Von Petry über Luther bis Grass

Frauke Petry von der AfD beschließt, den Begriff „völkisch“ zu entstauben, bzw. zu verstauben und zu parfümieren. Bisher ist sie nur für ihre praktische Intelligenz bekannt. Dazu gibt es das passende völkische Sprichwort: Ist dem Esel zu wohl, geht er aufs Eis.

„Völkisch“ soll das Adjektiv von „Volk“ werden. Wie „wölkisch“ das Adjektiv von Woelki oder „wolkig“ von Wolke. „Volkig“ wäre korrekt, klingt jedoch allzu ungewohnt. Na und?! AfD klingt auch nicht wie Musik in den Ohren!

Bisher benutzt man „völkisch“ in die Zeit vor und während Hitler als Zusammenfassung von „antisemitisch“ und „rassistisch“. Nun soll nach Petrys Willen „völkisch“ für „national“ (deutschnational?) stehen, da das internationale Wort „national“ nicht völkisch ist. Ich gebe „völkisch“ wenig Zukunftschancen und plädiere stattdessen für „wölkisch“ im Sinne von „unwissend verwirrt“.

Nächstes Jahr pocht das Lutherjahr an der Tür. Assoziativ stellt sich die Frage, ob Luther im heutigen Sinn völkisch gewesen ist. Er ist ein berühmter Judenhasser, was damals „Antijudaist“ heißt, da das Wort „Antisemit“ noch nicht gebraucht wird. Doch ist der Judenhasser Luther zusätzlich ein Rassist? Hierzu gibt es keine stichhaltigen Beweise. Sein Hass auf die christlichen deutschen Bauern reicht sicherlich nicht aus, in ihm einen Rassisten zu sehen.

Haben die Nazis Luther vervölkischt? Dafür gibt es genügend Anhaltspunkte. Sie feierten seinen Geburtstag auf seinen Wunsch hin mit brennenden Synagogen, selbst wenn nicht ausreichend Juden dabei umgekommen sind. Die Mehrheit der damals offiziellen Lutheraner, insbesondere die „Deutschen Christen“ DC, schmiegen sich eng an die Ideologie des Nationalsozialismus. Sie können mit Fug und Recht als völkisch nicht im Sinne Petrys bezeichnet werden. Nebenher entjuden sie ihren Heiland und behaupten, dass er Arier gewesen ist. Maria ist wohl eine flotte Römerin gewesen, was bereits ihr Name beweist!

Hier springen wir weiter. Die heutigen christlichen und manche muslimischen Araber behaupten voller Ernst, dass Jesus, den die DC für einen Arier halten, in Wirklichkeit ein Palästinenser gewesen ist, also ein Nachkomme der Philister. Auf Arabisch heißt Palästina nämlich „Filastin“, was „Land der Philister“ bedeutet. Krethi und Plethi (Kreter und Philister) werden bereits in der Bibel erwähnt. Heute würde man beide Völker als Griechen bezeichnen, also als Indoeuropäer oder unmodern als Indogermanen oder altmodisch völkisch als Arier. Somit stimmen die Araber und manche Deutsche aus Politik, Kirche oder Gewerkschaft, die den Juden den Staat Israel missgönnen, mit dem Gedankengut der DC und des Nationalsozialismus überein.

Und hier schließt sich endlich der Kreis zu Günter Grass. Kurz vor seinem Tod erinnert der Schreiber sich, dass er bei der SS gewesen ist. Betäubt von seinem Erinnerungsvermögen und seiner waagemutigen Aufrichtigkeit beginnt er Israel, den Staat der Juden, zu verfluchen. Viele Muslime stimmen ihm zu. Denn die Muslime, die für Hitler gekämpft haben, haben aus antijudaistischen Gründen wie er gewöhnlich in der SS gedient. Grass ist ihr Bruder nicht im Geiste, sondern im Kampf gegen die Juden, den sie schon unter Hitler beinahe gewonnen haben. Der Judenhasser Günter Grass verbittet sich, Antisemit genannt zu werden. Das ist nach Auschwitz in Deutschland noch nicht schicklich. Er ist kein Antijudaist, kein Antisemit, kein Antizionist, sondern ein „Israelkritiker“. Ein neues Wort mit unverändertem Inhalt ist geboren.

Der Leser, der mir bis hierher gefolgt ist, möchte nun wissen, wieso sich der Kreis, beginnend mit Frauke Petry bei Günter Grass schließt. Parteipolitisch gehört Grass in die SPD, die von der AfD bei Flüchtlingsfragen bisher gut unterscheidbar ist. Beim Verhalten Juden gegenüber nähern sich diese beiden Parteien rapide an und nicht im positiven Sinne. Doch dieses ist nicht der eigentliche Kreis, der sich schließt. Der Kreis schließt sich in der semantischen Feststellung, der die AfD, die SPD, die heutigen Lutheraner und alle Judenhasser einschließt, ob sie sich nun als Antijudaisten, Antisemiten, Antizionisten oder als Israelkritiker sich richtig bezeichnet fühlen:

Völkisch verhält sich zu Nationalsozialismus wie judenhassend zu Israelkritik.

Erschienen unter

https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/von-petry-ueber-luther-bis-grass-25375

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329 Antworten zu Von Petry über Luther bis Grass

  1. Sxhwarol schreibt:

    Fair bleiben

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    • Aristobulus schreibt:

      Danke. Er sagt haargenau (erstens die Tatsachen, zweitens die Folgerung), wie’s ist.

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    • aurorula a. schreibt:

      Mehr Pretzell und weniger Petry in der AfD – sollte das zum Trend werden und eine Weile weitergehen, wird sie in absehbarer Zeit vielleicht wählbar?

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      • schum74 schreibt:

        Aus einem feinen Artikel der (noch nicht angezählten?) Schriftstellerin Cora Stephan (WirtschaftsWoche, 13.09.2016):

        Genau darum geht es – um die wachsende Proteststimmung im Land, die sich ein Ventil sucht. Am wenigsten hilfreich ist die Diskussion über einen „Rechtsruck“ in Deutschland, jedenfalls dann nicht, wenn man den Linksruck der Merkel-CDU außer Acht lässt. Denn das meiste, was man heute der AfD vorhält, kann man der CDU (und Angela Merkel) vor, sagen wir: zehn Jahren vorhalten. Angela Merkel fand starke Worte gegen „Multikulti“, wollte ungezielte Einwanderung unterbinden und war so „völkisch“, wie es sich für eine Politikerin gehört, die Kanzlerin Deutschlands werden will.

        Kurz: erst jenseits der eingeübten Reflexe lässt sich über anderes reden. Zum Beispiel über die AfD.

        Ja, dort gibt es dubiose Gestalten und eigenartige bis widerwärtige Auffassungen. Doch niemand muss mit einer Partei in toto einverstanden sein, wenn er sie nur deshalb wählt, weil er die anderen erst recht nicht wählen kann.

        Im Übrigen ist das, denkt man an die Grünen, wahrscheinlich bei allen Parteineugründungen so, die auch Menschen anziehen, die es sonst zu nichts gebracht haben, auch nicht zur Ochsentour durch die etablierten Parteien. Die Grünen waren die erfolgreichste Arbeitsbeschaffungsmaßnahme der 80er Jahre. Ohne sie hätten es nie so viele Menschen in den Bundestag geschafft, die nichts gelernt und keinen Beruf ausgeübt und auch sonst von Tuten und Blasen keine Ahnung hatten, die den Kampf gegen das Gewaltmonopol des Staates für eine prima Sache hielten, Päderastie und die PLO unterstützten und zwischen gewählten Abgeordneten und Partei nicht unterscheiden konnten. Ihnen das nach all den Jahren vorzuhalten, wäre unanständig. Die Grünen müssen sich Kritik für das gefallen lassen, was sie heute sind. Einige dort sind noch immer linke Weltverbesserer, die leider in die Lage geraten sind, Schaden anzurichten.

        So weit ist die AfD noch nicht, und es wird von den anderen Parteien abhängen, ob sie jemals so weit kommt. Mit einem Lernprozess ihres Personals aber wird man rechnen dürfen.

        http://www.wiwo.de/politik/deutschland/stephans-spitzen-die-afd-bringt-leben-in-die-demokratie/14535928.html?share=fb

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  2. ceterum censeo schreibt:

    „…Nun wird die Gute freilich einmal mehr kennenlernen, was tatsächlich übriggeblieben ist von der „völkischen“ Mentalität, wenngleich sich die Zielrichtung um exakt 180 Grad gedreht hat. „Völkisch“ ist die Mentalität, die hinter dem inquisitorischen Insistieren der Interviewer steckt, die gar nicht mehr aufhören wollen, Petry über ihre wahrscheinlich staatsfeindlichen Zweifel an der alleingültigen Semantik des Wortes zu verhören. „Völkisch“ ist die Mentalität hinter dem „Kampf gegen rechts“, „völkisch“ ist die Mentalität, die „Rechten“ Hotelreservierungen oder die Eröffnung von Bankkonten verweigert. „Völkisch“ ist der Konsens gegen das Böse, zu dessen Überführung alle Mittel recht sind. „Völkisch“ ist das sofortige Ersetzen der Debatte durch das Tribunal. „Völkisch“ ist das Wohlbehagen in der Meute, die angemaßte Zensorenherrlichkeit, das restlos gute Gewissen beim Verfolgen des jeweils dazu Freigegebenen, die kern- und knalldeutsche Blockwartmentalität, die sich selbst als Rechtschaffenheit ausgibt. Bei den Antivölkischen hat sich die „völkische“ Mentalität sturheil erhalten. Wen sie verfolgen, bestimmt der Zeitgeist. Wichtig ist der „völkischen“ Mentalität, dass  sie verfolgen kann.

    „‚Völkisch‘ ist nicht irgendein Adjektiv“, notiert denn auch die Zeit so prompt wie erwartbar. „Der Begriff völkisch bedeutet deutsch und steht für die Ausgrenzung von jedem, der nicht hier geboren wurde. Wer ihn nutzt, will faschistische Gedanken hoffähig machen.“ Gäbe der Autor dieser Zeilen zu, dass er gar nicht daran glaubt, was er da plärrt, er geriete selber ins Visier der Anständigen und mit wenigen Ausnahmen anständig Gebliebenen. 

    Die Faschismen und Antifaschismen kommen und gehen. Die „völkische“ Mentalität bleibt. „Sie hat ‚Jehova‘ gesagt! Steinigt sie! Sie hat ‚Jehova‘ gesagt!“ Und das hält sich für frei…“

    Hab ich mal vom Klonovsky geklaut.
    Ist auch nicht perfekt, der Kerl. Genau wie Petry. Aber wer ist das schon? Zumal in der Politik.

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    • Aristobulus schreibt:

      Wobei Klonovsky schon in den ersten paar Zeilen so arg, ja geradezu verräterisch gedankenlos danebenhaut: „… die „völkische“ Mentalität… die hinter dem inquisitorischen Insistieren der Interviewer steckt, die gar nicht mehr aufhören wollen, Petry über ihre wahrscheinlich staatsfeindlichen Zweifel an der alleingültigen Semantik des Wortes zu verhören“.

      Er schreibt den Ausdruck in Anführungsstrichen. Warum?
      Und übrigens, warum soll der Ausdruck völkisch -> staatsfeindlich sein?, bezeichnet er doch grad die absolute Apotheose des Staatlichen, den kosmisch dicken big-state, nämlich die totalitäre Allmacht des Staates im Bauchgefühl der Volksgemeinschaft.

      Jaha, völkisch als Nichtadjektiv, ein Ausdruck, der sich ohne Volksgemeinschaft nicht ssinnvoll anwenden lässt, ein seltsames Wort, das ohne seine dazugehörige Volksgemeinschaft rein gar nichts bezeichnet oder sagt oder beschreibt.

      Dass Klonovsky versucht, just die völkische Mentalität den Petrykritikern (aha, Petrykritik) unterzujubeln, nu, was zeigt das: Dass er durch eine geplat unsaubere Argumentenfolge vermischt, was man auseinanderhalten muss. Und warum macht er das: Um in seinen folgenden Sätzen mit allerlei Wortkaskaden zu glänzen.

      Wenn Du mich fragst, Ceterum, hmmm, ich finde sowas unsympathisch.

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      • schum74 schreibt:

        Mit Petrys „wahrscheinlich staatsfeindlichen Zweifel[n]“ meint Klonovsky natürlich die (unterstellten) Zweifel an diesem Staat, also an dessen demokratischer Verfassung, vielleicht gar Petrys angenommene Zweifel an L’État c’est moi-Regierungsstil der Angela Merkel: horreur!

        Und was spricht gegen Wortkaskaden, wenn sie Erfahrungen benennen? Ist Blockwartmentalität denn heute keine Belastung? Stimmen Klonovskys Beispiele nicht?

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      • Aristobulus schreibt:

        Sein Opferdiskurs stimmt nicht, sein Pathos riecht nach Polierpaste, und seine andauernden Gleichsetzungen mit dem Nazismus und mit der DDR stimmen schon mal gar nicht.
        Wenn ich den Klonovsky lese, habe ich immer den Eindruck, dass er am Liebsten rhetorisierend und heroisierend über sich selbst schreibt, und darüber, wie sehr er von der Stasigestapo verfolgt wird. Weswegen ihm dann systematische Argumentationsfehler passieren – die ihm vielleicht einfach so passieren, oder er will sie, um seine tiefe Aufgeregtheit zu zeigen?
        Jedenfalls suggeriert Klonovsky beständig irgendwas. Faktenanalyse ist seine Sache nicht. Hmmm, wie heißt derlei?, kann man das Die Neue Rechte nennen?, dieses Jenesaispasquoi aus Vermischung von Fakten und Meinung, Großschreibertum, Elitarismus usf? Sowas geht doch daneben.

        Alles Dinge, die etwa Cora Stephan NICHT macht🙂 , oder Vera Lengsfeld auch nicht. Von Brodern und überhaupt der Achse des Guten in dem Zusammenhang ganz zu schweigen

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      • ceterum censeo schreibt:

        Es stimmt leider, viele der „neuen“ Konservativen gefallen sich in verquastem Geschwurbel. Dazu würde ich Klonovsky aber nicht zählen. Auf „Sezession“ beispielsweise kann man sich viel besser über dieses Phänomen amüsieren.
        Nein, die Grundaussage zum Fall Petry ist für mich ganz simpel, daß sich die Rollen verkehrt haben: die wahren Nazis sind die, die andere inflationär zu solchen erklären.
        Und diese richtigen Nazis sind überall. In allen Parteien, in den Zeitungen, im Rundfunk, in
        den Schulen etc.
        Zeit, daß wieder mal entnazifiziert wird? 🙂

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      • Aristobulus schreibt:

        Ja, so isses, Ceterum, und am Lustigsten wird’s, wenn Nazis Nazis Nazis nennen.

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      • Lancelot schreibt:

        @Ceterum Censeo
        Es gibt keine Nazis mehr in Deutschland, denn das sind Mitglieder einer Nationalsozialistischen Partei, es gibt höchstens Neo-Nazis, also die NPD-Mitglieder. Was Sie meinen, sind Rechtsextreme.

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      • Aristobulus schreibt:

        Ei Vorsischt, Labbeklotz, der Sprachnazi, hat wieder zugeschlagen.

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      • ceterum censeo schreibt:

        @Lancelot
        Erklären Sie das bitte näher!

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      • aurorula a. schreibt:

        Das TV-Abendprogramm, passend zu L.s sprachlichen Vorlieben:
        http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/YouMakeMeSic

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    • Thomas Schweighäuser schreibt:

      Kaum regt sich ein wenig Widerspruch, gegen die Aussage der Frauke Petry, als deren „publizistischer Berater“ Klonovsky seit einiger Zeit fungiert, man solle den Begriff „völkisch“ gefälligst wieder positiv besetzen oder doch zumindest aus der Nazi-Ecke herausholen, schließlich sei „Volk“ per se nix Negatives, steht ebendieser Klonovsky auf der Matte und behauptet, „völkisch“ seien in Wahrheit die anderen, welchen den Vorstoß seiner Chefin irgendwie unappetitlich finden —
      Man darf vermuten, dass Petry ihren Appell fürs oder ans Völkische mit ihm abgestimmt haben wird, so dass Klonovsky gewissermaßen pro domo spricht und das peinliche Bild eines Boxers abgibt, der sich, kaum empfängt er selber Schläge, über die von ihm erlittene Gewalt beklagt.
      Die Völkischen der Weimarer Republik mögen sich in Nuancen von den Nazis unterschieden haben, aber auch sie hassten und ermordeten Juden, auch sie hassten und ermordeten Kommunisten, auch sie hassten und ermordeten Liberale. Aber es geht Klonovsky und Petry ja gar nicht um Gerechtigkeit für diese Verbrecher, sondern wie der ganzen neurechten Bande um Diskursverschiebung und -verstopfung, darum, dass alles öffentliche politische Reden noch dümmer und brutaler wird als es eh schon ist. Wer meint, es handele sich dabei lediglich um eine „semantische Ungeschicklichkeit“ resp. um „Sprachexperimente“, verkennt das planvolle Vorgehen, das hinter diesen fortgesetzten Provokationen steckt.
      Schum 74 schreibt weiter: „Petrys Berater hätten ihr sagen müssen, dass „völkisch“ ebenso wenig „wieder positiv besetzt“ werden kann wie „Deutscher Christ“ und „totaler Krieg“.“ Das setzt voraus, dass Petrys Berater (u.a. Klonovsky) daran interessiert wären, dass ihre Chefin mit dergleichen Begriffen nicht assoziiert werden soll. Nichts könnte ihnen ferner liegen.

      P.S., weil dergleichen Unfug denn doch nicht unwidersprochen bleiben darf: „Nein, die Grundaussage zum Fall Petry ist für mich ganz simpel, daß sich die Rollen verkehrt haben: die wahren Nazis sind die, die andere inflationär zu solchen erklären.
      Und diese richtigen Nazis sind überall. In allen Parteien, in den Zeitungen, im Rundfunk, in
      den Schulen etc. Zeit, daß wieder mal entnazifiziert wird?“
      Das ist, sieht man es gelassen, ein Hilfeschrei nach medizinischer Behandlung. Sieht man es weniger gelassen, ist es ein Aufruf zur Verfolgung und Ausgrenzung Andersdenkender.

