Der Extremhumanismus des Moustafa Kashefi

Die Evangelische Gemeinschaft Aachens beschließt, die Reichsparteitage, die bisher in Nürnberg stattgefunden haben, nach Aachen zu holen, denn Aachen ist nachweislich die ältere Kaiserstadt. Der Umzug der Reichsparteitage wird notwendig, um dem Mitgliederschwund der Evangelischen Gemeinschaft Aachens etwas entgegenzusetzen. Nicht Hochbetagte, die kurz vor dem Ableben mit Alzheimer die leeren evangelischen Kirchbänke Aachens mit großen Lücken belegen, sind die Problemlösung, sondern junge Menschen mit vorhandener Zukunft und einem genügend hohen Einkommen, welches Kirchensteuern verspricht. Der evangelische Mitgliederschwund hat mehrere Ursachen: Die natürliche Vermehrung lässt nach; trotz Anerkennung durch die Evangelische Gemeinschaft werden von homosexuellen Paaren zu wenig Kinder gezeugt; viele potentielle Mitglieder der Evangelische Kirche Aachen werden vor der Geburt abgetrieben, wenden sich später dem Atheismus oder dem einzig wahren Glauben zu.

500 Jahre nach dem Thesenanschlag Martin Luthers scheint der Niedergang der Evangelischen Gemeinschaft nicht nur in Aachen in Höheren Sphären eine beschlossene Sache zu sein. Obwohl es sinnlos ist, die Wege des Herrn zu hinterfragen, drängt es die Lutheraner, sich Gottes Beschluss zu widersetzen! Da keine neuen Ideen zur Hand sind, greift man auf ein Erfolgsrezept zurück, das bereits der evangelische Religionsgründer vor 500 Jahren benutzt hat. Zum Glück ist es dem Protoprotestanten und seinen Anhängern in den folgenden Jahrhunderten nicht gelungen, die Juden gänzlich auszurotten. Selbst in Aachen soll es einige davon geben, die kaum auffallen, das Stadtbild Aachens nicht verunzieren und die man zum höheren Ruhme Luthers und der Evangelischen Gemeinschaft verwenden kann.

Nach dem großen verlorenen Krieg nimmt der öffentliche Hass gegen Juden in Deutschland aus unerfindlichen Gründen ab. Der private Hass bleibt davon verschont. Nun drängt der Judenhass zurück an die Oberfläche von Politik, Gesellschaft und Kirche. Da in Deutschland Meinungsfreiheit herrscht, ist so gut wie jeder Antijudaismus, Antisemitismus und Israelhass, der sich noch verschämt als „Israelkritik“ tarnt, zulässig. Die Evangelische Gemeinschaft Aachens hätte einen „Antisemtischen Kreis“ gründen können. Doch dieser Gedanke wird schon sicherlich deshalb verworfen, weil im Haus der Evangelischen Kirche bereits die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit regelmäßig tagt. Auch der Name „Antizionistischer Kreis“ oder „Israelkritiker“ ist nicht opportun, da jeder halbwegs Gebildete sofort erkennt, worum es geht und möglicherweise aus falscher Scham oder unverarbeiteter Schuld sich niemand einer solchen Gruppe anschließt. So beschließt das evangelische Erwachsenenbildungswerk Vorträge für rechte Kriegsgegner, sog. Rechts- oder Faschopazifisten, anzubieten, die in Aachen und Umgebung zur Genüge unter allen Geschlechtern und Altersgruppen vorhanden sind. Die Faschopazifisten sind dankbar für jeglichen Antisemitismus, solange der Antisemitismus expressis verbis unerwähnt bleibt, da sie als anständige Bürger und begeisterte Anhänger von Verschwörungstheorien die Knute des dem Zionismus hörigen Rechtsstaates fürchten. Stattdessen spricht man gerne vom Casinokapitalismus, welches früher das raffende jüdische Kapital geheißen hat, ganz im Gegensatz zum schaffenden arischen Kapital. Der (jüdische) Casinokapitalismus benötigt zu seinem Überleben den Krieg. Die Kriege werden von den USA angezettelt, um den Zionismus im Nahen Osten, in Nordkorea und in Berlin-Mitte zu unterstützen. die Verschwörungstheorie benötigen die Faschopazifisten wie anständige Christen das tägliche Brot. Das Erkennungszeichen der Verschwörungstheoretiker ist die Stadttaube, die im Begriff ist, einen weißen Klecks abzusondern.

Am Freitagabend, 12.02.2016, findet endlich die Premiere zur Errettung des regionalen Protestantismus im Haus der Evangelischen Gemeinschaft in Aachen statt. Trotz Kälte haben sich mutige Antifaschisten uneigennützig vor der Eingangstür des alt-unwürdigen Gebäudes versammelt, die jeden Eintretenden selbstlos vor Ken Jebsen, vormals Moustafa Kashefi, warnen. Drinnen quillt der große und überhitzte Saal über. Mehr als 200 Zuhörer strömen zusammen, um die Kimaerwärmung zu beschleunigen. Lediglich jeder 4. ist ein aufrechter Antifaschist. Vorne am Rednerpult kaut ein Friedensaufpasser und MK-KJ-Sympathisant mit herabhängendem Unterkiefer hörbar schmatzend ein Kaugummi aus US-Produktion. Ein alter, sauber angezogener Mann, mit besagter Kleks-Taube an die Brust geheftet, versucht Ken Jebsen vorzustellen, was wegen der plötzlich zunehmenden Lautstärke der Antifa nicht gelingt. Er wendet sich Hilfe suchend an den Lutherischen Organisator, der ihm, den MK-KJ-Jüngern und der Antifa erklärt, dass er, der Lutheraner, für Meinungsfreiheit (sic!) eintritt. Warum lädt er zum Beweis niemanden von der NPD oder einer NSU-Nachfolgeorganisation ein? Zumindest einen NATO-Offizier oder einen anständigen Juden?

Nach wenigem Hin und Herr ergreift der eingeladene Jebsen das teure schnurlose Mikrophon aus US-amerikanischer Produktion und fordert Konsumbeschränkung. Er redet viel und schneller als er und seine Sympathisanten denken können. Er schreit und brüllt, was an einen anderen begnadeten Redner und Demagogen erinnert, der vor Jahrzehnten vom Aachener Rathaus huldvoll dem verzückten Aachener Volk zugewinkt hat. Er springt von einem Thema zum anderen, um seine Anhänger anzuheizen. Als gelernter Demagoge weiß er, dass er niemandem Zeit zum Nachdenken geben darf, insbesondere nicht seinen zahlreichen Jüngern, die mehr als die Hälfte der kreischenden, klatschenden und jubelnden Masse im Saal ausmachen: ekelerregende alte Weiber, junge Frauen ohne Esprit und Zukunft, gelangweilte Dandys und vertrottelte alte Männer, die alle im tiefsten Herzen die Wiederkehr des Nationalsozialismus herbeisehnen, manche je nach Restglauben auch herbeibeten. Der Saal tobt. Die Antifa hat es schwer, sich durchzusetzen. Manchen erinnert die Aachener Szene an den Münchener Hauptbahnhof, wenn auch ohne Teddybären. Andere denken an den Reichsparteitag als er noch regelmäßig in Nürnberg stattgefunden hat. Einige Personen mit solider politischer Erfahrung wähnen sich in einer NPD-Versammlung.

Es schwirren kreischende, kaum verständliche Worte aus den Lautsprechern, die den Lippen Jebsen übers Mikrophon entfliehen. „Gaza-Kapitalismus“, „Vorkriegszeit“, „bigott“, „selbsternannter Friedensbewegter“, „Juden“, „Israel“. Dann ein ganzer Satz: Jesus ist ein esoterischer Verschwörungstheoretiker. Hier klatscht nur ein kleiner Teil der Rechtspazifisten. Wohl nur diejenigen, deren Bildung ausreicht, um zu wissen, dass Jesus, bevor er zum palästinensischen Muslim verdonnert worden ist, Jude gewesen ist. Der organisierende Lutheraner schweigt. Er braucht jeden für seinem Verein, ob er nun an Jesus als Jude und Gott zweifelt oder an Mohammeds IS glaubt.

Auf die Frage hin, ob er weiterhin den Zionismus für rassistisch halte, antwortet der vortragende Demagoge, dass es ein Fehler gewesen sei, dies zu behaupten. Die Behauptung selbst ist nicht falsch, weshalb er sich nicht entschuldigt.

Eine Verschwörungstheorie jagt die andere. Die NATO schütze deutsche Rechtsradikale, was nachweislich falsch sein muss, da niemand im angeheizten überfüllten evangelischen Saal sich von der NATO beschützt fühlt. NATO-Dienste haben die NSU-Morde ausgeübt. Windräder sind gut, da oder weshalb (?) sie nicht vom raffenden Casinokapital, sondern von schaffenden Kapital erschaffen werden. Genfood, Erdöl und Putin sind schlecht, da Kriegskapitalisten. Der II. Weltkrieg wurde von den Kapitalisten Hitler, Churchill und Stalin angezettelt. Als der wirre Redner ohne Anlauf herausschreit, dass er ein Extremhumanist sei, können sich einige das Lachen nicht verkneifen. Daraufhin erklärt der Demagoge in Rage, dass alle Banken Ausbeuter seien, und ¾ der Leute im Saal brüllen in einer Standing Ovation.

Dann dürfen die Vernünftigen einige wenige Fragen stellen, die KJ nicht beantwortet, was seine Sympathiewerte bei ¾ der Zuhörer, seinen Jüngern, steigert. Er gibt nun offen zu, dass er gegen jeglichen Kapitalismus sei, ohne zu erwähnen, welche Wirtschafts- oder Gesellschaftsform er bevorzuge. Verständlich. Denn wenn wir uns nicht in die Steinzeit oder ins Mittelalter zurückkatapultieren lassen wollen, ist die Auswahl eingeschränkt. Die Sklaverei der Antike entfällt genauso wie die Leibeigenschaft im Feudalismus. Wäre als Ausweg der Sozialismus/Kommunismus/Anarchismus genannt worden, so wären die meisten Rechtspazifisten empört aufgestanden. Fraglich, ob der islamische oder islamistische Fundamentalismus den Zuhörern bekömmlich gewesen wäre. Welche Gesellschaftsform bleibt also übrig?

