Das Glück der Eifel

Prüm/Südeifel, gelegen in Rheinland-Pfalz. Am Abend des 2. Juni 2016 regnet es ohne Unterbrechung. Im trocknen und bis zum letzten Platz gefüllten großen Saal der ehemaligen Schule in Prüm lauschen die Menschen den Worten des Vortragenden Manfred Lütz, der zum 12. Eifel-Literatur-Festival über das Glück spricht.

Manfred Lütz ist im links-rheinischen Bonn geboren, worüber er sehr glücklich ist. Links-rheinisch ist die Kultur zu Hause: Das Römisch Reich, die Eifel und wichtigen Teile Kölns. Rechts-rheinisch liegt der Rest Deutschlands mit Düsseldorf ( früher Neandertal), Berlin und Moskau. Dr. med. Dipl. theol. Manfred Lütz ist als Psychiater und Psychotherapeut Chefarzt im leider rechts-rheinischen Alexianer-Krankenhaus in Köln, außerdem Theologe, Schriftsteller und Kabarettist. Und heute Abend spricht er vor etwa 800 glücklich gebannten und dazwischen lachenden Zuhörern. Angepasst an die Eifel spricht er etwas langsamer als in Köln und Düsseldorf, doch immer noch schnell genug, um in zwei Stunden keinen zu ermüden.

Vor einigen Monaten hat er sein bisher und sicherlich und hoffentlich nicht letztes Buch: „Wie Sie unvermeidlich glücklich werden“ geschrieben. Deshalb spricht der Bestseller-Autor über den Weg zum Glück ( und über sein Buch). Doch zuvor wird er wahrlich kurz vom Leiter und Organisator, also der Seele des Eifeler Literatur Festivals, dem Publikum vorgestellt. Wie seit Jahren üblich bedankt sich Dr. Josef Zierden bei den Sponsoren der Südeifel, wozu unter vielen anderen die bedeutende Regionalzeitung aus der ältesten Stadt Deutschlands und ein zu Recht weltbekannter Mineralwasserproduzent gehört.

Zur weiteren Orientierung des 12. Eifel-Literatur-Festival 2016 hilft der Link:

http://www.eifel-literatur-festival.de/usrdata/File/2016/ELF-2016-Programmheft.pdf

Der Vortrag von Manfred Lütz beginnt mit Komplimenten über die Kultur des lese- und schreibkundigen links-rheinische Publikums der Eifel, was dankend und laut klatschend angenommen wird. Hier ist der Beweis, dass Manfred Lütz die Menschen schnell glücklich macht. Dass die weit rechts-rheinisch befindlichen Westfalener schon auf Grund ihrer Lage keinen Humor haben, wird dankbar vom Publikum aufgenommen. Im Gegensatz zum Westfalener vergisst der Rheinländer alles schnell. Für ihn ist fast immer Aschermittwoch. (Diesen Witz wird nicht jeder verstehen!)

Nun steuert der Redner das Glück an. Zum Glück gehört nicht der Erfolg. Waren der Maler van Goch und der Literat Kafka erfolgreich? Gegenfrage: Waren sie glücklich? Nur Drogenabhängige suchen den Erfolg in Form eines kurzen Glücksgefühls. Ratgeber zum Glück sind der lebende Beweis, dass diese Bücher nichts taugen. Würden sie ihrem Anspruch gerecht werden, würde niemand einen weiteren Ratgeber kaufen. Glücksratgeber sind in Wirklichkeit Anleitungen zum Unglücklich-Sein. Es gibt es so viele Wege zum Glück wie es Menschen gibt, also 7 Milliarden. Die klügsten Menschen, also die Philosophen, haben sich mit dem Glück befasst. Ihre Erkenntnisse sind bis heute trotz Handy und Verkehrsstau gültig. Menschen, die des Lesens und Schreibens unkundig sind, kaufen keine Ratgeber, sie suchen einen Coach auf.

Glücklich ist derjenige, der ein sinnvolles Leben führt. Der Sinn des Einen braucht nicht der des Anderen zu sein. Sinn und somit Glück sind individuell. Die Sucht nach dem Glück ist kein Glück. So sind viele junge Mädchen und Frauen (und auch ältere) mit ihrer äußeren Gestalt nicht zufrieden. Obwohl gesund, halten sie sich für zu dick und ahmen deshalb einem Schönheitsideal nach, das im obsoleten Fernsehen propagiert wird. Dabei endet Magersucht bei 5 – 10% tödlich!

Über Glück spricht man am besten mit seinem Metzger oder besser noch mit seinem Friseur. Sie sind bodenständig und lebenserfahren. Was der Friseur nicht versteht, spielt im Leben keine Rolle.

