Der Pressekodex – Ziffer 12 – Diskriminierungen

In Deutschland wacht der Presserat, die Vertretung der Presse, über den Pressekodex, den er selber verfasst hat. Der Presserat überwacht sich selber. Der polnischen Regierung wirft die deutsche Presse eine Abkehr von der Demokratie vor, wenn sie Ähnliches tun will. In Russland überwacht der Presserat die Presse ohne Unterbrechung seit dem 16. Jahrhundert. Der Presserat heißt auf Russisch „цензура“.

In der Ziffer 12 des Pressekodex steht:

Niemand darf wegen seines Geschlechts, einer Behinderung oder seiner Zugehörigkeit zu einer ethnischen, religiösen, sozialen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden.

Dazu gibt es eine Richtlinie 12.1:

Richtlinie 12.1 – Berichterstattung über Straftaten

In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.

Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte. (Diesen Teil der Richtlinie 12.1 wollen wir wegen böswilliger Dummheit übergehen).

Unter „diskriminieren“ versteht man „benachteiligen“ oder „herabsetzen“. Nicht verschwiegen werden soll – auch wenn es diskriminierend ist – dass dieses Wort offiziell zum ersten Mal im NS-Staat benutzt worden ist.

Der Pressekodex ist kein Grundgesetzt, weshalb auch im deutschsprachigen Raum Menschen selbstverständlich wegen ihres Geschlechts, einer Behinderung oder ihrer Zugehörigkeit zu einer ethnischen, religiösen, sozialen oder nationalen Gruppe benachteiligt werden. Dieser Satz „Niemand darf wegen seines Geschlechts, einer Behinderung oder seiner Zugehörigkeit zu einer ethnischen, religiösen, sozialen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden“ verpflichtet die Presse keineswegs, Journalisten und andere abhängig beschäftigte Pressearbeiter beispielsweise wegen ihres weiblichen Geschlechts nicht zu diskriminieren. Dieser Satz bedeutet lediglich, dass in einem Pressetext niemand wegen seines Geschlechts, einer Behinderung oder seiner Zugehörigkeit zu einer ethnischen, religiösen, sozialen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden darf. Also auf dem Papier. Oder seit Neuestem digital.

Insbesondere provinzielle Zeitungen aus dem konservativen bis reaktionären Milieu umgehen diese Regeln, indem sie diskriminierende Leserbriefe veröffentlichen (lassen). Leserbriefe fallen unter der Freiheit der Meinungsäußerung, die in Deutschland sakrosankt ist, selbst wenn es sich um Hetze gegenüber einer Gruppe von Menschen handelt, die religiös oder national definiert wird. Hassaufrufe gegen Juden/Israelis und zuletzt auch gegen Polen wird selbst der unaufmerksame Leser unschwer in Leserbriefen aus seiner Provinz finden.
(Die Nationalen in Polen gehen jetzt denselben Weg wie 1933 die Nazis…)

Betrachten wir nun die Richtlinie 12.1 – Berichterstattung über Straftaten:

In einem Zeitungsartikel über Straftaten darf die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn dies für das Verständnis des Textes notwendig ist. Interessant ist, dass die Zugehörigkeit der Opfer zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten davon nicht berührt wird. Wird also ein Asylant erschlagen, dann darf das Ursprungsland des Flüchtlings – falls bekannt – erwähnt werden. Sind die Täter Biodeutsche, gehören also keiner Minderheit an, dann darf ebenfalls darüber berichtet werden. Wird beispielsweise ein Afghane von einem Tschetschenen umgebracht, so wird nur der Afghane, nicht aber der Tschetschene erwähnt, denn es ist ja unwesentlich, von wem der Afghane getötet worden ist. Tot ist tot. Fehlt also die Täterbeschreibung in der Zeitung, dann darf der Zeitungsleser daraus schließen, dass der afghanische Flüchtling nicht von einem NPD-ler, sondern von einem Asylanten, der ebenfalls Afghane sein kann, jedoch nicht muss, ermordet worden ist.

Das Gleiche gilt natürlich auch, wenn ein Biodeutscher ermordet oder eine Biodeutsche vergewaltigt wird. Kaum vorstellbar, dass der Presserat darauf beharrt, die Richtlinie 12.1 unverändert fortzusetzen. Wenn es nicht Dummheit wäre, dann wäre es Rassismus!

