Zweierlei Maß hat Gott der Welt gegeben: Eines für Juden und eines für den Rest der Welt

Anlässlich des Prozesses wegen der Zerstörung des Weltkulturerbes in Timbuktu spricht

Irina Bokowa, Unesco-Chefin:

Die vorsätzliche Zerstörung von Welterbe ist ein Kriegsverbrechen, das als Kriegstaktik eingesetzt wird, um Furcht und Hass zu verbreiten.

Was für ein Segen, dass die UNESCO den jüdischen Tempelberg zu Jerusalem nicht als Weltkulturerbe anerkennt. Seit Jahrzehnten zerstört dort die fromme muslimische Stiftung Waqf unter den verschlafenen Augen israelischer Behörden ungehemmt alle antiken Artefakte, die sie in die toten Finger kriegt, um jeglichen jüdischen Bezug zum jüdischen Tempelberg auszutilgen. Selbst der Vatikan macht mit und setzt sich aus Opportunität nicht für den Erhalt dieses Ortes ein, weil dort beide jüdischen Tempel gestanden haben und die real existierende Gefahr besteht, dass der dritte jüdische Tempel dort noch zu unseren Lebzeiten entstehen wird. Und obwohl Jesus vor seiner Gottwerdung entscheidende Zeit dort verbracht hat.

Zehn Maße Schönheit hat Gott der Welt gegeben:
neun Maße für Jerusalem, ein Maß für den Rest der Welt.

Zehn Maße Leid hat Gott der Welt gegeben:
neun Maße für Jerusalem, ein Maß für den Rest der Welt.

Erschienen unter

https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/zweierlei-mass-eines-fuer-juden-und-eines-fuer-den-rest-der-welt-24590

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48 Antworten zu Zweierlei Maß hat Gott der Welt gegeben: Eines für Juden und eines für den Rest der Welt

  1. Aristobulus schreibt:

    Weltkulturerbe.
    Tja, es gibt zweierlei Weltkulturerbe: Eines ist eins, weil a) Welt und b) Kultur enthaltend, und das Andere enthält bloß z), also was Jüdisches, und es wird desob nicht unter die ersten beiden gezählt, sondern gilt von Seiten der Erben von a) Welt und b) Kultur als das Allerhinterletzte.

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  2. Lancelot schreibt:

    Wieso heißt es, es sei eine Gefahr, wenn der dritte Tempel gebaut wird? Der Messias sorgt doch dafür, dass Frieden herrscht.

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    • Aristobulus schreibt:

      Sie sind und bleiben ein notorisch unwissender, selbstverschuldet unsinniger, willentlich nervender, genuss- und geistlos alles runterziehender Störenfried, der es sich hier herausnimmt, unter einem jüdischen Text herumzuschwallen, was der Messias könne.
      Sie wollen hier Juden über das Judentum belehren, Dummbatz?!
      Sie wollen ja weder wissen, was ein Mindesmaß an Anstand ist, noch, wie rotzig ungezogen und superpeinlich sinnlos solche Vorlautereien sind.

      Zum Thema: Der Moschiach sorgt für gar nichts. Wer sorgt dafür: Die Menschheit. Die Leute erkennen ihn nämlich, so herum. Da steigt ja keiner vom Himmel herab oder aus der Hölle herauf und er verkündet auch nichts, sondern, so wird die Allegorie erzählt, die Leute erkennen ihn von selbst, weil sie nämlich reif genug sind, dass da einer ist, der der Moschiach sein muss.

      SIE Sonderschmockefatz freilich werden ihn nicht erkennen, sondern SIE Schmanzofant werden sinnbefreit ins Leere fragen, ob es geregnet hat und was es heut zum Frühstück gibt.

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    • aurorula a. schreibt:

      „Frieden“ nach wessen Definition?
      Doch, die Frage ist alles andere als irrelevant!
      Nach der Definition des Korans etwa ist „Frieden“ nicht „Harmonie“, sondern die (Welt)Herrschaft des Islams – egal wie friedlich oder auch (wahrscheinlicher) nicht nach anderen Definitionen. Das „Haus des Islams“ (Dar al Islam / Dar al Salaam) steht dort dem „Haus des Krieges“ (Dar al Harb) der Ungläubigen gegenüber. Nun gibt es da zwar Zwischenstufen (die möglichst schnell vorbeigehen sollen) – aber Frieden nach der Definition des Korans haben eben diejenigen, die im Haus des Islams leben.

