya (vulgo: Zwecklüge) muslimisch ist, dann ist Ahmadiyya nicht minder muslimisch als der Islamische Staat.

    Henryk M. Broder hat dem Verein die Ehre erwiesen, ausführlich zu antworten. Zitat:

    Es gibt vom Koran viele Übersetzungen und noch mehr Auslegungen. Schauen wir uns deswegen an, wie die Sure 5, Vers 32 auf islam.de, der Stimme des Zentralrates der Muslime, wiedergegeben wird.

    Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Israels vorgeschrieben: Wer ein menschliches Wesen tötet, ohne (daß es) einen Mord (begangen) oder auf der Erde Unheil gestiftet (hat), so ist es, als ob er alle Menschen getötet hätte. Und wer es am Leben erhält, so ist es, als ob er alle Menschen am Leben erhält. Unsere Gesandten sind bereits mit klaren Beweisen zu ihnen gekommen. Danach aber sind viele von ihnen wahrlich maßlos auf der Erde geblieben.

    Das liest sich schon etwas anders als die Pressemitteilung der Ahmadiyya Muslim Jamal Religionsgemeinschaft, einer staatlich anerkannten Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Es handelt sich um ein Zitat aus dem Talmud und kein muslimisches Gebot. Es gilt nur für die Kinder Israels, nicht für Muslime. Die Israeliten werden daran erinnert, wozu sie sich verpflichtet haben.

    Und es wird ihnen im folgenden Vers auch gesagt, was sie zu erwarten haben, wenn sie aufsässig werden.

    Der Lohn derjenigen, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und sich bemühen, auf der Erde Unheil zu stiften, ist indessen (der), daß sie allesamt getötet oder gekreuzigt werden, oder daß ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden, oder daß sie aus dem Land verbannt werden. Das ist für sie eine Schande im Diesseits, und im Jenseits gibt es für sie gewaltige Strafe.

    Von wegen – wenn jemand eine unschuldige Person tötet… Wer sich gegen Allah und seinen Gesandten stellt, der ist nicht unschuldig, der darf getötet und gekreuzigt werden, dem können die Hände und Füße abgehackt werden, der hat Glück im Unglück, wenn er nur aus dem Land verbannt wird. Er wird der gerechten Strafe nicht entkommen, nicht einmal im Jenseits.

    Es ist genau diese Sure, auf die sich die Kämpfer des Islamischen Staates berufen, wenn sie ihre Feinde köpfen, kreuzigen und alles auf Video festhalten. Sie töten keine Unschuldigen.

    Zitat Ende.

    Sagen wir’s so: Islam ist Unterwerfung unter dem IS-Kalifen und unter dem Ahmadiyya-Kalifen, wobei der Ahmadiyya-Kalif photogener ist.

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  2. schum74 schreibt:

    Man ist versucht, scherzhaft zu kommentieren:

    Deutschland hat schon deshalb nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun, weil ‚Nationalsozialismus‘ im Namen nicht vorkommt.
    Der Schwarm

    Aber das hieße, mit einem Krieg in Verspätung sein, während der Schwarm die Merkel vorwärts treibt.
    Der Schwarm hält heute nicht nur daran fest, dass der Nationalsozialismus zu Deutschland gehört; er besteht darauf, dass nichts als der Nationalsozialismus zu Deutschland gehöre. Daher: „Nie wieder Deutschland!“, „Deutschland halt’s Maul!“, „Deutschland verrecke!“. Und daher natürlich: „Refugees welcome!“ Weil die Deutschen nämlich frischen, antifaschistischen Samen brauchten.

    Wer bei den Widerstandsbewegungen des Zweiten Weltkriegs stecken geblieben ist, wird das nicht verstehen, aber Antifaschismus heute, das ist der Islam – irgendwie.

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  3. Paul schreibt:

    Wenn die Islamischen Weltliga in Mekka eine Fatwa gegen alle Terroristen und deren Unterstützer verhängen würde, dann würde ich davon ausgehen, dass der Islam nichts mit dieser Gewalt zu tun hat.
    Vorher nicht!

    Alle anderen unautorisierten Bekundungen, von wem auch immer, sind nur Schall und Rauch!

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  4. Dante schreibt:

    Die Parallele ist nicht ganz exakt. Es müsste heißen:
    „Der Nationalsozialismus hat nichts mit Deutschland zu tun“,
    oder besser noch:
    „Der sogenannte Nationalsozialismus hat nichts mit dem deutschen Nationalismus zu tun“.
    Eine andere recht treffende Parallele wäre der Satz:
    „Der Stalinismus hat nichts mit dem Sozialismus zu tun“,
    allerdings auch
    „Die frühkapitalistische Rücksichtslosigkeit (mit elenden Arbeits- und Lebensbedingungen, Kinderarbeit einschließlich des Einsatzes von Schlägen etc.) hat nichts mit dem Kapitalismus zu tun“.