Der Faschismus!

Das hätte den meisten KJ-Sympathisanten und vielen unpolitischen Evangelen wohl gefallen. Doch noch ist die Zeit weder für Jebsen, noch für die evangelische Erwachsenenbildung hierfür reif genug. Es müssen vermehrt Rechtsextreme produziert werden, was gelingen wird, wenn erneut über eine Million muslimische Flüchtlinge jährlich in den nächsten Jahr zu uns kommen werden, und diese sich dann mit den Rechtsextremen über den gemeinsamen Feind, also den Juden und Israel, verbünden werden.

Ken Jebsen, der neben seinen iranischen Wurzeln behauptet, Nachkomme von Juden zu sein, was seinen Anhängern wenig gefällt, lässt seinen nützlichen jüdischen „Freund“ aus Köln selbsthassende Worte sprechen. Der Redner bezeichnet sich als antizionistischen Juden, vulgo: selbsthassenden Juden. Er verhält sich so, wie seinen antisemitischen Zuhörer ein Jude gefällt. Des Geldes wegen verrät der Jude seine Religion, seine Heimat und sein Volk. Er tut dies, indem er seine Israel-Hass-Bücher den KJ-Sympathisanten zum Kauf anpreist. Die Antwort auf die Frage, wie es seinem siechen Freund Walter Herrmann, dem bekanntesten Israelkritiker Kölns, gehe, geht im Gejohle der KJ-Jünger unter.

Jebsen beendet seine übel riechende Logorrhoe mit dem Satz, dass er genauso umstritten sei wie Jesus und deshalb mit Jesus auf einer Stufe stehe.

Der evangelische Organisator gibt später an, dass es ein Fehler gewesen sei, den Demagogen in die unheiligen Hallen der evangelischen Gemeinschaft in Aachen einzuladen. Nicht wegen Jebsens Hetzreden, sondern wegen des lautstarken und wirkungsvollen Widerstandes der Antifa! Er werde solche Fehler nicht wiederholen. Dass dies eine nachweisbare Lüge ist, wird der Auftritt eines KJ-Eleven aus Köln in zwei Monaten zeigen. Der Reichsparteitag wird im evangelischen Aachen fortgesetzt!

Jebsen ist eine gefährliche Person, der man keine Bühne bieten darf. Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Die Lutheraner hofieren den rechten Demagogen, da der Protestantismus in Deutschland für sein Überleben Hilfe bei denen ersucht, deren Ideologie fortbesteht, die bis vor kurzem als überwunden gegolten hat. Ist die politische Konstellation in Aachen einzigartig oder dient sie als Vorbild für Unentschlossene in ganz Deutschland? Der braune Bodensatz lässt sich überall leicht nach oben wirbeln. Die Lutheraner kennen dies bestens aus eigenen Erfahrungen. Nach diesem erfolgreichen Abend wird sich die evangelische Gemeinschaft wahrscheinlich wie einst entscheiden, mit den Rechten zusammen zu marschieren. Bald werden in Aachen nicht allein die Flüchtlingsheime, sondern auch die Synagoge brennen.

Erschienen unter

https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/der-extremhumanismus-des-moustafa-kashefi-16180

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116 Antworten zu Der Extremhumanismus des Moustafa Kashefi

  1. schum74 schreibt:

    So‘ne Veranstaltung ist schlimmer als Jom Jippur. Und nicht die einzige dieser Art, die Warszawski in einem Jahr besucht. Lieber anti3anti, was müssen Sie denn so schwer sühnen? „Schauder*

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    • Aristobulus schreibt:

      Über seine Beweggründe mal so geraten: Nathan Warszawski wollte die allerunklarste, allerekelhafteste und allerpeinlichste Neoversion des Faschismus von überhaupt allen unklaren, ekelhaften und peinlichen Versionen des Faschismen just dorten erleben, denn a) findet er die wohl faschistische Zukunft der Lutheraner wahrscheinlich ganz spannend, wenngleich ekelhaft, und b) wollte er sich somit den nächstdrohenden Jom Jippur im Voraus a bissele versüßen: Denn wenn man von Mustafa Kashoggis (oder wie der heißt) Anhauch nicht umfällt!, was könnte einem dann je wirklich Unangenehmes passieren?

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  2. caruso schreibt:

    Zum Kotzen! Lieber anti3anti, müssen Sie sich antun? Wozu?
    Nur um sich zu ärgern?
    lg
    caruso

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  3. AMC schreibt:

    Den Evangelischen Aachens ist wohl Reuven Moskovitz inzwischen zu alt geworden. Immerhin hat dieser den Geist der Evangelischen gut auf KJ vorbereitet.

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  4. mike hammer schreibt:

    Gibts einen Preis für Friedensvideomusikclips?

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  5. Dante schreibt:

    Ken Jebsen, der neben seinen iranischen Wurzeln behauptet, Nachkomme von Juden zu sein,…

    War der Trebitsch Atze auch. Heißt nix.

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  6. Dante schreibt:

    Wenn Leute nicht wissen, mit wem sie es zu tun haben, schreiben schon mal Unsinn, weil sie in eine falsche Richtung denken. Zudem haben einige ihre feste Meinung (etwa, dass Flüchtlinge, sofern Muslime, in Wahrheit alles potentielle Jihadisten und ganz bestimmt Antisemiten seien), weil das viel einfacher ist und natürlich weil man die Alleszutodedifferenziererei à la Kienzle (der BOSS berichtete) gründlich satt hat, uneingedenk der Tatsache, dass Kienzles „Differenzieren“ in Wahrheit gar kein Differenzieren ist, sondern nur eine Rechtfertigung dafür, zusammen mit den nun-einmal-als-solche-geborenen Muslimen, die ganz anders denken als die Jihadi Zombies, auch diese und deren Sympathisanten unbehelligt schalten und walten zu lassen, und es jenseits dessen auch ein wirkliches Differenzieren und einen menschlichen Umgang mit Muslimen ohne rosarote Brille und ohne Virus des Allesverstehens gibt.
    Es wurde auch schon der BOSS dafür kritisiert, dass er sich kritisch zu PEgIdA geäußert hat, gar von einem Seitenwechsel war in dem einen oder anderen Kommentar die Rede.

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  7. mike hammer schreibt:

    # Dante

    …. etwa, dass Flüchtlinge, sofern Muslime, in Wahrheit
    alles potentielle Jihadisten und ganz
    bestimmt Antisemiten
    seien…

    Worte haben MACHT und deine besonders oft.
    Wie viele der in D angekommenen Moslems sind FLÜCHTLINGE?
    Alles was nicht mit dem Flieger aus der Heimat flüchtet ists nicht.
    Es sind bestenfalls Asyloptimierer und das sind die wenigsten.
    Die meisten sind Illegale-SIEDLER.

    Was den Judenhass angeht, den bekommen die mit der Muttermilch und dem Koran.

    😉

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    • Dante schreibt:

      @mike
      Ich verstehe, was Du sagen willst, bin aber nicht in allem mit Dir einer Meinung, teilweise fühle ich mich auch von Dir missverstanden. Daher schicke ich voraus, dass ich das Wort „Flüchtling“ nicht in einem quasi sakralisierten Sinne verwende, nach dem Motto „der ist ein Flüchtling und mir daher automatisch willkommen“.
      Im Gegenteil, ich stehe dem RWlertum (RW steht für refugees welcome; ich meine damit jemanden, für den refugees per se welcome sind) sehr skeptisch gegenüber.
      Die Bezeichnung „illegale Siedler“ freilich würde ich an Deiner Stelle vorzugsweise, nein, ausschließlich in der Diskussion mit einem RW’ler verwenden, der gleichzeitig Anti-Israel-Aktivist ist – um diesen zu provozieren.
      Vor allem ist m.E. das Sichere-Drittstaaten-Kriterium ein behelfsmäßiges Abwehrinstrument, wenngleich nicht so bescheuert und inhuman wie die Wet-Foot-Dry-Foot-Regelung für Flüchtlinge aus Kuba in den USA, das dem Land die Schwächeren vom Leib hält und somit zutiefst sozialdarwinistisch ist.
      Jemanden nicht mehr als Flüchtling einzustufen oder mit pejorativen Ausdrücken zu belegen, weil er durch einen Drittstaat gekommen ist, wo ihm nicht der Tod drohte, sondern „nur“ ein Leben wie im Knast (so schätze ich etwa das heutige Ungarn ein) oder weil das Drittland bis an die Grenzen seiner Kapazität überfüllt ist (ich denke da an Griechenland) und ihn dorthin zurückschicken zu wollen, halte ich für moralisch zumindest fragwürdig. Eine ähnliche Haltung haben die Briten Anfang dieses 58. Jahrhunderts gezeigt, als sie die zwar teils weiterhin in Lagern lebenden, aber nicht mehr mit dem Tod bedrohten Juden nicht nach British Palestine lassen wollten.
      Dass viele der Flüchtlinge wahrscheinlich Judenhasser sind, is en anger Thema, wie man bei uns sagt. Darauf möchte ich sagen: Dann steh‘ den arabischen Flüchtlingen von mir aus ablehnend gegenüber, aber bitte aus den richtigen Gründen, nämlich weil sie Judenhasser sind, nicht weil sie über angeblich sichere Drittstaten kommen.
      Eine unzulässige Themenvermengung werfe ich auch CSU-General Scheuer vor, der wegen der Kölner Silvesternacht nichts besseres zu tun hatte, als wieder mal über „Wirtschaftsflüchtlinge“ zu schwadronieren. Verdammt noch mal! Mir ist jemand, der ganz ohne Verfolgung hierher kommt, um lieber hier eine Dönerbude zu betreiben als „zu Hause“ in einer Hundehütte zu hausen, millionenmal lieber als jemand, der als verfolgter Muslimbruder hierher kommt, um dann hier seine Mitflüchtlinge oder umwohnende Bürger zu terrorisieren, weil sie nicht muslimisch sind. Wenn man solche Leute nicht abschieben kann, so bin ich dafür, ein Stück Land in der Antarktis zu erwerben und den Leuten zuzuweisen, dann brauchen diese Leute Deutschland nicht zu verlassen und wir haben trotzdem Ruhe vor ihnen. Oder man siedelt radikale Muslime in einer NBZ im kalten Osten an, viel Spaß dann mit der Orts-NPD, und hoffentlich kommen die Nazis nicht auf den Trichter, die Bruderschaft zwischen dem Fööhrer und seinem arabischpalästinensischen Pendant wiederzuentdecken.
      Wie Du siehst, ein RW-Gutmensch bin ich wahrlich nicht. Ich finde nur, dass man mit simplizistischen Kriterien die Falschen trifft.

