Nie wieder Krieg gegen den Faschismus!

Aus der Dürener Zeitung. Mit einer Mahnwache will die Dürener Pax-Christi-Gruppe die Ablehnung gegen den geplanten Bundeswehr-Einsatz gegen den sog. Islamischen Staat IS zum Ausdruck bringen. Die sog. katholische Pax-Christi-Regionalgruppe wendet sich entschieden gegen die Angriffe gegen den IS. Ein solcher Einsatz werde nur weiteren Terror hervorrufen. Notwendig seien die Hilfe für die Zivilbevölkerung vor Ort und eine rasche Aufnahme von Flüchtlingen aus den umkämpften Gebieten.

Dieser Beitrag wurde unter Ethik, Uncategorized abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

40 Antworten zu Nie wieder Krieg gegen den Faschismus!

  1. schum74 schreibt:

    Genial, der Titel.

    Selbstverständlich ist Pax-Christi gegen Angriffe auf den Islamischen Staat. Pax-Christi wäre auch gegen Angriffe auf den NS-Staat gewesen; weil die nur weitere Gewalt hervorgerufen hätten bzw. haben. Ohne die Gegenangriffe der Alliierten hätten die Hitlerschen die eroberten Länder umgehend verlassen bzw. die Vernichtung der Juden eingestellt; wobei Pax-Christi sich schon mit der ersten Maßnahme zufrieden gegeben hätte.

    Allerdings kann ich nicht erkennen, dass der Islamische Staat faschistischer wäre als jede andere Allah-hörige Organisation oder jeder andere Allah-hörige Staat. Hat Kamel Daoud Unrecht, wenn er in The New York Times Saudi-Arabien einen „erfolgreichen IS“ nennt (« un DAESH qui a réussi »)? Und was für Saudi-Arabien gilt, gilt es nicht für die in Europa überaus populäre Fatah? Für die Hamas? Für Hisbollah & Co.?

    Ist der IS wenigstens für die muslimischen Attentate seit 2001verantwortlich? Schwerlich. Am 11. September gab es den IS noch nicht, und nach seiner Zerschlagung wird es weitere Anschläge auf westliche Ziele geben. Weil Europas Regierungen sich feige weigern, gegen die inneren Feinde vorzugehen; und weil sie ihren natürlichen und einzigen Verbündeten im Nahostsumpf bekriegen: Israel.

    Gefällt 3 Personen

  2. Aristobulus schreibt:

    Wann entstand überhaupt dieser Slogan „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“: Im Vietnamkrieg, als linke Studenten wähnten, dass Krieg -> vom Faschismus ausgehe, weswegen Faschismus und Krieg in dieser Reihenfolge ursächlich miteinander verknüpft seien.
    Nicht?
    Seitdem geistert durch ewig beufsjugendliche, dogmenverseuchte Seelen die bescheuerte Vorstellung, es sein faschistisch, wenn jemand Krieg führe.
    Was 1967 der entsetzliche Dichter Erich Fried zum Programm erhoben hat, indem er den Antifaschismus gegen Israel gewendet hat. So hat er Geld verdient, österreichische Staatspreise eingeheimst, Herzen entzückt und sich einen Ruf als mahnender Humanist erschlichen.
    Der war der Erste. 1967!, als fünf arabische Armeen Israel überfielen, hatte Erich Fried nichts Besseres zu tun, als zu schreien, dass die Israelis faschistisch seien.
    Weswegen dieser Spruch mit dem Krieg und dem Faschismus seitdem und immer mit Judenhass verknüpft ist. So fing das 1967 an mit den Linken und ihrem Antikriegsgeschrei und Antizionismuswahn, und so besteht es noch anno 2015 fröhlich fort.

    Also schreit Pax Christi noch heute das Selbe. Die sind für BDS, und jetzt schreien sie passenderweise, dass man den Islamic State nicht bekriegen dürfe.

    So unendlich tief ist der Pazifismus runtergekommen. Völlig verdorben und verfault ist der Pazifismus, denn er kämpft gegen die Selbstverteidigung von Angegriffenen.

