Antisemitismus für Anfänger mit Übungen

Antisemitismus ist Hass auf Juden, der seit mindestens 2.500 Jahren ohne Unterbrechung besteht. Da es heute Antisemitismus ohne Juden und auch ohne Antisemiten (s.u.) gibt, darf davon ausgegangen werden, dass der Antisemitismus bereits vor den Juden bestanden hat. Den Begriff „Antisemitismus“ gibt es erst seit 200 Jahren. Ab dem 19. Jahrhundert wird in gebildeten Kreisen von „Antisemitismus“ statt „Judenhass“ gesprochen, da sich letzteres nicht geziemt.

Vom Aufstieg des Christentums bis zur Einführung des „Antisemitismus“ sprechen Wissenschaftler vom „christlichen Antijudaismus“ oder nur „ Antijudaismus“, wenn der Judenhass nicht nur von Christen, sondern von Muslimen kommt. Vor der Zeit des Christentums heißt der Judenhass zuweilen „Antike Judenfeindschaft“.

Der Begriff „Antisemitismus“ ist ungenau. Zunächst sind nicht alle Juden Semiten, dann sind die meisten Semiten Araber. Da „Antisemitismus“ sich international eingebürgert hat, soll dieser Begriff beibehalten werden.

Nun wird es klar, warum es einen „semitischen“ – arabischen oder muslimischen – Antisemitismus gibt, was nur ein verbaler, also ein scheinbarer Widerspruch ist. Es gibt auch einen jüdischen Antisemitismus, der auch jüdischer Selbsthass genannt wird, und nicht selten ist. Davon ist der Antisemitismus von Kostümjuden streng zu unterscheiden. Kostümjuden sind Nichtjuden, meist Christen, die sich als Juden verkleiden und als solche ausgeben. Meist handelt es sich um Männer, die sich Schläfenlocken vor den Ohren oder seitlich am Hut ankleben. Einige Kostümjuden sind in der Eifel beheimatet.

Kostümjuden gehören in den Bereich der Psychopathologie, während die übrigen Antisemiten inkl. der selbsthassenden Juden, meist Imstande sind, ein unauffälliges und normales Leben zu führen. Antisemitismus ist keine Krankheit. Die Ursache für Antisemitismus wird zwar erforscht, bleibt jedoch unbekannt.

Antisemitismus richtet sich nicht gegen einen bestimmten Juden, sondern gegen den Juden als solchen, also gegen alle Juden. Es gibt nicht wenige Antisemiten, die ihren „Lieblingsjuden“ haben, den sie als „Ausnahmejuden“ ansehen. So lässt sich erklären, dass selbsthassende Juden von vielen Antisemiten toleriert werden. Die selbsthassenden Juden dienen den Antisemiten als Beweis, dass sie, die Antisemiten, keine Antisemiten sind.

Antisemitismus richtet sich gegen Juden als Gruppe, als Organisation, als Staat. Der Antisemit ist gegen die Existenz eines Jüdischen Staates, da dieser den Juden Schutz bietet, wo sie sich selber verteidigen dürfen. Die jüdische Chuzpe (Frechheit), sich selber zu verteidigen, ist für jeden Antisemiten intolerabel, (siehe Schwedens Außenministerin).

Die Art des Antisemitismus, der sich scheinbar nicht gegen Juden wendet, sondern nur gegen den Judenstaat Israel, heißt „Antizionismus“. Besonders in Deutschland wird der „Antizionismus“ gerne genommen, da seit der bedingungslosen Kapitulation nach dem Holocaust-Krieg jeglicher Judenhass, also Antisemitismus, tabuisiert ist. Hätte Nazi-Deutschland den Zweiten Weltkrieg nicht verloren, so würden sich die heutigen Antizionisten weiterhin Antisemiten nennen. Als Anhalt mag das Verhalten der Türken gegenüber den Armeniern dienen. Die Türken glauben nämlich den Ersten Weltkrieg, an dem sie den Völkermord an die Armenier verübt haben, nicht verloren zu haben.

Der Begriff „Antizionismus“ erinnert wegen des Wortes „Zion“, einem für fromme Juden relativ heiligen Berg, der allzu sehr an Juden erinnert, weshalb der Antizionist es vorzieht, „Israelkritiker“ genannt zu werden. Israelkritik ist nicht die Kritik an einem bestimmten Politiker Israels oder einer bestimmten Gasse im Jüdischen Viertel von Jerusalem, sondern die Kritik am Judenstaat selbst. Um den Begriff „Israelkritik“ zu verstehen, betrachten wir das Wort „Deutschlandkritik“, welches in keiner Sprache vorkommt und auch keinen Sinn macht. Eine unorganisierte Handvoll anarchistischer jüdischer Satiriker nennt sich „Antideutsche“. Ihre Deutschlandkritik besteht in der Forderung, dass Polen und Frankreich eine gemeinsame Grenze zusteht, was nur möglich ist, wenn Deutschland vom Antlitz der Erde verschwindet.