Es bleibt zumindest ein weiteres Problems: Wer entscheidet, ob der Leser die unterlassene/unterdrückte Information benötigt, um das Gelesene zu verstehen? In der Schule liest die Lehrerin zusammen mit den Kindern und kann dann überprüfen, ob das Gehörte und Gelesene verstanden worden ist. Doch wie soll der Journalist beurteilen, ob sein Text vom hoffentlich zahlenden Leser kapiert worden ist? Die Antwort ist einfach: Den Journalisten interessiert es nicht. Hauptsache das Blatt wird gekauft und der Journalist erhält sein Gehalt. Das Blatt braucht nicht gelesen zu werden. Der Käufer darf in der gekauften Zeitung auch Fische einwickeln.

Der Zeitungsleser darf nach dieser Aufklärung nun nicht behaupten, dass es unter dem Presserat eine deutsche Lügenpresse (philosophisch: Lügenäther) gäbe. Er muss die Zeitung zwischen den Zeilen lesen, um sie zu verstehen. Ältere Bürger aus dem Osten unseres Reiches haben darin genügend Erfahrung.

Erschienen unter

https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/der-pressekodex-ziffer-12-diskriminierungen-17410

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41 Antworten zu Der Pressekodex – Ziffer 12 – Diskriminierungen

  1. Aristobulus schreibt:

    Bundesreichspressegesetz §1.
    Abs.1
    In Presseartikeln mitgeteilte Informationen sind keine Informationen, wenn darin alle Informationen genannt werden, sondern solche sogenannten Informationen, in denen alle Informationen genannt werden, gelten ausschließlich als rassistische Propaganda, weswegen sie folglich nicht als Informationen gelten.

    Abs.2
    Folglich gelten in Presseartikeln mitgeteilte Informationen ausschließlich als wahre Informationen im Sinne dieses Paragraphen, die a priori keine rassistischen Lügen, sondern die antirassistische Wahrheit sind, indem solche folglich WAHREN Informationen nicht alle Informationen offenlegen dürfen (die jedoch kausal rückwirkend KEINE Informationen, sondern a priori rassistische Lügen sind), sondern indem sie ausschließlich die Informationen offenlegen, die rassistische Lügen nicht möglich bis unmöglich machen, die sich auf Informationen und NICHT auf rasistische Lügen berufen.

    Bundesreichspressegesetz §2.
    Abs.1
    In allen Zweifels- oder Nachfragefällen gilt automatisch §1 des Bundesreichspressegesetzes.
    Abs.2
    -entfällt-
    Abs. 2 – 99
    -entfallen-

    Ende der Durchsage.

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  2. mike hammer schreibt:

    irgendwie passt es.

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  3. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    @anti3anti: „Der polnischen Regierung wirft die deutsche Presse eine Abkehr von der Demokratie vor, wenn sie Ähnliches tun will.“

    Dieser Vorwurf ist vollkommen berechtigt und kommt aus kompetentem Munde! Wenn es ein Wissensgebiet gibt, das die deutsche Presse uneinholbar beherrscht, so ist es die Abkehr von der Demokratie.
    Die polnische Regierung hat kein Recht deutsche Verhältnisse zu schaffen!

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  4. schum74 schreibt:

    Merke: Der Täter ist immer Mohämmer – auch dann wenn das Gegenteil behauptet wird.
    Und das Gegenteil wird impliziert behauptet, wenn Zeitungen muslimische Vornamen in deutsche umfälschen. So etwa 20 Minuten mit der irreführenden Schlagzeile über einen vierfachen Mörder:
    „Simon B. stand unter Beobachtung“ (11.05.2015).
    Blick vom selben Tag stellt richtig: „Der Täter: Semun A., ein türkischstämmiger Schweizer aus Reichenburg SZ“
    Die Praxis kennt man auch von Bild und Tagesspiegel.

    Zwar stimmt es nicht, dass alle Täter Mohämmer sind, aber das ist Botschaft, die der Presserat de facto sendet. Herzliche Glückwünsche an die Herren Zensoren! So viel brandgefährliches Zeug zu verbreiten, das schaffen nur Gutmenschen.