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      • mike hammer schreibt:

        # Dante

        ich weis was du meinst, nur waren juden in judea indigen und in europa verfolgt,
        dieser vergleich hinkt an 100 stellen.

        ich war flüchtling, das war mit der einreise nach israel zu ende,
        als wir dann nach deutschland gekommen sind
        war ich kein flüchtling mehr, was einige bekannte von mir sogar
        schriftlich haben im gegensatz z.b. zu den kontingentflüchtlingen
        die den fast gleichen weg gingen nur ohne sicheren 3. staat.

        es ist also sozialdarwinistisch sein land zu schützen und schaden
        abzuwenden? dann ist die art von sozialdarwinismus gut.

        du lässt aber viel aus, hidjra usw. z.b. was
        latent gefährlich für jedes land ist
        und ebenso das 75% des
        gemerkels kein
        asyl bekommt, weil z.b. ein pakistaner kein krieg hat oder verfolgung von der er abhaut…

        mir gehts um die terminologie und flüchtling ist was anderes, vor allem was
        zutiefst dankbares nicht dominierendes.

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      • Dante schreibt:

        es ist also sozialdarwinistisch sein land zu schützen und schaden abzuwenden?

        Nein. Ich meinte, wie aus dem Gesagten hervorgehen sollte, die Wet-Foot-Dry-Foot-Regelung, die ich aus US-Serien kenne. Wenn ein Boot mit Flüchtlingen aus Kuba (also Leuten, die die Freiheit suchen, nicht bedrohen wollen) an der US-Küste anlandet, wird versucht, möglichst viele der Anlandenden einzufangen, und diejenigen, die es trotzdem schaffen, vorher an Land zu kommen, erhalten Asyl, die anderen werden zurückgeschickt. Was ist das für ein Kriterium dafür, wer Asyl bekommt und wer zurückgeschickt wird, und inwiefern schützt diese Praxis ein Land, und warum hat man nicht wenigstens den Anstand, die Leute, die man nicht will, selbst zu erschießen, statt sie der Rache ihrer Verfolger auszuliefern?

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      • mike hammer schreibt:

        nur in ägypten leben mehr leute als in deutschland, was wenn alle loßmarschieren #Dante?

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      • Aristobulus schreibt:

        Ich sag dazu nur kurz drei Dinge:

        a) Deutschland ist kein Einwandererland, denn hier gibt es keine urbar zu machenden Landschaften, und man kann hier keine Städte gründen, und kann auch nicht bis zum Pazifik vorstoßen.
        Deutschland ist vor Allem kein Einwandererland für noch mehr Mohämmedaner. Schon die allermeisten langjährigen Türken integrieren sich hier nicht oder kaum. Wo der Anteil an Mohämmern wächst, gibt es wachsende Gewaltpobleme, überall. Weil Mohammedander nun mal ihr Gewaltproblem überallhin mitbringen und es weiter ausleben, darf der hiesige Mohämmedaneranteil nicht weiter wachsen.

        b) Die hereinkommenden arabischen Christen und die Jesiden sind Flüchtlinge, denn sie werden in arabischen Ländern massakriert. Jedoch hereinkommende Mohämmedaner sind KEINE Flüchtlinge, sondern sind illegale Siedler, Sozialforderer, illegale Grenzüberwinder und potenzielle Invasoren, die gewalttätigen Hass auf Frauen, Juden, Schwule und Ungläubige mitbringen.

        c) Meine Eltern waren Flüchtlinge, denn sie mussten sich im Dritten Reich so vor dem Morden in Sicherheit bringen, wie sich derzeit die arabischen Christen und die Jesiden vor dem Morden in Sicherheit bringen müssen.
        Wer nicht aus diesen Gründen flieht, der KANN kein Flüchtling sein.

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      • Dante schreibt:

        Dir sage ich, was ich auch Mike gesagt habe: Es gibt sicherlich gute Gründe, die umfangreiche und vor allem sehr schnelle Einwanderung von Muslimen skeptisch bis ablehnend zu betrachten. Dass viele von ihnen Judenhasser sind, ist ein wichtiger Grund. Ich sage aber eben auch, dass das die richtigen Gründe sind, nicht etwa der Umstand, dass sie zuvor in so genannten sicheren Drittstaaten waren.
        Ob ein Einwanderer als möglicher Neubürger was taugt, hängt auch nicht, davon ab, ob er echter Flüchtling oder „Wirtschaftsflüchtling“ ist und nur sein Leben verbessern will. Ich denke da eher amerikanisch, den Pursuit Of Happiness für das gute Recht eines Jeden haltend, als alteuropäisch-feudal, meinend, ein jeder Mensch sei vom Herrgott auf die Scholle gesetzt worden sei, wo er geboren wurde, um dort zu bleiben, bis er ins Gras beißt.
        Nicht das gute Recht eines Jeden ist es, andere Menschen zu dissen oder Schlimmeres, weil diese einen anderen Glauben oder eine andere Abstammung haben, oder weil sie Frauen sind. Nicht das gute Recht eines Jeden ist es, kriminelle Dinger zu drehen oder sich gar die Macht über ganze Stadtteile anzueignen. Auch da denke ich mehr amerikanisch, und das meine ich durchaus rabiat.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        Dein Kommentar ist große Klasse, Aristobulus!

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      • Aristobulus schreibt:

        Schankedön, Gutartiges

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      • Aristobulus schreibt:

        Dante, dann nehme ich Dich gern beim Wort:
        Pursuit Of Happiness (Dein Wort) und Mohammedaner (meins).
        Zwei schöne Begriffe, einer schöner als der nächste, und wenn Du sie integrierst (also mathematisch jezze), dann haste glatt das Koranproblem des überalligen Freudlosseins der Islamiker gelöst.

        Also das gute Recht eines Jeden, irgendwo hinzukommen, wo er weiß, dass wegen derzeit modischen Gesetzesbruchs an der Grenze nicht auf hereindrängende Massen geschossen wird, und dorten die Scharia zu wollen.
        Na gut, nicht alle. Aber 85% wohl schon.
        Sollnse glücklich werden dürfen?

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      • Dante schreibt:

        Pursuit Of Happiness (Dein Wort) und Mohammedaner (meins).

        Hören die nicht gern, Mohammedaner. Allerdings werden sie sich wohl auch nicht so gern Muselmanie unterstellen lassen.

        …dann haste glatt das Koranproblem des überalligen Freudlosseins der Islamiker gelöst.

        Hab‘ ich nicht, kann ich auch nicht. Das können die Islamiker nur selbst, indem sie den Islam so auslegen, dass er dem INGSOC unähnlicher wird als der der Fundamentalisten, die öffentliche Hinrichtungen als einziges Vergnügen erlauben.

        Also das gute Recht eines Jeden, irgendwo hinzukommen,…

        Nein, nicht irgendwo hereinzukommen, das entspräche dem Recht auf die Happiness selbst, nicht nur dem der Pursuit Of. Ich meine das Recht, Einlass zu begehren, jedenfalls aber aus einer unbefriedigenden Lebenssituation hinauszustreben, sich nicht damit zufrieden geben zu müssen.

        …und dorten die Scharia zu wollen.
        Na gut, nicht alle. Aber 85% wohl schon.
        Sollnse glücklich werden dürfen?

        Glücklich werden wollen. Das schließt das Recht, andere unglücklich zu machen, ausdrücklich nicht ein. Wer für sich – und jeden, der das auch möchte – eine bestimmte Lebensart verwirklichen möchte, soll das dürfen, aber damit hat es sich auch. Definiert jemand sein Glück als an das Unglück Anderer gebunden, wird er zu einem Menschen, für den der Spruch Ein Mensch – ein Problem gilt.

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      • Aristobulus schreibt:

        Eben eben, Dante.
        Alles gute Gründe, weswegen in Europa ein Mohämmischer nicht glücklich werden kann.
        Zumal das Konzept des Strebens nach Glück (Pursuit of Happiness) ganz und gar aus einer (mehreren) Kultur(en) stammt, in denen das Diesseits annehmlicher, zivilisierter, nahrhafter, gleichberechtigter, geistig anregender und körperlich sicherer gemacht wird & werden soll. Dieses Konzept gilt im Islam aber als Abfall von der einzig wahren Religion und als Crimethink – weswegen nur einer, der explizit keinen Islam will!, hereingelassen werden sollte, damit er irgendwo im Westen nach dem Glücke usf. strebe.

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      • Dante schreibt:

        Zumal das Konzept des Strebens nach Glück (Pursuit of Happiness) ganz und gar aus einer (mehreren) Kultur(en) stammt, in denen das Diesseits annehmlicher, zivilisierter, nahrhafter, gleichberechtigter, geistig anregender und körperlich sicherer gemacht wird & werden soll.

