Neuer alter Antisemitismus

Als Hitler seine Deutschen, die ihn zur Macht verholfen haben, auffordert, Geschäfte von Juden zu boykottieren, da ist es allen klar gewesen, dass es sich um einen antisemitischer Akt handelt. Selbst heute wird dies nicht bestritten. Im Nationalsozialismus waren die Antisemiten stolz darauf, Antisemiten zu sein. Sie nannten sich nicht verschämt „Judenkritiker“.

Heute boykottieren die Antisemiten nicht nur die wenigen jüdischen Geschäfte in Deutschland, sondern fordern Judenhasser weltweit auf, den gesamten Judenstaat Israel zu boykottieren. Sie nennen sich BDS, was für „Boykott, Desinvestition, Sanktion“ steht. Diese Judenhasser sind weniger bei den politisch Rechten, als mehr bei den politisch Linken zu finden. Die Sympathien für diese Bewegungen dringen bis in die Mitte der Gesellschaft vor. Noch trauen sich die bürgerlichen Parteien nicht, offen zum Boykott Israels aufzurufen.

Auszüge aus einem internen Papier einer Landes-CDU liegen vor, die mitten im Wahlkampf steht:

Bei den Aussagen des BDS handelt es sich nicht um Antisemitismus. Denn es geht nicht um individuelle Anfeindungen auf Grund der Religionszugehörigkeit, sondern um Kritik an staatlichem Handeln, das gegen Menschenrechtskonventionen verstößt.

Der Aufruf zum Boykott des Judenstaates, der in Sonntagsreden deutsche Staatsraison sein soll, wird also von der CDU akzeptiert, weil staatliches israelisches Handeln nach Meinung der CDU gegen Menschenrechtskonventionen verstößt. Außerdem richtet sich der Boykott nicht gegen einzelne Juden, sondern gegen die Gesamtheit aller Juden. Inklusive der Juden, die als selbsthassende Juden sich antizionistisch gebärden, um wie einst die Kapos als letzte im Ofen zu brennen.

Es ist leicht vorstellbar, dass auch in anderen demokratischen Parteien ähnliche Einstellungen vertreten werden. Artikel, die im Internet unter dem Deckmantel der „freien Meinungsäußerung“ ihren Judenhass verbreiten, brauchen nicht besonders erwähnt zu werden. Erstaunlich, oder auch nicht, ist, dass auch in jüdischen und judenfreundlichen Blogs Hetze gegen Israel toleriert wird.

Es gibt einige jüdische und israelische Organisationen, die sich gegen den staatlich tolerierten Volkshass wenden, doch bei weitem nicht genügend. Erfreulich ist die Unterstützung der Antifaschisten, die sich nicht scheuen, in der Öffentlichkeit den Antisemitismus laut und deutlich anzuprangern. Von den großen offiziellen christlichen Kirchen darf keine allzu große Hilfe erwartet werden, da sie Verpflichtungen haben, die eine offene Stellungnahme gegen Antisemitismus und Israelhass verbietet. Hierzu gehören auch hochgeehrte Organisationen, die christlich-jüdisch sind. Das Schweigen der Jüdischen Gemeinden und mancher Israelfreunde ist darauf zu führen, dass sie allzu sehr mit sich selbst beschäftigt sind, um ihren Pflichten nachzukommen.

Erschienen unter

https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/neuer-alter-antisemitismus-16854

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113 Antworten zu Neuer alter Antisemitismus

  1. Aristobulus schreibt:

    BDS, die lustvollste und blingeste geistige Selbstvergiftung seit der alten Forderung, dass unter den Holocaust endlich ein Schlussstrich gezogen werden müsse (so gefordert seit 1946), ist nichts weiter als Treitschkes Ausspruch in scheinneuem Gewand, „die Juden sind unser Unglück!“

    Womit leider auch jener CDU-Landesverband entschieden hat, lieber wegen der jüdischen Gefahr und wegen des drohenden Rückfalls der Israelis in Deutschüberwundenes unglücklich zu sein, anstatt die Dinge so zu sehen, wie sie sind.

