Die Macht in Deutschland geht vom Deutschen Volke aus!

Der Deutsche Bundestag will festlegen, dass die Vernichtung der Armenier durch die Türken 1915 ein Völkermord ist. Türkische Organisationen protestieren lautstark dagegen. Sie üben Druck auf türkische Abgeordnete des Deutsche Parlamentes aus.

Am nächsten Donnerstag wird der Bundestag über den gemeinsamen Text von CDU/CSU, SPD und Grünen abstimmen. Die Linken, die kaum von türkischen Wahlberechtigten profitieren, werden höchstwahrscheinlich ebenfalls dem Text zustimmen. Je näher die Abstimmung rückt, desto stärker wird der Druck auf das deutsche Parlament von der türkischen Regierung der Türkei und von den türkischen Organisationen Deutschlands.

500 verschiedene Organisationen rufen zur Protestkundgebung auf. Unter Führung der Türkischen Gemeinde in Berlin vereinen sich die mehr als 500 türkische Organisationen in Deutschland: von der mutmaßlichen sozialdemokratischen Oppositionspartei in der Türkei CHP über die in der Türkei regierenden Erdogan-AKP bis hin zu den faschistischen Grauen Wölfen, die nicht vor Mord schrecken. Mit von der Partie sind türkische Islamisten und IS-Unterstützer über die DITIB-Moscheen bis hin zu den mutmaßlich säkularen Kemalisten, die alle in Deutschland vertreten sind und vom türkischen und/oder deutschen Staat alimentiert werden.

Jede türkische Organisation schickt zwei (2) Demonstranten nach Berlin, insgesamt 1.000. Die Türken in Deutschland interessieren sich nachweislich genauso wenig für Politik wie ihre nichttürkischen deutschen Nachbarn. Die Türken in Deutschland sind somit ausgezeichnet integriert! Trotzdem behaupten die tückischen Organisationen in Deutschland, dass alle Türken in Deutschland im Widerstand gegen die Armenienresolution zusammenfinden. Über 90% der Türken Deutschlands würden den Genozid-Vorwurf als Verleumdung werten. Ein Beschluss des Bundestages sei „Gift für das bald nicht mehr friedvolle Zusammenleben zwischen Deutschen und Türken in Deutschland und vor allem in der Türkei. An dieser Stelle wird ausdrücklich darauf hinweisen, dass allein in der Region Antalya ständig 30.000 nichttürkische Deutsche leben, die vom einfachen türkischen Volk in der Türkei bedroht werden könnten, falls die armenische Genozid-Resolution vom Deutschen Bundestag verabschiedet werden soll. Selbst das „Talat Pascha Komitee“, welches nach dem Hauptvölkermörder an den Armeniern benannt ist, macht mit den anderen türkischen Demokraten in Deutschland mit. Das türkisch-deutschdemokratische Bündnis ruft zu einer Protestkundgebung in Berlin gegen die Verleumdungen des Bundestages auf.

Kampagnen zielen auf einzelne Abgeordnete in Wahlkreisen mit einem hohen türkischen Wähleranteil und insbesondere auf türkische Abgeordnete. Der türkische Duisburger Abgeordnete (Marxloh) Mahmut Özdemir wirft dem Parlament vor, sich instrumentalisieren zu lassen: „Das ist ein Thema für Wissenschaftler und nicht für den Deutschen Bundestag.“ Er wird an der Abstimmung nicht teilnehmen, da er wiedergewählt werden will.

Die einzige türkische CDU-Abgeordnete ist auf einer Auslandsreise und für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Beim Koalitionspartner SPD zögern manche noch und wollen erst in der kommenden Woche entscheiden, ob sie zustimmen oder der Abstimmung fernbleiben wollen. Ein Nein im Plenum wird ausgeschlossen, da die SPD-Führung versprochen hat, dass die gesamte Fraktion geschlossen abstimmen wird.