        Da stimme ich zu. Allerdings kann eine Gesellschaft, die dies alles nicht tut, sondern vielleicht sogar das Gegenteil, nicht als solche funktionieren. Wenn sie von einer Ideologie beherrscht wird, die das Diesseits zu verachten lehrt, kann sie als Gesamtgesellschaft diese nicht konsequent praktizieren, wenn sie mittelfristig überleben will, womöglich sogar in einer potentiell feindlichen Umgebung. In einer diese Ideologie konsequent umsetzenden Gesellschaft dürfte etwa Mord an einem Unschuldigen oder gar Gerechten nichts Schlimmes sein, denn den hat man ja damit ins Paradies katapultiert, ihm also Gutes getan.

        Dieses Konzept gilt im Islam aber als Abfall von der einzig wahren Religion und als Crimethink…

        Nicht nur dort. Im Christentum, radikal verstanden, ebenfalls. Diese christliche Weltverachtung begegnet uns schon im Neuen Testament, und wir finden sie natürlich auch in den sogenannten Säulenheiligen, die ein wirklich weltabgewandtes Leben geführt haben (gut übrigens, dass sie das auf einer Säule getan haben, denn stinkert müssen sie auch gewesen sein, da sie sich nicht wuschen, obwohl doch Paulus den Leib als Tempel des HErrn bezeichnet hatte und man einen Tempel nicht verkommen lässt) und in abgeschwächter Form im Mönchtum. Christlich geprägte Gesellschaften als Ganze freilich haben zwar der Religion einen großen Raum eingeräumt, aber nie so radikal wie die Säulenheiligen praktiziert. Sie haben sogar den Kapitalismus und das Bankwesen erfunden und schließlich die Aufklärung hervorgebracht. Und eben eine Erklärung, in der der POH zum Menschenrecht erklärt wird – wobei die daraus hervorgegangene Gesellschaft heute wesentlich religiöser ist als die europäische, von der sie sich mit dieser Erklärung gelöst hat.

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      • Aristobulus schreibt:

        Uh, die Säulenheiligen, und die vielen Bettelmönche und Geißler usw. usf., die thaten, was dem HErrn übel gefiel😉

        Das Bankwesen haben höchstwahrscheinlich italienische Jidn wegen des Fernhandels erfunden (die Lombarden), damit Händler bargeldlos unterwegs sein konnten. Das reine Gegenteil von Weltverachtung und jenseitsorientierter Passivität… weswegen keine einzige mohammedanische Gesellschaft richtig funktioniert.

        – POH, ähm??, ah so, her suit of pappiness🙂

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      • Aristobulus schreibt:

        Pardon, das war zu wenig, Dein Pooh-der-Bär hat mich abgelenkt.

        Mohämmische Gesellschaften blühen in einer viel gerühmten (durch Selbstlob zumeist) Scheinblüte, so bald sie sich fremde, produktive Gesellschaften einverleibt haben (wie in Persien und Spanien im Frühmittelalter).
        So bald sie das Eroberte abgefressen und ausgelaugt haben, kommt alles herunter, und man versinkt in allgemeinem geistigen und wirtschaftlichen Mangel, in Rückschrittlichkeit und kollektiver Depressivität und ‚orientalischem Fatalismus‘ (passendes Stichwort des 18. und 19. Jhs „der kranke Mann am Bosporus“), bis irgend ein Charismatiker aufsteht und mit geilem Kreischen neue Eroberungen befiehlt, mitsamt der alten Versprechung Mohammeds, dass man als Armer nur als Eroberer und Usurpator fremder Errungenschaften wieder zum prassenden, fordernden Herrenmenschen wird.

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      • schum74 schreibt:

        „Ob ein Einwanderer als möglicher Neubürger was taugt, hängt auch nicht davon ab, ob er echter Flüchtling oder ‚Wirtschaftsflüchtling‘ ist und nur sein Leben verbessern will. Ich denke da eher amerikanisch, den Pursuit Of Happiness für das gute Recht eines Jeden haltend…“ (Dante)

        Versteh‘ ich Dante (16.02.2016, 6:15 nachmittags) richtig? Nicht der Status eines Asylbewerbers oder gefragte Qualifikationen sollen sein Recht begründen, in einem Staat seiner Wahl zu leben, sondern der bloße Wunsch muss schon genügen. Der Wunsch begründet den Anspruch; der Anspruch leitet sich vom Wunsch ab.

        Darf ich mit Hinweis auf Dantes Grundsatz Anspruch auf das gleiche Monatsgehalt erheben wie Martin Schulz? – Nein, ich muss es tun; im Sinne meiner Pursuit of Happiness.
        Ja, und richtig happy wär‘ ich auch nur, wenn ich zusätzlich den Zwillingsbruder von Bar Refaeli haben dürfte. – Aber was heißt: ‚dürfte‘? Es ist mein Wunsch, ihn zu kriegen, also steht er mir zu. Ich denke da eher amerikanisch. Ich hoffe, Bars Bruder auch.

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      • Aristobulus schreibt:

        Wehe, ma chère, wenn der Bruderbar was dagegen haben sollte. Der ist damit glatt AfD.

        – Dante denkt das Ganze physikalisch, nicht? Nein, er denkt es experimentell, so wie bei der Relativitätstheorie (die allgemeine und die spezielle), die als mathematisch bewiesene Theorien real gelten, bis man sie u.U. viele Jahrzehnte später experimentell beweist: In der anderen Realität als der mathematischen.

        Bloß existiert in der Realität der Welt (außerhalb der angewandten und theoretischen Physik) keine ähm realtheoretische Ebene. Weil da draußen allein das irrationale, nur vage vorhersagbare und schlecht erklärliche menschliche Verhalten die Dinge formt

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      • Dante schreibt:

        Versteh‘ ich Dante (16.02.2016, 6:15 nachmittags) richtig?… der bloße Wunsch muss schon genügen.

        Nein, Schum Dante nicht richtig versteht. Dante jetzt traurig ist.

        Scherz beiseite: Ich ziehe es vor, in der 2. Person (Entweder ‚Sie‘ oder ‚Du‘, wobei Ersteres eigentlich 3. Plural ist, dies jedoch heute nicht mehr so empfunden wird) mit meinen Gesprächspartnern zu reden respektive schreiben.

        Was ich meine, ist nicht, dass der Wunsch, nach Deutschland zu kommen, das Recht begründen sollte, reingelassen zu werden und hier zu bleiben. Ich meine vielmehr, dass es Kriterien gibt, die ich für wichtiger halte als die Frage, ob jemand aus einem als sicher geltenden Land kommt, und dass sein Benehmen hier mehr zählen sollte als der Stempel ‚Wirtschaftsflüchtling‘. Jemand, der hier einen Gemüseladen eröffnen will (also nicht verfolgt wird), ist mir lieber als jemand, der z.B. als Muslimbruder verfolgt wird und hierher in der Absicht kommt, den Rechtsstaat ausnutzend seinen Schihad hier zu führen.

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      • Aristobulus schreibt:

        … ’s gibt auch indirekte Fragen, die sich an jemanden indirekt richten, ohne dass der Angesprochene als Sie oder Du angesprochen wird.
        Denk Dir analog ein kurzes Selbstgespräch zum Thema am Tisch, der Angesprochene ist anwesend (sodass nicht über ihn geredet wird, sondern mehr mit ihm), er soll aber nicht mit Aussagen Du-hast oder Du-bist überfallen werden😉

        Zu den Gemüsehändlern-in-spe versus Dschihadisten-in-toto: Es werden derzeit alle reingelassen. Alle! Fast alle der hereingelassenen Mohammedaner sind Hardcore-Judenhasser und Frauenverächter.
        Ich will die hier nicht haben.
        Zumal hier schon weitaus zu viele herumlaufen.

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      • Dante schreibt:

        Judenhasser und Frauenverächter will ich auch nicht hier haben. Woanders übrigens auch nicht, aber hier schon gar nicht. Da oben *auf den Abendstern zeig* finde ich sie besser aufgehoben.

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      • Aristobulus schreibt:

        Mohämmisch auf dem Abendstern
        geht’s eim‘ an den Kragen gern,
        weil in Schwefelhitz und in Glut
        dampfttt die Schwitze, rrraucht die Wut.

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      • Aristobulus schreibt:

        Der Abendstern fein ökologisch
        verdampft Mohämmer gar nicht phobisch,
        gar das Schwelen des Koranes:
        Ohne Tun des Menschenwahnes!
        Ach dieser Stern, der kann es.

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      • aurorula a. schreibt:

        Ein kleiner Mohammad am Abendstern
        will schleiernde Worte für „Venus“ gern
        Denn schon sein Prophet,
        nach dem es nur geht,
        Wollt Weiblliches ganz in die Burka sperrn

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      • Aristobulus schreibt:

        Tief auf der Venus in der Burka
        tanzt Zeh-Oh-Zwei mit Höll‘ Masurka.
        Zumal von Seiten des Pofeten
        der Dschihadist soll feiern Feten.
        Selbst wenn sie ihn verschwelen thäten.

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      • aurorula a. schreibt:

        Doch die Freude ist getrübt,
        denn egal wie er sie liebt
        oder gern als Acker sie besitzt:
        Nachts da träumt er alp und schwitzt!
        Denken muß er an den Mars,
        Zion 2.0 fern aller Akbars
        Mit Olivenhainen, Glaskuppelhaus, Brunnen unter Futuristik,
        Festen, Leben, Forschung und auch Beletristik
        Wo es sehr viel besser ist –
        M…

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      • Aristobulus schreibt:

        Er darf nun nicht zum Marse fliegen
        obgleich auch dorten Äcker liegen:
        Weil die Fatwa es verbot,
        imamisch streng, ganz ohne Not.
        (Zumal ein mohämmisch edler Mann
        nichtmal ein Flugzeug bauen kann,
        weil ja das Burakpferd adrett
        und besser flog als jeder Jet.)

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      • aurorula a. schreibt:

        Auch die Freude über Burak wird trüber:
        Zumal die Griechen-Kaffar frech
        Nahmen ihm das Ross gar wech
        Nannten Burak zum großen Verdruss
        kaum weggenommen „Pegasus“
        Und entführten es auch noch nach früher.