    Gefällt 4 Personen

    • schum74 schreibt:

      Danke für den kurzen Abriss, Aristobulus. Ja, so war das wohl, wobei die Parole „Nie wieder Krieg!“ den Buchenwaldern gerne zugeschrieben wird.

      Hier ein Text aus der ausgezeichneten Infobroschüre 8. Mai der AG Antifa Halle (Hg. Sigi Rotholz, 2015), die mir jemand auf der letzten Anti-al-Quds-Demo in die Hand gedrückt hat. Diese Antifa Halle ist wirklich antifaschistisch. Das gibt es noch: dass Name und Sache übereinstimmen.

      Nie wieder Krieg?

      „Nie wieder Krieg!“ So heißt die Lehre, die die deutsche Linke aus dem Zweiten Weltkrieg gezogen hat. Das Dumme ist: Mit dieser Parole wird weniger auf den Zweiten als auf den Ersten Weltkrieg verwiesen. Anders als es gern behauptet wird, stammt sie nicht aus dem Schwur von Buchenwald. Dort taucht sie nicht einmal auf. Die Formel „Nie wieder Krieg!“ wurde stattdessen schon 1920 vom Friedensbund der Kriegsteilnehmer, einer der ersten größeren pazifistischen Organisationen in Deutschland, zu ihrem Motto gemacht. So erinnert der Erste Weltkrieg im Unterschied zum Zweiten Weltkrieg tatsächlich an ein wechselseitiges Blutbad zumindest weitgehend austauschbarer Maschinerien. Die Gemetzel von Verdun oder an der Somme stehen für ein sinnloses Massenschlachten, dessen Ende fast unabhängig vom gerade aktuellen Frontverlauf zu wünschen gewesen wäre. (…)

      Im Unterschied zum Ersten war der Zweite Weltkrieg allerdings kein sinnloses, wechselseitiges Massenschlachten weitgehend austauschbarer bewaffneter Haufen. Durch Auschwitz wurden die Welt und die Begriffe, in denen sie gedacht werden muss, entscheidend verändert. Mit Auschwitz war nicht nur gezeigt worden, dass es Schlimmeres als Krieg geben kann. Angesichts von Auschwitz und angesichts der Soldaten, die das Lager Ende Januar 1945 befreiten, erwiesen sich Armee und Krieg, wie Wolfgang Pohrt einmal bemerkte, als die wahren „Sachwalter und Vollstrecker der Menschlichkeit“. „Wenn jemals ein Krieg gerechtfertigt war“, so auch der Historiker Dan Diner, „dann der Krieg gegen Hitler. […] Welche andere Möglichkeit des Einwirkens bestand, einem wild entschlossenen Diktator gegenüber als die Androhung von Gewalt?“ Die Lager wurden nicht von friedfertigen Pazifisten befreit, sondern von den Hassfiguren aller Antimilitaristen und Friedensfreunde: von Soldaten. (…)

      Auch die Überlebenden von Buchenwald, denen aufgrund ihres Lebens im Vorhof der Hölle jede Dummheit zu verzeihen wäre, hatten mehr historische Urteilskraft als viele Linke von heute. Im Schwur von Buchenwald, auf den sich fast jeder Linke, vom Pazifisten bis zu den Freunden des „bewaffneten Kampfes“, beruft, ohne ihn zu kennen, heißt es wortwörtlich: „Wir danken den verbündeten Armeen der Amerikaner, Engländer, Sowjets und allen Freiheitsarmeen, die uns und der gesamten Welt Frieden und das Leben erkämpften. Wir gedenken an dieser Stelle des großen Freundes der Antifaschisten aller Länder, eines Organisatoren und Initiatoren des Kampfes um eine neue, demokratische, friedliche Welt. F. D. Roosevelt. Ehre seinem Andenken.“ (Der amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt war wenige Tage zuvor gestorben.)
      (S. 15 f.)

      Gefällt 2 Personen

      • Aristobulus schreibt:

        Die aus Halle haben’s verstanden. Immerhin ist da eine Antifa mal seriös.
        Was Gutes zu erfahren ojfn Schabbes

        Gefällt 1 Person

      • Aristobulus schreibt:

        Die berufen sich dazu auf Wolfgang Pohrt!, einen Guten, der sich gern auf Eike Geisel beruft.

