Tu felix Austria odi

Welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen dem Österreichischen Bundeskanzler Christian Kern und dem Führer Deutschlands Adolf Hitler?

  • Beide sind Österreicher
  • Beide werden von Palästinensern beraten

Muna Duzdar, Staatssekretärin im Bundeskanzleramt, ist das erste muslimische Mitglied der Österreichischen Bundesregierung. Muslim sein bedeutet nicht viel in der beliebigen EU: gestern Atheist, heute Muslim, morgen Buddhist. Viel wichtiger ist ihre Volkszugehörigkeit: Sie ist Palästinenserin mit Österreichischem Pass und Österreichischer Staatsbürgerschaft. Entsprechend den Statuten des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten, englisch: United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East – UNRWA, ist jeder Nachkomme eines Palästinensers bis ins tausendste Geschlecht und darüber hinaus, also für alle Ewigkeit, selber Palästinenser, unabhängig davon, welche Staatsangehörigkeit er besitzt oder ob er staatenlos ist. Die Staatssekretärin im Bundeskanzleramt der Österreichischen Bundesregierung ist qua Weltverordnung und nach Allahs Willen eine Palästinenserin.

Diese Regelung hat die UN 1949 festgelegt, um den aus Israel geflüchteten oder vertriebenen Arabern die Schmach zu versüßen, als erste Volksgruppe der Neuzeit von Juden besiegt worden zu sein. Die Araber Palästinas mit Ausnahme der hinzugezogenen Jordanier, die Beduinen aus der Arabischen Wüste sind, gelten als Gründungsgruppe des palästinensischen Volkes, welches es zuvor nicht gegeben hat.

Hitlers palästinensischer Berater ist der Großmufti von Jerusalem, der die gesamte Kriegszeit in Berlin verlebt hat. Manche Politiker Israels behaupten, dass es dieser Palästinenser gewesen ist, der Hitler auf die Sprünge geholfen hat, die „Judenfrage“ zu lösen. Das lässt sich nicht mit letzter Sicherheit ausschließen, jedoch darf man getrost davon ausgehen, dass Hitler pervers genug gewesen ist, selber auf die Lösung zu kommen. Bewiesen ist, dass der palästinensische Großmufti sich an den Verbrechen gegen Juden beteiligt hat, speziell an der Ermordung jüdischer Kinder in Ungarn.

Kanzler Kern benötigt sicher keinen Rat, wie man sich Juden entledigt, ob in Österreich, in der EU oder in Israel. Auch darf man seiner rechten Hand, der Palästinenserin Muna Duzdar nicht unterstellen, die Judenfrage in Österreich lösen zu wollen. Um ihre Ideologie zu erfahren, nützt ein langer Blick auf der Seite der Palästinensisch-Österreichischen Gesellschaft, die unter http://poeg.at leicht zu finden ist. Die Palästinenserin Muna Duzdar ist eine wahrscheinlich gewählte Präsidentin dieses Vereins. Ihr Geschichtsverständnis lässt sich unter der Rubrik „Palästina“ nachlesen, welches dem arabischen Narrativ folgt und inhaltlich, leider nicht stilistisch, die Erzählungen von „Tausendundeine Nacht“ nachahmt.

Die Rolle der Juden wird bis zur Unkenntlichkeit marginalisiert, die Jüdischen Reiche und die beiden Tempel zu Jerusalem werden vergessen, selbst Jesus, da Jude, wird verschwiegen, obwohl seine Person den Islam stark beeinflusst hat. Dafür wird die islamisch-palästinensische Geschichte inklusive Terrorattacken derart verherrlicht, dass man sich wundert, warum so viele Palästinenser vor den feigen Juden nach Österreich geflohen sind. Um den aufmerksamen Leser von der Frage abzulenken, warum es keine Juden im palästinensischen Palästina gibt, werden jüdische Artefakte unter „Christentum“ aufgeführt. Dass Palästina judenfrei sein muss, lässt sich aus der Internetseite schließen, wenn man gewillt ist, Logik auch gegenüber Juden einzusetzen, was bei der Palästinensisch-Österreichischen Gesellschaft und somit ihrer Vorsitzenden Muna Duzdar nicht vorausgesetzt werden kann.

