Wedelt der Schwanz mit der Kuh?

Die größte Bedrohung für Demokratie und Freiheit geht heute vom politischen Islam aus, sagt die AfD (Partei: Alternative für Deutschland). Der Vorsitzende des selbsternannten Zentralrats der Muslime, der 0,2% aller Muslime Deutschlands vertritt, kontert, dass erstmals seit Hitler-Deutschland es wieder eine Partei gibt, die eine ganze Religionsgemeinschaft existenziell bedroht. Hierin wird der Vorsitzende von gut dotierten Staatsbeamten unterstützt, die ihrer eigentlichen Aufgabe, den deutschen Antisemitismus zu erforschen, aus welchen Gründen auch immer vernachlässigen.

Juden werden in Deutschland und Europa nicht nur unter Hitler verfolgt. Sie werden nicht verfolgt, weil sie schlecht, sondern weil sie ausgezeichnet integriert sind, was man von den meisten Muslimen in Deutschland so nicht behaupten kann. Kein deutscher Rassist stört sich daran, wenn (s)eine Putzfrau beim Säubern der Toilettenschüsseln ein Kopftuch trägt. Doch selbst der aufgeklärteste Bürger ereifert sich, wenn die Lehrerin seines Einzelkindes dieses schmucke Kleidungsstück im Klassenzimmer nicht ablegen will.

Erstaunlich, was der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime gemeinsam mit seinen verbeamteten und vom Steuerbürger gut dotierten Adepten alles tut für seine wenigen muslimischen Anhängern und den vielen anderen Muslimen in Deutschland, die nicht von ihm vertreten sein wollen, damit die Muslime die leere Nische der „neuen“ Juden belegen. Kaum hat er durch den Vorstoß der AfD dazu die heißersehnte Gelegenheit, geht er gegen diese Partei vor. Aiman Mazyek ist ausgezeichnet in die deutsche Gesellschaft integriert und benimmt sich auch so.

Zurück zu AfD. Sie fordert, dass an Moscheen keine Minarette angefügt werden , dass keine Muezzins den Ruhm Allahs verbreiten und dass Frauen nicht verschleiert auf die Straße gehen. Als Begründung wird angegeben, dass der Islam nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist.

Unabhängig der Begründung, auf die wir später zu sprechen kommen, sind die drei Forderungen schwer nachvollziehbar. Die heutige Landschaft Deutschlands ist mit hässlichen Mobilfunkmasten und furchterregenden Windrädern verhunzt, die die Häuserpreise der Umgebung gewaltig drücken. Filigrane Minarette hingegen sind eine Erholung fürs Auge. Es gibt in Deutschland Städte und Gemeinden, in denen es beinahe mehr Kirchen als Kirchgänger gibt. Wenn man Glück hat, läutet nur eine Kirche einmal stündlich die Zeit, die niemanden im digitalen Zeitalter interessiert. Es gibt auch Kirchen, die Tag und Nacht alle 15 Minuten in Konkurrenz mit anderen Gotteshäusern bimmeln. Hingegen sind Moscheen rappelvoll! Obwohl die Muslime in Deutschland noch eine kleine Minorität bilden, suchen mehr Muslime die Moscheen zum Gottesdienst auf als alle Christen zusammen in die Kirche gehen. Deshalb ist es recht und billig, wenn der Muezzin 5x täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang mit Verstärker plärren darf.

Der Verbot der Frauenverschleierung auf öffentlichen Straßen und Plätzen ist kontraproduktiv. Unverschleiert würde sich kein deutscher Mann nach diesen Frauen umdrehen. Es hat seinen Grund, warum die muslimischen Frauen Schleier tragen, und dieser Grund liegt nicht in im Islam.