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    • Aristobulus schreibt:

      Zu Letzterem, Dante: Das war kein Kapitalismus (jetzt ganz unironisch festgestellt), das waren autoritäre Verhältnisse, so wie sie auch sonst auf dem Land herrschten, allüberall.
      Das Bild, das wie von Manchester im Kopf haben, ist durch Marx und Engels geprägt. Es sagt so gut wie nichts über das reale Manchester von 1850 aus.
      Analog wär das so, als wenn in 150 Jahren das derzeitige Leben in New York und Paris von Al-Qaradawis Sichtweise geprägt wäre: Massenraserei und entsetzliche Orgien, schwelende Moscheen, schwuler Sex mitten auf den Straßen, satanische Messen nebst Kinderfleischverspeisung im Rathaus, der Jud‘ als Halbgott, und Dauereinsatz von Atombomben und Napalm und allerlei Schrapnells gegen die Witwen und Waisen in moslemischen Dörfern.

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      • Dante schreibt:

        Das war kein Kapitalismus (jetzt ganz unironisch festgestellt), das waren autoritäre Verhältnisse, so wie sie auch sonst auf dem Land herrschten,…

        Vom Land rede ich ja gar nicht, und ich behaupte auch keineswegs, dass die Verhältnisse im Feudalismus oder im „Realsozialismus“ bessere gewesen wären. Und natürlich waren es autoritäre Verhältnisse, aber die gibt es eben im Kapitalismus auch, insbesondere im nicht entwickelten, eben im Frühkapitalimus, wie man ihn auch heute noch in Entwicklungs- und Schwellenländern findet.

        Das Bild, das wie von Manchester im Kopf haben, ist durch Marx und Engels geprägt. Es sagt so gut wie nichts über das reale Manchester von 1850 aus.
        Analog wär das so, als wenn in 150 Jahren das derzeitige Leben in New York und Paris von Al-Qaradawis Sichtweise geprägt wäre:…

        Ich rede gar nicht unbedingt von Manchester – abgesehen davon, dass wir auch nicht dort waren und schlecht einordnen können, wie weit Marx und Engels die Wahrheit verfälscht haben. Ich spreche ganz allgemein von Verhältnissen, in denen das Machtgefälle zwischen „Kapitalist“ und „Proletarier“ (der Marxschen Definition „Nichtbesitzer von Produktionsmitteln“ gehören freilich auch Manager dazu, bis hin zum Vorstandschef, es sei denn, er besitze Aktien) nur groß genug ist und dies von Seiten des Mächtigeren auch weidlich ausgenutzt wird. Natürlich sind das eher typisch autoritäre als typisch kapitalistische Verhältnisse. Jedoch hat diese Art Kapitalismus eben auch zur Entstehung und zum Wachstum kommunistischer und sozialistischer Bewegungen beigetragen hat. Nebst politisch autoritärer Verhältnisse, denn in den USA, wo es nie Absolutismus gegeben hatte, hatten auch kommunistische Bewegungen nie eine reelle Chance. Es ist geradezu bezeichnend, dass ein kommunistischer Umsturz entgegen Marx‘ Vorhersage gerade nicht im entwickelten Großbritannien, sondern im rückständigen Russland Erfolg hatte.
        Du hast also im wesentlichen Recht, es ist eher das Autoritäre, die Unfreiheit, die das Problem darstellt.

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      • Aristobulus schreibt:

        Danke.
        Ja, es sind die autoritären Verhältnisse und das Althergebrachte, also das Bestimmtwerden des Einzelnen durchs Kollektiv, durchgesetzt von der Hierarchie.

        Merkwürdig, dass ein kommunistischer Umsturz zwar im agrarfeudalen Russland, hingegen nicht im rückständigen Arabien passiert ist. Warum nicht?
        Mit kommunistischen Arabern ließe es sich wenigstens diskutieren, und man könnte Verträge mit ihnen abschließen.
        Einfach zuviel Frühestmittelalter da? Was meinst Du?
        Die zaristischen Russen hatten immerhin in Moskau und Petersburg (na immerhin in zwei Städten im ganzen riesigen Reich aus schlammigen Landstraßen, Obskurantismus und Analphabetentum) ein paar Theater, ein paar Opernhäuser, und ein paar wenige, aber herrschende Prozent der Russen liebten Tschaikowsky. Und sie hatten einen Lomonossow.
        Die Koranischen hatten und haben hingegen nichts von alldem.