Die für Juden und Araber wichtigste Antwort auf die seit Jahrzehnten gestellte Frage, ob das jüdische Israel in welcher Form und Winzigkeit auch immer von den generösen und toleranten Palästinensern anerkannt wird, wird geflissentlich übergangen. Der geneigte Leser, der sich ein objektives Bild über die Lage in Israel machen will, wird nach dem Lesen der Palästina-Seite zu dem Schluss kommen, dass Palästina, sollte es eines Tages existieren, den Juden das Recht abstreiten wird, in Israel zu sein. Möglicherweise sollen sie umgebracht, wahrscheinlich weit weg vertrieben werden. Die Behandlung der Juden Österreichs und der EU wird nicht angegangen. Wahrscheinlich gehen die Palästinenser Österreichs davon aus, dass die meisten Juden bei Bedarf nicht nach Israel ein-, sondern in die USA auswandern möchten. Der Großmufti hat zu Hitlers Zeiten befürchtet, dass jeder Jude, der den Holocaust überlebt, den Jüdischen Staat in Palästina errichten will. Es gibt keine Gewissheit, ob diese Vorstellung bei den Palästinensern Österreichs vorherrscht. Dies kann auch nichts ausgeschlossen werden, da die Leitung der Palästinensisch-Österreichischen Gesellschaft, die nebenbei Staatssekretärin im Bundeskanzleramt ist, bereits nachlesbar geäußert hat, dass sie auf Grund ihrer Herkunft, also als Palästinenserin, niemals diese Frage anschneiden wird. Sie lässt sich lediglich zum vieldeutigen und nichtssagenden Satz hinreißen:

„Für Palästina zu sein, heißt nicht, gegen Israel zu sein.“

Dummerweise bedeutet dieser palästinensische Spruch, gegen Israel und Juden zu sein.

http://kurier.at/politik/inland/muna-duzdar-die-fpoe-will-mich-diffamieren/199.963.906

Letztendlich verspricht eine Palästinenserin in einer derart angesehenen Position einen Funken Hoffnung auf Frieden. Palästinenser sehen sich sich als die neuen Juden. Wo es einen Juden gibt, kommt ein zweiter hinzu und bald sind es zehn, die zusammen beten. Die Palästinenserin Muna Duzdar wird ihren Einfluss einsetzen, um vielen weiteren ihrer Landsleuten das Glück in Österreich zu ermöglichen, welches sie dankbar genießt. Israel wird sich nicht sträuben, den Palästinensern die Tore Israels weit zu öffnen.

Nachtrag:

Die politische Lage und Zukunft Österreichs ist Dank der verworrenen und widersprüchlichen Lage der EU nicht vorauszusehen. Es besteht die Möglichkeit, dass der jetzige Österreichische Bundeskanzler Christian Kern statt Sigmar Gabriel Kanzlerkandidat der SPD wird und die Bundestagswahlen gewinnt!

 

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33 Antworten zu Tu felix Austria odi

  1. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    @anti3anti: „Es besteht die Möglichkeit, dass der jetzige Österreichische Bundeskanzler Christian Kern statt Sigmar Gabriel Kanzlerkandidat der SPD wird und die Bundestagswahlen gewinnt!“

    Wann sollte das passieren, außer wenn Österreich uns heim ins Reich holt?

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  2. Lancelot schreibt:

    Es wundert mich, dass Deutschland noch keine muslimischen Minister hat.

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  3. schum74 schreibt:

    Sieht man, wie die besten Köpfe in der islamischen Welt arbeiten, verliert man die Lust, über Winzlinge wie Muna Duzdar herzufallen. Die neue Staatssekretärin im österreichischen Kanzleramt bekennt sich zu einer faktenfreien Palästinageschichte? Dann hören Sie sich die Klagen des gefeierten Dichters Adonis (Ali Ahmed Saïd Esber) an:
    „Die arabische Zivilisation liegt im Sterben. Wir erleben unser Ende wie die Sumerer, die Babylonier, die Griechen, die Römer oder die Pharaonen“ (Radio Télévision Suisse, Mai 2016).

