Michel Houellebecq über Israel

Tapfer im Nirgendwo

Der französische Schriftsteller Michel Houellebecq hat dem Magazin Le Point ein Interview gegeben und dabei über Israel gesprochen.

Tapfer im Nirgendwo übersetzt die drei besten Stellen:

„Israel ist moralischer als die Palästinenser. Am Anfang war ich noch neutral, aber die palästinensischen Selbstmordanschläge haben mich erschüttert. Im Gegensatz zu den Israelis, die vorher erklärte Ziele angreifen, sind die palästinensischen Angriffe blind und daher viel weniger moralisch. Der Zweck heiligt nicht die Mittel und deshalb haben die Palästinenser in meinen Augen Legitimität verloren.“

„Welcher Zusammenhang besteht eigentich zwischen den Muslimen in Frankreich und den Palästinensern? Warum zucken die Muslime in Frankreich nicht mal mit der Augenbraue oder weinen über all das, was mit ihren Brüdern in Afrika und Asien geschieht und vergießen ausschließlich Tränen über ihre palästinensischen Brüder? Es ist die Schuld der radikalen Linken in Frankreich, die gegen Israel ist und Verbindungen zum Islam hegt.“

„Die extreme Linke in Frankreich hat…

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37 Antworten zu Michel Houellebecq über Israel

  1. schum74 schreibt:

    Danke an Gerd Buurmann für den Hinweis auf das Houellebecq-Interview.

    „Israel ist moralischer als die Palästinenser.“

    Der Satz geht nicht. Das ist Unfug. Wie: Die Amis sind moralischer als die Saudis; oder: Die Briten waren moralischer als die Nazis. Nicht beide Seiten sind moralisch, wobei die eine es mehr wäre als die andere.
    Anders als Recht kennt Moral keine Grauzone. Man handelt moralisch oder nicht. Die Palästinenser nun mal –
    Soll man sich trotzdem freuen, dass Houellebecq Israel verteidigt? Ich freue mich. Umso mehr, als seine Stimme zählt.

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    • Bachatero schreibt:

      Ich glaube, ihm ist gerade eingefallen, dass Du recht hast, jedenfalls guckt er so.

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      • Aristobulus schreibt:

        Etwa so wie auf dem Foto hab ich ihn einst bei einer Lesung erlebt, verbraucht, fahrig, sehr seltsam und gezeichnet von irgendwas wohl Selbstinduziertem.
        Neuerdings sieht er bedeutend weniger zombiehaft aus, nicht? Möglich, dass es ihm besser geht, seit er sein neues Generalthema gefunden hat (islamischer Terror in Afghanistan erst, dann das Kriechen des Islams durch Europa).

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    • Clas Lehmann schreibt:

      Aber ist Moral wirklich digital und nicht vergleichbar? Bei Beurteilung einer Tat oder Unterlassung: Kann sein. Obwohl ich auch da ordinale Unterschiede im Gewicht zu bemerken meine…

      Bei Beurteilung eines Menschen insgesamt könnte es ein mehr oder weniger durchaus geben, scheint mir. Wenn das zutrifft, muss es das bei einer Gruppierung von Menschen ebenfalls so sein.

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      • schum74 schreibt:

        Können wir uns darauf einigen, dass es im Moralischen zwar keine Abstufung gibt – eine Tat ist gut oder böse –, dass aber die Einzelnen nicht gleich oft moralisch handeln. Der eine macht mehr mizwes als der andere. Der Talmud schlägt übrigens vor, die Menschen nach der Mehrheit ihrer Taten (Row ha-Maassim) zu beurteilen. Eine realistische Einstellung, nicht? Wer ist schon durchweg gut? Oder durchweg böse? Aber überwiegend gut oder böse, das ja.
        Und richtig: gilt auch für Gruppen.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Hmmh, und weder gut noch böse sind steigerungsfähig? Mathematisch also 1 oder -1? Es kann nur ein Zahlenverhältnis der guten und bösen Taten gebildet und verglichen werden? Dividiert durch die Anzahl der Taten, kann also schlimmstenfalls annähernd -1 rauskommen und 1 ist auch höchstens asymptotisch anstrebbar?