Der Israelkritiker ist folglich ein Antisemit, der wie der Hitlerfreund und Jerusalemer Obermufti alle Juden ausrotten möchte.

Sind alle Judenhasser Rechtsextreme oder alle Rechtsextreme Judenhasser?

Nein. Die meisten Rechtsextreme sind Judenhasser. Es gibt jedoch Ausnahmen, so wenn Rechtsextreme von Juden abstammen oder selber Juden sind. Es gibt jüdische Nazis, die keine selbsthassende Juden sind. Judenhasser kommen in allen politischen Lagern vor. Es ist ein gefährlicher Irrtum davon auszugehen, dass Liberale, Demokraten oder Sozialisten keine Antisemiten sind. Diesen Irrtum haben viele Juden mit ihrem Leben bezahlt.

Ist Antisemitismus rassistisch?

Nein. Juden sind keine Rasse. Der Rassist hält Menschen anderer Rassen für minderwertig. Der Antisemit erkennt im Juden keinen Menschen. Der Jude ist nicht einmal ein Untermensch.

Gibt es eine AG (Arbeitsgemeinschaft) katholischer Antisemiten?

Ja!

Übung 1

Ist die von der EU verlangten Sondermarkierung jüdischer Produkte aus Israel jenseits der Grünen Linie von 1949 antisemitisch?

Für die EU hört Israel an der Grünen Linie auf. Die Grüne Linie entspricht den Waffenstillstandlinien von 1949 und wird so genannt, weil „grün“ besser als „Waffe“ klingt. Waffenstillstandlinien sind keine natürlichen, sondern zufällige Grenzen. Waffenstillstandlinien sind keine dauerhaften Staatsgrenzen.

Die Grüne Linie ist das Produkt des ersten Krieges, zu dem Israel von sechs arabischen Nachbarn gezwungen worden ist. Israel war da gerade mehrere Stunden alt. Da die Araber stolz und nachtragend sind, haben danach noch weitere Kriege stattgefunden, die die Araber alle verloren haben. Es gibt noch weitere Waffenstillstandlinien, doch die von 1949 sind die Lieblingswaffenstillstandlinien der EU und vieler anderer Staaten, die von Pazifismus strotzen.

Wenn Israel einen einzigen Krieg verloren hätte, hätten die siegreichen Araber alle Juden geschlachtet, was aus ihrem Schlachtruf „Ittbah al Yahud!“ (Schlachtet die Juden!) herauszuhören ist, den man zuweilen auch auf Deutschlands Straßen vernimmt, wenn die Polizei arabische Friedensdemonstranten vor kriegswütigen Juden schützt, die es wagen, in der Öffentlichkeit eine Kippa oder einen Davidstern zu tragen. So kommt es, dass sich Israel nach den vielen gewonnen aufgezwungenen Kriegen außerhalb der kaum zu verteidigenden EU-Lieblingswaffenstillstandlinien von 1949 ausgebreitet hat, was die EU den Juden nicht verzeihen kann. Die EU betrachtet die unter israelischer Kontrolle stehenden Gebiete außerhalb der Grünen Linie als besetzte Gebiete, die nicht zu Israel gehören. Warum gerade die Waffenstillstandlinien von 1949 Israels Grenzen sein sollen, ist ein Mysterium. Viele Judenhasser gönnen den Juden nicht einmal diese Grenzen.

Die EU interessiert sich nicht sonderlich dafür, ob irgendwelche Staaten fremde Territorien erobern und was sie anschließend mit der überlebenden Bevölkerung tun. Schon beim türkischen Genozid an den Armeniern haben nicht nur Deutsche, sondern fast alle Europäer weggeblickt, und zwar bis heute. Der militärische Einfall der Türkei in den Norden Zyperns und dessen Besetzung, die Eroberung der Westsahara durch Marokko nach dessen Unabhängigkeit und die menschenverachtende Unterjochung Tibets durch Zentralchina sind den Europäern kein Gähnen wert. Es gelten nur wirtschaftliche Vorteile der EU-Führungsstaaten. Schließlich besetzt die Türkei mit dem Norden Zyperns risikolos ein Mitglied der EU!