Der Arbeitgeber verlangt von seinen abhängig Beschäftigten, dass sie ihren Urlaub dazu verwenden, ihre Arbeitskraft wieder herzustellen. So steht es in den meisten Arbeitsverträgen! Dieser Totalitarismus ist abzulehnen! Der Mensch soll seine freie Zeit genießen und glücklich sein.

Jammern über den abwesenden Chef macht gesellig. Der gesellige Mensch ist in Gesellschaft Gleichgesinnter glücklich.

Burnout als Krankheit gibt es nicht. Hingegen sind Depressionen medikamentös heilbar. Die verordneten Tabletten sind Heilmittel.

Schuld, Leid, Kampf und Tod sind Ereignisse, die jeder Mensch durchmacht, durchmachen muss. An diesen Momenten erfährt man, was das echte Glück ist. Mit Schuld und im Leid soll der Mensch sein Glück suchen, auch im Kampf und im Sterben. Ohne festen Glauben gelingt dies nur schwerlich.

Jeder Moment ist unwiederbringlich und unwiederholbar. Das Wissen um den eigenen Tod, dem Ende des Lebens, zwingt den Menschen zum Glück und zum bewussten Leben. Wenn wir den Moment unseres Sterbens mit Sicherheit kennen würden, würden wir glücklich leben, Gilt dies auch für Selbstmordattentäter?

Flüchtlinge in Deutschland können sich glücklich schätzen, dass ihnen die Möglichkeit geboten wird, sich in die jüdisch-christliche Ethik des Abendlandes zu integrieren.

Manfred Lütz:

Wie Sie unvermeidlich glücklich werden: Eine Psychologie des Gelingens

192 Seiten

ISBN-10: 3579070991

ISBN-13: 978-3579070995

Erschienen unter

http://www.huffingtonpost.de/../../nathan-warszawski-/das-glueck-der-eifel_b_10297698.html

 http://www.tabularasamagazin.de/artikel/artikel_7155/

https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/das-glueck-der-eifel-21575

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30 Antworten zu Das Glück der Eifel

  1. schum74 schreibt:

    Glück, Glück… Haben Sie keine andere Sorge?

    In Teheran sind soeben 35 Studenten zu je 99 Peitschenhieben verurteilt worden, weil sie etwas Glück in Gesellschaft „halbnackter“ Frauen gesucht haben. Prostituierte? Nicht einmal das. Die Mädels waren nur unverschleiert. Und die Studenten haben einen Diplomabschluss gefeiert. Mit Musik und Tanz. Man denke!

    http://www.lefigaro.fr/international/2016/05/29/01003-20160529ARTFIG00090-iran-35-etudiants-fouettes-pour-avoir-participe-a-une-soiree-mixte.php

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    • Frase0815 schreibt:

      Und auch dieses Urteil, verehrte @schum74, bedeutet Glück für manche Menschendarsteller.
      Zu dem rechtsrheinischen Katholenvogel Lütz: Es bleibt nur zu hoffen, dass sein aktuelles Buch redlicher daher kommt als sein Gottesschinken. Wäre doch schade, wenn das treffsichere Urteil Edgar Dahls „Die erste Frage, die man sich nach der Lektüre stellt, ist: Wie kann ein so billiges Buch nur so teuer sein?“ auch hier zutreffen würde.

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  2. schum74 schreibt:

    Rega schel Oscher

    Daliah Lavi, Jerusalem, 1986

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  3. schum74 schreibt:

    Daliah Lavi, Jeruschalajim, 1975 (auf Iwrit)

    Chag Jeruschalajim sameach!

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  4. schum74 schreibt:

    Salvatore Adamo, Inch Allah, 1967

    Wie reagierten nach dem Sechs-Tage-Krieg die arabischen Länder auf Adamos Lied zur Ehre Israels? Sie hängten und verbrannten den Chansonnier in effigie. Schon damals tolerant und voller Liebe –

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    • Thomas ex Gotha schreibt:

      Jetzt posten Sie auch schon Schlager! Sie müssen sich schon entscheiden, ob Sie noch Interesse an intellektuellen Auseinandersetzungen haben oder gemeinsam mit Gleichgesinnten Ihre Obsessionen pflegen wollen. Das Lob der Nazirockposterin („das hast Du wunderbar kommentiert, ich wünschte, ich könnte mich auch so
      gewählt ausdrücken!“) sollte Strafe genug sein dafür, dass Sie Lügen verbreiten („Bei Numeri vernimmt Ex Gothas feine Nase mephitische Gerüche; nicht beim Islam, der ihm die edelsten Düfte zu verströmen scheint“).
      Schade.

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      • Heimchen am Herd schreibt:

        Sie hat sich doch längst entschieden!