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      • Aristobulus schreibt:

        Das Pferdemetamorphius
        schwimmt heute als Pangasius
        in mare maris maribus!,
        und bringt aus Tiiiefen
        die schwärzest miiiefen,
        uns Kunde vom toten Osama.
        (Den versenkte unser Obama,
        der baldigst beendet sein Drama)

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      • aurorula a. schreibt:

        Hades schickte prompt Obama
        Im sechsten Akt von dessen Drama
        Loszureden mit Engelszungen
        Bis daß Ende Scharia gelungen –
        Manchmal auch mit Zungen von Marx
        Hauptsache nachher no more Ackbars.
        Der redet und redet mit großer Hast
        Schafft es immer wie Sisyphos fast
        Da kam ein Koranvers, kurz vor Schluss – – –
        Worauf er von vorne beginnen muß.

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      • aurorula a. schreibt:

        (p.S: dieses „nachher“ ist zu lesen als „hinterher“ 😳 )

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      • Aristobulus schreibt:

        (Schiedrich Filler hat dazu heut Nacht heimlych dyses gedychtet: )

        Hillary-Erinnye und ‚Bama, die List im Gewande,
        mohämmisieren und dolchen im Lande.
        Ach, wenn die Wähler sie schlagen in Bande
        und fragen, „was wolltet ihr mit dem Miste?, sprecht!“,
        so werden sie sagen, „ihr seid SCHLECHT,
        weil ihr Kotze übern Pofeten BRECHT,
        dabei darf man den nicht slanderisiern!,
        und BEREUEN sollt ihr, weil’s KORANISIERN
        ist edlerer als eure Constituzjohn!“
        Worauf der Wähler sich wendet auf’s Drohn
        und republikanisch lieber will wohn‘.

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      • aurorula a. schreibt:

        Ich wähle, gewähret mir die Bitte,
        Von diesen beiden Parteien* die Dritte.

        (*Hüllerie und Ohpamma)

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      • Dante schreibt:

        Schon mal dran gedacht, Rapper zu werden?

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      • Aristobulus schreibt:

        Lieber als ein Rapper
        bleib ich weiter Schnäpper
        mit dem Rapier.
        Wenngleich bloß auf Paa-pier.

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      • schum74 schreibt:

        Formfragen – An Dante

        Wieso darf ich nicht Dante zitieren und anschließend fragen: Versteh‘ ich Dante richtig?

        Muster: „Wir sind wieder wer.“ (Merkel). Versteh‘ ich Merkel richtig…?
        Ich muss nicht schreiben: Angi chérie, nur eine Frage: Wer sind wir?

        Manchmal wendet man sich an den Zitierten; manchmal an die Allgemeinheit. Was ist daran auszusetzen?

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      • Dante schreibt:

        Aber ich bin doch da. Angie ist das nicht – denke ich zumindest.

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      • aurorula a. schreibt:

        Zumindest nicht immer ganz.

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      • Dante schreibt:

        Können kann und dürfen darf man natürlich zitierenderweise in der 3. Sg. über den Zitierten reden. Natürlich darf man auch können und kann man dürfen.
        Umgekehrt freilich darf, kann und wird der Zitierte sich einen Reim drauf machen, warum von dem guten Recht, in der 3.Sg. von ihm zu sprechen, Gebrauch gemacht wird, denken, dass dies eine besondere Bewandtnis habe.
        Etwa wird er sich fragen, ob die Gründe ähnliche sind wie die, aus denen er das seinerseits tut.

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      • Aristobulus schreibt:

        Wir schaffen das🙂

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      • Aristobulus schreibt:

        „Wir schaffen wieder, wen auch immer.“ (Mangela Erkel)

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  8. aurorula a. schreibt:

    Wanderer, kommst Du nach Hamburg…
    Nur ein Bissl offtopic: in Hamburg gibt es ein ganz ähnliches Problem, nur dort sind es die Künstler vom Theater Kampnagel, die widerlichtun.

    in Hamburg in der Neuen Großen Bergstraße (Kreuzung Altonaer Poststraße) findet seit gestern und die ganze Woche noch anscheinend eine Kunstaktion „zum Thema Integration“ statt, an der ich gestern vorbeigekommen bin.
    Die Theatergruppe möchte mit dieser „Aktion“ „provozieren“ (das ist das was sie dazu sagen) und auf die Wahrnehmung von Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge aufmerksam machen. Das tun sie mit diesem Schild an ihrem Stand:

    Dieses Schild gibt es nur, um die Reaktionen der Passanten darauf zu beobachten. Von der Polizei hat noch jemand der gleichzeitig mit mir vorbeigekommen ist und angerufen hat erfahren, daß diese Kunstaktion vom Theater Kampnagel anscheinend von der Stadt Hamburg genehmigt ist.
    Was eine Beschwerde bei der Stadt über diese Genehmigung einer Kunstaktion die derartige Assoziationen (zu ~rationslager) gutgemeint ausnutzt bringt; bzw. wie sich dagegen gewehrt werden kann, wenn dieser gerade-eben-nicht-Vergleich durch Anklang doch zu einem „guten Zweck“ ist? Nicht viel und nicht gut, wahrscheinlich. Einfach widerlich, wie das Leid von Millionen Menschen für einen PR-Gag ausgenutzt wird (egal ob es PR für „Flüchtlinge“ ist oder sonstwas, oder ob für PR oder sonstwas oder überhaupt das überhaupt!)!

    Zumindest daß es nicht einfach stattfindet, wie gewünscht integrativ provoziert und unkommentiert wieder vergeht: teilt das mit sovielen Leuten wie möglich die sich bei den Theaterleuten beschweren – wenigstens einen Shitstorm sollen sie abbekommen.

    Dieses Bild habe ich mit ein paar Zeilen dazu gestern schon an achgut gemailt, so öffentlich wie möglich machen war mir auch noch eingefallen.
    Wenn noch jemand eine Idee hat…?

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    • aurorula a. schreibt:

      Noch ein Bild von der anderen Seite:

      (so heißt die „Aktion“ wohl)

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    • aurorula a. schreibt:

      Und der dritte Link, nämlich was ich an Mailadresse vom Theater finde:
      mail@kampnagel.de
      (wenn sich jemand beschweren will)

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    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @aurorula a.

      Integrationslager ist ein geniales Wort, wie ich zugeben muss! Wer es sich ausgedacht hat, begreift Intelligenz und Anzahl seiner Adep(p)ten, die dieses Wortspiel sicherlich begeistert nachkläffen und verbreiten werden.
      Dummheit lebt von knappen Begriffen.

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      • Aristobulus schreibt:

        Ja. Und Dummheit lebt von Politg’schwurbl wie diesem (s.u.), wo ausgerechnet Österreicher von Deutschen irgendwo fordern, dass sie sich integrieren sollen.

        Gut, wogegen sie sind wissen wir wohl, indem sie irgendwie gegen alles sind. Aber ofür ist dieses dauertotsubventionierte Staats-Tanz-und-Performancetheater: Dass sich „alle miteinander“ integrier’n solln. Also etwas restliches Grundgesetz mit etwas mehr Scharia ab zur Integration, ja?, und wehe, wenn das Resultat dann keiner ganz schnell und möglichst weit hinterm Kobenzl ins Endlager sperrt. Weil das dann wieder rauskriecht und noch mehr Staatssubventionen kriegt.

        http://www.kampnagel.de/de/programm/deutsche-integriert-euch/

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      • Aristobulus schreibt:

        http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=48199

        Die Intendantin dieses Theaters ist ein armes Opfer der Rechten, das, so sie selbst, „laborartig zu dieser Beschäftigung auch kommen kann“, nein können wollen möchte, nein sie möchte, dass „die Bevölkerung“ zu irgendwas, „das künstlerisch gelebt wird“, kommen möge. So sagt sie höchstpersönlich.
        Dafür hat sie „einen kleinen Raum“ und „ein kleines Projekt“ wo sie „einen Austausch produziert“, nein, wo die Laute von draußen was produzieren sollen, wofür die jedoch nicht bezahlt werden, weil die Intendantin, indem sie dafür vom Staatsgeld kriegt, „Kunst produziert“, so sie, das sagt sie, indem sie es sagt, denn das ist Kunst!, und mehr sagt sie nicht außer purer Kunst, nur, dass sie mehr Staatsgeld will, um weiter knitterig zu grienen und Flüchtlingskunst zu produzieren.

        Sollte sie in Zukunft etwas weniger kriegen, nebbich!, dann wird sie laut aufschreien, dass die Freiheit der Kunst von den Rechten gefährdet sei, und dann wird sie eben Staatstheaterperformanceintendantin woanders, wo sie dann kriegt, was sie will.

        Thomas Bernhard freilich wär geflüchtet und hätt g’schossn, oder umgekehrt, oder umgekehrt gleichzeitig.
        Aber nicht aus Gründen von Kunst, sondern weil er sonst rein meschigge geworden wär.

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      • Aristobulus schreibt:

        Wie sagte der Philosoph Homer Simpson bei derlei Gelegenheiten dumpf erschrocken, aber tapfer beherrscht:
        „D’oh.“

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      • mike hammer schreibt:

        Seit dem sich der PRECHT-KOMUNIST als Philosoph verkauft, beleidigst Du Homer Simpson.😉

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      • Aristobulus schreibt:

        Waah.
        Übrigens sollen schon Alfred Rosenberg, Lanz von Liebenfels und Sayyid Qutb gelb vor Neid auf den Konkurrenzphilosophen Simpson gewesen sein.

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      • mike hammer schreibt:

        ich halte es mit dem Philosoph Obelix von Aremorica und seinem
        lieblingsrömer Haudraufundschluss, Homer S. ist mir zu modern.😉

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      • mike hammer schreibt:

        ich mag den modernen kram nicht, israel z.b. wirft flugblätter über ziele ihrer bomber ab,
        russland hat gestern ein krankenhaus in syrien zerlegt, es wird versichert das man
        vorher eine warn brieftaube loßgeschickt hat, aus narilsk, geht doch oder?