Nur bei zwei Staaten missfällt den EU-Staaten die Verschiebung von Grenzen. Es sind Russland und Israel. Was haben beide Staaten gegenüber der EU oder besser gegenüber Deutschland, welches den Ton in der EU vorgibt, gemein?

Sowohl die Russen, als auch die Juden sind natürliche Feinde der Deutschen gewesen, als sie noch stolz darauf gewesen sind, Nazis zu sein. Die Russen haben gesiegt, die Juden überlebt. Beides ist unverzeihlich.

Kommen wir zu der zuvor gestellten Frage zurück:

Ist die von der EU verlangten Sondermarkierung jüdischer Produkte aus Israel jenseits der Grünen Linie von 1949 antisemitisch?

Wer die richtige Antwort nicht spontan kennt, muss den Artikel erneut lesen!

Übung 2

Beim letzten großen Anschlag im Januar 2015, den Muslime in Paris verübt haben, wird neben Charlie Hebdo ein jüdischer Supermarkt überfallen. Welches Etablissement, welches diesmal von Muslimen in Paris überfallen worden ist, hat zwei Juden gehört? Es gibt ältere YouTube-Aufnahmen, die zeigen, dass Palästinenser damit drohen, dort erneut zu erscheinen. Warum wird verschwiegen, dass die IS-Sympathisanten sich ein Gebäude ausgesucht haben, von dem sie annehmen, dass es Juden gehört?

Versuchen Sie zu erklären, warum dieses Vorgehen nicht antisemitisch ist und was der wahre Grund ist, warum das wichtige Fußballspiel zwischen Frankreich und Deutschland im nahen Stadium nicht unterbrochen wird!

Übung 3

Warum können sich Anschläge wie in Paris nicht in Hannover wiederholen?

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70 Antworten zu Antisemitismus für Anfänger mit Übungen

  1. jsbielicki schreibt:

    Hat dies auf psychosputnik rebloggt.

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  2. Hessenhenker schreibt:

    An den Hut geklebte Haare kenne ich aus der Hitparade!
    Glatzkopf Udo Lindenberg hat welche.

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  3. Dante schreibt:

    Ist Antisemitismus rassistisch?
    Nein. Juden sind keine Rasse.

    Das spielt keine Rolle. Nach neueren Erkenntnissen entbehrt die Vorstellung von Rassen im biologischen Sinne beim Menschen jeder Grundlage. Dennoch gibt es Menschen, die die Menschheit in Rassen einteilen und einige davon – oft nur eine, der sie selbst angehören – für wertvoller hält als andere. Wieder andere werden nicht nur für weniger wertvoll (aber dennoch ggf. nützlich), sondern für schädlich gehalten.
    Genau so haben es die Nazis gesehen.

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  4. mike hammer schreibt:

    Araber sind keine Semiten, dazu müsste es im Koran erst mal einen Sam-Sohn-Nohas geben
    und die unterteilung der weltvölker unter den Söhnen Nohas……
    Sehr Sekular wollten die Antisemiten klingen und wählten dazu blödsinniger weise eine mühstische
    Gestalt aus uralten Zeiten der Biebel.
    israelkritik ist wiederum sicher ein judenhass denn israel ist der ehrentietel den jakob, stammvater
    israels, also aller juden urvater, in dem sich die jüdischen stämme vereinen,
    damit istder name israel religiöses erbe und israelkritik
    nichts als judenhass.

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    • Aristobulus schreibt:

      Nu ja, jeder, der eine semitische Sprache spricht, kann sich als Semit bezeichnen. Und dann? Der Ausdruck Semiten ist ohnehin Schall und Rauch.
      Es hat ja nirgends jemals eine Feindschaft gegen semitisch Redende bestanden, und keiner wollte bislang die Äthiopier, die Aramäer oder die alten Babylonier ausrotten.
      Nur den Jidn will man seit Amalek über Hitlern bis zu Al-Qaradawi und George Galloway permanent an den Kragen.

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      • mike hammer schreibt:

        genau, antisemitismus hat eben nicht das geringste mit der spracheinteilung zu tun sondern dient nur einzig und allein der unterscheidung des kirchlichen zu
        sonstigen, angeblich nicht christlichen formen des judenhasses.

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      • Aristobulus schreibt:

        Ja. Und so akademisiert man weiter fein herum und erfindet allerlei Differenzierungen (Modewort der 2010er), um den Unterschied zwischen dem primären und dem sekundären Antisemitismus zu erfinden.
        Und doch, es gibt schon einen tertiären. Den ich aber im Anklang an den sekundären lieber den minütlichen nenne.
        Den stundenweis‘ bezahlten gibt’s ja auch schon lange. Der ist der gemütlichste Antisemitismus.

