Die größte Primzahl bis zur nächsten

Gerade haben die Mathematiker Cooper, Woltman und Kurowski von der University of Central Missouri die bisher größte Primzahl gefunden. Hierzu hat ein „schneller“ PC mit dem speziellen Programm GIMPS (Great Internet Mersenne Prime Search) ausgereicht. Der PC ist fähig, 150.000.000.000.000 (150 Billionen) Berechnungen in der Sekunde auszuführen. Er hat 39 Tage benötigt, um die bisher größte Primzahl zu finden, die

2 ⌃ 74.207.281 − 1

lautet und 22.338.618 Ziffern im uns geläufigen Zehnersystem aufweist. Den Forschern winkt ein Preisgeld von 3.000 $, was angesichts der enormen Größe der gefundenen Zahl wenig ins Gewicht fällt.

Die Nachricht wird den wenig an Mathematik interessierten oder in Mathematik bewandten Leser nicht vom Sessel umhauen, um eine Sektfalsche zu entkorken. Haben erwachsene Menschen nichts besseres zu tun, als nach belanglosen Zahlen zu suchen?

Nun ist die Suche nach bisher unbekannten Primzahlen nicht belanglos, sondern heute ein notwendiges und einträgliches Geschäft in der Verschlüsselungsindustrie. Zwei bekannte Primzahlen mit jeweils einer halben Million Ziffern lassen sich mit jedem Smartphone in Sekundenschnelle multiplizieren, um daraus einen Sicherheitscode zu generieren. Wer den Code erfahren will, muss zurückrechnen, welches mit den besten Computern derzeit einige Millionen Jahre dauert. Da sich Primzahlen nicht in natürlichen ganzen Zahlen teilen lassen, ist ein Herantasten mit Hilfe eines Algorithmus nicht möglich! Man muss schon die Primzahlen selber kennen, um den Code zu knacken! Auch wenn neue PCs an Geschwindigkeit zunehmen werden, ist somit noch genügend Luft für ausreichende Sicherheit in zukünftigen Systemen der nächsten Jahre.

Die Codes sind lediglich ein lukratives Abfallprodukt. Schon die alten Griechen haben schlaflose Nächte verbracht, nachdem sie die Primzahlen gefunden hatten. Sie haben Vermutungen angestellt, die bis heute weder bewiesen, noch widerlegt werden können. Wir wissen, dass es keine größte Primzahl gibt, da das Produkt aller Primzahlen + 1 erneut eine Primzahl ergibt. Wir können aber nicht vorher wissen, in welchen mathematischen Räumen es keine Primzahlen gibt, und auch nicht, wo Primzahlen gehäuft vorkommen. Die Erkundung der Primzahlen ist wie die Eroberung neuer Welten, die bisher kein sterbliches Wesen betreten hat.

Primzahlen spielen in der belebten Natur eine bisher wenig erforschte Rolle. Gut bekannt ist das Repopulationsverhalten der Zikaden aus Tennessee, die sich alle 13 oder 17 Jahre vermehren. Ihre Fressfeinde vermehren sich regelmäßig alle 2 bis 6 Jahre. Die frisch geschlüpften Zikaden überleben, da sie Dank der Mathematik der Primzahlen niemals auf eine allzu große Anzahl von Fressfeinden treffen. Die Natur benutzt die Mathematik! Oder umgekehrt: Die Mathematik richtet sich nach der Natur, zumindest bei den Primzahlen. Ohne Primzahlen wären die Zikaden aus Tennessee längst ausgestorben.

Die Verteilung der Primzahlen erscheint uns Menschen und den Mathematikern willkürlich. Wir haben in den Jahrtausenden kein System erkennen können. Die nächste Primzahl kann ganz in der Nähe sein, gerade um 2 größer, oder mehrere Millionen weit entfernt.

Die Primzahlen gehorchen einem Naturgesetz, das die Menschheit nicht enträtselt hat und niemals enträtseln wird. Welche Absicht steckt dahinter? Will Gott uns foppen? Wer sind Cooper, Woltman und Kurowski wirklich?

Erschienen in

https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/die-groesste-primzahl-bis-zur-naechsten-15804

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331 Antworten zu Die größte Primzahl bis zur nächsten

  1. Aristobulus schreibt:

    Die Primzahlen sind ziemlich genauestens wie der Judenhass (behaupte ich mal so zum Schabbes), denn das System der Primzahlen ist genauso exakt systematisch begreifbar wie Ursache und Fortleben des Judenhasses.

    Aber was G“tt mit Primzahlen, Judenhassereien oder überhaupt mit ähm komplizierten Systematiken wollte?, zumal just Primzahlen ja nun eigentlich kaum überhaupt gar nicht zum Judenhass gehören*.
    Umgekehrt auch nicht**.

    .

    * Obwohl der Judenhass ursächlich sowie in seiner Wirkung zuschlägt wie die schönsten Primzahlen: Wie kann man wissen, wo welche Ursache liegt, oder wo oder warum sie mit der nächsten verknüpft ist?, und bis wohin geht das überhaupt?, bis ins Jahr 22Millionenundsiebenundachtzig? Wahrscheinlich nein HÖCHSTwahrscheinlich wird selbst dann nicht Schultz damit sein.

    ** Zum Glück sind gute Mathematiker miserable Judenhasser, und die allerbesten Mathematiker sind nahezu niemals Judenhasser.
    Ob das miteinander zusammenhängt?

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    • Dante schreibt:

      …denn das System der Primzahlen ist genauso exakt systematisch begreifbar wie Ursache und Fortleben des Judenhasses.

      Das ist freilich so ziemlich die einzige Gemeinsamkeit.

      Zum Glück sind gute Mathematiker miserable Judenhasser, und die allerbesten Mathematiker sind nahezu niemals Judenhasser.
      Ob das miteinander zusammenhängt?

      Selbstverständlich. Wer das Denken liebt, taugt nun mal nicht um Judenhasser.

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  2. Bachatero schreibt:

    „Will Gott uns foppen? Wer sind Cooper, Woltman und Kurowski wirklich?“
    Die wichtigere Frage ist: Wer ist Gott?

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    • Aristobulus schreibt:

      Da sprichst Du eine große Frage gelassen aus.🙂

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    • Aristobulus schreibt:


      Er hat wohl die Primzahlen gemacht, weil die Zahlen frei sind.
      Und den Judenhass hat er wohl nicht gemacht, hat ihn aber in Kauf genommen?, wegen der Entscheidungsfreiheit jedes Einzelnen.

      – Fragt sich, von wem er den wohl gekauft hat.

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      • Bachatero schreibt:

        Derlei Dinge sind in diesem Zusammenhang immer dem Bocksfüssigen zuzuschieben. Ihr Juden denkt zu wenig an den, er kommt halt bei Euch nicht so in tragender Rolle vor. Bei den Cs, die ja bei der Erfindung des Judenhasses Protagonisten waren, geht ohne den garnix. Das ist eine gotische Denkweise, die zugegebenermaßen schwerfallen kann.

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      • Bachatero schreibt:

        Hm, grad wird mir der Trick mim kaufen klar. Er wird ihm trotzdem vom Besagten haben, denn die Beiden verhandeln ja schon mal und er wird’s IHM aufgeschwatzt haben, so wie bei Hiob, wenn’s nicht anders war.

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      • aurorula a. schreibt:

        Vielleiicht war das inkaufnehmen auch ein inzahlungnehmen – so ähnlich wie „kaufen Sie einen Kühlschrank bei uns und wir entsorgen Ihren alten!“ Wer weiß welche kosmologische EU dazu zwingt derartigen Sondermüll anzunehmen? Und vor allem: wer weiß wie der dann zu entsorgen ist, der Sondermüll?

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      • Aristobulus schreibt:

        … lässt sich auch einfach in’n Müll tun😉
        Vorausgesetzt, man rißeikelt den dann nicht.

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      • aurorula a. schreibt:

        Habe erst gelesen „reiß-ekeln“ 🙂

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      • Dante schreibt:

        Judenhass gehört nicht in den Hausmüll, sondern muss als Sondermüll abgegeben werden, um im Oriduin in Zentralmordor versenkt zu werden.

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      • Aristobulus schreibt:

        Aber was, wenn des Saurons Flammenaug‘ stürzet, und wenn es gar mitten hinein ins Oriduinsche Versenkgrauen stürzet!, was es ja thut!, erhübe sich dann nicht alles in die Lüfte als ein großes Heulen und Zähneklappern bis nach Hyperboräa?, womit wir das Ex-Versonkene alsbalden wieder als Mitesser an der Backe kleben hätten.
        Ach.

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      • Aristobulus schreibt:

        Manches sollte man simplement vom Bocksgefüßten himself reißekeln lassen.
        Also, Mephisto hätte das getan. Vielleicht nicht mit altem Kühlgeschränk‘, aber wohl mit langweiligen Judenhassereien. Der war so übel nicht. (Nur eine oder zwei Blocksbergische hätt‘ man ihm zuführen müssen, damit er nicht wieder sagt, dass Alles irgend Wert sei, zugrundezugehen)

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    • ritterfräulein schreibt:

      Diese Frage setzt schon voraus, dass es Gott überhaupt gibt. Und das müsste erst mal beantwortet werden können.

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      • Bachatero schreibt:

        Nur, wenn man zu conclusions jumpt, edles ritterfraeulein. Die Frage bezieht sich auf Gott, also z.B. auf Karel Gott oder jedes andere als Gott bezeichenbare Objekt oder Subjekt, von dem man annimmt, dass es foppen kann. Erst bei der Beantwortung der Frage können Probleme auftreten, z.B. wenn es nicht der Karel ist, sondern jemand oder etwas bisher unbestimmtes. Solange anti3anti uns die Frage nicht klärend beantwortet, simmer auf Spekulationen angewiesen, obwohl mir Spekulatius lieber wäre, er ist hier einfach nicht zu bekommen.
        http://www.foodchomp.de/sites/default/files/styles/rezept/public/Rezeptbilder/spekulatius_0.jpg?itok=se45_L7h

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      • Frase0815 schreibt:

        Dr. Plichta wies als erster und einziger Mensch unwiderlegbar nach, daß hinter unserer materiellen Welt ein ewiger intelligenter Bauplan, ein mathematischer Zahlencode steckt. Dessen Entschlüsselung, die ihm ebenfalls als erstem und bisher einzigem Menschen gelang, beantwortet die Frage, warum der Kosmos gerade in genau jenen Gesetzen und Konstanten angelegt ist, die wir im gesamten Universum vorfinden. Damit ist Dr. Plichta der Beweis der Ideenlehre des antiken griechischen Philosophen Platon und der erste wahre mathematische Gottes-Beweis gelungen.

        http://www.geistigenahrung.org/ftopic69705.html
        Habe mich durch den Karel-Beweis noch nicht durchgearbeitet, aber bin schon ganz erleuchtet vor Vorfreude👿

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      • Bachatero schreibt:

        Die Frage ist: Wer ist Dr. Plichta?

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      • Frase0815 schreibt:

        Auf jeden Fall ein großer Beweiser – wenn nicht der größte – vor dem Herrn. Die Quantenmechanik und die allgemeine Relativitätstheorie hat er wohl auch wegbewiesen. Da sach ich mal: Hut ab!

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      • Dante schreibt:

        Hier wird über ihn berichtet. Er wurde mal promoviert, also muss er schon mal wissenschaftliche Leistungen erbracht haben. Seine „Beweise“ eines göttlichen Plans zählen ganz entschieden nicht dazu.
        In die Tatsache, dass die Vakuumlichtgeschwindigkeit in einem ganz bestimmten Maßsystem (dem metrischen) näherungsweise einen in einem ganz bestimmten Zahlensystem (dem Dezimalsystem) mit der Primzahl 3 beginnt, etwas hineinzugeheimnissen, dazu gehört schon eine blühende Fantasie.

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      • Bachatero schreibt:

        So einer wie er wird ja nur circa alle 200 Jahre geboren, sagt er. Da muessen wir auf den Nächsten Plichta II, der da weiterhelfen könnte, noch a bisserl warten. Ich glaube ihm einfach.

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      • Aristobulus schreibt:

        Ein gewisser Mahmoud Abbas soll immerhin auch einst promoviert worden sein, hört man. Dabei hatte er nicht mal die gotische Denkweise drauf, oh vergleichsweiser Fortschritt, sondern mehr die igittische, also so etwa die des obsoleten sibbenten Jahrhunderts, aufgemotzt mit Sowjetimperialischem und ein paar arabischen Berufstränen.
        So hat er dann die Relevanz des Judenhasses bis in alle plichtakarelgottsche Ätherninät bewiesen.

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      • Bachatero schreibt:

        Na, in dem Fall fühle ich mich geradezu verp(f)lichtet einzuknicken, vor seiner Immensität. Er lebe lang und möge noch viele unmögliche Beweise führen, als Beweisführer sozusagen.

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      • Dante schreibt:

        Ich fühle mich fast auch verpflichtet, einzuknicken – natürlich in die entgegengesetzte Richtung – aber eben nur fast. Allein die Tatsache, dass Plichta einen Gottesbeweis erbracht haben will, bedeutet nicht, dass es keinen Gott gibt.

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      • Bachatero schreibt:

        Wie ich lese, war er ja, neben seiner Beweis Führer Tätigkeit, auch noch Apotheker. Möglicherweise hat er da, natürlich gegen seinen Willen aber immerhin, Spuren verschreibungsp(f)lichtiger Substanzen zu sich genommen, die seinen Beweisen erst so den letzten Schliff gegeben haben? Uebrigens, ich bin durchaus fan von sacred geometry, Numerologie, Alchemie and all that. Aber was soll man damit beweisen können?

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      • Frase0815 schreibt:

        Sehr richtig, Dante. Wobei seine Existenz dadurch ja auch nicht einen Deut wahrscheinlicher geworden ist.

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      • Dante schreibt:

        Wenn freilich die Arabischpalästinenser mal wirklich Frieden mit Israel anstreben würde, und zwar ausdrücklich keinen taktischen, könnte so mancher beinharte Atheist vom Unglauben abfallen…

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      • Frase0815 schreibt:

        DAS wäre ein Zeichen , das sogar ich akzeptieren könnte😀

        Ist auch deshalb ein gutes Beispiel, weil dieses Szenario wohl in etwa so wahrscheinlich ist, wie die Entdeckung eines Beweises für SEINE Existenz.

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      • Aristobulus schreibt:

        Aber seine eigene Plichtahaftgkeit hat er damit schon so ziemlich bewiesen, nein?

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      • Bachatero schreibt:

        ER hat’s nicht gerade gern getan, aber sein Plicht(a)bewusstesein liess ihm keine Wahl.

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      • Dante schreibt:

        Die zweifelsohne. Eine Widerlegung der Relativitätstheorie hingegen, die nicht eine Ansammlung von Denk- und Rechenfehlern gewesen wären, habe ich noch nie gesehen – und ich habe einige gesehen.

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      • Bachatero schreibt:

        https://de.wikipedia.org/wiki/Einsteinsche_Postulate
        Als Einsteinsche Postulate werden zwei entscheidende Grundannahmen bezeichnet, die Albert Einstein 1905 in seiner Arbeit Zur Elektrodynamik bewegter Körper traf, um auf diesen die spezielle Relativitätstheorie zu begründen.

        Das erste Postulat ist das Relativitätsprinzip und besagt, dass physikalische Gesetze invariant gegen den Wechsel des Inertialsystems sind, d. h. dass sie in allen Inertialsystemen gleich sind. Aus diesem Grund lässt sich prinzipiell keine absolute Bewegung feststellen, sodass alle Bewegungen als relativ angesehen werden müssen.
        Das zweite Prinzip ist die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit. Es besagt, dass in allen Inertialsystemen die Vakuumlichtgeschwindigkeit gleich groß ist.

        Diese Postulate bilden eine axiomatische Grundlage für die spezielle Relativitätstheorie und führten dazu, dass wesentliche Prinzipien der klassischen Physik wie die Galileitransformation erweitert und der Begriff der Gleichzeitigkeit neu definiert werden musste.

        Was gibt’s da zu rechnen oder zu denken? Da wird postuliert, der Rest ist Interpretation. Ich liebe die Relativitätstheorie, sie macht uns frei, amen.

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      • Dante schreibt:

        Eigentlich folgt die Konstanz oder vielmehr Invarianz der Lichtgeschwindigkeit sogar aus dem Relativitätsprinzip von Galilei – genauer gesagt, deren Anwendung auf die Elektrodynamik. Die Wellengleichung für elektromagnetische Wellen – also Licht – folgt ja direkt aus den Maxwell – Gleichungen, den Grundgleichungen der Elektrodynamik und ist daher ein Naturgesetz. Da Naturgesetze invariant unter einem Wechsel des Bezugssystems sind, muss es auch die Wellengleichung sein.
        Eine „Physik“, die das Galileische Relativitätsprinzip für gültig hält, die RT aber nicht, ist daher inkonsistent.

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      • Aristobulus schreibt:

        … Dante, es ging mehr darum, dass die Einsteinsche kohärent ist, so wie sie dasteht, nicht?, und dass sie mit genug Experimenten bewiesen ist.
        Was uns bekanntlich frei macht🙂 , nämlich frei z.B. von allem müßigen Plichtaisieren und so.

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      • Bachatero schreibt:

        Yepp, sozusagen.

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      • Dante schreibt:

        Das ist mir klar. Und ich habe ergänzt, dass es eigentlich ein einziges Grundprinzip ist, auf dem die gesamte RT beruht. Und dass sie nicht nur konsistent ist, sondern darüber hinaus die ganze klassische Physik nur mit RT konsistent ist.