„Was die Diplomatie in Jahrzehnten nicht schafft, bekomme ich auch nicht im Wahlkreis gelöst“, meint ein türkischer deutscher Abgeordneter, der nicht zitiert werden möchte. Er spüre sogar den Druck der eigenen Verwandtschaft und fürchte Nachteile für seine Angehörigen, die in der Türkei leben.

In der Debatte am Donnerstag wollen die Fraktionen schrille Töne vermeiden. Bei den Befürwortern der Resolution sieht man die Aufgabe, nach 101 Jahren das Gespräch mit den Türken Deutschlands und den Türken der Türkei zu suchen und zu vermeiden, dass ein neuer Graben zwischen deutschen Türken und nichttürkischen Deutschen, aber auch innerhalb der türkischen Bevölkerung Deutschlands geschaffen wird.

Hinter vorgehaltener Hand wundert man sich in der SPD, dass eine Abgeordnete in dieser Debatte so lange schweigt, die für diesen Dialog von Amtswegen her zuständig ist: Aydan Özoguz, die Schwester zweier deutschlandweit bekannter Islamisten und Staatsministerin für Integration. Nun hat sie ihre Schweigen gebrochen: Sie ist gegen die Resolution und wird für sie stimmen.

Erschienen unter

https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/die-macht-in-deutschland-geht-vom-deutschen-volke-aus-21328

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26 Antworten zu Die Macht in Deutschland geht vom Deutschen Volke aus!

  1. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    „…, dass eine Abgeordnete in dieser Debatte so lange schweigt, die für diesen Dialog von Amtswegen her zuständig ist: Aydan Özoguz, …“

    Wie seltsam! Dabei ist doch gerade die Özoguz vorbildlich integriert, schon durch ihren Namen, der an die „Augsburger Puppenkiste“ erinnert.

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  2. ceterum censeo schreibt:

    Man stelle sich vor, Deutsche, noch dazu in Verbrecherbanden organisiert, würden in der Türkei derartig auftreten. Es gäbe sicherlich Tote.
    Wie tief sind wir gesunken?

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  3. Lancelot schreibt:

    Im vierten Absatz in der vierten Zeile heißt es „tückische Organisationen“, ist damit „tückisch“ im Sinne von hinterlistig gemeint oder ist das ein Tippfehler und soll „türkisch“ heißen?

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  4. Sophist X schreibt:

    Bei der Gelegenheit kann der Bundestag die schlecht kaschierten Gewaltdrohungen und die Erpressungsversuche gleich mit verurteilen.

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  5. schum74 schreibt:

    Wer im Falle Böhmermann sich und das deutsche Volk offen erniedrigt, wird nicht plötzlich ohne Erlaubnis renitent.
    Was halten Sie von folgendem Szenario?

    Eine Kanzlerin „deren Zeit abläuft“ (Stern, 19.01.2015), kann Erdoğan z. Z. nicht brauchen – nicht bevor seine Schäfchen im Trockenen sind. Was er braucht, ist eine Regierungschefin mit wiederhergestellter Autorität; zu der die Wähler aufschauen. Dazu muss er – Allah sei‘s geklagt ‒ in der Armenierfrage scheinbar den Kürzeren ziehen. Es muss so aussehen, als würde der Herrscher am Bosporus eine Machtprobe gegen „die mächtigste Frau der Welt“ verlieren. Aber dann… Wird das deutsche Volk noch aufmucken, wenn Merkel ihm erklärt: Wir brauchen die Türkei in der EU, um Europa noch stärker, noch sicherer, noch prächtiger zu machen? Türkische Erpressung, deutsche Feigheit und Eintagsinteressen – die können es nicht sein. Wisst ihr noch, wie die Angie es dem Sultan gezeigt hat? Wenn die jetzt sagt, die Türkei gehört nach Europa, weil sie zu Europa gehört, dann ist es so. Hundert pro.

