Liebet eure Feinde

Hassan Rohani, der Präsident der Islamischen Republik Iran, besucht den italienischen Ministerpräsidenten Matteo Renzi. Er bringt viele Milliarden und eine lange Einkaufsliste mit, die das klamme Italien erfreuen. Als kleine Bedingung verlangt der Perser eine Audienz beim Papst, die sein Image im Inn- und Ausland aufbessern wird. Renzi ruft den Papst an und verspricht dem obersten Katholiken, eine von den vielen iranischen Milliarden der Kirche zukommen zu lassen. Dafür darf der Papst nicht die Menschenrechte erwähnen, auch Baukräne zum Aufhängen sind tabu. Über Frauen dürfen Papst und Ajatollah miteinander debattieren, da sie beide den Frauen keine vollen Menschenrechte zuerkennen. Der Papst wird überzeugt und ist mit der Audienz einverstanden.

Dienstag, 26. Januar 2016

Die ganze Nacht hat Papst Franz kaum ein Auge zugemacht. Übermüdet zieht er sich noch vor Sonnenaufgang sein Ausgehgewand über und eilt zur Basilica Papale di San Pietro in Vaticano, die er durch einen Seiteneingang betritt, der dem Touristen und einfachen Gläubigen verschlossen ist. Das grelle Licht der LED-Leuchten, die aus politischen Gründen angeschafft worden sind, vernebelt seinen Blick. Hurtig bewegt sich Franz in Richtung Kapelle des Evangelisten Matthäus, wo er sich vor dem Bild des Heiligen auf einem unbequemen Schemel hinsetzt. Die unbequemen Schemel gehen auf eine Anordnung eines seiner Vorgänger zurück, der verhindert hat, dass ermattete Touristen sich allzu lange ausruhen.

Leise betet Papst Franz zum Evangelisten, der nebenberuflich Apostel gewesen ist. Von Matthäus erwartet er die Antwort. Da ertönt eine melodische Bariton-Stimme an Franzens Ohr: Was möchtest Du von mir wissen, mein kleiner Heiliger in spe?

Erschrocken blickt der Papst auf. Er hätte vorher frühstücken oder zumindest seine diversen Pillen schlucken sollen. Er erblickt niemanden in der beschaulichen Kapelle. Die angenehme Baritonstimme ertönt erneut: Ich bin es, Matitjahu, das Geschenk Gottes (hebr. Matitjahu). Willst du mich nun sprechen oder nicht? Glaubst du nicht an Wunder?

Die Stimme kommt aus dem Bild des Apostel-Evangelisten. Franz nimmt seinen ganzen Mut zusammen: Heiliger Matitjahu, du Geschenk Gottes! Beantworte mir einige Fragen, die niemand besser versteht als du. Soll man seine Feinde lieben, wie es in Matthäus 5:44 geschrieben steht?

Das soll ich geschrieben haben, fragt der alte Heilige? Ja. Warum auch nicht? Aber die Worte sind von mir und nicht von Jesus. Ein Jude hätte nie im Leben so etwas ausgesprochen!

Soll man seine Feinde mehr als seine Freunde lieben, setzt Franz nach?

Nein, antwortet das Geschenk Gottes. Wenn du das tust, wirst du bald keine Freunde mehr und nur noch Feinde haben, die dich nicht lieben, sondern hassen. Deine Freunde sollst du mehr lieben als deine Feinde. Deine Feinde sollst du lieben!

Und wie verhalte ich mich zu den Feinden meines Feindes, will Franz wissen?

Nach kurzer Überlegung antwortet Matitjahu: Der Selige Josef von Georgien, der es immer noch nicht zum Heiligen geschafft hat, hat mir bei einer Geheimunterredung kurz nach seinem Tod mitgeteilt, dass der Feind seines Feindes sein Freund sei. Wenn er damit Recht hat, sollst du den Feind deines Feindes, der ja dein Freund ist, mehr lieben als deinen Feind. Deinen Feind sollst du lieben!

Voll Tränen der Dankbarkeit kniet der päpstliche Heilige in spe vor dem Heiligen Geschenk Gottes. Von weitem hört Franz, wie die mächtigen Tore der Basilika sich zum Ansturm der zahlungskräftigen Kunden öffnen. Schnell steht er ohnmächtig von Glück auf und verlässt die Basilika durch die Geheimtür.