        Halleluja

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      • schum74 schreibt:

        1. „Inch Allah“ ist kein Schlager („soundso viele Luftballons“), sondern ein Chanson, also ein vertontes Gedicht. Das Requiem, das Adamo in Jeruschalajim zu vernehmen meint, muss Sie freilich nicht berühren.

        2. Jerusalems Obsession teile ich mit Vielen und seit biblischer Zeit. Dass es nicht die Ihre ist, versteht sich von selbst.

        3. Irre ich oder haben Sie sich niemals zum Islam geäußert? Was soll man daraus schließen? Dass er Ihnen ebenso gegen den Strich geht wie der Kapitalismus, gegen den Sie oft zu Felde ziehen?

        4. „intellektuelle Auseinandersetzungen“: Ach, wissen Sie, ich diskutiere gern. Intellektuell/nicht intellektuell: Das Etikett ist mir schnuppe.

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      • schum74 schreibt:

        5. „Nazirock“: „Wer ist ein Nazi?“ fragt Warszawski in einem vorigen Artikel. Lancelot beantwortet die Frage knapp und einleuchtend: Nazi ist, wer Mitglied der NSDAP ist. NS-Sympathisanten wie die sogenannten Islamisten sind keine Nazis, sondern Rechtsradikale oder Faschisten im weiten Sinn.
        Von einer Band namens „Kraftschlag“ höre ich durch Sie zum ersten Mal. Was auch immer die Mitglieder sind: Nazis in der Wortbedeutung werden sie aus Altersgründen schon nicht sein. Rechtsradikale? Mag sein. Warum zerpflücken Sie nicht das Video, statt Heimchen aus dem Kreis der Redeberechtigten auszuschließen?

        Noch einmal, Thomas: Den inflationären Gebrauch des Wortes ‚Nazi‘ finde ich unverantwortlich – weil er erstens die Nazis mit NSDAP-Nummer verharmlost und die Opfer wie unfähige Idioten stehen lässt: Was? Ihr wart nicht imstande, euch gegen paar Schreier zu wehren? Und weil er zweitens die conditio sine qua non des Nazismus ausblendet: den Umstand nämlich, dass ein rassenwahnsinniger Staat das Geschäft übernommen hatte. Ohne NS-Staat keine Nazis, sondern ein Haufen von Unsympathen.
        Wie viele Abgeordnete, wie viele Regierungsmitglieder unterstützen heute Rassenwahn und Ländereroberung?
        Dafür sind sie mehrheitlich islamfreundlich und ‚antizionistisch‘. Von da droht heute die Gefahr. Die Kraftschläger, das ist jetzt die von Ministerin Schwesig subventionierte Antifa.

        6. Und noch einmal zu der ‚Lüge‘, wonach Sie ein Islam-Gutfinder wären: Nicht nur, dass Sie meines Wissens noch kein Wort über die Verfasstheit dieser sehr besonderen Religion verloren haben. Sie haben in einem unvergessenen Kommentar (14.12.2015, 9:55 vormittags) Merkels Entscheidung, die Grenzen für vorwiegend muslimische Zuwanderer zu öffnen und offen zu halten („keine Obergrenze“) als „ein lichterer Moment in der dunklen Geschichte dieses Kontinents“ begrüßt. Das hätte Aiman Mazyek nicht eleganter ausdrücken können.

        https://numeri249.wordpress.com/2015/12/09/finis-europae/

        Umso besser, wenn ich bei Ihnen werde entschuldigen müssen.

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      • Bachatero schreibt:

        Wattn Würschtel, do Dhommy, legt wert auf’s intellektuell sein, als wenn’s was wär‘, als wennse nicht alle es gewesen wären, die er so liebt. Oder war’s nicht eher so, das seine Geliebten die Intellektuellen zuerst massakriert haben, die 10%? Wo bleibter denn da?

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Bachatero: „Oder war’s nicht eher so, das seine Geliebten die Intellektuellen zuerst massakriert haben, die 10%?“

        Oder war’s nicht noch eher so, dass seine Geliebten, die Intellektuellen, die schlimmsten Verbrecher von allen waren, die geistigen Wegbereiter aller Massenmorde?