Man kann den Vorwurf der AfD umformulieren, dass Deutschland nichts mit dem Islam zu tun hat. Doch auch dieser Vorwurf entspricht nicht den Tatsachen. So ist im I. Weltkrieg das Deutsche Kaiserreich mit dem muslimischen Ottomanischen Reich, dem Vorgänger der heutigen Türkei, eng verbündet. Deutschland ist bei den Genoziden der Türken an den christlichen Armeniern und Aramäern und deren Vertuschung behilflich, die bis heute in Deutschland nicht als Genozide anerkannt sind. Im II. Weltkrieg ist die Türkei neutral, verdient somit wie Schweden und die Schweiz an beiden Seiten. Nazideutschland verbündet sich mit den eroberten/befreiten Muslimen im Balkan und Russland, die eigene militärische und SS-Bataillone gründen. Die Freundschaft zu diesen Muslimen, die Juden und Christen auch ohne deutschen Befehl gerne morden, hat bis heute überdauert. Nur so ist die Zuneigung der BRD zu den muslimischen Streitkräften im zerfallenen Jugoslawien und in der von Russland eroberten/befreiten Krim zu verstehen.

Doch nun zur Begründung, warum der Islam nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist.

Diese Begründung ist abartig. Das GG geht gerade in Rente, die Gesetze des Korans haben sich mehr als 1000 Jahre bewährt! All die anderen Verfassungen Deutschlands, die dem GG vorangehen, sind nach wenigen Jahren oder Jahrzehnten glücklicherweise für immer untergegangen, da sie sich nicht an die Realitäten angepasst haben. Der Koran ist das originäre Gesetzbuch des Islams und besteht mit kleinen Veränderungen bis heute! Die Begründung als Frage muss folglich lauten:

Warum ist das Grundgesetz nicht mit dem Islam vereinbar?

Die Verfassung der Vereinigten Staaten von 1787 ist älter als das GG. Sie ist ein Beispiel der bürgerlichen Freiheiten, obwohl sie die Sklaverei zulässt. Es ist ein gewaltiger Irrtum zu glauben, dass sich die Geschichte in eine Richtung zum „Besseren“ bewegt. Nur in Nordkorea ist dies Staatsdoktrin. Selbst Stalin hört kurz nach seinem Amtsantritt auf, an den Marx’schen Quatsch zu glauben. Den Migranten aus islamistischen Staaten mag das GG als das Nonplusultra erscheinen, die lange Einheimischen glauben, das GG immer weiter verbessern zu müssen, um die Freiheiten der Bürger zu mehren. Viel wahrscheinlicher ist es, dass Änderungen des GG oder eine neue Verfassung die Bürgerrechte in Richtung Islam einschränken! Deutschland hat den Zenit der Demokratie schon längst überschritten, spätestens bei der Wahl der Bundeskanzlerin, was im Nachhinein bestätigt wird.

Die AfD bringt frischen Wind in die deutsche Politik. Sie soll aber nicht den Mief bei verschlossenen Fenstern umverteilen. Die AfD soll bei geöffneten Fenstern den frischen Wind hereinlassen, auch wenn dieser Wind schon seit Jahrhunderten beständig weht. Es wird erwartet, dass die AfD zusammen mit dem Zentralrat der Muslime, weiteren islamischen Organisationen und notwendigerweise auch mit deutschen und islamistischen rechtsextremen Parteien, nicht den unreformierbaren Islam reformieren wollen, sondern das Grundgesetz dem Islam anpassen werden.

Dies wird die Integration befeuern und die Zahl der Asylbewerber senken!

 

Erschienen unter

https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/wedelt-der-schwanz-mit-der-kuh-19354

 

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17 Antworten zu Wedelt der Schwanz mit der Kuh?

  1. Hessenhenker schreibt:

    Ich habe ein Grundgesetz als Flaschenpost für die Nachwelt an geheimem Ort der Strömung anvertraut.

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  2. Bachatero schreibt:

    „Kein deutscher Rassist stört sich daran, wenn (s)eine Putzfrau beim Säubern der Toilettenschüsseln ein Kopftuch trägt. Doch selbst der aufgeklärteste Bürger ereifert sich, wenn die Lehrerin seines Einzelkindes dieses schmucke Kleidungsstück im Klassenzimmer nicht ablegen will.“
    Die kürzeste und prägnanteste Situationsanalyse bisher, genial. Kann auch Ikonisiert werden: Frau mit Kopftuch auf Schild mit rotem Hintergrund (Stoppschild) mit zwei Optionen: 1. Toilettenschüssel & Bürste, daneben smiley, 2. Tafel & Kreide, daneben Mr. green. Interkulturelle Kommunikation auf Weltniveau.

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  3. Hessenhenker schreibt:

    Also ich hab keine Putzfrau!