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      • Thomas ex Gotha schreibt:

        Einwurf 1: Warum schließen „typisch autoritäre“ und „typisch kapitalistische“ Verhältnisse einander aus? Sind erstere nicht eher der Normalfall für letztere, und die gemäßigten und halbwegs liberalen Zustände in Westeuropa 1945 ff. der Prosperität dieser Region geschuldet?
        Einwurf 2: So autoritär war’s im England des 19. Jahrhundert ja nun auch nicht. Z.B. diskutierte man im Parlament ganz demokratisch darüber, ob es nicht besser sei, die Iren weiter verhungern zu lassen als sie an staatliche Wohlfahrt zu gewöhnen.
        Einwurf 3: „Mit kommunistischen Arabern ließe es sich wenigstens diskutieren“ — wohl wahr. Nun ist aber der Islamismus aber auch entstanden und gefördert worden, damit es erst gar keine kommunistischen Araber / Afghanen / Iraner gibt.

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      • Aristobulus schreibt:

        Also, die Baath-Partei, dezidiert sozialistisch und antikapitalistisch (weil kollektivistisch), wurde 1941 in Baghdad vom deutschen Gesandten Fritz Grobba gegründet. Diese Partei herrschte pausenlos bis vor Kurzem dort und woanders, und sie schlug wie gewöhnlich alles kurz und klein. Der syrische Assad ist ein Überbleibsel der Baath-Partei, Saddam Hussein war auch eins.
        Grobba, die Assads und Hussein, so war er also, der hoffnungsvolle arabische Präkommunismus. In der Tat äußerst antiautoritär.
        Wer hat denn da den Islamismus gefördert, um irgendwas zu verhindern? War der da nicht ohnehin? Wo hat er sich versteckt?

        Leider hat keiner im siebten Jahrhundert den Koran verhindert, also den Islam mit allen anhängenden Ismen. Die Wahabiten, seit 300 Jahren in Saudi-Arabien an der Macht, hat auch kein netter Mensch verhindert.
        Aber die Linken wollten und wollen seit den seligen Sechzigern so gern glauben, dass etwa Arafat links gewesen sei.
        Klar, der war ja gegen Kapitalismus… und überhaupt gegen alles, das der Scharia widersprach.

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      • ceterum censeo schreibt:

        Ich wünsche mir inbrünstig den Kommunismus zurück !!! Im Ernst.
        Wenn es geht, bitte nur für alle muselmanischen Länder.
        Danke!

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      • Aristobulus schreibt:

        Überredet.
        Jetzt müss’mer das denen bloß noch schmackhaft genug machen.

        P.S.
        – À propos, kann Thomas ex Gotha eigentlich arabisch?
        (Weiß auch nicht, wieso mir das grad einfällt)

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      • Dante schreibt:

        Eine nützliche Fähigkeit, Arabisch zu können. Ich bin dessen leider überhaupt nicht mächtig, von einigen Brocken, vorwiegend Zahlwörtern, einmal abgesehen. Vor allem bin ich im Arabischen noch mehr Analphabet als im Hebräischen, Ivrit eingeschlossen, oder Jiddischen.

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      • Aristobulus schreibt:

        (Ich zucke immer zusammen, wenn einer auf Arabisch „anachnu“ sagt, bedeutet „wir“, das selbe Wort wie im Hebräischen. Längst nicht die einzige Gemeinsamkeit; Rachenlaute und dann wieder ein halber Satz, der fast Hebräisch ist.)

        P.S.
        Iwrit (Iwriss) und Hebräisch sind übrigens just das Selbe🙂 , etwa so wie englisch und english

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      • Dante schreibt:

        Man spricht doch immer von Neuhebräisch, was m.E. suggeriert, dass es ähnlich wie beim Neugriechischen deutliche Unterschiede geben müsse, nicht etwa nur Erweiterungen.

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      • Aristobulus schreibt:

        (Wuss-wuss, wer spricht vom Neuhebräischen?, also Iwriss ist Iwriss von der Tojre bis zu Aruz-Schewa, Hebräisch ist so alt wie neu, so war’s und so bleibt’s🙂 )

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      • Dante schreibt:

        Bachatero hat da einen Unterschied gemacht, auf dem „Bibi in Not“ – Fred.

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      • Aristobulus schreibt:

        … also dass Bachatero da jetzt einen Unterschied gezogen hat, des g’fölt mia.
        Aber der darf das.