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  2. Bachatero schreibt:

    Und ich war schon ganz entzückt von dieser blingen Wortschöpfung, aber die besten Sachen liefert ja meistens der blinge – pardon – blinde Zufall.

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    • Bachatero schreibt:

      Komischer Zufall, hier nennemer den Dong auch bling bling.

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      • Aristobulus schreibt:

        Lol. – Die CDU hat ja aktuell kein groß BlinBling undwohl nichtmal einen winzigen Bling, es sei denn, man findet den Guttenbergischen schwiegersohnschick, die Klöcknersche monroesch aufregend und den Herrn Bosbach einfach nur noch sexy.
        Das war zu Zeiten des Gerhard Schröders (warum deklininiert man nicht auch den Vornamen?, wär bling!) also zu dessen Zeiten verhielt es sich ungleich verblingter, denn der Geschröderte schleppte Armani über die Rabatten und röchelte stärkst nach teurem Davidoff.

        Sehr bling war auch des Schröders Empörung über das fremde Eindringen in ein souveränes Land.
        Nein, nich‘ syrische Massen jezze, die derzeit in Griechenland Grenzzäune abreißen und sich in Deutschland massenhaft verkrümeln, das hat Blingschröder nicht erleben müssen (er wär aus Protest gleich zu Gazprom geflüchtet), sondern er hat das Eindringen syrischer Terroristen ins souveräne Israel gemeint. Bling!
        …😦 Ach, hat er nicht?, nein, denn mit dem bösen Eindringen meinte er nicht die Syrer, die Zwecks Attentats in Israel eingedrungen waren, sondern er meinte die Reaktion der Israelis, die ganz schnell mit Flugzeugen in Syrien eindrangen, um das Ausbildungscamp zu zerstören, woher die Attentäter gekommen waren.
        Hätte Schröder mehr Bling gehabt, wenn er nicht die israelischen Verteidiger so BDSmäßig beschuldigt hätte? Haben ihm die putischen Gehaltmillionen jetzt genug Bling verschafft? Konnte oder mochte er BDS wegen des Blings a bissele was abgewinnen? Kann der Schröderhaftige sich in puncto Bling oder BDS mit der aktuellen CDU messen? Fragen über Fragen.

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      • Aristobulus schreibt:

        (Ich kam nur auf den Schröderigen wegen seines erstaunlich blingschen Dongs. Verzeih.)

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  3. unbesorgt schreibt:

    Unter dem Artikel hat sich bei F+F ja einiges an „Meinung“ versammelt, was ich nur in Schwarzweiss-Filmen zu hören hoffte.
    Guter Artikel, Nathan!

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  4. mike hammer schreibt:

    würde israel etwas mehr einsetzen als diese weltbekannten agente gäbs kein BDS.

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  5. mike hammer schreibt:

    Das ist alles nur KLASSISCHER JUDENHASS.

    Gruppen wie BDS sind politisch gewollt, protegiert, finanziert und indoktriniert.
    Wenn die Aussenpolitik und die Probleme der Welt auf Israel reduziert werden,
    kann die Wirtschaft ihre Beziehungen zum riesigen Arabisch/Islamischen Imperium
    aufrecht erhalten, troz aller barbarei die Araber verbreiten und mit einem
    massiven israel friedensgedöns der Politlärm Palestiniert
    man dem volk, „wir tun was!“


    and the EU pays

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  6. schum74 schreibt:

    In der Weimarer Republik nannten sich die politisch Linken zwar nicht selbst „Antisemiten“ aber sie zierten sich nicht, „Juden“ zu sagen, wenn sie Juden meinten. So auch die reizende, von Aristobulus in einem Erste-Sahne-Kommentar auf der Heine-Seite erwähnte Ruth Fischer. Das Pikante an der Sache: Genossin Fischer war Jüdin.