      (entschuldigt die merkwürdig gesetzten S-Zeichen – mein Rechtschreibprogramm hat ein Problem mit dem Genitiv…)

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      • Lancelot schreibt:

        Frieden ist keine Frage der Religion, Friede ist, wenn alle Menschen friedlich zusammenleben, ohne Streit, Hass, Neid und Krieg. Wenn Friede auf Erden herrscht, dann interessiert sich keiner mehr für Religion. Der Sinn einer Religion ist es, das Leben der Menschen zu regeln, sonst würde es nur ein Chaos geben, wenn jeder nur an sich denkt. Wenn der Friede eintritt, dann benehmen sich die Menschen automatisch, dass jeder freundlich zu den anderen ist, keiner dem anderen schadet und jeder Mensch glücklich lebt.

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      • Aristobulus schreibt:

        So der Bot, für den alles Bot ist, über die vielen Bots da draußen.

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      • Aristobulus schreibt:

        Indem der Frieden eintritt. Der fällt bekanntlich vom Himmel, nein er wird erklärt, also einer erklärt den Frieden, ja?, und dann ist er da, den das ist er, der Frieden, indem man ihn so erklärt, wie einst die Aufklärung erklärt worden ist. Also pax declaratur, und all die ehedem-Kriegsbots sind nun auf Frieden programmiert. Ganz toll: Einer lässt Eierkuchen runtersegeln, alles voll damit, kein Müll mehr nirgends.

        Dieser Latzelotz KANN nicht echt sein😀 !, sagt mal, Leute, was meint Ihr?, KANN der echt sein?, der spielt hier den Diabolischen im Gewande des Schafskopps.

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      • Jan schreibt:

        Pax declaratur = order de Mufti :)) Für den Fall ist einem wahrscheinlich jeder Krieg lieber. Zu Lancelot fällt mir nur ein: den Kommentar von Schum hat er nicht verstanden. Den verstehen aber Steinmeier, John Kerry und wie diese Figuren alle heißen, auch nicht. Ist also leider nix Besonderes.

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      • Aristobulus schreibt:

        Ei freilisch, Jan, aber die lesen schließlich hier keine Kommentare, wobei Aurorula heute Morgen deutlichst hingeschrieben hat, wie es so ist mit der Defintion von ähm Frieden etwa im Islam.
        Mal wieder könnt‘ man murmeln: Wer lesen kann, ist vor im Klarteiligen. Oder so.

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      • Jan schreibt:

        Ach je, tatsächlich … entschuldige bitte, Aurorula, ich meinte Deinen Kommentar, der unbegreiflicherweise oder aber gewollt schon so lange nicht verstanden wird.

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      • Aristobulus schreibt:

        Gewollt, Jan🙂
        Denn wie lautet noch dieser eine Wahrspruch (Cohns Hackmesser): Erkläre etwas niemals mit Dummheit, wenn es mit Bösartigkeit hinreichend erklärt werden kann.

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      • aurorula a. schreibt:

        @ Jan: es ist mir eine Ehre, mit Schum verwechselt zu werden🙂 – jetzt muß ich nur noch so schreiben lernen…

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      • schum74 schreibt:

        Aus: Schir la-Schalom – dem Lied an den Frieden:

        שאו עיניים בתקווה
        לא דרך כוונות
        שירו שיר לאהבה
        ולא למלחמות

        Sse’ú Enájim ba-Tikwa
        Lo Dérech Kawanot
        Schiru Schir la-Ahawa
        We lo la-Milchamot

        [Hebt die Augen in der Hoffnung
        Nicht durch Fadenkreuze
        Singt der Liebe ein Lied
        Und nicht den Kriegen]

        Man weiß nicht, welche Empfindung überwiegt: die Bewunderung für den Adel einer Jugend, die alle Morde an Juden verziehen hat; die Rührung vor der naiven Vorstellung, dass sie selbst nur ganz stark Frieden wollen muss, damit schon der Wolf bei dem Schaf wohne; oder die Sorge um die Zukunft eines Landes, dessen berufene Verteidiger sonst wohin blicken, nur nicht der Wirklichkeit ins Auge.