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      • ceterum censeo schreibt:

        Hab mir schon überlegt, einen Volkshochschularabischkurs zu belegen. Man sollte die Sprache seiner Feinde zumindest verstehen.

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      • Aristobulus schreibt:

        Ojwej, und was machst Du mit den anderen Nasen in diesem Kurs?, aaaaaushalten, die.
        Ach, ach.

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      • aurorula a. schreibt:

        @ ceterum censeo: ich überlege mich an Iwrit statt Arabisch zu versuchen; bevor ich die Sprache meiner Feinde verstehen will dann doch zuerst die meiner Freunde🙂

        (ganz davon abgesehen daß es dann auch nach erfolgreichem Kurs in dieser Sprache erheblich mehr zu lesen gibt)

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      • Aristobulus schreibt:

        ( …yep. Was sollte man auf Arababerisch ähmmm lesen?!
        *wägt die Schwere dieser Frage hin und her und ab und zu, und überhaupt* )

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      • ceterum censeo schreibt:

        aurorula a.
        Fraglich, ob wir überhaupt noch unter zivilisierten Völkern Freunde haben. Unsere Führung tut seit geraumer Zeit alles dafür, daß wir überall verhaßt sind!

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @ceterum censeo: „Hab mir schon überlegt, einen Volkshochschularabischkurs zu belegen. Man sollte die Sprache seiner Feinde zumindest verstehen.“

        Das Geld kannst Du sparen, ceterum censeo. Die Sprache des Terrors hast Du längst verstanden; im Gegensatz zu vielen idiotischen Wickelkindern, die krampfhaft darum bemüht sind, den Islam als „Religion des Friedens“ zu verstehen.
        So viel Dummheit können selbst die Volkshochschulen nicht beseitigen.

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      • Dante schreibt:

        Arabisch ist nicht einfach nur die Sprache des Terrors. Sie wird auch von Nichtterroristen gesprochen, sogar von manchen Zionisten. Das sind – horrible dictu sogar Muslime.
        Ich halte wenig davon, den Islam zu einer Religiob des Friedens zu erklären, die er nicht ist. Ebenso wenig halte ich jedoch davon, alles Arabische und alles Muslimische auf Terror zu reduzieren. Araber haben in Hebron „idbach al Yahud“ gerufen und auch danach gehandelt, aber Araber haben auch ihre jüdischen Nachbarn versteckt und ihnen so das Leben gerettet. Im HyperCacher war es ein Moslem, der Geiseln nahm und vier von ihnen tötete, ehe er selbst zu seinem Führer geschickt wurde, aber es war auch ein Moslem, der dazu beigetragen hat, dass es nicht noch mehr Opfer gab.

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      • Dante schreibt:

        Ich für meinen Teil neige dazu, die Sprache so weit wie möglich autodidaktisch erlernen zu wollen, mit dem Internet als Hilfsmittel. Das spart nicht nur Geld und (Anreise)zeit, sondern hat auch den Vorteil, dass nicht jeder weiß, was man kann und was nicht.
        Mein Onkel kann u.a. fließend Türkisch. Das wussten aber die freundlichen Herren nicht, denen er und seine Frau mal in den 1980ern in der Türkei begegnet sind und die ihnen Hilfe angeboten hatten oder Ähnliches, weiß ich nicht mehr so genau. So beratschlagten sie auf Türkisch, wer von ihnen zuerst über die damalige Freundin – mittlerweile Frau herfallen möge, und mein Onkel und seine Freundin machten sich rechtzeitig aus dem Staub.
        Merke: Sprachen können ist gut, Sprachen können, ohne dass ein potentieller Feind das weiß, ist noch besser.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @ceterum censeo: „Ich wünsche mir inbrünstig den Kommunismus zurück !!!“

        Begreiflich! Härter kann man Linke nicht bestrafen.

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      • Aristobulus schreibt:

        Ja. Die wollen dann doch lieber etwas Sozialismus, und dann noch a bissele mehr, besonders woanders.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Aristobulus: „Was sollte man auf Arababerisch ähmmm lesen?!“

        Gott ja, zum Beispiel wie man ein Kamel striegelt (oder wie der Begattungsakt auf arabisch heißt).

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      • schum74 schreibt:

        „Mein Kampf“ gibt es schon auf Deutsch.

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      • Aristobulus schreibt:

        … aber das arabarabarbarische Original soll irgendwie autochthoner sein, exotischer, wildromantischer und überhaupt echter, hört man.