    Lässt Olaf Kistenmacher sie in seinem lesenswerten Essay „Klassenkämpfer wider Willen“ (Jungle World Nr. 28, 14.07. 2011) auftreten – Zitat:

    Auf einer KPD-Veranstaltung, zu der „besonders die völkischen Gegner“ eingeladen waren, hatte Fischer, Mitglied der Parteizentrale, des späteren Zentralkomitees, 1923 ihr Publikum mit den Worten zu gewinnen versucht: „Sie rufen auf gegen das Judenkapital, meine Herren? Wer gegen das Judenkapital aufruft, meine Herren, ist schon Klassenkämpfer, auch wenn er es nicht weiß. Sie sind gegen das Judenkapital und wollen die Börsenjobber niederkämpfen. Recht so. Tretet die Judenkapitalisten nieder, hängt sie an die Laterne, zertrampelt sie. Aber meine Herren, wie stehen Sie zu den Großkapitalisten, den Stinnes, Klöckner…?“ (5)

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    • Aristobulus schreibt:

      Die Fischersche wollte glattweg die hundsallgemeine antikapitalistische Querfront zwischen kommunistischen und pränazistischen Kadern😈 , indem sie (vielleicht zum Schein?) zum Massakrieren des ähm Judenkapitals aufrief.
      Oder nicht zum Schein…
      Nu, einer oder mehr im Publikum wird sie wohl wörtlich genommen haben, nicht?, wird ihre vielleicht falsche Fährte nicht verstanden haben (ihren angedeuteten Gegensatz zwischen vielleicht weniger entsetzlichen Judenkapitalisten und vielleicht dann doch allerentsetzlichsten Großkapitalisten, den sie leider nicht erklärt hat).
      So wird’s, wenn man Antikapitalismus und ausgedachten Klassenhass schürt, ohne was genauer zu erklären. Dann kommt wieder jemand und schlachtet keinen Stinnes und keinen Göring und keine I.G.Farben, aber die Jidn werden geschlachtet, ob sie nun ’ne Buchhandlung und ’ne Schneiderei besitzen oder keine.

      – Danke für Deinen Verweis auf Ruth Fischer, ma chère. Aber die hatte ich nirgends erwähnt🙂 (hatte die Emma Goldman erwähnt, die Ähnliches wie die Fischer vertrat, nur viel primitiver).

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      • schum74 schreibt:

        Ergänzend dazu die behaltenswerten Worte der Querfrontistin Ulrike Meinhof (Prozessbericht von Winters in der FAZ vom 15.12.1972) – Zitat:

        Am 14.12.1972 erklärt Ulrike Meinhof zu den Juden, die in Auschwitz ermordet worden sind: „Dort …wurden die Juden als das ermordet, was man sie ausgab – als Geldjuden. Der Antisemitismus war seinem Wesen nach antikapitalistisch. Mit der Ermordung von sechs Millionen Juden wurde die Sehnsucht der Deutschen nach Freiheit und Geld und Ausbeutung selbst mit ermordet. Ohne daß wir das deutsche Volk vom Faschismus freisprechen – denn die Leute haben ja wirklich nicht gewußt, was in den Konzentrationslagern vor sich ging – können wir es nicht für unseren revolutionären Kampf mobilisieren.“

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      • schum74 schreibt:

        Es muss wohl heißen: „… nach Freiheit von Geld und Ausbeutung“

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      • Aristobulus schreibt:

        Weia – Ulrike Meinhofs komplette Freiheit von, wie soll ich sagen?, von Seele oder von irgendwas, das einen innendrin halbwegs über Freddy Kruegern erhebt?
        – Dialektisch (diese verbogen strategische Weise zu lügen nur um der Taktik Willen, weswegn jemand, der das so macht, eben Dialektik beteibt), also dialektisch behauptet sie, dass in Auschwitz in der Tat a) in Gesamtheit Geldjuden b) wohl zu Recht ermordet worden seien, -> weil die Deutschen vom ‚Faschismus‘ freizusprechen seien, -> damit sie in den revolutionären Kampf integriert werden können.
        Auch ’ne Art von Antifaschismus, das: Auschwitz mal eben in zwei Sätzen als nachträglich notwendige Maßnahme zu deklarieren*, -> damit der Schein der Ehrenhaftigkeit des ‚revolutionären Kampfs‘ gewahrt bleibt.