        Geht schon, und vielleicht ist das Verlangen nach größeren Zahlenwerten da nicht frei von Hybris…

        Und was ist mit dem gegliederten Rattenschwanz übler Taten, der ja auch noch nicht abschließend gewürdigt wurde?

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      • schum74 schreibt:

        Moralisch neutral fällt außer des Moralbereichs, nicht? Z. B. die Entscheidung, einen Kommentar zu schreiben oder sein zu lassen.
        Meine Schuld, wenn ich mich so bescheuert ausdrücke.
        Den Kommentar hätte ich wirklich besser sein lassen. Böse nicht, aber dämlich. In diesem Bereich noch schlimmer.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Das tut mir nun leid, dass Du dich da so in eine Selbstbeschimpfung gedrängelt fühlst. Das wollte ich nicht. Es brummelte nur in mir der Gedanke, dass es schon unterschiedliche Bösigkeiten geben könnte und vielleicht auch, aber da weiß ich eben wenig, die eine Mitzwe sich im Gewicht von einer anderen unterscheiden könnte. Irgendwo las ich mal secondairement, es gebe deren eine genaue Zahl, ich erinnere etwas in den Sechshundertern…?

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      • Aristobulus schreibt:

        … also ich mag Schums Kommentar🙂 , zumal er von Mitzwojss handelt.
        Sag ich mal so zum späten Mittwochabend: Nichts, das von Mitzwojss handelt, kann schlecht oder unnötig gehandelt sein.

        Und Clas, bei der Auflistung der 613 Ver- und Gebote hat man definiert, dass keine Mitzwe mehr Wert sei als eine andere. So hat jeder seine Chance – und man vermeidet anderenfalls wohl uferlose und wohl ungerechte Debatten, ob einer, der als Zaddik gehandelt hat, mehr oder weniger zaddiksch gehandelt hat als ein Anderer.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Also könnte man das unterschiedliche Gewicht argumentieren, aber verlässt damit die Definition, die pragmatischerweise eben jeweils nur einen Wert für die Tat zulässt.und sollte dann den Begriff Mitzwe also vermeiden?

        Und man gelangt zwar zu größeren Zahlen, die man besser unterscheiden könnte; da aber die Unterscheidung schon auf Nominalniveau den Menschen offenbar stark herausfordert und die abschließende Bewertung eh nicht seine Aufgabe ist und man die erhaltenen Werte im Bedarfsfall aus Deutlichkeitsgründen auf eine gestrecktere Skala abbilden könnte, zeigt die Argumentation dann einen gewissen Zug ins Kaiserbärtliche…

        Ist das so richtig?

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      • schum74 schreibt:

        Es muss, verdammt, möglich sein, zweierlei theoretisch in den Griff zu kriegen:
        1. dass es zwischen Leuten, die ihre unschuldigen Nachbarn ebenso leicht abmessern wie du dein Brötchen aufschneidest, und solchen, die verletzte Feinde kostenlos in ihren Krankenhäusern behandeln, einen qualitativen Unterschied gibt;
        2. dass es natürlich auch im Bösen quantitative Unterschiede gibt (Rücknahme der obigen Aussage). Es gibt auch Minus-Grade. Es ist nicht egal, ob ich Passanten beraube oder niedersteche; und wenn ich schon raube, ob ein Mal oder 10 Mal. Vielleich hat sich der eine oder andere DDR-Bürger damals gesagt: Jetzt, da ich schon Einen an die Stasi verraten habe, kann ich ebenso gut, eine ganze Gruppe Republikfluchtwilliger auffliegen lassen. Ist eh wurscht. Bin sowieso im Minusbereich. Verbrechen aus Verzweiflung über sich selbst, das gibt es. „Sei kein Bösewicht in deinen eigenen Augen“, warnt R. Schimon ben Netanel in den Pirke Awot.

        Jetzt nochmal zu Houellebecqs Aussage: „Israel ist moralischer als die Palästinenser“.
        Das würde bedeuten, dass es zwischen Israelis und Fantastinensern lediglich graduelle Unterschiede gebe. Die Einen stehen im Plus-Bereich, die Anderen im Minus-Bereich, aber auf einer Skala.