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      • Bachatero schreibt:

        „Bachatero hat da einen Unterschied gemacht, auf dem “Bibi in Not” – Fred.“
        Welchen denn? Er sagte, daß er Ivrit „gesprochen“ unverstünde, das aber dafür gut. Für den „Ivritisten“ ist das „Althebräisch“ der Hebraisten vielleicht eher eine Untermenge des Ivrit, weil’s ja seinerzeit noch keine Fernseher (Propheten?) oder Ravioli gab. Sprechen will ein Hebraist das ja auch gar nicht, weil er’s zu den „toten Sprachen“ zählt und keiner mehr weiß, wie’s den nun in echt gesprochen wurde. Wenn er’s aber doch tut, weil er muß ja manchmal auch was vorlesen, dann folgt er der sephardischen Weise und die Masoreten habe nach bestem Wissen und Gewissen die von ihnen angenommene Vokalisierung festgelegt, aber unangefochten ist da nix. Wenn die Ivritisten „es“ heute ivritistisch aussprechen, ist dagegen garnix zu sagen, aber wenn Moshe heute im Fernsehen aufträte, würden ihn die Tel Aviver genausowenig verstehen,wie ich die Sderother., was natürlich für alten „toten“ Sprachen gilt. Wer’s nicht glaubt, hat recht, kann sich aber im Internet mal die verschiedenen Aussprachetraditionen anhören, von Aschkenasisch über Sephardisch von mir aus bis Yemenitisch. Da sage ich nur S(ch)ibboleth.

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      • Aristobulus schreibt:

        … LOL.

        Die Propheten haben’s jedenfalls sehr laut ausgesprochen, manche dafür um so leiser, und Mojsche aus Bnej Brak sagt’s dazu anders als Mosche aus Tel Aviv. Wollemer hoffen, dass sie sich nicht missverstehen.

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      • Bachatero schreibt:

        Wenn sie sich mißverstehen, rufense Moyshe aus Ashdod zu Hilfe und die 3 schreiben ein dickes Buch über das, wasse nicht verstehen und dann verstehnses, aber nur wenn Mosheh aus Petach Tikvah nicht dagegen ist und das Gegenteil verlangt.

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      • Aristobulus schreibt:

        Er wird, und er verlangt mindestens das Gegenteil, wenn nicht das Gegenteil des Gegenteils hoch drei, so wahr er auch noch Mausche (westjidisch) heißt, sei sicher🙂

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      • Bachatero schreibt:

        … und ruft zur Sicherheit noch ’s Moischele hinzu, welcher dem GeGeGegenteil mehr Gewicht verleiht. Was können die 3 da noch machen?

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      • Aristobulus schreibt:

        ‚Ne Austrittsgemeinde gründen, in der das Jidntum endlich richtiges Jidntum wird.

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      • Thomas ex Gotha schreibt:

        @ Aristobulus: Dieser Fritz Grobba muss ja ein Tausendsassa gewesen sein: gründete 1941 die Baathpartei noch einmal, nachdem er sie ein Jahr zuvor, und zwar indem er sich in einen Michel Aflaq und einen Salah ad-Din al-Bitar teilte, bereits schon einmal in die Welt gesetzt hatte. Und dass, obwohl die Deutschen in al-Gailani bereits ihren Mann in Baghdad plaziert hatten.
        Was die Baath-Partei und ihre Programmatik anbelangt, so scheint sich diese dadurch auszuzeichnen, dass es sie nicht gibt. Das Programm ist der Opportunismus, wir haben es also mit einer Art arabischer SPD zu tun. Immerhin, mit beiden kann man reden und verhandeln, aber seit die „Koalition der Willigen“ in den Irak einmarschierte, ist auch das vorbei.

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      • Aristobulus schreibt:

        Nu, Sie wissen ja, wie es ist, so eine Partei zu gründen: Das musste wat losgemacht und rangeschafft werden (pardon für diese Art des Ausdrucks), incl. NS-Unterstützung durch den notorischen Herrn Grobba, dazu Briefe, Kuriere und Geldladungen für den Mufti Al-Husseini und für andere quasisozialistische Führer und Clanchefs. Schwere aber ehrenvolle Pflicht in schwerer Zeit, von der man dorten heut noch zehrt und schwärmt.

        Und Sie fanden es wirklich besser unter den Baathisten? Verhandeln konnte man mit denen. Nu, die DDR und die Sowjets konnten das. Warum taten sie’s: Um n’importe quoi gegen die USA zu tun, und besonders gegen Israel.