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      • Aristobulus schreibt:

        Yöbb, Dante🙂
        À propos, immer wieder wird grad über die Einsteinsche aufwändig behauptet, dass sie nicht stimme. Viele viele Seiten im Web und woanders versuchen sich immer wieder in wütenden Widerlegungen.
        Und nope, nicht Heisenberg oder Rutherford oder Hawking oder Fermi oder die Curies werden da angegriffen, sondern just der Einstein. Und der Bohr.
        Honi soit qui mal y pense

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      • Bachatero schreibt:

        Der Heisenberg kriegt jetzt langsam auch was ab. Die Unschärferelationen kommen auch langsam unter Feuer. Ich wäre ja dafür, das alles, was nicht rattenscharf ist, sowieso vernachlässigt wird.

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      • Dante schreibt:

        Was heißt hier ‚honi soit qui mal y pense‘? Die RT-„Kritik“ war schon immer mit judenfeindlichen Vorurteilen durchsetzt, man könnte sagen, es ist die Israel“kritik“ der Physik.

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      • Aristobulus schreibt:

        Also sofern Du mit RT die Einsteinische und nich‘ den russischen Propagandasender gleichen Namens meinst, meinst Du just eben dieses, was ich da meinte.
        Meinst auch, das?

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      • Dante schreibt:

        Definitiv die Einsteinsche, oder vielmehr die Einsteinschen, denn für gewöhnlich spricht man von 2 Relativitätstheorien: Die spezielle (SRT, 1905) für den Fall einer „flachen“ Raumzeit und die allgemeine (ART, 1915) für eine Raumzeit, die schwere Massen und damit Gravitationsfelder enthalten, kann. Diese lassen sich als innere Krümmungen der Raumzeit geometrisieren.

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      • Bachatero schreibt:

        Aber das einzige Grundprinzip ist dann absolut, oder doch relativ?

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      • Aristobulus schreibt:

        Lol!
        Wohl relativ, Bachatero, indem Einstein & Bohr da nur als Fälscher und Lügner und Weltbeherrscher, jedoch nicht wie etwa Ben-Gurion, Netanjahu und Broder als Rassisten, Imperialisten, Fälscher, Lügner und Weltbeherrscher bezeichnet werden.
        Womit der physikalisierende Judenhass relativ relativ wäre.

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      • Dante schreibt:

        Das Wort „relativ“ im quasi luftleeren Raum ergibt keinen Sinn, das Wort „absolut“ nur sehr bedingt. Relativ bedeutet auf etwas bezogen, absolut heißt entweder unabhängig von dem, auf welches das in diesem Kontext Relative bezogen ist, oder z. B. relativ zu einem Bezugssystem, das gegenüber anderen ausgezeichnet ist, etwa durch eine besondere Symmetrie der Naturgesetze. Im Rahmen der Speziellen Relativitätstheorie sind das z.B. sog. Inertialsysteme, in denen die Beschleunigung erst mal gleich Null ist und daher auch Schwerelosigkeit herrscht.
        In ihnen ist Beschleunigung somit eine absolute Größe.
        Im Rahmen der Allgemeinen Relativitätstheorie werden nicht einmal Inertialsysteme als ausgezeichnet betrachtet. Man kann auch z. B. ein gleichförmig beschleunigtes System (etwa ein Raumschiff, dass mit konstant Erdfallbeschleunigung 9,81\frac{m}{s^2} beschleunigt, was besonders komfortabel wäre) als Bezugssystem verwenden. Das macht auch Beschleunigung relativ, denn ein Apfel, der im Raumschiff ruhig auf einem Tisch läge, wäre in einem Inertialsystem betrachtet beschleunigt.

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      • Bachatero schreibt:

        Da wirst Du wohl recht haben, aber relativ bezog sich auf die Lichtgeschwindigkeit, die absolut sei. Die ist aber doch eine Proportion: Weg/Zeit, beide relativ, bezogen auf Inertialsysteme. Wie macht es die Proportion, absolut konstant zu bleiben, wo doch weder Weg (Raum) noch Zeit in irgendeiner Weise etwas Absolutes an sich haben? Gibt’s einen Lichtdämon (Luzifer?), in Anlehnung an den Maxwellschen, der schiebt und zieht, damits immer stimmt? Schwer was los da im leeren All, das so ganz Nix ist.

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      • Dante schreibt:

        Habe der Breite wegen hier gepostet.

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      • Dante schreibt:

        Mit großer Freude stelle ich fest, dass Latex-Code klappt.
        Zurück zum Relativen und Absoluten: Als relativ oder Absolut bezeichnet man für gewöhnlich physikalische Größen, und offensichtlich ist die Einstufung noch dazu kontextabhängig.
        Grundprinzipien bezeichnet man normalerweise nicht als relativ oder absolut.

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      • Aristobulus schreibt:

        Aber ganz sicher bezeichnet man Grundprinzipien als absolut.
        Wer ist man: Rund einskommadrei Milliarden Leutz‘. Die tun das unentwegt und meinen damit leider kaum was Physikalisches.

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      • Dante schreibt:

        Aber ganz sicher bezeichnet man Grundprinzipien als absolut.
        Wer ist man: Rund einskommadrei Milliarden Leutz’.

        In diesem Falle bedeutet absolut so viel wie relativ zu einem besonders ausgezeichneten Bezugssystem. Dies freilich sollte sich durch eine besondere Symmetrie bzw. eine vergleichbare Eigenschaft auszeichnen, damit man es für das ruhende Bezugssystem halten kann. Mich deucht freilich, man habe sich eine fahrende Achterbahn als Träger des Bezugssystems ausgesucht und dessen Bewegungszustand absolut gesetzt. Die Mitfahrenden reihern reihenweise und sehen, wie andere, die nicht mitfahren, gemütlich ein Eis essen, aber sie haben gefälligst sich als ruhend und die Eisesser als wild umhergewirbelt zu betrachten.

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      • Aristobulus schreibt:

        Hmnein, die sehen es mehr so:
        Dass es auf eine absolut absolute Absolutweise ausschlaggebend sei, ob ein Mann mit einer Frau (Bezugssystem nicht Eis, sondern Koran) in der Achterbahn sitzt, die, weil sie nicht im Koran (Bezugssystem Koran) stehe, am absolut Besten absolut verboten gehöre (Bezugssystem Haram, Unterbezugssystem Koran), wobei auch das Eis (weil nicht im Bezugssystem Koran enthalten) nicht sein sollte, weil (siehe letzte Klammer).

        So, mehr Formeln kann ich nich‘😉

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      • Bachatero schreibt:

        Hat auch nicht korrekt geparst.

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      • Bachatero schreibt:

        Wer zuerst in die Hose fratscht, hat sich (achterbahnartig) bewegt. Obwohl, das Eis könnte Shigella dysenteriae verseucht sein … dann wird es spannend.

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      • Dante schreibt:

        Ich habe das Wort „fratschen“ gesucht und nicht viel dazu gefunden (in einem Buch in Frakturschrift steht vielleicht was von „plaudern“ im österreichischen Deutsch.

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      • Aristobulus schreibt:

        Wolle (ähm, Imperativ von wollen) das nicht physikalisch lesen, Dante, sondern wolle das so lesen wie ein Wort in einer Deiner Nicht-Muttersprache, wo Du nicht jedes unbekannte Wort nachschlägst, sondern wo Du aus dem Zusammenhang errätst, was es wohl heißen wird.

        Was x-t man in die Hose, wenn man’s auf der Achterbahn saumäßig ungemütlich hat?
        Eben.

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      • Dante schreibt:

        Ich habe das Wort in der Erwartung nachgesehen, es in der Bedeutung „scheißen“ zu finden.

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      • Aristobulus schreibt:

        Da müsste nein könnte Dich Deine Erwartung auf keinen Fall getrogen haben

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      • Bachatero schreibt:

        … und, extra Plus, sie macht uns auch vom ABSOLUTEN frei, was ja doch eine erhebliche Erleichterung darstellt, einigen allerdings fehlen wird, wofür es ja den Big Bang gibt, den uns, na wer wohl, der gute belgische Jesuitenzögling Physikprofessor und Priester Georges Lemaître geschenkt hat, nachdem ihm der Wegfall des Absoluten auf die kosmischen cojones ging. Hier im Bild zeigt er, wie alles bei x anfängt und dann zu Telefonhörer 1 führt.

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      • Aristobulus schreibt:

        Könnt‘ freilich eine Rocaille sein, die, also reinster Jesuitenbarock😀

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      • Bachatero schreibt:

        Bingo, das ist es. Hier das Ei des Cosmos in esmeraldem intergalaktischem Grün, mit Telefonhörer artigen Rocaiilen. In diesem frühen, quasi babyartigen Stadium, hatte der foetale Cosmos noch Fuesse (wie Horst Schlaemmer).

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      • Dante schreibt:

        Wieso eigentlich intergalaktisch. Die einzige Farbe, die ich mit dem Intergalaktischen verbinde, ist ein tiefes Schwarz. Vielleicht mit ganz schwachen Lichtpunkten und etwas stärkeren -flecken in unvorstellbarer Ferne, die freilich nicht, wie von der Erde aus, Sterne, sondern Galaxien sind.

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      • Bachatero schreibt:

        Vergiss die herrlichen Staub- und Gaswolken nicht, denen es weder an Form noch Farbe, auch grün, mangelt. Hier eine Bizarre:

        Ja, ok, aber der Kosmos ist schwarz, jedoch nur für diejenigen, deren Spektrale Vision von 500 bis 800 nm reicht, alle anderen sehen mehr.

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      • Dante schreibt:

        Die sind aber galaktisch, ohne das auch medial häufig ungemeint, sprich fälschlicherweise verwendete inter. Vielleicht gehören sie einer anderen Galaxie an, kaum aber dem intergalaktischen Raum.

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      • Bachatero schreibt:

        Na, da bleibt mir nur noch zu hoffen, dass sie vielleicht ein ganz klein wenig, nur 2- 3 Gasmoleküle pro KubikLichtjahr, in den intergalaktischen hineinreichen. Wenn nicht, dann sind sie galaktisch, da hilft kein sich winden.

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      • Dante schreibt:

        … nur 2- 3 Gasmoleküle pro KubikLichtjahr…

        Da sollte die Dichte sogar in einem Void größer sein. Viel Größer. Ein Kubiklichtjahr ist ein echt großes Volumen. Schon bei weniger als 104 Teilchen pro Kubikzentimeter gelten als extrem hoches Vakuum und sind im interplanetarischen Raum zu finden.

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      • Dante schreibt:

        Mit 104 meinte ich 10^4. Der sup-Tag funzt nicht.

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      • aurorula a. schreibt:

        Auch sehr schöne Lightshow:

        .

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      • Bachatero schreibt:

        Ich hoffe sehr, Du hast ihn mindesten 7 Quantensprünge weit außerhalb der Galaxis gefunden, sonst wird Dante weiterhin recht behalten.

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      • Dante schreibt:

        Der Krebsnebel (es ist ein bekanntes Foto von ihm) ist gerade mal 6523 Lichtjahre entfernt und somit definitiv galaktisch.

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      • Bachatero schreibt:

        Mist, obwohl er so schön ist.

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      • Dante schreibt:

        Ein „Quantensprung“ ist übrigens der kleinstmögliche „Sprung“, wobei das Wort „Sprung“ lediglich dafür steht, dass bei einem Übergang zwischen zwei Zuständen (etwa Energie eines Elektrons im Atom) kein Zwischenwert angenommen wird.

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      • Bachatero schreibt:

        Hat definitiv nix mitm Sprung in der Schüssel zu tun, einfach zu klein.

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      • aurorula a. schreibt:

        Ein « Quantensprung » ist übrigens der kleinstmögliche « Sprung »
        Genau so, denke ich, war das auch gemeint. Hauptsache nicht in der Mitte, egal wie nah am Rand…

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      • Aristobulus schreibt:

        Pille, da draußen ist ein DING!

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      • Dante schreibt:

        Sehr geil! Den habe ich übrigens mal gemalt.

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      • Dante schreibt:

        Ist das eigentlich ein echtes Frabergé-Ei?

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      • Bachatero schreibt:

        Google sagt ja.

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      • Aristobulus schreibt:

        Waah. Da schlüpft gleich die rothsche Claudia raus.
        *flücht’*

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      • Dante schreibt:

        … und, extra Plus, sie macht uns auch vom ABSOLUTEN frei,…

        Nein, nur von der Vorstellung, dass etwa eine räumliche oder auch eine zeitliche Distanz jeweils für sich absolut sei.
        Absolut hingegen bleibt die zeitliche Reihenfolge von Ereignissen, die einander räumlich näher liegen als zeitlich.
        Neu ist absolut natürlich die Lichtgeschwindigkeit.

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      • Frase0815 schreibt:

        Hoppla, falscher Schmeilie, wollte eigentlich den hier😈

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      • Dante schreibt:

        Dem möchte ich entschieden widersprechen. Wer Gott ist, wenn es in gibt, ist m. E. viel wichtiger als die Frage, ob es ihn gibt.
        Es hat nämlich extreme Ausgewirkungen darauf, wie Menschen, die an ihn glauben, mit ihresgleichen – also mit ihren Mitmenschen umgehen.

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      • Bachatero schreibt:

        Stimmt Dante. Im vorliegenden Fall ist aber zum ‚wer“ lediglich relevant ob er (der wer) fopp fähig ist und dieses mit uns zu tun vorhat. Wenn anti3anti nicht weiterhilft, wäre Dr. Plichta vielleicht eine Alternative.🙄

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      • Aristobulus schreibt:

        Hmmm.
        Wer G“tt ist, wird nie jemand herausfinden können, zumal sich nicht einmal seine Eigenschaften feststellen lassen, weder wie sie seien, noch wie sie nicht seien.
        (So sag ich mal ganz auf die Orthodoxe, pardon.)

        Hingegen was er wann und wie und vor Allem warum äußert, steht deutlich hingeschrieben, lässt sich also spekulationsfrei feststellen. Wobei dann einer, der sich zwar als oberstes Wesen bezeichnet, der aber fordert, dass Frauen den Männern wie Äcker sein sollen, eher kein Gott ist, nicht?, sondern mehr ein Vergewaltigungsdämon.
        Tja, wenn dieser sog. Gott, der das mit den Äckern sagte, bloß mal gesagt hätte, dass man mit Ungläubigen und Juden z.B. Morgens gemeinsam frühstücken soll. Aber nein, hat er ja nicht, sondern im Gegenteil, er hat andauernd nur was vom Umbringen und vom Versklaven gesagt.
        Er hat ja auch nicht gesagt, dass es auf Erden eine einzige Kategorie Menschheit gebe, denn er war lieber für die Doppelkategorie Übermensch-Untermensch.
        Einer, der dergleichen sagt, kann kein Gott sein (am wenigsten ist er jedoch G“tt), sondern mehr ein C-Film-Kriegsdämon oder sowas.

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      • Aristobulus schreibt:

        Gedankenbruchstück in der Nacht als Überschrift:

        „Der Koran als C-Film, oder die Verhackstückung als running Gag.“

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      • Bachatero schreibt:

        … gedreht in Bollywood mit einem schwülstig aussehenden Hindu (Sikh) als Mohammed. Wie kommt man am schnellsten zum 3. Weltkrieg?

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      • aurorula a. schreibt:

        “Der Koran als C-Film
        Der wird dann aber ab 18, nur in unauffälligen braunen Papiertüten verschickt, man muß ihn mit Ausweis auf der Post abholen und vorher durch den Metalldetektor laufen.

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      • Dante schreibt:

        Vielleicht gibt es demnächst eine kommentierte Ausgabe…

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      • Aristobulus schreibt:

        Dann macht er also dick und ist unmoralisch.
        Und schmutzig isser auch noch.
        Übrigens, ganz außerordentlich schlampig gedacht isser ferner.
        Und er reimt sich nicht mal.
        Und Reklame für den heißt bekanntlich auf Englisch „Lies!!“
        Ach

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      • Bachatero schreibt:

        Ja natuerlich. Damit sind wir den physikalischen Absolutismus also doch nicht ganz los. Aber, wie beim Highland und seiner Steigerung dem Highlaender, kann es nur 1en geben. Seimer froh, das es nur die Lichtgeschwindigkeit ist.

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      • Aristobulus schreibt:

        Und die Gravitationskonstante?

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      • Bachatero schreibt:

        Relativ, weil jeder Grav anders ist, wie auch bei den Grafikern, die Verschiebung von v nach f hängt mit der Gravitation zusammen.

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      • Dante schreibt:

        Auch. Eine – schon mal für möglich gehaltene – Änderung der Gravitationskonstante lässt sich nicht bestätigen, denn anderenfalls müsste man das sehen (die Lichtgeschwindigkeit ist ja endlich, sodass wir in die Vergangenheit schauen können).
        Hinzu kommt das Plancksche Wirkungsquantum, dass Energie und Frequenz, aber auch Wellenvektor und Impuls in Beziehung zueinander setzt. Das sind aber längst nicht alle.

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  3. mike hammer schreibt:

    soll ich ei paar gottesbeweise verlinken, ist kein problem, brauch nur die erlaubnis vom hausherr.

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    • Aristobulus schreibt:

      Der Hausherr wirdse einfach schreifalten, pardon, freischalten🙂
      Welche Gottesbeweise hast Du? *gespannt sei’*

      Man könnte übrigens ein paar Zitate von Feuerbach, Dawkins und Hitchen nehmen und sie einmal rumdrehen, schon ist das Gegenteil bewiesen

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      • mike hammer schreibt:

        kann ich nicht machen, hier sind damen. 😉

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      • Aristobulus schreibt:

        Ah!, in der Tat, es gibt dieses Gottesbeweise, man muss sie nur erwähnen ganz ohne Verlinkungen, so wie man Fisch sagt🙂

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      • Dante schreibt:

        Was hat das mit dem „Fisch“ – Sagen eigentlich auf sich? Mir kommt das vor wie ein Insider – Witz.