        .

        * dieses Deklarieren ist auch so eine verdammt schleimige Vokabel aus dem verdammt schleimigen ‚linken Diskurs‘, nicht?, weil in eben diesem laufend irgendwas als was Anderes deklariert wird, indem jeder, der da jedoch nichts oder was Anderes zu deklarieren hat, als Abweichler deklariert wird.
        Demaskieren ist auch so ein Ausdruck von da her-. Warum benutzt man ihn im ‚linken Diskurs‘ mit Vorliebe: Damit einem selber bloß keiner die Maske runterreißt, weswegen man laufend woanders Masken erfindet, um jene, die man zu Abweichlern deklariert hat, mit dem Herunterreißen selbiger zu demaskieren.

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      • mike hammer schreibt:

        da hülft nur notschlachten!

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      • Aristobulus schreibt:

        aber gaaanz schnell.

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      • Hessenhenker schreibt:

        War heute wieder mal lehrreich hier.

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  7. schum74 schreibt:

    Und Aufrufe zum Hass auf den Judenstaat in spe gab es schon damals satt. Von der ehrwürdigen KPD nämlich, die darin den Nationalsozialisten vorgriff. Die Nachkriegs-Linken und -Rechten machen nur da weiter, wo KPD und NSDAP aufgehört haben. Heißt es nicht: Der Mensch gewöhnt sich an alles? Warum nicht auch an Judenhass? Jetzt aus der CDU?

    Wieder aus Kistenmachers exzellentem Essay – Zitat:

    (…) Aber bereits 1932 erklärte das ZK in seinem Papier „Kommunismus und Judenfrage“: Die „Kommunisten bekämpfen den Zionismus genau so wie den deutschen Faschismus“ (37). Die Ablehnung des Zionismus ging auf eine längere Tradition zurück. Der erste Artikel der Roten Fahne über den Zionismus trug die Überschrift: „Zionismus – Kettenhund des Imperialismus“ (38). Während die Dritte Internationale „nationalen Befreiungsbewegungen“ in der Dritten Welt ein revolutionäres Potential zusprach, galt der Zionismus als reaktionär und bürgerlich. Die Kibbuzbewegung in Palästina fand in der Roten Fahne keine Erwähnung. Sogar die Kommunistische Partei Palästinas, von jüdischen Mitgliedern gegründet und geprägt, galt Ende der zwanziger Jahre nicht als revolutionäre Partei.

    Ihren Höhepunkt erreichte diese Nahost-Berichterstattung im Spätsommer 1929. Damals kam es im britischen Mandatsgebiet Palästina zu pogromartigen Ausschreitungen, die länger als zwei Wochen andauerten und in deren Verlauf mehr als 100 Jüdinnen und Juden ermordet wurden. Was in Palästina geschah, war der Komintern bekannt. Joseph Berger, Vorsitzender der KP Palästinas, beschrieb in der Internationalen Presse-Korrespondenz das Ausmaß der Gewalt eindrücklich. Die „unter finster-klerikaler, feudaler und bürgerlicher Führung stehenden fanatischen Massen mohammedanischer Bauern überfielen sengend und mordend vor allem die unbewehrten armen jüdischen Siedlungen, jüdische Synagogen und Schulen, wo furchtbare Blutbäder angerichtet wurden. In der Talmudschule von Hebron wurden 60 jüdische Schüler – auch Kinder – getötet und verstümmelt. In der Kolonie Moza wurde eine jüdische Familie samt Frau und Kind abgeschlachtet.“ (39)