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      • schum74 schreibt:

        An Dante, 24.11.2015, 11:12 vormittags

        „Im HyperCacher war es ein Moslem, der Geiseln nahm und vier von ihnen tötete, ehe er selbst zu seinem Führer geschickt wurde, aber es war auch ein Moslem, der dazu beigetragen hat, dass es nicht noch mehr Opfer gab.“

        Sie meinen sicher den netten HyperCacher-Gehilfen Lassana Bathily?
        Man zerstört ungern schöne Legenden, aber wie sich nach übereinstimmenden Aussagen aller Beteiligten ergeben hat, hat Bathily niemanden als sich selbst gerettet. Hat Bathily flunkern lassen oder selbst geflunkert? Wie auch immer: Dante-mäßige Massenmedien, die am selben Tag einen guten Mohammedaner präsentieren wollten, haben ihn noch vor Befragung der Zeugen zu einem Helden stilisiert.

        « Ce qui s’est passé le 7 et le 9 janvier, c’est tellement horrible que les médias et les politiques ont besoin de trouver une belle histoire », dit Sandra. « Lassana Bathily est quelqu’un de vraiment bien, adoré de tous ses collègues de l’Hyper Cacher, et qui effectivement nous a proposé de nous sauver, en prenant avec lui le monte-charge, continue Jean-Luc. Mais il n’a pas pu nous sauver, puisque nous avons tous refusé. Dehors, il a aidé la police. »

        « Les médias et les officiels ont voulu enjoliver le tableau, ajoutant qu’il nous aurait fait descendre, cachés, etc. Ce n’est pas vrai, mais ce n’est pas de la faute de Lassana. A ce moment-là, la France avait besoin d’un héros.»

        (Ondine Millot, « On va mourir, d’accord, mais qu’il vienne nous chercher », Libération, 07.06.2015)

        Ärgerlicher als Gutmenschen-Bestrebungen, Ereignisse zu symmetrisieren, um Wunschbilder entstehen zu lassen – ja, der Islam bezweckt laut Prophetenworten die Tötung aller Juden, ABER (muslimische?) „Araber haben auch…“ ‒ ist im Zusammenhang mit dem HyperCacher noch eine andere Sache:
        Ein Feuerwehrmann hat tatsächlich ein noch größeres Massaker verhindert, doch muss er zum eigenen Schutz anonym bleiben; damit er nicht zum Racheziel friedlicher Mohämme-Anhänger wird.
        Die Wirklichkeit, Dante, können Sie nicht wegsymmetrisieren.

        Aus: Caroline Alamachère, « Valls l’impuissant : les Français doivent s’habituer aux attentats », Riposte Laïque, 29.06.2015 :

        Et au passage, faut-il s’étonner d’ailleurs de ce que le nom de l’héroïque pompier ayant empêché un plus grand carnage encore n’ait pas été divulgué quand celui d’un Lassana Bathily, musulman de son état, avait lui bénéficié des honneurs, des hommages et d’une reconnaissance quasi éternelle ? Tout le monde n’a pas la chance décidément d’être musulman et issu d’une minorité. Comme le déclare Gilbert Collard, « par crainte des représailles, il faut taire le nom de l’héroïque pompier, c’est la terreur acceptée ». D’ici que ce pompier doive être accompagné de gardes du corps pour se protéger des fidèles de la religion d’amour et de paix, comme y sont contraints nombres d’autres, il n’y a pas loin.

        Apropos: Sind die Juden-Verstecker (wann, wo, wie viele?), von denen Sie sprechen, wenigstens realer als Bathilys Heldentaten?

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      • Frase0815 schreibt:

        Da ich es in diesem Thread ja mit Listen habe, empfehle ich diese hier zur Symmetriebrechung:
        https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Terroranschl%C3%A4gen
        Habe es in diesem Fall nicht ausgerechnet, behaupte aber, dass beispielsweise ab dem Jahr 2000 der Anteil der Toten durch Terroranschläge, ausgeführt von Anhängern einer ganz speziellen Glaubensrichtung des Friedens, 99% beträgt. Ganz Vorurteilsvolle sprechen da von einem Muster – dabei sind es doch gar nicht 100%. Es lässt sich also zum Glück für die Relativierer immer noch ein Breivik in den Ring werfen, auch wenn der Anteil der Opferzahl gegenüber dem Rest geradezu lächerlich ist – so schrecklich und verdammenswert dieses Ereignis selbstverständlich ist.
        Völlig selbstredend ist nicht jeder Muslim ein Terrorist – das behauptet aber m.E. auch niemand der ernst genommen werden möchte.
        Und zu Herrn Bathily: Ist es nicht völlig zweitrangig, welcher Religion er angehört? Nehmen wir einmal an, er hätte sich so hilfreich verhalten, wie die Medien berichtet haben – prima. Aber wird diese Tat nun dadurch besonders geadelt, dass er Muslim ist? Weil Muslime im Normalfall ja alle Juden tot sehen wollen? Würde man nicht normalerweise zu der Bewertung kommen: ja, so verhält sich halt ein anständiger Mensch, wenn er die Gelegenheit dazu hat.