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      • Aristobulus schreibt:

        Narilsk?, hmmm, Narilsk. Da muss sich die Taube schon sehr, sehr beeilt und nichtmal zum kurzen Wurmpicken in Omsk angehalten haben, so schafft sie’s mit genug Butterbroten in der Tasche nach Syrien in ’ner guten Woche.

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      • Dante schreibt:

        Kindermörder Russland!
        Ihr Russen seid Bestien!
        Russe, Russe, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!

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      • Aristobulus schreibt:

        Genaugenaugenau.
        ‚Ka Ssau (wie man in Wien sagt) hat derlei je geschrieen oder gar geflüstert, und wenn es einer täte, würd man ihn für meschigge erklären und ihn bei Wiederholung wegsperren.
        Aber wenn hunderttausend Mohämmer und mehr es über Juden/Israelis schreien, ist das normal.

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      • mike hammer schreibt:

        in narilsk sind gerade -27 grad, mach dir um die
        taube keine sorgen, im frühling taut
        sie auf, wenn auch nur für
        kurze zeit.😀

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      • mike hammer schreibt:

        da gibt es ein loch.

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      • Aristobulus schreibt:

        8)
        Ein sehr lochhaftes Loch, ja ein Loch-an-sich, ein apriorisches Loch, geradezu der Archetyp des Lochs.
        Hohlerde?

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      • Aristobulus schreibt:

        … da sind viele deftige Fotos von Norilsk, aber huch?, das LOCH ist nicht drauf. Hat er’s nicht gefunden?
        http://weirdrussia.com/2014/06/18/the-city-norilsk-one-of-the-most-polluted-places-on-earth/

        Noch ein weiteres Loch wäre in Norilsk zu finden:
        http://www.pbase.com/dimenty/image/103593973

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      • mike hammer schreibt:

        TAGEBAU. (nickel-kupfer-cobalt-platin-steinkohle…)
        sicher schon was von gulag gehört,
        die haben vorbereitet und dann kam u.u. industie.

        1939 wurde entschieden, in Norilsk eine komplette Stadt zu errichten. Der administrative Status einer Stadt wurde Norilsk 1953 verliehen.
        In den ersten beiden Jahrzehnten wurden Norilsk und das dortige Nickelkombinat fast ausschließlich von Gulag-Gefangenen gebaut und betrieben, die in dem von 1935 bis 1956 bestehenden Norilsker Besserungsarbeitslager (russische Kurzform: Noril-Lag) inhaftiert waren. Die Insassenzahl dieses Lagers stieg bis zu Stalins Tod 1953 stetig an und erreichte in den frühen 1950er Jahren etwa 70.000[2] bis 90.000 Personen.[3] 270.000 Personen durchliefen insgesamt das Lager, 17.000 bis 18.000 starben in der Haftzeit.[4]…… wiki

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      • mike hammer schreibt:

        viele menschen wurden durch arbeit dort vernichtet, ausserordentlich viele juden prozentuell geradezu auffällig gingen dort zu grunde, wer da
        herauskam machte es nicht lange.

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      • mike hammer schreibt:

        Von 1948 bis 1954 existierte in Norilsk zudem das „Speziallager Nr. 2“ (auch: „Gorny lager“ / „Gorlag“, deutsch Berglager), in dem zusätzlich ca. 20.000 (fast ausschließlich „politische“) Häftlinge unter besonders strengen Haftbedingungen interniert waren. Im Sommer 1953, wenige Monate nach Stalins Tod, traten die Insassen dieses Lagers in einen mehrmonatigen Häftlingsaufstand. Unter anderem forderten sie eine Lockerung der Haftbedingungen, eine strafrechtliche Verfolgung von durch das Lagerpersonal verübten Verbrechen, sowie eine generelle Überprüfung der Fälle aller für politische („konterrevolutionäre“) Vergehen verurteilten Gefangenen. Eine eigens aus Moskau angereiste Kommission stellte Zugeständnisse in vielen, jedoch nicht allen Punkten in Aussicht. In einigen der Lagerabteilungen nahmen die Häftlinge daraufhin die Arbeit wieder auf. Nachdem die Lageradministration jedoch damit begann, die Organisatoren des Aufstands von den übrigen Häftlingen zu isolieren, traten viele dieser Häftlinge erneut in Ausstand. Die Lageradministration brach daraufhin den Widerstand, indem sie jede einzelne Lagerabteilung von Wachtruppen und Einheiten des Innenministeriums stürmen ließ, wobei Dutzende Gefangene zu Tode kamen. Viele der am Aufstand beteiligten Häftlinge wurden systematisch misshandelt, vereinzelt wird auch von Erschießungen berichtet. Über tausend am Aufstand beteiligte Häftlinge wurden in andere Gefangenenlager verlegt.

        ich liebe sozialisten, medium, auf kleiner flamme, mit zwiebeln, saltzkruste und senf…..

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      • Dante schreibt:

        ich liebe sozialisten, medium, auf kleiner flamme, mit zwiebeln, saltzkruste und senf…

        Sind die nicht trefe?

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      • mike hammer schreibt:

        nettes loch fehlt nur die aufschrift WOLJA TSCHERIS RABOTU,
        frei durch arbeit, nicht zu verwechseln mit arbeit macht frei und
        nicht wenige die das eine überlebten gingen im anderen unter.

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      • mike hammer schreibt:

        # Dante
        Doch, treife bis aufs mark,
        ich will sie nicht essen, nur mich am anblick erfreuen.😉

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      • Dante schreibt:

        Die von Dir geschilderte Grausamkeit ist freilich nicht Sozialisten-spezifisch respektive kein Alleinstellungsmerkmal von Sozialisten. Die Praxis etwa, Regimegegnern ihre Kinder wegzunehmen und in linientreuen Familien unterzubringen, war auch im videlistischen Argentinien gang und gäbe. Wo immer Machtgefälle groß genug ist, werden die Lebensbedingungen zumindest für die Personen am unteren Ende dieses Gefälles unerträglich. Historisch gesehen haben sich sozialistisch nennende Regime häufig ihre nichtsozialistischen Vorgängerregime noch an Grausamkeit übertroffen. Die beste Erklärung dafür scheint mir eine „darwinsche“ zu sein: Wer einem autoritären Regime gegenübersteht und nicht mindestens ebenso skrupellos und menschenverachtend vorgeht, hat nicht lange Erfolg und geht unter. Übrig bleiben die, die ganz besonders brutal sind. Durch die historische Situation noch im Ersten Weltkrieg und kurz danach dürfte das noch verstärkt haben.

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      • mike hammer schreibt:

        # Dante

        es sind keine gegner politischer art, es ist teil der agenda, die stoppt kein moralkodex.
        man findet bodenschätze und braucht arbeitssklaven, also verhaftet man schnell
        mal 200.000 leute und lässt sie 15-20 jahre schften, bis sie dem tode nahe
        entsorgt werden, das ist sozialismus, sozialismus ist die
        vorstufe zum komunismus und davon
        hab ich genug gesehen.😉
        N8

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      • Dante schreibt:

        sozialismus ist die vorstufe zum komunismus und davon hab ich genug gesehen.

        Hast Du nicht. Du wirst mir sicherlich zustimmen, dass die Kommunisten gewaltige Lügner oder/und Selbstbetrüger waren. Was zu wollen sie vorgaben, war eine Gesellschaft ohne Klassengegensätze, d.h. eine, in der es kein Machtgefälle zwischen politisch oder auch ökonomisch Mächtigen und solchermaßen Ohnmächtigen mehr geben sollte. Was sie geschaffen haben, war eine Gesellschaft, in der beides nicht größer hätte sein können. Die UdSSR war ein Zarenreich 2.0 mit Stalin als Zar und Patriarch in Personalunion und der kommunistischen Partei als Adel und zugleich als Kirche, oder, wenn Du willst, als Umma mit Stalin als Kalif, wenn nicht sogar als dem Gott höchstpersönlich. Zugleich war sie ein gigantischer (und ständig kränkelnder) Konzern, dessen Vorstandsvorsitzender Stalin zugleich war.
        Sie war alles Erdenkliche, nur nicht im Etymologischen Wortsinn kommunistisch, denn dieses Wort bedeutet, dass etwas (in diesem Fall die Produktionsmittel) allen gehöre(ob das im Großen je funzen kann, sei dahingestellt) und nicht, dass jemand nominell allen (und de facto einem) gehöre. Im realen „Kommunismus“ war bzw. ist der Mensch ökonomisches Objekt, was freilich kein Alleinstellungsmerkmal, sondern auch von halbfeudal-frühkapitalistischen oder offenen Sklavenhaltergesellschaften bekannt ist.
        In einem entwickelten, in eine demokratische Gesellschaft eingebetteten Kapitalismus ist der Mensch hingegen ökonomisches Subjekt, auch als Arbeiter. Dieser Zustand ist letztlich das, was auch die frühen Sozialisten wollten.

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      • Aristobulus schreibt:

        Stimmt, Dante.
        Nur eins dazu: Die frühen Sozialisten waren sich a) überhaupt nicht einig, nicht mal mit sich selbst, und b) hatten sie allesamt durchaus gewalttätige Vorstellungen über die Neuformung des Menschen.
        Das ist sie ja, die Grundsubstanz von Sozialismus, dass man da als elitärer, alles besser wissender Kader den Menschen neu erschaffen will.
        Entsprechend sah es in allen sozialistischen Ländern aus: Elend allüberall.
        Und entsprechend sah und sieht es in allen, aber auch allen sozialistischen Parteien, Gruppen, Kaderclubs usf. aus.

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      • Dante schreibt:

        Das ist sie ja, die Grundsubstanz von Sozialismus, dass man da als elitärer, alles besser wissender Kader den Menschen neu erschaffen will.