        Die Aussage widerspricht aber dem verbreiteten Empfinden, dass es in punkto Anstand Unvergleichbares gibt: Dr. Schweitzer und Dr. Mengele; Jesus und Mohämme; Mordechai und Haman.
        Hier geht es nicht um Grade, um Relationen, sondern um absolute Werte, nicht?
        Wie drückt man das am Besten aus?

        Und ja: Ist es nicht realistisch, Leute danach zu beurteilen, wie oft sie sich etwa großzügig, oder selbstbeherrscht, oder gerecht gezeigt haben, und wie oft nicht? Ist es egal, was bei Einem überwiegt?

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      • Aristobulus schreibt:

        … das Böse, und wie es jemand, der Böses getan hat, schafft, es zu sühnen: Indem er ehrlich ist; und indem er bereut.

        Eichmann war weder ehrlich, als er vor Gericht stundenlang schwätzte, er sei nur ein ausführendes Organ gewesen, und er hat nichts bereut, sondern hat diese Pflicht auf Andere geschoben.
        Samir Kuntar war ehrlich, indem er deutlich erklärt hat, dass er die jüdische Famile gern massakriert hat und es jederzeit wiederholen würde; und er blieb allzeit fern jeder Reue: Immerhin ein ehrliches Monster, rein auf der Ebene von Morden und Getötetwerden.
        Albert Speer war auf eine verschlichene Weise ehrlich, indem er einen kleinen Teil zugab und einen riesigen Teil verschwieg, und er hat nichts bereut, indem er 1966 mit seinen durch und durch verlogenen Memoiren zum reichen und berühmten Immernoch-Herrenmensch wurde. (Er hätte immerhin als gefeierter Schlipsherr mal diesen peinlichen heidelbergischen Akzent verlernen können, mais non, nicht mal das. Er blieb, wie er war.)

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      • mike hammer schreibt:

        ihr redet aber verdammt viel von den westlichen totes meer arabern,
        warum ihr nicht aufhört zu palestinisieren und natürlich kann einer
        moralischer sein als ein anderer. das einer aus moralischen gründen
        keinen ermordet ist nett, das ein anderer viele menschen rettet ist nettiger.

        und

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Leute, die ihre unschuldigen Nachbarn abmessern, definieren die zunächst und immer schon zu bösen Feinden um, und sich selber zu deren Feind und Opfer. Das ist zwar mehrfach gelogen, aber sie glauben sich’s ganz schön und behaupten es umso eindringlicher.

        Dann haben sie ein Buch, und da steht es auch, und das Buch ist heilig und Offenbarung und kann und darf inhaltlich nicht gedeutelt werden. Eigentlich nicht einmal verstanden, nur befolgt. Es steht da auch, es geschehe nichts auf der Welt ohne den ausdrücklichen Willen dessen, dessen Worte im Buche stehen. Verantwortung und Gut und Böse gibt es also gar nicht. Daher glaube ich, die Verzweiflung über sich selber kann nicht das Motiv sein… Die setzt ein Konzept von Recht und Unrecht jenseits der Scharia voraus.

        Dann haben sie Medien und Schulen, die sie schon als Kinder dazu verhetzen, Eltern, die in Kindern Mittel zum Zweck sehen…

        Dann gibt es da ein, hm, soziales im weitesten Sinne, Umfeld, das solche Taten liked und die Folgen, die sie an sich haben könnten, von den Tätern abwendet

        Konstruktiv aber baut da ja eins auf das andere auf, und jedes ist schon mal einzeln böse.

        Es kumuliert dann aber zu etwas, das mir mehr zu sein scheint, als die Summe der Einzelübel. Gibt es da auch einen Punkt, wo Quantität in Qualität umschlägt?

        Ich muss jetzt erstmal los, werde weiter drauf herumdenken.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Mike, Du hast schon auch recht, da zu stören…

        Andererseits ist die Welt voller Leute, die genau diesen Unterschied, auf dem wir da gerade herumkauen, überhaupt nicht im geringsten begreifen, sondern von Äquidistanz klügeln und davon dass man das alles ja gar nicht beurteilen könnte.

        Sicher muss man die nicht alle überzeugen, aber bei manchen steht es doch dafür, für den Versuch zumindest Klarheit zur Hand zu haben.