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      • Aristobulus schreibt:

        In summa isses mit dem Fisch genau nein haargenauest wie in der Physik🙂

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      • Aristobulus schreibt:

        … also das mit dem Fisch stammt von einem gewissen Ordralfabétix (Verleihnix), einem Ichtyologen, der in einem gewissen Moment Fisch sagt, woraufhin die ichthyologische und die nichtichthyologische Ordnung der Dinge wieder bei Null losgeht.
        Ja?

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      • Bachatero schreibt:

        Dessen Fische waren aber stets der viel zu lange der Gravitationskonstante ausgesetzt und begannen bereits deutliche Verzerrungen in ihrem Raumzeitgefüge zu zeigen, im Volksmund als Fischgeruch bezeichnet.

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      • Aristobulus schreibt:

        Also das ist so mit dem Fisch usf.: Ordralfabétix meint, dass seine Aussage „mes poissons ne puent pas!!“ eine absolute Konstante sei, wohingegen die anderen Gallier von der absolutesten Relativität dieser Meinung überzeugt sind.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        …und daher dann also bereits beim Wort Fisch die jeweils unterstellte Fortsetzung mitgehört wird und Choleriken auslöst….

        Wenn man nun also Leute kennt, dann weiß man, welcher Fisch gesagt werden muss, um sie durch welche Decke zu treiben.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        So dass dann die Frage, ob dieser spezielle Fisch schon länger im Handel sei und am Markte vorgehalten werde, zwar schon eine Antwort, diese jedoch mit Schlichkeitsmängeln, gleichwohl deutlich, erfährt….

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      • Bachatero schreibt:

        Manchmal reicht auch schon Lichtgeschwindigkeit, ganz ohne Geruch.

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      • Aristobulus schreibt:

        Wird dann der Fischgeruch nicht unendlich massig und bracht ganz schön viel Schtrohm?

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Schwichtgelindigkeit

        ist ein Wort, dass mir hier so beim Herumflaxen über Physik gerade kam, weil mir, beim Buurmann und seinen Artikel über Frau James beim Lanz , auffiel, dass mit

        Lichtgeschwindigkeit
        gelinde beschwichtigt
        wird, von
        schwichtgelinden
        Schlichtgewinden,
        die sich immer dazu finden….

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      • Aristobulus schreibt:

        … wobei es Lanz’n wohl gebricht
        an Mindestwichtigkeit ganz schlicht.
        Und Kienzlen, dem gewichtgen Licht:
        schwicht es lindlig im Gesicht.

        P.S.
        Sowas wie diese lebt vor sich hin – und Frau James kann jeden Tag von Mohämmern umgebracht werden. Worauf diese dann sagen werden, dass sie halt mehr hätte-, wie war das Wort?, mehr hätte zifferendieren müssen.

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      • Bachatero schreibt:

        Frau James könnte mit Herrn Lanz (sic!) ja mal zum Thema Raumblasen kommen?

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Oder sie werden ihren Tucholsky gelesen haben, kurz vor Ende, die Briefe… Da schreibt er, Schweigen und Vorübergehen sei auch eine schöne Lösung….

        Der aber hat sich ja vorher nicht in Gelindwürmigkeit geringelt, noch ist er auf fremdem Arsche durch Feuer geritten…

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  4. Dante schreibt:

    @Bachatero, 201602102258

    …relativ bezog sich auf die Lichtgeschwindigkeit, die absolut sei.

    Das ist sie übrigens schon in der alten Äthertheorie, hier in dem Sinne, dass die (Vakuum-)Lichtgeschwindigkeit relativ zu einem ausgezeichneten Bezugssystem – dem, in dem der Äther ruht – immer dieselbe ist.
    Im anderen Sinne, dem von Invarianz unter verschiedenen Wahlen eines Bezugssystems – ist sie es in der Speziellen Relativitätstheorie.
    In der Allgemeinen ist nur die von einem inertialen Beobachter lokal gemessene Lichtgeschwindigkeit absolut, denn Gravitation verlangsamt ja die Zeit und damit auch die Lichtgeschwindigkeit. Der lokale Beobachter verwendet aber eine ebenso verlangsamte Uhr und misst das daher nicht.

    Die ist aber doch eine Proportion: Weg/Zeit, beide relativ, bezogen auf Inertialsysteme.

    Ärgerlicherweise bezeichnet das Deutsche genau diese Proportion als Geschwindigkeit, obwohl sie nur deren Betrag (engl. speed) ist (und dies auch nur, wenn sie konstant ist, sonst ist v=ds/dt). Die eigentliche Geschwindigkeit (engl. velocity ist die Ortsveränderung pro Zeit, eine Vektorgröße. Deren Richtung ist natürlich nicht absolut.

    Wie macht es die Proportion, absolut konstant zu bleiben, wo doch weder Weg (Raum) noch Zeit in irgendeiner Weise etwas Absolutes an sich haben?

    Sie sind jeweils für sich nicht absolut. Es ist ähnlich wie der x- und der y- Abstand zwischen zwei Punkten einer Ebene, die für sich auch nicht invariant unter Drehung des Koordinatensystems sind. Die Distanz \sqrt{x^+y^2} hingegen ist es.

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    • Dante schreibt:

      Es muss natürlich \sqrt{(\inc x)^2+(\inc y)^2}=\sqrt{(x_{(2)} - x_{(1)})^2 + (y_{(2)} - y_{(1)})^2} heißen, wobei die x_{(i)}, y_{(i)} die Koordinaten der beiden Punkte P_i[/latex in der x-y-Ebene sind.
      Die Indizes habe ich mit Bedacht eingeklammert, um deutlich zu machen, dass sie für die Punkte stehen. Es ist nämlich auch üblich, die Koordinaten eines Punktes P im Raum statt x, y, z lieber x_i, i\in 1,2,3 zu nennen, damit man die Länge des Ortsvektors
      \vec{x}={}^T(x_1,x_2,x_3)
      kurz als
      \sum_{i=1}^3 x_i^2
      schreiben kann.
      Ich bin gespannt, ob alles so angezeigt wird wie erhofft, denn leider Gottes gibt es keine Vorschau.

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      • Dante schreibt:

        Die Länge des Ortsvektors ist natürlich
        \sqrt {\sum_{i=1}^3 x_i^2},
        ich hatte die Quadratwurzel vergessen.

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      • Bachatero schreibt:

        Soweit relativ klar und einsichtig, wenn auch schwer verständlich. Was würde Minkowski dazu sagen? Dem waren Raum und Zeit eh dasselbe: c*t ist Distanz, m/s * s = m, da beißt selbst die Allahmaus keinen Faden ab.😉

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      • Dante schreibt:

        Schwer verständlich sollte es eigentlich nicht sein. Nehmen Sie ein Streichholz und legen Sie es auf den Tisch. Dessen Spitzen sollen mal die beiden Punkte P_1 und P_2 sein. Egal wie Sie den Zahnstocher hinlegen, seine Länge (und damit eben auch der Abstand zwischen P_1 und P_2) bleibt immer dieselbe.

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      • Aristobulus schreibt:

        Ah, das ist der Ortsvektor.

        Hm, warum wird ein Ort als Vektor beschrieben und nicht als Punkt?

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      • Dante schreibt:

        Warum wird ein Ort als Vektor beschrieben und nicht als Punkt?

        Weil man einen Ort – den, an dem sich der Punkt P befindet – nur in Relation, also Beziehung zu einem Referenzpunkt – nennen wir ihn O (von lat. origo, Ursprung) – beschreiben kann. Der Vektor \vec{r}_P beschreibt, in welcher Richtung und in welcher Entfernung sich P von O aus befindet. Für die Richtung muss man zwei Achsen definieren, mit denen \vec{r}_P je einen Winkel bildet. Die Länge von \vec{r}_P und die beiden Winkel bilden dann die sog. Polarkoordinaten von P .
        Alternativ dazu kann man drei paarweise senkrecht aufeinander stehende Achsen bestimmen und \vec{r}_P in drei Vektoren entlang dieser Achsen zerlegen, und deren Längen sind dann die kartesischen Koordinaten von P.
        Das hört sich ziemlich kompliziert an, ist aber gar nicht so. Es ist ein bisschen wie die Bezeichnung eines Feldes auf einem Schachbrett, nur kontinuierlich. Auf einem Blatt Papier lässt sich beispielsweise jeder Punkt dadurch beschreiben, wie weit rechts und wie weit oben er von der linken unteren Ecke aus ist.

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      • Dante schreibt:

        Nachtrag: Ein und derselbe Punkt P kann übrigens durch unterschiedliche Vektoren beschrieben werden müssen, je nachdem, wo man O hinverlegt. Auf einem Blatt Papier könnte man anstelle der linken unteren Ecke z.B. den Mittelpunkt des Blattes wählen. Der Vektor, der dann zu P zeigt, ist dann natürlich ein anderer.

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      • Aristobulus schreibt:

        Danke, Dante, das ist klar.
        Das Eine bezog sich auf den Ort, wie er ist (ein Punkt), und Deine Erklärung sagt, wie man die Lage des Punkts beschreibt.

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      • Bachatero schreibt:

        Wie ist denn ein Punkt?

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      • Aristobulus schreibt:

        Wahrscheinlich kleieieiein isser, der.

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      • Bachatero schreibt:

        Kleiner als „… a thousandth the diameter of a proton?“

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      • Aristobulus schreibt:

        … höchstwahrscheins noch viel klei-ei-einer, so klein, dasser überhaupt nicht mehr da ist, außer als Punkt aus Vektoren und dreimal dobbelt übereinandergestellten Achsen jenseits des angenommenen Nullpunkts und überhaupt von Eden.

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      • aurorula a. schreibt:

        (in diesem Sinne @ Dante: wenn schon gleich erklärt wird, warum es keinen Punkt geben kann – dann frage ich mich immer wieso es den Urknall geben konnte. Schließlich ist „Punkt“ ein definierter Ort, und „Null“ eine definierte Zeit. Nullpunkt, mault da nicht die Quantentheorie😈 ?)

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      • Bachatero schreibt:

        Hast jetzt DU Fisch gesagt?😆

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      • Bachatero schreibt:

        Aber nicht, wenn’s mein haitianischer Gärtner macht, dann ist das Streichholz schon nach der ersten Bewegung kaputt.😈

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      • Bachatero schreibt:

        „Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr.“ Albert Einstein. Was soll unsereiner da noch sagen?

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      • Dante schreibt:

        Das war wohl cum grano salis. Einstein war gut in Mathematik. Die ART ist mathematisch ziemlich aufwändig und kennt Tensorfelder aus mehrstufigen Tensoren. Das kann schon mal haarig werden. Wenigstens haben Schwarze Löcher keine Haare….

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      • Bachatero schreibt:

        Das klang fast melancholisch, aber es gibt ja diverse Sorten von denen … so lighten up young lad.

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    • Dante schreibt:

      Mist! Ausgerechnet an der entscheidenden Stelle ist ein Fehler.
      Also, 2. Versuch: Es muss \sqrt{(\inc x)^2 + (\inc x)^2} heißen.

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    • Dante schreibt:

      3. Versuch, offenbar liegt es am großen Delta:
      Es muss natürlich  \sqrt{(\Delta x)^2+(\Delta y)^2} mit  \Delta x = x_{(2)}-x_{(1)} und dito mit y heißen.

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  5. mike hammer schreibt:

    Hoooooooo
    Größte Primzahl, die haben die Gravitationswellen von Einstein nachgewiesen,
    der worpantrieb lässt grüßen…. *(((😉 )))*

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    • Aristobulus schreibt:

      Der soll so gehen, hab ich gehört: Dass eine Raumblase (wie macht man die?) um ein Raumschiff von vorn nach hinten verzerrt wird (to warp), sodass sich nicht das Raumschiff selbst bewegt, aber die Raumblase durch den umliegenden Raum. So. Und weil um diese Raumblase herum wieder neue Raumblasen gemacht werden (aber wie?), die ihrerseits von vorn nach hinten verzerrt werden, saust das Raumschiff schließlich schneller als jede Sau durchs Dorf.
      Hmm. Geht das?

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Raumblasen muss man sich denken, denke ich mir so.
        Ich denke mir die bunt und schillernd und unendlich schön.

        Aber da drin, im Innersten der Blasen, die den Raumschaum bilden, denke ich mir kein hässliches Raumschiff, das die Illusion gibt, man könne hinieden alles ruinieren und dann zu neuen Ufern warpen.

        Schon der Versuch, zu waten,scheitert ja oft am zu tiefen Wasser.

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      • aurorula a. schreibt:

        Sollen wahrscheinlich ein Bißchen langsamer als das Licht sein, die Gravitationswellen, habe ich gelesen, weil das was sie überträgt eine winzigkleine Masse hat.
        Ohne Masse ginge doch Lichtgeschwindigkeit.

        Eine Warpantrieb-Schildkröte, also. Hat einen Panzer und ist (relativ) langsam unterwegs🙂

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      • Dante schreibt:

        Gravitationswellen und Masse? Hab‘ ich noch nie gehört. Kraftbosonen mit Masse (Gluonen, W- und Z-Bosonen) vermitteln nur sehr kurzreichweitige Kräfte (starke Kernkraft, schwache Kernkraft). Die elektromagnetische Kraft und die Gravitation sind aber von unbegrenzter Reichweite. Neutrinos haben eine kleine Masse.

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      • Aristobulus schreibt:

        Wenn denn die Gravitation durch Teilchen übertragen werden muss?, mich dünkte immer, Gravitation sei einfach die Krümmung der Raumzeit.

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      • Bachatero schreibt:

        Ist dafür nicht Mr. Higgs zuständig?

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      • Aristobulus schreibt:

        Yepp, isser, aber sowas von.
        Man rätselt wohl grad im higgsschen Sinne im Genfer CERN, ob die Hixe das nun machen mit der Weitergabe der Gravitation, ob sie also für die Raumzeit zuständig sind!, oder ob wir dafür lieber ein Stockwerk höher anrufen sollten, um mal nachzufragen, was sich Ho’Schejm wieder dabei gedacht haben könnte. Wenn denn.

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      • Bachatero schreibt:

        Wenn die Jungs keine Teilchen haben sindse hilflos. Ich ziehe ein Sahneteilchen einem Hixen aber doch vor und gerade die gibt’s (hier) nicht.🙄

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      • Dante schreibt:

        Nein. Higgs postulierte ein Feld, das Teilchen ihre Masse verleiht. Dass diese dann mit Gravitonen wechselwirken, hängt zwar eng damit zusammen, ist aber nicht dasselbe.

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      • Aristobulus schreibt:

        Gravitonen?, die sind ’ne Typohese, aber eine sowas-vonne, sind sie nicht?
        Gravitonen sind eine mathematische Größe, nicht?

        Ich denk mir das so: Dass irgendwer (Du weißt schon wer) auf dieser Ebene der Wirkungen und Dynamiken offen gelassen hat, ob aähm ‚Gravitonen‘ nun als Teilchen wechselwirken, oder ob man sie besser als Raumkrümmung beschreibt.
        So müssen weder die Fans eines Lamettrie noch die Bejubler eines Pergolesi auf was verzichten.
        Ja?

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      • Bachatero schreibt:

        Schon Mick Jagger quälte sich damit herum: „I can get no … satisfaction …“

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      • aurorula a. schreibt:

        Mr. Higgs
        Nachdem ich jemanden kenne, die ein Higgs als Avatar hat (Nu, das Bild das das CERN hatte als sie es entdeckt haben) liest sich das für mich etwas seltsam.🙂

        Postuliert hat es aber, zum Ausgleich, tatsächlich ein Mr. (Peter) Higgs (:

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      • Aristobulus schreibt:

        … Grüße unbekannterweise aus diesem higgsschen und immer higgserischeren Fred an Petra Higgs🙂

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      • aurorula a. schreibt:

        Werde ich ausrichten🙂

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      • aurorula a. schreibt:

        P.S: Sie hat heute auch noch Geburtstag. (:

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      • Bachatero schreibt:

        Son Zufall, AvatarInnen haben doch nur alle paar 1000 Jahre mal Geburtstag. Na dann … Hicks, prost liebe Petra.

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      • aurorula a. schreibt:

        Werde ich der Nicht-Petra Higgs-Sie auch ausrichten🙂

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      • Dante schreibt:

        Avatarinnen? Wieso sollte eine Figur, in deren Gestalt jemand in einem Computerspiel auftritt, so selten Geburtstag haben?

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      • Bachatero schreibt:

        Vielleicht hatten sie nicht genug Speicherplatz für mehr Geburtstage? Wer tritt übrigens da wo auf?

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      • Aristobulus schreibt:

        Das Compjuterquant im Genfer Spiel am Geburtstag von Vishnus Verkörperung am Grunde des feiernden Quantenwirbels im siebten Stock unterm CERN diesseits von Cincinatti, Ohio.

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      • Dante schreibt:

        Oder meinst Du die Na’vi?

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      • Bachatero schreibt:

        Ah, ich sehe, bin ein wenig unmodern hier. Avatar, nicht als 50-50 Mischung von Ava Gardner und Tartar, sondern als die hinduistische Herabkunft eines „Gottes“ in den Koerper eines Menschen. Der Mensch hat so viele Geburtstage wie ein Mensch eben hat, die Herabkunft des Dingens dagegen ist ein seltenes Ereignis, so wie Ari es beim CERN beschrieben hat.

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      • Dante schreibt:

        Also richtige Avatare.

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      • Bachatero schreibt:

        Theoretisch sollte die Welt ja nur so voll gestopft sein mit „richtigen“ Avataren:
        „Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen“ Joh. 14:23
        Das tun zwar jetzt die Invasoren aus Orientistan auch, aber nicht avataristisch. Es wird Mangel an Liebe sein, denn wer kennt schon jemandem, in oder bei dem die Beiden wohnen?

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      • Aristobulus schreibt:

        Oh weia, da kenne ich einen, der einen gewissen Paul als Avatar herumträgt. Bei dem wohnen der Jichess und sein unbekannter Vater, obgleich er „ein großer Zweifler“ sei. Wahrscheinlich mehr ein Verzweifler. Wovon er wegen innerer Heiligkeit uns Äußerlichen aber nichts mitteilt.