    Darüber fand sich in der Tageszeitung der KPD kein Wort. Vielmehr begrüßte die Rote Fahne die Gewalt als Auftakt einer antiimperialistischen Aufstandsbewegung. Auf der Titelseite erschien am 28. August 1929 der Beitrag „Der Araberaufstand wächst!“, in dem es heißt: „Besonders charakteristisch für die Entwicklung dieser Bewegung ist, dass die Angriffe der Araber nicht auf die jüdische Bevölkerung beschränkt bleiben, sondern sich gegen ihren Hauptfeind, den englischen Imperialismus, zu richten beginnen. (…) Die Schläge, die die arabischen Eingeborenen gegen die zionistische Bourgeoisie und den zionistischen Faschismus in Palästina führen, sind gleichzeitig Schläge gegen England. Das jüdische Proletariat Palästinas muss Schulter an Schulter mit den arabischen Werktätigen den Kampf gegen ihre(n) gemeinsamen Klassenfeind, den englischen Imperialismus und die mit ihm auf Leben und Tod verbundene jüdische Bourgeoisie führen.“ (40)

    Zitat Ende.

    http://jungle-world.com/artikel/2011/28/43608.html

    Allem Anschein nach kam das jüdische Proletariat in Hebron nicht dazu, den arabischen Werktätigen die eigene Klassenposition zu erklären.

    Natürlich kein Wort darüber, dass „die arabischen Eingeborenen“ Palästinenser, gar die Palästinenser, wären. „Palästinenser“, das waren zu jener Zeit die Juden allein.

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    • mike hammer schreibt:

      # schum74

      du bist unbezahlbar.🙂

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    • Thomas ex Gotha schreibt:

      Dass sich unter den Linksabweichlern rund um Ruth Fischer auch „faschistische Antisemiten“ tummelten, wusste Clara Zetkin bereits 1924. Die Dame Fischer landete dann bei den Trotzkisten und später beim Komitee für unamerikanische Aktivitäten, wo sie ihre Brüder denunzierte. Dass sich in der Linken auch Antisemiten tummeln, ist eine so neue Erkenntnis nicht und wird von Linken selbst meist früher und zuverlässiger entdeckt als vom gewohnt dumpfbackigen Bürgertum. Auch Kistenmacher bediente sich des „FDJ-Nachfolge- und auch irgendwie Fortsetzungsblattes Jungle World“ (der auf seine Art unbezahlbare Michael Klonovsky), um seine Erkenntnisse zu publizieren.
      Was mich, um es vorsichtig zu formulieren, befremdet, ist Ihr Satz: „Die Nachkriegs-Linken und -Rechten machen nur da weiter, wo KPD und NSDAP aufgehört haben.“ Wo die NSDAP aufhörte, sollten Sie wissen. Dass viele Mitglieder der KPD beim Kampf gegen diese Menschheitspest ihr Leben ließen, ebenfalls.

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      • mike hammer schreibt:

        Schwachsinn # EX

        Antisemitismus ist DER Fachausdruck für Linken Hass Hetze gegen Juden.
        So hat ihn der Linksausleger Marr definiert und so ist er bis heute,
        Linker morbider Rassismus gegen Juden, Antisemitismus eben.

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      • Aristobulus schreibt:

        „viele Mitglieder der KPD beim Kampf“
        Da fehlt ein Adjektiv: Beim stalinistischen Kampf.

        P.S.
        Clara Zetkin hat Ruth Fischern als Linksabweichlerin und irgend als Faschistin bezeichnet😀 Danke für diesen Treppenwitz zur Nacht, Thmoas.
        Wenn Linke Linke als Abweichler bezeichnen, wird’s gleich so DKPistisch. Auch in der NS-Partei gab es Linksabweichler, die noch linker gewesen sind, als es Mehrheitssozialisten guttut.

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      • Aristobulus schreibt:

        „Dass sich in der Linken auch Antisemiten tummeln, ist eine so neue Erkenntnis nicht und wird von Linken selbst meist früher und zuverlässiger entdeckt als vom gewohnt dumpfbackigen Bürgertum“

        Huch? Das einhellige Diktum der Linken von der SPD über die Grünen bis zu Kommunisten, Trotzkisten, Maoisten, K-Gruppen usf. bis vor wenigen Jahren (einhellig!, hört hört) lautete, dass es keine linken Antisemiten geben könne.
        Antisemitismus von links (und GRAD von links) existiert als Thema erst seit etwa fünfzehn Jahren. Vorher?, komplette Fehlanzeige.

