Der Gott des Erdöls

Norwegen beschließt, keine Autos mit Verbrennungsmotor nach 2025 zuzulassen. Diese Nachricht soll die Welt bewegen, mehr als der berühmte Sack Reis, der irgendwo in China in jedem Augenblick umfällt. Doch diese Nachricht bewegt die Welt mitnichten. Der Grund liegt im Götzendienst, der sich in die Köpfe der EU-Bewohner langsam, aber sicher tief einbrennt.

Was hat der Götzendienst mit dem Verbot von Verbrennungsmotoren zu tun?

Der Reihe nach.

Bevor der von den Juden weltweit verbreitete Monotheismus aufkommt, beten die Menschen verschiedenste Götter oder Götzen an: Ra in Ägypten, Schamasch in Babylon, Helios in Griechenland, Sunna bei den Germanen, Sol in Rom u.v.a.m. Allen gemeinsam ist, dass es sich um Sonnengötzen handelt, die oft die oberste Gottheit darstellen. Denn die Sonne ist der Ursprung alles Lebens.

Noch heute heißt auf Deutsch der wichtigste Tag „Sonntag“, auf Englisch „Sunday“, der Tag des Sonnengottes. Auf Norwegisch/Schwedisch heißt er „søndag/ söndag“, was das selbe bedeutet. Dimanche, französisch, und domenica, italienisch, welche ebenfalls den Sonntag abbilden, haben eine andere Bedeutung: den Tag des Herrn. Hier wird der vorjüdische Sonnengötze durch den christlichen Dreieinigkeitsgott ersetzt. Während also bis heute die Germanen dem Sonnengötzen huldigen, beschreiten die Romanen den Weg des Monotheismus.

Interessanterweise heißt auf Deutsch der Tag vor dem Sonntag, der eigentlich den letzten Wochentag darstellt, „Sonnabend“ = Tag vor Sonntag, oder „Samstag“ = Sonnentag (hebr., babylonisch), während im Dänischen und Norwegischen dieser Tag übersetzt: „der Tag des Herrn“ bedeutet. Daran erkennt man, dass die Europäer auf verschiedenen Zwischenstufen angelangt sind, was den Götzenglauben betrifft.

Wer behauptet, dass die Menschheit sich vom Götzendienst zum Monotheismus, gar Atheismus bewegt? Der Unwissende, der nicht weiß, was er glauben soll! In Realiter bewegen sich die Menschen Europas und auch anderswo in Richtung Polytheismus! Denn der Glaube an einen universalen Gott ist hart und fordert übermäßig viel Kraft. Götzendienst ist angenehmer. Jeder Götze kann bei Bedarf angebetet und bei fehlendem Bedarf in die Ecke verstaut werden. Der Götze beschwert sich nicht, da er hofft, erneut aus der staubigen Versenkung hervorgeholt zu werden. Der monotheistische Gott hingegen rächt sich, wenn er vernachlässigt wird. Vor ihm zittern selbst Atheisten, die wenn sie ehrlich und intelligent sind, sich als Agnostiker bezeichnen. So wie der Chef der Giordano-Bruno-Stiftung, der wichtigsten und größten gottlosen Vereinigung Deutschlands.

Zurück nach Norwegen. Hier, wie in vielen anderen Länder der EU, herrscht der Sonnengott, flankiert vom Gott des Wassers und dem Gott der Winde. Der Sonnengötze spendet Energie = Leben, die beiden anderen sind ihm behilflich. Wo es Götter/Götzen gibt, gibt es auch Teufel! Die Teufel heißen CO2 und Atom. Sonnen-, Wasser- und Windgott kämpfen gegen CO2 und Atom um die Gunst der Menschen. Das freut den Menschen. Denn der echte monotheistische Gott kämpft nicht um die Gunst der Menschen, sondern erwartet vom Menschen absoluten Gehorsam. Deshalb wenden sich die Europäer vom wahren Gott ab und den Götzen zu.

Die christlichen Kirchen und Gemeinschaften haben den tiefen Sinn dieses Religionskampfes nicht verstanden. Sie stellen sich meist auf die Seite der Götzendiener. Sie bemerken es nicht einmal, wenn Gott sie straft. Denn er hat sie mit Dummheit, Blindheit und Taubheit geschlagen.

Noch einmal zurück nach Norwegen. Die Norweger wollen den Teufel CO2 besiegen, der wie die Juden und die Zigeuner für alles Mögliche angeschuldigt wird. Mal ist es zu heiß, mal ist es zu kalt. Mal regnet es zu viel, mal zu wenig. Deshalb will die jetzige norwegische Regierung ab 2025, wo sie längst auf den harten Oppositionsbänke sitzen wird, nur noch Autos erlauben, die mit Strom aus Sonne, Wind und Wasser entsprechend den drei obersten Götzen angetrieben werden.  Mit 5 Millionen Einwohnern spielt Norwegen bezüglich Energieverbrauch eine sehr bescheidene Rolle im Weltgeschehen. Es interessiert die Wettergötzen und die Menschheit nicht im Mindesten, was die paar Norweger tun oder unterlassen.