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      • Aristobulus schreibt:

        Obwohl Sie von mir einen *Drück‘ aufs Leik* bekommen haben, weil Sie die seltsame Seiten- und Sinnverkehrung des Verhältnisses zwischen den merkwürdigen Chiffren völkisch, Klonovsky, Perty und deren angenommener Wirkung gut beschreiben, verhält es sich just beim „Aufruf zur Verfolgung und Ausgrenzung Andersdenkener“ ja genauestens anders herum: Jeder, der mit der AfD zu tun hat oder selber dort Mitglied ist, egal, ober oder was er sagt oder nicht, wird überall und permanent in Zeitungen, in Petitionen, im TV, in Politikerreden usf. unaufhörlich als Halb- und Dreiviertelnazi, als persona non grata und als Vollfaschist beschimpft, mit dem man, wenn man weiter man sein will, nicht zu reden habe.
        So einfach ist das, denn genau das ist sie ja, die Ausgrenzung und Verfolgung Andersdenkender.

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      • schum74 schreibt:

        Einer, der naturgemäß weder mit der AfD noch (naturgemäßer) mit Le Pens Front National zu tun hat, nämlich der französische Publizist Eric Zemmour, hat sich nach seinem letzten Interview auf RTL (06.09.2016) 700 (in Worten: siebenhundert) Anzeigen bei der Medienzensurstelle CSA zugezogen.

        Was ist passiert? Eric Zemmour kam, um sein jüngstes Buch Un quinquennat pour rien ‒ Chroniques de la guerre de civilisations (Albin Michel 2016) vorzustellen. Der Untertitel „Chroniken des Kulturkrieges“ besagt, worum es geht: um den Islam, ohne den heutzutage nichts mehr geht. Also hat Zemmour erklärt, wie Islam geht:

        Si vous voulez : qu’est-ce que c’est que l’islam ? Voltaire a une très jolie formule que je cite : « c’est un réchauffé de judaïsme ». C’est-à-dire que c’est une orthopraxie ‒ ce qu’on appelle ‒, c’est-à-dire que c’est une pratique qui s’occupe de la vie des gens. Exactement comme le judaïsme. Avec une différence fondamentale, et même deux : c’est que justement – pour reprendre votre question d’origine – le judaïsme est sorti de cette orthopraxie par la discussion, la disputation – le fameux Talmud ‒, donc la liberté d’interprétation, qui est interdite dans l’islam, et deuxièmement, le judaïsme n’est pas (?).
        Quand vous avez une religion qui interdit l’interprétation du texte – parce que c’est comme ça, et donc la moitié du Coran est un Coran guerrier. Quand dans le Coran on explique qu’il faut tuer…

        Il y des appels au meurtre également dans la Bible…

        C’est très bien que vous posiez cette question. Dans l’Ancien Testament il y a un appel au meurtre : c’est Dieu qui recommande de tuer Amalek. Amalek, c’est une peuplade qui s’est opposée aux Hébreux, et – effectivement, vous avez tout à fait raison ‒ et qu’ils ont exterminée. Sauf que ‒ vous voyez la différence : c’est que depuis – D’abord Amalek n’existe plus, ça ne vous a pas échappé. Charles Lescure ne fait pas partie des Amalek, et vous non plus. C’est comme ça. Et deuxièmement, le Talmud depuis le Moyen Âge, a estimé que comme justement Amalek avait disparu, cette injonction divine n’était plus à l’ordre du jour. Dans le Coran c’est compliqué, parce que les Amalek en question, c’est les Juifs et les chrétiens. C’est les associateurs et les traîtres. C’est ceux qu’on doit égorger. Et c’est ceux que Mahomet égorge. Et Mahomet est l’homme parfait pour le Coran. Et pour l’islam c’est l’homme parfait qu’on doit imiter.

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      • schum74 schreibt:

        Sinngemäße Wiedergabe:

        Was ist der Islam? Voltaire hat eine sehr hübsche Formel: „ein aufgewärmtes Judentum“. Wie das Judentum kümmert er sich um das Leben der Leute, jedoch mit einem wesentlichen Unterschied: Das Judentum hat sich durch Debatten, durch die Interpretation – den berühmten Talmud ‒ davon befreit. Der Islam verbietet aber die Textinterpretation. Der halbe Koran verherrlicht den Krieg.

        Aufrufe zu Mord gibt es auch in der Bibel…

        Sehr gute Frage. Erstens gibt es dort einen Aufruf zu Mord: Gott ordnet an, Amalek zu töten. Zweitens hat der Talmud diese Anordnung aufgehoben, weil es Amalek, das Nomadenvolk der Amalekiter, längst nicht mehr gibt. Weder Sie noch die reizende Anne-Sophie gehören zu den Amalekitern. Unglücklicherweise gibt es für die Muslime Amalek immer noch: Das sind die Christen und die Juden. Diejenigen, die Mohammed niedermetzelt. Und Mohamed ist für den Islam der vollkommene Mensch.

        http://jforum.fr/propos-chocs-deric-zemmour-dans-c-a-vous-video.html

        N.B. « le Talmud depuis le Moyen Âge » ‒ der Talmud seit dem Mittelalter? Hm. Der babylonische Talmud ist um 500 abgeschlossen worden. Wann fängt das MA offiziell an?

        Zu der Amalek-Sache eine Bestätigung des Raw Alain Michel aus Jerusalem:

        « Enfin, le dernier passage de la Torah, consacré à Amalek, est sans doute le plus problématique : le souvenir devrait-il engendrer la vengeance ? Oui, nous répond la Torah, mais aussitôt la tradition juive vient resituer les choses : Amalek, en réalité n’existe plus. Mais c’est le symbole d’Amalek, la haine raciale, qui doit être poursuivie et extirpée.» (Auf dem Blog Massorti)

        [Der letzte Absatz des Wochenabschnitts „Ki tezé“, der zur Tötung von Amalek aufruft, ist am problematischsten: Muss die Erinnerung – sachór et aschér assá lechá Amalek (gedenke, was Amalek dir angetan hat) ‒ zu Rache anstacheln? Ja, antwortet die [schriftliche] Tora. Aber sofort meldet sich die jüdische Tradition [die mündliche Tora] und bringt die Dinge ins Lot: Den wirklichen Amalek gibt es nicht mehr. Doch das wofür Amalek steht, der Rassenhass, der gehört verfolgt und ausgemerzt.]

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      • schum74 schreibt:

        Was heute als links gilt:
        die Zustimmung zur Markierung der Frauen in der Öffentlichkeit;
        die Verspottung des Christentums;
        die Ächtung der Volkssouveränität;
        die Verleumdung der Widersacher;
        die Einschränkung der Redefreiheit;
        der Hass auf den Westen;
        der Israel-Hass;
        das Wir

        Was heute als rechts gilt:
        die Ablehnung der Frauenmarkierung;
        die Verspottung des Islams;
        die Behauptung der Volkssouveränität;
        das Bestehen auf Redefreiheit;
        die Liebe zum Westen;
        der Judenhass;
        das Wir

        Wie sagte noch Pat Condell: “The truth is that in Europe today the Left is very much the new Far Right”.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        Frauke Petry zeigt sich verantwortungslos und menschenverachtend, indem sie einen Ausdruck salonfähig machen will, den jeder anständige Mensch mit Diktatur und Massenmord verbindet. Pfui und nochmals pfui!
        Die Petry sollte sich am Beispiel unserer Linken orientieren! Letztere verhalten sich vorbildlich, wenn es um angemessene Geschichtsbewältigung geht.
        Kein Linker (ausnehmlich weniger Idioten) würde heutzutage, nachdem die kommunistischen Massenmorde bekannt wurden, noch so belastete Begriffe verwenden wie „Kapitalismus“, „Klassenfeind“, „Klassenkampf“ u. s. w. Das wäre ja gerade so dumm wie „völkisch“.
        Tja, das ist es eben, was die Linken uns voraus haben: Geschichtsbewusstsein!

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      • Aristobulus schreibt:

        A bissele G’schichtlnvergessenheit hilft da in jedem anzunehmenden Fall.

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      • schum74 schreibt:

        PS.
        Voltaires „sehr hübsche Formel“ vom „aufgewärmten Judentum“ stimmt nur hinsichtlich der islamischen Praxis-Orientiertheit. In jeder anderen Hinsicht ist sie Quatsch:

        Schon rein formal: Die hebräische Bibel ist kein Buch, sondern eine Bibliothek, eine Welt für sich: 24 Bücher verschiedener Autoren über 1000 Jahre verteilt; der Koran hingegen: 1 Buch, 1 Autor, 1 Lebenszeit.

        Ist schon alles gesagt, wenn man daran erinnert, dass der Koran die Zehn Gebote nicht kennt? Ist schon alles gesagt.

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      • Aristobulus schreibt:

        A dank a grojssn für diese Kommentare, ma chère🙂 , und Eric Zemmour ist ja ohnehin genial, nicht?
        Er hat die sehr hübsche voltairesche Formel vom Islam als aufgewärmtes Judentum strikt im voltaireschen Sinn gemeint, denke ich. Voltaire hat das Judentum giftig verachtet.

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      • schum74 schreibt:

        „Voltaire hat das Judentum giftig verachtet“: Stimmt vorne und hinten.🙂
        Aber es stimmt auch, dass Zemmour auf keinen Fall jüdisch sein will. Er definiert sich erstens als Franzosen, zweitens als Franzosen, zehntens als Franzosen. Unglücklicherweise sehen ihn die Anderen als hm ‒ also nicht nur als Franzosen, ja?
        Kurz, der Mann wird Voltaire lieben, denke ich. Und weißt Du was? Ich tu’s auch. Trotz alledem und alledem.

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      • schum74 schreibt:

        Warum der Koran nicht interpretierbar ist:

        Koran 15:9 Gewiß, Wir sind es, die Wir die Ermahnung offenbart haben, und Wir werden wahrlich ihr Hüter sein.
        (Übers. Scheich Abdullah As-Samit [F. Bubenheim] und Dr. Nadeem Elyas)

        Aus: „Einführung“ (in den Koran) (Islam.de – Zentralrat der Muslime in Deutschland):

        Der Qur’an ist absolut unfehlbar, denn er ist übernatürlicher und übermenschlicher Herkunft. Nach der Aya 9 der 15. Sura Al-Higr bezeugt Allah (t) Seine Urheberschaft und übernimmt die Gewähr für die Unversehrtheit des Qur’an. Damit ist der Qur’an in der Lage, sich selbst als Wort des Erhabenen Schöpfers auszuweisen. Der Gläubige leitet deshalb in aller Selbstverständlichkeit die Qur’an-Aya mit den Worten ein: „qala-llah (Allah hat gesagt)“, und bestätigt damit, daß er die Wahrheit und das bindende Gesetz ist, welches ohne wenn und aber befolgt werden muß; für ihn ist Muhammad (a.s.s.) hatamu-n-nabiyyin (Letzter aller Propheten), wie dies in der Aya 40 aus der Sura Al-Ahzab (Nr. 33) betont wird.

        http://www.islam.de/1422_print.php

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      • Aristobulus schreibt:

        Ah ja. So, so. Nu. *kratzt sich am Tochess*

        Also manchmal kann ich Thomas ex Gothas Diktum voll und ganz nein am Allergämzesten verstehen, dass er sich nicht für Religion interessiert.👿

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      • Lancelot schreibt:

        @Gutartiges Geschwulst
        „Letztere verhalten sich vorbildlich, wenn es um angemessene Geschichtsbewältigung geht.“

        Es gibt viele Linke, die die DDR noch hochjubeln und die DDR als Rechtsstaat sehen. Für mich ist das keine angemessene Geschichtsbewältigung.

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      • Aristobulus schreibt:

        Nein, ist es nicht?
        Sind Oppositioneller, Dissident gar?
        Und Geschicht‘ hamSe auch bewältigt?, sogar mal einen was über die DDR sagen hören?, aus dritter Hand sogar, na alle Achtung.
        Na prima. Dann können Sie ja jetzt weggehen und weit, weit draußen verkündigen, was für ein toller Hecht Sie sind.

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      • schum74 schreibt:

        Den Frömmsten🙂 unter uns wird nicht entgangen sein, dass „Ki tezé“ die parsche dieser Woche ist. Sachór et aschér assá lechá Amalek: Ruf ins Gedächtnis, was Amalek dir angetan hat…, lo tischkách: vergiss nicht.

        In diesem Sinn will ich mit Prof. Francine Kaufmann von der Bar-Ilan-Universität an den Raw Jonathan Sandler erinnern, der in einem seiner Kommentare zu den Wochenabschnitten (Pour plus de lumière, Ed. Kountrass 2012) auf Amalek eingeht.

        R. Jonathan Sandler ist am 19. März 2012 zusammen mit seinen kleinen Söhnen Arieh (5) und Gabriel (3) und mit Myriam Monsonego (8) von Mohamed Merah in Toulouse ermordet worden.

        Für R. Sandler wie für alle Kommentatoren im Laufe der Jahrtausende ist Amalek der Urvater des Antisemitismus. Mit ihm lernt man die reine Form des Hasses auf das jüdische Volk kennen: nicht dafür, was es tut, sondern dafür, was es ist.
        Wie sagte noch Elie Wiesel im Januar 2007 schlicht: « On attaque Israël parce qu’il est Israël. » ‒ Man greift Israel an, weil es Israel ist.

        Mit Amaleks Nachfahren Haman wiederholt sich die Bedrohung des jüdischen Volkes. Haman ist jener Minister des persischen Königs Achaschverosch (Assuerus), der mit klassisch gewordenen Verleumdungen die Erlaubnis erhält, die Juden in allen 127 Provinzen des Reichs umzubringen. « En fait, ce qu’Haman a en tête, c’est une solution finale. » Was Haman tatsächlich vorschwebt, ist eine Endlösung.
        R. Jonathan Eybeschütz im 18. Jahrhundert sah das nicht anders, auch wenn ihm die „völkische“ Vokabel „Endlösung“ nicht zur Verfügung stand.

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      • schum74 schreibt:

        Prof. Kaufmann (Bar-Ilan):
        « Il est vrai que pendant la Shoah beaucoup, beaucoup de Juifs, ont considéré que Hitler était un suppôt d’Amalek, était une sorte de transmigration de l’âme d’Amalek dans le corps d’Hitler et du peuple allemand, et par conséquent ils ont considéré que la Shoah était un épisode de plus dans la chaîne des persécutions.
        Le Rav Sandler cite évidemment Nabuchodonosor qui détruit le Temple, les exils ; il cite l’Inquisition d’Espagne ; il pourrait citer d’autres encore, les cosaques etc. Mais en tous les cas, c’est la conception juive qui voit dans la Shoah un évènement dans la chaîne des persécutions, dans l’antisémitisme qui a commencé avec Amalek. Et ça n’est pas pour rien que l’une des devises de la commémoration de la Shoah, c’est précisément ces versets du maftir de notre sidra, c’est-à-dire : sachor, lo tischkach – mémorise, n’oublie jamais. »

        Während der Schoa haben viele Juden in Hitler einen Gilgul von Amalek gesehen, eine
        seiner Wiederverkörperungen. Daher ordneten sie – anders als später die Historiker ‒, die Shoa nicht als singuläres Ereignis ein, sondern als ein Glied in der Kette der Verfolgungen, die mit Amalek angefangen hatten: die Römer, Haman, die spanische Inquisition, Chmelnizkis Kosaken etc.

        Wie schreibt der Raw von Lubawitsch (dessen Porträt eine wunderschöne Brosche schmückt, die mir ein Freund geschickt hat) an Elie Wiesel am 26. April 1965:

        „Ein Jude des 20. Jahrhunderts, der bis 1940 gläubig war, und die jüdische Geschichte mit den Verfolgungen und Leiden kannte, die unser Volk seit Nebukadnezar, König von Babylon, heimgesucht haben, mochte sich wohl fragen, was er mit Hitlers Plan persönlich zu schaffen hatte und warum es ihn traf; doch die Tatsache, dass “sie in jeder Generation gegen uns aufstehen, um uns zu vernichten“ (Hagada schel Pessach), die konnte für ihn nichts Neues sein. Nichts, was seinen Glauben in den Herrn der Welt hätte erschüttern sollen. Nur wer schon vorher schwachgläubig war, fand in der Hitler-Episode eine Ausrede, um vom Herrn der Welt abzurücken. Wenn an Hitlers Geschichte überhaupt was Neues war, so auf einem anderen Gebiet: auf dem Gebiet der kulturellen Entwicklung und der Zivilisation.“ (Aus dem Jiddischen)

        Heute trägt Amalek die Züge der islamischen Eroberer. Und wie schon Hitler, aber im größeren Stil, bedroht er nicht nur die Juden. Daher gilt auch für die Europäer im Hinblick auf ihre eigene Geschichte (Spanien, Jugoslawien, Griechenland, Bulgarien): sachor, lo tischkach.

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      • Lancelot schreibt:

        Muss ein Mensch die DDR selbst miterlebt haben, um über sie zu reden?
        Nach Ihrer Definition dürften dann über das Thema Todesstrafe nur die Hingerichteten diskutieren.

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      • Aristobulus schreibt:

        Halten Sie doch endlich den Schnabel. Sie nerven ungeheuer: Sie sind geradezu der AMALEK des sinnlosen Generves.
        Hier schreiben Menschen, die einander kennen und schätzen!, jedoch Sie drängen sich permanent dazwischen und quasseln dieses peinlich leere Geschwätz

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      • Aristobulus schreibt:

        Liebe Schum,
        mit Bestürzung lese ich Deinen Fund von 10:57. Da macht es sich der Lubawitscher Rebbe so auffallend leicht, oder lese ich das falsch?, indem er da sagt, dass nur einer, der zuvor „schwachgläubig“ war, wegen Hitler „eine Ausrede fand, um vom Herrn der Welt abzurücken“.

        Ich (nu, wer bin ich schon…?) finde es hingegen äußerst menschlich und geradezu konsequent, wenn 1940 inimitten der ebenso endgrausamen wie völlig sinnlosen Ereignisse ein Jid feststellte, dass Ho’Schejm wohl abwesend sein musste!, und wer weiß, wie lange schon.