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  6. Lancelot schreibt:

    101 Jahre nach dem Völkermord machen sich Politiker Gedanken darüber, den Völkermord auch rechtlich als solchen anzuerkennen. Bis letztes Jahr zum 100. Jahrestag wusste die Mehrheit der Deutschen nicht einmal, dass es den Völkermord an den Armeniern gab, und als einige Politiker das Wort „Völkermord“ benutzten, gab es doch von anderen Politikern Kritik.
    Außerdem wundert es mich, dass die Türkei unbedingt in die EU rein soll, um die EU zu stärken, aber falls Großbritannien austritt, scheint das egal zu sein. Zumindest, wenn man den deutschen Nachrichten glaubt.

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  7. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    Zum Thema: „Merkel, Gabriel, Steinmeier fehlen bei Armenien-Abstimmung“
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundesregierung-fehlt-bei-abstimmung-zu-armenien-resolution-a-1095294.html
    Muss ich mir Vorwürfe machen, weil mir unsere Politiker nur noch wie würdelose Hunde vorkommen?

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    • Lancelot schreibt:

      Immer wieder, wenn Wahlen sind, jammern Politiker rum, dass es immer so viele Nichtwähler gibt und dass es sehr wichtig sei, zur Wahl zu gehen. Da sollten die Abgeordneten, vor allem die Regierung aber ein gutes Vorbild sein und immer anwesend sein, wenn es zu Abstimmungen kommt.

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    • schum74 schreibt:

      Besonders würdevoll Markus Löning (FDP), der „die drängenden Probleme“ und „das Verhältnis zur Türkei“ für wichtiger erachtet als die geplante Armenien-Resolution: „Die Resolution [ist] nicht hilfreich, um bei wichtigen politischen Fragen wie der Flüchtlingsfrage und dem Syrien-Konflikt voranzukommen.“ (Der Tagesspiegel, 31.05.2016)

      Markus Löning war ‒ wer hätte das gedacht? – in einem früheren Karriereabschnitt Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung.

      „Nicht hilfreich“, die Armenien-Resolution – aber die von Deutschland unterstützte Resolution, Israel aus der Weltgesundheitsorganisation auszuschließen, die war hilfreich, wie? Vor allem wohl für die wirtschaftlichen und diplomatischen Beziehungen zu den demokratischen OIC-Ländern.

      Auch meine Achtung vor unseren Politikern wächst von Tag zu Tag.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @schum74
        Ihr Kommentar ist leider sehr zustimmenswert!

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      • schum74 schreibt:

        Dresdener Kabarettist und Schauspieler Uwe Steimle am 8. Mai 2016 in Leipzig:

        „Ich sag mir immer, wenn ich die sehe, Frau Göring-Eckardt – tja, das kommt dabei raus, wenn man 20 Jahre strickt.“

        Über Sigmar Gabriel:
        „… da denk ich immer, mein Gott, dick & doof – das waren früher zwee.“

        Über Hitler:
        „Gut, der hatte nur einen Hoden, aber damit kam der Mann bis Stalingrad. Manche in unserem Land haben gar keine Eier und sind Bundeskanzlerinnen.“

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      • Thomas ex Gotha schreibt:

        Ach, der Steimle. Guter Mann (Ironie). Witzig, witzig (Ironie). Auch ein gutes Statement (Ironie) von ihm: „Wieso zetteln die Amerikaner und Israelis Kriege an und wir Deutsche dürfen den Scheiß bezahlen?“
        Ein deutschnationaler Krawallclown (keine Ironie). Dazu passen die Politikerbeschimpfungen hervorragend: Die deutsche Idee als solche ist sakrosankt, sie wird nur vom falschen Personal betrieben.