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      • mike hammer schreibt:

        den verachte ich aber am meisten, den jüdischen antisemitismus.

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  5. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    @anti3anti: „Es gibt auch einen jüdischen Antisemitismus, der auch jüdischer Selbsthass genannt wird, und nicht selten ist.“

    Verglichen mit dem deutschen Selbsthass, der vornehmlich von Kreaturen betrieben wird, deren Selbsthass ich völlig verstehe, ist jüdisch motivierter Selbsthass äußerst selten.

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    • Dante schreibt:

      Das Wort „Selbsthass“ ist irreführend, denn die „jüdischen Selbsthasser“ hassen nicht (unbedingt) sich selbst, sie hassen Juden bzw. das Jüdische. Dieses Phänomen mag selten sein (hoffentlich) und doch ist es prominent (leider). Eines der jüngsten Beispiele ist Dr. Marsha Levine.

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  6. Aristobulus schreibt:

    17. Übung in Sachen Antisemitismus aus Gründen von Staatlichkeit

    Es gibt auf Erden viele Nationen. Die meisten sind stolz darauf und kehren die Vorzüge ihrer Naton oft und gern hervor. Aber die meisten Nationen sind recht jung, manche noch jünger, und einige sind die Allerjüngsten.

    Allein die USA, wohl weltweit die jüngste Nation, die sich aus eigenem Antrib gegründet hat, beneiden ältere Nationen nicht um deren Alter.
    Andere alte Nationen wetteifern jedoch gern darin, dass sie älter sein wollen als andere. So wie Norwegen, wo man vor 150 Jahren alte Dialektformen ausgegraben hat, um gegen die dänische eine norwegische Sprache und damit eine norwegische Nation zu gründen. Oder Schottland, wo im vergangenen Jahr versucht wurde, etwas Unenglisches zu gründen.

    Die älteste Nation auf Erden ist Israel. Heute, am ersten Tag Chanuke🙂 , möchte ich das mal wieder feststellen. Israel als Nation existiert seit etwa 1300 vor Null, seit der Zeit des ägyptischen Pharaonenreichs, und noch heute sprechen die Israelis die selbe Sprache und teilen die gleichen Werte der Tojre: Mit den zehn Geboten als Grundgesetz, mit einer ausgeprägten Debattenkultur, ja mit gesellschaftlichem Pluralismus, Gewaltenteilung und unabhängigen Gerichten.
    Grund genug für viel jüngere, jedoch schwächelnde und alternde Nationen, um Israel wegen seiner ungebrochenen Jugendlichkeit und fortdauernden Modernität giftig zu beneiden.

    P.S.
    Und wie übt man jetzt den Judenhass wegen des Uralters der jüdischen Nation?😀

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    • Aristobulus schreibt:

      Die Antwort, wie man den wohl übt, ist mir grad eingefallen:
      Indem man es so hält wie die derzeitig modischen Internationalisten, denen Staatsgrenzen und Unabhängigkeit von Ländern ein Gräuel sind, denn man muss doch antinational und für Menschenrechte überall sein, besonders in der Westbank!, um nicht als Faschist zu gelten.

      In Zeiten, in denen alle nationalistisch gewesen sind, waren die Jidn internationalistisch, und genau das wurde ihnen vorgeworfen („Vaterlandslose, Wühler, Kosmopoliten“).
      Heute hingegen wollen alle internationalistisch sein, bloß die Jidn bestehen auf deutlichen Staatsgrenzen ihres eigenen Landes, bestehen überhaupt auf einem eigenen Land!, dazu auf der Souveränität derer, die sie sich an die Regierung gewählt haben. Genau das wirft man ihnen vor („Nationalisten, Wühler, Mauerbauer“).

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    • aurorula a. schreibt:

      @ P.S: … wohl so wie man Nachsicht übt – es iwrd einfach getan, aber sprachlich so ausgedrückt als könne das jemand nicht.

      für die Hiesigen – so oder so:

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  7. Hans Peter schreibt:

    Leider wird in diesem Artikel nicht auf die Antisemitenliga eingegangen. Das würde durchaus den Begriff in den historischen Zusammenhang einordnen.
    Es wird auch nicht erwähnt, dass sich inzwischen viele Antisemiten vom Antisemitismus freikaufen können, z.B. beim ZdJ, oder sonstiger Organisationen, welche angeblich die Interessen der Juden vertreten. Siehe Avi Primor, der Vorzeigejude vom Dienst. Die ADL ist übrigens auch nicht immer unvoreingenommen und verfolgt in erster Linie eigene Interessen.
    Ansonsten ist der Artikel sehr interessant.