        Das als „Ausrede“ zu verschimpfieren und es damit in Richtung Kindergarten zu rücken, finde ich traurig.

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      • Aristobulus schreibt:

        P.S.
        Des Rebben Ansatz ist mir schwer verständlich.
        Jede Mitzwe macht Freude, nein? Wenn ich mal diese oder jene Mitzwe nicht tue, mag es zwar ganz angenehm sein, mal nicht aufstehen und was machen zu müssen, jedoch danach fehlt etwas, es geht einem nicht besser: Weil das kurzzeitig Angenehme der Faulheit eben nicht als Freude gelten kann.

        Ist also das Judentum eher kein Joch der Mitzwojss, so wie der Rebbe das wohl sieht, sondern ist es ein Gefüge von ebenso weise gegebenen wie merkwürdig unerklärbaren Mitzwojss?, die just dazu gemacht sind, damit man nicht bleiern und haltlos und indolent und todmüd‘ und Jedem untertan wird?
        Also kein Joch, das einen einspannt, sondern Trittsteine durch den Sumpf.

        Also ganz unerträglich für jedes Sumpfwesen, das Judentum!, weil Sumpf resp. Natur nun mal Fressen und Gefressenwerden und Sklaventum und Versklaverei zu sein hat, und wenn das Judentum es wagt, jedoch Blasphemiekonzepte contra naturam zu entwickeln, so möge es vernichtet werden. Sagt Amalek.

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      • schum74 schreibt:

        Eindringlich geschrieben, wie so oft, aber –

        Also: der Lubawitscher Rebbe hat genau das gemeint, was Dir schwer verständlich ist, und ist von dieser Position niemals abgerückt. Mag die Schoa aus guten Gründen für Historiker ein außer-ordentliches Ereignis sein, für die Juden kommt es du pareil au même, ob Haman, Chmelnizki oder Hitler sie zu vernichten trachtet: Es ist immer Amalek, wie die Tora ihn beschreibt.

        Was die Schoa anbelangt, verstehe ich den Rebben gut, und finde seine Argumentation keineswegs kindergärtlich. Wie? Bis 1940 hatten die Juden noch nie was von Verfolgungen gehört? Speyer, Worms, Mainz waren unschuldig schöne Städte? Purim war nur zum Krachmachen und Weintrinken da? Nein, sie wussten wohl – und setzten ihr jüdisches Leben trotz allem fort: mit Dawnen, Lernen, Fasten, wie sich’s gehört.
        Wer also bis dahin am Bund festhalten hatte: Was sollte ihn nach der Hitlerei daran hindern, weiter zu machen? Was hatte sich geändert?

        Wer danach den Bund aufkündigt, erinnert an diese Romanhelden (Niels Lyhne), die nach dem Tod eines lieben Verwandten atheistisch werden. Wie? Der Tod von Milliarden Menschen hatte ihn seinem Gott nicht entfremdet, aber der Tod dieses Einen – soll ein Beweis sein?

        Und gilt nicht (Talmud Bawli, Brachot 9, 5):

        חייב אדם לברך על הרעה כשם שמברך על הטובה. (מס‘ ברכות ס, ב)

        Chajáw Adam lewaréch al ha-Ra‘á ke-Schem sche-mewaréch al ha-Towa.

        [Man das die Pflicht, das Böse ebenso wie das Gute willkommen zu heißen.]

        Bis später, ja? Wir sind noch lange nicht fertig miteinander.🙂

        Gut Schabbes und gutes Wochenende!

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      • schum74 schreibt:

        Korrektur:
        Man hat die Pflicht… richtig zu übersetzen.

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      • Aristobulus schreibt:

        Nicht wegen der Frage hab ich das gemeint, ob die Schoa ein singuläres Ereignis sei (oder eben keins). Es muss ja kein junger Jid etwa 1940 mitten auf der Flucht alle in der Tat (!) systematischen Ausrottungsversuche seit Antiochos IV, Hadrian usw. usf. Revue passieren lassen, bevor er dawnet und den Gedawneten mal grundsätzlich fragt, warum zum Geier er uns das antut, oder ob da irgendwo kein-Anschluss-unter-dieser-Nummer herrscht, nicht?

        Er könnte da zwar feststellen, dass das Alles immer wieder in jeder Generation passiert sei, so wie kurz vorm zweiten Weltkrieg die plötzliche polnische Gesetzgebung, mit der die Jidn systematisch aus dem Geschäftsleben gedrängt werden sollten, leider erfolgreich, sodass schon jüdische Hungersnöte begannen in Polen vor dem deutschen Einmarsch (Alter Kaczyzne hat das mit Fotos dokumentiert).
        Der Dawnende muss in jedem Fall die Frage nein die Anschuldigung haben dürfen, wieso dieses sehr Kleingedruckte, diese Passage mit ein bisschen Amalek in jeder Generation im Vertrag gestanden hatte, den unsereins am Har-Ssinai unterschrieben hat.
        Hätte das da drinstehen müssen?, warum?, wem nützt das?, welchen Sinn soll das haben?, und wieso war das so winzig kleingedruckt?

        Und warum versteht der Rebbe Schneerson nicht, dass das keine Ausrede und kein sich Drücken vor irgendwas ist!, wenn daraufhin jemand meint, was zum Geier da ‚oben‘ los sei, oder ob überhaupt?
        – Da sag ich mal: Es ist umgekehrt. Wenn jemand kein Verständnis dafür hat und nicht versucht, es aufzufangen, sondern indem er Emuna wegen Pflicht fordert und „Ausrede“ sagt, wo was Anderes angebracht wäre, dann betreibt er selbst die fromme Ausrede, die er Anderen als unfromme Ausrede vorwirft.

        (Waj. Hab Pardon, dass ich das Fass aufgemacht habe😦 . Ah non, Du hast es aufgemacht. Wir haben’s aufgemacht. Komisch, schon Maimonides hatte es aufgemacht. Verdammtes Fass, das)

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      • Aristobulus schreibt:

        Looo, wir haben das Fass ja nicht aufgemacht. Wer hat: Die Tojre hat es aufgemacht (ki-tezé!).
        Tsiss. Muss die sowas auch noch zum Schabbes machen-?

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      • Aristobulus schreibt:

        Der Rebbe 1965 an Elie Wiesel, deutsche Übersetzung: „Nur wer schon vorher schwachgläubig war, fand in der Hitler-Episode eine Ausrede, um vom Herrn der Welt abzurücken“
        In der mameloschn hot der rebbe doss gesugt. Wu hot gehajssn wuss er hot geschribn?, was steht da im Original als „schwachgläubig“?
        Sehr deutsches (nicht dajtsches) Wort, dieses „schwachgläubig“.

        Da könnte a epikojrischer gestanden haben. Oder, besser!, a unbalernter. Ja? Weil die Unbalerntn von je her in Gefahr sind, sich von irgend Ereignissen oder Suggestionen auffressen zu lassen.

        Ach. – Schabbes, Schabbes.

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      • schum74 schreibt:

        Genau: Die Tojre hat das Fass aufgemacht. Mag das Wort „Ausrede“ unglücklich gewählt sein, aber an der Argumentation des Rebben ist nicht zu rütteln. Michael Wyschogrod (“Auschwitz: Beginning of a new era? Reflections on the Holocaust”) sagt es mit Worten, die Du vielleicht auf Dir sitzen lassen kannst:

        “The God of Israel either exists or He does not exist. He does not exist some of the time and not exist at other times. At times the evidence may overwhelming that he does exist, at other times that he does not. But that is a variation in the evidence and not in the existence of God.”

        http://traditionarchive.org/news/originals/Volume%2017/No.%201/Auschwitz.pdf

        Der Rebbe von Lubawitsch wendet sich gegen die inkonsequente, und ja, Kindergartenhaltung, die da besagt: Wenn es mich trifft, ist alles anders. Was zum Geier da oben los sei oder ob überhaupt, hast du nicht gefragt, als du von der Ermordung der Jidn in Troyes oder in Kischinew erfahren hast. Jetzt fragst du? Jetzt kommen dir Zweifel?

        Apropos: Hast Du mitgekriegt, dass “Ssafék“ (Zweifel) und “Amalek“ denselben Zahlenwert haben?

        ספק
        עמלק

        Ssamech (60) + Fee (80) + Kuf (100) = 240
        Ajin (70) + Mem (40) + Lamed (30) + Kuf (100) = 240

        Nicht von ungefähr, sagen die Kommentatoren…

        Und der Rebbe hat nicht von oben herab oder von weit her zu Elie Wiesel geredet. Auch er hat gelitten: Sein jüngster Bruder Dov Bär wurde mit Tausenden und Abertausenden im Herbst 1941 in Dniepropetrovsk erschossen und in ein Massengrab hineingestoßen. Seine Großmutter und andere Familienmitglieder sind ermordet worden. Die Rebbezen Schneerson hat ihre Schwester Scheina, deren Mann und den Adoptivsohn in Treblinka verloren.

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      • schum74 schreibt:

        Hier aus dem ins Französische übersetzten Brief des Rebben an Elie Wiesel. Das photokopierte Original auf einer englischen Chabad-Seite zeigt nur die ersten Absätze und damit nicht das Wort, auf das es Dir ankommt:

        En d’autres termes, un Juif qui était croyant jusqu’en 1940, né au vingtième siècle, ayant connaissance de l’histoire juive et des événements vécus par notre peuple, des persécutions et des souffrances, de celles des Croisés et de celles qui les précédaient, depuis l’époque de Nabuchodonosor, roi de Babel, pouvait, certes, se demander en quoi lui-même et sa famille étaient spécifiquement concernés par le plan de Hitler. En revanche, le fait qu’en permanence, « on se dresse contre nous pour nous détruire » qu’il peut arriver que l’on soit touché personnellement n’était nullement un fait nouveau. L’apparition de Hitler ne pouvait donc pas remettre en cause sa foi en le Maître du monde. Seul celui qui, au préalable, était affaibli dans sa foi et recherchait une « justification » pour s’écarter du Maître du monde, trouva, pour ainsi dire, un prétexte dans l’épisode de Hitler. De fait, si l’histoire de Hitler révéla un fait nouveau, c’est dans un autre domaine, celui du développement de la culture et de la civilisation des hommes.

        http://hassidout.org/sj/component/content/article/165-judaisme/17370-la-lettre-du-rabbi-lettre-adressee-a-elie-wiesel-le-24-nissan-5725-1965

        Mit der Angabe „aus dem Jiddischen“ wollte ich die Originalsprache angeben und es nicht umständlicher machen als es ist.

        Gut Schabbes

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      • Aristobulus schreibt:

        … hast es doch alles Andere als umständlich gemacht, ma chère. Danke für’s Heraussuchen.
        Ich wusste, was mit der Familie des Rebben in der Schoah passiert ist. Gut, dass Du es erwähnst.

        „A variation in the evidence“ ist gut formuliert, es lässt etwas offen. Allein der Beweis-Pro, nu, wann war er da?
        Mich regt es auf, wenn jemand Emunah fordert, selbst der Rebbe, und grad im Zusammenhang mit der Schoah, doch!, denn diese mag zwar ein Ausrottungsversuch in einer langen Kette solcher Versuche sein, angefangen mit Amalek, der uns in der Wüste auflauerte, als wir entlaufene Sklaven waren, die nicht wussten wohin, und wer sie sind.

        Die Schoah ging allerdings so weit wie sonst nie?, wie sonst kaum je. Hadrians Ausmordungspolitik war schon verflucht Schoahstil, allein er und seine Kumpanen haben dafür nicht die Existenz des gesamten römischen Volks aufs Spiel gesetzt, so wie die Hitlerdeutschen es taten. Sowas wie DAS ist bislang nicht dagewesen. Aber noch immer, seit Troyes und Kischinew usw. usf., hat Amalek nicht genug, und nebbich, langsam reicht’s mal mit dem Geschrei „itbach al-Yahuuud!“

        „Apropos: Hast Du mitgekriegt, dass “Ssafék“ (Zweifel) und “Amalek“ denselben Zahlenwert haben?
        ספק
        עמלק
        Ssamech (60) + Fee (80) + Kuf (100) = 240
        Ajin (70) + Mem (40) + Lamed (30) + Kuf (100) = 240
        Nicht von ungefähr, sagen die Kommentatoren…“

        Das wusste ich nicht, habe nicht gut genug gelernt.
        Aber ich wusste wohl, dass ‚Amalek‘ ein maßloser Ausdruck für unmäßige menschliche Willensfreiheit ist. Grad überlege ich, dass die numerische Übereinstimmung von ‚Amalek-Ssafék‘ ja wohl ein Ausdruck für zweifelhafte menschliche Existenzen ist, die erst jemand werden, sobald sie endlich wieder Jidn massakrieren dürfen.
        Ojwej

        A guttn Schabbes Dir.

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      • schum74 schreibt:

        Pardon! Der Rebbe fordert nicht Emuna von einem Atheisten oder einem Agnostiker. Er fragt den ehemaligen Chassiden Elie Wiesel, was nach der Schoa nun anders sei?
        Um einen Beweis-Pro geht es weder ihm noch Wyschogrod. Wenn nicht mal Warszawski („Gott und Evolution“) es geschafft hat…
        Nein, es geht lediglich um die Frage, ob die Schoa einen Einstellungswechsel rechtfertigt. Und da antwortet der Rebbe einleuchtend, wie ich meine: Wer im Wissen um die jüdische Geschichte zuvor geglaubt hat, hat keinen Grund, damit aufzuhören – oder er schiebt einen Grund vor.

        Zweifelhafte menschliche Existenzen: ach schön!

        A guttn Schabbes Dir, Dr. Warszawski und allen Jidn.

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      • Aristobulus schreibt:

        … hab ich gestern Nacht ca. auch gedacht, das; hatte den ganzen Brief des Rebben an Elie Wiesel gelesen. Er hat ihn freilich als offenen Brief geschrieben, nicht?, er wusste, dass man ihn irgendwann drucken würde. Also richtet er sich an Quasi-Agnostiker🙂 , die allermeisten Jidn sind ja welche, die chossidische Welt im Gesamten (in der es auch recht agnostisch zuging, wenngleich frum) war ja ausgelöscht.
        Im Gesamten.
        Der Rebbe ist einer der Übriggebliebenen; ferner ein paar weitere, der Satmarer, und war da nicht auch noch der Vischnitzer?, aus.
        Wenn Elie Wiesels Welt vernichtet ist, darf der Mann rufen, wo ist Ho’Schejm!, er ist nicht da!
        Es wäre sehr merkwürdig, wenn er es nicht gerufen hätte.
        Insofern ist des Rebben Brief ’nur‘ eine Antwort auf den Ausruf, nicht?, er kann nicht der Ausruf selbst sein. Er muss als Kritik des Ausrufs vorgebracht werden, als Versuch zurück zur Tradition.

        P.S.
        Meinst Du, dass es einen Einstellungswechsel bedeutet, wenn man im Judentum von etwas weniger Agnostizismus zu etwas mehr Agnostizismus rückt?

        P.P.S.
        Heut ist bekanntlich Schabbes🙂 , da bin ich wohl etwa ein Siebtel weniger knall-agnostisch als sonst. Werd sajn a Einstellungswechsel? Jaha, meine Schabbes-Ausrede!

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      • schum74 schreibt:

        So was kommt freilich raus, wenn sich zwei Agnostiker am Schabbes über emune unterhalten.🙂

        Aber nein, um emune geht es nicht; nicht einmal dem Rebben, denke ich. Der Maharal von Prag, der berühmte Rabbi Löw, meinte im 16. Jahrhundert, dass man nicht sagen könne, dass es Ihn gebe. In der chassidischen Welt im Gesamten ging es recht agnostisch zu, wenngleich frum? Parfaitement. Denn darum geht es: dass der Betrieb weiter läuft. Wenn Amalek nach seinem Rückzug Zweifel an der Tradition zurücklässt, dann hat er gewonnen, nicht? Denn dann gibt es chalila keine Jidn mehr.

        Bei Elie Wiesel hat Amalek jedenfalls nicht gewonnen: In einem Vortrag erwähnt er, dass er kurzzeitig nicht habe dawnen können – „aufgehört zu lernen habe ich nie“ ‒, aber dann hat er’s weiter getan. Wie sogar in Auschwitz.

        Hier aus: Josy Eisenberg / Elie Wiesel, Job ou Dieu dans la tempête, Paris, Fayard-Verdier, 1986:

        Josy Eisenberg :
        On a parlé [à propos du livre de Job] du procès de Dieu.

        Elie Wiesel :
        (…) j’ai assisté jadis à un procès de cet ordre dans les camps et j’en ai parlé dans une pièce que j’ai intitulée Le Procès de Shamgorod.
        Je me souviens. Nous n’avions qu’une paire de phylactères à notre disposition ; le matin, nous étions une centaine à nous lever avant les autres et à faire la queue pour les mettre à tour de rôle. Mais à chaque fois, au moment de réciter la prière, cela prenait la forme d’une protestation et nous disions à Dieu : « Est-ce que Tu nous mérites ? Non, Tu ne nous mérites pas ! » Et pourtant, nous disions nos prières. (p. 154-155)

        Ich traue mich nicht an die Übersetzung heran.
        Sinngemäß: In Auschwitz legten etwa hundert Jidn jeden Morgen abwechselnd das einzige Gebetsriemen-Paar an, das ihnen zur Verfügung stand, aber das Gebet nahm Protestform an: „Wir sagten zu Gott: Verdienst du uns? Nein, du verdienst uns nicht! Dennoch sagten wir unsere Gebete weiter.“

        Prof. Claude Birman erzählt seinerseits, was ihm ein Schoa-Überlebender erzählt hat:
        « À Auschwitz les communistes montaient la garde pour que les croyants puissent prier. Prier était puni de mort à Auschwitz. »

        [In Auschwitz standen die Kommunisten Schmiere, damit die Frommen beten konnten. Beten stand in Auschwitz unter Todesstrafe.]

        Mir genügt, dass die Tora ist. Was jenseits der Tora ist oder nicht ist, interessiert mich nicht.