Norwegen lebt gut vom Export seines Erdöls. Wenn geringste Anteile diese Erdöls nicht mehr im Inland für den Autoverkehr verbraucht werden, dann wird das Öl eben ins Ausland verkauft, wo CO2 entsteht. Ob der Teufel in Norwegen oder anderswo seine weltweite Herrschaft ausübt, dürfte außer den Norwegern und einigen Polytheisten niemanden interessieren. In Wirklichkeit nehmen die Reserven an teuflischem CO2-produzierendem norwegischem Erdöl stetig ab, sodass Norwegen seine schnelle Ausbeutung verlangsamen muss. Zusätzlich fällt aus unerklärlichen Gründen trotz anderslautenden Prognosen des Club of Rome und anderen Umwelt-Freaks der Preis der Erdöls. Die arabischen Erdöl exportierenden Nationen können dem Preisverfall mit dem Import von billigen Arbeitssklaven entgegen wirken. Norwegen hat momentan noch ethische Probleme damit.

Um moralisch gut dazustehen, behauptet die norwegische Regierung, dass sie die Entscheidung, auf Autoverbrennungsmotoren zu verzichten, aus ethischen Gründen gefällt hat. Viele Gutmenschen wollen dies glauben und bewundern die Nordländer. Wir wissen, dass die Entscheidung getroffen worden ist, um den einzigen Gott zu lästern.

Erschienen unter

https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/der-gott-des-fliessenden-erdoels-24340

 

Dieser Beitrag wurde unter Ethik abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

60 Antworten zu Der Gott des Erdöls

  1. Aristobulus schreibt:

    … während einskommadrei Milliarden Menschen im Glauben gehalten werden, dass ein gewisser Allah, der wahre Götze des Erdöls, die ganze Welt mitsamt dem Dschihad, der Kopfsteuer für Kaffern, dem ewigen Krieg, der Minderwertigkeit von Frauen und dem märchenhaften Überreichtum der saudischen Ölscheichs erschaffen habe, damit alle Welt und all das darin plus alles Erdöl darin ausschließlich ihm folgen sollen.
    In jedem Allahu-akbar-Schrei schlägt der Glaube der einskommadrei Milliarden zu, dass alles sich unter den Willen Allahs beugen möge, des obersten Kriegsherren und reichsten aller Ölscheichs, der das Erdöl naturgemäß seinen Mohämmedanern gegeben hat, gemeinsam mit allem philosophischen Glanz des Korans, mit aller zermalmenden Macht des IS, mit aller angeborenen Ehre des arabischen Herrenmannes und mit aller vergoldeten Herrlichkeit Dubais.

    – Und nun kommen ein paar Norweger und zweifeln das an?
    Nein, das tun die gar nicht, die haben in letzter Zeit so viele Mohämmedaner ins Land gelassen, dass seitdem in Oslo die Zahl der Vergewaltigungen ins Uferlose steigt. Also haben ganz besonders die Norwegerinnen längst ihren Tribut an Allahs Herrenmänner entrichtet, und sie entrichten ihn täglich weiter.
    – Und nun in nicht allzu ferner Zeit werden andere Europäer die Norweger nachahmen, nicht nur beim Import von möglichst vielen Möhämmedanern usf., denn das tun sie ja längst, sondern auch und gerade beim Schwur, endlich keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr zu bauen.
    Ja was dann:
    Dann fängt den Ölscheichs sofort was zu fehlen an. Nämlich Geld. Und dann sind die sofort pleite!, weil sie dort ja nichts haben außer Öl: Keine Handwerkskunst zum Exportieren, keine Industrieerzeugnisse, keine Dienstleistungen, keine Zivilisation, keine Kunst, ja kein Garnichts außer Ööööl.
    – Und was machen sie dann!, wenn sie ja bald so pleite sind, wie man nur sein kann: Dann kommen sie nach Europa!, weil es in Europa all das gibt, das sie nicht gebaut und gebastelt und erdacht haben, denn die haben dort ja nichts erbaut und erdacht usw. usf., die haben ja sonst nichts Nennenswertes!, ja nix haben die!, die haben nur Ööööl.
    Aber die haben bald nischt zu beißen mehr Trotz allen Ööööls, wenn das keiner mehr kauft.
    Also haben die bald überhaupt gar nichts mehr.
    – Und dann werden die allesamt Flüchtlinge und kommen alle nach Europa, und dann wird es zusätzlich zu all dem Gedrängel und Geschrei und Geblute drunten auf der Erde ja auch droben in den Himmeln wohl einen großen Kampf geben zwischen lauter Grüngötzen und Blutgötzen.

