Erst kommt das Fressen

Tapfer im Nirgendwo

Am 11. Mai 2016 stand ich mit meiner Frau und einem Freund um punkt zwölf Uhr mittags an der Roonstraße in der Nähe der Kölner Synagoge vor dem Restaurant „Urban Burgery“, um bei der Wiedereröffnung dabei zu sein. Der Laden hatte für ein paar Tage schließen müssen, alles nur wegen eines Burgers. Das Team der „Urban Burgery“ hatte nämlich zuvor einen neuen Burger kreiert und wie folgt präsentiert:

„Saulecker, saftig und der Burner ist Erdogan, der Burger. Der Erdogan Burger – Natürlich mit Ziegenkäse!“

Der Inhaber des Ladens, Jörg Thiemann, bezeichnete die Erfindung als „lukullisches Bekenntnis zur Meinungsfreiheit“. Das war jedoch zu viel für einige Leute und so schlug dem Restaurant in den sozialen Medien nicht nur Zustimmung entgegen, sondern auch blanker Hass. In der Folge sah sich Thiemann genötigt, „Urban Burgery“ für ein paar Tage zu schließen.

Am 11. Mai um 12 Uhr mittags machte das Restaurant…

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8 Antworten zu Erst kommt das Fressen

  1. Hessenhenker schreibt:

    Köln ist bloß eine Gummizelle im Irrenhaus Deutschland.

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  2. Heimchen am Herd schreibt:

    Köln ist das Irrenhaus Deutschlands!

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  3. aurorula a. schreibt:

    Das hat nichts mit… wer weiß.

    Das hier jedenfalls hat nichts mit Religion zu tun, man hat mir glaubhaft versichert daß es sich ohne den fehlenden Buchstaben allein um Erdbeeren dreht:

    http://s9.photobucket.com/user/Kimpire/media/Tut.jpg.html

    Erst kommt das fressen.

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    • schum74 schreibt:

      Stimmt. Da fehlt vermutlich ein Dalet. „Ha-Missrád le-Injené-Datot“ müsste es heißen: Das Ministerium für Religionsangelegenheiten (Religion im Plural – Religionen).
      So wie es steht „Ha-Missrad le-Injene-Tut“, heißt es tatsächlich: Das Ministerium für Erdbeerangelegenheiten. Klingt gleich sympathischer, nicht?
      Ich schlage vor: „Ha-Missrad le-Injene-Schtut“ – Das Ministerium für Stuss-Angelegenheiten.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @schum74: „Ich schlage vor: … Das Ministerium für Stuss-Angelegenheiten.“

        Wodurch wäre die Unterscheidung zu anderen Ministerien gewährleistet?

        Gefällt 2 Personen

      • aurorula a. schreibt:

        Durch eine ehrliche Selbstbezeichnung, natürlich.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @aurorula a.: „Durch eine ehrliche Selbstbezeichnung, natürlich.“

        Na gut, warum nicht? Selbstbezeichnungen können ja eintönig sein, indessen trotzdem ehrlich. Etwa so: Ministerium für Stuss-Angelegenheiten I, Ministerium für Stuss-Angelegenheiten II, Ministerium für Stuss-Angelegenheiten III u.s.w.

        Gefällt 1 Person

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @aurorula a.
      Welcome back!

      Gefällt 1 Person

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