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  4. schum74 schreibt:

    1. Humorlose Bemerkung: Egal, wie die Einzelgesetze eines Rechtsstaates ausfallen mögen – zu ihnen wie zu ihm passt kein Islam nicht: kein gemäßigter, kein halbradikaler und kein radikaler. Und dafür kann der Mossad nichts.

    2. Tagesschau-Journalistin zu Hamed Abdel-Samad (Nachtmagazin-Interview, 18.04.2016): „Sie haben eben das gesagt, was die AfD auch gesagt hat. Sie bestätigen das.“

    Abdel-Samad: „Ja, wo liegt das Problem? Wenn die AfD sagen würde, die Sonne scheint heute, würde ich nicht widersprechen.“

    3. Dass ausgerechnet Aiman Mazyek, in dessen Ursprungsland Mein Kampf ein Bestseller ist, sich von vermeintlichen Abu-Adolf-Anhängern bedroht fühlen soll, ist … (*selbst ergänzen*)
    http://www.rp-online.de/kultur/buch/mein-kampf-stuermt-tuerkische-bestseller-listen-aid-1.1605954

    4. Im II. Weltkrieg ist die Türkei nicht ebenso neutral wie Schweden und die Schweiz. Zwischen NS-Deutschland und der Türkei gibt es einen Freundschaftsvertrag, den Franz von Papen als Botschafter des Deutschen Reiches 1940 brillant eingefädelt hat (siehe Necla Kelek, Bittersüße Heimat, Kiepenheuer & Witsch 2011). Und der hielt bis zum Schluss. Deutsche Wertarbeit.
    Soll natürlich nicht heißen, dass die Türkei weniger verdient hätte als Schweden oder die Schweiz.🙂

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    • AMC schreibt:

      Eine Bemerkung hierzu, nur am Rande: Nicht nur in der Türkei, sondern auch in D. führt „Mein Kampf“ angeblich die (Sachbuch)-bestsellerlisten an. Das verkündete uns jedenfalls die ZEIT-Redaktion pünktlich am 20. April in ihrem täglichen Wissensquiz. Was für eine schöne Freud´sche Fehlleistung!

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    • Thomas ex Gotha schreibt:

      Einige Korrekturen:
      zu 1.)
      Kann nicht stimmen, es sei denn, wir lebten in einem Unrechtsstaat. Meinen Sie das?
      zu 2.)
      wird wohl stimmen.
      zu 3.)
      Das „Ursprungsland“ von Mazyek ist Deutschland, wo er 1969 in Aachen als Sohn eines Syrers und einer Deutschen geboren wurde. Dort erobert „Mein Kampf“ in der Tat die Bestsellerlisten, allerdings nicht, wie in der Türkei, als billiges Pulp-Paperback, sondern in zwei Bänden, kommentiert, 1948 Seiten stark, für 59 Euro. Auch der Führerkult ist hierzulande gediegen.
      zu 4.)
      Der Freundschaftsvertrag zwischen Deutschland und der Türkei wurde 1941 geschlossen, „hielt“ aber keineswegs „bis zum Schluss“, denn 1944 brach die Türkei die Beziehungen wieder ab und erklärte Deutschland am 23.2.1945 den Krieg.

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      • schum74 schreibt:

        Ja, die Türkei hat am selben Tag wie Uruguay Deutschland den Krieg erklärt: am 23. Februar 1945.
        Frage: Warum? Und: War es nicht etwas überstürzt?

        Andere muslimische Länder waren mit ihrer Kriegserklärung an Deutschland schon vorsichtiger. Man kann ja nie wissen, nicht? Ägypten hat einen weiteren Tag abgewartet (24. Februar 1945); Syrien drei Tage (26. Februar 1945); Libanon vier Tage (27. Februar 1945); Saudi-Arabien eine ganze Woche (01.03.1945).

        Zu der Warum-Frage (nicht warum so überstürzt, sondern warum überhaupt):
        Historikerin Cosima Flateau verweist auf die Jalta-Konferenz (04.02. bis 11.02.1945), die nur die Länder zu einer künftigen Konferenz zulässt, die der Achse den Krieg erklärt haben.
        Das halte ich geradezu für Islam-Verleumdung. Ist es nicht naheliegender anzunehmen, dass die Türkei ebenso wie Ägypten, Syrien, Libanon und natürlich Saudi-Arabien zutiefst empört war gegen ein Regime, das Juden zu Untermenschen erklärt und vernichtet hatte?