        (Pardon, ich hab schon wieder schlecht über jemanden geredet jezze. Das tut man doch nicht.)

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      • Bachatero schreibt:

        Alles hängt an der Frage, wievielt von dem, was da herumpault auch Paul ist, sonst kann er ja nix dafür. Die 2 anderen entziehen sich ja unserer Jurisdiktion, bzw. schlimmstenfalls umgekehrt.

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      • Aristobulus schreibt:

        Ja, da geht es um doppelte Herabkunft zugleich, nein in Einem, die jedoch Drei sein soll – das sind ja schon sechs?, ziemlich viele eigentlich, wenn nicht etwas zu viele, und höchstwahrscheinlich gibt es sie (im Sinne von Relativität, aber ohne c auch nur annähernd zu erreichen, weil sie sich so unendlich viel t lassen, um mit dem Heilsplan mal über das Planungsstadium hinauszukommen, oder Moment, grad indem sie sich so irre viel t lassen, vergeht t bei denen wahrscheinlich gar nicht mehr, also haben sie c längst erreicht und sind ohnehin auf und davon!, somit entfleuchet aus jedem Ereignishorizont eines jeden Jurisphyktionsbereichs), also es wird sie höchstwahrscheins‘ so ähnlich geben (im Sinne von es gibt ) wie Pauls Avatar, das heißt, im Grunde Hansjürgen heißend und immer mit was Finalem drohend, aber weder das Was so ganz begreifend, noch mit was rüberkommend.

        Aber der liest hier nicht mit. Primzahlen?, never. Gar die High-Lows der Füsik?, never ever. Und gaaar 254 Kommentare?, ja nie im Leben.

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      • Dante schreibt:

        Es ist noch immer nicht gelungen, die ART zu quantisieren, d.h. mit der Quantentheorie zusammenzubringen. Ein Versuch, dies zu tun, ist die Stringtheorie, eine andere die sog. Schleifenquantengravitation.
        In jedem Fall darf man sich Gravitonen nicht „körnig“ vorstellen, Photonen übrigens auch nicht. Letztere sind elementare Anregungen des elektromagnetischen Feldes. Stell Dir vor, man könnte eine Gitarrensaite nicht mit beliebiger Stärke zupfen, sondern nur mit dem ganzzahligen Vielfachen einer Minimalstärke. Inwiefern man dies für die Gravitation ebenso sagen kann, ist unklar.

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      • Aristobulus schreibt:

        *bibber’*
        Also ich sitze hier mitten in der Raumzeit und weiß plötzlich nicht, ob die nu durch Teilchen übertragen wird, oder ob die einfach so da ist.
        Und im Kühlschrank lungert nichtmal mehr ein Puddingteilchen, nichtmal ein ganz kleines mit kaum Masse. Aaargh!
        Aber a bissele Käsekuchen soll da sein, so scheint es.
        Der ist aber auch in der Raumzeit, so wie jeder.

        Alles Teilchen?
        Oder gibts hmähm ein großes Ding, ein Eingebettetsein (früher nannte man das den Himmelsäther), vulgo die Raumzeit, ohne dass sie auf Teilchen angewiesen ist, die sie stützen, ausbreiten, übertragen, sie also machen?
        Ich dacht‘ bislang immer, das sei wohl so😦

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      • Bachatero schreibt:

        Quantenschaum und dunkle Materie (wenn das nicht zu rassistisch ist), ein wenig davon auf das kleinste Puddingteilchen und es schäumt zum Riesenpudding auf. Aber Vorsicht, es bilden sich gerne schwarze Löcher im Pudding, nach Art des Schweizer Käse.

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      • Aristobulus schreibt:

        Habbich grad probiert dorten vorm Kühlschrank, und es hat geschmeckt.
        Oder der Käsekuchen ist geschrumpft.
        Oder ein Drittes

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      • Bachatero schreibt:

        Tja, Schaum ist für Quanten und gutes Bier unerlässlich und beim Pils musser steif sein.

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      • Aristobulus schreibt:

        Schad‘, Du bekommst in Deinen Feldern (Gefilden) nicht die erwähnten Teilchen, aber die Quarks für Käsekuchen?
        Gibt’s da Steifquantenschaumbier? (in England jibbet übrigens keins, erstaunlich, denn so verinselt ist dieses England dann wohl doch nicht, dass die Füsick da nicht gölte).

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      • Bachatero schreibt:

        Die Quarks schwirren allenthalben herum und etlichen deutschen Menschen (ich kenne welche in Santo Domingo) machen sich den Käsekuchen orjinal, trotzdem, den letzten habe ich gegessen ich weiß nicht wann. Die dominikaner stehen auf dulce, Kaesekuchen wolle! diesem und jenem schmecken, aber konfektioniert findet man ihn nicht. Dagegen habese salzigen kaese, den der deustche mensch beim ersten Genuss regelmaessig ausspeit, ich dagegen mag ihn. Spricht das fuer oder gegen mich?

        Das isser roh. Man eine Menge mit ihm machen, dann schmeckter ausgezeichnet.

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      • Aristobulus schreibt:

        Man kann ihn dünn auf Brot tun, mit paar Tröpfele Kürbiskernöl drauf.🙂
        *schleck’*

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      • Aristobulus schreibt:

        Du könntest den domingischen Mozzarella mit Orangenöl, braunem Zucker, gemahlenen Mandeln und etwas Sahne zu einer sämigen (quarkähnlichen) Masse quetschen und dann Deinen langentbehrten Käsekuchen draus backen.
        Auf Mürbeteig.

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      • Bachatero schreibt:

        Es gibt ihn auch gelber, jedoch immer salzig. Geht das mit Deinem Rezept weg? Der Käse aufm Kuchen muss doch gelb und suess sein, bei mir. Mein Frühstück mit ihm sieht etwa so aus, als gesunder Cornflakesersatz.

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      • Aristobulus schreibt:

        WAAH!
        *schogg’*

        P.S.
        In Italien erschien mir der Mozzarellische immer verflixt ungesalzen-. Kann man Deinem nicht das Salz entziehen?, oder Du findest ungesalzenen, tja, etwa im Biiioladen Deines Vertrauens?

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      • Bachatero schreibt:

        Das Bild ist blöd. Es erscheint bei Suche nach „queso dominicano“ ganz vorne und ich hab’s ohne viel zu gucken reingepappt und mich gefragt, wie Du auf Mozarella kommst, wo das Bild doch offenbar Mozarella zeigt.😉 Aber unser Kugelkäse hier ist keine Mozarella und bannig salzig, aber auch nicht immer kugelig, denn was ist schon immer so wie es sein sollte hier, bei uns.

        Der Biiioladen meines Vertrauens ist Berlin, Bio kommt erst noch hier, obwohl Ökotourismus in aller Munde ist, wird aber mit All Inclusive verwechselt.

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      • Aristobulus schreibt:

        Ah wah, das Bild ist großartig, weil so schier😀

        Und Dein Käse kommt aus Hicksville (NY). Wenn sie den da her beziehen, können sie auch den ohne Salz bestellen.
        Falls sie nicht wollen, sag ihnen, dass er ja aus Hicksville sei, sehr physikalisch da!, und Dir überhaupt im physikalischen und ontischen Sinne äußerst nötig, der. Gute Käsehändler verstehen das.

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      • Bachatero schreibt:

        Wie, dann schicken die den erst nach Hicksville, machen Salz und Aufkleber drauf und dann wieder zurück. Und das lustigste, wenn sie ihn dann hier im Doerfle verkaufen, machense den Aufkleber wieder app und verkaufen ihn als orjinal von hier. Da hast Du ja eine conspiracy aufgedeckt.

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      • Aristobulus schreibt:

        … es ist wohl die verkästeste Hicksville-Connection seit der french’schen.
        Und auch noch wegen der Garavitonen. Die sie da auch noch reintun in Hicksville (da kommen die her und müssen weg, also entsorgt man sie in der Dominikanischen), weswegen der Käse so schweeer wird

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      • Bachatero schreibt:

        … und so schwär aufm Magen liegt …

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    • mike hammer schreibt:

      gravitation ist doch ne krümmung im raum die wenn man sie genug krümmt zwei orte verbinden kann, ok das ist beamen aber ich bin auch daran interessiert,
      also man nehme zwei schwartze löcher, oder warens drei…..
      hmm wart mal, das habma gleich…. LOL

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      • Aristobulus schreibt:

        … also wenn sehr viele Leutz‘ sich und Andere seit 1400 Jahren mit aller Gewalt krümmen, damit kein Jota des Korans jedoch die ganze Welt wegen des Korans bis zur Unkenntlichkeit verzerrt werde, also wenn!, und das ist jetzt keine Frage von wenn, mehr eine Feststellung-von-Dass, dann braucht das so unendlich (nein, endlich viel, aber so verdammich viel von Endlich) also so rasant viiiiel Krümm- und Brüll- und Zwangenergie, so viel, dass mit einem Prozent diese Energie woanders eingesetzt, also sinnvoll eingesetzt!, usf., also dass man damit mindestens den Planeten Coruscent (schrieb der sich so?) bebauen plus die Klingonen befrieden plus ein paar Schnellbuslinien zum Aldebaran (warum nich‘?) einrichten kann.

        Aber bei Manchen ist es leider so, dass sie immer ein Maschinengewehr bauen, egal wie herum sie die Teile zusammensetzen. Dabei wollte die Frau so gern mal ’nen Staubsauger.

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      • mike hammer schreibt:

        maschienengewehr,…..genau, jetzt hab ich noch eins und das hab ich schon, mist…..

        =😦
        =

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      • Aristobulus schreibt:

        Aber gebeamt hastes grad.

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      • Dante schreibt:

        gravitation ist doch ne krümmung im raum

        Genauer gesagt in der Raumzeit. Ein Inertialsystem, also eines, in dem ein Beschleunigungsmesser Null anzeigt, zeichnet sich dadurch aus, dass seine Weltlinie (eine Art Bahn durch die Raumzeit) von allen möglichen Weltlinien, die durch denselben Punkt verlaufen und dabei an diesem Punkt dieselbe Richtung haben, diejenige mit der geringsten Krümmung bzw. größtem Krümmungsradius ist. Dabei ist zu beachten, dass die räumliche Projektion der Weltlinie – der Orbit – nicht den maximalen Krümmungsradius haben muss.

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      • Aristobulus schreibt:

        Das kann sonst keiner verstehen, Dante. No chance at all. Nur wer sich permanent damit beschäftigt, kann das verstehen.
        Wenngleich der Ausdruck Weltlinie fein klingt – vom wem ist der?

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      • Bachatero schreibt:

        Eine lebendige Vorstellung vom „Krümmungsradius“ bekommt man beim Betrachten einer Gruppe Bückbeter beim suchen nach der Maus.

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      • Dante schreibt:

        Das kann sonst keiner verstehen, Dante. No chance at all.

        Och, Leute, tut mir das nicht an! Ich geb‘ mir große Mühe, zweierlei zu tun: Die Sache einigermaßen korrekt darzustellen und dies so anschaulich wie möglich zu machen. Das hat natürlich Grenzen, aber ich versuche, eine Analogie herzustellen zwischen dem, was ich anschaulich machen kann und dem, was ich eigentlich beschreiben will.
        Wie gesagt, eine Weltlinie beschreibt das Verhalten eines Punktes in der Zeit. Umkreist dieser einen anderen, so ist seine Weltlinie eine Schraube.
        Das Wort „Weltlinie“ übrigens geht auf Minkowski zurück, der es 1908 prägte.

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      • Bachatero schreibt:

        Nicht doch,Dante, hast Dir Mühe gegeben und ich hab’s durchaus verstanden, nur, es ging nicht um mathematische Physik, die uns die luziferianisch/prometheische Technologie gibt (frag‘ die Grünen) mit all ihrer Gloria und ihrem Intellektualismus, and thank you for that, es ging um yada, hochmah und binah. Frag Aristobulus, der weiss es.

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      • Dante schreibt:

        …nur, es ging nicht um mathematische Physik, die uns die luziferianisch/prometheische Technologie gibt (frag’ die Grünen) mit all ihrer Gloria und ihrem Intellektualismus,…

        Da kann ich wahlweise auch die Braunen fragen, schließlich kenne ich das Wort Intellektualismus ja von denen, wobei die zusätzlichen Attribute überspitzt und jüdisch natürlich nicht fehlen dürfen.

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      • Bachatero schreibt:

        Ja die Braunen, haben dies und das gesagt und ich habe wohl in irgendeiner Weise Fisch gesagt, in Deiner Welt. Was möchtest DU mir denn sagen, lieber Dante, das unter Umständen eine Entschuldigung erfordern würde? Ich dachte ausgedrückt zu haben, dass mir der „luziiferianisch / prometheische“ Intellektualismus durchaus zusagt, dass aber umfassendere Sichtweisen möglich sind, auch innerhalb des Judentums. „Es scheint hart, dem Herrgott in die Karten zu gucken. Aber dass er würfelt und sich telepatischer Mittel bedient (wie es ihm von der gegenwärtigen Quantentheorie zugemutet wird), kann ich keinen Augenblick glauben.“ – Albert Einstein über die Quantenmechanik in einem Brief an Cornelius Lanczos. Da erlaubt sich ein bekannter „intellektualistischer Jude“ zweifelnde Gedanken an den Gedanken anderer „intellektualistischer Juden plus was sonst noch alles da drin war“. Ich denke, dabei sollte man bis zum Ende bleiben, braune Wortspielereien sind da fehl am Platze. Im übrigen frage ich mich, ob bei Dir gerade was schief läuft, Du bist etwas aufgeregt?

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      • Dante schreibt:

        Mich deucht, mein Kommentar sei von Dir als eine Art Angriff bzw. Kritik an Dir oder Deinem Kommentar missverstanden worden. So war er keinesfalls gemeint. Vielmehr habe ich Dein „frag die Grünen“ dadurch ergänzt, dass ich noch zusätzlich die Braunen ins Spiel gebracht habe.

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      • Bachatero schreibt:

        Ja schon, aber da Du es ja unschuldig gemeint hast, war’s mein Fehler. Zu empfindlich manchmal, wunder mich selbst … 😉

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      • Aristobulus schreibt:

        yada😀😀

        Immer Dank, Dante, und pardon für meine Quertreibereien in t, so als Weltschraub und so.

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      • Aristobulus schreibt:

        P.S.
        Über nein gegen den Intellektualismus hatten es übrigens schon die Eigentlichen des späten 19. Jhs, die mehr für B!O, Reformkost, Freikörperkultur und Stefan Georges Dichtungen waren.
        Rudolf Steiner auch. Der hatte zwar Physik studiert (u.A.), aber er wollte Waldorfschulkinder lieber mit Zwergengeschichten und rosaroten Intérieurs füttern als mit kalten, materialistischen, ja ahrimanischen Abstraktionen🙂
        So um 1900 haben Materialisten (die sich selbst ja übrhaupt nicht so sahen, sondern sie maßen, wogen und rechneten, um Hypothesen zu verifizieren oder zu falsifizieren) und Spiritualisten (die sich naturgemäß als Spiritualisten sahen) einander erbitterte Schlachten geliefert.
        Was wurde aus denen: Die Materialisten (Fremdbeschreibung) brachten Kernphysiker und Quantenphysiker hervor, die Spiritualisten hingegen nur Heideggern und den treuen Dietrich Eckard. Tsiss.

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      • Bachatero schreibt:

        Aber die Spirituosen, so wichtig für eine funktionierende Zillivisation, die haben sie doch hoffentlich hervorgebracht, oder nur angemessen konsumiert?

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      • Aristobulus schreibt:

        Also da gab’s z.B. auf Seiten der Spiritualenbrüder so um 1350 erst die Geißlerei, die mehr Ach und Weh und Endzeit hervorgebracht hat, als die Saufpäpste in Avignon (die ja nicht aufhören wollten) je gutgeheißen haben, und dann gab’s so um 1900 die Absinthkultur, und die hat mehr verschluxt, als es physikalisch (oder nur im Sinne von gutem Schnappes) irgend einen Sinn ergeben haben könnt.
        Wenngleich da schon der Barbancourt im Verborg’nen blühte.

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      • Bachatero schreibt:

        Die hätten sich mehr an den halten sollen, obwohl, den Haitianern hat’s auch nicht geholfen, aber vielleicht weil sie ihn trinken, bevor er Barbancourt ist, als Clairin, absoluter Bretterknall.

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      • Dante schreibt:

        also man nehme zwei schwartze löcher, oder warens drei…

        Wenn man Schwarze Löcher so einfach nehmen könnte, bräuchte man sich um Antisemiten keine Sorgen mehr zu machen.

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      • Aristobulus schreibt:

        … wenn man sie so einfach nehmen könnte, könnte man sie ja ebenso einfach wieder weglegen, ohne Schaden für Antisemiten, Kinder oder Hunde.🙂

        P.S.
        Ich überlege grad, ob es überhaupt noch Überzeugungsantisemiten gäbe, wenn wir auf Erden so weit wären, schwarze Löcher wirklich umräumen oder stapeln oder aussaugen oder drauf Urlaub machen zu können, wegen des immensen Fortschritts, just des gedanklichen usf., den derlei erfordert.

        Andererseits telefonieren wir inzwischen permanent mit Mobiltelefonen herum (wir, Allgemeingut von Grönland bis nach Patagonien) und können blitzschnell beim Wikipedischen alles nur denkbar Exotische in allen Sprachen nachlesen, und trotzdem glauben 1,3 Milliarden derer, die das könn(t)en, dass Salzwasser und Süßwasser sich nicht mischen, dass Abraham und Jesus Mohemmedaner gewesen seien, dass man Ungläubige versklaven darf und dass Terror geboten und heilig sei, dass Juden Untermenschen und Frauen weniger als halb so viel Wert seien wie irgend ein Typ, und dass man als mohammedanischer Perfektmensch nichts mehr dazulernen müsse und ohnehin nicht zum Mars fliegen dürfe (darüber gab’s vor zwei Wochen ’ne gesalzene Fatwa aus den UAE).