        Gut Schabbes, Ari.🙂

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      • aurorula a. schreibt:

        Dieses VIdeo habe ich zwar bestimmt schon (mehrfach, irgendwo) verlinkt, aber das was Caroliine Glick hier sagt passt sehr gut zu Eurer Diskussion:

        .

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      • Lancelot schreibt:

        Aristobulus und schum74
        Ich lese schums Bemerkung, dass Sie beide Agnostiker sind, für einen Menschen, der an Gott und der Religion zweifelt, kennen Sie beide sich aber gut aus, was das Judentum betrifft. Ich hatte immer gedacht, Sie wären zumindest teilweise religiös.
        Im Übrigen ist aber keiner von Ihnen Agnostiker, denn Agnostiker gehören keiner Religion an, daher sind sie wenig religiöse/nicht religiöse Juden.

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      • Aristobulus schreibt:

        Sie verstehen eben nichtsx, was Sie nicht schon gewusst hätten – als Grund gilt wohl weniger Böswilligkeit als Unfähigkeit. Dass Sie sich jedoch bemüßigt fühlen, hier dauernd diese sinnlose Senfsoße dazwischenzuquatschen, liegt freilich nicht an Ihrer Unfähigkeit, etwas zu begreifen, sondern allein an Ihrem willentlich asozialen Verhalten. Das macht Sie hier zu einem besonders störenden, besonders unangenehmen Sozialarschloch, mein Herr.

        Extra klar und möglichst bürokratisch geschrieben jetzt, damit mal keine Fragen offenbleiben.

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      • Aristobulus schreibt:

        P.S.
        Dieser Nichtleser, nein Antileser, behauptet hier, Schum und ich seien unreligiöse Juden.
        Das ist ja der allerschlechtestanzunehmende Witz dieses feinen Schabbes-Tages😀😀
        Jessas Maria und Jossele, Da kommt man doch aus dem Kopfschütteln und Grienen und Feixen überhaupt nicht mehr raus. Wuss a ojneg.

        Also, im Ernst: Ich bin ein Chossid, und Schum ist eine Torah-Talmudgelehrte. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

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      • Aristobulus schreibt:

        P.P.PePehEss

        Harr😀 , da fliegt einem doch das Blech weg*, fliegt einem das doch😀
        *wie man in den seligen Achtzigern zu sagen pflog

        * wieder Ernst werd‘, wie es dem Thema gebühret *
        Dieser lange schabbesdike Nebenstrang steht ja immer noch unter Thomas ex Gothas Kommentar. Was würde er tun, wenn wir hier alle in Schwierigkeiten wären?, man liest ja hier über Elie Wiesel usf., also ich meine hypothetisch: Invasion, Islam und IS, Lager!, sowas etwa!, die hiesigen Jidn von Mohämmern in Lager gesperrt und als religiöse Zionisten mit Steinung & Köpfigung bedroht usf., was würde er tun?
        Er würde Schmiere stehen, damit Caruso, Schum, Nathan und ich heimlich die Brachojss sagen können, ja das würde er. Aber er würde sich vorher und nachher bitterlichst bei seinem Nebenmann dem Gutartigsten beschweren, uh!, dass nur der Klonovsky und die rechten Sozialdemokraten ihm das jetzt eingebrockt hätten.

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      • Lancelot schreibt:

        Wie ein orthodoxer Jude erscheinen Sie aber mir nicht, in diesem Fall dürften Sie ja nicht mal den Computer anschalten am Sabbat.
        Sollten Sie wirklich Agnostiker sein, wie die liebe schum so weise sagt, dann sind Sie trotzdem nur wenig religiös, immerhin sind sich Agnostiker mit ihrem Glauben nicht sicher und warten auf Beweise.🙂

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      • Aristobulus schreibt:

        Kann der nicht mal seine nervige Goschn‘ halten?, nein, kann er nicht, sein Vater hat ihm nicht beigebracht, was sich gehört.
        Und man kann ja hier nicht aus der Kneipe hinausgehen, so wie man’s sonst macht, wenn einem einer mit nasser Aussprache auf die Pelle rückt und ständig die Gespräche stört: Dann geht man halt mit seinen Freunden raus aus dieser Kneipe.
        Aber verdammt, aus dieser hier kann man nicht hinaus. Weil man ja hier WOHNT.

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      • Aristobulus schreibt:

        Übrigens:😀😀😀

        Der ist jetzt gar ein Rabbiner geworden, weil er offensichtlich den Hexensabbat kennt und hier den Gläubigen vorschreibt, dass sie da ihre Computer nicht anzünden dürfen.
        Wird er uns als Nächstes Blutwurst mit Sahnebuttersoße als Jojmkiper-Festessen vorschreiben?

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      • Lancelot schreibt:

        Für den kleinen Ari stelle ich mal diese Links rein, die kann er sich durchlesen, was orthodoxe Juden alles am Sabbat tun und nicht tun.😀

        http://www.de.chabad.org/library/article_cdo/aid/468361/jewish/Was-ist-Schabbat.htm
        http://www.de.chabad.org/parshah/article_cdo/aid/1883298/jewish/Elektrizitt-am-Schabbat.htm

        Um ehrlich zu sein, als orthodoxer Jude muss man sich an ziemlich viele Gesetze halten, die das Leben durchaus einschränken, dafür muss man entweder geboren oder auserwählt sein.

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      • Aristobulus schreibt:

        Auch noch das auserwählte Volk? Na da schau her.
        Und da arbeitet einer hart an seiner Karriere als Judenreferent.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Aristobulus: „…, die hiesigen Jidn von Mohämmern in Lager gesperrt und als religiöse Zionisten mit Steinung & Köpfigung bedroht usf., …“

        …, unterstützt von Kapos namens Martin, Claudia, Jakob, Naika, Jürgen u. s. w.

        @Aristobulus: „Aber er würde sich vorher und nachher bitterlichst bei seinem Nebenmann dem Gutartigsten beschweren, uh!, dass nur der Klonovsky und die rechten Sozialdemokraten ihm das jetzt eingebrockt hätten.“

        Durchaus berechtigt! Wann immer ein Linker zu Brocken gelangte, beruhte es nicht auf seiner eigenen Aktivität, sondern auf der Anstrengung des Klassenfeindes.

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      • Aristobulus schreibt:

        Lol🙂 . A gutte woch Dir.

        (Jahaa, habe grad Hawdole gemacht, hochdt. Hawdalah, das macht man bekanntlich am Blocksberg am Sabbat, damit der Sonntag nochmal so nett wird.)

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Aristobulus: „…, habe grad Hawdole gemacht, hochdt. Hawdalah, …“

        Als ich noch jünger war, habe ich gelegentlich mit Hupfdohlen gemacht, was womöglich nicht dasselbe ist.
        Egal, lass es Dir gutgehen, Lieber!

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      • Aristobulus schreibt:

        🙂
        Also man kann dabei schon hupfen, mit Dohlen oder mit ohne.

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      • Thomas Schweighäuser schreibt:

        Was der Klonovsky wem auch immer warum auch immer einbrocken könnte, will ich mir lieber nicht ausmalen, zumal er selbst, wenn auch zu Unrecht, davon ausgeht, beim Bündnis von Mob und Elite zu letzterer zu gehören, was aber kaum der Fall sein kann bei einem, der die Hetzjagd von Bautzen dahingehend verklärt, „dass Einheimische meinten, ihre Kommune verteidigen zu müssen“ und eben das taten, was Deutsche immer tun, wenn sie meinen, sich wehren müssen zu dürfen.
        Auf der „Achse der Guten“ hält ein Peter Grimm zum selben Vorfall seine Märchenstunde ab und halluziniert eine Invasion, wenn sich 20 junge Männer auf einem öffentlichen Platz treffen: „Schon längere Zeit hatten Gruppen junger, meist arabischer Asylbewerber den Kornmarkt für sich okkupiert. Sie trafen sich auf diesem Innenstadtplatz nicht nur eben mal so, sondern es war schon eine Art kleiner Landnahme.“ Landnahme, Okkupation – die Eroberer sind unter uns. Wird Notwehr da nicht zur Pflicht? Ein Leser namens „Erich Schmidt“ hat den schwurbeligen Text dechiffriert und erkannt, worum es geht: „Wenn ich diese Beschreibung lese, erinnert mich das sehr stark an die Entwicklung der Ereignisse im August 1992 in Rostock-Lichterhagen. Damals haben wochenlang Angehörige einer mobilen ethnischen Minderheit (Polizeideutsch) in der Umgebung des Asylbewerberheims campiert. Da keine sanitären Einrichtungen vorhanden waren, breitete sich ein unglaublicher Gestank aus und die Anwohner mussten acht geben, nicht auf Exkrementen auszurutschen. Die vorgebrachten Beschwerden wurden von den verantwortlichen Politikern ignoriert und irgendwann war es für die Anwohner nicht mehr zu ertragen. Leider blenden die offiziellen Beschreibungen der damaligen Ereignisse immer die Entwicklung aus, die offizielle Geschichtsschreibung beginnt immer erst mit brennenden Asylheimen.“ Ja, man darf die Entwicklung nicht ausblenden, denn herumliegender Kot ist allemal ein hinreichender Grund für einen zigfachen Mordversuch resp., um dem Thema gerecht zu werden, für eine Eruption des Völkischen.

        P.S.: Warum nehmen manche Leute Einladungen zur Blamage so widerspruchslos an? Der hier (GG) schreibt z.B.: „Kein Linker (ausnehmlich weniger Idioten) würde heutzutage, nachdem die kommunistischen Massenmorde bekannt wurden, noch so belastete Begriffe verwenden wie „Kapitalismus“, „Klassenfeind“, „Klassenkampf“ u. s. w. Das wäre ja gerade so dumm wie „völkisch“.“ Mal abgesehen davon, dass der Unterschied zwischen deskriptiven und positiv konnotierten Begriffen offenbar nicht zu verstehen geht, macht er auch noch einen Hardcoreliberalen wie Milton Friedman („Capitalism and Freedom“) zum Linken. Peinlich für den Kommentator, amüsant für seine Leser.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Thomas ex Gotha: „Warum nehmen manche Leute Einladungen zur Blamage so widerspruchslos an?“

        Vermutlich, weil nicht alle Leute den Vorzug genießen, sich bereits durch ihre Existenz zu blamieren.

        @Thomas ex Gotha: „Mal abgesehen davon, dass der Unterschied zwischen deskriptiven und positiv konnotierten Begriffen offenbar nicht zu verstehen geht, …“

        Wenn Sie doch nur lesen könnten, Herr ex Gotha! Womöglich hätten Sie dann bemerkt, dass sich mein Kommentar ja gerade mit der unterschiedlichen Konnotation besagter Begriffe befasst.

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      • schum74 schreibt:

        Die Einladung, anlässlich der Hetzjagd von Bautzen auch die tätlichen Angriffe auf politische Gegner zu erwähnen, hat Thomas Schweighäuser leider nicht angenommen.

        Mainzer AfD-Fraktionschef Uwe Junge muss nach einem Antifa-Angriff am Gesicht operiert werden?
        Ein Ziegelstein in das Wohnhaus des AfD-Landessprechers von Mecklenburg-Vorpommern Matthias Manthei verfehlt seine kleinen Kinder?
        Rund 60 schwarz Gekleidete vor der Praxis eines AfD-Zahnarztes in Berlin-Weißensee demonstrieren, was es kostet, aus der Volksgemeinschaft auszuscheren?
        So geht Demokratie, Genossen! Freiheit ist immer die Freiheit, dem Andersdenkenden die Fresse zu polieren.

        https://www.welt.de/politik/deutschland/article155979969/Erschreckendes-Ausmass-der-Gewalt-gegen-die-AfD.html

        100 Millionen: Sagt Ihnen diese Zahl was? So viele Menschenleben (Schwarzbuch des Kommunismus) können rein deskriptive Begriffe kosten.

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  3. schum74 schreibt:

    Petrys Berater hätten ihr sagen müssen, dass „völkisch“ ebenso wenig „wieder positiv besetzt“ werden kann wie „Deutscher Christ“ und „totaler Krieg“.

    Was hat aber eine semantische Ungeschicklichkeit mit Luthers Aufrufen zu Mord und Totschlag zu tun? Mit der Kollaboration der katholischen und evangelischen Kirchen gestern mit deutschen Judenmördern und heute mit muslimischen Judenmördern? Mit Günter Grass‘ klassischer Beschuldigung, die Juden würden die Welt in Brand stecken?

    Was genau hat die AfD den Juden getan, dass es die meisten lieber mit Parteien halten, die ihnen vor lauter Gutherzigkeit Millionen Mohämmer aus Afrika und dem Nahen Osten an den Hals schicken? Ruft die AfD zum Boykott israelischer Waren auf? Treffen sich ihre Kandidaten mit Fatah und Hamas? Brüllen ihre Anhänger „Jude, Jude, du feiges Schwein…“?

    Ein Rat an Frauke Petry: Lassen Sie die Sprachexperimente! Reden Sie lieber wolkig wie Angela Merkel! So was lieben die Journalisten – und viele Juden auch.

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  4. Lancelot schreibt:

    Völkisch verbinde ich eher mit dem Nationalismus im 19. und Anfang 20. Jahrhundert, die Zeit als die europäischen Völker sich mit ihrer Identität beschäftigten und in dieser Zeit wurde auch die Rassentheorie entwickelt. Die NS-Zeit verbinde ich eher mit Rassismus, auch wenn die Nazis einiges aus dem Nationalismus übernahmen.

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    • Aristobulus schreibt:

      Was Sie hier womit verbinden oder auch nicht, interessiert hier mal wieder absolut Keinen: Weil keiner dieses sinnlose Gestammel lesen oder bedenken mag, das immer sowas von verkehrt ist, dass nichtmal sein Gegenteil stimmt.

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      • Lancelot schreibt:

        Wieso soll das falsch sein, es geht doch darum, was ich mit diesem Wort verbinde. Sie verbinden wohl etwas anderes damit, als ich und Frau Petry verbindet wieder was anderes, wenn sie dieses Wort „völkisch“ in einer neuen Bedeutung verwendet.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Und Begriffe sind rein subjektiv und haben keinerlei allgemeine objektive Bedeutung, die einem anderen Subjekt, beabsichtigt gar, etwas mitteilen wollte?

        Eine Terminologie, die Millionen zu Angst und Schrecken war, kann man einfach mal so am Vormittag verwenden und dann die blauen Augen auftun und erstaunt und leicht irritiert sagen, so habe man es ja nicht gemeint, man sei missverstanden? Weil, was man selber da Bedeutungserlebnis habe, sei ja ganz anders, nämlich gut….?

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      • Aristobulus schreibt:

        Pardon, Clas, das bezog sich noch auf den Obigen.
        Der Deine Fragen übrigens nicht versteht🙂 , überhaupt wegen Fragen, und obendrein wohl wegen Nein.

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      • Lancelot schreibt:

        Ich habe schon vieles über des 3. Reich und den Nationalsozialismus gelesen, dabei kam das Wort „völkisch“ seltener vor, als in den Texten über den Nationalismus im 19./Anfang 20. Jahrhundert. Daher denke ich bei diesem Wort eher an den Nationalismus. Die Nazis haben weder das Wort geprägt, noch die nationale Einstellung der Gesellschaft erzeugt, noch die Rassentheorie erfunden, sondern nur übernommen, teilweise erweitert.

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      • Aristobulus schreibt:

        Können und können einfach nicht die Fresse halten, wenn sich hier ERWACHSENE unterhalten, die 1) miteinander befreundet sind und 2) studiert haben?!

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      • Aristobulus schreibt:

        Meinegüte, was sollen bloß zufällige Vorbeileser denken?, die werden denken, dass sich hier einer (Batzebrotz) ’nen schlechten Scherz erlaubt, indem er den absoluten Schwachquakekopf mimt, und dass hier ein Anderer (Aristobelix, c’est moi) völlig überreagiert.

        – Selbstverständlich ist der Ausdruck völkisch ein primär mit dem Nazismus belasteter und mit dem Nazismus konnotierter Begriff: Weil etwa der Alldeutsche Verband oder die deutschnationale Partei, die ihn lange vor dem dritten Reich verwendet haben, 1) für die Gegenwart, auch für die sprachliche, nicht mehr relevant sind, und weil sie 2) bruchlos in der NS-Partei aufgegangen sind.
        Diese hat den Begriff bis zuletzt verwendet (z.B. ausgiebig in Mein Kampf, in Julius Streichers Stürmer, in der SS-Zeitschrift Das Schwarze Korps, und ohnehin in Publikationen des Lebensborns).

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Und die Argumentationsersatzweise ist ja ähnlich, wie bei denen, die bei „Antisemitismus“ nach den wortkundlichen Wurzeln graben, Gänseknochen finden und eine angebliche Urbedeutung, die das Wort nur leider leider nie hatte, aufgrund derer sie aber bestreiten, es könne das Wort füglich auf sie angewendet werden, indem dass sie doch den Palestinensern solidarisch seien….

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      • Aristobulus schreibt:

        … was er ohne Zweifel ist, also solidarisch mit denen, indem er glaubt, dass Antisemiten nur Nazis sein können, und indem er ferner glaubt, dass Israel sich vom Nil bis zum Euphrat ausbreiten wolle. Ob er sich bewusst ist, dass derlei keinem sonst als den wüstesten Israelkritikastern in die Hände spielt?, denn er meinte ja auch wiederholtermaßen, dass der jüdische Gott ein strafender sei, oder ob er das selbst steuert oder anders gesteuert zu sein abzustreiten sich wieder wird bemüßigt fühlen, wer wüsste es zu sagen?

        Was will der überhaupt? Er kann hier hier intellektuell mit niemandem auch nur entfernt mithalten, und jeder seiner Kommentare wird sofort zerfetzt. Er muss sinnlos leiden, sinnloser leiden, am Sinnlosesten leiden.
        Will er Jesum nachfolgen?
        Nu, das kann man doch besser.
        Warum tut er das dann so verflucht schlecht-?

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      • Lancelot schreibt:

        Über die Bedeutung des Wortes habe ich nicht geredet, ich habe nur gesagt, wer es erfunden hat.
        Ich habe auch nie behauptet, dass ich „völkisch“ mag, denn ich bin weder völkisch, noch rassistisch, noch antisemitisch.

