homicida homo homini

Vor lauter Ereignissen verschwimmt das Wesentliche: Warum mordet der Mensch seinen Mitmenschen? Ist dies angeboren wie die nicht genetisch nachweisbare Homosexualität? Da die vorherrschende Meinung lautet, dass die sexuelle Neigung bereits vor der Geburt feststeht, könnte ich mit demselben Scharfsinn behaupten, dass es Menschen mit einem Mordgen gibt. Die Vererbungslehre begründet anschließend, dass das Mordgen gehäuft bei Muslimen auftritt.

Wenn die Wissenschaft sich auf dieses Niveau einpendelt, werden wir in den altehrwürdigen Universitäten Europas bald die Frage klären dürfen, wie viele Engel auf einer Nadelspitze Platz finden.

Beschränken wir uns deshalb auf die Beantwortung der Frage, warum Menschen Menschen morden, denen ein bestimmtes Merkmal zugeschrieben wird: Homosexuelle, Zigeuner, Schwarze, Juden, Flüchtlinge, Muslime. Hier geht es nicht um den einfachen Mord an eine oder wenige Personen, die man ermordet, um die Spannung zu entladen. Es geht auch nicht um Raub, währenddessen ein zufälliger Passant umgebracht wird, noch um Amok. Die Frage beschränkt sich auf die Ermordung einer vorbestimmten Menschengruppe, deren zu ermordende Mitglieder dem Mörder / den Mördern nicht bekannt sein müssen. Es reicht nicht aus, beispielsweise Homosexuelle zu hassen. Der Hass ist notwendig, um Homosexuelle ermorden zu wollen. Letztendlich müssen Homosexuelle ermordet werden.

Derartige Ermordungen werden von Einzeltätern (Orlando), von kleinen Gruppen (Flughafen Brüssel), von größeren Gruppen (Bataclan) bis von ganzen Armeen (IS) durchgeführt. Manche arbeiten auf Anweisung, andere handeln ohne Auftrag und erhalten postmortal die Absolution. Doch alle gehorchen derselben Idee: Die zu ermordenden Mitglieder der Gruppe mit dem bestimmten Merkmal sind eine Gefahr für die gesamte Menschheit! Die Ermordung der Gruppenmitglieder ist eine ehrenwerte Tat. Somit heißt der Hass auf Homosexuelle „Homophobie“, was wörtlich lediglich „Angst vor Homosexuellen“ bedeutet. Nicht dass die Mörder Angst vor Homosexuellen als Individuen hätten. Die ehrenwerten Mörder haben Angst vor den Ideen und den Anschauungen der Homosexuellen, die sie für gefährlich und ansteckend halten. Manche Mörder sehen in den Homosexuellen, Schwarzen etc. keine vollwertigen Menschen, die man somit straflos liquidieren darf. Ein funktionierender Staat ist hierzu hinderlich, weshalb auch der Staat zerstört wird. Die Straflosigkeit des gottgefälligen Verbrechens drückt sich in den postmortal mit Jungfrauen belohnten islamischen Opfertod der Mörder aus, der durch die Polizei, durch Unachtsamkeit oder durch Selbstmord erfolgt.

Das Gruppen-Morden erfordert eine Ideologie, die gefestigt, aber nicht verstanden sein muss. Begründungen für die mörderische Ideologie sind unwichtig. Ob Mao, Hitler oder Allah lo vult, ist irrelevant. Wichtig ist, dass der Befehl des Terrorfürsten ausgeführt wird. Nur so lässt sich das Massenmorden der Reichswehr, der SS und der lokalen Hilfskräfte während des II. Weltkrieges in Osteuropa nachvollziehen. Die Mörder sind davon überzeugt gewesen, dass es ihre heilige Pflicht sei, alle Juden zu ermorden, um die Menschheit von dem jüdischen Gift – raffendes Finanzkapital, Kommunismus, Liberalismus – ein für alle Mal zu befreien.

„Die Briten und Franzosen werden mit eines Tages dankbar sein“, schreibt Hitler, der wahrscheinlich mit dieser Aussage Recht behalten wird.

Jetzt wird das Verhalten der islamistischen Mörder klar. Sie wollen die Welt von Homosexuellen, Christen, Demokraten und Juden säubern, um dem von Allah gesandten Rechtgeleiteten den Weg zur Menschheitserlösung zu ebnen. Dies wird erst dann erfolgen, wenn die zu erlösende Menschheit nun mehr aus Gläubigen, i.e. Muslimen besteht. Deshalb werden Abraham, Moses und Jesus rückwirkend zu den Muslimen gezählt. Vielleicht schaffen es Gandhi und Hitler auch auf diese Ehrenliste.

Die Mörder werden von deutschen Gerichten tatkräftig unterstützt. Nein, damit sind nicht die Profiteure der Vielweiberei und der Kinderehen gemeint, sondern die Asylgewährung für hochstehende Al-Qaida-Mitglieder, denen zu Hause in Tunesien Folter drohen könnte. Gut dass Abu Bakr tot ist. Er hätte gute Chancen gehabt, in Deutschland ein sorgenfreies Leben zu führen bis ihm die Macht im Staate in den Schoß gefallen wäre.

Erschienen unter

https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/homicida-homo-homini-22017

 

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3 Antworten zu homicida homo homini

  1. Hessenhenker schreibt:

    Der Orlandoclubmörder (nicht der Mörder von Christina Grimmie) war laut Medien registrierter Demokrat.

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  2. schum74 schreibt:

    „Ob Mao, Hitler oder Allah lo vult, ist irrelevant. Wichtig ist, dass der Befehl des Terrorfürsten ausgeführt wird.“

    Es ist nicht ganz irrelevant, ob Mao, Hitler oder Allah das gewollt haben bzw. wollen oder nicht. Schließlich sind sie die Terrorfürsten, deren Befehl ausgeführt werden muss. Wenn sie nicht wollen, gibt es keinen ersten Befehl und somit keine weiteren Befehle die Kette entlang.

    „Die Briten und Franzosen werden mir eines Tages dankbar sein“, schreibt Hitler, der wahrscheinlich mit dieser Aussage Recht behalten wird.

    Ah, diese allerbesten Nebenbei-Sätze! Aber wie konnte Hitler seine Deutschen so schnöde übergehen? Aus Wut darüber, dass sie den Karren in den Dreck gefahren haben? Gut, dass Warszawski den Führer-Gieckser im letzten Absatz korrigiert: Ja, die Mörder werden von deutschen Gerichten tatkräftig unterstützt. Aber natürlich nur, weil Merkel das so will. Jemand muss ja den Befehl geben, Allahs Geschenke ins Land hereinzulassen. Ohne Obergrenze, versteht sich.

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