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      • Aristobulus schreibt:

        Ohje, ich hatte die rührende Lassanageschichte auch geglaubt. Geradezu rührend willfährig.

        Die Suche mit dem Mikroskop in den Mangrovensümpfen, nicht? Man MUSS ja Einen (noch einen außer den anderen drei oder vier Mohammedanern) finden, der nicht allgemein rummessert und Allahu-Achbar kräht, sondern der sich mal wie a mentsch verhält.

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      • schum74 schreibt:

        Quellenangaben verschluckt.

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      • Aristobulus schreibt:

        (… also dieser Laut gefällt mir, dieser da: „onvamourird-accordmais“😀 , besonders die Silbe mais)

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  5. Frase0815 schreibt:

    Mir ist es eigentlich geradewegs egal, ob der Islam etwas mit dem Islam zu tun hat – fragen wir doch einfach die Infizierten (1):

    Da kann man nun tatsächlich so interpretieren wie es die Washington Post tut: „This shouldn’t be a surprise, but Muslims don’t like the Islamic State“.

    Kann man, muss man aber nicht…

    Zuerst einmal nehme ich mir die Freiheit heraus diejenigen, die auf die Frage „Do you have a _____ opinion of the Islamic militant group in Iraq and Syria knwon as ISIS?“ mit den Antwortmöglichkeiten „Unfavorable“, „Favorable“ und „Don’t know“ mit „Don’t know“ geantwortet haben, zu den Unterstützern zu zählen. Wer dieses Geschmeiß nicht ablehnt, unterstützt es – Ende der moralischen Analyse.

    Also dann, greifen wir uns 4 Länder heraus (Indonesien, Türkei, Nigeria und Pakistan) und rechnen uns einmal die absolute Zahl der Unterstützer anhand der jeweiligen Einwohnerzahlen aus:

    Land: Indonesien
    Einwohner: 237.556.363
    Unterstützer: 22%
    Anzahl: 52.262.400

    Land: Türkei
    Einwohner: 79.414.269
    Unterstützer: 27%
    Anzahl: 21.441.853

    Land: Nigeria
    Einwohner: 177.155.754
    Unterstützer: 34%
    Anzahl: 60.232.956

    Land: Pakistan
    Einwohner: 182.600.000
    Unterstützer: 71%
    Anzahl: 129.646.000

    Wem jetzt noch nicht schlecht ist und wer sich das Wochenende nicht verderben will, liest und rechnet hier besser nicht weiter: In der Summe ergibt das allein für diese vier Länder mehr als 260 Millionen von Menschen, die ISIS zumindest nicht komplett ablehnen.
    Noch Fragen, Kienzle?

    1: https://www.washingtonpost.com/news/worldviews/wp/2015/11/19/this-shouldnt-be-a-surprise-but-muslims-dont-like-the-islamic-state

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    • Aristobulus schreibt:

      Waah.
      Gut gemacht, Hauser.

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    • Aristobulus schreibt:

      Danke für’s Rausfinden und Rechnen, Frase.

      Die Washington Post begeht übrigens einen kapitalen Kategorienfehler, indem sie die Größe „Muslims“ der Größe „the islamic state“ gegenüberstellt, so, als wären es verschiedene Größen, verschiedene Gedankensysteme.
      Der IS liegt jedoch gänzlich innerhalb der moslemischen Welt.

      Übertragen auf westliche Länder wäre das etwa wie folgt: Man startet dort eine Umfrage nach der Beliebtheit dezidiert fundamentalchristlicher Parteien (Partei bibeltreuer Christen, KKK, usf.) und erhält ähnliche negative Ergebnisse.

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    • schum74 schreibt:

      Aus irgendeinem Grund🙂 hat das Wort ISIS schlechte Presse, und so zögern die Befragten, das Geschmeiß offen zu unterstützen.
      Daher Gegenprobe mit dem in mohämmischen Ohren wohlklingenden Wort ‚Scharia‘.