    Rom, Athen… Kleiner hat ers nicht. 1400 Jahre unausgesetzter Barbarei nennen sich ‚Zivilisation‘.
    Oh, man ahnt dunkel, worauf Adonis anspielt: auf die Legende von einer muslimischen Großartigkeit, die im Mittelalter etc. „Warum sagt man uns nicht, dass die griechischen Texte von orientalischen Christen übersetzt worden sind?“, fragt Islamwissenschaftlerin Anne-Marie Delcambre nach Ernest Renan. Und David Pryce-Jones (The Closed Circle, 1990) versenkt den Nagel:
    „Wenn die Araber sich so hoher wissenschaftlicher Erkenntnisse rühmen konnten, warum überließen sie die Nutznießung derselben ausschließlich den Europäern? Was für eine wissenschaftliche Tradition kann das gewesen sein, die offenbar abrupt stehenblieb? Dienen solche apologetischen Ansichten der Selbsttäuschung angesichts einer unbequemen Wahrheit? Ist es wirklich das schreckliche Schicksal der Araber, daß sie nicht mehr das Format ihrer Väter besitzen?“ (Zit. n.: Ibn Warraq, Warum ich kein Muslim bin, Matthes & Seitz Berlin 2004, S. 271)

    Die Dämmerung der unvergesslichen Araber-Zivilisation betrauern – aber sicherheitshalber auf ein nicht arabisches Pseudonym setzen; für den Fall, dass die Namen Ali Ahmed Saïd keine Erinnerung an Kulturleistungen wecken sollten.

    Und der syrische Dichter Adonis, dessen Namen im Nobelpreis-Komitee gehandelt wird, ist noch die Crème de la Crème: weil er als Linker 1955 ein halbes Jahr gesessen hat, und weil er eine Trennung von Staat und Moschee fordert. Hat er sich den Islam genau angeguckt? Wie soll eine Religion mit Kampfauftrag auf Politik verzichten können?
    Mag sein, dass Adonis ein wichtiger Dichter ist. Von Geschichtsdichtung versteht er jedenfalls eine Menge.

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  4. schum74 schreibt:

    „heute Muslim, morgen Buddhist“: Das glaub‘ ich erst, wenn ich einen sehe. (Alternativ: von einem höre/lese).

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  5. Thomas ex Gotha schreibt:

    Ein Kritiker der Fremden meldet sich zu Wort: „Nun folgt der unvermeidliche Schwenk auf die dominierende Einwanderergruppe in Europa, von welcher man bedauerlicherweise wird konstatieren müssen, dass aus ihrer Schar selten interessierte oder auch bloß neugierige Einzelne die Kunstmuseen durchstreifen oder den Konzerten beiwohnen oder selber auf dem Pianoforte oder der Violine exzellieren. Hier manifestiert sich eine Fremdheit, die sich nicht allein auf die Sozialstruktur der muslimischen Einwanderer und das Fehlen eines breiten gebildeten Milieus zurückführen lässt.“ (Michael Klonovsky)
    Nun mag man fragen, was das für ein Bildungsbürger ist, der in Konzerten oder Museen erst einmal das Publikum rassisch analysiert, aber es geht ihm wohl mehr darum, eine Stimmung zu erzeugen, die in seinen Lesern das wohlige Gefühl intellektueller Überlegenheit erzeugt.
    Ähnlich verhält sich dieser Einwanderungskritiker: „Die in Ostasien stark ansteigende individuelle, aber auch aggregierte Produktivität ist steil angestiegen, die Bevölkerung hingegen nicht mehr so angewachsen, was zum Fortschritt der Länder führte. Genau andersherum sieht es in Arabien und Afrika aus. (…) Wenn Analphabetismus Normalität ist, muss sich jeder Einzelne fragen, was er falsch gemacht hat.Wenn uns Kant sagt, dass Aufklärung der Ausbruch aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit ist, gilt dies für jedermann auf der Welt.“ Hier schimpft einer (ein Herr Esser) über den Analphabetismus der anderen, der noch nicht einmal das berühmteste Zitat Kants korrekt zitieren kann und ein Deutsch schreibt, in welchem eine „stark ansteigende (…) Produktivität (…) steil angestiegen“ ist. Aber der Zuspruch seiner Leser dürfte ihm gewiss sein, die ihm auch glauben werden, dass der Analphabetismus daher kommt, dass die Leute nicht lesen lernen wollen.
    Zum Schluss sei noch aus dem Blog des ehemaligen Dozenten Hebold zitiert: „Nein, die hellsten sind Muselmanen nicht.“
    Was das alles mit dem Artikel zu tun hat? Nun, „1400 Jahre unausgesetzter Nicht-Barbarei“ (um einen Kommentar etwas abzuwandeln) führten nicht dazu, dass irgendeinem Leser (ausgenommen dem Unterzeichnenden) das falsche Latein im Titel auffiel. So ist zu fragen, ob das, was sich als „Islamkritik“ tarnt, oft nichts anderes darstellt als den Versuch, die eigene, scheinbare Überlegenheit gegenüber denjenigen, die man als unzivilisierte Unterschicht sieht, hervorzuheben. Der Erkenntnisgewinn ist dementsprechend gering.