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    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @schum74: „Und das Gegenteil wird impliziert behauptet, wenn Zeitungen muslimische Vornamen in deutsche umfälschen.“

      Umfälschen bedeutet für mich umlügen. Daher Lügenpresse.

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      • Aristobulus schreibt:

        Etwas willentlich auszulassen bedeutet das Selbe – und wie wahr kann es sein, dass derzeit die großgrößte Mehrheit der mittel- und westeuropäischen Presse fest glaubt, dass sie a) Herren der Fakten und b) Herren der Gedanken des Publikums sei?

        Also außerhalb des modischen Politkontextes nennt sich sowas Größenwahn, Konfabulation.

        P.S.
        Szene: Ein ziemlich irres Stadtviertel, aber kaum irrer als alle anderen Stadtviertel, in dem jeder Jeden kennt.
        Vorausgesetzt, ich selber bin nicht irrer als meine Umgebung, ich bin jedoch genauso verbogen wie diese, und also will ich meine Umgebung dazu bringen, zu glauben, dass die Täter (es gibt viele Täter hier im Stadtviertel, andauernd passiert was) immer aus der Abdullahstraße kommen. Ja?
        Also weise ich als Vorsitzender der Ladenbesitzerzunft, der bin ich nämlich, weise also täglich alle Ladenarbeitenden an, niemals den Namen Abdullahstraße zu erwähnen, wenn die dortigen Täter mal wieder losgezogen sind, und auch, wenn die es (selten) mal nicht waren, sondern wenn sie aus der Klabusterbeerenstraße gekommen sind, gebe ich strikte Anweisung, dass niemals die Abdullahstraße erwähnt wird.

        Warum mache ich das: Weil ich Vorurteilen über jenen aus der Abdullahstraße vorbeugen will. Denn ich mag und will keine Vorurteile. Wer mag oder will die schon? Keiner. Deswegen mache ich das so.
        Aber?
        Aber!, ich verachte heimlich jene aus der Abdullahstraße. Ich halte jene aus der Sengespeckstraße für Tiere und schlimmer, denn die sind nicht wie wir aus der Sengespeckstraße, der Klabusterbeerenstraße und der Goldrosenstraße.
        Nur sag ich das keinem
        Wofür ich mich selbst doppelt verachte, für’s Verschweigen meiner Verachtung und für’s Verachten meiner selbst, weil meine Leute einst fast alle aus der ähemm Davidstraße ermordet haben, obwohl die zwar von hier und keine Täter, aber weil die vielleicht nur ein wenig anders gewesen sind als wir.
        Also mache ich meine Selbstverachtung wegen der Ermordung fast der gesamten Davidstraße an jenen aus der Abdullahstraße wieder gut, ja?, indem ich WEISS, dass die vielen Ladenkunden jeden Tag TROTZ meiner strikten Anweisung, niemals die verdammte Abdullahstraße zu erwähnen!, natürlich nicht ganz auf den Kopf gefallen sind, nein!, also ein Drittel von denen ist nicht ganz auf den Kopf gefallen, und dieses knappe Drittel merkt recht schnell, wieso ich diese strikt antirassistisch verbogenen, halbkomischen, verfänglichen, von verhohlener Verachtung triefenden, schein-bessermenschlichen Zensuranweisungen zu Gunsten derer aus der Abdullahstraße gebe.
        Und weil ich das weiß, mache ich das.
        Weil ich viel feiger bin als dieses knappe Drittel, und weil ich insgeheim hoffe, dass die sich zu etwas hinreißen lassen, wofür ich mir selber viel zu feige nein viiiel zu FEIN bin.
        Ja?

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      • Aristobulus schreibt:

        Mist😦 , da stimmt was nicht!, ist beim Rüberschreiben danebengegangen, pardon.
        Der Absatz mit der Abdullah- oder Sengespeckstraße soll so sein:

        „Aber!, ich verachte heimlich jene aus der Abdullahstraße. Ich halte jene aus der Abdullahstraße für Tiere und schlimmer, denn die sind nicht wie wir aus der Sengespeckstraße, der Klabusterbeerenstraße und der Goldrosenstraße.
        …“

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Aristobulus

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      • schum74 schreibt:

        Keine Sorge, Aristobulus! Deine Leser stammen nicht aus der hämm Abdullahstraße. Schon beim Lesen korrigiert🙂
        Schöner Einfall das mit den Straßen.
        Apropos Lesen: encore merci!