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      • schum74 schreibt:

        Wenn mir was gefällt, dann gefällt’s mir – von wem auch immer. Sie glauben, mich mit dem Anzettelei-Zitat abschrecken, gar beschämen zu können? Ach wissen Sie, ‒ wenn’s danach ginge, dürfte man nichts lesen (Voltaire), nichts sehen (Kandinsky) und nichts hören (Wagner).
        Boykottieren Sie Baudelaire, weil er in seinem Tagebuch (Mon cœur mis à nu) den Wunsch äußert, man möge alle Juden in einen Ofen schieben und selbigen anzünden? Aber Sie werden mir den Marx nicht auf die schwarze Liste setzen?🙂
        An Steimles Wunsch nach Frieden und Heimat kann ich nichts Deutschnationales erkennen. Hätten sich die Deutschen oder die Franzosen oder die Türken stets an diesen Patriotismus gehalten, würden wir heute nicht so aussehen, wie wir aussehen. Frieden und Heimat – danach sehnen sich die Juden seit über 2000 Jahren – und heute mehr denn je.
        Mich hat Steimle gestern zum Lachen gebracht. Dafür bin ich ihm dankbar.

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      • schum74 schreibt:

        Das deutsche Politikerpersonal ist zur Zeit hervorragend. Ihre Leute?

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      • schum74 schreibt:

        Wenn Sie erlauben, Thomas, möchte ich den Satz „Wenn mir was gefällt, dann gefällt’s mir – von wem auch immer“ etwas präzisieren; weil mir die Sache wichtig ist.

        Fragte Mathias Döpfner (Die Welt, 10.04.2009) einmal Reich-Ranicki: „Sollte Wagner in Israel gespielt werden?“ – „Selbstverständlich“, meinte Reich-Ranicki. – „Obwohl er der größte bekannte Antisemit der Musikgeschichte ist?“ ‒ „Was bei Tristan und Isolde ist antisemitisch?“

        Ebenso kann man fragen: Was am herrlichen Candide ist antisemitisch? Oder an den Blumen des Bösen? Was ist an Steimles Auftritt in Leipzig weltverschwörerisch?
        Die Zurückweisung eines großen Werkes, eines überzeugenden Artikels oder einer vernünftigen Aussage, sobald sie vom „Falschen“ stammen, finde ich nicht nur falsch, sondern fatal. Weil sie den Horizont verschließt und ein Selbstmisstrauensvotum wäre: Bin ich nicht in der Lage, selbständig zu beurteilen, was ich vor Augen habe? Find‘ ich ein Bild erst dann gelungen, nachdem ich nach der Signatur geschielt habe?

        Dass man zwei Jahrhunderte danach – ach was! fügen Sie noch paar Jahrtausende hinzu ‒ das Sapere aude! – Wag es, selbst zu denken! ‒ immer noch verteidigen muss!
        Gómez Dávila darf niemals hervorragend sein, weil er – ojottojott! Dass Beiträge der Preußischen Allgemeinen Zeitung bähpfui sein müssen, definitionsmäßig sozusagen, versteht sich von selbst. Dass Friedrich Engels hingegen immer richtig lag – Wer möchte das bestreiten? (Und ja: Ich schätze Engels.)

        Nee, Thomas, so ticke ich nicht. So will ich nicht ticken. Legen Sie mir einen vernünftigen Satz der größten Bundeskanzlerin aller Zeiten vor, und ich kaufe ihn.🙂

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @schum74: „Aber Sie werden mir den Marx nicht auf die schwarze Liste setzen?“

        Wofür auch? Marx war doch lediglich ein schamloser Rassist, kein AfD-Mitglied.