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      • Aristobulus schreibt:

        Warum nicht endlich mal den Schnabel halten, Dummbatz?
        Können nicht anders?
        Verspüren diesen ZWANG, immer dazwischenzuquaken, obwohl Sie dann wieder nix mitzuteilen haben?
        Sie sollten damit zu jemandem gehen, der sich damit auskennt.

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      • Aristobulus schreibt:

        Und Sie haben ja schon wieder gelogen: Denn etwas weiter oben schruben Sie, dass der Ausdruck völkisch nicht nazistisch sei, sondern irgendwie diffus älter und ohnehin ebenso unbestimmt wie die Schulbücher für die Mittelstufe, die Sie einst gelesen zu haben glauben.
        Aber jetzt behaupten Sie, dass Sie derlei nicht gesagt hätten.

        Also man weiß ja mittlerweile, dass Sie die Beiträge Anderer nicht lesen können. Aber dass Sie nichtmal Ihre eigenen, nun!, damit wirkt man doch, wie soll ich sagen, zunehmend unglaubwürdig.

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      • Lancelot schreibt:

        @Aristobelix
        1. Ich bin nicht solidarisch mit Palästinensern.
        2. Ich bin nicht antisemitisch.
        3. Ich weiß sehr wohl, dass nicht nur die Nazis antisemitisch sind, ich schrieb schon früher, dass Antisemitismus jede Form von negativer Einstellung gegenüber Juden ist, dazu zählt neben Völkermord und judenfeindlicher Politik auch Verbreitung von antijüdischen Texten, abwertendes Gerede und Witze über Juden. Davon habe ich nie etwas gemacht.
        4. Das Israel sich von Nil bis Euphrat ausbreiten will, habe ich nie gesagt. Nur weil jemand anderes eine Bibelstelle zitiert, in der Gott sagt, dass er dieses Land den Juden gibt, habe ich zwei Bilder eingefügt, die dieses Gebiet zeigen. Im Übrigen frage ich mich, ob Israel diese Gebiete haben will, wenn dort sowieso nur Muslime leben.
        5. Israelkritikern spiele ich nicht in die Hände, denn die Leute lesen sicher nicht hier mit. Außerdem haben Israelkritiker ihre Meinung und werden diese durch meine Kommentare weder ändern, noch ermutigt sein, weiterhin zu kritisieren. Israelkritiker haben zudem ganz andere Kritikpunkte.
        6. Dass der jüdische Gott ein strafender Gott ist, während der christliche Gott ein liebender Gott ist, habe ich nicht ausgedacht, das sagt das Christentum.
        7. Das mit den gesteuert und gesteuert werden habe ich nicht verstanden, erklären Sie das mal genauer.

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      • Aristobulus schreibt:

        Muss man diesen Ich-Ich-Ich Hohldreh etwa lesen?!

        Sie sind unfähig zum FRAGEN und zum Dazulernen, können nicht lesen, haben keine Ahnung, aber immer Recht.
        Hauen Sie endlich ab.

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      • Lancelot schreibt:

        „Aber jetzt behaupten Sie, dass Sie derlei nicht gesagt hätten.“

        @Aristobelix
        Wortbedeutung und Wortentstehung sind zwei verschiedene Dinge. Und wenn die Nazis das Wort „völkisch“ benutzten und propagierten, so haben sie es nicht erfunden.

        Ich habe „völkisch“ ja niemals positiv dargestellt, ich sagte ja nur, dass ich den Begriff mit dem Nationalismus verbinde, weil dieser ihn erfunden hat und ich deswegen dieses Begriff eben häufiger im Zusammenhang mit dem Nationalismus gelesen habe, als mit dem 3. Reich, bei dem das Wort „rassistisch/Rassismus“ häufiger zu lesen war.

        Im Übrigen steht oben im Artikel „Bisher benutzt man „völkisch“ in die Zeit vor und während Hitler als Zusammenfassung von „antisemitisch“ und „rassistisch“.“
        anti3anti erwähnt die Zeit vor Hitler nicht grundlos.

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      • Aristobulus schreibt:

        Wieder nichts BELEGT!, nur dahingeschwafelt, was keine Sau wissen will.

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      • Lancelot schreibt:

        „Muss man diesen Ich-Ich-Ich Hohldreh etwa lesen?!“

        @Aristobelix
        Die 10 Gebote beginnen mit „Du sollst“, und Sie lesen die doch auch.🙂

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      • Aristobulus schreibt:

        Raus hier, Sie mikroskopisch größenirrsinniges Astloch

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      • Lancelot schreibt:

        Ari beleidigt mich dauernd, er mag mich nicht. *heul*

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      • aurorula a. schreibt:

        Ari beleidigt mich dauernd, er mag mich nicht. *heul*

        Hallo, inneres Kind; ich bin der innere Babysitter [/zitat]

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  5. Clas Lehmann schreibt:

    À propos: In Arabien, genauer:Abu Dabi, gebe es einen Bischof, des Namens Paul Hinder. Der Herr blickt, nicht ganz geradeaus, dafür kann er nix, durch eine blitzende Brille, und sagt Dinge wie, es gebe dorten ein sehr lebendiges Christentum, und ihm sei Islam in seiner Brüderlichkeit , und kulturellen Prägsamkeit von China bis Nordafrika lieber, als keine Religion, was er wohl irgendwie mit Säkularismus gleichsetzt…. Lieber als keine Religion sind im sonst noch Christen, Juden, oder Hindus.

    Dafür könnte er was.

    Zitiert wird er da aber als einer, der es wissen muss.

    http://www.livenet.ch/themen/gesellschaft/ethik/ethik/297641-lieber_ein_islamisches_als_ein_religionsloses_europa.html

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  6. Clas Lehmann schreibt:

    ihm. (Wieder ohne Brille)

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  7. Lancelot schreibt:

    Warum will die AfD überhaupt , dass das Wort „völkisch“ wieder in den Sprachgebrauch kommt mit einer positiven Bedeutung? Völkisch ist das Adjektiv von „Volk“, aber dieses Wort wird doch heute auch kaum benutzt, weil es zum einen altmodisch ist und zum anderem durch den Gebrauch im 3. Reich einen unangenehmen Beigeschmack hat
    Daher müsste die AfD ebenso das Wort „Volk“ wieder in der Sprache geläufig machen, mit einer ebenfalls positiven Bedeutung, damit Nomen und Adjektiv zusammengehören.

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    • Aristobulus schreibt:

      Wieder nur die allgemeinsten der allerallgemeinsten Allgemeinplätze, um nicht zu sagen schwäzzes Geleere.

      Könnte den mal einer ausbeinen, stückeln oder schreddern?, aber bitte schnell, billig und unbürokratisch.
      Danke im Voraus.

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    • Lancelot schreibt:

      „allgemeinsten der allerallgemeinsten Allgemeinplätze“

      Das erinnert mich an die „mittigste mittlere Mittelmitte“ des politischen Spektrums, eine Position, in der sich mehrere Parteien aufhalten bzw es wollen.😀

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    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @Lancelot: „Daher müsste die AfD ebenso das Wort „Volk“ wieder in der Sprache geläufig machen, mit einer ebenfalls positiven Bedeutung, …“

      Was den Erwerb eines Volkswagens vermutlich ausschließt.

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      • Aristobulus schreibt:

        Seitdem er vor sieben Jahren seinen alten zu Glump gefahren hat, spart er auf einen neuen. In Knallrot. Weil er glaubt, dass er damit auffällt.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Aristobulus

        Die Rechnung könnte aufgehen, außer er parkte vor der VOLKsbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.

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      • Aristobulus schreibt:

        Soll er!, da wird er sofort abgeschleppt😀
        Vor irgendeiner VOLXküche hingegen hat er noch nie geparkt. Er war niemals Punk, weder das, noch Nichtpunk.

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      • Aristobulus schreibt:

        Ach, und so richtig abgeschleppt hat den auch noch keine nimmermehr. Tja.

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      • aurorula a. schreibt:

        A propos „Völker hört die Signale“, Mike Hammer war doch neuerdings Imker; von dem hört man auch garnichts mehr. Und er wollte doch noch verraten, wie der erste selbstgebrannte Met geworden ist😦

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      • Aristobulus schreibt:

        (und Bachatero aaauch.)

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Nu, Imker wird man nicht durch mal eben so Anschaffung von paar Familien Bienen… und Gut Met will Weile haben.

        Wenn man aber wirklich Imker wird, dann hat man gut zu tun, und dann kann man nicht immer so da diskutieren und Trölle jägern. Bienen warten nicht, bis man damit fertig ist.

        Meine auch nicht, ich muss hin.

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      • Aristobulus schreibt:

        Ein Imker kann was sagen, zu Bejsen und zu Braven,
        in dunkler Nacht, wenn alle Bienchen schlawen🙂

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      • Lancelot schreibt:

        Muss man die Kommentare verstehen?

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      • Aristobulus schreibt:

        Sind ja nu niemals nich‘ gemeint oder gar mit ins Gespräch gezogen, Sie nerviges Stück, das nichts erkennt.

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      • Lancelot schreibt:

        Sagen Sie mir doch mal, warum Sie immer auf meine Kommentare antworten?

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Es schlafen nie alle, aber sie sind daheim.

        Da muss er sie füttern, zum Winter hin, zumindest hierzulande. Das muss er abends, weil die Bienen sich verständigen, aber eben auf bienisch. Und da kann man nur sagen: „Dieses Futter hier gefunden, ganz viel und ganz in der Nähe!“ Richtung und Entfernung geht bis über 5 km, unter 50m gibt es da kein Vokabular, weil: Sei doch so gut und schau selber.

        Das tun die dann. Also zum Flugloch raus. Und wo riecht es in der Nähe dann am ehesten so? Bei den Nachbarn, die auch was kriegen. Also rein da, und dann gibt es Einlasskontrolle, Abweisung, Klopperei, günstigen Falles.

        Ungünstigen Falles ist da dann eine Familie dabei, die das ihnen in der Futterzarge zugedachte Futter für eine der Allgemeinheit offenstehende Trachtquelle hält, und wenn die alle ist, werden ihre Vorräte geplündert und die Räuberei ist im Gange. Einmal geräubert habende Bienen finden schwer zur Tugend zurück: Das Klein-Klein des Blütenbesuches lohnt sich vergleichsweise wenig…

        Dessen ungeachtet kann man gelegentlich was in das Netz hinschreiben.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Nein, man muss die Kommentare nicht verstehen; um aber sinnvoll drauf erwidern zu können, hülfe Verständnis schon…

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      • Lancelot schreibt:

        Clas Lehmann, so schlimm wird es mit den Bienen nicht sein, immerhin ist Sammelbiene ja auch nur die letzte Stufe der Karriereleiter einer Biene. Und wenn sie ein paar Tage lang plündert, was kümmert es sie, wieder tugendhaft zu werden, sie lebt ja nicht mehr lange.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Das beruhigt mich jetzt aber… Haben Sie schon mal Räuberei am Bienenstand gesehen oder gar gehabt?

        Räubernde Völker machen ein Volk nach dem anderen platt und schleppen sich selber so voll, dass die keinen warmen Sitz mehr haben und dann beim ersten richtigen Frost unten liegen und auch hin sind.

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      • Aristobulus schreibt:

        Sie dämlich unflotte Unbiene haben weder verstanden noch gesehen, was Clas Lehmann über seine Bienen mitteilt, sondern versuchen sich in Billigzynismus.
        Wenn Nathan Warszawski das sieht, kriegt er wohl Zustände. Der kann nämlich Zynismus.
        Hauen Sie ab, Einschleicher.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Lancelot: „Muss man die Kommentare verstehen?“

        Wenn Kommentare verstanden werden müssten, hätten Sie hier sicherlich keinen Zugang.

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      • Lancelot schreibt:

        Ich dachte, nur einzelne Bienen werden räuberisch, dass das ganze Volk zum Räuber wird, wusste ich nicht.
        Das heißt doch, dass der Imker, dem das Räubervolk gehört, dieses aufgibt, oder?

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      • Lancelot schreibt:

        Die meisten Kommentare verstehe ich.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Wenn er es rechtzeitig merkt, wird er es irgendwo hinstellen, wo nichts zu rauben ist.

        Vor allem aber wird sich bemühen, es gar nicht so weit kommen zu lassen und deshalb abends füttern.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Clas Lehmann: „Räubernde Völker machen ein Volk nach dem anderen platt und schleppen sich selber so voll, dass die keinen warmen Sitz mehr haben und dann beim ersten richtigen Frost unten liegen und auch hin sind.“

        Hhmmm. Werden diese räubernden Bienenvölker eher dem Islam zugeordnet oder eher dem Sozialismus?

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Wohl einfach areligiöse und unideologische Gier, bei denen. Die brauchen keinen Überbau, um ihre Erkenntnis von Gut und Böse zu verdrehen. Diese Erkenntnis haben sie wahrscheinlich nicht.

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      • Aristobulus schreibt:

        Dann wird es was Mafiöses sein?

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Dazu gehört die Erkenntnis, dass es Gut und Böse gibt, dass man sie unterscheiden kann, und auch von Gut und Schlecht. Ich denke nicht, dass sie das können. Obwohl… Eine ins Wasser gefallene Biene, auf dem Rücken liegend und mit den Beinen in der Luft strampelnd wurde von einer Schwester überflogen und aus dem Wasser gezogen. Sie sind bei aller erstaunlichen Leistung ja doch Insekten.

        Da ist einfach eine Gelegenheit, und wenn die Beraubten nicht aufpassen oder Identitätsprobleme haben oder der Imker hat geeselt: Dann wird die ausgenutzt. Und 5000 geübte Räuber sind eine Streitmacht, die auch die Abwehr überrollt, die die ersten Suchbienen noch mühelos abwehren und ohne Erfolg nach Hause oder jedenfalls weg schicken würde.

        Daher: Kleine, gut überprüfbare Fluglöcher, Fütterung zur rechten Zeit und aufpassen…

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Clas Lehmann: „Obwohl… Eine ins Wasser gefallene Biene, auf dem Rücken liegend und mit den Beinen in der Luft strampelnd wurde von einer Schwester überflogen und aus dem Wasser gezogen.“

        Diese Schilderung macht mich sprachlos, Clas Lehmann! Geist steckt wohl in allem; vermutlich sogar am Tisch, an dem wir sitzen.

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  8. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    @aurorula a.: „Und er wollte doch noch verraten, wie der erste selbstgebrannte Met geworden ist😦“

    Der selbstgebrannte Met muss wohl hervorragend ausgefallen sein, da Mike seine Gesprächsfähigkeit noch immer nicht wiedererlangt hat.

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  9. aurorula a. schreibt:

    Der ist jetzt gar ein Rabbiner geworden, weil er offensichtlich den Hexensabbat kennt und hier den Gläubigen vorschreibt, dass sie da ihre Computer nicht anzünden dürfen.
    Wird er uns als Nächstes Blutwurst mit Sahnebuttersoße als Jojmkiper-Festessen vorschreiben?

    Nein, Clas als Imker was über Bienen beibringen.
    Samesame, but different. Scheint irgendwie systematisch zu sein: L., the instant expert.
    Davon abgesehen: Bäh, Butter!😛

    Auch bäh, für andere etwas besser wissen, diesmal in Schweden:
    http://www.israelhayom.com/site/newsletter_opinion.php?id=17165

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  10. aurorula a. schreibt:

    P.S: Das neueste talmudische Ritual: Fotografieren mit dem Smartphone!
    Entdeckt von EoZ:

    http://elderofziyon.blogspot.com/2016/08/now-i-get-it-taking-photos-is-talmudic.html

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  11. schum74 schreibt:

    Nachtrag zu den Berlin-Wahlen:

    Freut sich Siegmar Gabriel: „Berlin bleibt anständig“. – Ok, er hat „menschlich anständig“ gesagt: Erstens gehört Sprachentschärfung zum Politikerhandwerk, und zweitens soll niemandem das fatale „und anständig geblieben zu sein“ einfallen. Dazu gibt es auch keinen Grund. Es ist nur so, dass die deutsche Sprache vermint ist.

    Unglücklicherweise legen einige Anständige, also Nicht-AfD-Wähler, Wert darauf, die Posener Rede in Erinnerung zu rufen. Zitat für die ehemaligen Schulschwänzer:

    „Ich meine jetzt die Judenevakuierung, die Ausrottung des jüdischen Volkes. Es gehört zu den Dingen, die man leicht ausspricht. – ‚Das jüdische Volk wird ausgerottet’, sagt ein jeder Parteigenosse‚ ‚ganz klar, steht in unserem Programm, Ausschaltung der Juden, Ausrottung, machen wir.’ […] Von allen, die so reden, hat keiner zugesehen, keiner hat es durchgestanden. Von Euch werden die meisten wissen, was es heißt, wenn 100 Leichen beisammen liegen, wenn 500 daliegen oder wenn 1000 daliegen. Dies durchgehalten zu haben, und dabei – abgesehen von menschlichen Ausnahmeschwächen – anständig geblieben zu sein, das hat uns hart gemacht und ist ein niemals geschriebenes und niemals zu schreibendes Ruhmesblatt unserer Geschichte.“ (Himmler an SS-Männer, 4. Oktober 1943)

    Was das mit den Berlin-Wahlen zu tun hat? Sekunde noch! Ich will Sie nicht mit der Frage beleidigen, ob Sie die Antifa kennen. Aber kennen Sie den AfD-Schwulensprecher Mirko Welsch bzw. Mirko Welsch in Zusammenhang mit der Antifa? – Nee: die Antifa in Zusammenhang mit Mirko Welsch?

    Das Antifa-Portal „indymedia“ begnügt sich nicht mit Mordaufrufen gegen „den rechten #AfD Spastiker“ (+ Adresse).
    Welsch bekommt auch Emails von schwulenfeindlichen Antifanten. Schwulenfeindlich und links? So was gibt es? Es gibt alles. Es soll auch islamophile Linke geben.