In seinem unaufgeräumten Gemach ruft er über eine geheime Telefonleitung seinen Vertrauten Camerlengo an: Camerlengo, ich habe mit dem Evangelisten Matthäus gesprochen. Ja, wir haben uns freundlich auf Spanisch unterhalten. Das Geschenk Gottes hat mir geraten, den iranischen Präsidenten Rohani zu empfangen. Er hat mit aufgetragen, die Feinde der Juden mehr zu lieben als die Feinde Gottes! Lass schnell die nackten Jünglinge aus Marmor verdecken. Der alte Lüstling aus Persien bevorzug Frischfleisch. Und stell den guten Wein weg, den wir beide nach seiner Abreise austrinken werden. Lechajim!

Erschienen unter

https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/liebet-eure-feinde-15477

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75 Antworten zu Liebet eure Feinde

  1. Aristobulus schreibt:

    „Aba‘ des is‘ doch Kunscht“, seufzt Camerlengo in den Telefonhörer.
    Nein, in den TelePHonhörer, er hat ein altes TelePHon, das sich mit Peh-Heh schreibt, weil er modern und Katholik ist, und weil es modern ist, retro zu sein, und indem Camerlengo dieses alte Telephon hat, ist er retro.
    Vorher war er nicht retro, da war er nur katholisch und halt Camerlengo, aus.

    „Wie bidde?!“ schreit Papst Franz in sein Eifohn, denn er ist nicht retro und auch nicht für Kunscht, er ist nichtmal für Camerlengo, der arbeitet bloß für ihn.
    „Sind Eure Heiligkeit sicher, wegen der Kunscht und so?!, weil die Menschen!, die Menschen!, die kommen nach Rom und wollen Kunscht sehen, aber die Kunscht ohne in Kisten!, weil, Kisten sehen die zu Hause doch schon genug, und Kunscht, also richtig Kunscht sind die selten!“, seufzt Camerlengo jetzt ganz laut in den Telephonhörer.
    „Nö, das ist keine Kunscht, das sind Nackerte!, begreif das doch. Und die Leut‘ kommen wegen der päpstlichen Basilisken, nein Basiiiliken!, begreif das mal!, und grad kommen nicht so viele, und wenn dann Iraner kommen, ist einfach mehr Geld für die Basilisken drin. Scusi, Basiiiliken. Ja? Findst du nicht auch?“
    „Neeee“, stöhnt Camerlengo in den Telephonhörer.

    Papst Franz hört aber nur ein Schweigen, und wer schweigt, stimmt zu, hat Jesus gesagt, denkt Papst Franz, und nochmal wird er den heiligen Matisyahu jetzt nicht fragen, ob Jesus das gesagt hat oder anders oder eher nicht, oder ob die Übersetzung aus dem Aramäischen ins Spanische vielleicht nicht glatt koscher gewesen ist, zumal der Hocker vor dem Matisyahubild, auf dem es sich eruieren ließe, aber mit Mühe!, wirklich sehr unbequem gewesen ist.
    So wie überhaupt alle Mühe.
    Auch diese Mühe mit den Feinden. Weil alle Menschen doch Brüder sind, hat Jesus gesagt, denkt Papst Franz, oder Beethoven?, war der katholisch?, ach bestimmt, der war taub und mochte laute Pauken.

    Aber das ist alles mühsam, sehr mühsam, findet Papst Franz jetzt. Also beschließt er, sich jetzt auszuruhen, denn der Besuch des Rohani wird bestimmt noch mühsamer, zumal der so wahnsinig retro sein soll.
    So richtig retro. Siebtes Jahrhundert!
    Was Papst Franz schon bei seinem Freund und Angestellten Camerlengo sehr mühsam findet, obwohl der nur retro im Sinne von 1922 ist, oder so.
    Und dieser Rohani redet wirklich dauernd von Feinden. Andauernd. Findet der das nicht zu mühsam?, denkt Papst Franzl und findet es jetzt wirklich zu mühsam, das zu denken.
    Es wird auch mühsam werden, all das Geld zu zählen.
    Sehr!
    Ach.

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    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @Aristobulus: “ „Und die Leut’ kommen wegen der päpstlichen Basilisken, nein Basiiiliken!,… “ “

      Diesbezüglich verstehe ich den Papst, lieber Aristobulus! Wer jemals Pizza ohne Basiiiliken gegessen hat, muss dem Ollen recht geben.