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  8. schum74 schreibt:

    „Antisemitismus richtet sich nicht gegen einen bestimmten Juden, sondern gegen den Juden als solchen, also gegen alle Juden.“

    Noch eine Übung zur ersten Chanukka-Kerze (bei heißem Kaffee aus changierendem Israel-Becher):

    Warum ein unbekannter Mann unserem Vorfahren Jaakow nach einem nächtlichen Kampf am Jabok den Namen Israel gegeben hat, weiß jeder Numeri-Leser. Frage: War der Namenwechsel für die Juden gut oder schlecht?
    Antwortet der algerische Raw Jehuda Ajasch (1688-1760):

    lo Jaakow je’amér od Schimchá ki im Jisrael ‒ Nicht Jaakow wird ab jetzt dein Name sein, sondern Israel (Gen 32, 28-29)

    לא יעקב ייאמר עוד שִמְך כי אם ישראל

    Dieser Segen hat uns bis heute nur Unglück gebracht. Bei jedem anderen Volk macht man für die Verfehlung des Einen nicht die ganze Gemeinschaft verantwortlich. Auch würde niemandem einfallen, wegen des Fehltritts eines Einzelnen die Vielen anzuklagen. Beim Juden ist das anders: Macht irgendein Jaakow was Falsches, heißt es gleich: „Lo Jaakow je’amér od Schimchá ki im Jisrael“. Man sagt nicht, dass Jaakow Sounso was Falsches gemacht habe, sondern Israel. Ganz Israel soll schuldig sein.

    (Quelle: Jehoschua P. Spiegel, Rischpej Tora – Tora-Funken, Givataim 1987, S. 84)

    חנוכה שמח

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  9. Hans Peter schreibt:

    Antisemitismus ist eben auch die Doppelmoral den Palästinensern die Gebiete zurückzugeben (oder zu fordern), welche diese durch einen Angriffskrieg verloren haben und den Deutschen die Oder/Neisse Grenzlinie aufzuerlegen!

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  10. schum74 schreibt:

    Hanukka-Geschenk an die jüdischen Leser (und an solche, die nicht jüdisch sein müssen, um Israel zu lieben :):

    Hillel Fendel, “Egyptian Muslim scholar: No connection between Temple Mt., Islam”, Arutz Sheva, 06.12.2015

    Renowned Egyptian scholar Youssef Ziedan, a specialist in Arabic and Islamic studies, has given a series of interviews to Egyptian television stations of late, the purpose of which appears to be to anger his Muslim colleagues.

    His main point has been to say that there is actually no connection between Jerusalem and ancient Islam. When Islam was founded during the 7th century, he says, Jerusalem was a holy city to the Jews, while the Mosque of Omar was not even built until 74 years after Muhammed’s death. The reason it was built, Ziedan says, is because the builder wished to detract from the centrality of Mecca in Islam.

    Prof. Ziedan is the director of the Manuscript Center and Museum in the Library of Alexandria. He is a public lecturer, university professor, columnist and prolific author of more than 50 books. He won the 2009 International Prize for Arabic Fiction for his work Azazeel, which was also translated into Hebrew.

    Jerusalem was not known as Al-Quds (City of the Sanctuary) during Muhammad’s times, Ziedan says.

    „Al-Aksa is not ours,“ he emphasizes, „and though the word comes from the word ‚extreme,‘ it does not refer to the far mosque on the Temple Mount, but rather to a mosque that is the „further“ of two mosques in Mecca.

    According to Ziedan, Muslims are purposely and falsely turning a political struggle between Israel and the Arabs into a religious one. „The religious aspect of the conflict is nonsense… The only reason why Muslims insist on the sanctity of Jerusalem is simply politics.“

    Auch für Dich, liebe Caruso🙂

    Der ägyptische Islamwissenschaftler – und was jetzt wichtiger ist: Geistliche ‒ Prof. Youssef Ziedan bestätigt, dass der Islam keine Verbindung zum Tempelberg hat.

    Als der Islam im 7. Jahrhundert entstand, war Jerusalem die heilige Stadt der Juden. Die Omar-Moschee (Felsendom mit goldener Kuppel) ist erst 74 Jahre nach Mohammeds Tod gebaut worden. Wie will da Mohämme wo sein Pferd Burak angebunden haben?
    Der einzige Grund für den Mega-Bau, so Ziedan, war die Opposition zu Mekkas Führungsanspruch.

    Chag sameach!