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    • schum74 schreibt:

      „Kritik der Fremden“: Mit dieser Unterstellung ist auf Numeri kein Blumentopf zu gewinnen, fürchte ich. Ich selbst war nicht nur Fremde in Ägypten; ich war’s auch in Frankreich und in Deutschland.
      Islamkritik ist keine Tarnung. Islamkritik ist ein Anliegen, dessen Dringlichkeit Sie im Gegensatz zu Imad Karim und Hamed Abdel-Samad, der seinen Kopf dafür riskiert, anscheinend noch nicht begriffen haben.

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      • schum74 schreibt:

        PS.
        „Nun mag man fragen, was das für ein Bildungsbürger ist, der in Konzerten oder Museen erst einmal das Publikum rassisch analysiert…“

        Ich erinnere noch gut den aufwühlenden Auftritt japanischer Taiko-Trommlerinnen in der Berliner Mori-Ogai-Gedenkstätte. Bei aller Seelenerschütterung fiel mir auf, dass die meisten Besucher Japaner sind. Jetzt schäme ich mich für die rassische Analyse. Wie konnte ich bloß sehen, was ich sehe, und hören, was ich höre? Wo doch Sehen und Hören, Kategorisieren und Schlussfolgern der Anfang allen Rechts-Seins sind?
        Aber so passierts: Zuerst merken Sie, dass Japaner sich für Taiko interessieren, dann fällt Ihnen auf, dass Nicht-Japaner „Juden ins Gas!“ rufen, dann stellen Sie fest, dass Kopftücher in Ihrem Bezirk überhandnehmen, am Ende finden Sie Scharia weniger gut als den Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit (ja? Gefällt Ihnen?). So muss es auch Klonovsky ergangen sein. – Eine Warnung an Alle: Wehrt den Anfängen!

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      • Thomas ex Gotha schreibt:

        „Islamkritik ist keine Tarnung“: Das habe ich auch nicht geschrieben. Sondern dass in den von mir zitierten Beispielen sich die Autoren entweder kräftig selbst blamieren (Hans-Martin Esser, ein auf der „Achse“ publizierender Immobilienunternehmer aus dem Sauerland, dient hier als besonders krasses Beispiel) oder, wie Klonovsky, so sehr die eigene Bildungsnähe betonen, dass es gar nicht um eine Religionskritik geht, sondern um den Distinktionsgewinn (um hier einmal den von Bourdieu inspirierten Begriff zu verwenden) gegenüber denjenigen, die man als „bildungsfern“ gesellschaftlich ächtet. Was sie meinen, ist nicht „euer Islam kotzt uns an“, sondern „eure Armut kotzt uns an“. Es geht um die populistische Abwertung der Fremden und die gleichzeitige Aufwertung der eigenen Person.
        Nehmen Sie als letztes Beispiel diesen Lehrbeauftragten Hebold, der auf seinem Blog die zitierte Meinung vertritt, „Muselmanen“ seien „nicht die hellsten“. Wie hell aber ist der Angestellte einer Hochschule, der diesen Blog zusammen mit seinen „Skripten“ und „Schulungen“ veröffentlicht und damit doch berechtigte Zweifel hervorrufen muss, dass er die Leistungen seiner Studenten vorurteilsfrei bewerten kann?