        Official PA daily, Al-Hayat Al-Jadida, July 12, 2016:

        “Sixteen male and female high school students died as Martyrs, leaving behind them friends, ambitions, and a feeling of heaviness in the hearts of their family members and loved ones, who had waited for this day to bless them on their success.”

        http://palwatch.org/main.aspx?fi=549&doc_id=18391

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      • schum74 schreibt:

        PS. Wer in Israel singt Kriegslieder?

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      • schum74 schreibt:

        An Aurore: über Krieg & Frieden, aus einem Artikel des 1994 verstorbenen Theologen, Historikers und Soziologen Jacques Ellul. Von 1953 bis 1970 war Prof. Ellul (attention: irreführender Name!) Mitglied des Nationalrats der Evangelischen Kirche in Frankreich.

        Jacques Ellul in Réforme (hebdomadaire protestant), 15.07.1989 :

        « Une étude des historiens arabes des VII et IX siècle, que l’on commence à connaître, est très instructive : elle apprend que l’islam s’est répandu en trois étapes dans les pays chrétiens d’Afrique du Nord et de l’Empire byzantin.
        Dans une première étape, une infiltration pacifique de groupes arabes isolés, s’installant en paix. Puis une sorte d’acclimatation religieuse : on faisait pacifiquement admettre la validité de la religion coranique.
        Et ce qui est ici particulièrement instructif, c’est que ce sont des chrétiens qui ouvraient les bras à la religion sœur, sur le fondement du monothéisme et de la religion du livre.
        Et enfin, lorsque l’opinion publique était bien accoutumée, alors arrivait l’armée qui installait le pouvoir islamique – et qui aussitôt éliminait les Églises chrétienne en employant la violence pour convertir. »

        [Eine bekannt werdende Studie arabischer Historiker aus dem 7. und 9. Jahrhundert ist lehrreich: Sie lehrt, wie sich der Islam in den christlichen Ländern Nordafrikas und des byzantinischen Reiches in drei Etappen verbreitet hat:
        In einer ersten Etappe: eine friedliche Infiltration isolierter arabischer Gruppen, die sich in Frieden niederlassen. Danach eine Art religiöse Akklimatisierung: Man ließ die koranische Religion in gutem Einvernehmen gelten.
        Und was hier besonders auffällt: Es waren Christen, die der Schwesterreligion aufgrund des Monotheismus und der Buchreligion die Arme öffneten.
        Und zum Schluss, nachdem die öffentliche Meinung sich gut eingewöhnt hatte, kam die Armee, die die islamische Macht installierte – welche sofort die christlichen Kirchen beseitigte, indem sie Gewalt anwendete, um zu konvertieren.]

        https://www.info-sectes.org/islam/ellul.htm

        Wie heißt es im Französischen: À bon entendeur salut! Wer Ohren hat, der höre!

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      • Aristobulus schreibt:

        … über genau das selbe Beispiel gnadenloser Islamisierung incl. Dauermassaker und Vernichtung der Zivilisation, das jedoch nur 30 Jahre zurückliegt, nämlich Libanon!, berichtet Brigitte Gabriel hier:

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      • Lancelot schreibt:

        aurolas Kommentar bezieht sich auf meinen Kommentar, in dem ich vom Frieden durch den Messias rede. Und dieser bringt den Weltfrieden. Hingegen klingt der Koran so, als ob es Frieden nur für Muslime gibt.

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      • aurorula a. schreibt:

        Hingegen klingt der Koran so, als ob es Frieden nur für Muslime gibt.
        Es gibt einen guten Grund, warum er so klingt: genau das steht da.

        Ohne außer, falls, wenn, und aber.

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      • Lancelot schreibt:

        Tut mir Leid, ich habe den Namen nicht richtig gelesen, ich meine natürlich aurorula.

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      • Aristobulus schreibt:

        Fazit: Er hat wirklich-wirklich ein immenses Verständnisproblem; häh?,eins?!, ach diese schamlose Untertreibung zum Nachmittag wieder.

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      • Lancelot schreibt:

        Immer wenn ich was schreibe, kommt sofort ein Kommentar von Ihnen, damit ist wohl klar, wer hier der Bot ist, Aristobot.😀

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      • Aristobulus schreibt:

        Sie Hülsenwesen, das nix versteht und alle Welt mit Kürzestmonologen und Unbezügen dauernervt, haben noch nie einen lesenswerten Kommentar geschrieben.
        Nie!
        Wann hauen Sie von hier ab?

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      • Lancelot schreibt:

        Wie muss denn ein guter Kommentar Ihrer Meinung nach sein, großer Ratgeber?