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      • Bachatero schreibt:

        @GG Du kennst Dich da mit Sicherheit besser aus, als ich und ich bin gerne geneigt Dir zu folgen. Aber, war’s nicht auch so, daß die sogenannten „Kulturträger“, Lehrer, Pfaffen, Ingenieure … halt alle, die über ein Minimum an Denk- und Widerstandsvermögen verfügten initial beseitigt wurden oder man es zumindest versuchte? ANsonsten, Intelligentsia ist ja offenbar kein Kosewort.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Bachatero: „Aber, war’s nicht auch so, daß die sogenannten „Kulturträger“, Lehrer, Pfaffen, Ingenieure … beseitigt wurden oder man es zumindest versuchte?“

        Nur teilweise. Leider nicht beseitigt wurden:
        Professoren und Studenten, die Bücherverbrennungen organisierten,
        Ärzte, die Menschenversuche und Euthanasie durchführten,
        Kulturschaffende, die Propaganda betrieben,
        Geistliche, die Waffen segneten,
        Wissenschaftler, die Vernichtungswaffen konstruierten,
        Lehrer, die unschuldige Kinder indoktrinierten,
        Juristen, die das Gesetz zur Mordwaffe machten
        und einfältige Schreiberlinge aus aller Welt, die 1934 zum Schriftstellerkongress nach Moskau reisten, um die großen Verdienste des Genossen Stalin zu preisen, nachdem dieser bereits Millionen von Menschen ausgerottet hatte.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        P. S.

        Einige der letztgenannten Schriftsteller möchte ich vorsorglich entschuldigen, da sie in späterer Zeit ihren Irrtum erkannten.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Hmmmh, Nazis… Inflationär sollte man den Begriff nicht verwenden, aber lediglich als historischen Fachbegriff für etwas Vorvergangenes….? Wo die letzten auch in dieser engsten Definition noch nicht einmal unter der Erde sind, von einer angemessenen Aufarbeitung ganz zu schweigen…?

        Im Falle dieser Gruppe scheint mir die sprachliche Ungenauigkeit im Weglassen der Vorsilbe Neo- zu bestehen.

        In NMS gab es so einen Schuppen, Club 88 hieß der wohl und war auch so gemeint. Dort verkehrende ‚Gäste schmierten Hakenkreuze und verfolgten solche, die die wieder entfernten. Ich kenne jemanden, der ist deswegen umgezogen, er war zwar immer schneller, aber die zerkratzen dann das Auto seiner Eltern und schrieben Drohungen daran und an’s Haus…

        Der Spuk verlor Dynamik, als die Wirtin bemerkte, dass sie in NSU-Akten auftauchte und in diesem Zusammenhang einvernommen wurde. Da mochte sie dann nicht mehr so exponiert…

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      • schum74 schreibt:

        Neo-Nazis, die Club-88-Burschen – ich nehme an, dass es dort mehr Burschen als Burschinnen gab? D’accord, aber wie nennst Du dann die „gang des barbares“ – so nannte sie sich wirklich –, die Ilan Halimi 2006 in einer No Go Area 23 Tage lang folterte, bis sie ihn schließlich nackt und bewusstlos irgendwohin wegwarf? ‚Nazi‘ ist schon ein Superlativ.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Für die Bezeichnung der gang des barbares als Nazis fehlt wahrscheinlich die deutsch-national-chauvinistische Komponente; insofern ist die Eigenbezeichnung brauchbarer, weil präziser. Nazis sind zwar maximal schlecht, aber nur eindeutig, nicht eineindeutig: Der Umkehrschluss ist nicht zulässig, es gibt auch andere, deren Schlechtigkeit den Bereich der Vergleichbarkeit verlässt.

        Burschen und Burschinnen, nicht wenig. Welche nun aber mehr? Je ne sais pas. Die Wirtin war ja auch eine doitsche Farau…

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      • schum74 schreibt:

        Weißt Du, dass auch ich in einem „Club 88“ jahrelang verkehrt habe? Im Ernst. Zu Purim gab es Haman-Taschen und zu Chanukka nicht minder leckere Pfannkuchen ‒ alles selbstgemacht. Ja, das war ein jüdischer Club in der Passauer Str. 88 – daher der Name. Kein Mensch wusste über die Doppeldeutigkeit der Zahl Bescheid – auch ich nicht. Dann muss es ein Kundiger der Leitung gesteckt haben. Jetzt heißt der Club „Achwa“ – Brüderlichkeit. Keine Verwechslung möglich.
        Nachträglich wundert man sich, dass es nie zu einer Begegnung der dritten Art gekommen ist.