        Im übrigen habe ich bei meinen zahlreichen Opern- und Museumsbesuchen Herrn Klonovsky noch nie gesehen. Ich nehme daher an, er gehört mehr zu den bildungsfernen Schichten.

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      • schum74 schreibt:

        (Vor Lektüre Ihres letzten Kommentars)

        Noch einmal zur Islamkritik als Tarnung für Fremdenfeindlichkeit:

        Eine Bemerkung vorneweg: ‚Islamgegnerschaft‘ ist, glaube ich, der genauere Ausdruck. Man kritisiert christliche Dogmen; man kritisiert Platons Ideenlehre; man kritisiert den stoischen Pantheismus. Doch man kritisiert nicht Mikis Theodorakis‘ Ansicht, wonach „die Juden die Wurzel allen Übels“ seien (“Jews are at the root of all evil”, 2003); man kritisiert nicht die NS-Rassenkunde: Man bekämpft sie.

        Oder aber man definiert Kritik gut philosophisch als „Kunst der Beurteilung“, als interesselose Prüfung eines Satzes (einer These, einer Lehre), die jeder Bewertung notwendig vorauszugehen hat; wobei die Bewertung – Zustimmung oder Ablehnung ‒ je nachdem ruhig oder leidenschaftlich ausfallen kann. Man kann überzeugter Christ oder Pantheist sein, schwerer Platoniker.
        Wie auch immer: In diesem Sinn und nur in diesem Sinn einer vorausgehenden Prüfung kann man von einer Kritik der Theodorakis’schen Behauptung und der NS-Rassenkunde sprechen: als Vorstufe zu deren Bekämpfung.
        Was uns zum Islam führt: Islamkritik als Vorstufe zu Islamgegnerschaft. Lassen Sie uns klarheitshalber von Islamgegnerschaft sprechen, ja?

        Und jetzt zur Fremdenfeindlichkeit, die sich unter den Millionen Islamgegnern (nicht gerade auf Numeri) sicher auch finden wird.
        Es ist nicht auszuschließen, dass unter den Nazigegnern im Zweiten Weltkrieg auch Fremdenfeinde waren. Bei der Action française, die de Gaulles Ruf nach London 1941 gefolgt ist, war Xenophobie sogar Pflicht. Würden Sie sagen, dass die Résistance deshalb keine moralische Berechtigung hatte? Ja, hätten sämtliche Völker den Kampf gegen die Nazis abblasen müssen, weil Germanophobe sicher mit von der Partie waren?

        In puncto Islamisierung Europas denke ich – am Ende meiner Islam-Kritik🙂 ‒ wie Figaro-Journalist Ivan Rioufol: « Ce qui nous menace est plus important que ce qui nous sépare » ‒ Was uns bedroht, ist wichtiger, als was uns trennt. Weshalb der Humanist Rioufol zu dem Béziers-Kongress über die Lage der Nation fahren wird: ein Parteien übergreifendes Rendezvous aller Intellektuellen, die sich große Sorgen machen über die Zukunft Frankreichs und Europas. Und wissen Sie, wer noch mitmacht? Rechtsanwalt Gilles William Goldnadel, der Vorsitzende von „France-Israël“ (1927: „France-Palestine“) neben dem „maßgeblichen Vordenker der Neuen Rechten“ (Wikipedia) Alain de Benoist. Gratulation an Beide.