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Erklärte den Krieg, mit genau welchen praktisch-tätlichen Folgen? Oder mehr so wegen Symbollik, der ja schon immer so ein Schwein war? Wurde gar die Vertretung geschlossen?

        Und war da nicht auch etwas von dieser geduldig-syrischen oder ägyptischen Bereitschaft, bedrängten Nazis zu helfen und ihnen zu erklären…? Jahrelang und sie vor weiterer Verfolgung schützend? Damit sie den Erklärungen auch in Ruhe und Sicherheit folgen könnten?

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      • schum74 schreibt:

        Die türkische Kriegserklärung war immerhin das Entree-Billet in die erlauchte Gesellschaft der Sieger.

        Und zur Zeit des Freundschaftsvertrags mit NS-Deutschland (Verhandlungen ab 1940, Veröffentlichung im Reichsgesetzblatt am 18. Juni 1941) konnte sich die Türkei noch ganz andere Entrées sichern.
        Aus: Kemal Bozay, Exil Türkei – ein Forschungsbeitrag zur deutschsprachigen Emigration (1933-1945), LIT Verlag Münster 2001:

        (…) Andererseits war die Türkei in der Frage der militärischen Beziehungen zu Deutschland bestrebt, von den „Erfahrungen“ Deutschlands zu lernen und je nach Bedarf auch manches zu übernehmen. Dies wird in einem Besuch einer türkischen Delegation von Geheimdienstlern und Polizeichefs deutlich. So geht aus einem geheimen Dokument des Reichssicherheitshauptamtes vom 7.1.1943 und aus einem geheimen Schreiben des SS-Gruppenführers und Staatssekretärs Karl Hermann-Frank an den SS-Reichsführer und Chef der Deutschen Polizei in Berlin vom 26. Januar 1943 hervor, dass zwischen dem 18. Januar und dem 3. Februar 1943 eine prominente Delegation des türkischen Geheimdienstes bzw. der türkischen Polizeichefs nach Deutschland eingeladen wurde. Aus dem Geheimbericht und dem Programmablauf wird ersichtlich, dass neben Gesprächen mit SS-Beauftragten und der Besichtigung von SS-Führerschulen und des Reichskriminalpolizeiamtes, „auf besonderen Wunsch“ der Delegation die Besichtigung des Konzentrationslagers Sachsenhausen stattgefunden hat.
        Es stellt sich die Frage, welche Intentionen sich hinter der „besonders gewünschten“ Besichtigung des KZ Sachsenhausen verbergen. Vor dem Hintergrund des Genozids an den Armeniern und der Deportation der kurdischen Bevölkerung liegt der Verdacht nahe, dass offizielle Stellen in der Türkei daran interessiert waren, das Modell des Konzentrationslagers in die türkische Praxis zu übernehmen. (S. 67)

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Ja, und sowas kauft man ja erst, wenn man einigermaßen sicher sein kann, dass die Veranstaltung denn auch so stattfindet….

        Immerhin doch schön, dass es auf diese Weise auch großmütige Sieger gab, die den Besiegten Hand, Pass und Versteck reichten statt sie so verbissen zu verfolgen, wie sie es verdient gehabt hätten… Wenn man die Nachkriegsgeschichte diesbezüglich anschaut und die militärische Bedeutung dieser späten Kriegserklärungen, könnte einen doch schon der Verdacht beschleichen, es sei um Fluchthafensicherung gegangen, also eigentlich um eine Ausdrucksform fortbestehender Sympathie…

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  5. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    „Doch selbst der aufgeklärteste Bürger ereifert sich, wenn die Lehrerin seines Einzelkindes dieses schmucke Kleidungsstück im Klassenzimmer nicht ablegen will.“

    Erscheint logisch. Wenn ihn das nicht ereiferte, wäre er nicht aufgeklärt.

    „Es wird erwartet, dass die AfD zusammen mit dem Zentralrat der Muslime, weiteren islamischen Organisationen und notwendigerweise auch mit deutschen und islamistischen rechtsextremen Parteien, nicht den unreformierbaren Islam reformieren wollen, sondern das Grundgesetz dem Islam anpassen werden.“

    Was hat die AfD mit „deutschen und islamistischen rechtsextremen Parteien“ zu tun, und warum ist es Aufgabe der AfD, Zustände zu „reformieren“, die sie nicht geschaffen hat?