    Gefällt 2 Personen

    • aurorula a. schreibt:

      ein gewisser Allah, der wahre Götze des Erdöls, die ganze Welt mitsamt […]dem märchenhaften Überreichtum der saudischen Ölscheichs erschaffen habe, damit alle Welt und all das darin plus alles Erdöl darin ausschließlich ihm folgen sollen.
      Weshalb [Titelmusik zum Weißen Hai] Fracking gleich in zweierlei Hinsicht Blasphemie ist, sein muß: als Methode der Erdölförderung gegen den Sonnengötzen; und weil es anderswo als auf der arrabischen Halbinsel stattfindet gegen einen gewissen Allah, den wahren Götzen des Erdöls.

      Gefällt 1 Person

      • Aristobulus schreibt:

        Und wegen der Demeter-Kybele (Herrscherin der unegahnten wenngleich fruchtbaren Tiefen, denen das entkroch), die man auch MummuTiamat/Kali nennen kann, sofern sie es denn gestattet.

        Gefällt 1 Person

      • Aristobulus schreibt:

        Aber diese hohe nein seeehr tiefe Dame ist KEINE Ölgötzin!, denn wehe: Wenn man sie eine Ölgötzin nennt, kommen sofort die ölverkaufenden Anhänger des einzig wahren Ölgötzen-Achbar und schimpfen einen wegen Ungläubigkeit, Fracking und Rassismus aus.

        Gefällt 1 Person

  2. Lancelot schreibt:

    „Wir wissen, dass die Entscheidung getroffen worden ist, um den einzigen Gott zu lästern.“

    Wer ist dieser einzige Gott?

    Gefällt mir

  3. Hessenhenker schreibt:

    Gab es da nicht mal ein Lied von Heino (Original irgendwas aus den Napoleonischen Kriegen):
    „Der Gott, der Erdöl wachsen ließ,
    der wollte keine Knechte“?

    Gefällt 3 Personen

  4. schum74 schreibt:

    Was für ein erfrischender Artikel! Wie ein Windhauch.
    Ist es nicht lustig, dass Sie ihn gerade in der Woche schreiben, in der Mosche Rabenu davor warnt, Sonne, Mond und Sterne anzubeten (Deut 4, 19)? Überhaupt steckt im Text mehr Religiosität als in sämtlichen Wortmeldungen des jetzigen Papstes.

    Mögen sich die Stammeuropäer in Richtung Polytheismus bewegen, gewinnen wird am Ende der Kult des arabischen Götzen. Aus demographischen und sonstigen Gründen.
    Was aber so sicher ist wie das Amen in der Kirche: ein Zurück zum Christentum wird es nicht geben. Nicht nur dass die Christen sich selbst abschaffen, indem sie ihre Symbole aus dem öffentlichen Raum entfernen und ihre Glaubensgenossen in Islamländern zusammen mit den Jesiden metzeln und zwangskonvertieren lassen.
    Die Frömmsten von ihnen haben ihre Weltanschauung aufgegeben: Welcher Christ glaubt heute aufrichtig, dass Jesus der unio mystica eines Gottes mit einer Jungfrau entsprungen sei? dass er gestorben, auferstanden und schließlich in den Himmel gefahren sei? dass er zurückkommen werde, um die Toten und die Lebenden zu richten? Dass der Wein in der katholischen Messe sich in Blut verwandle und dass die Hostie Jesu Leib sei?
    Da nützt keine Ausflucht in symbolische Deutungen: Die macht den Menschen nicht satt; nicht im Alltagsgeplätscher, und schon gar nicht in der Not.
    Eine Religion wie das Judentum, die vom Tun und nicht vom Glauben lebt, könnte Entmythologisierung verkraften. Nicht aber das Christentum, bei dem alles am Glauben hängt. Das Ganze beginnt und endet mit einem Credo.

    Ob das Christentum da und dort paar Ehrengefechte liefern wird? In Norwegen bestimmt nicht.
    Sie meinen, 2025 wird die jetzige norwegische Regierung auf Oppositionsbänken sitzen? Die Bänke wird es in einem Scharia-Regime vielleicht noch geben. Sicher nicht eine Opposition.

    Gefällt 3 Personen

    • Lancelot schreibt:

      Die Norweger können sich schon wehren, wenn sie wollen. Immerhin haben sie noch einen starken Nationalismus, zudem kommt das in ganz Skandinavien typische Janteloven dazu.

      Gefällt mir

      • Aristobulus schreibt:

        Ja, warum nicht stören, wenn man nichts verstanden hat.

        Gefällt mir

      • Aristobulus schreibt:

        … um’s JEDEM unter die Nase zu schmieren: Dass man keine Norweger kennt und sich beileibe in nichts Norwegisches einfühlen kann, dass man noch nie was Norwegisches gesehen hat!, und dass man NICHTS über die norwegische Selbstaufgabe und das norwegische Alle-Viere-Vonsichstrecken der letzten zehn Jahre mitgekriegt hat, also mithin JEDEM unter die Nase zu schmieren, dass man NIX über den grassierenden christlichen Selbsthass weiß, und dass man so überhaupt keinen Überblick hat, über so gar nichts, ferner keinerlei Einschätzung (oder Selbsteinschätzung).