        Also, bitte, lass uns trotzdem… wir tun’s ja nicht, um da irgendwas zu rechtfertigen.

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      • mike hammer schreibt:

        # Clsa

        ich will nur keine FISCHereien hier.😀
        lese gespannt mit. ist klasse.

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      • schum74 schreibt:

        … oder die Dinge sind ausnahmsweise einfacher als sie scheinen und man vergeudet Zeit, die man besser mit *** (selbst eintragen) füllen sollte.
        Vielleich gibt es doch nur eine Moralskala und graduelle Unterschiede; wobei das Empfinden, dass die Israelis und die Fantastinenser oder Dr. Schweitzer/Dr. Mengele auf unterschiedlichen Planeten leben, dass also Weiß/Schwarz und eben nicht Grau/Grau aufeinanderstoßen, daher rührt, dass Erstere auf der Skala ganz oben im Plusbereich und Zweitere ganz tief im Minusbereich rangieren.
        Was die Möglichkeit zu Reue und Umkehr/Buße erklärt. (Danke, Aristobulus!). Planeten kann man nicht wechseln; wohl aber – taps-taps ‒ auf eine Leiter klettern.

        Kommt jetzt nicht mit den Planeten, die man doch etc. Apropos Weltraumforschung: Habt Ihr das mitgekriegt? “NASA bans the word ‚Jesus’” (Fox News, 08.02.2016)

        The name of Jesus is not welcome in the Johnson Space Center newsletter, according to a complaint filed on behalf of a group of Christians who work for NASA.

        The JSC Praise & Worship Club was directed by NASA attorneys to refrain from using the name ‘Jesus’ in club announcements that appeared in a Space Center newsletter.

        “It was shocking to all of us and very frustrating,” NASA engineer Sophia Smith told me. “NASA has a long history of respecting religious speech. Why wouldn’t they allow us to put the name Jesus in the announcement about our club?”

        http://www.foxnews.com/opinion/2016/02/08/nasa-bans-word-jesus.html

        Auf der Moralskala scheint Obama Mohämme näher zu sein als Jesus, nicht?

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      • Aristobulus schreibt:

        … wobei Fox am Ende des Artikels irgendwelche NASA-Küchenhelfer (wohl) behaupten lässt, dass Jesus the Almighty sei.
        Jeez!

        Ich schließe daraus nicht so sehr darauf, dass Obama via Nasa den Jesum verbieten lässt (wie Fox immer gerne meint, „War on Christmas!“), sondern mehr darauf, dass die NASA einfach nix zu tun hat. Weil Obama finanziell das Land ruiniert, und weil er sich nicht für den Weltraum interessiert, bloß für sich selbst.
        Wer also nix zu tun hat und im eigenen Saft schmort, der kommt auf komische Ideen, so oder so

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  2. mike hammer schreibt:

    Kanadische Indianer
    vom Stamm der Norway House Cree Nation
    bringt seine Jugendlichen nach Israel um sie zu inspirieren
    und zu zeigen das die Indigene Juden eine fortschrittliche Gesellschaft
    aufgebaut haben auf dem Land von dem sie vor 2000 jahren vertrieben wurden…
    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/208386#.VssTUPnhCM8

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    • caruso schreibt:

      Hallo, lieber Mike, diese Indianer haben unvergleichlich mehr Verstand als die meisten Araber und PalAraber. ich weiß sehr wohl, daß es unter denen auch viele mit Verstand gesegnet sind, nur kommen sie nicht zu Wort. Machen sie Mund auf, werden sie eingesperrt, gefoltert oder ermordet. Aber einige die im Ausland leben, sagen, wie es wirklich ist. Nur hört die „hochmoralische“ Westen nicht zu.
      Sei froh und paß auf auf Dich!
      lg
      caruso

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      • mike hammer schreibt:

        # caruso

        die indianer haben etwas tragisches erlebt, sie verdienen etwas sympatie.

        Araber haben den koran im kopf, da ist kein denken erwünscht.😉

        schau mal, ein 3000 jähre altes kleidungsstück aus einem jüdischen
        ort den man timna nennt.
        ist das kein talit?
        blau das 3000 jahre hält, das ist purpur, teuerer stoff
        und die mizwa des phetil tchelet (blauen fähden) im talit hat sich doch bis heute erhalten.