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      • schum74 schreibt:

        Für Islamgegnerschaft als Gelegenheit zur Selbstprofilierung gilt das Gleiche wie für Islamgegnerschaft aus Fremdenfeindlichkeit. Die Motive, die Pest zu bekämpfen, sind gleichgültig. (Camus: « Il faut juguler la peste, même si l’on sait que la peste reviendra » ‒ Man muss die Pest niederringen, auch wenn man weiß, dass die Pest zurückkehren wird.)
        Wobei die kulturelle Rückständigkeit der Muslime weltweit (s. Arab Human Development Report 2002-2004) gerade nicht armutsbedingt ist. „Bodenschätze verhalfen vielen arabischen Staaten zu märchenhaftem Reichtum“ (Der Spiegel, 31.05.2011). Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Die kulturelle Rückständigkeit zieht die Armut der Vielen nach sich. Das erklärt Wolfgang Burgdorf im Focus (24.11.2015) sehr schön. Zitat:

        In den vergangenen sieben Jahrzehnten hätten die reichen islamischen Erdölstaaten das beste Universitäts- und Bildungssystem der Welt aufbauen können. Sie hätten auch ihre ärmeren islamischen Brüder mit Bildungsinstitutionen beglücken können. Die islamische Welt wäre „dem Westen“ heute haushoch überlegen. Auch die reichsten Universitäten in Amerika hätten mit dem Ölgeld der Araber nicht konkurrieren können. Die islamischen Länder hätten „den Westen“ in fast allen Disziplinen weit hinter sich gelassen.
        Sie haben sich anders entschieden. Statt Universitäten zu gründen finanzierten sie Koranschulen von Nigeria bis Indonesien. Statt ihre Jugend auszubilden, schufen sie mit unfassbaren Summen eine globale Selbstverblödungsindustrie.

        Zitat Ende.

        http://www.focus.de/wissen/experten/burgdorf/4575687-oel-reichtum-und-kultureller-niedergang_id_5093808.html

        Die Bemerkung „Im übrigen habe ich bei meinen zahlreichen Opern- und Museumsbesuchen Herrn Klonovsky noch nie gesehen“ lasse ich freundlicherweise unkommentiert. Nicht nur Klonovsky ist auf narzisstischen Gewinn aus. Wer nicht?🙂

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Thomas ex Gotha: „Im übrigen habe ich bei meinen zahlreichen Opern- und Museumsbesuchen Herrn Klonovsky noch nie gesehen.“

        Womöglich gibt es mehrere Opernhäuser und Museen.

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      • schum74 schreibt:

        Korrektur:
        De Gaulles Appell aus London: 18 Juni 1940

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      • Thomas ex Gotha schreibt:

        Der Appendix war natürlich ironisch.
        Was ich aber täte, liefe mir Klonovsky wirklich einmal über den Weg? Keene Ahnung. Mich hinter einer Säule verstecken? Aber da stehen ja bereits die muslimischen Einwanderer, die von ihm nicht gesehen werden wollen. Oder würde ich die Servicekraft darum bitten, seinen Pausensekt etwas anzureichern? Böse Gedanken! Muss ich auch hier darauf hinweisen, dass sie nicht ganz ernst gemeint sind?

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Thomas ex Gotha: „Böse Gedanken! Muss ich auch hier darauf hinweisen, dass sie nicht ganz ernst gemeint sind?“

        Zumindest nicht meinetwegen. Mit Sicherheit gehöre ich zu den Letzen, die Ihre Gedanken ernst nehmen.

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      • schum74 schreibt:

        Thomas, was ich Sie noch fragen wollte:
        Wie Sie vielleicht wissen, haben zwei Berliner Hochschulen dem von Ihnen zitierten Mathematik-Dozenten Wolfgang Hebold den Lehrauftrag entzogen ‒ wegen „hetzerischer“ Äußerungen in seinem Blog.
        Wie finden Sie das? Reimt sich das mit Ihrer Auffassung von Redefreiheit? Verdient die lockere Bemerkung „Nein, die hellsten sind Muselmanen nicht“ die Zerstörung der beruflichen Existenz? Aber vielleicht haben die Unis unter den syrischen Zuwanderern schon Ersatz für ihn gefunden?