        Gut Schabbes und schönes Wochenende an Alle!

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      • Aristobulus schreibt:

        Mais oui ma chère, die hiesigen Leser sind alle aus der Klopstockstraße mit Blick auf die zerzauste Davidstraße.🙂

        A guttn Freitagsamstagsonntagschabbes

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      • schum74 schreibt:

        „Also weise ich … täglich alle Ladenarbeitenden an, niemals den Namen Abdullahstraße zu erwähnen“

        Von Klopstock zu Tolstoi – Zu Beginn eines seiner Romane erzählt er von einem Kinderspiel, dessen Regel lautet: 5 Minuten lang nicht an Eisbären zu denken. Wundert sich der kleine Lew: Wieso konnte ich monatelang ohne einen Gedanken an Eisbären leben, und jetzt schaffe ich’s keine Sekunde mehr, nicht an sie zu denken?

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      • Aristobulus schreibt:

        Denk bloß nicht an den rosa Elefanten hinter Dir😀

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  5. mike hammer schreibt:

    ich will mir nicht vorstellen was die uns noch alles verschweigen, gefühlt rennen in deutschland
    nicht 1. sondern 20 millionen araber herum, man sieht kaum noch türken,
    jedenfalls war es das letzte mal so, als ich
    wieder in D war.

    Gefällt 1 Person

    • mike hammer schreibt:

      ich kenne die geilheit der presse auf bilder.
      wo waren eigentlich die Bilder vom anschlag im BATACLAN.
      dieses gestellte, weil aufgeräumte bild ist das einzige Googelbare und
      es ist rechts und links geschwärzt, der boden wurde gewischt, die opfer zusammengeschoben, das ist ersichtlich, keine zensur?

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      • mike hammer schreibt:

        das der Iran israel von der landkarte radiren müchte
        wird in der Presse oft bestritten,
        wo bleiben die bilder von ihrem neuesten
        interkontinental-atomraketen, da haben sie es wort für wort, auf hebräisch.

        keine zensur, nur blödheit, doch zensur oder?

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      • Aristobulus schreibt:

        Ein Artikel über die iranische Rakete, auf der zwar unmissverständlich draufsteht, was schon immer ein missverständliches Übersetzungsverständvermiss war, aaaber usw. usf. (jaha, auch Hebräisch wäre zu übersetzen!, nehmen wir Zunz’n oder den blumigeren Buber-Rosenzweig?, und selbst wenn auf einer Gewehrkugel „Israel“ draufsteht, wird’s im Zweifel der Hersteller sein)
        [sarc/off]

        http://www.thetower.org/2064-israel-must-be-wiped-off-the-earth-iran-launches-missiles-marked-with-threat/

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      • Aristobulus schreibt:

        Das steht nicht „ha-mapah“, von der Landkarte zu usf., sondern da steht „ha-olam“, von der Welt zu tilgen.
        Also wird’s um Umweltschutz gehen. Oder um die Eine Welt wegen fairgeträidet angebauter Olivenbäume.
        Was haben denn die Israelis heut wieder Unfaires mit heiligarabischen Olivenbäumen gemacht?

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      • schum74 schreibt:

        Genau: … zrichá lehimachék me-al Pne ha-Adama – … soll von der Erdoberfläche getilgt werden.
        Freie Übersetzung: soll vom Erdboden verschwinden.

        – Aber keine Chance.
        Das steht freilich nicht auf der Rakete. Eine alte jüdische Erfahrung halt, von der die Mohämmer keine Ahnung haben.

        P.S. Interessant, dass da „zrichá“ (soll oder muss) steht, und nicht das selbstsichere Futur: „wird“ (getilgt). Nichts als ein islamfrommer Wunsch.

