Die EU in der Sackgasse

Nun rächt sich der falsche Weg zu einer Union, den die Europäer in ihrer Einfalt eingeschlagen haben. Gemeinsame Außengrenzen, die geschützt werden wollen, ohne gemeinsame Armee. Eine gemeinsame Währung ohne gemeinsame Finanzpolitik. Selbst in der innereuropäischen Außenpolitik sind die Widersprüche unüberwindlich: Deutschland verhindert aus finanziellen Gründen Gasleitungen aus Russland, die über den EU-Staat Polen laufen.

Der starke und plötzliche Anstieg der Flüchtlingszahlen läutet das Ende der Union ein. Aus psycho-historischen Gründen werden junge, kräftige und wehrfähige Männer aus dem Irak und aus Syrien bejubelt und mit billigen Teddybären beworfen, sobald sie in München den Bahnhof verlassen. Außer den depressiven Schweden beteiligt sich kein Europäer an dieser Empfangskultur. Die Deutschen fühlen sich deshalb allein gelassen. Warum nehmen die übrigen Europäer, vor allem diejenigen aus dem ehemaligen Ostblock, den Deutschen nicht ein paar hunderttausend Asylbegehrer ab? Warum benehmen sich die übrigen Europäer so wunderlich? Jeder Psychopath stellt sich die selbe Frage. Nicht er, die anderen sind verrückt!

Nun lässt Deutschland die Österreicher drohen. Wer keine Flüchtlinge aufnimmt, bekommt kein Geld! Das hat ja mit dem ewigen EU-Anwärter Türkei gut funktioniert. 3 Mrd. € aus der EU-Kriegskasse reichen aus, damit die Türken auf „demokratischen“ Weg dafür sorgen, dass weniger Flüchtlinge nach Deutschland wollen. Doch diese Taktik verrät allzu deutlich, dass Deutschland das alleinige Sagen in der EU hat. Im Gegensatz zu den Türken sind nicht alle Europäer derart korrupt, dass sie für Geld Flüchtlinge misshandeln.

Die EU ähnelt mehr den Vereinten Nationen als den Vereinigten Staaten von Amerika. Die USA sind eine gestandene Demokratie mit einer (1) Hauptstadt und mit einer gewählten Regierung. Kein Bundesstaat beutet einen anderen Bundesstaat aus. Alle Wahlen sind frei und gleich. Es gibt nur ein (1) Wahlvolk. Die EU ist genauso wenig demokratisch wie die UN.

Gibt es gar keine reale Möglichkeit, dass sich die Europäer zu einem Staat „Europa“ vereinen? West- und Ostdeutschland haben sich ja auch nach 40 Jahren der Trennung wiedervereinigt! Andrerseits ist die Vereinigung zwischen dem Deutschen Reich und Österreich vor dem großen Krieg nur von kurzer Dauer gewesen. Üblicherweise zerfallen die Staaten Europa: Sowjetunion, Jugoslawien, Serbien, Tschechoslowakei. Deutschlands West-Ost-vereinigung ist ein Sonderfall, der nur durch einen sehr hohen Geldtransfer aus dem Westen zu bewerkstelligen ist. Eher werden die Spanisch sprechenden Staaten Süd- und Mittelamerikas einen gemeinsamen Staat bilden als ein vereinigtes Europa entsteht. Die Hispano-Amerikaner verfügen nicht nur über eine gemeinsame Sprache und Religion, sondern auch über eine ähnliche Kultur und Geschichte. Die Vorfahren der hellhäutigen Herren stammen alle aus Spanien. Doch wozu sollen sich die süd- und mittelamerikanischen Staaten politisch vereinigen? Sind die Schweizer, die Liechtensteiner und die Luxemburger nicht auch selbstständig glücklich und reich?

Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, dass die willigen Deutschland hörigen EU-Staaten eine politische Union bilden. Ohne gut aufgerüstete Armee wird Deutschland so ein Glück nicht auf Dauer halten. Eine politische Union aller EU-Staaten unter der Führung Deutschlands ist weder möglich, noch wünschenswert.