        Jemineh, was lässt sich da pars pro toto alles feststellen. Wie sowas so geht, und wie sowas innen drin aussieht: Indem einer nix mehr merkt: Weil er noch nie was gemerkt hat.

        Gefällt 1 Person

      • Lancelot schreibt:

        „Dass man keine Norweger kennt“
        Ich kenne mehrere.

        Gefällt mir

      • Aristobulus schreibt:

        Ach?
        Den Grieg für Abendstunden, und den Quisling etwas besser.
        Ibsen kennen Sie definitiv nicht. Weil die Beschäftigung mit Ibsen etwas formt, dass Sie nicht haben.

        Gefällt mir

  5. schum74 schreibt:

    Hier zu Norwegen ein älterer Beitrag, der das Thema im vorigen Artikel aufnimmt:

    FFI, 03.03.2009: “Norway: Muslim girls beaten for not wearing the hijab”

    Norway: Muslim girls beaten for not wearing the hijab

    Muslim girls who don’t wear the hijab all the time are beaten, says Gerd Fleischer, of Self-Help for Immigrants and Refugees (Seif).

    “In my office, women cried brave tears over having to go with a hijab. Countless young women despairingly told me that they don’t have the hijab on all the time, they’ll get a beating.”

    “These don’t dare appear in the public debate,” Fleischer told Vårt Land.

    She’s upset that young Muslim women say they are free to choose if they want to go with a hijab.

    She says that the proud educated women who appear with the hijab, know too that their sisters are coerced. But they speak little of it. Fleischer says it should be part of their women’s liberation to also support them. The coercion many women experience, is barely mentioned as an aside.

    She says young girls have to move to other places in the country and live in secret addresses, also because they don’t want to go with a hijab.

    http://forum09.faithfreedom.org/viewtopic.php?f=4&t=1269

    Es geht wohl bemerkt nicht um Burka, sondern um das, was sich in Deutschland schamhaft „Kopftuch“ nennt.
    Die Diskussion um Burka als hinderliche, ungesunde, gefährliche… Vollverschleierung lenkt vom Grundsätzlichen ab; davon nämlich, dass die Markierung der Frau, egal mit wie viel Stoff, schlicht unmoralisch ist. Die Burka ist spektakulärer als das Kopftuch, aber Beide bedeuten dasselbe. Auf grob Deutsch: Was da rumläuft, ist eine Votze.
    Das hat Frank A. Meyer, als einer der wenigen, gut verstanden.

    Aus: Aargauer Zeitung, 14.12.2015: «Religion ist immer Männermacht» – Interview mit dem Publizisten Frank A. Meyer:

    Der Islam ist nun mal eine Religion, die bis heute die Frau entmündigt. Die Persönlichkeit der Frau wird beschränkt, zum Beispiel durch das Kopftuch, das ja recht eigentlich ein Kopfhelm ist, der sogar die Kopfbewegung behindert. Die Verschleierung zwingt die Frau in ein Kleidergefängnis. Sehschlitze oder Sehgitter von Nikab und Burka löschen die Person vollständig aus. Das sind Ungeheuerlichkeiten. Und eine Beleidigung für jede freie Frau in unseren Strassen. Ihr wird vorgeführt: So darf man mit Frauen umgehen – auch in der Schweiz, auch in Europa.

    Das Kopftuch wird einem Mädchen von konservativen Eltern verordnet, sobald es menstruiert. Es wird damit als unrein stigmatisiert, überdies als potenzielle Verführerin des Mannes, weshalb jeder sexuelle Anreiz durch eine freie Haartracht unterdrückt werden muss – eine absolut sexistische Sicht auf die Frau. Wer wissen will, was das Kopftuch ganz praktisch bedeutet, der führe sich vor Augen, was Frauen in islamischen Ländern passiert, wenn sie sich weigern, es zu tragen, oder auch nur Haarsträhnen daraus hervorblitzen lassen: strenge Bestrafung, auch Peitschenhiebe.

    Zitat Ende.

    Gefällt 3 Personen

      • schum74 schreibt:

        PS.
        Hier der Post, der Anabel Schunke eine 7-tägige FB-Sperrung einbringt:
        „Dass der Untergang des Westens besiegelt ist, zeigt sich an der Zeit, die wir brauchen, einen Stoffsack zu verbieten, der gegen alle westlichen Werte spricht.“

        Kommentiert RA Joachim Nikolaus Steinhöfel (20.08.2016):
        „Eine fraglos durch die Meinungsfreiheit gedeckte Äußerung zur aktuellen Debatte um ein Verbot der Vollverschleierung in Deutschland. Eine völlig indiskutable, peinliche und diskriminierende Sanktion von Facebook.“

        https://facebook-sperre.steinhoefel.de/anabel-schunke-19-08-2016/

        Hoffentlich kriegt Dr. Warszawski meinetwegen keine Schwierigkeit mit Anastasia (oder Madame Anastasie ‒ so nennt man in Frankreich die Zensur, ich weiß nicht warum).