        Ich weiß nicht, ob gerade Marx oder Engels sich angesichts eines solchen Ansinnens nicht kaputtgelacht hätte. Marx selbst vertrat m.W. den Standpunkt, einen wissenschaftlichen Sozialismus begründet zu haben und eben keinen utopischen, der irgendwelche moralischen Appelle enthält. Er war im Grunde genommen viel nüchterner als viele seiner damaligen oder späteren Anhänger: Die bevorstehende Revolution würde nicht deshalb kommen, weil eine Elite von Menschheitsbeglückern die Menschheit zur Höhe einer gerechten Gesellschaft führen würde, sondern weil der Kapitalismus eines Tages so viel Elend produzieren würde, dass den Massen einfach nichts anderes mehr übrig bleiben würde als sich zu erheben oder eben ins Gras zu beißen, was Lebewesen gewöhnlich nicht freiwillig tun.

        Fortsetzung folgt…

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      • Dante schreibt:

        Fortsetzung:
        Anders als z.B. Mike habe ich nicht so ein durch und durch düsteres Sozialismus-Bild, entspringt doch seine Motivation „dem kategorischen Imperativ, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.“ (Marx, Karl: Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung / 1843-44; hier ging es eigentlich um Religionkritik; das Zitat war nicht ganz leicht zu finden, da ich es nur noch sinngemäß im Kopf hatte.)
        Von der Vorstellung,…

        …dass man da als elitärer, alles besser wissender Kader den Menschen neu erschaffen will.

        …ist da nicht die Rede, und Marx selbst als überzeugter Materialist hätte diese Vorstellung wahrscheinlich als „naiven Idealismus“ gebrandmarkt.
        Ich persönlich halte es für einen groben Denkfehler, die Schaffung eines Neuen Menschen (der dann etwa nicht mehr ego- sondern altruistisch ist) für so etwas wie eine Voraussetzung für die Umwerfung o.g. Verhältnisse zu halten – im Gegenteil: Gerade weil Menschen eigennützig bis hin zu krassem Egoismus sind, kann das Umstoßen von Verhältnissen überhaupt erforderlich sein (immer vorausgesetzt natürlich, man betrachte nicht die Erniedrigung und Knechtung von Menschen als erstrebenswert), nämlich dann, wenn sie durch ein großes Machtgefälle geprägt sind. Wären die Menschen am oberen Ende dieses Machtgefälles edel, hilfreich und gut, würde jemand, der am unteren Ende dieses Machtgefälles steht, dies ja gar nicht zu spüren bekommen, da er sozusagen aus freien Stücken stets respektvoll und fair behandelt würde.
        Nur weil das im Allgemeinen nicht so ist, ist es erstrebenswert, Machtgefälle abzubauen, und dies kann dazu motivieren, Verhältnisse schaffen zu wollen, in denen die Arbeiter selbst als Gesamtheit (um nicht „Kollektiv“ zu sagen) Eigentümer der Fabriken werden, in denen sie arbeiten. Das muss man nicht „Sozialismus“ nennen, man kann es auch „innerbetriebliche Demokratie“ nennen oder solche Verhältnisse auch durch Ausgabe von Aktien des Betriebes an die Belegschaft herstellen, sodass im Idealfall zwischen Shareholder Value und den Interessen der Belegschaft kein Unterschied mehr besteht.
        Kurz gesagt, Verhältnisse mit möglichst flachen Hierarchien und möglichst geringem Machtgefälle, aber auch klaren gesetzlichen bzw. gesetzesanalogen Regeln für den Umgang miteinander ermöglichen es einem Jeden, auch mit Leuten zusammenzuleben, die eigentlich Arschlöcher sind und einem, wenn sie die Macht dazu hätten, übel mitspielen könnten.
        Dies ist meine Vorstellung von dem, was der Sozialismus hätte sein sollen.

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      • Aristobulus schreibt:

        Die Passage mit der Erschaffung des neuen Menschen lässt sich garantiert auch beim papiernen Kopfmarx finden, aber wozu?, beim Lenin, dem Macher, findet sie sich ja.

        Übrigens hat das, was Marx über die Befreiung des Menschen nein über das Umwerfen der Verhältnisse usf. geschrieben hat, ähnlich viel mit der Wirklichkeit des Sozialismus zu tun, wie Jesu fromme Predigten etwa mit der Realität des mittelalterlichen Papsttums, der Inquisition, des Mönchesunwesens und der Hexenverbrennungen zu tun haben.

        Warum soll man jedoch auf die reine Theorie ausweichen müssen? Reicht es nicht zu sehen, wie es nun mal in der Praxis aussah und aussehen musste?, und just in dieser Praxis waren die Hierarchien unüberwindbarer denn je.

        P.S.
        Welche Arbeiter, nein, welcher Büroangestellte (es gibt kaum Arbeiter mehr) würde für den Gedeih seines Büros verantwortlichsein sein, gerade finanziell?
        Kein Einziger will das.

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      • aurorula a. schreibt:

        @ Dante:
        In der Praxis wollten die Sozialisten, und die Kommunisten auch, immer den Neuen Menschen schaffen. Das wollte Stalin, das wollte Mao, das wollte Pol Pot, das wollte die DDR, das wollte Che Guevara, das wollte …
        Das ist ein integraler Bestandteil des [zitiert] real exitstierenden Sozialismus [/zitat] – und was mit den nicht neuen, den alten Menschen passiert ist die Wurzel fast aller seiner Grausamkeit.
        Falls es in der Praxis (nicht der Theorie) ein einziges Beispiel eines sozialistischen Staats gibt wo nicht nur niemand zum „Neuen Menschen“ erzogen werden soll(te), sondern sogar explizit Nicht-Sozialisten als gleichwertig akzeptiert; dann nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil. Es wird sich aber keins finden.

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      • Aristobulus schreibt:

        Yep, yep und nochmal yep.
        Das sozialistische Experiment ist ausnahmslos furchtbar schiefgegangen, im Kleinen wie im Großen, und man findet kein einziges Gegenbeispiel, das die Theorie verifiziert hätte.

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      • mike hammer schreibt:

        # Dante
        Karl Murx war ein kompletter vollidiot,
        er hat nie einen laden geführt, eine leitende
        stellung ausgefüllt, menschen geführt, er konnte
        nicht mal seinen lebensunterhalt bestreiten
        und währ ohne Engels(Satans) vater
        an hunger verreckt, was vielen
        millionen menschen das
        leben gerettet hätte.

        dem sozialismus fehlt die komponente mensch und
        wo immer er auf menschen stößt zieht er dinge
        an die an alles böse der wellt erinnern,
        an islamische toleranz und vergebung, an katolische autodafes,
        an hexenjagden usw, er ist eine religion des bösen
        die den menschen zum menschenfresser
        macht, nicht mal juden in den
        kibutzim konnten das
        verhindern. (kinder wurden von eltern getrennt und andere horrorexperimente.)
        es kommen immer böse an die spitze und sind zu allem bereit dort zu bleiben
        und die ideologie zur vergrößerung der macht zu nützen, nenne
        mir doch ein lebenswertes sozialistenland,
        alles höllenlöcher!

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Dante: „Die bevorstehende Revolution würde nicht deshalb kommen, weil eine Elite von Menschheitsbeglückern die Menschheit zur Höhe einer gerechten Gesellschaft führen würde, sondern weil der Kapitalismus eines Tages so viel Elend produzieren würde, dass den Massen einfach nichts anderes mehr übrig bleiben würde als sich zu erheben …“

        Eine Aussage, die Marxens Idiotie noch zusätzlich bestätigt.

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      • mike hammer schreibt:

        worauf basiert der führungsanspruch der sozialistischen partei?
        auf einen machtkampf aus dem dann der stärkste führt und
        dem machterhalt willen alle vorherigen gegner ausradiert.
        der führer besetzt die schlüsselpositionen mit seinen
        leuten, denen er aber misstraut und diese tun
        das selbe mit ihren untergebenen, ein
        verlust der position ist damit wie
        der tod anzusehen denn der
        absturz ist gnadenlos. eine furcht greift an alle hälse, den des
        führers der den umsturz fürchtet, da ihn ja nichts legitimiert
        ausser seine stärke und die erhält man nur mit furcht
        die dann dazu führt das leute andere verraten,
        was zu einer denunziantenkultur führt
        und zu einer kultur der korruption,
        da nichts mehr funktioniert der kreativen beraubt und mit aparatschiks besetzt.

        es wurd oft probiert, auf allen kontinenten und es ist immer böse ausgegangen.

        auch die frühen siedler in N-Amerika, die mit der Maiflowre ankamen wollten
        egalitär leben und alles kolektivistisch bewirtschaften, was erst mit dem
        hungertod eines bedeutenden teils der siedler eingestellt und
        zugunsten der privaten bewirtschaftung aufgegeben
        wurde.

        sozialismus generiert gerade das üblste des menschen hervor und ist zutiefst böse.

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      • Aristobulus schreibt:

        Yep.
        – Nochmal zu Dantes Feststellung, dass Marx den Fortgang der Geschichte als Abfolge von Stufen vorhergesagt hat: Marx war besessen von der mechanistischen Vorstellung, dass Geschichte nicht durch Entscheidungen Einzelner bestimmt wird, sondern dass sie ein zwingendes Geschehen sei. Diese völlig unfruchtbare Haltung nannte Marx „historischer Materialismus“, sie nennt sich auch Historizismus. Laut Marxn handelt kein Einzelner, sondern das Sein bestimmt das Bewusstsein.
        Das Sein… wer soll der sein?
        Also das Sein, und wie macht’s das: Indem laut Hegel der Weltgeist an seiner Selbstverwirklichung arbeitet. Dochdoch!
        Weia, die allerarmseligste, verblasenste, abgehobenste, ja unfreieste aller pseudomystischen, jedoch als ‚wissenschaftlich‘ selbstgelobten Utopien ist das😀

        Karl Popper nennt diese ideologisch gelähmte und durch Dogmen herbeigeschriebene Parawissenschaft in seinem gleichnamigen Buch „das Elend des Historizismus“.
        Köpfe, die sich zu ausgiebig mit dem hegelschen Weltgeist beschäftigen, werden zu Heideggeristen und zu Dienern der zufälligen Macht, und wenn sie dem marxschen Schritt zum vorgegebenen Ablauf allen Seins hin zur Erlösung folgen, enden sie als Apparatschiks oder als Berufsrevoluzzer.