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    • Thomas ex Gotha schreibt:

      Wenn wir einmal von der Kinderstunde absehen, die hier mittlerweile veranstaltet wird, stellen Sie, Schum 74, folgende relevante Fragen: „Irre ich oder haben Sie sich niemals zum Islam geäußert? Was soll man daraus schließen?“ Tja, was soll man daraus schließen? Wer nicht für uns ist, ist IS-Sympathisant? Ich habe nämlich tatsächlich keine Ahnung, ob ich mich in der von Ihnen offenbar gewünschten Weise geäußert habe, aber es scheint so zu sein, dass man, sobald man die „Islamisierung“, welche Sie für eine unumstößliche Tatsache halten (auch darüber ließe sich diskutieren), allenfalls für ein Symptom, nicht aber für die Ursache der gegenwärtigen Krise (und auch darüber, ob es eine solche in Europa überhaupt gibt, ließe sich streiten) hält, in den Verdacht gerät, im Verbund mit der „Weltlinken“ (toller, aber leider völlig untauglicher Begriff) an der Zerstörung des christlichen Abendlandes mitwirken zu wollen. Wenn’s denn so wäre: haben Sie sich schon einmal mit dem Charakter dieses Abendlandes näher befasst? Und damit, dass dessen „zweitausendjährige Geschichte“ eben auch eine von Barbarei, Ausbeutung und entsetzlicher religiöser Dummheit und Verblendung war?
      Und weiter: ein Kommentar, der, in völliger Verkennung der deutschen und europäischen Asylpraxis, die Aufnahme von Flüchtlingen als Untergang Europas bezeichnete (war er von Ihnen? ich denke ja, weiß es aber wirklich nicht mehr-) brachte mich dazu, die merkelsche Politik als etwas weniger barbarisch als gewöhnlich zu bezeichnen, was nun aber Ihre Hypothese hervorrief, ich sei ein „Islam-Gutfinder“, welcher „noch kein Wort über die Verfasstheit dieser sehr besonderen Religion verloren“ habe. Welches hätten Sie denn gern? Reicht es nicht zu sagen, dass man mit religiösen Mumpitz generell wenig anzufangen weiß? Muss ich alle 5 Minuten schreiben, wie abgestoßen ich bin? Ja, bin ich, aber interessant wird es doch erst dann, wenn wir uns damit befassen, woher der gegenwärtige Ausbruch der Barbarei kommt. Und da reicht die Erklärung, dass es sich um eine 1400 Jahre alte Konstante handelt, ja dass, und ich übertreibe jetzt einmal, alles Übel der Weltgeschichte vom Islam ausgehe, eben nicht aus. Das sehen Sie anders (s.oben), es ist aber zu fragen, welchen Zweck Diskussionen haben, wenn Sie Ihre Position als einzig akzeptable Haltung sehen.
      Kommen wir zu einer anderen Frage: „Warum zerpflücken Sie nicht das Video, statt Heimchen aus dem Kreis der Redeberechtigten auszuschließen?“ Letzteres habe ich nicht getan, zu ersterem nur folgendes: Wenn ein Hund in Ihrem Vorgarten einen Haufen hinterlässt, nehmen Sie dann jedes Mal eine chemische Analyse vor, um herauszufinden, ob es sich wirklich um Hundescheiße handelt?
      Eine tolle These ist auch die folgende: „Nazi ist, wer Mitglied der NSDAP ist. (…) Ohne NS-Staat keine Nazis, sondern ein Haufen von Unsympathen.“ Demzufolge gelang nach dem Krieg die Entnazifizierung allein schon dadurch, dass das deutsche Reich sich auflöste und aus Arisierungsgewinnlern, Einsatzgruppenmitgliedern und Sturmbannführern wieder stino Haustyrannen und Nachbarschaftsdespoten wurden. Keine Kontinuitäten in Justiz, Verwaltung, Lehre, sondern ein Schnipps – und schon ist ein Menschheitsverbrechen nichts weiter als ein Betriebsunfall der deutschen Geschichte. Geklärt, verarbeitet, vergessen. Wird nicht wieder vorkommen, kann gar nicht wieder vorkommen.
      Ein wenig Leid tut es mir aber für die na ja: Musiker von „Kraftschlag“: die strengen sich dermaßen an und vertreten so eindeutige Positionen zum Holocaust, zur Asylthematik, zu den Vorzügen der deutschen gegenüber anderen Nationen wie auch zu denen der weißen Rasse gegenüber allen anderen – und dürfen doch keine Nazis sein. Allerdings treiben Sie es am Ende etwas zu bunt und lassen sich zu einer Vera-Lengsfeld-Parodie hinreißen: „Die Kraftschläger, das ist jetzt die von Ministerin Schwesig subventionierte Antifa.“ Daran werden die Jungs von Kraftschlag lange zu knabbern haben.

      Um noch einmal ernsthaft zu werden: Der Begriff „Islam-Gutfinder“ erinnert mich an vergangene Schulhofsdiskussionen: „Wen findeste besser, City oder Karat? Dynamo oder Union?“ – Ist es denn gar nicht möglich, dass man am liebsten zu Bronski Beat tanzt und Fußball für belanglos hält?