    So eine wird auch die Absenderin folgender Email sein:

    „hast du schon gepackt?
    um 12 Uhr kommen wir dich abholen
    der Zug steht schon bereit
    du bekommst auch ein ticket 1. Klasse.
    der Sonderzug nach Auschwitz rollt wieder
    du kommst auch gleich als erster in die
    gaskammer
    für dich gibt es eine besonders leckere dosis gas
    es tut auch garnicht weh.
    ich werde auch den schalter persönlich
    umlegen
    deinen nuttenfreund nehmen wir sogar
    kostenlos mit.
    halte dich also für 12 uhr bereit.

    deine
    Beatrix
    Sent using GuerrillaMail.com“

    https://philosophia-perennis.com/2016/09/19/morddrohungen-afd/

    Hauptsache anständig geblieben, nicht?

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    • Clas Lehmann schreibt:

      Schule? Himmler? Posener Rede? Überhaupt irgendwas darüber, über dürre Zahlen hinaus, die im Buch wohl standen, die der Unterricht aber nie erreichte? Lehramtliche Entgleisungen dazu ergaben sich aus dem Unterrichtsgespräch, wo dann eben die Bezeichnung der Nazis als Faschisten richtig gestellt werden musste und der Hinweis gegeben, es sei das alles noch gar nicht zu beurteilen… Mit Versailler Vertrag und Weimarer Unruhen = Kommunisten auf den Straßen und Arbeitslosigkeit und Elend und ständige Regierungskrisen und zu viele Parteien, vor allem das, ging das Schuljahr zuende, und im nächsten Jahr tauchte man vertiefend in die attische Polis als Urmodell der Demokratie…

      Von daher: Wer weiß das schon, dass da eine Mine liegt?

      Hinsichtlich der zitierten Mail vermute ich, angesichts der Unterschrift, dass der Autor damit Kritik üben möchte daran, dass ein Schwuler bei der von ihm, dem Autor, für Nazi gehaltenen AfD mittut. Er möchte wohl dem Herren Welsch die Augen öffnen über dessen Parteifreundin, die Frau von Storch, die er einer derartigen Agenda verdächtigt. Ich halte das also für einen schmerzenden Versuch zu Rollenprosa, über dessen Geschmacksrichtung dann zu reden wäre, etwa mit der Formulierung: „Bah!“

      Ich denke aber nicht, dass er eine Wiedereröffnung von Ausschwitz durch ganz Linke zur Verfolgung Schwuler wirklich meint.

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    • Thomas Schweighäuser schreibt:

      „indymedia“ ist kein Antifaportal, sondern eines, auf dem jeder und jede alles das veröffentlichen kann, was nicht schnell gelöscht wird (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Indymedia: „Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt.“). Der Artikel, den der unsägliche David Berger dort gefunden haben will, habe ich z.B. nicht mehr dort gefunden.
      Imho 1 fake.

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      • Aristobulus schreibt:

        Mag ja alles sein, Thomas, ist aber im Zusammenhang irrelevant (Antifanten, selbst schwulenfeindliche, die trotzdem anständig gebleben sind, müllen eben auch Indymedia voll und machen’s desob zu einer anständigen Antifanten pattform. Nu.)
        Also im Zusammenhang, wo es um justement jene heldische Anständigkeit contra AfD geht, die der Herr Gabriel zitiert, indem er den Herrn Himmler eben nicht zitiert, der es seinerseits mit der heldischen Anständigkeit hatte.

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      • schum74 schreibt:

        Die (ebenfalls unsägliche?) Welt spricht von Indymedia als „die beliebteste deutschsprachige linksextreme Homepage“

        https://www.welt.de/print-welt/article411386/Politiker-vergeben-Medienpreis-an-linksextreme-Internet-Seite.html

        Wikipedia hält fest: „In Deutschland wird Indymedia z. T. mit dem Linksextremismus in Verbindung gebracht“.

        Ordnung in die Dinge bringt die Bundeszentrale für politische Bildung (22.12.2014) unter dem Stichwort: „Linksextreme Medien“. Zitat:

        Das Projekt „Indymedia“ (für „independent media“) hat seinen Ursprung in den Protesten gegen die Welthandelskonferenz in Seattle (Dezember 1999). Seither haben sich die Independent Media Centers weltweit ausgebreitet. Sein deutscher Ableger (www.indymedia.org) versteht sich nach eigenen Angaben als „multimediales Netzwerk unabhängiger und alternativer Medien, MedienmacherInnen, engagierter Einzelpersonen und Gruppen“. In ihm sollen „Menschen aus der gesellschaftlichen Basis direkt zu Wort kommen“. Daher kann bei Indymedia jedermann interaktiv mitwirken und nach dem Prinzip des „open posting“ auch eigene Beiträge ins Portal stellen. Eine Gruppe von Moderatoren achtet lediglich darauf, das Indymedia nicht als Verlautbarungs- und Werbeplattform für „hierarchische, etablierte oder kommerzielle Gruppierungen“ zweckentfremdet wird. Dennoch lässt sich Indymedia Deutschland politisch einordnen. Seine Startseite führt 18 Nachrichtenkategorien auf, von denen etliche wie „Antirassismus“, „Atom“, „Globalisierung“, „Militarismus“, „Soziale Kämpfe“, „Repression“, „Antifa“ nach Diktion und Inhalt klassische Aktionsfelder nicht nur demokratisch-linker, sondern auch linksextremistischer Kräfte sind. Indymedia sperrt sich zwar eindeutig gegen „sexistische, rassistische, faschistische u./o. antisemitische Beiträge jeder Art“. Eine entsprechende Abgrenzung auch nur gegen Gewalt befürwortende antidemokratische Beiträge und Aktivitäten von links fehlt. So bleibt es dem Nutzer jeweils überlassen, in dem bunten Reigen des Indymedia-Angebots Spreu und Weizen voneinander zu trennen.

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      • schum74 schreibt:

        Thomas, Sie haben’s aber mit politischen Etikettierungen! Zum Inhalt haben Sie nichts zu sagen?
        Wer ist David Berger und warum ist er „unsäglich“? Dass er Gabriels Anstand, Abu Mazen in seinem Kampf gegen Israel zu unterstützen, vermissen lässt, ist anzunehmen. Aber was noch?

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @schum74: „Wer ist David Berger und warum ist er „unsäglich“?“

        David Berger ist unsäglich, weil er bestimmte Zeitgenossen geistig überfordert und diesen Blog betreibt:
        https://gaystream.wordpress.com/

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      • schum74 schreibt:

        Danke für den Link, lieber Gutartiger!

        David Bergers geistige Unabhängigkeit kann nicht anders als mir zu imponieren. In seinem Artikel „Wir Schwulen sind nicht eure dummen Schoßhündchen!“ (01.09.2016) merkt er an, dass keine etablierte Partei von den Angriffen „aggressiver Migranten“ gegen Schwule Kenntnis nehmen will. Ihre Schuld, wenn sie von den Falschen verängstigt und geschlagen werden.
        Es gehört nicht wenig Mut dazu, diese Dinge beim Namen zu nennen. Und so einen Mann nennt Th. Schweighäuser „unsäglich“? Nicht die Schwulenklatscher und deren offizielle Beschützer in Politik und Leitmedien?

        Hier ein Auszug aus Bergers Artikel:

        Bislang war ich mir ziemlich unsicher, welchen Parteien ich bei der anstehenden Berlinwahl meine Stimme geben soll. Dank eines sogenannten „Berliner Manifests“ bin ich mir jetzt aber zumindest ziemlich sicher, wen ich nicht wählen werde.

        In diesem Manifest sagen laut dem RBB „Künstler, Wissenschaftler und Politiker Schwulen und Lesben“, was sie bei der anstehenden Berlinwahl wählen sollen bzw., was sie auf keinen Fall wählen dürfen:

        Sie sollen „bei den anstehenden Wahlen nicht für Rechtspopulisten stimmen“. (…)

        Denn so viel steht fest: mit dem Wischiwaschi-Totschlagwort „Rechtspopulisten“ meinen sie die AfD – die einzige Partei, die im Berliner Wahlkampf bislang das Problem der Gewalt gegen homosexuelle Männer in deutschen Großstädten angesprochen hat.

        Während etwa ein Volker Beck oder die Bezirksbürgermeisterin von Kreuzberg, die das illustre Manifest mit-unterzeichnet hat, hartnäckig schwiegen, als in Kreuzberg zwei schwule Männer mit peitschenden Ledergürtlen von einer Horte aggressiver Migranten über den Kotti gejagt wurden.

        https://philosophia-perennis.com/2016/09/01/queeriban-berliner-manifest/

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @schum74: „David Bergers geistige Unabhängigkeit kann nicht anders als mir zu imponieren.“

        So geht es mir auch, liebe schum74!

        @schum74: „Und so einen Mann nennt Th. Schweighäuser „unsäglich“? Nicht die Schwulenklatscher und deren offizielle Beschützer in Politik und Leitmedien?“

        Und auch nicht die Obergrünin, die mit einem leibhaftigen Schwulenmörder Heiterkeiten austauschte:

        Roth: „Sie lassen rosa Stricke verwenden? Wie apart! Das ist moderner Islam.“
        Rohani: „Was haben sie denn erwartet, Gnädigste? Sehe ich etwa aus wie ein Mullah?“
        Wie lange wird Thomas ex Gotha wohl noch brauchen, bis er bemerkt, dass die Frau auf dem Bild nicht Beatrix von Storch ist?

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        P. S.

        Für die richtige Überlieferung des Dialogs kann ich leider nicht garantieren. Wahrscheinlich ist auch folgende Variante:
        Roth: „Nach meinem Eindruck, sind sie kein ausdrücklicher Befürworter der Homo-Ehe.“
        Rohani: „Vergebung, Gnädigste! Dafür bin ich wenigstens nicht in der AfD?“

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      • aurorula a. schreibt:

        Sehe ich etwa aus wie ein Mullah?
        Auf dem Bild? Ja.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @aurorula a.: „Sehe ich etwa aus wie ein Mullah? Auf dem Bild? Ja.“

        Sofern die linke Person dem Bild gemeint ist, könnte die Frage auch lauten: „Sehe ich etwa aus wie ein rasierter Mullah?“

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      • Aristobulus schreibt:

        Ähemm, welche linke Person?, Thomas kann belegen, dass das eine rechte Sozialdemokratengrüne ist🙂

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Ari

        Ihre offensichtliche Homophobie spricht ja auch dafür.

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      • Thomas Schweighäuser schreibt:

        Nun gut, dann will ich eben im Zusammenhang mit dem Herrn Berger das Adjektiv „unsäglich“ zurücknehmen, aber auch nur, weil ich es bereits im Zusammenhang mit dem Kommentator Schmidt in einem anderen Strang verwendet habe. Und da nichts schlimmer ist als die Langeweile, setze man eben ein anderes ein. Mein Vorschlag: öde.

        Kommen wir aber nun zum Langweiler „GG“ und seinem bemerkenswerten Posting eines Bildes, das die bürgerliche Politikerin Roth bei einem Besuch in Teheran zeigt. Dazu schreibt er, auf den ersten Blick etwas befremdlich: „Wie lange wird Thomas ex Gotha wohl noch brauchen, bis er bemerkt, dass die Frau auf dem Bild nicht Beatrix von Storch ist?“ Die Bedeutung dieser sinnfreien Frage erkennt man dann, wenn man sich mit seinem Posting vom 2.4. dieses Jahres auf „tapfer im Nirgendwo“ befasst. Dort schrieb er unter dem Foto, das den Moment vor der Hinrichtung von Mahmoud Asgari und Ayaz Marhoni zeigt: “ Der Islam ist als einzige Religion bemüht Homosexuelle in den Himmel zu heben; wenngleich die technischen Umstände einer Modifikation bedürfen.“ Das sollte wohl lustig sein, war aber nur ekelhaft und ein weiteres Mosaiksteinchen im Porträt dieses Trolls. Nachdem ich ihn dafür, vergleichsweise milde, angegangen hatte, reagierte er mit einer Art Übersprungshandlung und forderte, ich sollte mich doch eher über besagtes Bild (Roth in Teheran) aufregen. Ging es aber darum? Ging es um die eifrigen Bemühungen deutscher Politiker, die Wirtschaftsbeziehungen mit dem Iran zu fördern, oder doch eher um die Frage, ob man Witzchen über den Tod von Schwulen macht? Aber das wird der „liebe Gutartige“ (Schum74) wohl nie kapieren, denn er lebt zur Zeit den Traum eines jeden Trolls: endlich wird er, dessen wesentliche geistige Tätigkeit im Heranwanzen an die Meinungsführer und im Beleidigen von Abweichlern besteht, in einem Blog akzeptiert und bekommt, z.B., für das bloße Hervorkramen einer Verlinkung, gleich 3 „gefällt mir“.

        Ach so, zu Berger noch: Er schreibt in Elsässers buntem Magazin und fällt auch sonst eher unangenehm auf. Und dass er in einem Land, in dem es 40% der Einwohner „ekelhaft“ finden, wenn sich Schwule in der Öffentlichkeit küssen, das Problem auf den Islam reduzieren will, hat mit „Mut“ (schum74) wenig zu tun.

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      • Aristobulus schreibt:

        Sehen Sie, eben so geht die traditionell-linke Weise, jemanden wegen dessen abweichender Meinung als unsäglich (mal der Schmidt, mal der Berger), als faschistische persona non grata oder als Rowdy (wegen der Streichung des DDR-Paragraphen gegen das Rowdytum heißt das heut vielleicht Troll) hinzustellen.

        Der Gutartige hat in der Tat unter das Foto geschrieben, „Der Islam ist als einzige Religion bemüht Homosexuelle in den Himmel zu heben; wenngleich die technischen Umstände einer Modifikation bedürfen.“
        Das war zwar ironisch, aber ja in keinerlei Hinsicht ein Witzchen über Schwule! Warum sollte er in der Aussage nicht Recht haben? Dass es ihm als widerliches Gräuel gilt, wie mörderisch im Iran und in allen anderen schariahbestimmten und -geplagten Regionen mit Schwulen umgesprungen wird, dürfte hier für jeden selbstverständlich sein.
        Versuchen Sie selbstironischer zu sein, Thomas, selbst wenn es um die von der Ihrigen abweichenden Meinungen des Gutartigen geht.

        À propos, Troll? Nanu! Wer soll ein Troll sein-? Der Gutartige, der hier geschätzt wird, ist so wenig Troll wie etwa ich selber🙂

        Nochmal zu Bergern: Warum ist es für Sie so schwer, sich mit abweichenden Meinungen auseinanderzusetzen? Berger sieht die Hauptgefahr für die Sicherheit von Schwulen in gewalttätigen islamischen Gruppen. Er kann das belegen, er denkt sich das ja nicht aus.
        Anlog zur Gefährdung der vergleichsweise sehr, sehr wenigen verbliebenen Juden: Was meinen Sie, wie viele Prozent im Lande meinen, dass die Juden den ‚Palästinensern‘ eben das antun, was die Nazis einst den Juden? Vierzig Prozent?, hui, wie optimistisch. Es dürften etwa siebzig Prozent sein. Jedoch von denen sticht eben keiner auf hiesige Juden ein.

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      • aurorula a. schreibt:

        A Propos Islamisierung bin ich dem hier über den Weg gesurft (vorsicht, der LInk ist nur halb-koscher, die verlinken – und zitieren – ihrerseits PI)
        https://conservo.wordpress.com/2016/09/11/islamisierung-auf-dem-oktoberfest-wandbild-provoziert/

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      • Aristobulus schreibt:

        … habe keine Ahnung, was der Conservo sonst so will, indem er sich bloß auf PI und immer wieder auf PI bezieht. Er soll ja schon 36 Bücher geschrieben haben🙂 , trau, schau, wem.
        Drunter hat ein sog. Runenkrieger, der in seinem Blog den ähm aliierten Bombenterror von 1944 auf Darmstadt betrauert, am 11.9. was gutgefunden, und nein, der Conservatorische hat es nicht gelöscht oder etwa widersprochen.
        Andererseits wird seine Bildanalyse stimmen.

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      • aurorula a. schreibt:

        Ich sagte ja, der Link ist trejf. Aber das über das Bild fand ich trotzdem interessant.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Thomas ex Gotha: „Die Bedeutung dieser sinnfreien Frage erkennt man dann, wenn man sich mit seinem Posting vom 2.4. dieses Jahres auf „tapfer im Nirgendwo“ befasst. Dort schrieb er unter dem Foto, das den Moment vor der Hinrichtung von Mahmoud Asgari und Ayaz Marhoni zeigt: …“

        Wie oft wollen Sie Ihre geistige Schwerfälligkeit noch unter Beweis stellen, Herr ex Gotha?
        Meine damalige Antwort lautete: Hallo Herr ex Gotha, angesichts Ihrer erneuten unbeholfenen Denkversuche, fällt mir spontan ein Satz von Kurt Tucholsky ein: “Vor allem macht der Deutsche einen Fehler: Er verwechselt das Dargestellte mit dem Darstellenden.”
        Wenn ich doch nur geahnt hätte, dass Sie mit Tucholsky nichts anfangen können, hätte ich für Sie ein Zitat von Heinz Konsalik herausgesucht. Soviel sind Sie mir wert!

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      • Aristobulus schreibt:

        Der Konsalik hat unter vielem Anderen wohl ja doch ähemm Unsäglichen jedoch einst dieses Blumige festgestellt: „Ihr anfänglicher Widerstand wandelte sich in Ergebung und Demut, als er durch die enge Jade-Pforte eindrang in ihre Rosengrotte. Da war kein Schrei mehr. Da war nur noch ein unhörbares Schluchzen …“
        Na immerhin. Obgleich er zunächst wohl zu grob und hernach wohl zu harthörig gewesen ist.

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      • schum74 schreibt:

        „Berger sieht die Hauptgefahr für die Sicherheit von Schwulen in gewalttätigen islamischen Gruppen. Er kann das belegen, er denkt sich das ja nicht aus.“ (Aristobulus)

        Auch Ezra Levant kann das belegen und denkt sich das nicht aus.

        Aus: Ezra Levant, “Gay-bashers thrive in modern-day Netherlands”, Toronto Sun, 10.10.2010:

        If you think Amsterdam is the gay capital of Europe, you’re half-right, but 10 years out of date. Today it’s the gay-bashing capital of Europe.

        Because Amsterdam isn’t just gay. Now it’s Muslim, too. A million Moroccans and Turks have immigrated to the Netherlands, and sharia law rules the streets.