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      • aurorula a. schreibt:

        Das Elend des Historizismus habe ich nicht gelesen, wohl aber habe ich an der einen oder anderen Stelle in „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“ hereingelesen. Sowohl im Text als auch im Footnote Fever (was der größere Teil ist) schimpft Karl Popper auch dort wie ein Rohrspatz auf Historizismus und methodischen Idealismus (besser bekannt als philosophischer Realismus, von Popper aber umbenannt weil er mit der Realität so garnichts zu tun hat).

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      • mike hammer schreibt:

        Sozialismus ist wie der eine Ring!

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  9. mike hammer schreibt:

    # Dante

    Die KPDPUTIN erklärt das Russland kein Krankenhaus bombardiert hat und
    sollte es Russland gewesen sein, man keine Zivilisten
    bombardiert, was klar macht daß
    die Toten Terroristen sind.
    Ob Kind oder nicht,
    ein Terrorist.

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    • Aristobulus schreibt:

      Offensichtlich sind die KPDPutinisten Extremhumanisten.

      Gefällt 1 Person

    • Dante schreibt:

      Die Denke erinnert mich an eine Episode aus dem Film Air America:

      „Wenn da einer läuft, ist das ein Vietcong.“ – ratatatatat
      „Aber die sind doch gestanden.“
      „Dann war das eben ein disziplinierter Vietcong. Krieg ist die Hölle, HAHAHAHAHA.“

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      • mike hammer schreibt:

        Ist ein toller Film, nun will ich euch mal mit russischer kreativität entschädigen.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        SUV trifft es nicht ganz, versuch das mal mit so einem Hausfrauenpanzer… Recht Geländegängig, könnte die Basis für ein geeignetes Imkerauto abgeben.

        Aber die Reifen auf der Asphaltstraße vielleicht doch ein bisschen laut…?

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      • mike hammer schreibt:

        @ Clas Lehmann

        Asphaltstrassen?
        Das ist tiefstes Russland,
        da gibts eine jahreszeit in der
        gegend die nennt sich
        Rasputiza ( Stassenzerstöhrung )
        Wehrmachssoldaten der
        Ostfront könnten dir
        ein lied von singen.
        Die brauchen anderes
        gerät als die Deutsche Hausfrau
        für die das befahren des
        feldwegs zum
        pferdestall der tochter
        ein Outdoor/Survival erlebnis ist.😀

        Gefällt 1 Person

      • Clas Lehmann schreibt:

        Ja, da war ein Bezug drin, zu einem Faden im Imkerforum, wo es um das geeignete Auto für die Imkerei ging… dort hatte jemand eben das Laufgeräusch von geländetauglichen Reifen auf Asphalt benörgelt.

        Mein Vater sprach von der Großen Erweichung, die er dort in Russland erlebt hatte…

        Gefällt mir

      • mike hammer schreibt:

        # Clans Lehmann

        ich helfe zur zeit einem imker hier, habe sogar zwei „eigene“ völker,
        aber ich habe wenig ahnung, ich weis nur wer ihm das abkauft und
        mein jeep ist größer als seine suzuki, ich komme hier mit dem
        hänger überall rein und besondere reifen brauch
        man da nicht, hier ist es trocken
        und steinig.

        er schimpft schon, ist ja kein bier sagt er, das kann man nicht brauen.
        durch ihn habe ich tolle orte in israel entdeckt…
        ich hätte lernen sollen meet zu machen,
        das kennt hier kaum einer.

        imker sind interessante menschen

        Gefällt 2 Personen

      • Aristobulus schreibt:

        Met muss man vor dem Trinken zwei Jahre in der verkorkten Flasche lagern, sonst schmeckt er nach frischen Autoreifen😉
        À propos, die vier Riesenautoreifen mit kleinem Sherp drüber sind was Nettes.

        Gefällt 1 Person

      • Clas Lehmann schreibt:

        Lernen kannst Du es so vielleicht nicht, aber ausprobieren: http://www.honigweinkeller.de/Met/met96.html

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      • mike hammer schreibt:

        Habe das Met angesetzt, bin gespannt….

        Gefällt 2 Personen

      • mike hammer schreibt:

        # Aristobulus
        danke, es wird dauern, ich trink nichts was noch gährt, das spare ich mir,
        so in paar wochen, wenn nichts mehr blubbert.
        ich habe aber schon ersten
        eigenen wein.😉

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Mike, statt Apfelsaft geht auch Sauerkirschensaft gut, dann wird es ein Roter. Der Saft am besten frisch; hier kann man den mitunter günstig an Plantagen mit Selberpflück-und-dort-Entsteinmaschine kriegen… Der sammelt sich an der Maschine, und hast Du die Bienen, hast Du den möglichen Draht zum Plantaginisten…

        Brauchst Du noch eine Höhle zum Keltern, und vielleicht, um Dich dahin zurückzuziehen, so ab und zu… Vielleicht auch eine sinnige Umnutzung für eroberte und stillgelegte Terrortunnels: Gen Gaza mit Schweinefett abdichten (oder dranschreiben, Du habest das getan)

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      • Dante schreibt:

        Besser wäre es, die aktiven Terrortunnel respektive deren Ausgänge in Israel zu finden und mit großen Mengen Schweineblut zu fluten. Oder einer Mischung aus diesem und Hochprozentigem, nicht etwa „deutsche Trinkstärke“ (40%), sondern in russischer (in Oimjakon trinkt man bis zu 96%igen), in der Hoffnung, dass der Alkoholdampf den Sauerstoff verdrängt und jeder, der sich unterfängt, in böser Absicht nach Israel zu gelangen, dort besoffen werde, umkippe und in Alkoholischem und Schweinernem ertrinke.

        Gefällt 2 Personen

      • mike hammer schreibt:

        # Clas Lehmann

        Äh Kirschen sind in Israel erst seit wenigen Jahren kultivierbar, ich müsste
        schauen ob meine „Siedler“ so was beschaffen können, ist eine
        warme trockene gegend hier, ich glaube die
        haben affenbrotbäume
        kultiviert hier, es wachsen palmen, ich habe mangos im garten und
        kaktusfeigen sind allerweltsfrüchte wenn du wandern gehst, nicht äpfel.😉

        Gefällt 1 Person

      • Clas Lehmann schreibt:

        Ja, aber in Südfrankreich habe ich auch Kirschanbau gesehen, und das ist, von hier aus gesehen, auch warm und trocken… sicher nicht ganz so, wie Israel, aber Kirschen, an denen die Herkunft Türkei steht, kann man hier auch kaufen… Die ist zwar deutlich länger und breiter und geht in den Bergen auch höher rauf…

        Kurz und klein: ich dachte, womöglich nützt Dir der Hinweis.

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      • mike hammer schreibt:

        # Clas Lehmann

        ich weis nur das kirschen hier nicht kultiviert wurden, war etwas besonderes,
        bis vor 10 jahren so in etwa. wie ich israelis kenne hast du in 10 jahren sicher
        israelische kirschensorten weinachten im sonderangebot aus indien oder so.

        höhlen und gasa sind etwas merkwürdiges.

        in israel spricht man hölle -azasel- und gasa als -aza- aus, azasel ist der gott von aza.
        von wo aus gasianer höhlen nach israel buddeln um israelis zum azasel zu schicken und
        von der IDF zum azazel geschickt werden.

        ich hätte eine höle unter das schufa-krankenhaus (Hamas Hauptquartier) gebuddelt
        und beim nächsten waffengang, der sicher vor den US -Presidentenwal kommt,
        das ganze ding gesprengt.

        auf fragen hätte ich dann mit up’s geantwortet.

        danke für den hinweis, ich probiers mal mit allen natursäften die ich bekomme.

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      • mike hammer schreibt:

        # Dante

        nurmales schweinefett als füllung für die geschosse tuts als HARAM-BUUUM auch.😉

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  10. schum74 schreibt:

    Aurore, von Karl Popper gibt es eine tolle Autobiographie: Ausgangspunkte – Meine intellektuelle Entwicklung, Hoffmann und Campe 1979.
    Eine Passage hat mich wie ein Blitz getroffen. Dass man nicht selbst darauf kommt…
    Hier der kurze Text:

    Für zwei oder drei Monate [im Nachkriegsjahr 1919, mit 16 Jahren] betrachtete ich mich als Kommunist. Die Ernüchterung sollte bald kommen. (…)

    Mit siebzehn Jahren war ich Anti-Marxist. Ich begriff den dogmatischen Charakter des Marxismus und seine unglaubliche intellektuelle Anmaßung. Es war furchtbar, sich ein Wissen anzumaßen, das es geradezu zur Pflicht machte, das Leben eines anderen Menschen aufgrund eines unkritisch angenommenen Dogmas – einer „Ideologie“ – in Gefahr zu bringen; oder für einen Traum, der möglicherweise nie verwirklicht werden konnte. Man kann und darf wohl sein eigenes Leben für eine solche Sache riskieren, aber nie das Leben eines anderen. Es aufgrund einer Ideologie zu tun, war unverantwortlich, besonders für einen Intellektuellen, der ein Buch lesen und darüber nachdenken konnte. Es war überaus deprimierend und erschütternd, in eine solche Falle geraten zu sein. (S. 42)

    Zitat Ende. (Kursivschrift im Original)

    Für Angela Merkel, die es für selbstverständlich hält, Gesundheit und Leben von 80 Millionen aufgrund einer Ideologie oder eines Spleens zu riskieren.

    Gefällt 2 Personen

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