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      • Aristobulus schreibt:

        Kann einer den mal kurz erwürgen? Danke.

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      • Lancelot schreibt:

        Schon in den 10 Geboten steht “ Du sollst nicht töten.“ also halten Sie sich daran.

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      • Aristobulus schreibt:

        Ist ja gelogen, Sie böswillig-sinnlos dauernervendes hohlschwäzzendes Astloch.
        Da steht drin, „du sollst nicht morden„.
        Also töten geht, zumal im Affekt.

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      • schum74 schreibt:

        Halt, mein Freund! Wer wird denn gleich in die Luft gehen? Greif lieber zu *einsetzen*.

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      • Aristobulus schreibt:

        Hmja. Man könnte ’ne Kippe auf dem ausdrücken, dann.

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      • Jan schreibt:

        Aristobulus … danke für Brigitte Gabriel. Eine Sichtweise auf den libanesischen Bürgerkrieg, mit der ich unbedingt einige Mitmenschen mit rosaroten Brillen nerven werde. „It is necessary that we, the civilized world, understand the barbaric nature of the enemy we are facing“ … so sagt sie es, zumindest sinngemäß. Aufgabe von Europas Politikern ist es allerdings, dafür zu sorgen, dass wir nicht verstehen.

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      • aurorula a. schreibt:

        Wahrscheinlich bin ich ganz fürchterlich emotional: an der Stelle an der Brigitte Gabriel erzählt, wie sie als Kind den Libanon-Krieg so gerade eben überlebt; und mehr noch als sie davon erzählt wie sie ihre verletzte Mutter über die Grenze ins Krankenhaus bringt, auf dem Weg ausgeraubt und später von der Krankenschwester getröstet wird – da habe ich mehr als ein Taschentuch gebraucht.

        Wahrscheinlich ist es so, wie Remarque schreibt: zwei Millionen Tote sind immer nur eine Statistik. Ein Toter ist eine Tragödie.
        Wenn ich lese, siebenundzwanzigtausend terroristische Attentate seit dem 11. September; oder wenn ich lese, dreihundert Millionen gewaltbereite Mohammedaner; dann geht mir das nicht halb so nahe wie das kleine Mädchen das im Bombenkeller sitzt, weiß das sie sterben muß, und nur deshalb überlebt weil gücklicherweise an genau dem Abend des vorherzusehenden Massakers die Armee aus dem Nachbarland kommt.

        .

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  3. schum74 schreibt:

    Jofi schel Artikel, lieber anti3anti! Wie gut vermittelt er die Stimmung der Rebbes im babylonischen Exil: melancholisch bis humorig.

    „Zehn Maße Schönheit fielen auf die Welt herab: neun Maße nahm Jerusalem, und eins die ganze Welt“, heißt es im Traktat Kiduschin 49b.

    עֲשָׂרָה קַבִּין יֹפִי יָרְדוּ לָעוֹלָם, תִּשְׁעָה נָטְלָה יְרוּשָׁלַיִם וְאֶחָד כָּל הָעוֹלָם כֻּלּוֹ.

    Assará Kabin Jófi jardú la-Olam tisch’á natlá Jeruschalajim we-echad kol ha-Olam kuló.

    Klar. Von Bawel aus muss das nicht zerstörte Jeruschalajim noch betörender ausgesehen haben.
    Aber jetzt kommt’s. Zwar wird der Satz vielfältig variiert:
    „Zehn Maße Reichtum fielen auf die Welt herab: neun Maße nahm Rom, und eins die ganze Welt“.
    „Zehn Maße Magie fielen auf die Welt herab: neun Maße nahm Ägypten, und eins die ganze Welt“…
    Aber von Leid ist nirgendwo die Rede. Die Variante: Zehn Maße Leid fielen auf die Welt herab: neun Maße nahm Jerusalem, und eins die ganze Welt – ist nicht dabei.

    Und genau das veranschaulicht den Charakter der Talmudsätze, die vielleicht bei Kerzenlicht – ja, Kerzen soll es „seit mindestens 5.000 Jahren“ geben ‒ entstanden sind. Keine belastbaren Aussagen, sondern Stimmungsbilder, Zustandsabbildungen. Und sie laden zum Mitmachen ein. Also macht Warszawski mit, und es kommt Genauestes heraus: neun Maße Leid für Jerusalem, dessen Geschichte umgelogen wird.