        If you doubt it, then you haven’t been paying attention. Actually, that’s not fair. Gay-bashing is front-page news only when it’s committed by a straight, white male.

        The media is terribly uncomfortable writing about gay-bashing by minorities. It’s the same reason why Canadian feminists are so eerily quiet about honour killings of Muslim girls.

        According to an „offender study“ by the University of Amsterdam, there were 201 reports of anti-gay violence in that city in 2007 ‒ and researchers believe for every reported case there are as many as 25 unreported ones. Two thirds of the predators are Muslim youths.

        The violence couldn’t be more brazen. It’s not in the back alleys in the dark, it’s in the heart of the city, often in broad daylight. It’s a direct dare to the Dutch government to show who rules the streets.

        http://www.torontosun.com/comment/columnists/ezra_levant/2010/10/08/15630946.html

        Mag sein, dass ein hoher Prozentsatz von Holländern es „ekelhaft“ findet, wenn sich Schwule in der Öffentlichkeit küssen, doch zuschlagen tun die Moslems. Man muss das Problem auf den Islam reduzieren.

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      • Aristobulus schreibt:

        Danke für Deinen Fund, ma chère😦
        Eerily quiet. Terribly uncomfortable about. Gay-bashing capital of Europe, but.
        Worum geht’s da?, diese Angesichts der Realität (die sich belegen lässt) immer seltsamere, unbelegbare, unreale Dauerschweigemeinung, dass die blonden Inländer es wieder gewesen seien?
        Diese laute Dauermeinungsschweige geht wie folgt: Nein-es-ist-nicht-so-denn-es-HAT-nicht-so-zu-sein. Damit stoppt sie und wechselt das Thema.

        P.S.
        Was macht Thomas, wenn ihm, Nachts irgendwo mit jemandem unterwegs, keine drei blöndlichen Typen, sondern drei maghrebinische Typen entgegenkommen? Dann denkt er mitten in der Realität:
        Besser auf die andere Straßenseite gehen.
        Schon mitten auf der Fahrbahn denkt er mitten im Unrealen: Nein-war-nicht-so-weil-nicht-sein-kann-was-nicht-sein-darf-und-Klonovsky-Schmidtberger-sind-unsäglich.
        – Ich wünsche ihm alles Gute.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Aristobulus: „Was macht Thomas, wenn ihm, Nachts irgendwo mit jemandem unterwegs, keine drei blöndlichen Typen, sondern drei maghrebinische Typen entgegenkommen?“

        Falls sich die drei Typen als schwulenfeindlich erweisen, wird Herr ex Gotha ihnen erklären, dass ihre Abneigung lediglich auf der „Angst vor ihrer eigenen latenten und massiv unterdrückten Homosexualität beruht“*, der „Angst davor, als Mann gefickt zu werden“*.
        Im Schutze des aufbrausenden und anhaltenden Gelächters wird Herr ex Gotha unbemerkt entkommen.

        *Originalzitate

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      • Aristobulus schreibt:

        Lol.
        Aber man könnte ihm daraufhin die Straftat „rassistisch-islamophobe Anstiftung zum dreifachen sich Totlachen“ vorwerfen, eine besonders ruchlose Straftat!, weil auf das belastete Verhältnis zwischen Neueingebürgerten und Sinn für Humor naturgemäß die vorsichtigste und allersachteste Rücksicht zu nehmen sei.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Aristobulus: „…, weil auf das belastete Verhältnis zwischen Neueingebürgerten und Sinn für Humor naturgemäß die vorsichtigste und allersachteste Rücksicht zu nehmen sei.“

        Zumal er dieses belastete Verhältnis für Humor von sich selber kennen müsste.

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      • Aristobulus schreibt:

        Aus Gründen von Pflichterfüllung kann er ihn sich nicht gestatten🙂

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Wobei ich in Fällen, in denen die Zitate zutreffen, sogar auch bei sonsten nicht humorlosen Menschen „aufbrausend“ schon glauben will, jedoch die Emotion für eine andere halte… Egal ob blöndlich oder maghrebinisch: Das ist eine Frage des Zivilisationsgrades…

        Mir wurde in meiner Jugend unter Verweis auf Vorgänge im Hühnerhof erklärt, Küsse in der Öffentlichkeit, seien für jeden das sehenmüssenden Mann naturgemäß ein Grund, gewalttätig dazwischen zu gehen und sich des Mädchens zu bemächtigen.

        Sich küssende Männer waren dazumal strafbar, und dass es die in der Öffentlichkeit geben könnte, und wie da der naturgemäße Mann sich verhielte, gäbe es sie: Es wäre fürchterlich, ließ sich ahnen, aber Details kann ich nicht berichten.

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      • Thomas Schweighäuser schreibt:

        @ Aristobulus:
        Sie schreiben zum Witzchenversuch des Witzlosen: „Das war zwar ironisch, aber ja in keinerlei Hinsicht ein Witzchen über Schwule!“ Mag sein, dass wir da auseinander liegen, aber Ironie halte ich beim Anblick zweier Menschen, die auf grausame Art und Weise die letzten Sekunden ihres Lebens durchleben, nicht für angebracht. Und daher überzeugt auch nicht Ihre folgende Aussage; „Dass es ihm als widerliches Gräuel gilt, wie mörderisch im Iran und in allen anderen schariahbestimmten und -geplagten Regionen mit Schwulen umgesprungen wird, dürfte hier für jeden selbstverständlich sein.“ Wenn mir etwas ein Gräuel ist, suche ich nicht unbedingt nach Bildern, dies zu illustrieren, geschweige denn, dass ich auch noch einen lausigen launigen Kommentar hinzufüge.
        „Versuchen Sie selbstironischer zu sein, Thomas“? Gerne. Nur geht es hier gar nicht um mich, sondern um das Leid zweier Menschen, 16 bzw. 18 Jahre alt, fast Kinder noch (und wie zivilisiert die Verhältnisse hierzulande sind, können Sie daran erkennen, dass die Bildzeitung das Foto mit der jubelnden Überschrift „Hier werden zwei Kinderschänder gehängt“ versah) — hätte da der Betreffende seine bekannte Kommentarrhoe nicht einfach mal stoppen können? Aber das wäre ja nur das Einfache, und das ist für solche Leute schwer zu machen.
        Und dann fragen Sie: „Wer soll ein Troll sein-?“ und antworten: „Der Gutartige, der hier geschätzt wird, ist so wenig Troll wie etwa ich selber.“ Nichts anderes als ersteres habe ich festgestellt, letzteres allerdings wage ich zu bezweifeln.

        P.S.: „Nochmal zu Bergern: Warum ist es für Sie so schwer, sich mit abweichenden Meinungen auseinanderzusetzen?“ Schwer? Ich tue hier praktisch nichts anderes. Ich stimme ihnen nur nicht zu, den abweichenden Meinungen.
        P.P.S.: „Berger sieht die Hauptgefahr für die Sicherheit von Schwulen in gewalttätigen islamischen Gruppen. Er kann das belegen, er denkt sich das ja nicht aus.“ Ob nicht eine nach russischem Muster schwulenfeindliche Partei in der Regierung weitaus gefährlicher ist, wäre zu diskutieren. Was den konkreten Fall anbelangt: über den hatte auch der Tagesspiegel berichtet, allerdings liegt bis heute keine entsprechende Anzeige vor.

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      • Aristobulus schreibt:

        Es verhielt sich mit den abweichenden Meinungen jedoch anders: Es ging um David Bergers Meinung.
        Gut, Sie hatten „unsäglich“ zurückgenommen, aber was hatte Ihnen das Adjektiv eingegeben? Waum ruft die Auffassung ein „unsäglich!“ hervor, die feststellt (nein, nicht meint, sondern feststellt), dass die bedrohlichsten Bedroher der Schwulen nun mal die Islamiker sind?

        Zur Ironie: Im Iran werden seit 1979 Schwule auf bestialische Weise gequält, während sich Herr El-Gesäßer und auch die Frau Roth usf. freudestrahlend mit den Quälern treffen und ihnen zu verstehen geben, dass man das alles verstehen könne. Schon da ist a bissele Ironie am Platz, denke ich – zumal die Bestialitäten der Mullahs, Pasdaran usf. den rotgrünbraunen Querjublern bestens bekannt sind.

        Analog hätte ich kein Problem damit, wenn jemand etwa die fortdauernden Messer- und Auto- und Steinwurfattacken auf israelische Juden mit Ironie überzieht, denn auch da verhält es sich wie in dem anderen Fall: Indem die gesamte EU und die gesamten Omaba-USA sich so gern mit Abbas treffen, der diese Attacken gutheißt, sie bezahlt und sie fördert, um ihm desob über alle vier Bäckchen zu streichen.

        P.S.
        Welche hiesige Partei ist nach russischem Muster schwulenfeindlich? Die AfD sicher nicht. Und darum geht es ja auch nicht🙂 , denn AfDler verprügeln oder bedrohen ja nun mal keine Schwulen. Die haben schließlich nicht die Ehre und Manneszucht der Mohammedaner.

        P.P.S
        Die Bildzeitung soll bejubelt haben, dass im Iran „zwei Kinderschänder“ aufgehängt wurden? Wer soll das gesagt haben-? Das hat die Bildzeitung NICHT.

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      • Thomas Schweighäuser schreibt:

        „Die Bildzeitung soll bejubelt haben, dass im Iran „zwei Kinderschänder“ aufgehängt wurden? Wer soll das gesagt haben-? Das hat die Bildzeitung NICHT.“
        Nun lassen Sie mal nicht Ihre Majuskeln spielen und lesen Sie lieber das:

        http://www.bildblog.de/699/wo-schwulsein-nicht-normal-ist/
        oder das:
        https://de.wikipedia.org/wiki/Mahmoud_Asgari_und_Ayaz_Marhoni

        Möge Ihnen der Morgenkaffee trotzdem nicht hochkommen.

        P.S.: „Enteignet Springer“ war eine der charmantesten Forderungen der Jahre 1968ff. Finde ich.

        P.P.S.: „Unsäglich“ in Verbindung mit Berger bezog sich weniger auf seine Feststellung als solche, sondern vielmehr auf die Gesamtperson. Obwohl selbst der Mann seine Meriten hat.
        Meine Meinung.
        Steh ich zu.

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      • Aristobulus schreibt:

        … die nachträgliche Stellungnahme des Presserats ist erstaunlich etepetete, ja timide, nicht?, denn die haben wohl aus moralischen Gründen was dagegen, dass Grausamkeiten abgebildet werden.

        Nicht etepetete ist der Bild-Artikel über die Erhängten. Der ist aber von 2005, als noch nicht gut bekannt war, wie im Iran die Baukranindustrie wächst, blüht und gedeiht. Und es handelt sich da um einen einzigen Artikel über diesen einzigen Fall von 2005.

        Ich wette mit Ihnen um Mohämmes Hinterteil (möge es schon lang verrottet sein, so wie es ihm gebühret), dass seit diesen elf Jahren viele Artikel in der Bildzeitung gestanden haben, deren Schreiber wussten, dass dort nicht Kinderschänder aufgehängt werden, sondern Schwule.
        Bin bloß grad ebenso zu faul zum Suchen wie sicher, dass es zahlreiche dieser Artikel gibt.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Thomas ex Gotha: „Mag sein, dass wir da auseinander liegen, aber Ironie halte ich beim Anblick zweier Menschen, die auf grausame Art und Weise die letzten Sekunden ihres Lebens durchleben, nicht für angebracht.“

        Geschmäcker sind eben verschieden, Herr ex Gotha. So es mich betrifft, halte ich „beim Anblick zweier Menschen, die auf grausame Art und Weise die letzten Sekunden ihres Lebens durchleben“ Ihre durchschaubare Heuchelei nicht für angebracht, obwohl sie mir beinahe imponiert.
        Trotz Ihres kübelweise verschütteten Herzblutes (ich werde es aufwischen, sobald sein Gestank nachlässt), suchen Sie noch nach taktischen Finessen, mich mit dem Geschreibsel der Bildzeitung in Verbindung zu bringen.

        @Thomas ex Gotha: „…, können Sie daran erkennen, dass die Bildzeitung das Foto mit der jubelnden Überschrift „Hier werden zwei Kinderschänder gehängt“ versah) — hätte da der Betreffende seine bekannte Kommentarrhoe nicht einfach mal stoppen können?“

        Im Gegensatz zu Ihnen, Herr ex Gotha, pflegt „ der Betreffende“ die Bildzeitung nicht zu lesen, weil sie ihm zu primitiv ist. Wie gesagt: Geschmäcker sind eben verschieden.

        @Thomas ex Gotha: „Wenn mir etwas ein Gräuel ist, suche ich nicht unbedingt nach Bildern, dies zu illustrieren, …“

        Ehrlich? Waren es nicht hauptsächlich linke Medien, die in den Sechziger- und Siebzigerjahren Bilder vom Vietnamkrieg veröffentlichten? Tröstlich zu erfahren, dass dieser für die Linken keinen Gräuel darstellte.
        Zur allgemeinen Beachtung:


        Auf beiden Bildern sieht man säuische Kreaturen, die sich (hier Hitlergruß, da Kopftuch) die Symbolik von Mördern aneigneten, ohne dass ihre rettungslos verblödeten Zeitgenossen daran Anstoß nahmen.
        Dummköpfe sind eben billig zu kaufen – die einen mit Autobahnen, die anderen mit Homoehe.

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      • schum74 schreibt:

        P.S.: „Enteignet Springer“ war eine der charmantesten Forderungen der Jahre 1968ff. Finde ich. (Thomas Schweighäuser)

        Da bin ich ganz Thomas‘ Meinung. Ein Jammer, dass es die 68er-Aufrechten nicht geschafft haben, den einzigen pro-israelischen Zeitungskonzern in Westdeutschland zu zerschlagen! Um wie viel gediegener wäre heute die Berichterstattung über Israel, wenn BILD-Hetzer Pfarrer Schupelius und Ulrich Sahm weg vom Fenster wären! Imagine: Die Süddeutsche, die taz und der Spiegel bestimmen allein, was von Juden zu halten ist. Aber ach! Es hat nicht sein sollen.

        Hier auf die Schnelle:

        BILD, 26.01.2016: „Iran plant Dutzende Hinrichtungen“

        „Teheran – Laut der Menschenrechtsorganisation Amnesty International plant der Iran die Hinrichtung Dutzender Menschen, die für Straftaten verurteilt wurden, die sie vor ihrem 18. Lebensjahr begangen haben. Zwischen 2005 und 2015 hat das Regime mindestens 73 zu Jugendstrafen verurteilte Häftlinge hinrichten lassen.“
        http://www.bild.de/bildlive/2016/01-iran-hinrichtungen-44301194.bild.html

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      • schum74 schreibt:

        BILD, 05.10.2009: „Diesen Frauen droht der Tod“:

        „Mariam (27) und Marzieh (30) lächeln. Es ist das letzte Foto der Iranerinnen in Freiheit. Jetzt sitzen die Frauen im schlimmsten Knast von Teheran. Ihr Verbrechen: Sie sind vom Islam zum Christentum übergetreten.“
        http://www.bild.de/news/2009/droht-tod-weil-sie-zum-christentum-konvertiert-sind-9573846.bild.html

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      • schum74 schreibt:

        Und nebenbei:

        BILD, 26.04.2016: „Nazi-Wettbewerb an iranischer Universität“:

        „Das iranische Regime hetzt ungebrochen weiter – trotz diplomatischer Annäherung und Milliarden aus dem Atom-Deal…

        Die Islamische Studentenvereinigung der Universität Isfahan (14 000 Studenten) hat einen Wettbewerb für die beste Holocaust-Karikatur ausgerufen.

        Der Holocaust sei eine Lüge des “zionistischen Regimes“ schrieben die Organisatoren, und führten absurdeste Begründungen ins Feld. Mit einem judenfeindlichen Plakat riefen sie dazu auf, Zeichnungen einzureichen, um “das falsche Szenario“ des Holocaust zu entlarven.“
        http://www.bild.de/politik/ausland/iran/nazi-wettbewerb-an-der-uni-45527046.bild.html

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      • Aristobulus schreibt:

        Genaugenaugenau. Danke für Deine Funde, ma chère🙂

        Solche Artikel stehen massenhaft in der Bildzeitung, und darin ist diese Zeitung nix weiter als stockseriös.
        Ja möchte man das Seitens der damaligen Enteignungswilligen glauben?
        Nein, möchte man man nicht, weil seit Benno Ohnesorg, dem angeschossenen Dutschke und dem wirren Bachmann, also seit den späten Sechzigern, die Bildzeitung für das Böse schlechthin steht.
        – Und das, also das!, seit fuffzich Jahren unverändert was über das unsagbar (hmmm unsäglich) Böse zu glauben, das nenn ich Konservatismus.

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      • schum74 schreibt:

        Und Axel Springers offene Parteinahme für Israel hat das Bild des Bösen nur verfestigt. Und tatsächlich: Dieser Punkt war und blieb unsagbar. Dazu „unsäglich“ zu sagen, trau(t)en sich die charmanten Linken nicht. Man ist ja schließlich nicht antisemitisch; nur antizionistisch: nuance!

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      • Aristobulus schreibt:

        Sogar Thomas, der sonst darauf nicht hereinfällt (auf offenen oder verstecken Antizionismus!, der nicht), ist auf das Paket Bildzeitung-rächts-bös hereingefallen 😦

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      • schum74 schreibt:

        Und nicht genug damit, dass BILD-Gründer Axel Springer als Israel-Fürsprecher (großzügige Spenden usw.) auftrat; BILD war 2005 die einzige (?) deutsche Zeitung, die aus Solidarität mit den Kollegen von Jyllands-Posten die zwölf Mohammed-Karikaturen abdruckte.
        BILD wagte es, den Schützlingen der in die Jahre gekommenen 1968ff keinen Respekt zu erweisen! Horreur et damnation!

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      • Aristobulus schreibt:

        Lass mich raten, warum das Neue Deutschland die zwölf Mohammedkarikaturen nicht abgedruckt hat: Weil das rechte Sozialdemokraten sind, ja?, und der Arbeiterkampf (so es diesen noch gibt) hat nicht, weil linksabweichend, also voll bourgeois. Und gar Spiegel, taz, Süddeutsche sind unsäglich bourgeois, ja bald schon glattweg AfD.
        Hach, Die Rote Fahne ist die letzte Rettung – wenngleich, die ist doch pleite. Oh.