        Gefällt 2 Personen

      • Clas Lehmann schreibt:

        Wegen des Anlautes an Anesthesie, vielleicht?

        Gefällt 2 Personen

      • aurorula a. schreibt:

        P.S: wenn ich diesen Artikel
        https://fr.wikipedia.org/wiki/Autocensure
        richtig verstanden habe (mein Französisch ist nicht so gut), dann wohl nach dem Titel „Madame Anastasie“ einer Zeichnung von André Gill, die 1874 die Autozensur darstellt. Wenn ich das falsch verstanden habe und Gill nur das aufgreift was sowieso schon gesagt wurde, dann wurde das immerhin 1874 schon so bezeichnet.

        Gefällt mir

      • aurorula a. schreibt:

        Hier ist sie:

        Interessanterweise trägt sie blaue Strümpfe.

        Gefällt 2 Personen

      • schum74 schreibt:

        Merci für die Recherche, Aurore, aber der Wikipedia-Artikel zu „Auto-censure“ ist irreführend. Anastasie hat mit Selbstzensur, also mit politischer Korrektheit, nichts zu tun. Sie bezeichnet die Regierungszensur, die 1857 unter Napoleon III. gegen Baudelaire (Die Blumen des Bösen) und Flaubert (Madame Bovary), und später natürlich in Vichy zugange war.

        « La censure est représentée sous la forme d’Anastasie tenant de grands ciseaux » ‒ Die Zensur wird als Anasthasie mit einer großen Schere in der Hand dargestellt », heißt es richtig unter « Censure ». Nur: Warum „Anastasie“ und nicht zum Beispiel „Angela“? Gerade hier fehlt die Referenz, wie Wikipedia zu Recht moniert.

        Subjektiv verbinde ich „Anastasia“ mit der zaristischen Zensur. Ist Anastasia kein russischer Frauenname?
        Wie auch immer: Europa knüpft an ruhmreiche Zeiten an. Das Christentum ist futsch; die Zensur ist geblieben.

        Gefällt 2 Personen

      • aurorula a. schreibt:

        Woher die „Anastasie“ bin ich noch nicht wesentlich weitergekommen.
        Hier: http://ciseaux.over-blog.com/2014/11/anastasie-et-ses-ciseaux.html vermutet jemand, das kommt aus dem griechischen (für eine Übersetzung des Kommentars bin ich dankbar!)

        Gefällt mir

      • aurorula a. schreibt:

        … und hier: http://www.guichetdusavoir.org/viewtopic.php?t=36433 erklärt jemand recht genau, woher die Eule kommt, das hilft aber auch nicht wirklich weiter.
        Ich kann mich auch des Gefühls nicht erwehren, daß das Gesicht der Anastasie eher nach einem Mann als nach einer alten Frau ausguckt: ein Politiker zu Zeiten Gills, vielleicht?

        Gefällt mir

      • schum74 schreibt:

        Kein nützlicher Hinweis auf dem verlinkten Blog. Anastasie, erfährt man, symbolisiere die Zensur; außerdem heißt „Anastasia“ auf Griechisch „Auferstehung“.
        Et alors? Was ersteht wieder auf?

        Die Eule als Symbol für Dunkelmännertum kommt mir zu gewollt vor; steht sie doch als Athenas Vogel seit Urzeiten für Weisheit. Trotzdem ist die Zeichnung superbe. Dem Charakter nach erinnert die Type an die Künast, nicht?

        Gefällt 2 Personen

      • aurorula a. schreibt:

        Die Eule als Symbol für Dunkelmännertum kommt mir zu gewollt vor; steht sie doch als Athenas Vogel seit Urzeiten für Weisheit.
        Das könnte natürlich auch eine direkte Anspielung sein: „Anastasie“ als Frauenname klingt zumindest ähnlich wie „Athena“ (gemischt mit, siehe oben, „Anästhesie“). Während die Eule bei Athena die Weisheit personifiziert, ist es bei der Anastasia eben die Dummheit (oder die Dummheit, die sich für Weisheit hält). Und statt des Schwerts hat sie die Schere (groß genug für einen Zweihänder ist die Schere ja). Ob sich die Schere für ein Schwert hält, konnte nicht bestätigt werden. (:
        Angesichts der anderen der mythologischen Figur Athena zugeschriebenen Eigenschaften ( https://en.wikipedia.org/wiki/Athena ) könnte es durchaus sein, daß Gill die Figur der Anastasia als Athena der Zensoren darstellt: the goddess of wisdom, courage, inspiration, civilization, law and justice, mathematics, strength, war strategy, the arts, crafts, and skill<em […] is noted to have only fought for just reasons, and would not fight without a purpose. Das glatte Gegenteil alles diesen personifiziert Gills Anastasia. Und natürlich braucht sie als karrikierte Athena eine Eule und ein Schwert.
        Ja?