        Gefällt 1 Person

      • Thomas ex Gotha schreibt:

        Geisel kam vom Antizionismus, Pohrt aber möchte sich derzeit nicht mehr als Antideutschen sehen. Von den „Linken und ihrem Antikriegsgeschrei und Antizionismuswahn“ zu schreiben ist demnach etwas verallgemeinernd, aber die Zeiten sind eben etwas denkfaul.
        Fried, der auch noch den Büchnerpreis einsackte, ist in der Tat eine bizarre Gestalt, das hat schon Broder, als er noch zurechnungsfähig war, 1987 im Spiegel dargestellt: Fried kam vom antikommunistischen BBC-German-Service, polterte in Sachen RAF herum, plauschte mit Michael Kühnen, raunzte Jean Amery an, als der meinte, Albert Speer, dem Joachim Fest den Weg ins Establishment bahnte, möge lieber die Klappe halten, anstatt sich mit seinen Memoiren dumm und dusselig zu verdienen, und lobte Hitler für seine Tierschutzgesetze.
        Kurz: deutsches Geistesleben (das es mit sich bringt, dass Broder heute ähnlich bizarre Gestalten (eine SED-Grünen-CDU-Renegatin, den schreibunkundigen Ex-Schwager von Ulrike Meinhof und den mad professor Heinsohn, von diversen Hobbyautoren ganz zu schweigen) auf seiner „Achse des Guten“ veröffentlichen lässt).

        Gefällt mir

      • Aristobulus schreibt:

        Die Linken wälzen sich nun mal großmehrheitlich in diesem Antikriegsgeschrei und Antizionismuswahn, Thomas.

        Und Fried ist statt des Bizarren eher eine realsozialistische Gestalt, nicht?, der in jeder Hinsicht die offizielle DDR-Linie vertrat.
        Hingegen manche derer, die auf der Achse des Guten veröffentlichen, finde ich manchmal bizarr im positiven Sinne.

        Gefällt mir

      • Thomas ex Gotha schreibt:

        Och nö, so stramm auf Linie war der Erich ganz und gar nicht. Vor 1976 wurden seine Gedichte dort nicht veröffentlicht, dann kam ein schmales Auswahlbändchen, dann 10 Jahre nichts, dann ging er auf Lesetournee, und das war es schon mit seiner Karriere in der DDR, die ein Jahr nach ihm das Zeitliche segnete. Was sollte man aber auch in einem Land, das mit Dichtern von Rang gesegnet (ooh, Mickel!, aah, Hacks!, ohje, Sarah Kirsch) war, mit seinen Texten anfangen?

        Fried flippte quirlig im APO-Milieu herum, im alternativen Gammelschlamm, aus dem später die Führungsschicht der rotgrünen Regierung herauskroch.
        Aber DDR? Die war für einen wie den viel zu real.

        Gefällt mir

    • schum74 schreibt:

      Zum entsetzlichen Dichter Erich Fried eine persönliche Erinnerung. Da gab es bei einer seiner Lesungen an der TU Berlin (in den 70ern?) einen Zwischenfall, von dem die Zeitungen vielleicht berichtet haben. Damals las ich noch keine Zeitung.

      Es war am Ende einer Diskussion um seine „Gedichte“ genannte Prosa. Eben und zum Xten Mal hatte er den Israel-Kritikern im Publikum Recht gegeben, als eine Reihe arabischer (?) Männer einen kurzen Satz mit „Yaoud“ zu skandieren begann. Mein Arabisch ist nicht oh lala, aber dazu reichte es gerade noch. Bei Erich Fried muss es auch gereicht haben, denn er wurde rot, drehte sich hin und her, und verließ am Ende das Podium. Allein. Er tat mir leid. Das hatte er nicht gewollt. Aber er hätte wissen müssen, wen er die ganze Zeit füttert.