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      • Thomas ex Gotha schreibt:

        Zu Hebold zitiere ich einfach mal die „Welt“ vom 26.5.16: „Meinungsäußerung als Privatsache? Keineswegs, denn Hebolds Studenten wurden gezielt auf seine Website gelenkt, auf deren Startseite er neben dem Menüpunkt „Blog“ auch Informationen über „Skripte“ und „Schulungen“ anbietet.“ Mir scheint das, gerade im Hinblick darauf, dass man von einem Lehrbeauftragten verlangen darf, dass er die Leistungen seiner Studierenden vorurteilsfrei bewerten muss, intellektuell eher unglücklich zu sein, nicht ganz pfiffig, um genau zu sein. Was würden Sie von einem Lehrer halten, der alle Katholiken als dämlich, alle Juden als gerissen und alle Hindus als devot bezeichnet? Und das nicht privat am Stammtisch, sondern auf einer Seite, auf der er Lehrmaterialien anbietet? Der hätte doch an einer Bildungseinrichtung wenig bis nichts verloren, oder?
        Auch hier dient die „Islamkritik“ lediglich dazu, die eigenen Denkschwächen zu marginalisieren, wie ja auch die Kritik des Professors Burgdorf am arabischen Bildungssystem etwas befremdlich wirkt, gibt doch Deutschland exakt denselben Prozentsatz seines BIP für Bildung aus wie Saudi-Arabien. Und beide liegen damit im Weltmaßstab nicht allzuweit vorne.

        P.S.: Viel Vergnügen mit Alain de Benoist.

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      • schum74 schreibt:

        Alles ist gleich, alles läuft auf dasselbe hinaus, es gibt keinen Unterschied nirgends:
        Deutschland = Saudi-Arabien, Hamed Abdel Samad = Mohamed Merah, Wolfgang Hebold = Julius Streicher.
        So wollte ich Sie hören.

        PS. Wolfgang Hebold wird geschasst. Wissen Sie, wer nicht geschasst wird? Die Akademiker- Truppe hinter der Aktion (BAB – Berlin Academic Boycott). Schreiben die allerhellsten „Angehörige[n] der Berliner Humboldt-Universität, Freien Universität, Technischen Universität, Potsdamer Universität und diverser Max-Planck-Institute in Berlin und Brandenburg“ an die Konrad-Adenauer-Stiftung (18.04.2016):

        „Die [Hebräische] Universität unterhält enge Beziehungen zum israelischen Militär, welches regelmäßig Kriegsverbrechen gegen die palästinensische Bevölkerung begeht.“

        http://bds-kampagne.de/2016/04/18/akademische-zusammenarbeit-zwischen-israel-und-deutschland-aus-sicht-der-universitaeten/

        So‘ne Intelligenzia braucht das Land.

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      • Thomas ex Gotha schreibt:

        „Wolfgang Hebold = Julius Streicher“ – nicht ganz Ihr übliches Niveau, wenn ich dies einmal anmerken darf. Und noch einmal: es wäre leichter, das arabische Bildungssystem zu kritisieren, wenn man hierzulande einen höheren Betrag investierte, was aber nicht der Fall ist. Daher ist Ihre mir unterstellte Gleichsetzung „Deutschland = Saudi-Arabien“ ein Fall von, ich hoffe böswilligem, Missverstehen.

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      • Hans spuck in die Luft schreibt:

        Thomas,

        Sie „hoffen böswillig“: als Alternative wäre Ihnen „dumm“ zu untermenschlich?