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      • Aristobulus schreibt:

        LOL!
        Also hab ich grad für Dich zum heiligen Anlass dieses eine Filmdialogzitat gesucht, dieses, in dem ein fetter Mafioso einen kneifelt oder tötelt und dabei gnurrt „ah, du hast Pizza mit Basilikum gemacht!, ich mag Basilikum!“, aber das Zitat ist nicht zu finden.
        Statt dessen finde ich das hier:

        Wohl ein Sammelteller aus Tojfls Küche, jaja, watt et nisch allett jibbet!, drauf ist ein basiliskisch klerikaler Suppenkoch, der die ganz große Suppenkelle zückt, um ein paar zarte Filets gut durchzukochen, wohl mit viel Basilikum.

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      • Aristobulus schreibt:

        Obwohl päpstliche Kleriker heutzutage wohl keine solchen wallenden Umhänge mehr tragen.
        Hingegen Kleriker wie Rohani, Nasralla und A-Qaradawi tragen sehr gern diese Umhänge.
        Die essen auch so.
        Wohingegen man bei Katholens jetzt wohl lieber doch Pizza.

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      • aurorula a. schreibt:

        Mit viel Knoblauch. 😈

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      • Aristobulus schreibt:

        Aber rohen zu nehmen trauen die sich dann doch nicht, weil, der soll a) unheilig machen, und b) besteht der Verdacht, dass die Schönen der Nacht ihn nicht vertragen.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Aristobulus: „Wohl ein Sammelteller aus Tojfls Küche, …, drauf ist ein basiliskisch klerikaler Suppenkoch, …“

        Wobei mich die Zutaten verblüffen, die ich eher in ungesäuertem Brot vermutet hätte.

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      • Aristobulus schreibt:

        Lol, Gutartiges.
        Wobei die vermuteten Verdächtigen ja doch leider da im Ungesäuerten drin sind, nebst ihren Körperflüssigkeiten.
        Aber bitte nicht weitersagen!, weil die Imame es dann nicht mehr behaupten würden (indem die andere Seite ja nun derlei behauptet haben würd‘, dürften die es nicht weiter behaupten, sondern müssten behaupten, wieder, dass die andere Seite das [nein, was Anderes jetzt] verheimliche), und alles, was die Imame dann behaupten werden, als das Andere, das die andere Seite verheimliche (so sie), wird erfahrungsgemäß ungleich scheußlicher sein als das, was sie jetzt behaupten.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Aristobulus
        😀

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    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @Aristobulus: „Findet der das nicht zu mühsam?, denkt Papst Franzl und findet es jetzt wirklich zu mühsam, das zu denken. Es wird auch mühsam werden, all das Geld zu zählen.“

      Nicht mehr lange, lieber Aristobulus. Sofern es beim EURO bleibt, braucht das Geld demnächst nicht mehr gezählt zu werden – wiegen genügt.

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  2. aurorula a. schreibt:

    Schöne Geschichte! 😀

    Im Film Angels and Demons – mittelprächtiger Mystery-Thriller der sich als Krimi herausstellt, spielt in Rom – gibt es eine Szene in den Vatikanischen Museen die ich gern hierhin verlinkt hätte. Dr. Langdon (der ermittelt die mysteriöse Mordserie) und eine Museumsoffizieller laufen an einigen der Statuen vorbei die Benedikt XIV von Bildhauern umarbeiten und mit Feigenblättern hat versehen lassen. Langdon als großer Kunstliebhaber sagt irgendetwas in Richtung das kann man doch nicht machen, woraufhin es zu folgendem Austausch kommt:
    Statist: Haben Sie etwas gegen Katholiken, Dr. Langdon?
    Langdon: Nein, ich bin gegen Vandalismus!

    Leider finde ich so ziemlich den ganzen Film, aber diese eine Szene nicht ): .

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  3. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    So es mich betrifft, liebe auch ich meine Feinde – spätestens bei ihrem Begräbnis.

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    • caruso schreibt:

      @lieber GG — ich bin eine BÖSE. Ich liebe meine Feinde auch dann nicht. Sondern bin
      erleichtert, daß sie tot sind.
      lg
      caruso

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      • Aristobulus schreibt:

        Also Obama* auf dem Meeresgrund ist mir nu doch ein recht Lieber.
        Und erst Samir Kuntar. Aus dem ein israelisches Geschoss Schaschlik gemacht hat. Bislang hatte ich mir nix aus Schaschlik gemacht. Aber nu!

        .

        * waah!, da sollte wirklich ein Ess stehen statt des Behs. Ich hatte wirklich Ess gedacht und Ess geschrieben. Aber da steht Beh. Hmmm. Wobei mir Obama auf dem Meeresgrund nu ein noch etwas Lieberer wäre als Osama im Brackwasser. Nein, als Schaschlik aus Samir Kuntar auf dem Meeresgrund.
        Oder so.