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      • mike hammer schreibt:

        LINKE sind faschisten.
        das linke faschisten
        linke als faschisten
        schimpfen erinnert an
        diverse B Movis wo huren
        andere huren mit hure
        beschimpfen.

        Linker judenhass ist eine verdoppelung, wie saltziges
        saltz, nasses wasser oder
        tote leiche. neutral ist der
        ausdruck judenhass oder
        rassismus, antisemitismus
        ist eine linksatheistiische
        spielart, die zwar nicht jeder
        trägt aber teil des programms
        ist.

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      • Aristobulus schreibt:

        *räusper’*
        Matthias Künzel, Wolfgang Pohrt, Eike Geisel, Phillip Gessler, Karl Selent, Hermann Gremliza, Ben-Gurion. Alle links. Faschisten auch?🙂
        Nu, dann werden sie nebst tausend Weiteren die Ausnahmen sein, die die Regel bestätigen-.
        Ähm?
        Und was ist mit Gómez Dávila, der zwar ebenso mausetot ist wie Franco, aber so wie dieser recht viele unlinke und antimoderne Anhänger hat? Ganz unfaschistisch, diese? Und Falls nicht; ab wieviel Judenhass & Antimodernismus wird einer zum Linken oder zum Faschisten?😉

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  8. Alleinerziehende schreibt:

    Hallo Nathan, – „Von den großen offiziellen christlichen Kirchen darf keine allzu große Hilfe erwartet werden, da sie Verpflichtungen haben, die eine offene Stellungnahme gegen Antisemitismus und Israelhass verbietet.“ – wie ist das gemeint? Welche Verpflichtungen sind hier gemeint? (Ernst gemeinte Verständnisfrage! – Danke🙂 )

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    • anti3anti schreibt:

      Die Kirchen werden von arabischen Organisationen erfolgreich gedrängt, sich gegen Israel zu positionieren. Sie drohen, die verbliebenden orientalischen Christen zu vertreiben. Mit Ausnahme von Israel nehmen in allen islamischen Ländern des Mittleren Ostens, Türkei inklusive, die Christen zahlenmäßig absolut und relativ ab.

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      • mike hammer schreibt:

        ob ‚Die Kirche‘, meine nicht die christen, im obigen falle sehr gedrängt werden muss,
        bei dem bodenpersonal von einer melange von kolektivisten und befreiungstheologen,
        bin ich mir gar nicht sicher. was zusicherungen und verträge mit dem islam wert
        sind ist der kirche mehr als hinreichend bekannt mit immer gleichem ergebnis.

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  9. aurorula a. schreibt:

    Noch ein Artikel über neues Altes, der mir erst Schauer über den Rücken jagt und dann das Blut in den Adern gefrieren läßt:
    http://www.raymondibrahim.com/2016/02/25/why-islamic-states-ancient-jihadi-tactics-shock-the-west/

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  10. mike hammer schreibt:

    wir haben ja damen hier und die mögen bilder von prommis, zumindest in zeitschriften.
    also für die damen, die wunderbarsten wesen im multiversum.

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  11. aurorula a. schreibt:

    Im Grunde habe ich auf soetwas gewartet, seitdem ich von der Möglichkeit erfahren habe, daß europäische Firmen künftig für eine Beteiligung an BDS vor amerikanischen Gerichten verklagt werden können – sobald TTIP inkrafttritt. Und prompt setzt jemand ähnliche Ideen als Karikatur um:
    https://lizaswelt.net/2016/03/03/der-stuermer-laesst-gruessen/#like-24518
    Und wundert sich dann, daß seine Symbolik für das erkannt wird was sie ist – nicht nur von denen die sie (siehe BDS) gutfinden, sondern von anderen auch.