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      • schum74 schreibt:

        „Reicht es nicht zu sagen, dass man mit religiösen Mumpitz generell wenig anzufangen weiß?“

        Reicht es nicht zu sagen, dass man mit Sport, der Volleyball, Florett-Fechten und Sumo-Ringen umfasst, generell wenig anzufangen weiß?

        „… in den Verdacht gerät… an der Zerstörung des christlichen Abendlandes mitwirken zu wollen. Wenn’s denn so wäre: haben Sie sich schon einmal mit dem Charakter dieses Abendlandes näher befasst?“

        Das Abendland hat die urzeitliche Sklaverei abgeschafft, die im Islam immer noch besteht und neuen Auftrieb erhält. Es hat die Körperstrafen abgeschafft, die im Islam gängige Praxis sind. Es hat Untertanen zu Bürgern gemacht – wovon man im Islam nur träumen kann. Es hat die Natur technisch beherrschbar gemacht.

        Aber egal. In den Orkus mit ihm!
        Ach, dieses neckische „Wenn’s denn so wäre“: Das ist mehr als elegante Schreibe. Das ist elegante Denke.

        „Muss ich alle 5 Minuten schreiben, wie abgestoßen ich bin?“

        Müssen Sie nicht. Aber wer vom Islam nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen.

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      • schum74 schreibt:

        Es gibt Sätze und Bemerkungen, die erstens sofort verdattern, und zweitens jeden Tag ein Bisschen mehr, bis sie dich richtig schaffen. So Ex Gothas „Wenn’s denn so wäre“ (dass man an der Zerstörung des christlichen Abendlandes mitwirken wollte). Und weil er weiß, dass Homer und die Bibel das Papier nicht wert sind, auf dem sie gedruckt sind, fragt er herausfordernd: „haben Sie sich schon einmal mit dem Charakter dieses Abendlandes näher befasst?“

        Nun, Philipe Val, Ex-Direktor von Charly Hebdo und Ex-Direktor des Staatsrundfunks France Inter, hat sich in einem Vortrag über « Jérusalem et Athènes, sources de la démocratie » (Jerusalem, April 2016) mit dem Charakter dieses Abendlandes näher befasst.

        Nachdem er die kostbaren Besonderheiten des jüdischen und griechischen Denkens herausgestellt hat, die jedes für sich und gemeinsam Europa zu dem gemacht hat, was es ist, kommt Philipe Val zu einem Punkt, der die Zerstörungswilligen hoffentlich beschämt.

        Hier muss man Val wörtlich zitieren – zuerst im Sprechstil-Original, dann im Deutschen.

        « Alors, qu’est-ce que ça a produit ce travail ? Ça a produit quelque chose de tout à fait essentiel. Ça a produit sur un territoire ‒ sur un territoire qu’on appelle l’Europe – quelque chose qui s’appelle le droit. Il se produit tout à coup qu’il y a un individu de droit. Et qu’on commence á élaborer des lois dont l’observance ne peut en aucun cas nuire à cette liberté fondamentale qu’est la liberté de l’individu qui lui-même a droit – pour employer certains termes religieux – à la grâce, à la béatitude ou à l’accomplissement de soi, ou simplement à la joie passagère qui est d’une certaine façon la justification même de la vie.
        Cette liberté à l’abri des lois, elle se fait là. Cette liberté de l’accomplissement de l’individu, elle se fait là au fil des siècles.
        Ces lois reposent sur une connaissance étrange pour le reste du monde. Étrange. L’étrangeté, elle vient du fait qu’elle est précisément universaliste. C’est qu’elle reconnaît l’humain dans l’humain. Et il y a quelque chose qui va se passer là qui ne se passe nulle part ailleurs dans le monde : c’est que l’être humain a les mêmes droits, le même droit à cette liberté ‒ ici, là, ailleurs ‒, quelque soit son origine, et qu’il va bien falloir pour pouvoir faire reculer la barbarie imaginer l’universalité du droit.
        C’est là que ça se fait. C’est là que ça se joue. »

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      • schum74 schreibt:

        Philipe Val (Jerusalem, April 2016):
        [Was hat diese Arbeit nun gebracht? Die hat etwas ganz Wesentliches gebracht. Die hat auf diesem Boden, das man Europa nennt, etwas hervorgebracht, das man Recht nennt. Plötzlich geschieht, dass ein Einzelner Rechte hat. Und dass man anfängt, Gesetze zu erarbeiten, deren Einhaltung auf keinen Fall dieser elementaren Freiheit, der Freiheit des Einzelnen, schaden dürfen; seinem Recht auf Gnade – um einen religiösen Ausdruck zu gebrauchen ‒, auf Glück oder Selbstverwirklichung, oder einfach auf eine vorübergehende Freude, die das Leben gewissermaßen rechtfertigt.
        Diese Freiheit im Schutze der Gesetze, hier kommt sie zustande. Diese Freiheit der Selbstverwirklichung, hier entwickelt sie sich im Laufe der Jahrhunderte.
        Diese Gesetze beruhen auf einer für den Rest der Welt seltsamen Erkenntnis. Warum seltsam? Weil sie universalistisch ist. Weil sie den Menschen im Menschen anerkennt. Und hier passiert etwas, was nirgendwo sonst in der Welt passiert: die Einsicht, dass das menschliche Wesen dieselben Rechte, dasselbe Recht auf Freiheit hat – hier, dort, anderswo –, unabhängig von seiner Herkunft; und dass man, um die Barbarei zurückzudrängen, nicht umhin kann, als die Universalität des Rechts zu setzen.
        Hier geschieht das alles. Hier spielt sich das ab.]

        http://www.akadem.org/sommaire/colloques/si-c-etait-jerusalem/conferences-introductives-11-05-2016-80543_4667.php?positiontemps=5313

        Die Leute, die uns das vererbt haben, verdienen sie nicht ein Bisschen Dankbarkeit? Ist die Zivilisation es nicht wert, gegen die Barbarei verteidigt zu werden? Haben Bach, Leonardo da Vinci, Freud, keinen Anspruch auf unsere Liebe?

        „religiöser Mumpitz“, „dieses Abendland“: Das ist es, was Ex Gothas Einlassungen dem „Kraftschlag“-Song so ähnlich machen: dass sie keine Unze Liebe zu ihrem Gegenstand erkennen lassen.

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      • Thomas ex Gotha schreibt:

        Schum74: „Das Abendland hat die urzeitliche Sklaverei abgeschafft, die im Islam immer noch besteht und neuen Auftrieb erhält. Es hat die Körperstrafen abgeschafft, die im Islam gängige Praxis sind. Es hat Untertanen zu Bürgern gemacht – wovon man im Islam nur träumen kann.“: Denkfehler. Es war nicht „das Abendland“, sondern die Revolutionäre und Kritiker des Abendlandes, welches sich nämlich, wenn es denn nicht zur Veränderung gezwungen wurde, in seinen barbarischen Machtverhältnissen gemütlich einzurichten pflegte. Muss ich Sie außerdem daran erinnern, dass die von Untertanen zu Bürgern emanzipierten Amerikaner die Sklaverei recht lange als unproblematisch empfanden. Von den deutschen Faschisten ganz zu schweigen.

        Schum74: „Ist die Zivilisation es nicht wert, gegen die Barbarei verteidigt zu werden? Haben Bach, Leonardo da Vinci, Freud, keinen Anspruch auf unsere Liebe?“ Aber immer. Nehmen wir noch Goethe, Heine, Marx, Verdi, Luxemburg und Jelinek dazu und Sie werden mich an Ihrer Seite finden. Gegen wen soll es denn gehen? Die Identitären? Legida? Kubitschek? Elsässer? Höcke?

        Schum74: „„religiöser Mumpitz“, „dieses Abendland“: Das ist es, was Ex Gothas Einlassungen dem „Kraftschlag“-Song so ähnlich machen: dass sie keine Unze Liebe zu ihrem Gegenstand erkennen lassen.“ Kappes. Kraftschlag wollen ihrer Liebe zum Volk Ausdruck verleihen, ihnen fehlen aber sämtliche Mittel dazu, ich dagegen nehme mir das Recht heraus, Mumpitz Mumpitz zu nennen und darauf hinzuweisen, dass das Abendland evtl. auch seine dunklen Seiten haben könnte.

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      • schum74 schreibt:

        Muss ich Sie außerdem daran erinnern, dass die von Untertanen zu Bürgern emanzipierten Amerikaner die Sklaverei recht lange als unproblematisch empfanden. Von den deutschen Faschisten ganz zu schweigen.

        Nicht das ist das Besondere an Menschen und Dingen, was sie mit allen anderen teilen, sondern das, was sie von allen anderen unterscheidet.
        Was unterscheidet die europäische (‚abendländische‘) Zivilisation von anderen Zivilisationen? Dass sie mit Hin und Her und einigen Rückfällen als Einzige die Sklaverei abgeschafft hat.

        Es war nicht „das Abendland“, sondern die Revolutionäre und Kritiker des Abendlandes, welches sich nämlich, wenn es denn nicht zur Veränderung gezwungen wurde, in seinen barbarischen Machtverhältnissen gemütlich einzurichten pflegte.