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    • caruso schreibt:

      Liebe, liebe schum74, leider habe ich Deine Übersetzung erst jetzt gefunden. Ich war in der letzten Woche kaum im Netz. Bin ein wenig depressiv und hatte/habe keine Lust. Der Todestag (Jahrzeit) meines Bruders naht, auch sein Geburtstag (3. Jan.) und das wirkt sich aus. Na ja, was kann man machen? Er sagte immer in „solchen“ Fällen: Cosí è la c’est
      la vie. Ich hoffe, daß Du diese Zeilen irgendwann findest.
      lg
      caruso

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      • Aristobulus schreibt:

        Caruso lib, saj gesunt und hab bitte trotzdem gute Tage.

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      • schum74 schreibt:

        Jahrzeit ist schlimm genug, aber auch noch Geburtstag im Winter – Das geht zu weit.

        Ach, Caruso lib, habe beim Kerzenzünden am 1. Chanuka-Tag an Dich denken müssen. Da dankt man demjenigen, sche-hechejánu we-kijmánu we-higijánu la-Sman ha-se, der uns belebt und bewahrt hat, dass wir diese Zeit erreicht haben.
        Alles schön und gut, fühlt man plötzlich, aber bis zum nächsten Jahr muss es wirklich nicht sein. Ob auch Caruso so empfindet?, hab ich mich gefragt.

        Hoffentlich bist Du nicht allein zur Jahrzeit! In jeder Schul gibt es einen Raw, einen Schammes oder irgendeinen Sympathischen, den man um ein Kaddisch bitten kann. Wenn Du die Kraft dazu hast, geh einfach hin! Wer redet von emune? Die Menschenwärme, die ist wichtig.

        Ja, trotzdem gute Tage, liebe Caruso! Schön, dass Du die Zeilen oben entdeckt hast.

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  11. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    anti3anti „Der Antisemit ist gegen die Existenz eines Jüdischen Staates, da dieser den Juden Schutz bietet, wo sie sich selber verteidigen dürfen.“

    Dazu passt dieser Artikel von Aron Sperber:
    https://aron2201sperber.wordpress.com/2015/12/07/kein-linkes-problem-mit-islamischem-judenhass/

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  12. mike hammer schreibt:

    Im Wunderland des Orients Saudibarbarien, das gerade den Vorsitz des UNMenschenrechtsrat inne hat, gabs ne Traumhochzeit.

    Prinz Abou Lbarae Kahtani ehelichte seine Braut Hind Nawaf.

    Mohammed wäre voller Stolz.

    https://i2.wp.com/thepatriotnation.net/wp-content/uploads/2015/12/ChildBride-777×437.jpg?zoom=2

    Wie die 6 jährige Braut sich in ihren 51jährigen Traumprinzen verliebte ist die frage.

    https://www.youtube.com/watch?v=H8YyF5-W7Pk .

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  13. schum74 schreibt:

    Kein Hanukka-Geschenk für den Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Frankreich [CRIF] Roger Cukierman (auf Deutsch: Josef Schuster).

    Vom französisch-israelischen Journalisten Jean-Patrick Grumberg (Dreuz, 07.12.2015): « Elections régionales : Pouvez-vous répéter, Monsieur Cukierman ? » – Regionalwahlen: Können Sie wiederholen, Monsieur Cukierman?

    Roger Cukierman:
    „Es ist für einen Juden unwürdig, für den Front National (der Marine Le Pen) zu stimmen“.

    Ich habe nicht richtig gehört, können Sie wiederholen, Monsieur Cukierman?

    Die KPF und die Grünen haben in der EU die Initiative zur Markierung der Produkte aus Schomron und Judäa ergriffen.

    Ich habe nicht richtig gehört, Monsieur Cukierman: Ist es für einen Juden unwürdig, für die KPF und die Grünen zu stimmen?

    Die kommunistischen Rathäuser von Aubervilliers, Pierrefitte, Stains, Ivry, Valenton, La Courneuve, Vitry und Gennevilliers haben den palästinensischen Terroristen Marwan Bargouthi zum Ehrenbürger ernannt.

    Ich habe nicht richtig gehört, Monsieur Cukierman: Ist es für einen Juden unwürdig, für die Kommunisten zu stimmen?

    2013 hat die kommunistische Stadt Bezons einen anderen palästinensischen Terroristen, Majdi Ihrima Al-Rimawi, der jüdisches Blut auf den Händen hat, zum Ehrenbürger ernannt.

    Ich habe nicht richtig gehört, Monsieur Cukierman: Ist es für einen Juden unwürdig, für die kommunistische Partei zu stimmen?