Der EU bleibt nur der politische Stillstand oder eine äußerst langsame und vorsichtige politische Vereinigung, die keinem auffällt. Doch die wenigen Millionen Flüchtlinge aus dem IS sind ein Vorbote für weitaus Größeres. In Afrika warten 10.000.000 junge Männer jährlich darauf, die EU, also Deutschland, mit ihrem Geschick, ihrem Können, ihrem Lächeln und ihrer Arbeitskraft zu erobern. Sollten sich die Deutschen unter ihrer Wir-schaffen-das-TIME-Person-des-Jahres-2015 gegenüber den Afrikanern genauso entrückt benehmen wie gegenüber den IS-Flüchtlingen, dann wird das Auseinanderbrechen der EU nicht zu verhindern sein. Glücklicherweise.

Erschienen unter

https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/die-eu-in-der-sackgasse-13870

http://www.tabularasamagazin.de/artikel/artikel_6801/

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8 Antworten zu Die EU in der Sackgasse

  1. rochusthal schreibt:

    aus dem tiefsten gestern geschrieben? armee? grenze?

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  2. schum74 schreibt:

    Bedenkenswerter Artikel, dem ich mir einen anderen Ausblick anzuhängen erlaube:

    Auseinanderbrechen tut die EU in diesen Monaten. Doch die lächelnden Zuwanderer aus Afrika zusammen mit denen aus dem IS, ohne zu vergessen die deutschen Muslime der zweiten und dritten Generation, werden Europa wieder zusammenfügen und als Ganzes mit der Umma vereinigen. Oder meinen Sie, dass die polnische Armee dem Andrang der jungen Männer, die Deutschland täglich bewillkommnet, stand halten wird? Umso mehr, als auch Rest-Westeuropa paar Mohämmer in Reserve hält. Aber noch ist nicht alles verloren: Es gibt eine tschechische Armee.:mrgreen:

    Hat die TIME-prämierte Kanzlerin nicht schon jetzt die Nationalstaaten für obsolet erklärt? Warnte Merkel am 16.12.2015 im Bundestag vor einem „Rückfall in nationalstaatliches Handeln“.

    Dass Merkel die Chance erkannt hat, zur Überwindung der pfui-Teufel-Nationalstaaten auf das „natürliche Bündnis“ (Himmler an den Großmufti) zwischen Deutschland und „den Mohammedanern der ganzen Welt“ (ibid.) zurückzugreifen, das zeichnet sie vor vielen Anderen als Vollblutpolitiker aus. Keine Frage: Sie ist die Person des Jahres 2015.

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    • caruso schreibt:

      Liebe schum74, es ist immer wieder verblüffend, wie lange solche unterirdische Strömungen bestehen. Von der Zusammenarbeit der Nazis mit dem Mufti weiß ich schon seit Jahren. Nicht sehr gründlich, aber immerhin. Diesen Brief von Himmler kannte ich nicht, ich erwähne das nur, weil der der Grund war, warum mir eine uralte Erkenntnis wieder einfiel. (Uralt, weil ich ja eine Hexe aus Urzeiten bin:-((( – nicht wirklich. < Das bezieht sich auf ":-(((".)
      lg
      caruso

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      • schum74 schreibt:

        Hier das Himmler-Telegramm an den Großmufti von Jerusalem (2. November 1943), dem ich die obigen Ausdrücke entnommen habe.

        „Die nationalsozialistische Bewegung Großdeutschlands hat seit ihrer Entstehung den Kampf gegen das Weltjudentum auf ihre Fahne geschrieben. Sie hat deshalb schon immer mit besonderer Sympathie den Kampf der freiheitsliebenden Araber, vor allem in Palästina, gegen die jüdischen Eindringlinge verfolgt. Die Erkenntnis dieses Feindes und der gemeinsame Kampf gegen ihn bilden die feste Grundlage des natürlichen Bündnisses zwischen dem nationalsozialistischen Großdeutschland und den freiheitsliebenden Mohammedanern der ganzen Welt.
        In diesem Sinne übermittle ich Ihnen am Jahrestag der unseligen Balfour-Deklaration meine herzlichsten Grüße und Wünsche für die glückliche Durchführung Ihres Kampfes bis zum sicheren Endsieg.

        Reichsführer-SS Gez. Heinrich Himmler“

        Natürlich ist der letzte Kommentar-Absatz arg polemisch, aber weißt Du was, liebe Caruso? Es würde mich nicht wundern, wenn er trotzdem zutreffen würde.

        Hab trotz allem eine gute Woche!

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  3. Dante schreibt:

    Inwiefern soll ein Auseinanderbrechen der EU wünschenswert sein?

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  4. caruso schreibt:

    Mich würde es auch nicht wundern, liebe schum674. Und hab Dank für den Brief. Sehr aufschlußreich.
    lg
    caruso

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