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      • Dante schreibt:

        … wenn man sie so einfach nehmen könnte, könnte man sie ja ebenso einfach wieder weglegen, ohne Schaden für Antisemiten, Kinder oder Hunde.🙂

        Kinder und Hunde o.k., aber wieso Antisemiten?

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      • aurorula a. schreibt:

        Kinder und Hunde und warum keine Olivenbäume? (;

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      • Dante schreibt:

        Das war eine Antwort auf die Bemerkung, dass, wenn man Schwarze Löcher einfach so nehmen könne, sie auch so händeln (und, ja, von mir aus auch bachen oder sogar vivaldien) könnte, dass sie nicht gefährlich für Kinder, Hunde und Antisemiten seien. In Letzteren sehe ich aber keine schützenswerte Gruppe.

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      • aurorula a. schreibt:

        … und Frauen, Kinder und Olivenbäume sind das von dem die …Journalisten… meinen daß Israel eine Gefahr für sie wäre, sofern sie im Nahen Osten sind oder am Weltfrieden.

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      • Dante schreibt:

        Wenn ich in diesem Zusammenhang etwas von Frauen, Kindern und Olivenbäumen lese, kommt mir sofort das WDR5-Interview mit Khouloud Daibes in den Sinn, und mir sträuben sich die Nackenhaare ob ihres abgrundtiefen Zynismus, denn dort hatte sie begründet, wieso die palästinensischen Behörden nichts zur Rettung der drei Jugendlichen (dass sie bereits ermordet worden waren, wusste sie nicht) tun sollten.

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      • Aristobulus schreibt:

        Wetten, dass die Daibes es gewusst hat?, sie ist fatachischer als die Fatach selber.

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      • Dante schreibt:

        Wenn ich das Wort „Weltfrieden“ höre oder lese, denke ich spontan an Grass‘ antisemantisches „Gedicht“, und icke könnte gaa nich so viel fressen, wie icke kotzen möchte.

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      • Aristobulus schreibt:

        Den ohnehin brüchigen.
        Kunststück, dass man da diesen Brechreiz, usf.

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      • Aristobulus schreibt:

        Doch Olivenbäume, sofern bloß koranische, weil die dorten so wie die Steine nicht zulassen, dass sich a Jid hinter ihnen versteckt.

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      • Aristobulus schreibt:

        … ‚Antisemiten, Kinder, Hunde‘.
        Welcher Begriff passt nicht in die Reihe?

        – Nope, nicht Antisemiten ist der unpassende Begriff, weil auch Kinder solche sein können. Hunde übrigens auch.
        Also passen die drei Elemente leider voll in diese Reihe

        Verstehst?
        Gutt N8🙂

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      • Dante schreibt:

        Kinder mögen zwar Antisemiten sein können, aber sind es nicht per se. Und wenn, sind meist Erwachsene schuld, die ihnen ins Hirn g’schissa hob’n (ich weiß nicht, ob ich das vom Dialekt her richtig wiedergegeben habe). Man kann aber im Antisemitismus aufgewachsen sein und den Absprung schaffen, sodass sich ein erwachsener (der Gattung Homo zugehöriger) Antisemit nicht mehr darauf berufen kann, er sei so erzogen.

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      • Aristobulus schreibt:

        Antisemiten sind ja auch nicht welche per-se, sondern die wollen das per-se so😉
        Was auch auf Hunde zutrifft, allerdings etwas weniger. Wobei sich selbst Todenhöfers und Augsteins Hunde durchaus mal aussuchen können müssen sollten, was sie da nu wie oder was oder wozu, usf.

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      • Dante schreibt:

        Als Du Hunde als Antisemiten erwähnt hast, dachte ich spontan an den Film Der Weiße Hund von Beverly Hills aus dem Jahre 1982. Um einen Hund zu einem Weißen Hund abzurichten, bezahlte der Besitzer drogenabhängige Schwarze dafür, den Hund zu misshandeln. Der Hund wendet sich am Ende gegen einen Weißen, der seinem Abrichter ähnlich sieht.

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      • Aristobulus schreibt:

        Da fällt mir glatt die Kinnlade runter, denn das Buch zu dem Film ist ja von Romain Gary, einem genialen Kopf, mit dem ich mich grad dieser Tage dauernd beschäftige (nein nich‘ mim Kopfe, sondern mit Romain Gary)!

        Ah, nicht übel. Wusst‘ ich ja gar nicht. Werde den Film wohl mal auf DVD suchen-.
        Der schließlich nichtweiße Hund scheint sich frei entschieden zu haben.

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      • mike hammer schreibt:

        also nun mit der krümmung der raum zeit kommt ein maschienengewehr mit uhr raus,
        irgend eine komponente fehlt, eich bräuchte nen todesstern!
        eins das in die tasche passt!:/

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      • mike hammer schreibt:

        ist verdammt schwer in israel so etwas erlaubt zu bekommen, sogar für mich.

        es lohnt sich aber.🙂
        mikes machingun.

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      • mike hammer schreibt:

        die amis arbeiten schon an der GRAVITATIONSWELLE!
        https://www.youtube.com/watch?v=4v92yDr_Aeo . LOL

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  6. aurorula a. schreibt:

    Langsam wird es Zeit für:

    .

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  7. Dante schreibt:

    @Bachatero, 201602110211

    Was würde Minkowski dazu sagen? Dem waren Raum und Zeit eh dasselbe.

    Das stimmt so nicht. Die Rolle der Zeit in der SRT liegt zwischen der, die sie in der Newtonschen Physik spielt – nämlich als eigene Größe, die mit dem Raum nichts z tun hat – und der einer zusätzlichen Raumdimension. Sie hängt mit den räumlichen Dimensionen zusammen, ist aber weit davon entfernt, eine von ihnen zu sein.
    Nehmen wir 2 Ereignisse E_1,E_2, das können z.B. Lichtblitze oder Radiosignale sein. Der Einfachheit halber sollen beide Ereignisse sich auf der x-Achse abspielen, ggf. zu unterschiedlichen Zeiten. Betrachtet werden E_1,E_2 nun in unterschiedlichen Koordinatensystemen, die sich relativ zueinander in x-Richtung bewegen. In all diesen hat der Ausdruck
    (1) c\Delta\tau =\sqrt{(c\Delta t)^2 - (\Delta x)^2}
    denselben Wert, ganz analog dazu, dass der Abstand
    (2) \Delta s=\sqrt{(\Delta x)^2 + (\Delta y)^2}
    zwischen P_1 und P_2 (s. 201602110113), etwa die Länge des Zahnstochers, unabhängig von seiner Lage auf dem Tisch ist.
    Wäre ct einfach eine zusätzliche Raumdimension, so müsste in (1) ein Plus- anstelle des Minuszeichens stehen, aber dann wäre nicht z.B. c invariant unter Lorentz-Transformation. Das Minuszeichen sorgt auch dafür, dass der Ausdruck (1) imaginär sein kann. In diesem Falle heißt der Abstand zwischen E_1 und E_2 raumartig, und es gibt keine eindeutige zeitliche Reihenfolge.

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    • Bachatero schreibt:

      Aber sie werden additiv (Vorzeichen) verwendet. Addiert man da Äpfel zu Birnen? Dazu hat ct die Dimension einer Laenge, der Rest ist interpretative Spielerei, sozusagen Exegese. Funktioniert allerdings ganz gut, womit es sicher gerechtfertigt ist.

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      • Dante schreibt:

        Addiert man da Äpfel zu Birnen?

        Man kann: 2 Äpfel und 3 Birnen sind 5 Stück Obst.😉
        Gut, das war jetzt nicht soo ernst gemeint. Klar, um zwei Größen addieren oder subtrahieren zu können, müssen sie dieselbe Dimension (im Sinne etwa von „Maßeinheit“) haben, was die Konstante c natürlich gewährleistet. Es wäre aber ein Denkfehler, anzunehmen, ct habe die Dimension einer Länge, um diese Größe und eine Länge (genauer gesagt deren Quadrate) addieren zu können.
        Die Vor-Lorentzsche Physik kannte gar keine Notwendigkeit für eine derartige Addition, man hielt ja Zeit und Raum für unabhängig. Dies können sie aber nun mal nicht sein, wenn die Lichtgeschwindigkeit in jedem Inertialsystem unabhängig von dessen Bewegungszustand isotrop gleich c sein soll.

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      • Dante schreibt:

        …der Rest ist interpretative Spielerei, sozusagen Exegese. Funktioniert allerdings ganz gut, womit es sicher gerechtfertigt ist.

        Interpretation bzw. Exegese kommt natürlich häufig vor in der Relativitätstheorie. Leider gibt es auch viel schlechte dabei. Eine besonders schlechte oder vielmehr gar keine, sondern inhaltsleeres Geblubber ist der Schnack, „E=mc²“ bedeute, dass „alles relativ sei“. Nicht nur, weil in der Relativitätstheorie eben nicht alles relativ ist, sondern vor allem, weil die Formel bekanntermaßen etwas völlig anderes bedeutet, nämlich, dass Masse und Energie genau genommen dasselbe sind, nur dass sie in unserem Maßsystem unterschiedliche Einheiten hat. Man könnte Längen aber auch in (Licht-)Sekunden messen oder Zeiten in (Licht-)Metern, dann wäre c=1 und Energie würde in Kilogramm gemessen. Wobei ein Kilo Energie etwa 25 Terawattstunden oder 21 Megatonnen TNT-Äquivalent sind.

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      • Bachatero schreibt:

        Sehr schöne Exegese.😉 Na zum Glück gibt’s auch Gute und schon eine relativistische Behandlung der klassischen Elektrodynamik mit SRT zeigt eine hohe Eleganz und ist mit heutigen Computer Algebra Systemen (Ich arbeite gerne mit Maple, hab‘ ich mal im web geklaut) a breeze. Aber das alles ist natürlich math. Formalismus. Schon die konstitutiven Relationen stellen uns vor bannige Probleme, selbst im einfachen linear isotropen Vakuumfall mit z.B. D = eps0 * E, wo dann aus V/m per eps0 zackig As/m^2 werden, ein Wunder, zumal dann mit dD/dt auch noch ein „Verschiebungsstrom draus wird, ohne den es keinen elmag. Wellen gäbe. Wundersam und -bar. Rein mathematisch natürlich next to trivial, aber immerhin ….

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  8. Dante schreibt:

    @Ari: Wer oder was sind Vada, hochmah und binah?

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  9. Dante schreibt:

    Lieber Dr. Warszawski,
    ich vermisse meinen letzten Beitrag, den von heute morgen, 4 Uhr irgendwas (so genau weiß ich das auch nicht mehr). Ich versichere, dass nichts daran ist, das ihn irgendwie fragwürdig machen würde.

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  10. Dante schreibt:

    Die von Einstein in seinem überspitzten jüdischen Intellektualismus vorhergesagten Gravitationswellen wurden nunmehr entdeckt.
    IN YOUR FACE, GTRT!

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  11. aurorula a. schreibt:

    Ein wirklich guter Artikel über die Suche nach Gravitationswellen, den mir eine Freundin aus der Schweiz geschickt hat:

    http://www.newyorker.com/tech/elements/gravitational-waves-exist-heres-how-scientists-finally-found-them

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  12. Dante schreibt:

    Stichwort „Physikalischer Absolutismus“: Die Relativitätstheorie (egal welche) könnte ebenso gut Absolutheitstheorie heißen, denn sie besagt ja, dass die Lichtgeschwindigkeit absolut im Sinne von unabhängig vom gewählten Bezugssystem ist (nämlich isotrop gleich c).
    Der Name „Relativitätstheorie“ rührt an sich nicht so sehr daher, dass in ihr räumliche und zeitliche Distanzen relativ (gemeint ist „abhängig vom Bezugssystem“) sind, sondern in erster Linie daher, dass sie letztlich auf Galileis Relativitätsprinzip aufgebaut ist. Dies wiederum heißt deshalb so, weil es besagt, dass Bewegung respektive Ruhe relativ ist, d.h. es gar nicht Bewegung bzw. Ruhe schlechthin, sondern nur relativ zu einem gegebenen Bezugssystem gibt oder zumindest nur sie physikalisch greifbar ist.
    Allerdings könnte auch dieses Prinzip Absolutheitsprinzip heißen, da es besagt, dass die Naturgesetze – zunächst die der Mechanik – absolut, d.h. in allen Bezugssystemen gültig sind.

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    • Dante schreibt:

      „Egal welche“ ist nicht ganz richtig. In erster Linie bezieht sich das auf die SRT, da in der ART nur die lokal gemessene Lichtgeschwindigkeit in jedem lokal bzw. annähernd inertialen System isotrop gleich c ist. Lokal inertial ist beispielsweise das Ruhesystem der ISS, denn dort herrscht Schwerelosigkeit, aber nur dadurch, dass Schwer- und Fliehkraft dort einander aufheben und es ist nur in räumlich begrenztem Maßstab als Inertialsystem betrachtet werden kann. Zeitlich übrigens auch, denn wenn man sehr genau hinsieht, dürfte man schwache Gezeitenkräfte bemerken. Annähernd inertial ist sogar ein erdgebundenes System insofern, als dass dort zwar Beschleunigungen und der Schwerkraft spürbar sind, aber nur relativ schwach.

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  13. aurorula a. schreibt:

    Nicht-Petra Higgs-Sie schreibt mir gerade:

    für die Glückwünsche!

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  14. Dante schreibt:

    Noch was zur Exegese:
    Die experimentellen Fakten und unmittelbaren Schlussfolgerungen nicht, weitergehende schon.
    Keine Exegese ist bei der SRT, dass man nicht anhand physikalischer Experimente den Bewegungszustand seines Labors ermitteln kann, auch nicht durch Messungen der Lichtgeschwindigkeit in verschiedenen Richtungen, sodass diese nicht davon abhängen kann und somit zwangsläufig räumliche und zeitliche Distanzen, getrennt betrachtet, davon abhängen müssen.
    Angenommen, ein Raumschiff fliege mit v=βc von einer Station A zu einer anderen Station B deren Uhr mit der von A synchronisiert ist, und benötige dafür laut Stationsuhren die Zeit T. Die zurückgelegte Entfernung muss also βcT sein. Dann wird die Borduhr bei Ankunft lediglich \gamma^{-1}T=\sqrt{1-\beta^2}T\approx (1-\frac{\beta^2}{2})T anzeigen, bei β=1% also etwa ein Zwanzigtausendstel weniger Zeit. Das ist Fakt.

    Exegese ist nun, ob der Reisende sich selbst während der Fahrt als ruhend interpretiert (er hat sich anfangs mit A mitbewegt, dann abgebremst und B auf sich zukommen lassen) und zu dem Schluss kommt, dass die Strecke um dieses Zwanzigtausendstel langsamer gegangen sei, oder ob er sich während der Reise als bewegt interpretiert und annimmt, dass seine Uhr um dieses Zwanzigtausendstel langsamer gelaufen sei.

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    • Bachatero schreibt:

      Fakt und doch ein Wunder. Woher „weiss“ die Borduhr denn, wie sie sich bewegt und was sie machen muss, damit alles stimmt? Und wie macht sie das dann, wenn sie herausgefunden hat, was sie machen muss? Ansonsten, schöne Rechnung, Gruß an Herrn Lorentz.

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      • Dante schreibt:

        Eine Uhr „weiß“ es natürlich nicht. Die Frage ist aber so ähnlich wie die, woher das Licht weiß, in welche Richtung es bei einem Wechsel von einem optisch dünneren in ein optisch dichteres Medium es zu laufen habe oder umgekehrt. Oder, noch besseres Beispiel: Woher weiß ein Kreis, dass er aus einer schrägen Perspektive wie eine Ellipse auszusehen hat und wie das Achsenverhältnis sein muss. Der Kreis nämlich bleibt in Wirklichkeit ein Kreis, man betrachtet ihn nur aus einer schrägen Perspektive. Die Borduhr wiederum läuft einfach gemäß ihrer Eigenzeit. Dass sie im bewegten Zustand langsamer laufe, ist Exegese.
        Allerdings kann ich Deine Frage sogar „mechanisch“ beantworten: Die Uhr schleppt im bewegten Zustand ihre kinetische Energie proportional auf die Eigenmasse verteilt mit sich herum, und die „wiegt was“ und erhöht dadurch die Impulsmasse um den Lorentz-Faktor. Um denselben Faktor verlangsamt sich jede einzelne Bewegung in und an der Uhr relativ zu dieser.
        Historisch betrachtet hat umgekehrt die Annahme, dass jede Bewegung sich um den Lorentz-Faktor verlangsamt, ebenfalls durch Konsistenzüberlegungen zu dem Schluss geführt, dass sich die Masse erhöhe, was letztlich zu ‚E=mc²‘ geführt hat.

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      • Bachatero schreibt:

        In der Tat, woher weiß das Licht es? Ah ja, Naturgesetz, das ist es, hatte es übersehen. Der Kreis ist klar, als Perzeption ist er unzuverlässig und muss mathematisiert werden, dann ist er Formel und kann transformiert werden,wenn’s sein muss in Donald Duck. Er ist halt nur ein Erscheinungsbild (appearences are deceptive) all der Formen, die sich in Kreis transformieren lassen, mindestens. Masse erklärt den Rest. Zum Glück erklärt Mr. Dr Higgs, was Masse ist und wie sie „verliehen“ wird. Damit ist der Kreis geschlossen und wir wissen, das wir alles richtig gemacht haben, wenn’s denn so stimmt. Und mechanisch ist ganz wichtig, sonst wäre es ja mystisch oder am Ende gar philosophisch und damit baut keiner Bomben. Worum geht’s? Darum, dass „man“ cool bleibt und unterscheidet zwischen dem, was man weiß und kann (Theorie, Technologie), und dem, was man versteht und einsieht (fast nix). Daher ist Theorie und Technologie ja so wichtig.