      Gerd Buurmann:
      „Jüngst wurde dort eine Befragung unter Muslimen durchgeführt (Pew Research Center, 30.04.2013). In Pakistan und Jordanien glauben über 80% aller Muslime, die Scharia sei Gottes direkter Wille, in Afghanistan, Ägypten und Gaza über 70%. In Russland sind es nur 56% aller Muslime. In Afghanistan und im Irak bevorzugen über 90% die Scharia über ein bürgerliches Gesetz, in Malaysia, Bangladesh, Marokko, Gaza, Niger und Dschibuti über 80%. In Russland sind es “nur“ 42%. Die Todesstrafe für Diebstahl finden in Afghanistan und Pakistan über 80% angemessen, in Gaza und Ägypten 70% aufwärts. In Ägypten, Gaza, Pakistan und Afghanistan sprechen sich über 80% für das Steinigen von Ehebrecherinnen. Ungefähr die gleiche Anzahl von Muslimen in diesen Ländern fordert die Todesstrafe für den Abfall vom Glauben.“

      Frage: Ab wie viel Prozent faule Kartoffeln entscheidet man, einen ganzen Krug auf den Komposthaufen zu werfen? Ab wie viel Prozent scharia-freundliche Muslime entscheidet man, sich von der ganzen Bevölkerung zu trennen?

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      • Aristobulus schreibt:

        Ganz ganz ganz genau. Genauestens!
        Hahaa, allein die Frage, ob Mohammedaner den IS gutfinden. Die Washington Post wird den Teufel tun, hinzuschreiben, dass die große Mehrheit der Mohammedaner (egal wo) die Scharia gutfindet.
        (Analog hätte eine Umfrage unter den Deutschen von 1930 ergeben, dass ca. 60 oder 70% die NS-Partei zwar ablehnen, dass sie jedoch die absolute Ordnung eines völkischen Systems ohne nationale Demütigung wollen).

        Und morgen wird die Washington Post voll freundlicher Bereitschaft einen Artikel schreiben, in dem steht, dass die Scharia mim‘ Islam nichts zu tun habe.

        A gutte woch Dir🙂

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      • Frase0815 schreibt:

        Der Krug wird nicht weggeworfen werden, da die deutsche Schwarmintelligenz ja entschieden hat: Islam – gut, Kritik am Todeskult – voll Nazi. Dieses Phänomen ist ja ganz offensichtlich nicht nur auf Deutschland beschränkt, wie mein Beispiel der Washington Post zeigt. Es werden „Nachrichten“ produziert, die einer Agenda zu folgen haben, und wehe jemand schert aus dem ganzen PC-Zirkus aus. Lügenpresse, anyone? Nee, kanste nicht sagen, ist auch Autobahn.
        Im englischsprachigen Social-Media Bereich scheint sich gerade der Begriff „Regressives“ für diese Art von Realitätsverweigerern (die ja aus dem vermeintlich liberalen Lager kommen, die selbsternannten Progressives) durchzusetzen – finde ich sehr passend. Obwohl, der wohl von Bettina Röhl geprägte Begriff Volksverhexer gefällt mir auch recht gut😀
        Sehr schade, dass es hier niemand wie Bill Maher gibt, man stelle sich eine wöchentliche Talkshow der Art im Helldeutschland-TV vor – völlig undenkbar. Na ja, zum Glück haben wir ja noch die heute-show👿

        http://www.rolandtichy.de/kolumnen/bettina-roehl-direkt/die-volksverhexer/

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    • aurorula a. schreibt:

      Im Libanon, Joedanien und Indonesien waren sie beim befragen, habe ich grade gesehen, besonders fließig und haben mehr als 100% der Leute antworten lassen. Oder hat da jemand die Antworten auf Arabisch für moslemische Zuhörer (Yalla! Yalla! unterstütze!) und auf englisch für die westliche Welt (unfavorable! bloß nicht!) ab und zu einfach ganz faul zur falschen Umfrage gezählt statt die für Saudi Arabien und USA getrennt zu rechnen? Also nein…

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  6. Pingback: Brave New Germany « Folia lib.

  7. schum74 schreibt:

    Eric Zemmour auf RTL: „Statt Raqqa zu bombardieren sollte Frankreich besser Molenbeek bombardieren“.

    Skandal! Dazu Molenbeek-Bürgermeisterin Françoise Schepmans:
    « Je trouve cela extrêmement choquant et lamentable! … Ici, il y a surtout de l’amour et de la solidarité ! »

    „Hier, in Molenbeek, gibt es vor allem Liebe und Solidarität“.
    Das ist wahr. Molenbeek ist nicht nur das belgische Nest, woher das Bataclan-Kommando gekommen ist; es ist nicht nur so gut wie judenrein: Es ist mit Gaza City verschwistert und verschwägert: durch Patenschaft verbandelt.

    Europe-Israël, 17.11.2015 : « Attentats de Paris: Eric Zemmour « Au lieu de bombarder Raqqa, la France devrait bombarder Molenbeek » + Video

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