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      • caruso schreibt:

        „Auch meine Achtung vor unseren Politikern wächst von Tag zu Tag.“
        Meine Achtung für eure Politiker, aber auch für die unsere ist schon unermäßlich
        groß.
        lg
        caruso

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      • Thomas ex Gotha schreibt:

        Schum74: „Wenn mir was gefällt, dann gefällt’s mir – von wem auch immer. Sie glauben, mich mit dem Anzettelei-Zitat abschrecken, gar beschämen zu können?“ Darf Ihnen ja alles gefallen, ich wollte Ihnen nur einen Hinweis geben, wem Sie da ein Lachen schenken. Was natürlich nichts an der Nichtswürdigkeit Gabriels ändert — nur ist der Unterschied zwischen Steimle und mir, dass ersterer meint, der deutsche Imperialismus würde mit anderem Personal irgendwie effektiver, weniger abhängig von dunklen Mächten wie den USA oder Israel sein, während ich weiß, dass nicht das politische Personal des deutschen Imperialismus das Problem ist, sondern die Tatsache, dass es diesen immer noch gibt.
        Weiter: „An Steimles Wunsch nach Frieden und Heimat kann ich nichts Deutschnationales erkennen. Hätten sich die Deutschen oder die Franzosen oder die Türken stets an diesen Patriotismus gehalten, würden wir heute nicht so aussehen, wie wir aussehen.“ Ich weiß nicht, wie Sie aussehen, aber Steimles Frieden wie Steimles Heimat werden, nehme ich an, so aussehen, dass in ihnen Fremde nicht vorkommen. Was wiederum ein paar Jahrtausende Menschheitsgeschichte völlig ignoriert.

        Den Wagner möchte ich nicht hergeben, aber den „Gómez Dávila“ und „Beiträge der Preußischen Allgemeinen Zeitung“, was immer das sein mag, dürfen Sie ebenso geschenkt haben wie den Nazisong „Mein Name ist Deutschland“ der Naziband „Kraftschlag“, den eine offenkundig nicht zurechnungsfähige Kommentatorin hier in diesem Strang gepostet hat. Aber wie gaga auch immer sie sein mag, solche Sympathiesongs fürs doitsche Lond sind immer ein sicheres Indiz dafür, dass es Zeit wird zu gehen, bis die Luft wieder etwas weniger mephitisch riecht.
        Zumindest für
        Thomas ex Gotha

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      • schum74 schreibt:

        Recht scharfsinnig, die Bemerkung von Thomas Rietzschel auf der Achse des Guten (02.06.2016) zur Schwänzerei von Merkel, Gabriel und Steinmeier bei der gestrigen Abstimmung.

        „Mit einer Regierung, die sich verkrümelt, sobald es ernst wird, kann er [Erdogan] noch viel leichter Schlitten fahren, als mit einer, die sich offen auf seine Seite geschlagen hätte.“

        Falls es dem „Merkel-Trio“ in Deutschland zu bunt werden sollte, ‒ wurde nicht gerade ein Terroranschlag in Düsseldorf vereitelt? ‒, wird es sich wohl ins Ausland verkrümeln und nur noch die nachtrudelnden Regierungsmitglieder bewillkommnen.

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  8. Heimchen am Herd schreibt:

    Mein Name ist Deutschland

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    • schum74 schreibt:

      Heimchen, das Video „Mein Name ist Deutschland“ ist eine Katastrophe. Nicht, wie Ex Gotha schreibt, weil‘s von der falschen Band stammt, sondern weil es seelenlos ist; seelen- und kulturlos.
      Die Wörter ‚Kultur‘ und ‚Musik‘ kommen zwar als Schlagwörter vor, doch der Text speist sich nicht aus deutscher oder irgendeiner Kultur – bezeichnenderweise wird nicht ein Name heraufbeschworen; und die zur Kultur gehörende Musik ‒ Nun ja, Deutschland hat schon Größeres hervorgebracht als gerade dieses Stück.
      Die deutsche Geschichte kann man nicht so schlaglichtern wie die Band das tut. Da ist neben Mut, Beharrlichkeit etc. noch das eine oder andere, das man in die Zukunft mitnehmen muss; nicht als Zerknirschungsgrund, aber als Schwur zu sich, die Zukunft anders zu gestalten; in Anlehnung an die rechtsstaatlichen Prinzipien, die von der jetzigen Regierung ausgehebelt werden.