    Im Juli 2014 sind 33 PS-Abgeordnete hinter antisemitischen Transparenten marschiert.

    Ich habe nicht richtig gehört, Monsieur Cukierman: Ist es für einen Juden unwürdig, für die sozialistische Partei zu stimmen?

    Am 2. November dieses Jahres, auf dem Boulevard Voltaire im 11. Arrondissement, haben etwa 20 Mitglieder einer propalästinensischen linksextremistischen Organisation die Gäste des koscheren Restaurants Nina Sushi mit den Rufen „Tod den Juden!“ provoziert.

    Ich habe nicht richtig gehört, Monsieur Cukierman: Ist es für einen Juden unwürdig, für Linksextremisten zu stimmen?

    Im Juli 2014 demonstrierte in Barbès der Grüne Bürgermeister des Pariser 2. Arrondissements, Jacques Boutault, Seite an Seite mit Leuten, die „Tod den Juden!“ brüllten.

    Ich habe nicht richtig gehört, Monsieur Cukierman: Ist es für einen Juden unwürdig, für die Grünen zu stimmen?

    Bordel, Monsieur Cukierman, man hört Sie nicht. Sprechen Sie lauter, Monsieur Cukierman!

    So. Ende der Übersetzung. War mir ein Vergnügen.

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  14. dumpfbacke schreibt:

    Jungs & Mädels, mal ganz praktisch, ohne theologischen Unterbau, Prophezeiungen, Bibelverse etc.:

    * Ich mag Italiener, Spanier, Juden, Russen, Syrer, Iraker, Japaner. Ich freu mich über jeden, de in unser Landkomma und mit dem ich mich austauschen kann und fahre auch gerne in solche Länder.
    * Grundsätzlich gibt es in jedem Volk Unsympathen und Brschlöcher.
    * Es gibt schlaue Politiker und es gibt doofe Politiker.
    *
    Wenn ich das also mal alles zu zusammennehme… Bin ich ein Antisemit weil ich finde, dass Israels Realpolitik daneben ist, genauso daneben wie von anderen Staaten?

    Bin ich ein Antisemit, wenn ich sage, ich nehme keinen Israelfreund argumentativ ernst, der nicht nicht eine Woche in einem Palästinenserlager gelebt hat?

    Könnte der Staat Israel, dem ich die Existenz in feinster Weise streitig machen will, auch weiter existieren, wenn er der restlichen Menschheit nicht Antisemitismus-/judaismus/zionismus vorwerfen würde? Würde der Staat weiterbestehen wenn dieser erzeugte Druck von außen nicht mehr da wäre? Was wäre wenn man plötzlich Frieden mit den Palästinensern hätte? Das will doch keiner wirklich, weil keiner was davon hat…

    Also versteht mich richtig: Ich will Euch nicht provozieren, einfach mal nur den eigenen (also MEINEN) Horizont erweitern. Bin ich ja mal gespannt.

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    • Aristobulus schreibt:

      Wenn Sie Ihren Horizont erweitern möchten, warum stellen Sie diese merkwürdig langweiligen Fragen, dazu so von Null an?

      Ihre Frage mit Palästinenserlagern ist absurd. Assad ließ die Insassen eines solchen Lagers verhungern. Zumal es solche Lager bloß in Syrien, Libanon, Ägypten gibt, wo man die Fantastinenser als Nichtbürger vierter Klasse behandelt.
      Also werden Sie nur weiter als dumpfe Backe gelten, wenn Sie mindestens eine Woche in einer Zahnklinik genächtigt haben.

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    • Dante schreibt:

      Könnte der Staat Israel, dem ich die Existenz in feinster Weise streitig machen will, auch weiter existieren, wenn er der restlichen Menschheit nicht Antisemitismus-/judaismus/zionismus vorwerfen würde?

      Er wirft nicht „der restlichen Menschheit“ Antisemitismus vor, sondern Leuten, die ihn abgeschafft wissen wollen, und das zu Recht.

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    • Dante schreibt:

      Was wäre wenn man plötzlich Frieden mit den Palästinensern hätte? Das will doch keiner wirklich, weil keiner was davon hat…

      Ganz im Gegenteil. Von Frieden würden beide Seiten mit Ausnahme der jeweiligen extremen Rechten – auf israelischer Seite also Leute wie Jigal Amir und auf arabischpalästinensischer (Palästinenser sind die Israelis nämlich auch, im ursprünglichen Sinne) mindestens die komplette Führung – in hohem Maße profitieren, allen voran die Bürger, die anderenfalls irgendwann Opfer von Kampfhandlungen oder gezielten Morden werden.