        Die Revolutionäre und Kritiker des Abendlandes sind Teil dieses Abendlandes, zu dessen Besonderheiten gerade gehört, dass es Kritik fördert und daraus lernt. Schon die Tora zeigt uns einen Awraham, der seinen Gott kritisiert: haSchofét kol ha-Arez lo jaassé Mischpat – der Richter der ganzen Erde sollte nicht üben Gerechtigkeit? (Gen 18, 25)
        Ist eine Kritik an Allah innerhalb des Korans nur vorstellbar? Was waren die Propheten Israels, wenn nicht harte Gesellschaftskritiker? Was ist mit der Gesellschaftskritik in anderen Teilen der Welt?

        Alles Revolutionäre, die Vordenker des modernen Rechtsstaates? Jean Bodin (Sechs Bücher über den Staat, 1576), Thomas Hobbes, Milton, Locke, Grotius, Rousseau, Montesquieu: Die waren so was wie Rosa Luxemburg, ja? Und Bischof Bartolomé de Las Casas, der sich im 16. Jahrhundert in den spanischen Kolonien für die Rechte der Indios eingesetzt hat, der war was? Lenin?
        Können Sie mit dem Begriff ‚Humanismus‘ was anfangen?

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  5. Heimchen am Herd schreibt:

    „Ist es denn gar nicht möglich, dass man am liebsten zu Bronski Beat tanzt und Fußball für belanglos hält?“

    Doch, alles ist möglich Herr Schweighäuser!
    Ich habe sogar eine Schwäche für Leute, die zu Bronski Beat tanzen und Fußball für
    belanglos halten. Warum? Weil sie mir nicht an die Wäsche wollen! Weil sie fühlen
    wie eine Frau! Weil sie manchmal die besten „Freundinnen“ sind!😉

    Sie können aber auch verdammte Zicken sein!

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  6. schum74 schreibt:

    Zu Thomas Ex-Gothas Ausdruck „Vera-Lengsfeld-Parodie“ in dem Satz (07.06.2016, 7:46 vormittags):

    Allerdings treiben Sie es am Ende etwas zu bunt und lassen sich zu einer Vera-Lengsfeld-Parodie hinreißen: „Die Kraftschläger, das ist jetzt die von Ministerin Schwesig subventionierte Antifa.“

    Thomas Ex-Gotha empört die Gleichsetzung von Antifa und Fa? Mal sehen, was er zu den neckischen Einfällen seiner Geistesverwandten sagt.

    Aus: Die Welt, 17.06.2016: „Antifa verteilt Steckbriefe von AfD-Politikerin“

    Die Hamburger Antifa setzt eine AfD-Politikerin unter Druck und veröffentlichte auf Plakaten deren Wohnadresse: Im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg hingen Mitte der Woche plötzlich an die hundert Plakate mit dem Titel „Achtung, Rassist_Innen im Viertel“. Darunter ein Bild, auf dem die AfD-Landesschatzmeisterin eingekreist ist. Weiter heißt es: „Mit diesem Flugblatt informieren wir Sie über die Rassistin Nicole Jordan, die in unserem Stadtviertel wohnt.“ Wer für die AfD aktiv sei und die menschenverachtende Politik öffentlich vertrete, müsse dafür zur Verantwortung gezogen werden. „Nazis und Rassist_Innen beim Namen nennen“, heißt es da. Gezeichnet: Antifaschistische Aktion.

    http://www.welt.de/regionales/hamburg/article156308379/Antifa-verteilt-Steckbriefe-von-AfD-Politikerin.html

    Aus: Berliner Morgenpost, 01.05.2016: „Linke Seite stellt Daten der AfD-Parteitagsbesucher ins Netz“

    Handynummern, Adressen, Geburtsdaten: Ein Großteil der Teilnehmer des AfD-Parteitags findet seine Daten unfreiwillig im Netz wieder.

    Eine linksautonome Internetseite hat die Liste der Teilnehmer des gerade stattfindenden AfD-Bundesparteitages veröffentlicht. Parteichef Jörg Meuthen bestätigte am Sonntag die Echtheit der Daten. Gleichzeitig kündigte er interne Ermittlungen und eine Strafanzeige an.

    Auf der linken Internetseite wurden als Reaktion auf die Adressliste offenkundige Morddrohungen ausgesprochen. „Wenn wir diese 2000 Menschen beseitigt haben, dann können wir endlich in Frieden leben“, hieß es unter anderem. „Da hätten wir uns eine Menge Verfolgungen und Warten sparen können“, lautet ein anderer Kommentar.

    (Link unten)

    Vera Lengsfeld (sinngemäß): Antifa und Fa ähneln wie ein Ei dem anderen.

    Thomas Ex-Gotha (sinngemäß): Bravo, Jungs! Solche Menschen braucht das Land.

    Schum: Man urteile selbst.

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