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      • Aristobulus schreibt:

        Ah!, unten waren zwei weiße Streifen, die einen blauen einfassten (drunter ein breiter blauer Streifen).
        Ach, die Kombination Blau-Weiß in Streifen, und noch immer hüllen wir uns manchmal in solche Mäntel. Nur der Stoff ist a bissele feiner geworden🙂

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      • mike hammer schreibt:

        # Aristobulus
        ich weis nicht was es ist aberich erkenne auch zwei gelbe und einen roten streifen.
        es wurden auch andere stoff teile entdeckt, seile und obstkerne,
        darunter weintrauben woraus israelische
        spezialisten nun die originale
        reebensorte zum
        leben erwecken wollen, davon gibt es bereits welche. auch datteln aus vor
        2000 jahren sprießen bereits, das mit dem talis wäre zu schön, aber
        andererseits farben die 3000 jahre halten sind etwas
        besonderes und purpur (in südlichen breiten hellblau) war sau teueres luxusgut
        meist nur einer oberschicht zugänglich und erlaubt.

        also sag ich mal talis, bevor palestinässer einen arafat kopflumpen daraus machen.

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      • Aristobulus schreibt:

        … gelblich und rötlich und bräunlich sind wahrscheinlich Varianten ungefärbter Wolle, ein geschickter Weber kann Dir einen feinen fastbunten Mantel draus machen, und wenn er blaue Streifen (aus dem Farbstoff der murex-murex) dazutut, wird es ein sehr feiner Mantel.
        Schade, unten dran müssten einfach Zisses hängen, blaue!, also endlich mal koschere.
        Unsere heutigen Tallissim sind ja nicht so koscher, wie sie wären, wenn wir noch wüssten, aus welchen Schnecken diese blaue Farbe stammt

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      • mike hammer schreibt:

        # Aristobulus
        weis man, gibts zu haben, muss mir eins zugelegen.
        irgendwo wurde dafür geworben hier, man hat die rezeptur.
        purpur trocknet aus in israel, er stinkt dann nicht und ist hellblau.
        (daraus entstand die redewendung stinkreich, war ja königlich.)

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      • Aristobulus schreibt:

        “…sky-blue” sagt der Rebbe Aryeh Kaplan.
        Welches Himmelblau?😀 , der Himmel über der Bronx, wo er geboren wurde, oder der Himmel über Brooklyn, wo er berühmt wurde, oder der Himmel über Salonica, woher seine Familie kam?, also himmelbau auf jeden Fall, aber der Himmel also wo und vor Allem wann da?, Abends?
        Wegen Salonica (bei den Rhomäern) hat er vielleicht tiefes Blau so gesehen wie einst Homer, für den Blau rötlich aussah.
        Also wissn’mer wieder siebenfach nix.😀

        Und die Murex-Trunculus (deren Blauverständnis wird’s entscheiden, denn es wird damals just diese Schneck‘ gewesen sein, es sei denn, sie hat es sich in den zweitausend Jahren anders überlegt und mag jetzt lieber Knallgrün) kommt in Tyros vor, woher sie die Phönizier nach Karthago mitgenommen haben, wo heut noch diese punischen Farbausquetschbecken erhalten sind.
        Tyros. Sehr gut.
        Aber das liegt im Libanon, und da herrscht die Hisbollah.
        Was könnten wir der Hisbollah anbieten, damit sie uns ein freundliches Schneckenpaar rausrückt?
        Und wenn die Jidn dann sagen, ojwej!, wir wollen den Schnexn nicht wehtun!, was dann?

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      • mike hammer schreibt:

        der Hisbolla?
        eine .223 remington vor n latz,
        mehr ist völlige verschwendung von geld und liebe.
        tyros, hach ja tyros hat einen strand….😀

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  3. mike hammer schreibt:

    ich sicher das mal, immer hilfreich beim diskutieren gegen palestinisten.

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  4. mike hammer schreibt:

    Huch eine Kolegin.

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  5. aurorula a. schreibt:

    Kürzestmeldung über eine Begebenheit an der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen:
    http://www.israelnationalnews.com/News/Flash.aspx/352835

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