    Zehn Maße Gewalt fielen auf die Welt herab: neun Maße nahm Mohomme, und eins die ganze Welt.

    Aber was sagen Sie zum letzten Satz:
    „Zehn Maße Schlaf fielen auf die Welt herab: neun Maße nahmen die Sklaven, und eins die ganze Welt“.

    Von Schlaf im physiologischen Sinn kann nicht die Rede sein: Niemand schläft weniger als ein Sklave. Malochen soll er und jederzeit bei der Hand sein. Was ist dieser Schlaf? Nicht-Denken-Wollen, Nicht-Fühlen-Wollen, Nichts-Mehr-Wollen? Gegen Mosche Rabenu murren, weil er ihnen Hoffnungen macht? Beeindruckend.

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    • schum74 schreibt:

      – und sagt man nicht: eine Hoffnung wecken?

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    • Aristobulus schreibt:

      ** like **🙂

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    • schum74 schreibt:

      Warszawski Artikel ist wie Talmud-Unterricht ‒ mit Smiley, aber wahr. Nicht nur dass sein eigenständiges Weitermachen die Absicht der Schreiber erklärt: Wenn ihr wollt, könnt ihr diskutieren, aber das sind zunächst freie Assoziationen; eine zweite Variante in Warszawskis Text: Gott hat Jerusalem gegeben, statt: Jerusalem hat genommen, lenkt die Aufmerksamkeit auf eben dieses Verb, das man im Original womöglich nicht beachtet hätte.

      Die Subjekte im Talmud sind nicht passiv. Nicht einmal die Sklaven, die sich für Betäubung entscheiden. Sie haben den Schlaf genommen. Natürlich erleiden im Artikel die Jidn den Hass ihrer angemaßten Erben, aber sie selbst wollen nicht anders sein als sie sind, nicht? Or la-Gojim, Am Ssegula – wie ihr wollt.
      Wie heißt es in einem französischen Epigramm:

      « Comme il est curieux/ De la part de Dieu/ D’avoir élu/ Les Hébreux.
      Ce n’est pas/ Si curieux/ Car les Hébreux/ Ont élu Dieu. »

      [Wie sonderbar von Gott, dass er die Hebräer erwählt hat.
      Das ist nicht so sonderbar, denn die Hebräer haben Gott erwählt.]

      Kommentiert R. Benjamin Duvshani: « Les Juifs, peuple élu ? C’est le peuple électeur. » ‒ Die Juden, das gewählte Volk? Es ist das Wahlvolk.

      Kein Wunder, dass dem Waqf und dem Papst der Durchfall ihrer jeweiligen Kandidaten auf das allerhöchste Amt missfällt.

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    • Lancelot schreibt:

      Ist mit dem Schlaf vielleicht der Tod gemeint?

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  4. Aristobulus schreibt:

    Zweierlei Maß hat Gott der Welt gegeben: Eines für Juden und eines für den Rest der Welt.
    – Gott hat Maß gegeben, die Juden haben es sich genommen, der Rest der Welt wirft’s ihnen vor.
    – Als Gott der Welt zweierlei Maß gab, ein großes und ein kleines, hat er nicht bedacht, dass die Juden es mit Maßen sehr genau nehmen?
    – Die Welt misst die Juden am kleinsten Maß der Welt, wobei sie sich selbst größer als jedes Maß misst, und Gott denkt: Ojwej, dass das man gut geht.
    – Zehn Maße von Judentum fielen auf die Welt herab, neun Maße nahm sich die Welt für Gelegenheiten, und die Juden nahmen sich Ein Maß.
    – Zehn Maße von Welt fielen auf die Welt, die sie nahm, um sich fraglos nicht daran zu halten, und nur die Juden fragen weiter, wieviel Maß man braucht, um sich daran zu halten.

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  5. aurorula a. schreibt:

    *ichwillauchmalLandkartenposten*

    Gut, und jetzt wieder ernsthaft (ich poste trotzdem eine Landkarte 😳 ) :

    http://elderofziyon.blogspot.com/2011/03/map-that-lies-and-one-that-doesnt.html

    Dummerweise passen die Karten im Artikel aber eben zum zweierlei Maß in der Überschrift hier. Diesmal ist das „Maß“ ganz konkret (und leider keine Mass Bier) etwas geographisches. Und auf den Karten zu sehen. Zweierlei Maß, eins für Aktivisten und eins für Geographen.

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