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    • schum74 schreibt:

      Was hat die AfD mit „deutschen und islamistischen rechtsextremen Parteien“ zu tun?

      Warszawskis Befürchtung, am Ende könnte die AfD mit dem Zentralrat der Muslime und weiteren Anhängseln gemeinsame Sache machen, ist so abwegig nicht. Auf zu einem petit tour nach Frankreich?

      Wer besucht am 19.11.1990 den großen Demokraten Saddam Hussein in Bagdad? Der Muslimfresser Jean-Marie Le Pen an der Spitze einer achtköpfigen Delegation von EU-Abgeordneten.

      Wer gratuliert den iranischen Mullahs zum 30. Jubiläum? Derselbe. Zu diesem Anlass gibt Le Pen am 11.02.2009 dem nicht-katholischen Centre Zahra ein bemerkenswertes Interview (Youtube):

      « Vous savez que je suis un ami de l’Iran. Je l’ai toujours montré. Je me suis toujours rangé du côté des Nations libres et qui n’acceptent pas le diktat d’autres pays, en particulier sur les problèmes récents de l’industrie nucléaire. J’ai dit que je pensais que l’Iran avait les mêmes droits que n’importe quel autre pays du monde et que s’il y avait une voix qui devait être hostile à l’arme nucléaire, eh bien elle devait commencer par désarmer ceux qui s’en étaient dotés bien souvent secrètement et en contravention totale avec les règles de l’ONU…».

      [„Sie wissen, dass ich ein Freund des Irans bin. Das habe ich immer gezeigt.“
      Und natürlich hat der Iran das Recht, Nuklearwaffen zu erwerben. Und was ist mit den Ländern, die klammheimlich Nuklearwaffen gebaut haben – hmm?]

      Wer marschiert am 17.11.2012 auf den Riesendemos gegen Homosexuellen-Ehe und das Recht schwuler Paare auf Kinderadoption (70.000 bzw. 200.000 Demonstranten allein in Paris) Seite an Seite? FN-Mitglieder und gute Mohämmer. In Lyon laufen Kardinal Barbarin und der Rektor der Grande Mosquée de Lyon Kamel Kabtane an der Spitze des Zugs „Manif pour tous“.

      Wer ruft 2013 zur heiligen Union mit den Muslimen (« union sacrée avec les musulmans ») gegen die sozialistische Reform auf? Nicht Marine Le Pen, aber immerhin die erzkatholische, rechtsgerichtete Aktivistin mit dem lächerlichen Spitznamen Frigide Barjot.

      Wer macht vor den Regionalwahlen im Oktober 2015 den Mohämmischen den Hof? Diesmal ganz offiziell der Front National, der in den sogenannten „zones sensibles“ um Paris herum ein Magazin mit dem Titel « Musulman peut-être, mais Français d‘abord » (Moslem vielleicht, aber zuerst Franzose) verteilen lässt (Le Parisien, 21.10.2015).
      Nicht anzunehmen, dass darin die Unvereinbarkeit des Islams mit der französischen Verfassung festgestellt wird.

      Man muss nicht Jude sein, um misstrauisch zu sein; aber das hilft.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        Vielen Dank, liebe @schum74, für diese interessanten Informationen!
        Natürlich könnte auch die AfD jederzeit ihre Ziele verraten, so wie es viele andere Parteien vor ihr getan haben. Die Frage ist jedoch: Gibt es bereits Anhaltspunkte dafür oder wollen wir uns vorerst mit ungelegten Eiern beschäftigen?
        Die AfD ist nicht die Front National. Ebenso wenig wie die AfD mit der NPD vergleichbar ist, auch wenn uninformierte Menschen diese Parteien im selben Atemzug nennen.
        Bezüglich des Misstrauens halte ich mich für sattsam eingerichtet.
        Ihr
        Misstrauisches Geschwulst

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  6. Reinfried Brunsch schreibt:

    Die Logik dieser zynischen Satire ist etwas verquer. Was solls: Es ist in einigermaßen guten Deutsch formuliert.

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