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      • aurorula a. schreibt:

        Nicht zu vergessen diverse Leute im Orbit …

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      • Dante schreibt:

        ???

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      • Aristobulus schreibt:

        (Dante, 10:04 : Nu ja, manche sollen einfach nicht tief genug abgesoffen sein, hat man gehört, jedoch manche sollen sich mit ziemlich mächtigem Wadabumm glatt aus dem Erdkreis geblasen haben, nein?
        Und wo sollen sonst die 72 Jungfrauen schweben als im Luftleeren droben, unter dem schrundigen Monde?)

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      • Dante schreibt:

        Warum sollte das Paradies „oben“ sein? Dort oben ist eher die Hölle los, weshalb man dort ja auch nur mit einem dicken Schutzanzug überleben kann – und dies auch nur zeitweise und das auch nur dann, wenn nicht ein paar Tage vorher ein Sonnensturm getobt hat. Meines Wissens war der Garten Eden – wenn überhaupt innerhalb unseres Universums – eher irgendwo auf der Erdoberfläche verortet, was auch am meisten Sinn ergibt. Gott hat die Erdoberfläche zu einem idealen Aufenthaltsort für höhere Lebewesen gemacht, wieso sollte er seinen Garten dann irgendwo im luftleeren und strahlungsverseuchten Weltraum anlegen?

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      • Aristobulus schreibt:

        Da schlägt just zum heutigen Sonntag Kategorie Poesie vs. Kategorie Wissenschaft zu😀 , aber das Match endet schon seit Sokrates nein seit Heraklit mit Unentschieden.

        – Wobei etwa die jüdische Vorstellung vom Paradies nicht unbedingt im Himmel stattfindet. Hebr. Schamajim bedeutet „da ist Wasser“, also gilt Wasser jüdischerseits erst auf dem Erdboden als richtig himmlisch.

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      • aurorula a. schreibt:

        Womit wir wieder auf dem Meeresgrund von vorher wären 🙂 .

        Sind vielleicht deswegen die Israelis führend in der Wasseraufbereitung aus dem Meer und aus der Luft? Vorher Wüste, jetzt Paradiesgarten, das hat doch was😛

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      • Aristobulus schreibt:

        Yep, hat was😀
        Aaaber das Jenseits, die Ehre, die Unterwerfung und das heilige Mehrtürertum (überhaupt das Heilige) kommen da viiiel zu kurz.

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      • Aristobulus schreibt:

        … aber die müssen da kreisen und kreisen und kreisen😦 , und irgendwann kommense warm wieder runter.
        Dann hat man die hier wieder. Ach.

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      • aurorula a. schreibt:

        Achwo, die verglühen beim wieder runterkommen in der Atmosphäre, es gibt eine schöne Leuchterscheinung, und die Kinder können sich was wünschen😀

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      • Aristobulus schreibt:

        Also etwa Ismael Hanije ist mittlerweile so fett geworden, dass der glatt ’nen Krater irgendwo reinsprengt (kein schöner Anblick für Kinder, weder vorher noch nachher, selbst wenn’s nur ein Kraterchen ist), und auch Nasrallah würd ziemlich schmatzend runterknallen und spritzen, denk ich.

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      • aurorula a. schreibt:

        Achwo, man sollte das was sich so harmlos „immolated upon reentry“ schreibt nicht in seiner kill-it-with-fire-Schönheit unterschätzen. Schön zum ansehen vom Boden aus. Da verglühen noch ganz andere Kaliber – was etwa bei der Größe eines Gebäudes („Bolide“) wie eine Bombe aussieht und nicht über Krisengebieten passieren sollte, das macht die Leute mit Finger an diversen Abzügen unnötig nervös…
        Aber hübsches Feuerwerk gibts!

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      • Aristobulus schreibt:

        Könnte ein Koran als Hitzeschild wirken?
        Oder haben Nasrallah, Hanije usf. dann den Koran verbrannt und kriegen Obamas volles Missfallen ab?

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      • aurorula a. schreibt:

        Gibs zu, Du willst ja nur einen Koran verbrennen, und wenn der von selbst brennt wenn er an die Luft kommt, umso besser.

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      • Aristobulus schreibt:

        LOL.
        Also wenn man sehr, sehr schnell mit einem Koran wedelt, nein noch schneller (so mit 27000 muss einer schon damit wedeln können wollen), dann macht der ein buntes kill-it-with-fire, bei dem man sich was wünschen darf, ja?