      Gefällt 2 Personen

      • Aristobulus schreibt:

        Danke, ma chère.
        Erich Fried hat es so gewollt, indem er sich wand, rot wurde und das Podium verließ. Er war ein Daueropfer, ein bedauerliches, das es mit den Mächtigen der DDR hielt. Seine Ideologiebesessenheit, seine Ichbezogenheit, seine Rolle waren ihm ungleich wichtiger als irgend Yahud!-Rufe irgendwelcher Drittweltler.
        Sei sicher, dass er die Rufe sofort vergessen hat.

        Gefällt 2 Personen

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @Aristobulus: „…, als fünf arabische Armeen Israel überfielen, hatte Erich Fried nichts Besseres zu tun, als zu schreien, dass die Israelis faschistisch seien. … So fing das 1967 an mit den Linken und ihrem Antikriegsgeschrei und Antizionismuswahn, …“

      Wir sollten dem bekloppten Erich nicht mehr Bedeutung aufbürden, als er tatsächlich hatte, zumal ihn ein noch bekloppterer Erich deutlich in den Schatten stellte.
      Tatsächlich war die Deutsche Linke bis zum Sechstage-Krieg überwiegend proisraelisch. Das Um”denken” erfolgte erst, als die Marionettenspieler in Moskau plötzlich andere Schnüre zogen, und ihre Puppen im gegensätzlichen Takt hopsen ließen, was diese erwartungsgemäß nicht störte.
      Obwohl ich amüsiert bin, während ich das schreibe, stoßen mich diese linken Tanzbären noch heute ziemlich ab.

      Gefällt 3 Personen

      • Aristobulus schreibt:

        Baaah. In der Tat, Gutartiges.
        Hingegen um uns mit den Erichs wieder zu versöhnen, gab es auch noch die Eriche Maria Remarque, Erich Fromm, Erich Kästner und Erich Mühsam (wenn man ihn mag).

        Gefällt 2 Personen

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Aristobulus

        Mit den letztgenannten Erichs kann ich bestens leben, lieber Aristobulus!

        Gefällt 2 Personen

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        P. S.

        Wobei Erich Kästner und Erich Mühsam allerdings pure Rassisten waren. Beide haben „NEGER“ gesagt!

        Gefällt mir

      • Dante schreibt:

        Man kann sich auch einen machen.

        Gefällt 1 Person

      • Aristobulus schreibt:

        Es soll sogar mal Einen gegeben haben, der Ernst-Erich Neger hieß, und es war ihm damit ganz ernst und ehrlich zumute.

        Gefällt 1 Person

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Aristobulus

        Falls wir denselben meinen, hat er immerhin einige Gänschen geheilt.

        Gefällt mir

      • Aristobulus schreibt:

        Ah, der also🙂 , und dazu hatte er’s mit der Prosa, nicht?, also mit Prosa als Prosa, die sich nichtmal nicht-reinem musste, um wirklich nur Prosa zu sein

        Gefällt 1 Person

      • Aristobulus schreibt:

        reimen. Dem Reim ist alles rein

        Gefällt mir

      • Dante schreibt:

        Dass sich etwas reimt, ist nicht das wichtigste und schon gar nicht das einzige Kriterium für Poesie. Ohne ein gescheites Versmaß gibt der reimigste Reim nur Knittelverse ab, welche die Bezeichnung „Poesie“ nicht verdienen.

        Gefällt mir

      • Aristobulus schreibt:

        Hmnein😉 . Ob ein Gedicht gut ist, hängt nicht vom ev. gelungenen Silbenrhythmus nebst Reim oder Nichtreim ab. Ein gutes Gedicht kann, aber muss weder dies noch das haben.
        Es gibt Gedichte, die bei optimalen Formalia trotzdem höchstens Mittelmaß sind oder gar nichts taugen.
        Ein gutes Gedicht ist nur dann ein gutes Gedicht: Wenn es was zu sagen hat. Weswegen der obige friedsche Erich so darauf erpicht gewesen ist, andauernd was zu sagen zu haben. Er hatte sich nämlich entschlossen, berühmte Gedichte zu schreiben. Aber was kam ihm heraus: Kitsch as Kitsch can.

        Gefällt mir

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        Aristobulus: „…, und dazu hatte er’s mit der Prosa, nicht?, also mit Prosa als Prosa, die sich nichtmal nicht-reinem musste, um wirklich nur Prosa zu sein.“

        Ein echter Neger begnügt sich eben mit den Prosamen, die vom Tische fallen.