        Gefällt 1 Person

      • aurorula a. schreibt:

        … einen Speer, meine ich, kein Schwert. So oder so eben die Schere.😳

        Gefällt mir

      • aurorula a. schreibt:

        P.S: der komische Hut der Anastasia sieht fast aus wie ein Helm?
        Vergleiche:

        .

        Gefällt mir

      • Aristobulus schreibt:

        … Du hast die Sache klar gemacht🙂 , la vielle Anastasie, das Sinnbild für Obskurantismus, Conciergenschnüffelei, anonyme Briefe, Zensurbehörden und Denunziation, ist die Karikatur der Athene. Passt genau (weil dazu ’ne Kopfgeburt!), zumal anno 1874 noch fast jeder die Vorlage erkannt hat, um sich mit dem Bilde der hehren Athene im Hintergrund über die Karikatur zu amüsieren.

        Gefällt 1 Person

      • aurorula a. schreibt:

        Keine Loorbeeren am falschen Platz: Schum hats erkannt, mit der Eule und allem.

        Gefällt mir

      • Aristobulus schreibt:

        … so bahnt sich das Gute seinen Weg🙂 , indem jeder sein Schtikele dazu wirft.
        (Nur der Lanzeschmotz nicht, der hat oder weiß und will nix Gutes, jedoch er wirft mit was.)

        Gefällt 1 Person

      • Aristobulus schreibt:

        Hmmm, das Fräulein Anastasie als Allegorie der Eulenhaftigkeit der alten Besserwiser und Obskuranten?, warum die Eule?, vielleicht hat der Zeichner etwas Stummes, Rundäugiges und Heimliches gesucht, das in der Nacht Ausschau hält, denn die schwarze Katze auf der Schulter oder der Rabe wird mehr mit Hexen assoziiert.
        Der Name: So um 1874 ist so Einiges Totgeglaubtes wieder auferstanden, die Kamarilla der seit 1871 abgesetzten Kaiserin Eugénie hielt sich dennoch an der Macht, nicht?

        Gefällt 2 Personen

      • aurorula a. schreibt:

        Totgeglaubtes wieder auferstanden
        Die Zensur als Zombie, die längst totgeglaubt immer wiederkehrt?😀 *like*

        Gefällt 1 Person

      • Thomas Schweighäuser schreibt:

        Während der geschätzte Reisegefährte sich auf dem Koffer niedergelassen hat, damit der endlich zugehe, schaut man selbst noch in der Internetmaschine nach, um herauszufinden, wie das Wetter am Urlaubsort sich wohl gestalte. Wie immer aber in diesen Fällen gerät man an altbekannte Plätze und nimmt einerseits erfreut zur Kenntnis, dass die Aufklärung doch ein wenig von der Stelle kommt (schum74: „Welcher Christ glaubt heute aufrichtig, dass Jesus der unio mystica eines Gottes mit einer Jungfrau entsprungen sei? dass er gestorben, auferstanden und schließlich in den Himmel gefahren sei? dass er zurückkommen werde, um die Toten und die Lebenden zu richten? Dass der Wein in der katholischen Messe sich in Blut verwandle und dass die Hostie Jesu Leib sei?“), muss aber andererseits feststellen, dass dies nicht von allen Kommentatoren mit der einzig richtigen Reaktion (freudige Erregung) aufgenommen wird (schum74: „Das Christentum ist futsch“).
        Was noch auffällt: Die souveräne Entscheidung eines Privatunternehmens, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und einer Dame namens Schunke ein einwöchiges Hausverbot zu erteilen, wird, befremdlich genug, mit den Zensurmaßnahmen gegen Baudelaire und Flaubert verglichen. Hätten letztere Sätze wie die Schunke („Dies führt mitunter wie gesagt dazu, dass Fragen unbeantwortet bleiben, wobei ich mir nicht sicher bin, ob sie überhaupt beantwortet werden würden, befrügte man die andere Seite dazu. Denn während die Männer sich in diesen Fällen zumeist als sehr offen und kommunikativ erweisen, sind sich vor allem die dazugehörigen Mütter als außerordentlich unkommunikativ und deren Front mitunter als so verhärtet, dass der Versuch des Dialoges wenig Sinn ergibt.“) verbrochen, redete heute niemand mehr von der Bovary, aber darum soll es hier gar nicht gehen, sondern vielmehr darum:
        1.) Dass ein kapitalistisches Unternehmen sich wie ein kapitalistisches Unternehmen verhält, wird ihm nur dann übelgenommen, wenn es die falschen Leute mit den richtigen Überzeugungen vor die Tür setzt. Das Mitleid mit Leuten, die im Sternerestaurant ihr Butterbrot auspacken und hinausbefördert werden, hält sich dagegen in Grenzen.
        2.) Ein Text mag noch so wirr, ja abstrus formuliert sein, er wird trotzdem, wenn er nur die richtige Gesinnung zeigt, in konservativen Kreisen für sakrosankt gehalten. Ein bizarres Bild: lauter kleine Sarrazinis mit Erich-Fried-Gesinnung.
        Aber wie ich höre, schließt der Koffer mittlerweile.
        Zeit, sich wichtigeren Dingen zu widmen.