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      • Dante schreibt:

        Das Beispiel mit dem Kreis dient der Motivation, dass das „Langsamergehen“ einer Uhr nicht als Eigenschaft der Uhr als solcher zu verstehen ist. Es ist nicht unbedingt das bestmögliche.
        Unbedingt wichtig ist aber, festzuhalten, dass es nichts mit Perzeption und schon gar nicht mit Subjektivität zu tun hat. Dass die Dauer eines Vorgangs relativ ist (also abhängig vom verwendeten Bezugssystem), hat nichts mit der subjektiv wahrgenommenen Zeit zu tun.
        Mehr noch: Der verlangsamt gemessene Ablauf eines Vorgangs muss überhaupt nicht verlangsamt aussehen. Wenn sich das ‚Labor‘, in dem dieser Vorgang stattfindet, auf mich als nicht mitbewegten Beobachter zu bewegt, sehe ich ihn sogar schneller ablaufen, weil die Lichtgeschwindigkeit endlich ist. Diese scheinbare Beschleunigung von Vorgängen wäre in einem Newtonschen Universum sogar noch extremer. Bei Überlichtgeschwindigkeit müsste man einen Vorgang sogar rückwärts ablaufen sehen.

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      • Dante schreibt:

        Und mechanisch ist ganz wichtig, sonst wäre es ja mystisch oder am Ende gar philosophisch und damit baut keiner Bomben.

        Mit „mechanisch“ meinte ich im Sinne eines mechanistischen Denkens, also etwa in dem Sinne, dass man sich z.B. repulsive (abstoßende) Kräfte gern als Austausch (virtueller, weil nicht direkt messbar) Teilchen vorstellt, die hin und her geworfen werden wie Medizinbälle und deren Rückstoß die „Werfer“ auseinandertreibt (für attraktive oder mal attraktive und mal repulsive Wechselwirkungen ist es nicht ganz so einfach, ein vergleichbares „mechanistisch“ verständliches Bild zu finden).
        Um Bomben zu bauen, benötigt man derart anschauliche Vorstellungen übrigens gar nicht. Man braucht u.U. nicht einmal überhaupt zu verstehen, warum eine Waffe so funktioniert, wie sie es tut. Katapulte zum Beispiel haben in der Antike und im Mittelalter wunderbar gefunzt, obwohl die Naturphilosophen in Anlehnung an Aristoteles glaubten, ein Körper müsse zum Stillstand kommen oder der für ihn „natürlichen“ Richtung (nach unten) folgen (falls möglich), wenn keine antreibende Kraft auf ihn ausgeübt werde. Hätte man Autos gebaut, so hätte man sie wohl auch mit Bremse gebaut.
        In jedem Fall aber muss man zum Bombenbau keine anschauliche oder mechanistische Vorstellung von physikalischen Sachverhalten haben. Für eine Bombe ist entscheidend, dass auf möglichst kleinem Raum möglichst schnell möglichst viel Energie freigesetzt wird. Wie, ist im Grunde egal. Vor allem ist egal, ob diese Energie auch „was wiegt“ und somit ein Massendefekt (Δm=ΔE/c²) entsteht. Dass einerseits in Masse Energie drin steckt und dass man andererseits einen messbaren Teil davon explosionsartig freisetzen kann, sind zwei Paar Schuhe. Einsteins berühmte Formel E=mc², die fast jeder kennt aber kaum ein Nichtphysiker richtig versteht, obwohl sie zu den einfachsten physikalischen Formeln überhaupt zählt (sie ist viel einfacher als \vec{F}=m\vec{a}) hat zum Beispiel nichts mit der Atombombe zu tun. Vielmehr liefert sie die ultimative Obergrenze dafür, wie viel Energie man rein theoretisch aus einer bestimmten Masse m an irgendeinem Material herausholen könnte, sei es zu friedlichen oder militärischen Zwecken. Das ist viel (ca. 25 TWh oder etwa 21,4 MT TNT-Äq. pro kg – nur die Sowjets haben je mehr als 1kg Energie auf einen Schlag freigesetzt), aber eben begrenzt. In praxi kommt man da aber nicht einmal in die Nähe davon.

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      • Dante schreibt:

        Fakt und doch ein Wunder.

        Das widerspricht einander nicht. Ein Wunder ist im Grunde genommen schon, dass überhaupt etwas ist und nicht vielmehr nichts. Das größte Wunder ist gleichzeitig das, was ich als Einziges sicher weiß, nämlich dass ich selbst überhaupt bin. Damit meine ich gar nicht meine äußere, auch von Anderen wahrnehmbare Existenz, meinen Namen, mein Aussehen etc. sondern mich als Wahrnehmenden.

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  15. aurorula a. schreibt:

    Ich finde nicht mehr wo das war, jedenfalls habe ich die nette Dame mit dem Higgsavatar gefragt wegen der Gravitationswellen, was sie überträgt (bzw. ob was oder ob das das Higgs ist), ob das Masse hat und damit langsamer ist als das Licht.
    Sie schreibt:

    Momentan ist es jetzt erstmal ein Riesending, dass Gravitationswellen gefunden wurden. Einstein hatte sie ja vor hundert Jahren vorausgesagt. Hat also nochmal deutlich länger gedauert als die Entdeckung des Higgs.

    Natürlich ist es jetzt interessant zu sehen, was man damit machen kann, und eine Möglichkeit ist, zu gucken, ob Licht (oder allgemein elektromagnetische Strahlung von der gleichen Quelle) evtl. früher bei uns ankommt als die zugehörigen Gravitationswellen. Masselose Teilchen bewegen sich immer mit Lichtgeschwindigkeit, Teilchen mit Masse aber langsamer.

    Was für Teilchen überhaupt? So wie Photonen die Austauschteilchen der elektromagnetischen Wechselwirkung sind, geht man davon aus, dass es auch bei der Gravitation Austauschteilchen gibt. Diese heißen Gravitonen. Wenn nun also die Gravitationswellen später bei uns ankommen als die zugehörigen Lichtsignale, dann hieße das, dass Gravitonen selbst eine kleine Masse haben. Diese Masse kann nur winzigklein sein, denn sonst würde die Gravitation nicht so funktionieren, wie wir sie kennen. Und das wäre auch alles andere als erwartet, aber natürlich ein noch viel größeres Riesending.

    Mit dem Higgs hat das Graviton nichts zu tun, es ist ein eigenes Teilchen und hat ganz andere Eigenschaften. Und selbst wenn eines Tages gefunden werden sollte, dass das Graviton eine Masse hat, lehne ich mich mal so weit aus dem Fenster zu sagen, dass das nichts mit dem Higgs zu tun hat.

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    • Dante schreibt:

      Meines Wissens wurde dem Graviton noch nie Masse zugeschrieben. Massive Kraftbosonen vermitteln nur kurzreichweitige Wechselwirkungen, und die Reichweite der Gravitation ist nicht begrenzt. Gravitationswellen sollten sich mit exakt c bewegen.
      Mit dem Higgs-Boson, das, wohl bemerkt, keine Wechselwirkung vermittelt, sondern den Teilchen ihre Massen verleiht, haben die noch immer hypothetischen Gravitonen schon deshalb nichts zu tun, denn dem Higgs-Boson wird eine sogar ziemlich große Masse und daher auch eine als reelles Teilchen extrem kurze Lebensdauer zugeschrieben (Masse und Lebensdauer korrelieren bei Elementarteilchen stark negativ, denn was viel Masse hat, hat auch viel Energie zu diversen Umwandlungen zur Verfügung).

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  16. Dante schreibt:

    Nachtrag: Das gilt natürlich für jeden Anderen auch. Jeder weiß nur sicher, dass er selbst existiert, und zwar ebenfalls als denkendes und wahrnehmendes (respektive sich etwas einbildendes) Wesen. Der Rest – einschließlich seines eigenen Körpers, seiner Lebensgeschichte, seines Namens etc. etc. könnten rein theoretisch zu einer „Matrix“ (im Sinne des Films) gehören, Illusion sein. Das Bewusstsein selbst als Illusion zu bezeichnen, wie es Manche heute tun, ist philosophisch Quatsch.

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  17. Dante schreibt:

    @all, insbesondere @Bachatero & @Aristobulus
    Ich habe eine Weile nichts mehr von Euch gelesen. Lest Ihr den Fred wenigstens noch?

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    • aurorula a. schreibt:

      Schönes Restwochenende und/oder gute Woche von einer der [E=MC Hammer]-Leser😀

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      • Bachatero schreibt:

        Danke und pass‘ gut auf, dass Dich die momentan eintreffenden Gravitationswellen nicht an den intergalaktischen Beach spülen, wo schon die toten Seesterne liegen.

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    • Bachatero schreibt:

      Ich lese noch mit , Dante, leider hast Du mich gezwungen, mich (mal wieder) mit der SRT zu beschäftigen. Unglücklicherweise ist es nicht wie in Astetrix‘ Trabantenstadt: „“Immer wieder Sauftags kommt die Erinnerung…“, sie kommt ja nicht von alleine. Momentan fresse ich mich durch ein paar Ideen, wie die SRT ohne Lichtgeschwindigkeits Postulat begründet werden kann, allein auf dem Relativitätsprinzip aufgebaut. Da haben Philipp Frank und Herman Rothe 1911 schon was zu gesagt und der Herr Wladimir Ignatowski schon 1910. Interessant, mal schauen was raus kommt.

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      • Dante schreibt:

        Momentan fresse ich mich durch ein paar Ideen, wie die SRT ohne Lichtgeschwindigkeits Postulat begründet werden kann, allein auf dem Relativitätsprinzip aufgebaut.

        Nicht ohne! Das Lichtgeschwindigkeitspostulat folgt aus dem Relativitätsprinzip, deshalb ist nur dieses erforderlich.
        Der Gedankengang ist folgender:
        – Die Gesetze der Physik haben in allen Inertialsystemen dieselbe Form.
        – Zu den Gesetzen der Physik gehören – natürlich – die Maxwell-Gleichungen.
        – Aus zwei der Maxwell-Gleichungen folgt die Wellengleichung der Elektrodynamik.
        – Aus der Wellengleichung folgt, dass sich Licht im ladungsträgerfreien Raum isotrop mit c ausbreitet.
        Damit schließt sich der Kreis. Was unmittelbar und ausschließlich aus Naturgesetzen folgt, ist selbst ein Naturgesetz und muss dementsprechend in allen Inertialsystemen gelten.

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  18. Dante schreibt:

    Nachtrag zu 201602120353:
    Dort hatte ich über die Gemeinsamkeit und den Unterschied zwischen
    (1) dem Lorentz-invarianten Abstand zwischen zwei auf der x-Achse liegenden Ereignissen E1 und E2 und
    (2) dem drehungsinvarianten räumlichen Abstand zwischen zwei in der x-y-Ebene liegenden Punkten P1 und P2
    geschrieben. Ersteren hatte ich ziemlich kommentarlos cΔτ genannt, und das bedarf einer Erklärung:
    Wegen des Minuszeichens an entscheidender Stelle kann diese Größe imaginär werden, d.h. ihr Quadrat ist dann negativ. Das ist natürlich der Fall, wenn cΔt < Δx ist. Ist dies nicht der Fall, so nennt man den Abstand raumartig, und das frühere kann das spätere nicht beeinflussen, weil selbst ein Lichtsignal zu langsam wäre.
    Es hängt sogar – wie ich in einem späteren Post erklären will – vom Bezugssystem ab, welches Ereignis das frühere ist oder ob beide gleichzeitig stattfinden.

    Ist dieses cΔτ allerdings reell (also cΔt > Δx), so heißt der Abstand zeitartig. Dann ist es einem Beobachter, der den x1 zum Zeitpunkt t1 passiert, zumindest physikalisch möglich, ohne Warpantrieb zum Zeitpunkt t2 an der Stelle x2 zu sein; in diesem Fall ist Δτ die Zeit, die er dafür braucht, seine so genannte Eigenzeit.

    Einen Grenzfall stellt der Fall cΔτ = Δx dar. Der Raumzeit-Abstand beider Ereignisse ist in diesem Fall gleich Null und heißt auch lichtartig. Das stellt den Fall dar, in dem ein Beobachter, der zum Zeitpunkt t2 am Ort x2 ist, beide Ereignisse gleichzeitig sieht, oder etwa E1 sieht und sofort E2 selbst auslöst. Dass der Raumzeit-Abstand ohnehin immer Lorentz-invariant ist, gewährleistet natürlich auch, dass lichtartige Abstände in jedem Bezugssystem lichtartig sind, und das ist gerade Einsteins – aus dem Relativitätsprinzip herleitbares – Postulat.

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  19. Dante schreibt:

    In 201602210417 habe ich versprochen, genauer auf einen Sachverhalt zu sprechen zu kommen, der meiner Meinung nach die – insbesondere philosophisch – radikalste Schlussfolgerung der SRT darstellt: Die
    Relativität der Gleichzeitigkeit
    Entgegen unserem (verdammt hartnäckigen) Vorurteil, was wir „jetzt“ sähen, geschehe auch „jetzt“, liegt etwas, das wir sehen, umso weiter zurück, je weiter es zum Zeitpunkt des Geschehens entfernt war. Gleichzeitige Ereignisse lassen sich erst ex post als solche erkennen.
    Als Beispiel stellen wir uns drei auf der x-Achse liegende Raumstationen vor, mit den zeitlich konstanten Positionen x1, x0=0 und x2=-x1. Der Beobachter in der Mitte empfängt von beiden äußeren Stationen zur gleichen Zeit t0 je ein Licht- oder Funksignal. Da er weiß, dass die Entfernung beider anderen Raumstationen gleich |x1| ist, kommt er zu dem Schluss, dass beide das Signal zum selben Zeitpunkt t1=t0-|x1|/c abgesendet haben müssen (E1 bzw. E2). So weit, so klar.

    Im selben Moment (t0) passiert die Ehefrau des Beobachters in einem Raumschiff. Dieses bewegt sich relativ zu den Stationen mit v in Richtung x1. Sie grüßt ihren Mann, synchronisiert ihre Borduhr mit seiner und fängt ebenfalls zu t0 beide Signale auf. Da sie weiß, dass die äußerden Stationen beide |x1| von der mittleren entfernt ist und zieht denselben Schluss wie ihr Mann.
    Überrascht? Klar! Generationen von populärwissenschaftlichen Erklärungen behaupten, für die Frau seien E1 und E2 nicht synchron.

    Andere behaupten sogar, durch ihre Geschwindigkeit sähe sie E1 Ereignis früher passieren als E2 (so Hoimar von Ditfurth in seinem ansonsten lesenswerten Werk „Am Anfang war der Wasserstoff“ von 1972), und das sei widerspreche zwar unserer Logik, aber die sei eben für Alltagsgeschwindigkeiten ausgelegt usw. blablabla – Was für ein Quark! Hoimar, nicht Intuition mit Logik verwechseln! Aber genug geschimpft. Selbstverständlich sieht die Frau E1 und E2 ebenso gleichzeitig wie ihr Mann, da sie zum Zeitpunkt t0 x-mäßig am selben Ort ist.

    Die Frau, so sagte ich, kommt auf dasselbe Ergebnis wie ihr Mann – wenn sie annimmt, dass sich ihr Raumschiff bewegt und die Stationen nicht, und das kann sie ohne Weiteres.
    Sie kann sich freilich auch auf den Standpunkt stellen, dass sich die Raumstationen gleichsam im Konvoi mit v in die entgegengesetzte Richtung an ihr vorbei bewegen. In diesem Falle wäre die Station vor ihr zum Zeitpunkt von E1 weiter entfernt und die hinter ihr zum Zeitpunkt von E2 näher dran gewesen. Also kommt sie zu dem Ergebnis, dass E1 vor E2 gewesen sein muss.
    Diese Position kann übrigens auch ihr Mann vertreten. Niemand zwingt ihn, die drei Stationen für unbewegt zu halten.

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    • Dante schreibt:

      Zusammenfassung:
      – Die Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse E1, E2 lässt sich nur ex post erkennen.
      – Wenn ein Beobachter beide Ereignisse geschehen sieht und in diesem Moment t0 ein zweiter, relativ zu ihm bewegter Beobachter seine Position passiert, sieht er (oder sie) sie ebenfalls zugleich geschehen.
      – Für die Beurteilung, ob E1 und E2 gleichzeitig oder nacheinander geschehen sind, kommt es allein darauf an, welches Koordinatensystem er als ruhend betrachtet. Dies kann auch eines sein, relativ zu dem er selbst sich bewegt. Entgegen populärwissenschaftlichen Erläuterungen muss er die Bewegungen nicht auf sich beziehen.
      – Gibt es ein Bezugssystem, in dem E1 und E2 gleichzeitig geschehen sind, so ist ihr Abstand in jedem System raumartig (d.h. cΔt<Δx). Das Umgekehrte gilt ebenfalls.

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      • aurorula a. schreibt:

        EIne Frage:
        je schneller etwas wird – und mit schneller meine ich hier relativistische Geschwindigkeiten – umso „kürzer“ werden Entfernungen, und umso „länger“ werden Zeiten, richtig? Asymptotisch angenähert an die Lichtgeschwindigkeit, bei der Strecken unendlich kurz und Zeiten unendlich lang sind. Eine unendlich kurze Strecke in einer unendlich langen Zeit – ist aber Stillstand.
        Ist das Licht dann überall gleichzeitig und steht aus seiner Sicht still? Der Lichtstrahl als ruhendes System?