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        Die Welt wäre vermutlich ein besserer Ort, wenn alle Bösen so wären wie Sie, liebe @caruso.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @aurorula a.: „Gibs zu, Du willst ja nur einen Koran verbrennen, …“

        Warum nicht? Wie menschlich ist es einen Koran zu verbrennen, statt einen Koran zu drucken.

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      • aurorula a. schreibt:

        Ignis es, et in igne reverteris.

        .

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      • Dante schreibt:

        Muss es nicht ignem heißen?

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      • aurorula a. schreibt:

        Bzw. Memento, Quranem, …

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      • Aristobulus schreibt:

        Ignem müsst‘ es heißen thun, wenn der Koran ins Feuer zurückkehren soll, aber igne heißt es wohl, wenn der Koran selbst wieder Feuer werden soll.
        Hmmähm!, passt da nicht Schtaup besser?, Staub isser und zu Staub soll er werden.
        Heißt das nicht ca. so: „Pelvis es et in pelvi reverteris‘?

        P.S.
        Vergess’mer doch den Koranischen🙂 , denn der ultimate Spruch geht ohnehin doch eher so:
        Elvis es et in Elvi reverteris.

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      • aurorula a. schreibt:

        LOL! 😀 Elvis…
        In Neil Gaimanns Buch Good Omens wird ein Dämon in die Kassette eines Anrufbeantworters gebannt und in einem Auto liegengelassen, nach der Logik daß alle Kassetten die in Autos liegengelassen werden früher oder später zu Best of Queen werden. Scheint also wirklich zu funktionieren, die Idee. Mit Elvis dann wohl auch.

        @ Koran: beide Interpetationen haben was für sich, ist aus Feuer, wird ins Feuer geworfen und wird selbst zu Feuer – ich meinte aber tatsächlich „wird selbst (wieder) zu Feuer“.

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      • Aristobulus schreibt:

        Waah, zu Best of Queen !, dieser Dämon hat es ja äuräuräußerst schlechtestens gemeint mit den Kassetten, der Welt und überhaupt.

        Also ich werd morgen früh mal so aus Dawke und wegen des ohnehin anstehenden Welt- und Untergang des Abendlandes versuchen, einen Dämongolem zu bauen, der aus jedem zufällig rumliegenden schlechten Buch automatisch einen Koran macht. Also aus allen irgendwo rumliegenden schlechten Büchern, indem schlecht ja beileibe nicht gleich schlecht ist, indem es immer noch viel schlechter geht (z.B. von Josefine Mutzenbacher runter zu Dieter Bohlen und noch weiter runter zum Sayyid Qutb, aaarghh!, und der Dämongolem von morgen früh machtse alle Koran😈 (zischend „isch mach disch koran, Lan!“), jedoch das tut er niemals nicht mit Büchern von Thomas Bernhard, Terry Pratchett, Ho’Schejm, Loriot, Peter Altenberg, Rebbe Schneerson usf., aus denen macht er naturgemäß keinen Koran, denn die sind nun mal naturgemäß Bücher im Sinne von Bücher, diese Bücher.

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      • aurorula a. schreibt:

        😈
        Wobei das mit den Kassetten in Good Omens grundsätzlich – völlig unabhängig von Dämonen – mit allen Kassettten passiert. Einfach so als Naturgesetz. Worüber sich Crowley bitterlich beschwert, weil jedesmal wenn er im Auto Musik hören will, findet er nur noch Kassetten mit „Best of Queen“. Als ob sich alle Kassetten früher oder später in „Best of Queen“ umwandeln, egal welche Musik er in sein Auto legt. Deswegen kam Crowley auf die Idee, den Dämon der ihm große (von Musik unabhängige) Probleme bereitet auf die Tonspur der Anrufbeantworterkassette zu bannen (frag mich nicht was Crowley mit diesem AB gemacht hat daß er den anrufenden Dämon da reingesaugt hat, habe ich vergessen) – und sie dann ins Auto zu legen. 😈

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      • Aristobulus schreibt:

        Kann man den Koran (nein nicht irgend einen Koran, sondern halt DEN Koran, einen für Alle, also THE-Koran-an-sich*) nicht in irgend einem Schrottauto (in dem freilich Best of Queen als soundtrack of evil kreischt) vergessen, bevor die Schrottpresse sodann (aus Gründen) ihr großes gefräßiges *mantsch’* macht?