        Gefällt mir

      • schum74 schreibt:

        Wem das Verschwinden des Christentums freudige Erregung bereitet, der übersieht eins: dass nicht nur die Natur einen horror vacui kennt, sondern auch der Geist. G. K. Chesterton, der nicht nur Pater-Brown-Geschichten geschrieben hat, formuliert das so: “When men stop believing in God they don’t believe in nothing; they believe in anything.” ‒ Wenn Menschen aufhören, an Gott zu glauben, dann glauben sie nicht an nichts, sondern an alles Mögliche.
        Einige glauben dann an Stalin, andere – oder dieselben hintereinander ‒ an den edlen Flüchtling.

        Warszawski sieht die Möglichkeit, dass sich die neuen Aufgeklärten dem Paganismus zuwenden. Ich nehme eher an, dass sie Jesum gegen den nicht ganz so laschen Allah austauschen werden.
        Immer noch freudig erregt?

        Gefällt 3 Personen

      • schum74 schreibt:

        „Die souveräne Entscheidung eines Privatunternehmens, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und einer Dame namens Schunke ein einwöchiges Hausverbot zu erteilen, wird, befremdlich genug, mit den Zensurmaßnahmen gegen Baudelaire und Flaubert verglichen.“

        Nun, Johannes Boie von der Süddeutschen Zeitung (22.08.2016) befremdet etwas anderes: nämlich dass der Facebook-Konzern mit seiner Verantwortung gegenüber Millionen Nutzern so umgeht, „als stelle er Kugelschreiber her“.
        Wobei Facebook insofern kein reines Privatunternehmen ist, als es auch mit einer „Taskforce“ des Justizministeriums zusammenarbeitet. Zu dieser „Taskforce“ gehört die Amadeu-Antonio-Stiftung, die sich auf „Hatespeech“ spezialisiert hat. Und davon versteht Chefin Kahane eine Menge; war sie doch acht Jahre lang Inoffizielle Mitarbeiterin der Stasi.

        Johannes Boie:
        „Jeden Tag fällt Facebook also Urteile und bringt Menschen in der öffentlichen Debatte zum Schweigen. Für das eigentliche Sperren und Löschen hat Facebook Arvato, ein Subunternehmen von Bertelsmann, engagiert, dessen Mitarbeiter in einem Turm in der Berliner Peripherie sitzen. Kann es diesen Klick-Arbeitern überhaupt möglich sein, zwischen Satire und Nachricht zu unterscheiden, können sie Abwägungen treffen, über die selbst erfahrene Richter oft tagelang grübeln müssen?

        All dies würde man gerne von den Mitarbeitern selbst erfahren. Bertelsmann hat damit kein Problem. Facebook schon. Für Journalisten ist kein Zugang möglich. Die Urteile der Facebook-Mitarbeiter darüber, wer was sagen darf, fallen nicht nur ohne Öffentlichkeit, sondern auch ohne demokratisch legitimiertes Verfahren. Es handelt sich um eine Art Privatrecht. Wäre Facebook ein Staat, wäre es eine Diktatur. Die Möglichkeiten, sich ernsthaft zu wehren, sind für Nutzer begrenzt, im Grunde kaum vorhanden. Was soll man auch machen? In den USA klagen? Wegen eines gesperrten Beitrages? Wer hat das Geld und die Zeit?“

        http://www.sueddeutsche.de/kultur/zensur-in-sozialen-medien-wie-facebook-menschen-zum-schweigen-bringt-1.3130204

        Das macht Sie baff, wie? Dass sich irgendwer für die Redefreiheit von Leuten einsetzt, die nicht Baudelaire und Flaubert heißen.

        Gefällt 3 Personen

      • Aristobulus schreibt:

        Thomas als aristokratischer Geist, der meint, dass einer nur was sagen dürfen können solle, indem er damit Recht habe, glaubt ferner, dass es etwas gaaanz Anderes sei, ob ein Baudelaire oder aber eine Schunke daran gehindert werden zu sagen, was sie zu sagen haben: Weil eine Schunke als Realistin nicht Recht haben kann, denn die ist weder ein poetischer Baudelaire noch überhaupt sozialistisch.

        Was, wenn Schunke aber zur Verstaatlichung von Facebook aufgerufen hätte und desob zensuriert worden wäre: Dann läge es laut Thomas allein daran, dass man derlei nicht sagen dürfen darf, obwohl man Recht habe.

        Gefällt 2 Personen

      • schum74 schreibt:

        Ja, von égalité hält Thomas nicht viel. Das hat er mit Baudelaire und Flaubert gemeinsam – und mit Molières petits marquis.

        Anetta Kahane oder Ane-Stasi: Das, Aristobulus, nenne ich eine Auferstehung.