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      • mike hammer schreibt:

        # Dumpfbaracke

        muß man auf deinen brei zerstampften schwachsinns antworten?
        du bist dumm, na und, muss ich dich erziehen, dich bilden? bleib
        liber dumm, das macht den klügeren das leben viel leichter.

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  15. dumpfbacke schreibt:

    OK, war aufschlussreich Jungs. Counts as done.

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    • mike hammer schreibt:

      warum nicht gleich so?
      dein posting hat den thred versaut
      und schlauer hats dich auch nicht gemacht.

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    • Aristobulus schreibt:

      Oh weh, wir wurden geprüft!
      Haben wir versagt?
      Bleibt man uns gewogen?? *bebt*

      Immer fühlt man uns Juden so doll auf den Zahn, weil wir vom Antisemitismus fürstlich profitieren, indem wir aller Welt was vorwerfen, und dann kriegen wir Geld von George Soros und Streicheleinheiten von Bar Refali, und dann züchten wir den Antisemitismus, indem wir die Fantastienser in entsetzliche Lager sperren und mit der Krätze infizieren und ihnen die Blinddärme bei lebend’jem Leibe rausreißen, um sie nach Nordkorea zu verkaufen.

      P.S.
      Waah, jetzt hab ich’s verraten. Dabei müssen wir diese Dinge immer abstreiten-abstreiten-abstreiten, um weiter dieses Geld zu kriegen und weiter von Auschwitz zu profitieren.
      Was nun?

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      • dumpfbacke schreibt:

        Also wenn der Thread nur auf Selbstbeweihräucherung aus ist, dann gestehe ich dass ich das _vielleicht_versaut habe. Sorry Mike. Aber schlauer hat’s mich gemacht. Leider fühle ich mich nicht danach Dich auf Grund Deiner freundlich-sympathisch-aufgeschlossenen Art daran teilhaben zu lassen.

        Und auch nachdem Aristobulus mit seinem Outing jetzt den vermeintlichen Joker gezogen hat: Vielleicht sind solche Sprüche von ihm auch ein Grund, IsraelFanboys für verstrahlt zu halten. Das 11e Gebot: „Israel hat immer Recht“.

        Aber mal ehrlich, Ihr bleibt in Eurer Filterblase und ich in meiner. Wie schon gesagt, war einfach ein Versuch.

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      • Dante schreibt:

        Das ist doch alles Kindergarten! Es geht selbstverständlich nicht um Selbstbeweihräucherung, auch nicht um das Zementieren irgendwelcher Dogmen. Es wird hier aber nicht unwidersprochen bleiben, wenn man bestimmte häufig gehörte/gelesene Israelkritik wieder und wieder hört, die auf antiisraelischee Desinformation beruht, auf die man in unserer Gesellschaft eigentlich nicht mehr hereinzufallen verdammt ist.

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      • Aristobulus schreibt:

        Wenn Sie nun noch verraten, was der Zweck Ihres doch recht plumpen Versuchs und des kumpligen Tons war, wird’s Ihnen bessergehen, und Sie werden mehr als der Mensch rüberkommen, der Sie wohl sein möchten.

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      • mike hammer schreibt:

        muss ich das lesen?

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      • Aristobulus schreibt:

        Was lesen, Hammer?, da steht doch kaum das allergeringst zu Vermutende🙂 , oder könnt‘ man da was zu lesen stehen sehen? (Ui, drei Verben hintereinander immerhin, das geht nur selten, weswegen ich es tat!, und nu steht hier eppes, nu ja, drei Verben hintereinander stehen hier; aber muss man die lesen?, och.)

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      • mike hammer schreibt:
      • aurorula a. schreibt:

        muss ich das lesen?

        Was lesen, Hammer?, da steht doch kaum das allergeringst zu Vermutende

        .

        Gefällt 1 Person

      • Clas Lehmann schreibt:

        Oder man hätte da was zu lesen stehen sehen können sollen? Wenn man denn gekonnt hätte? Lesen, oder sehen, vielleicht auch sollen? Und da was gestanden hätte und wäre zu lesen gewesen?

        Ach…! Man weiß so wenig…!

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      • Aristobulus schreibt:

        Er hätte was zum bedenkenden Lesen hinstellen wollen dürfen, allein er hat nicht wollen wollen.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Oder eine Frage des können könnens?

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      • Aristobulus schreibt:

        … vielleicht des möchten können Dürfens, weil er von wem aus auch immer nicht machen mögen dürfen darf, wie er wollen können könnte, wie er’s tun dürfen können würde, wenn. (Sofern!)

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