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  12. mike hammer schreibt:

    schaut euch mal das Mackabi Logo der Palestinensischen fußballer auf der brust an, sec.0:03
    wann die wohl alle zum i s l a m konvertiert sind?

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  13. schum74 schreibt:

    Neuer alter Antisemitismus vor dem Berliner Kino Moviemento (Honestly Concerned, 06.03.2016):

    Linke Fantastinenser-Freunde, rechte Fantastinenser-Freunde und ‒ Überraschung! ‒ Neu-Zuwanderer demonstrieren gemeinsam gegen die Vorführung eines israelischen Dokumentarfilms. Rufe: „Ihr sollt alle vergast werden!“, Hitlergrüße.

    Pech für den Regisseur! Gibt sich so’ne Mühe, einen israelfeindlichen Film zu drehen. Und was ist der Dank? Niemand liebt ihn.

    Im französischen Bericht (+ Video) über den Vorfall (CAN, 08.03.2016) heißt es:

    « La police locale qui a hermétiquement séparé les deux camps a souligné qu’il s’agit bien de la première action commune menée par des groupes pourtant hostiles entre eux, mais qui se retrouvent dans la détestation d’Israël et des Juifs. »

    [Die örtliche Polizei betont, dass bei dieser Aktion untereinander verfeindete Gruppen zum ersten Mal zusammen gefunden hätten.]

    Die Einigkeit gegen Israel und die Juden wird die Polizei nicht erwähnt haben.

    http://honestlyconcerned.info/2016/03/05/augenzeugenbericht-erschreckender-antisemitischer-vorfall-in-berlin-vor-dem-kino-moviemento/

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    • schum74 schreibt:

      An Thomas ex Gotha für seinen Kommentar zum „Dritten Weltkrieg“ (04.10.2015, 11:36 nachmittags) gewidmet:

      „Schon wieder falsch: Wer den Zuzug von Faschisten befürchtet, sollte die einheimischen Faschisten nicht herzen.
      Bzw.: Wer vor den Faschisten flieht, kann nur selber einer sein, wie man aus der Geschichte lernt: Brecht, Feuchtwanger, die Brüder Mann, Lessing, Benjamin usw. ‒ alles Nazis.“

      Aus: Peter Grimm, „Arabische Nazis und rechte Juden?“, Sichtplatz, 09.03.2016:

      Wenn es in politisch unübersichtlichen Zeiten etwas gab, woran man sich hierzulande in den letzten Jahrzehnten immer sicher orientieren konnte, dann war es der Kampf gegen Rechts. Wenigstens bei Hakenkreuz und Hitlergruß wusste man sich mit nahezu der ganzen deutschen Gesellschaft einig, dass man es auf jeden Fall mit dem richtigen Gegner zu tun hatte. Doch sogar dieser Gewissheit droht nun immer öfter Gefahr. Die Desorientierungen nehmen zu.

      Wenn auf Berliner Straßen junge Männer den Hitlergruß zeigen und dazu „Drecksjuden, verpisst euch aus unserem Kiez!“ brüllen, dann müssten ja eigentlich all die wohlmeinenden Bunte-Vielfalts-Deutschen, angeführt von der Vorhut der Antifa, zu den ersten gehören, die solch einem Treiben Einhalt gebieten. Aber die jungen Männer, die die Art ihrer Integrationsbereitschaft mit dem Deutschen Gruß demonstrierten, waren Araber. Und wenn sie „Drecksjuden“ aus ihrem Kiez jagen wollen, dann ist das wahrscheinlich nur ihr Ausdruck legitimer Israelkritik und Protest gegen die israelische Besatzung, auch wenn der von ihnen reklamierte Kiez nicht in Gaza oder im Westjordanland liegt, sondern dort, wo die Berliner Stadtteile Kreuzberg und Neukölln ineinander übergehen.

      http://sichtplatz.de/?p=5466

      Brecht, Feuchtwanger, die Brüder Mann, Lessing, Benjamin usw. lassen grüßen.

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  14. mike hammer schreibt:

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