        Gefällt 2 Personen

      • Aristobulus schreibt:

        Die Stasi-Anetta im Staatsdienst.👿

        Gefällt 2 Personen

      • Aristobulus schreibt:

        Anastasietta, das Stehwiederauf-Stilzchen👿👿

        Gefällt 3 Personen

      • Lancelot schreibt:

        Für mich sieht die Karikatur aus, als ob das Adolphe Thiers darstellt, den ersten Präsidenten der 3. Republik, zumindest passt Gesicht und Brille dazu.

        Gefällt mir

      • Aristobulus schreibt:

        Satt falsch, Sie sich mal schnell den Thiers bei Wikipedia angelesen habender Auchnemeinunghabender.

        Honoré Daumier stellt Adolphe Thiers genau mit den feisten Attributen dar, wie man ihn zu der Zeit wahrnahm:

        So ist Thiers erkennbar: Stolzierend und mit Embonpoint, trumphierend grienend, immer mit Biedermann-Bankiers-Jackett, und deutlich eben keine mythische, heldische, entrückte Gestalt wie einerseits Athene und andererseits die dürre Anastasie.

        Gefällt 2 Personen

  6. Lancelot schreibt:

    Ich bezweifle, dass Norwegen nach 2025 keine Autos mit Verbrennungsmotor zulassen wird. Keine alternative Technik ohne Verbrennungsmotor ist bis heute wirklich erfolgreich und in 9 Jahren wird sich nicht viel ändern. Die oft genannten Elektrofahrzeuge taugen weit weniger, als ihnen zugesprochen wird, immerhin gibt es Elektromotoren in Autos seit Ende des 19. Jahrhunderts, als die ersten Autos erfunden wurden. Aber wenn in über 100 Jahren sich die Elektromotortechnik nicht derart stark entwickelt hat, um mit Verbrennungsmotoren gleichzuziehen, dann wird sich in 9 Jahren auch nichts ändern. Auch andere Motoren haben sich in den letzten Jahren nur wenig verbreitet, um Diesel/Benzin innerhalb kurzer Zeit abzulösen.

    Gefällt mir

  7. schum74 schreibt:

    „Denn der echte monotheistische Gott kämpft nicht um die Gunst der Menschen, sondern erwartet vom Menschen absoluten Gehorsam. Deshalb wenden sich die Europäer vom wahren Gott ab und den Götzen zu.“

    Von Warszawski und keinem anderen.

    Mich hauen die Sätze um, obwohl mir klar ist, dass Warszawski sie halb ernst, halb ironisch gemeint haben wird.
    Das mit dem wahren Gott – Wie legt Prof. Claude Birman in einer Vorlesung (Dezember 2014) den allerersten Satz des Dekalogs aus?

    אָנֹכִי יְהוָה אֱלֹהֶיךָ אֲשֶׁר הוֹצֵאתִיךָ מֵאֶרֶץ מִצְרַיִם מִבֵּית עֲבָדִים.

    Anochi Haschem Elokécha aschér hozeticha me-Erez Mizrajim mi-Bet Awadim – Ich bin der Name, dein G‘tt, der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt hat.

    « Il libère ceux qui sont asservis. Libérer ceux qui sont asservis, n’est pas accidentel. C’est mon idée principale depuis que j’ai découvert la pensée juive : c’est ça le centre. C’est que le fait de délivrer de l’oppression est la définition même du divin. Dieu se reconnaît à ce que l’oppression recule. Et quand elle revient, c’est l’absence de Dieu. Et c’est pour ça qu’il n’y en a qu’un et qu’il est jaloux. Parce que quoique ce serait d’autre, serait une diversion. La question, c’est la question de l’oppression. »

    [Haschem befreit die Unterdrückten. Die Befreiung der Unterdrückten steht nicht zufällig da. Das ist meine Hauptidee, seit ich das jüdische Denken entdeckt habe: Das ist die Achse, um das sich das Judentum dreht. Nichts kann das Göttliche besser definieren als die Befreiung von der Unterdrückung. Man erkennt Gott daran, dass die Unterdrückung zurückweicht. Und wenn sie wiederkehrt, dann ist Gott abwesend. Deswegen gibt es nur Einen und deshalb ist er „eifernd“. Weil alles andere eine Ablenkung vom Wichtigsten wäre. Die Frage ist die nach der Unterdrückung.]

    Und im Januar dieses Jahres noch einmal:

    « … Parce que le seul vrai Dieu, c’est celui qui fait sortir d’Egypte. Il y a donc un dieu de la liberté ; et s’il y a un dieu de la liberté, il n’y en a pas d’autres. »

    [… Denn der einzig wahre Gott ist derjenige, der aus Ägypten herausführt. Also gibt es einen Gott der Freiheit; und wenn es einen Gott der Freiheit gibt, dann gibt es keine anderen.]

    Der Ölgötze darf wieder im Schminkraum verschwinden.

    Gefällt 3 Personen

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s