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      • Aristobulus schreibt:

        Bitte?!, da steht wirklich „haAdama“. Ich hatte auf einem anderen Foto „HaOlam“ gesehen, nanü?
        Pardon, ich hatte gedacht (man soll aber nicht denken), dass es die selbe Rakete sei.

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      • schum74 schreibt:

        PPS. Auf die Gefahr hin, schwierig oder pilpulös zu erscheinen: Es leuchtet mir nicht ein, warum die Mullahs
        zrichá lehimachék me-al Pne ha-Adama – soll vom Erdboden verschwinden
        schreiben, statt:
        timachék me-al Pne ha-Adama – wird vom Erdboden verschwinden
        womit sie (auf Iwrit) ein Wort gespart und das Ganze fester geklungen hätte.

        Ich weiß: Meine Sorgen möchten Sie haben – aber trotzdem.
        Macht das juristisch, für Obamas Amerika oder für die sogenannte Weltgemeinschaft, einen Unterschied, ob man das eine oder das andere auf eine Rakete schreibt? Oder ist den Persern noch schnell eingefallen, dass der Plan schon einmal, unter König Achaschwerosch, in die Binsen gegangen ist?

        In diesem Sinne: Schawua tow!🙂

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      • Aristobulus schreibt:

        A gutte woch🙂

        Verschiedene Erklärungen, warum auf dem lächerlichphallischen Gefährlichding das doofe „soll“ und nicht das ähemm bessere „wird“ steht:

        – Weil die Iraner auch mal Purim feiern wollen, es sich aber nicht trauen, weil Khomeini nie gelacht hat, und also verpacken sie ihren heimlichen Wunsch, nicht mehr den Haman spielen zu wollen, in das Soll, weil es ja nicht wird.

        – Weil im Raketenbudget grad noch genug Geld für einen einzigen Übersetzungsversuch war, und obgleich Neturei Karta immer diese ganz beschmajsste Qualität liefert und gleichzeitig verflixt teuer ist, haben die Iraner denen aus Gründen von Komorbidität mal wieder den Auftrag gegeben. Tja!

        – Oder weil im Raketenbudget für 2016 noch diese fünfhundert Rial übrig waren, und man weiß ja, dass Budgets immer bis zum bittersten Bodensatz ausgegeben werden müssen, weil’s sonst im nächsten Jahr gnadenlos weniger Kohle gibt!, und also kam jemand in letzter Minute auf die mittelmeschiggest anzunehmendste aller ziemlichmeschiggesten Ideen, wie man am Rasantesten dieses Geld rausschmeißt.

        – Oder es war ohnehin der Mossad, ja?, der spätestens seit der Ära Avi Dichter ziemlich gut in Poesie ist, weswegen er extra die Iraner dazu verleitet hat, diese unglücklich gewundenen Zuvielsilben auf die Raketen zu tun. Um sich ’nen Scherz zu machen. Warum: Weil bald Purim ist🙂

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      • schum74 schreibt:

        *g’föllt mir*🙂

        Was für ein masel, dass die Begabtesten bei Numeri sind und nicht bei Neturei Karta!

        Was waren des Streichers (Julius) letzte Worte auf dem Weg zur Hinrichtung (16.10.1946): „Jetzt haben die Juden ihren Purim!“
        http://www.schoah.org/zeitzeugen/streicher.htm

        Und das im Oktober, wo doch kein Purim ist. Aber wenn der Ewige Israels will, dann ist jeden Monat Purim

        A gutte woch, Ari!

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      • Aristobulus schreibt:

        Am Tag der Streichung des Streichers war définément Purim nach Strich und Faden, wovon die Maus (die Al-Abd-Adolf-Lah heißt) höchstwahrscheins‘ mal wieder keinen abbeißt.

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  6. schum74 schreibt:

    Ikar schachachti, lieber anti3anti: ausgezeichneter und hilfreicher🙂 Artikel.

    P.S. Haben Sie jemals erklärt, worauf sich Ihr Pseudonym bezieht? Anti-Trinitätslehre?

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  7. aurorula a. schreibt:

    Der Käufer darf in der gekauften Zeitung auch Fische einwickeln.

    Er hat Fisch gesagt – und einen guten Artikel geschrieben! – aber Fisch gesagt.

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  8. mike hammer schreibt:

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