        Gefällt 2 Personen

  3. Dante schreibt:

    … als eine Reihe arabischer (?) Männer einen kurzen Satz mit „Yaoud“ zu skandieren begann. Mein Arabisch ist nicht oh lala, aber dazu reichte es gerade noch.

    Es hieß wohl nicht übersetzt „das Heil kommt von den Juden“.

    Gefällt 3 Personen

  4. schum74 schreibt:

    Auch das in Zusammenhang mit dem Krieg im Osten.

    Aus einem Interview des Schriftstellers Renaud Camus, der den Begriff des „Grand Remplacement“ (großer Volksaustausch) geprägt hat, zu den jüngsten Anschlägen in Paris und der Weigerung, die Wirklichkeit zur Kenntnis zu nehmen:

    « Un fou qui se prend pour un mort est conduit devant un psychiatre. Pensez-vous que les morts saignent ? lui demande le psychiatre. Bien sûr que non ! s’écrie le fou, vous pensez que je suis fou ? Le psychiatre lui ouvre le bout d’un doigt avec une lame et fait perler son sang. Ça alors, dit le fou : les morts saignent, jamais je n’aurais cru ça !

    Ainsi la France, ainsi l’Europe. Même tout le sang versé au Bataclan ne les convainc pas. Elles en concluent qu’il faut plus de vivre-ensemble, alors que c’est le vivre-ensemble qui les tue. À bas les conséquences, vivent les causes ! La sœur d’une victime se rend dans une mosquée pour rassurer les pauvres musulmans, traumatisés selon elle par la crainte de l’amalgame. Vous n’êtes coupables de rien, leur dit-elle. Ça tombe bien, répondent-ils, c’est exactement ce que nous pensons. »

    [Ein Verrückter, der sich für tot hält, kommt zum Psychiater. Meinen Sie, dass Tote bluten? fragt ihn der Psychiater. Natürlich nicht! ruft der Verrückte aus, halten Sie mich für verrückt? Der Psychiater ritzt ihm eine Fingerkuppe mit einer Klinge und lässt das Blut perlen. Nicht zu fassen, sagt der Verrückte: Tote bluten, hätt‘ ich nie gedacht!

    So Frankreich, so Europa. Das ganze Blut, das im Bataclan geflossen ist, überzeugt sie nicht. Sie folgern daraus, dass sie noch mehr Multikulti brauchen, obwohl das Multikulti es ist, das sie tötet. Nieder mit den Folgen, hoch leben die Ursachen! Die Schwester eins der Opfer begibt sich in eine Moschee, um die armen Muslime zu stärken, die sich vor einer Verwechslung ihres Glaubens mit dem Glauben der Täter fürchten. Ihr seid an nichts schuld, sagt sie zu ihnen. Trifft sich gut, antworten sie, das sehen wir genauso.]

    Erschreckend dieses Bild eines Europas, das sich aufgegeben hat, das sich selbst für tot hält, nicht?

    Gefällt 2 Personen

  5. schum74 schreibt:

    Eine Nachricht, die Kommunisten-Fans à la GG und Ceterum freuen müsste. Ihr kennt doch Maurice Thorez, den größten KPF-Generalsekretär aller Zeiten? Ja, denselben, der am 4. Oktober 1939, gleich nach Kriegsbeginn, aus der französischen Armee desertiert ist, um nicht gegen Stalins Verbündete kämpfen zu müssen.
    Merke: Die Résistance in Frankreich, das war die Linke; immer schon gewesen.

    Maurice Thorez, also. Jetzt aufgepasst! Wie heißt sein Enkelsohn? Ein Loli für den, der die Antwort weiß:
    Abdel Rahmane Thorez (Quelle: Martin Janecek, « L’islam est totalement incompatible avec le marxisme », Riposte Laïque, 04.12.2015).

    Von einer Internationalen zur nächsten.

    Gefällt 2 Personen

  6. schum74 schreibt:

    Akismet, Hilfe! Harmloser Kommentar samt Loli verschluckt.

    Gefällt mir

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s