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  4. mike hammer schreibt:

    Mann mit zwei Schusswaffen und Koran vor dem Eingang zu Disneyland Paris verhaftet.
    Ich hoffe er findet einen Liebhaber im Knast, dem er das Weibchen macht.

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  5. Dante schreibt:

    Wer seinen Feind liebt, züchtigt ihn.

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  6. schum74 schreibt:

    Verwunderlich, dass es beim Papst Franz einer Vision noch vor dem Frühstück bedarf, um ihn zur Einhaltung eines grundchristlichen Gebotes zu bewegen. Doppelt verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die heutigen Europäer just dieses Gebot so gewissenhaft praktizieren wie seit 2000 Jahren nicht. Was ist Multikulti, wenn nicht Feindesliebe? Was ist Willkommenskultur, wenn nicht Feindesliebe? Einseitige Liebe ‒ definitionsgemäß.

    Wissen Sie, was ich glaube? Dass der Papst diese Matthäus-Vision nur erfunden hat, um sich wichtig zu machen. Was die Schafe können, kann der Hirte schon lange. Er wird Rohani empfangen wie er schon Abu Masen empfangen hat. Mit dem prickelnden Gefühl, dass der Mohämmer noch an sich halten muss.

    Gefällt 1 Person

    • Aristobulus schreibt:

      … weil er ihn ihn verknallt ist.
      Nein, sei, weil indirekte Rede, weil vom Papste so behauptet.
      Aber merkwürdig bizarr abgeleitet, weil er doch was über Jesum oder über einen Gott getwittert hat, nein?, und zwar so herum, dass Jener in ihn. Nicht er in Jenen.
      Also wiederum abgeleitet und verzerrt, der Sachverhalt, und ein weiteres Mal, weil so seltsam über die Religion hinwegprojiziert.
      Kann das was werden?
      Es ist und es bleibt a komplizierte G’schicht mit dem Franzl und dem Hassani.

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      • schum74 schreibt:

        Nee, nee. Nicht Rohani ist in Franzen verknallt. Umgekehrt. Hat nicht der Papst unlängst behauptet, dass der Herrgott, also Jesus, also er selbst als dessen Stellvertreter, in uns, also auch in Rohani, verliebt sei? Ja, das allein könnte den Gast unter Spannung versetzen. Aber das ist nicht der Grund, weshalb Rohani an sich halten muss: Dass er den ungläubigen Hund nicht sofort zu Püree zerstampfen darf, das macht ihm zu schaffen.

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      • Aristobulus schreibt:

        … und drum ist Rohani dann doch so roh zu Franzen, dass von dem doch dann nur Fransen übrigbleiben.
        Buh.

        Gefällt 2 Personen

      • Aristobulus schreibt:

        P.S.
        Und wir sind also Rohani?
        Eine ganz neue Perspektive der Dinge!, das hatte ich noch gar nicht bemerkt. Danke, ma chère.
        Muss es wohl erstmal sacken lassen.

        *wir tragen Vollbart und beigen Sackumhang, und Mohämme ist in uns verknallt murmelnd ab*

        Gefällt 2 Personen

  7. mike hammer schreibt:

    im übrigen hats der „fast hl. josef von georgien“ in georgien es nicht mal zum
    pfarrer gebracht, die werden erst zum
    schrecken wenn man sie aus der
    heimat treibt, werden zu
    furchtbaren manluken oder komisaren des schreckens. das weis übrigens
    ruhani aus der geschichte
    irans, auf die iraner stolz sind da
    sie ja heute nichts zum stolzieren haben.

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  8. schum74 schreibt:

    Comment faire découvrir Paris au président iranien sans le choquer ? – Wie führt man dem iranischen Präsidenten Paris vor, ohne ihn zu schockieren?

    Gefällt 2 Personen

  9. mike hammer schreibt:

    Kolonisation, Kolonialismus und Kolonien haben nach -K Ö L N-
    eine neue Bedeutung, nicht?

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  10. zweitesselbst schreibt:

    Ja, wer hätte das gedacht –>> 5 Aber der Engel antwortete und sprach zu den Weibern: Fürchtet euch nicht! Ich weiß … Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. (Matthäus …

    Gefällt 1 Person

  11. Pingback: Liebet eure Feinde – loefflergblog

  12. gchjh schreibt:

    „Über Frauen dürfen Papst und Ajatollah miteinander debattieren, da sie beide den Frauen keine vollen Menschenrechte zuerkennen.“
    Rohani ist nicht der Ajatollah, sondern der Präsident in Iran.

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