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      • Dante schreibt:

        …und mit schneller meine ich hier relativistische Geschwindigkeiten…

        Den Ausdruck mag ich eigentlich nicht. Es suggeriert ein wenig, bei hinreichend großen Geschwindigkeiten, die nicht mehr klein gegen c sind, könne man schon die Relativitätstheorie anwenden. Tatsächlich muss man sie dann anwenden, während für v<<c noch die Newtonsche Näherung anwendbar ist .
        Näheres werde ich in einem eigenen Kommentar schreiben.

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    • Dante schreibt:

      Die Implikationen sind so verstörend, weil mit unserem gewöhnlichen Verständnis von Gegenwart auch das Konzept von dem grundsätzlichen Unterschied zwischen der Vergangenheit als der Menge aller Ereignisse, die determiniert sind und es auch dann wären, wenn die Naturgesetze nicht deterministisch wären, und der Zukunft als der Menge der vielleicht kausal determinierten, im Prinzip aber noch beeinflussbaren, veränderlichen Ereignisse in Frage gestellt wird.
      Mögliche Konsequenz ist die, dass
      – die Geschichte des Universums von Anfang an vorgezeichnet ist (unabhängig von Kausalitäten), oder
      – die Vergangenheit ebenfalls nicht determiniert ist (bis auf nachvollziebare Kausalitäten), oder
      – alles vorgezeichnet ist, aber nicht als eine Geschichte, sondern als eine unendliche Verzweigung aller möglichen Geschichten (Viele-Welten-Hypothese).

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    • Dante schreibt:

      Eine Möglichkeit hatte ich vergessen; sie entspricht unserem alltäglichen Vorurteil über den Unterschied zwischen vergangenen und zukünftigen Ereignissen:
      – Es gibt ein wirklich ruhendes, sozusagen ein kosmisches Koordinatensystem (natürlich gibt es dann unendlich viele, die relativ zueinander verschoben und verdreht, aber – bis auf die Auswirkung der kosmischen Expansion – unbewegt sind).
      Eigene Bewegung relativ zu einem solchen System kann ein Beobachter natürlich durch kein physikalisches Experiment feststellen. Die kosmische Hintergrundstrahlung freilich könnte dadurch Anhaltspunkte liefern, dass sie außer den räumlichen Schwankungen ein systematisches Intensitäts- bzw. Temperaturprofil aufweist, mit dem Maximum in einer und dem Minimum in der entgegengesetzten Richtung.
      Zwei Ereignisse wären somit dann wirklich/’absolut‘ gleichzeitig, wenn ein in einem System, in dem sie es sind, ruhender Beobachter eine weitgehend isotrope Hintergrundstellung messen würde. Das Sonnensystem ist übrigens kein in diesem Sinne ruhendes System. Es bewegt sich mit 370 km/s gegen den Hintergrund.

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  20. Dante schreibt:

    @aurorula, 201602232005

    je schneller etwas wird … umso « kürzer » werden Entfernungen, und umso « länger » werden Zeiten, richtig?

    Die Formulierung muss präzisiert werden. Für obiges Beispiel mit der Raumfahrerin sagt die SRT voraus, dass „aus ihrer Sicht“ – wir werden genauer sehen, was das heißt – die Strecke zwischen den Außenstationen um den Lorentzfaktor kürzer ist als „aus der Sicht“ ihres Mannes auf der mittleren Station. Das heißt übrigens nicht, dass sie kürzer aussieht.
    Sie schreiben, Zeiten würden länger. Nun, jeder Vorgang bei ihr an Bord ist um den Lorentzfaktor gedehnt – allerdings nach der Uhr ihres Mannes. Moving clocks run slow, also ihre Uhr, wenn man die Stationen als ruhend betrachtet. Sie misst also kürzere Zeiten, nicht längere, und namentlich die Reise dauert nach ihrer Uhr weniger lang, und daraus ergibt sich übrigens die „Verkürzung“ der Strecke.
    In jedem Fall ergibt sich wieder v als Geschwindigkeit, egal, ob die Frau die Station als ruhend und sich als bewegt betrachtet, dann wird sie ihre Zeitmessung nämlich Lorentz-korrigieren und kommt auch wieder auf die unverkürzte Strecke, oder ob sie sich als ruhend auffasst und die Stationen als im Konvoy in einem Lorentz-verkürzten Abstand voneinander an ihr vorbeiziehend auffasst.
    Quantitativ:
    Die Stationen liegen, gemessen im eigenen Ruhesystem, bei x2=-x1, bei x0=0 und bei +x1, und die Strecke ist 2|x1|. Die Reisezeit ist also T21=2|x1|/v.
    Sie misst als Reisezeit T21/γ=T21√{1-β²}, β=v/c, woraus sich eine Strecke von 2|x1|/γ ergibt.

    Ist das Licht dann überall gleichzeitig und steht aus seiner Sicht still?

    Aus seiner eigenen Sicht sill steht jeder inertiale Beobachter, wenn er sich als ruhend auffasst. Was aber genau c erreichen kann, dafür gibt es kein Bezugssystem, in dem es still steht oder auch nur anders als mit c bewegt. Das ist ja die Voraussetzung der SRT.
    Das mit dem „überall (auf der Flugstrecke) gleichzeitig sein“ stimmt freilich in gewisser Weise. Ein Beobachter, der entlang eines Lichtstrahls versucht, dessen Geschwindigkeit zu erreichen, um neben ihm herzufliegen, wird dabei für beliebig lange Strecken kaum noch Zeit brauchen, allerdings wird er ebenso rasend durch die Zeit reisen, nicht wie normal mit 1s/s. Als Quotient ergibt sich etwas weniger als c. Der Lichtstrahl wird dabei aber immer stärker rotverschoben, je schneller er wird, er verschwindet quasi neben ihm. Licht existiert „aus seiner eigenen Sicht“ gar nicht.

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  21. Dante schreibt:

    @aurorula, 201602232005
    Kurz gesagt, je nachdem, ob ein Beobachter sich als ruhend oder als bewegt betrachtet, ist entweder die Strecke zwischen den an ihm vorbeiziehenden Objekten ist kürzer oder seine Uhr langsamer. In beiden Fällen misst er (oder, im Beispiel, sie) zwischen dem Passieren zweier relativ zueinander dieselbe Zeit Δτ, seine (resp. ihre) Eigenzeit.
    Der Lorentz-Faktor γ steht für die Gesamtenergie pro Ruheenergie mc² und ist zugleich als „Zeitreisegeschwindigkeit“ Δt/Δτ≥1 aufzufassen. Das Gerede von einem „kosmischen Tempolimit“ ist irreführend. Der Schnelligkeit Δx/Δτ, mit der man nach eigener Uhr durch den Raum reist, ist keine Obergrenze gesetzt. Man kann halt nicht durch den Raum reisen, ohne dabei schneller als mit der ‚Mindestgeschwindigkeit‘ 1 durch die Zeit zu reisen, da Bewegung ja immer mit kinetischer Energie verbunden ist. Als Quotient ergibt sich dann immer etwas, das echt kleiner ist als c. Genau mit c zu reisen bedeutete gleichsam unendlich schnell durch den Raum und die Zeit reisen.
    Hab‘ ich das jetzt gut erklärt?

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  22. Dante schreibt:

    TEST

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  23. Dante schreibt:

    @mike

    Eins muss ich zugeben, # Dante hat mehr SiFi Romane gelesen als ich, einfach berauschend,…

    So viel Science-Fiction kenne ich gar nicht, vor allem nicht in Romanform. Vor allem mit meinen Ausführungen hier haben meine SciFi-Kenntnisse nicht viel zu tun.

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    • Dante schreibt:

      Übrigens hätte es physikalisch überhaupt nichts gebracht, den am Anfang von Star Trek V von der Felswand abstürzenden Kirk kurz vor dem Boden aufzufangen. Was einen umbringt, ist nicht der Bodenkontakt, sondern die abrupte Abbremsung beim Aufprall. Könnte man einen Trägheits-Absorber (so was braucht die Enterprise, um schnell auf hohe Geschwindigkeiten zu kommen, ohne sich und die Crew zu Püree zu verarbeiten) im Miniaturformat beim Klettern mitnehmen, könnte man auch ruhig aufprallen, ohne sich auch nur wehzutun.

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      • mike hammer schreibt:

        # Dante das war ein Witz, es ist sehr Interessant und Du hast mächtig Ahnung.😉

        Physik war eines meiner Favoriten in der Schule und die
        Ausführungen sind echt eine Freude.
        Wenn auch ich nicht ohne
        einfach so mit
        komme.

        Du kennst keine SiFi`s, interssant, was es nicht alles gibt.😉

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      • Dante schreibt:

        Du kennst keine SiFi`s, interssant, was es nicht alles gibt.

        Ich kenne nicht keine, ich kenne nur nicht soo viele. Das habe ich etwas detaillierter geschrieben, aber das kam nicht durch.

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      • Dante schreibt:

        Physik war eines meiner Favoriten in der Schule und die Ausführungen sind echt eine Freude.

        Das wiederum freut mich. Ich erkläre einfach für mein Leben gern Dinge, die mich selbst interessieren. Und wenn ich von jemandem höre, er oder sie habe etwas verstanden, was er oder sie vorher nicht verstanden hatte, bin ich stolz wie Oskar, als hätte ich gerade eine Prüfung bestanden, wäre Vater geworden oder so ähnlich, zumindest stelle ich mir das jeweilige Gefühl so vor.

        Wenn auch ich nicht ohne einfach so mit komme.

        Dann löcher‘ mich, ich bitte drum! Wenn ich nicht weiß, was jemandem noch unklar ist, kann ich nicht gezielt erklären.

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      • Bachatero schreibt:

        Vorsicht mim Löchern beim Hammer, der könnte das falsch mißverstehen, ich sage nur sniper. Da löcher ich vorsichtshalber zuerst: Wie ist es zu verstehen, daß der Mike Deine Wissenschaft mit SciFi gleichsetzt? Weißt Du zuviel, weiss er zu wenig, oder gilt das 3. Clarksche Gesetz (nicht Clark Gable): „Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.“?

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      • aurorula a. schreibt:

        Nach demselben Clarke ist übrigens auf englisch Clarke’s Orbit benannt, soweit ich weiß war der sowohl Astronom als auch Science-Fiction-Autor.🙂
        Selbige Umlaufbahn hat er erst entdeckt und dann in einem Roman verwurstet… heißt also die Umlaufbahn nach einem SciFi-Buch, oder…?

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      • Bachatero schreibt:

        Um 1900 herum dachte man in deutschen Städten, das in absehbarer Zukunft alles in Pferdemist untergehen würde und keine SciFi machte Hoffnung. Dann erfand einer das Auto und das Problem war gelöst, bis alles in Autos unterging. Daher liebe ich SciFi und glaube an die 3 Clarkschen Gesetze, hier nochmal weilse so schön sind:

        Clarke’s first law
        When a distinguished but elderly scientist states that something is possible, he is almost certainly right. When he states that something is impossible, he is very probably wrong.

        Clarke’s second law
        The only way of discovering the limits of the possible is to venture a little way past them into the impossible.

        Clarke’s third law
        Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic.

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      • Dante schreibt:

        Vorsicht mim Löchern beim Hammer, der könnte das falsch mißverstehen, ich sage nur sniper.

        Ich vertraue darauf, dass Mike das nicht in dieser Weise verstanden hat.

        Wie ist es zu verstehen, daß der Mike Deine Wissenschaft mit SciFi gleichsetzt? … gilt das 3. Clarksche Gesetz (nicht Clark Gable): „Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.“?

        Science Fiction ist eine in der Zukunft spielende Sage. Sie kann bekannte physikalische Gesetze ignorieren und tut das auch oft. Das deckt sich damit, dass die Naturgesetze auch in Sagen nicht in der Weise gelten, wie wir sie kennen. In Sagenwelten wie in SciFi-Welten existieren Phänomene, die nach unserem heutigen Wissenstand nicht existieren oder sogar bekannten Naturgesetzen widersprechen, die man aber nutzen kann. In SciFi werden sie Technologien genannt, in Sagen Magie. Einen grundsätzlichen Unterschied gibt es nicht. In einer Welt, in der Geister wirken, IST deren Manipulation eine Technologie.

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      • Bachatero schreibt:

        Tom Cruise, Collateral, immer wieder schoen und so relativ: „ich habe ihn nicht getötet. die Kugel und der Sturz haben ihn getötet“ … allerdings habe ich dazu seinen Trägheits-Absorber per remote control desaktiviert, he he …

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      • Dante schreibt:

        Tom Cruise, Collateral, immer wieder schoen und so relativ: « ich habe ihn nicht getötet. die Kugel und der Sturz haben ihn getötet »

        Die Ausrede ist wirklich sehr dämlich. Auch wenn ich Collateral nicht kenne, die Zerlegung der Tat in einzelne Ereignisse, um die Verantwortung auf sie abzuwälzen, ist lächerlich. Wenn eine bestimmte Bewegung von mir eine Ereigniskette auslöst, die jemanden umbringt, und ich das vorhersehe und auch beabsichtige, bin ich natürlich dafür verantwortlich. Erst mal. Wenn nämlich der Betreffende gerade jemanden erstechen will und auf die Aufforderung, das zu unterlassen, nicht reagiert, ist er ein Selbstmörder, weil das Unterlassen der Tat seine Menschenpflicht wäre und deshalb die Drohung, ihn zu erschießen, nicht als Erpressung oder dergleichen gewertet werden kann (ganz im Gegensatz zu einer Aufforderung, sich gegen einen Raub oder eine Vergewaltigung nicht zu wehren).
        Übrigens bringt den Mann aus dem Beispiel auch der Sturz nicht um – es ist der Aufprall bzw. die dadurch erzeugten Verletzungen. Auch die Kugel vermutlich nicht, allenfalls der Schusskanal, wahrscheinlich aber die Schockwelle, die von dem Projektil ausgeht und das umliegende Gewebe zerreißt. Der dadurch oder den Aufprall erzeugte Zustand ist mit dem Leben nicht vereinbar (eine wunderschöne Formulierung, wie ich finde).

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      • Bachatero schreibt:

        Tja, man könnte dem Körper als diesem, ohne sich näher darauf einzulassen, wie er in diese seine jetzige, pretranshumane, offenbar sehr verwundbare Form gekommen ist, eine gewisse Objektspenetrationsintoleranz bescheinigen (Ausnahmen bestätigen die Regel, sozusagen). Warum ignoriert er eindringende körperfremde masseträchtige materielle Objekte nicht einfach und macht weiter wie vorher. Wieso laesst sich das Herz von einem belanglosen toten Projektil stillegen, warum ist die Außenhaut nicht aus Kevlar (nicht Kevelar)? Da kann ich nur zustimmen, der Aufprall versetzt den menschlichen Körper sehr häufig in einen funktional defizienten Zustand, der zum Zusammenbruch des Gesamtorganismus führen kann, mit anschließender Unmöglichkeit des Nachweises wissenschaftlich anerkannter Lebensfunktionen, profan der betroffenen Körper gilt als tot. Zahlreiche Theorien, allesamt hyperscientistisch, gehen aber davon aus, das das Leben durch den scheinbaren Tod nicht maßgeblich beeinflußt wird und man die Aufgabe der körperlichen Existenz nicht überbewerten sollte, es könnte sogar besser werden. Da gilt der 1. Hauptsatz der Religiodynamik: Wer’s glaubt wird selich.

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      • Bachatero schreibt:

        Die „Ausrede“ ist nur dämlich im Reiche der Himmel, wo es „Menschen“ gibt, die „Pflichten“ haben. Der Projektil induzierte Exitus ist physikalisch mechanisch, es hätte auch ein Meteorit sein können. Also zwei Todesursachen, eine himmlische (Gott, Tom Cruise und die Vorsehung) und eine profan irdische (Kugel), aber entscheidend ist das Körperversagen, die abzulehnende Intoleranz des Lebens gegen Entkörperung.

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      • Dante schreibt:

        Die « Ausrede » ist nur dämlich im Reiche der Himmel, wo es « Menschen » gibt, die « Pflichten » haben.

        Und in dem wir leben, es sei denn, wir verfolgen keinerlei Absichten, sondern folgen nur unserem Instinkt, was wir aber nicht wirklich können. In dem Moment, in dem wir darüber nachdenken oder gar sprechen/schreiben, verlassen wir die Grenzen des reinen Mechanismus, ob wir wollen oder nicht.

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      • Bachatero schreibt:

        Und ob wir beabsichtigen, oft sogar Böses. Irchentwas wollenmer ja immer und auch das Wünschen hört nie auf. Das ändert aber nichts an der Tatsache, das im Reiche der Materie die Absicht nix bewirkt. Ein fehlendes Stück Rohr in einer 20 km Wasserleitung, vielleicht 10 cm nur, jedoch die Macht hat, daß am Rohrende kein Wasser rauskommt (Beispiel von Ayn Rand). Da wünsche nur mein Herz, tobe und fluche, nix Wasser. Ich habe in meinem absichtsvollen Leben schon mohaemmische Fahrer gehabt (im schönen Afrika), die, wir blieben nach ein paar Kilometern Fahrt aus „unerklärlichen“ Gründen stehen, weil sie vergessen hatten zu tanken, ihren Gott beschworen, also inständig wünschten, das Problem zu lösen, ohne spürbaren Erfolg. Mir gelang es dann, durch vorsichtiges Zureden, das Ganze auf die materielle Ebene herabzudrücken mit dem Hinweis, das Diesel unsere Ungemach ebenso zuverlässig beseitigen könnte, wie der Jenseitige. Es klappte. Das zeigt, daß im Reiche der Materie das Wollen nix und im Reiche der Himmel die Materie ebensowenig bewirken kann. Toms Absicht, den Mann umzulegen in Ehren, auch wenn er abdrückt (damit seinen Willen eindeutig manifestiert) passiert nur etwas, wenn eine Kugel im Lauf ist und die Kugel ihr Ziel erreicht und das Herz sich penetratationsintolerant zeigt. Da muß was zusammenkommen, bis so eine Absicht irgendwas bewirkt. Er hatte ja möglicherweise nicht vor den Mann zu erledigen, aber seine Frau hat ihn kurz vorher geschlagen und da war so eine Aggressivität … wer ist „Schuld“ am Tode des Opfers? Tom Cruise, er wollte es, wie der afrikanische Bonepointer, der den Tod bei denen bewirkt, die es so wollen. Der Wille, die Tat und die Komplizitaet der Umstände, die töten.