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Thomas ex Gotha: „Und noch einmal: es wäre leichter, das arabische Bildungssystem zu kritisieren, wenn man hierzulande einen höheren Betrag investierte, was aber nicht der Fall ist.“

        Ein wenigstens normal begabter Leser hätte begriffen, dass @schum74 das arabische Bildungssystem nicht nur wegen der Höhe der investierten Beträge kritisiert hat, sondern auch für deren Verwendungszweck: Koranschulen statt Universitäten.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Bildung und ihr Erfolg sind ja schwer messbar; auf jeden Fall aber ist das dafür aufgewandte Geld in Prozenten des BIP sicher eine quasiirrelevante Messgröße…

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      • Thomas ex Gotha schreibt:

        @ GutGes: „Ein wenigstens normal begabter Leser hätte begriffen, dass @schum74 das arabische Bildungssystem nicht nur wegen der Höhe der investierten Beträge kritisiert hat, sondern auch für deren Verwendungszweck: Koranschulen statt Universitäten.“ Gähn. Schimpfen schön und gut, aber es sollte wenigstens einen Bezug zur Wirklichkeit haben. Schließlich gibt es auch in Saudi-Arabien und in den Emiraten Universitäten und selbstverständlich lassen sich die Ölstaaten das einiges kosten. Im übrigen befremdet es, wenn ein Professor aus einem der reichsten Länder der Erde, das sich 4% Analphabeten in seiner Bevölkerung leistet, andere Staaten wegen angeblich zu geringer Bildungsausgaben kritisiert. Es ist diese Art von dünkelhaftem Schlaumeiertum, das auch die Geistesriesen Klonovsky, Esser und Hebold auszeichnet. Selten fehlt bei der Empörung über die muslimische Rückschrittlichkeit der mehr oder weniger offene Hinweis auf die eigene geistige Überlegenheit. Das hat dann aber mit Politik wenig zu tun und ist hochgradig uninteressant.

        @Clas Lehmann: „Bildung und ihr Erfolg sind ja schwer messbar; auf jeden Fall aber ist das dafür aufgewandte Geld in Prozenten des BIP sicher eine quasiirrelevante Messgröße…“ Mag ja sein, dass das so ist, aber diese Relation ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern auf dem der OECD. Können Sie mir bei Gelegenheit erklären, wie denn eine „quasirelevante Messgröße“ aussähe?

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        Wer immer für Sie liest, Herr ex Gotha, Sie sollten seinen Vertrag nicht verlängern! Einem richtigen Leser wäre nämlich aufgefallen, dass ich zu den Bildungssystemen Deutschlands oder Arabiens überhaupt keine eigene Ansicht geäußert habe, sondern, dass ich lediglich versucht habe @schum74s Kommentar in Ihre geistige Reichweite zu schleifen.

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    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @Thomas ex Gotha: „Nun mag man fragen, was das für ein Bildungsbürger ist, der in Konzerten oder Museen erst einmal das Publikum rassisch analysiert, …“

      Wer nicht hoffnungslos verblödet ist, weiß eben, dass Menschen unterschiedlicher Weltregionen auch unterschiedlich aussehen können. Was für eine armselige Dreckschleuder muss also jemand sein, der aus dieser Beobachtung einen rassistischen Akt konstruiert!

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      • Thomas ex Gotha schreibt:

        Aaah, der gute alte GG-Sound: keine Ahnung, worum es gehen könnte, aber immer vorne dabei, wenn es gilt, eine Beleidigung vom Stapel zu lassen. Nehmen Sie es mir bitte nicht übel, wenn ich mich mit Ihrer, metaphorisch gesprochen, gegen den Wind gerichteten Miktion nicht weiter befasse.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Thomas ex Gotha: „…, aber immer vorne dabei, wenn es gilt, eine Beleidigung vom Stapel zu lassen.“

        Solange Sie kommentieren, Herr ex Gotha, kann ich mit Beleidigungen nicht „vorne“ sein. Dort sind nämlich alle Plätze von Ihnen belegt, der Andersdenkenden ständig irgendwelche rassistischen, faschistischen und sonstige üblen Tendenzen unterstellt.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        P. S.

        Drei N,s können Sie streichen.

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  6. Heimchen am Herd schreibt:

    „Die islamischen Länder hätten „den Westen“ in fast allen Disziplinen weit hinter sich gelassen.“

    Nanana, da hat der Westen aber auch noch ein Wörtchen mitzureden!
    Und was ist mit Israel?? Warum hat Israel denn so viele Feinde?

    Weil Israel so erfolgreich ist und Erfolg macht bekanntlich Feinde!

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