      Das einzige, was für das Video spricht, ist ihr berechtigtes Anliegen. Was sagt Schriftsteller Boualem Sansal (2084), der als Algerier von einem Logenplatz aus verfolgt, was in Europa vor sich geht:

      „Die Menschen wachen auf. Sie machen sich klar, dass die Islamisierung kein lokales Phänomen ist, sondern ganz Europa betrifft. Wir haben alle Angst – auch wenn es nicht alle zugeben wollen.“

      http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article155752745/Der-Islam-wird-unsere-Gesellschaft-aufsprengen.html

      Angst haben alle außer den Merkelisten, die das Dhimmitum und die Massaker in großem Stil wohl nicht abwarten können.
      Bei Numeri vernimmt Ex Gothas feine Nase mephitische Gerüche; nicht beim Islam, der ihm die edelsten Düfte zu verströmen scheint.

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      • Heimchen am Herd schreibt:

        Liebe Schum,
        das hast Du wunderbar kommentiert, ich wünschte, ich könnte mich auch so
        gewählt ausdrücken! Leider geht mein Temperament immer mit mir durch.
        Darum habe ich auch nichts zu den Unverschämtheiten des EX geschrieben.
        Er scheint ein seltsamer Vogel zu sein, mit einem Hang zum Narzissmus.

        „Angst haben alle außer den Merkelisten, die das Dhimmitum und die Massaker in großem Stil wohl nicht abwarten können.“

        In der Tat, so ist es!

        „Bei Numeri vernimmt Ex Gothas feine Nase mephitische Gerüche; nicht beim Islam, der ihm die edelsten Düfte zu verströmen scheint.“

        Ja, das finde ich sehr befremdlich!

        Mal sehen, wie er dieses Lied findet:

        Anna Depenbusch — Heimat

        Ich finde es wunderschön!

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  9. schum74 schreibt:

    Jean Ferrat, Ma France

    De plaines en forêts de vallons en collines
    Du printemps qui va naître à tes mortes saisons
    De ce que j’ai vécu à ce que j’imagine
    Je n’en finirais pas d’écrire ta chanson
    Ma France

    Au grand soleil d’été qui courbe la Provence
    Des genêts de Bretagne aux bruyères d’Ardèche
    Quelque chose dans l’air a cette transparence
    Et ce goût du bonheur qui rend ma lèvre sèche
    Ma France

    Cet air de liberté au-delà des frontières
    Aux peuples étrangers qui donnaient le vertige
    Et dont vous usurpez aujourd’hui le prestige
    Elle répond toujours du nom de Robespierre
    Ma France

    Celle du vieil Hugo tonnant de son exil
    Des enfants de cinq ans travaillant dans les mines
    Celle qui construisit de ses mains vos usines
    Celle dont monsieur Thiers a dit qu’on la fusille
    Ma France

    Picasso tient le monde au bout de sa palette
    Des lèvres d’Éluard s’envolent des colombes
    Ils n’en finissent pas tes artistes prophètes
    De dire qu’il est temps que le malheur succombe
    Ma France

    Leurs voix se multiplient à n’en plus faire qu’une
    Celle qui paie toujours vos crimes vos erreurs
    En remplissant l’histoire et ses fosses communes
    Que je chante à jamais celle des travailleurs
    Ma France

    Celle qui ne possède en or que ses nuits blanches
    Pour la lutte obstinée de ce temps quotidien
    Du journal que l’on vend le matin d’un dimanche
    A l’affiche qu’on colle au mur du lendemain
    Ma France

    Qu’elle monte des mines descende des collines
    Celle qui chante en moi la belle la rebelle
    Elle tient l’avenir, serré dans ses mains fines
    Celle de trente-six à soixante-huit chandelles
    Ma France

    Picasso trägt die Welt auf seiner Palette / Aus Eluards Lippen steigen Tauben auf / Sie hören nicht auf, deine Künstler, deine Seher / Dem Unglück zu sagen, dass seine Zeit vorbei ist.

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