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  24. Dante schreibt:

    Dies hier

    ist ein Bild von M.C. Escher. Der hat behauptet, keine Ahnung von Mathe zu haben, aber seine Graphiken sind für Mathematiker eine wahre Fundgrube.

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    • Dante schreibt:

      Die Figuren werden zum Rand hin augenscheinlich kleiner, wobei es idealerweise unendlich viele bis zum Rand hin geben müsste. Mathematiker sehen darin die – natürlich verzerrte – Darstellung einer Fläche mit konstanter negativer innerer Krümmung – das ist eine Krümmung, wie man sie von einer Tuba kennt, im Unterschied z.B. zu einer Kugel (negativ, weil die Krümmung in einer Richtung konkav und in einer dazu senkrechten konvex ist; die Winkelsumme in einem Dreieck aus „geodätischen Linien“, d.h. möglichst geraden Linien ist kleiner als 180°). Gauß hat herausgefunden, dass es eine solche Krümmung als innere Eigenschaft einer Fläche unabhängig von jeglicher Idee einer Einbettung in einen höherdimensionalen Raum gibt. Eine solche Art Krümmung ist übrigens gemeint, wenn es um die Allgemeine Relativitätstheorie geht.
      In diesem Bild muss man sich vorstellen, dass die unterschiedlichen Größen der Figuren eine Art perspektivischer oder kartographischer Verzerrung ist und die Figuren in Wirklichkeit gleich groß sind, und man sich, egal, wo man steht, in der Mitte vorkommt. Geht man ein Stück weiter, wird diese Stelle zur Mitte, die Figur, auf der man steht, wird zu derjenigen, die am größten aussieht, während diejenige, die man verlassen hat, kleiner zu werden scheint. Bitte versucht Euch das vorzustellen, denn ich habe noch keine entsprechende Animation gefunden.

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    • Dante schreibt:

      Dieses Bild ist übrigens zugleich in recht gutes Modell für Geschwindigkeiten in einer Ebene, deshalb habe ich es hier eingefügt. Der Rand des Kreises stellt c dar, gewissermaßen mit einem externen Maßstab gemessen. Mit dem internen Maßstab gemessen (den Figuren z.B.) ist der Rand jedoch unendlich weit entfernt und unerreichbar. Je näher ich dem Rand bin, desto geringer wird die Beschleunigung, die ich mit einem bestimmten Kraftaufwand erfahre, und zwar radial weniger als tangential. Fasse ich mich allerdings als ruhend auf, so bin ich quasi in der Mitte und aus meiner Perspektive ist Beschleunigung in jeder Richtung gleich möglich.

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      • mike hammer schreibt:

        ein guter SiFi muss sich an wissenschaftliche gesetze halten und zwar ein klein wenig jenseits davon, sonst wirds eine phantasie oder zauber geschichte.
        deshalb stammen viele der guten SiFi’s aus
        händen von wissenschaftlern.

        deshalb findest du in SiFi’s oft dinge die auf ein mal in deiner hosentasche stecken.

        für die grenzen meines wissens reicht das netz völlig, was soll ich dich mit halb
        vergessenen 10 klass stoff (in der oberstufe wird ja fast nur wiederholt) aufhalten.

        die physik mit der ich mich herumschlage ist die meines körpers, ballistische und
        projektil-geometrische feinheiten die mir einen kleinen vorteil geben und
        halte wie haltungsgeometrien um den rückstoß zu kompensieren
        zur schnelleren schuß-bereitschaft.

        ich habe unlänggst eine russische AK 107 gesehn, die nützt den verschlußrücklauf
        zur kompensation des rückschlages, reine mechanik und das können die russen.
        das ist meine physik, oder auch das richtige abbrennen des treibmittels
        damit der impuls nicht der geschoßstabilisierung im lauf
        entgegenwirkt…. in meinem neuen verein hier
        sind lauter kracks, da ist nix mit
        bum und fertig.

        für die bin ich “ der deutsche “ da gilts einen ruf zu verteidigen. 😉

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      • Dante schreibt:

        ein guter SiFi muss sich an wissenschaftliche gesetze halten und zwar ein klein wenig jenseits davon, sonst wirds eine phantasie oder zauber geschichte. deshalb stammen viele der guten SiFi’s aus händen von wissenschaftlern.

        Natürlich. Je weniger eine SciFi-Geschichte Naturgesetzen widerspricht, desto glaubwürdiger und wahrscheinlicher ist sie.

        …deshalb findest du in SiFi’s oft dinge die auf ein mal in deiner hosentasche stecken.

        Klar. Es ist immer eine Melange aus Dingen, die technisch noch nicht realisiert sind und solchen, die es wohl auch niemals werden, weil dafür die Naturgesetze anders sein müssten.
        Es ist übrigens ein verbreitetes Vorurteil, Naturgesetze wären immer nur Einschränkungen und handelten davon, was nicht möglich sei. Naturgesetze sind grundlegende Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen Größen der Natur. Um technologisch überhaupt etwas deichseln zu können, muss es Naturgesetze geben, die man ausnutzen kann.
        Man führt auch gern an, dass man im 19. Jahrhundert geglaubt habe, eine Fahrt mit 30 km/h sei für Menschen tödlich, was uns heute lächerlich erscheint.
        Es war auch damals lächerlich.
        Das Vorurteil von der tödlichen Wirkung einer hohen Geschwindigkeit an sich entsprach keinesfalls dem damaligen Stand der Naturwissenschaft, im Gegenteil! Wenn es irgendeinem „Wissensstand“ oder vielmehr Vorurteilsstand (Beweise dafür gab es ja niemals) entsprach, dann allenfalls dem von vor Galilei.

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      • mike hammer schreibt:

        Upppps, war an #D ante

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      • mike hammer schreibt:

        # Dante
        Einst hatten wir eine Schallmauer und nun eine Lichtmauer.😉

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      • Dante schreibt:

        Einst hatten wir eine Schallmauer…

        Die gibt es doch auch noch immer, freilich nicht als Konzept, demzufolge sie ein unüberwindliches Hindernis darstellte. Eine solche Vorstellung war im Übrigen nicht nur nie richtig, die Schallmauer wurde sogar ständig durchbrochen, etwa von der Spitze einer Kutscherpeitsche. Von Projektilen erst recht. Die Schallmauer als ein Phänomen, das bei Annäherung an die Schallgeschwindigkeit zu einer beliebig starken Kompression der nach vorn weggehenden Schallwellen führt und bei größeren Geschwindigkeiten zu einer mitgeschleppten Stoßwelle, existiert nach wie vor.

        …und nun eine Lichtmauer.

        Auch die gibt es als überwindliches Hindernis – in Medien. Die Lichtgeschwindigkeit in Medien ist nämlich kleiner als c (Viele schreiben deshalb gern c0 statt c) und in der Tat überwindbar. Es gibt sogar einen „Überlichtknall“, in Form der sog. Tscherenkow-Strahlung, die sich etwa in Kernkraftwerken als blaues Leuchten bemerkbar macht.

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      • mike hammer schreibt:

        wie bekomme ich eine .45er auf c?😀 LOL

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      • Dante schreibt:

        Verwende ein Projektil ohne Eigen- bzw. Ruhemasse, etwa einen Laserpuls. Der fliegt automatisch mit c.

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      • mike hammer schreibt:

        ja, gibts, das passt nicht in meine hose und ich kann nicht die USS Ronald Reagan
        ständig mit mir hrumschleppen, ausserdem macht projektil viel mehr spaß.
        https://www.youtube.com/watch?v=7ft2j6J4NcY&ebc=ANyPxKqJ_GHoR_fJxQmts0s4AgEI4f3hVQgtSsR_kuX8j8nq43DY2vIBRLOGjpBDf2jFR5jp-nDB .
        Das da ist meine Physik.😉

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      • Bachatero schreibt:

        Wird die Duschbiegung des Laufs im vorderen Bereich mit eingerechnet, oder ist sie vernachlässigbar?

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      • Dante schreibt:

        ja, gibts, das passt nicht in meine hose und ich kann nicht die USS Ronald Reagan
        ständig mit mir hrumschleppen

        Noch nicht. Laser sind aber auch immer kleiner und leistungsfähiger geworden.

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      • mike hammer schreibt:

        # Bachatero

        alles wird berücksichtigt, dein blutdruck und deine atmung,
        luftfeuchtigkeit, temperatur, wind, lauftemperatur, munitionssorte,
        von hand geladen, repetiert oder automatisch nachgeladen, laufverschmutzung…..

        mit dem ding gehts jenseits von 1000 m, da ist alles wichtig.

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      • mike hammer schreibt:

        # Dante
        sie haben jetzt laser zur raketen und dronen abwehr, die beschleunigung von
        projektilen mittels magnetfeld ist auch interessant ist aber für mich nur was
        zum anschauen und staunen.

        wie wenn du einem musketier des 16 jh eine flotte von schlachtschiffen
        vorgeführt hast, ich werde so was nicht in die hände bekommen, fürchte ich
        und bleib mei meinem spaßigen knall boooom.

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  25. Dante schreibt:

    @Mike, 201602281042

    Einst hatten wir eine Schallmauer und nun eine Lichtmauer.

    Die Schallmauer gehört nicht der Vergangenheit an, sie ist ein physikalisches Phänomen. Ich nehme aber an, Du meinst das Wort eher im übertragenen Sinne einer für unüberwindlich gehaltenen Grenze. Dazu ist einiges zu sagen.
    Überschallbewegung vs. Überschallflug
    Dass eine Bewegung mit Überschallgeschwindigkeit z.B. in Luft möglich ist, beweist freilich schon die Peitsche eines jeden Dompteuers im Zirkus oder eines Kutschers. Der Knall beruht darauf. Auch Projektile von Schusswaffen erreichen Überschlallgeschwindigkeit. Gezweifelt haben Einige an der Möglichkeit, ein Fluggerät zu konstruieren, das den dabei auftretenden mechanischen Belastungen standhalten könnte.
    Schallgeschwindigkeit und Lichtgeschwindigkeit
    Die Schallgeschwindigkeit gibt es nicht. Es gibt nur die SG in einem gegebenen Medium relativ zu diesem. Das Medium bietet dann ein spezielles Bezugssystem.
    Licht breitet sich auch im Vakuum aus. Dass es sich überhaupt um ein Wellenphänomen handelt, war bis ins 19. Jhd. hinein umstritten. Anhänger der Wellentheorie glaubten, dass sich Licht in einem universellen Medium, dem sog. Äther (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Narkosemittel) ausbreite und dieser ein spezielles Bezugssystem biete. In diesem Bezugssystem gäbe es in der Tat eine „Lichtmauer“, die aber kein unüberwindliches Hindernis darstellte, sondern deren Durchbruch sich durch einen „Überlicht-Blitz“ bemerkbar machen müsste, völlig analog zum Schall.
    Bewegung relativ zum Äther müsste man durch Vergleiche der Lichtgeschwindigkeit in verschiedenen Richtungen nachweisen können. Entsprechende Versuche (z.B. Michelson/Morley) scheiterten jedoch.
    Dies spielte den Ball an die Theoretiker zurück, die sich einen Reim darauf machen mussten, warum sich ein spezielles Bezugssystem – in dem der Äther ruht – nicht experimentell nachweisen ließ. Über die Idee der FitzGerald-Lorentz-Kontraktion führte dies schließlich zur SRT.
    Die SRT und c
    Die SRT postuliert nun keine „Lichtmauer“, sondern die Gültigkeit des Galileischen Relativitätsprinzips auch für Systeme, die sich relativ zueinander mit Geschwindigkeiten bewegen, die im Vergleich zu c nicht mehr klein sind. Eine wichtige Schlussfolgerungen ist die, dass sie auch den Gang der Zeit beeinflusst, dass die Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse von der Wahl des Bezugssystems abhängt. So etwas gibt es in Bezug auf die Schallgeschwindigkeit nicht.
    Eine Schlussfolgerung der SRT ist die, dass c nicht überschritten, ja, durch einen massiven Körper nicht einmal erreicht werden kann. Dies freilich ist nicht im Sinne einer „Lichtmauer“ im klassischen Sinne zu verstehen, sondern so, dass gewissermaßen eine Bewegung durch den Raum (die beliebig schnell sein kann) untrennbar mit einer schnelleren Bewegung durch die Zeit verbunden ist – dies hängt damit zusammen, dass Bewegung stets mit kinetischer Energie verbunden ist. Das Verhältnis bleibt immer unter c.
    Fazit: Kenntnisstand und (Nicht-)Machbarkeit
    Während im Fall der Schallgeschwindikeit Zweifel an der praktischen Durchführbarkeit eines Überschallflugs durch neuere Kenntnisse überholt wurden, haben im Fall der Vakuumlichtgeschwindigkeit überhaupt erst neuere theoretische Kenntnisse dazu geführt, dass sich eine Beschleunigung auf sie oder darüber hinaus als unmöglich erwies. Das ist ein Unterschied, wie er fundamentaler nicht sein kann.

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    • mike hammer schreibt:

      # Dante
      siehst du und irgendwann kommt einer und holt drei formeln aus der tasche,
      zieht einen vorhang zurück und hat meinen todesstern und
      dann, dann frage ich „was kosten und wo machen Phürerschein!“
      so wie du das erklärs ist es völlig schlüssig, nur hämmer
      der mensch immer noch rum wie ein neandertahler.

      wenn du einem neandertahler einen panzer davorstellst schmeisst er ein paar
      stöcke drauf, versucht es mit dem faustkeil und sagt,
      „stinkender unsterblicher mammut der booom sagt!“

      unsere formeln sind wie ein faustkeil für den neandertahler, das beste was es gibt.😉

      wobei du schon recht hast, eine peitsche ist schon überschall schnell und die gab es schon in der antike wenn nicht davor. ich weis nur das es nichts gibt in unserer
      erfarung das schneller ist als licht, so wie es für meinen ur großonkel
      kein fliegenden menschen gab und als er im hohen alter
      einen stucka angriff erlebte, meinte er
      der messias sei gekommen. *0_o*
      kein witz.

      Gefällt 1 Person

      • Dante schreibt:

        @Mike

        wenn du einem neandertahler einen panzer davorstellst schmeisst er ein paar
        stöcke drauf, versucht es mit dem faustkeil und sagt, « stinkender unsterblicher mammut der booom sagt!

        ROFL!! Ich schmeiß mich weg!
        Nun, der Neandertaler würde einen Speer verwenden, denn Idioten oder lebensmüde waren die nicht, aber ich weiß, worauf Du hinaus willst.

        unsere formeln sind wie ein faustkeil für den neandertahler, das beste was es gibt.

        Nun, wie gesagt, Speere hatten die auch, zudem Nähnadeln, Birkenpechleim und Tauchsieder (nicht elektrisch, natürlich, aber sie brachten Steine zum Glühen und brachten damit Wasser zum Kochen).
        Der Vergleich ist übrigens gut, denn ein gut gemachter Faustkeil wäre auch heute noch ein ausgezeichnetes Werkzeug. Es ist freilich leichter, ähnlich gute Werkzeuge aus Metall herzustellen. Ebenso ist die Newton – Physik nach wie vor hervorragend und bleibt es auch. Grundsätzliche Prinzipien dieser Physik wie die Erhaltung von Impuls, Drehimpuls und Energie bleiben ebenfalls.
        Neue Technologien können die dadurch gesetzten Grenzen ggf. umgehen,
        aber nicht durchbrechen.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Eine Peitsche ist schnell, aber wirklich Überschall? Wir hatten früher so eine für die Eselskutsche, Lederschnur, gedrehter Peddigrohrstiel, etwa 1,90:1,60m. Wenn ich mit der geknallt habe, hatte ich die Vorstellung, dass die Schnur klatscht, weil das so eine Vorwärts-Rückwärtsbewegung ist, und der Knall am Umkehrpunkt kommt.

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      • Dante schreibt:

        Wenn ich mit der geknallt habe, hatte ich die Vorstellung, dass die Schnur klatscht, weil das so eine Vorwärts-Rückwärtsbewegung ist,…

        Das war vielleicht auch die Vorstellung, die man vor Ernst Machs Erklärung hatte. Wäre aber nicht so laut. Dass die Spitze der Peitsche Überschall erreicht, liegt u. a. daran, dass sie spitz zuläuft. Die kinetische Energie konzentriert sich auf immer weniger Masse. Ein ähnlicher Effekt ist für die hohe Temperatur der Sonnenkorona verantwortlich (über 1000 000°C, gegenüber 5500°C bei der Photosphäre).

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      • mike hammer schreibt:

        # Dante

        ich bin ein ziemlicher oudoor freak.
        die meisten archeologen können sich den
        unglaublichen nutzen der keile nicht vorstellen.
        die waren ja über die gesamte steinzeit in gebrauch,
        auch als die ersten kupferklingen aufkreuzten.

        du kannst eben ohne faustkeil keinen stamm spalten oder
        knochen aufbrechen, ausserdem ist davon immer eine feine
        scharfe klinge abschlagbar und hast immer noch einen,
        etwas kleineren faustkeil.

        in einer survival situation in den wenigen gegenden der welt
        die noch menschenleer sind, wäre ein faustkeil mein
        primäres werkzeug, auch wenn ich ein messer
        hätte, das ich nicht riskieren würde.
        aber du hast mich verstanden.

        mit stöcken meinte ich wurfhöltzer, mußte das wort erst ergoogeln.😉

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