        Wollen wir nicht eine wirklich linke, wirklich revolutionäre Zeitung gründen, die die Wahrheit über Israel, die Wahrheit über die Karikaturen (mit diesen selbigen darin), und die verdammte Wahrheit über den Iran schreibt?, ach gibt’s wohl schon, heißt die nicht Bild?
        (Wenn man vom Sportteil freilich absieht.)

        P.S.
        Hier drunter steht jetzt ein erratischer Schmeili von einem, der hier nix zu schmeilen, zu schleimen, zu quasseln oder zu melden hat. Bei Antworten bitte jeweils direkt unter meinen Kommentar, dann auf die Antwort auf diesen usw. usf. posten, dann pissgelbt dieser Schmeili immer erratisch unten im Keller. Gedankt im Vorausigen.

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      • Lancelot schreibt:

        🙂

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      • schum74 schreibt:

        Für Aristobulus (tamid in Topform):❤

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      • schum74 schreibt:

        Noch eins zur späten Stunde:

        Es fällt auf, dass BILD bei seinen Kritikern eine Giftigkeit auslöst, die man sonst nur bei einem Thema kennt. Und das ist nicht die Verachtung, die Pseudo-Eliten für eine Boulevardzeitung sich schulden zu müssen glauben. Sonst würde Brigitte oder die Kronen Zeitung auf die gleiche Ablehnung stoßen. Sie werden zwar abgelehnt, aber gemütlich, ganz und gar affektfrei. Kein Vergleich zu den Reaktionen beim Namen BILD oder Springer. Schau Dir die Grünlinken an, wenn sie von BILD reden: Das ist keine Tugend, die aus ihnen hervorbricht.

        Aristobulus, woher weißt Du, dass Thomas weder auf offenen noch auf verstecken Antizionismus hereinfallen würde: „der nicht“?
        Es ist richtig, dass sich Thomas niemals antisemitisch geäußert hat; wofür er mein Lob zu Neujahr verdient hat – aber: Hat er jemals was zu Israel, zu den Juden, zum Judentum gesagt? Und wenn wir schon dabei sind: Hat er jemals zwei Sätze über den Islam aneinander gereiht? Nicht: Was du jetzt behauptest, ist unannehmbar/ unbegründet/ lächerlich, sondern: nach meiner Einschätzung verhält es sich so und so; ich denke… Positive Aussagen, verstehst Du?
        Man kann nicht ex negativo auf eine bestimmte Meinung schließen: weil es außerhalb der abgelehnten Meinung viele Meinungen gibt. BILD ist ihm das Letzte: Ok. Aber was findet er ausgewogen und überhaupt: die taz? den Spiegel? den Freitag? Der Möglichkeiten sind viele. Und so auf jedem Gebiet.

        Vor lauter Indirektheit rutsche ich jetzt in Unhöflichkeit ab. Also, Thomas, wenn Sie darauf antworten wollen: Vous êtes le bienvenu. Gute Nacht.

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      • Aristobulus schreibt:

        … die positivste Aussage über das Judentum und zugleich die negativste Aussage über den Islam, die wir jemals von Thomas lasen und wohl lesen werden, ist diese *Tusch*: „Religionen interessieren mich nicht.“
        Warum meint er das so: Weil selon lui nicht Religionen oder Ideen oder Renaissancen oder Veitstänze die Leute bewegen, sondern allein die sozioökonomischen Verhältnisse, der Klassenkampf. Alles Weitere sei eben nichts Weiteres, sondern Engeres, weil reines Accessoire des Klassenkampfs.
        Hmmm, da gilt es geradezu als positive Aussage, dass ihn Religion-nicht-interessiert, nicht?, denn er könnte ja auch was Böses vom Opium des Volkes schreiben.

        P.S.
        Überhaupt: Opium des Volkes.
        Alors, Religion ist nun mal nicht gleich Religion😀 , zumal just der Islam ja das Opium der islamisierten Völker ist, Opium und nichts sonst (nun ja, mehr Crack, denn Opium macht bloß passiv).
        Auf das Judentum passt der Satz freilich überhaupt nicht, denn Judentum schärft den Geist.
        Und das Christentum ist mal so, mal so, mal anders.

        Hab a guttn Nachmittag.

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      • Lancelot schreibt:

        schum
        Normalerweise dienen Boulevardzeitungen eher der Unterhaltung, da sie nur wenig Text schreiben, der oft allgemein ist und den Rest der Zeitung mit großen Bildern bedrucken.
        Die Bild-Zeitung ist im Gegensatz zu anderen Boulevardzeitungen ziemlich überheblich, verbreitet die sinnlosesten Themen und ist der Meinung, sie berichtet nicht nur objektiv und korrekt, sondern hätte auch das Recht, das ganze Land mitzugestalten, immerhin verbreitet sie durch die hohen Verkaufszahlen ihre Halbwahrheiten ins ganze Land.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Nicht nur der Sportteil. Die Fernsehserienbreittretung, die Hofklatschweitergabe und das Hochjazzen und dann wieder Runterschreiben von Politikerdarstellern halte ich auch weder für links noch für revolutionär. Auch diese Rolle als Zentralorgan für gerichtete Volksempörung nicht, ebensowenig die jahrelange Herumhackerei auf Harzempfängern, während, sagen wir: Schulungsunternehmen, die den Auftrag haben, die für den Arbeitsmarkt fit zu machen, richtig Geld bekamen und unterirdische Nichtleistungen lieferten… Dazu lange nix. Ich kenne, zum Beispiel, Deutschlands dreistesten Sozialbetrüger persönlich. Der Mann ist Entomologe und hat ein Gutachten, an dem er fast ein Jahr gearbeitet hat, was er nicht sollte, sondern vielleicht knapp 2 Wochen, aber er ist eben gründlich und genau und vielleicht auch etwas umständlich… Jedenfalls hatte er die 2000 Mark, die er dafür auf 2-Wochenbasis total in Rechnung stellte, nicht dem Amt gemeldet, und die Zeitung hat dann hochgerechnet und diese Schlagzeile, mit Foto, wie er aus dem Hause tritt, über einige Tage ausgewalzt. Der Mann war total erledigt und seine Mutter im Krankenhaus, Herz. Wie kamen sie drauf? Altpapier revidierende Nachbarn, die vertippte und weggeworfene Entwürfe der Rechnung fanden…

        Die Haltung zu Israel ist in der Regel in Ordnung; das trifft zu. Es ist aber zweischneidig, wenn man versucht, mit oder an in Bildverachtung Auferzogenen die verkrusteten Ressentiments zu lockern oder gar zu lösen…

        Da rastet mitunter ein Coressentiment ein.

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      • Aristobulus schreibt:

        Ja, Clas, dazu das riesige Überschriftgehabe und der Anspruch, die Alleinvertretung des kleinen Mannes von der Straße zu sein – und das dauernde Hocheputschtsein von den eigenen Emotionen, weil man sich darin sonnt, die Emotionen der Kollegen in der Eckkneipe hochgeputscht zu haben.
        Aber: Andererseits. Ein sehr großes Andererseits.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Thomas ex Gotha: „…, aber Ironie halte ich beim Anblick zweier Menschen, die auf grausame Art und Weise die letzten Sekunden ihres Lebens durchleben, nicht für angebracht.“

        Menschen empfinden eben unterschiedlich, Herr ex Gotha. Mir erscheint „beim Anblick zweier Menschen, die auf grausame Art und Weise die letzten Sekunden ihres Lebens durchleben“ Ihre vordergründige Heuchelei nicht angebracht, obwohl sie mir andererseits beträchtlich imponiert.
        Trotzdem Sie kübelweise Ihr Herzblut verschüttet haben, steht Ihnen noch der Sinn nach taktischen Finessen, indem Sie meinen Kommentar mit einer Überschrift der Bildzeitug in Zusammenhang bringen. Große Bühne, Herr ex Gotha!

        @Thomas ex Gotha: „… (und wie zivilisiert die Verhältnisse hierzulande sind, können Sie daran erkennen, dass die Bildzeitung das Foto mit der jubelnden Überschrift „Hier werden zwei Kinderschänder gehängt“ versah) — hätte da der Betreffende seine bekannte Kommentarrhoe nicht einfach mal stoppen können?“

        Im Gegensatz zu Ihnen, Herr ex Gotha, pflegt „der Betreffende“ die Bildzeitung nicht zu lesen. Sie ist ihm zu primitiv.

        @Thomas ex Gotha: „Wenn mir etwas ein Gräuel ist, suche ich nicht unbedingt nach Bildern, dies zu illustrieren, …“

        Seltsamerweise ist mir erinnerlich, dass es überwiegend linke Medien waren, die in den Sechziger- und Siebziger-Jahren erschütternde Bilder vom Vietnamkrieg veröffentlichten. Offenbar empfanden die Linken diesen Krieg nicht als Gräuel, sonst hätten sie doch nicht unbedingt Bilder haben wollen, die ihn illustrierten.

        P. S.
        Habe diesen Kommentar gestern schon gepostet, kam aber nicht durch.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Wobei ja bei aller Größe des Abers seine Wirksamkeit… nu, sind das Entfaltungsprobleme?

        Bei der Arbeit sehe fast täglich eine auf irgendeinem Pausentisch zurückgelassen. Die selben Leute, die die lesen, lesen auch aus dem Altpapier gefundene Traktätchen und Abhandelungereien über den Jud, wie er so sei und die Welt regiere, manipuliere und man ihn hindern müsse…

        Mir scheint also möglich, dass da beim Leser strukturell Ähnliches bedient wird, ob man nun die Hartzempfänger am Einzelbeispiel erklärt, wie sie so seien und die Arbeitende Bevölkerung es bezahlen müsse, oder, wie früher und in den anderen Druckwerken… Die Resonanzschwingungen kommen mir ähnlich vor, und ich sah sie an den selben Leuten.

        Damit will ich nicht sagen, die nunmehrigen Opfer solcher Schreibe seien die neuen Juden; aber der Mist, in dem das wurzelt und wächst: Der scheint mir sehr ähnlich, wenn nicht der gleiche zu sein.

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      • Aristobulus schreibt:

        Deine Beobachtung stimmt (habe es ähnlich beobachtet), ferner besitzt die Bildzeitung eben diese bestimmte Primitivität (Ausdruck vom Gutartigen), die die Leser dazu bringt, so primitiv zu bleiben, wie sie es anders leider nicht gelernt haben.

        Andererseits: Wenn man den Klatsch und das Verachten und die Sozialneidlust und den Sport und die Vorgartensensationen nicht liest, sondern nur Innenpolitik & Außenpolitik und vor Allem die Berichte über Nahost, komisch, dann hat man plötzlich eine zwar noch immer sehr kurzsätzige aber durchaus seriöse Zeitung vor sich.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @schum74: „Es ist richtig, dass sich Thomas niemals antisemitisch geäußert hat; wofür er mein Lob zu Neujahr verdient hat – aber: Hat er jemals was zu Israel, zu den Juden, zum Judentum gesagt?“

        Da gabs mal soonen Wortwechsel:
        Thomas ex Gotha: „Sagen wir es einfacher: wenn es nach mir ginge, sollte den Deutschen, verfassungsmäßige Rechte hin oder her, für die nächsten 1000 oder meinetwegen 2000 Jahre jegliche „Israelkritik“ untersagt werden. Einfach aus Geschmacksgründen. Da wär‘ schon einiges gewonnen.“
        Gutartiges Geschwulst: „Ihre Tausendjährige Geschmacksvorgabe ist wohl genau das, was Israel braucht und sich auch schon immer gewünscht hat.
        Da mein Geschmack leider nicht so hoch entwickelt ist (Sie kennen mich ja), beherrscht mich ein gänzlich schnödes Motiv, weshalb ich Israel nicht kritisiere: Weil ich Israel im Recht sehe!“

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      • Aristobulus schreibt:

        Ein guter, konstruktiver Dialog zwischen Euch. Da ergänzt eine Auffassung mehr die andere, als dass sie zu widerlegen.

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      • Aristobulus schreibt:

        baah. Ein Dass weg bidde. Dass doch der Geier.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Aber wie machen? Großdruck nicht lesen? Das ist doch mit einem Blick gelesen.

        Irgendwie ist es doch Perlentaucherei im Odelwasser; und wenn sie die Odeligkeiten mal lassen würden und die Mandys und Borisbeckerismen: Dann wäre das auch klarer zu sehen und möglicherweise wirksamer.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Man kann schlecht Israelkritik und Antisemitismus bekämpfen, und andererseits genau den den Spezialhumus, auf dem er gut gedeiht, fördern und bilden, scheint mir… Es ginge das besser, wenn man die Entstehungsbedingungen zumindest mit anginge.

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      • Aristobulus schreibt:

        … in puncto Entstehungsbedingungen ist man machtlos, Clas.
        Jeder ist da machtlos – außer der Sumpf der Bedingungen selbst.

        Von Seiten der Bildzeitung machtvoll ist man jedoch im Stiften bestimmter Kollegengesprächsthenen über Mandy oder das Borisbeckerische. Damit wird sehr viel Geld verdient.
        Und eine Zeitung, egal wie weit verbreitet sie sei!, hat es noch nie vermocht, die Mentalität (Entstehungsbedingungen) der Leute zu ändern. Es wäre zuviel verlangt, grad solches von der Bildzeitung zu fordern… nochmal zum Thema Iran: Sehr gut, was sie darüber abliefert. Nochmal zum Thema Angriffe auf Israel: Exzellent, was sie darüber abliefert.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Muss jetzt erst mal Bien und morgen auf Reisen… Wenn ich es dann noch wiederfinde hier, geht’s weiter.

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      • Aristobulus schreibt:

        Gutt jetztbien‘, gutt baldreis‘🙂

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      • aurorula a. schreibt:

        Auch von mir: gut Bien‘🙂

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      • aurorula a. schreibt:

        A Propos gut Bien, gehe jetzt auch nach einer Cola/Pepsi/Spezi und Tomatensuppeodersowas schauen.🙂

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      • Aristobulus schreibt:

        Gutt tomatensuppeschau‘🙂

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      • Thomas Schweighäuser schreibt:

        Aus einer Klammer wird eine ganze Diskussion und dass die nicht ausartet wie in anderen Strängen, ist fast schon ein Segen als solcher.
        Also die „Bild“-Zeitung, dieses merkwürdige Westprodukt aus politischer Demagogie (siehe z.B. Kampagnen gegen „Sozialschmarotzer“, „faule Griechen“ usw., siehe auch das ständige Hof- und Propagieren irgendwelcher „Klartext“-Redender, seien es Sarrazin, Buschkowsky oder dieser ubiquitäre Polizist (Wendt??)) und Nonsense („Teppichluder geht auf die Nacktinsel“). Dass der Springer seinen Leuten die Verteidigung Israels in den Arbeitsvertrag hat schreiben lassen, ist honorig, und dass mittlerweile auch echte Journalisten wie Deniz Yücel für die „Welt“ schreiben und nicht nur autovernarrte Kindsköpfe wie dieser Poschardt, ist auch nicht verkehrt, allerdings bleibt „Bild“ doch „Bild“, und selbst wenn einige Spritzer Parfum auf einem Scheißhaufen landen, so stinkt der doch immer noch gewaltig.
        Wer erlebt hat, wie diese Typen loslegen, wenn sich jemand auf ungewöhnliche Art umgebracht hat, was im Nachhinein mit den Angehörigen und der Person selbst veranstaltet wird, für den ist „Bild“ für den Rest des Lebens erledigt. Bzw. noch mehr erledigt als dies eh schon der Fall ist.

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      • Aristobulus schreibt:

        Gutt nicht ausart‘🙂

        Jedoch für Sie ist alles erledigt, westproduktig, scheißhaufig usf., was wagt, irgendworin Pro zu sein🙂 , und sei’s nur pro West oder pro ungewöhnliche Umbringereien.

        Wäre es vorstellbar, irgendwas nicht niederzumachen, mit dem man selber weder oft-Straßeninhalt noch Aufmachung oder die Adressaten teilt? Warum ist es wichtig, etwas niederzumachen?

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      • Aristobulus schreibt:

        P.S.
        Da fällt mit im Zusammenhang ein Witz ein.
        Der geht so:
        One long afternoon, president Lincoln went to church. After he returned home his wife asked him, „what did the reverend say?“ – „He said things about sin.“ – „What did he say about sin?“ – „He was against it.“

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  12. schum74 schreibt:

    Ari, noch bin ich Dir eine Antwort auf zwei Kommentare schuldig, die sich beide auf mizwes und Wohlgefühl beziehen.

    „Wenn sich etwas richtig anfühlt, egal ob es aus der israelischen Königszeit oder aus Freuds Wiener Jahren stammt, ist es richtig. …
    So ist die Tojre gültig.“
    (09.09.2016, 9:28 nachmittags)

    „Jede Mitzwe macht Freude, nein? …
    Ist also das Judentum eher kein Joch der Mitzwojss, so wie der Rebbe das wohl sieht, sondern ist es ein Gefüge von ebenso weise gegebenen wie merkwürdig unerklärbaren Mitzwojss?, die just dazu gemacht sind, damit man nicht bleiern und haltlos und indolent und todmüd‘ und Jedem untertan wird?“
    (16.09.2016, 11:32 vormittags)

    Das Judentum, eine Religion für Hedonisten? Du weißt selbst, dass Ol Malchut Schamajim (das Joch des himmlischen Königreichs) und Ol ha-Mizwot (das Joch der Gebote) eher das Über-Ich als das Es ansprechen, und auf keinen Fall kann, was sich richtig anfühlt, sittliche oder sonst welche Richtigkeit anzeigen. Und „Ol“ (Joch) weist nicht gerade auf Vergnügen hin.

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    • schum74 schreibt:

      Statt dir aber mit Jeschajahu Leibowitz zu widersprechen, schlag ich Dir einen Kompromiss vor; d.h., nicht ich, die jetzige parsche „Ki tawó“ schlägt ihn vor.

      Zuerst einmal ist tatsächlich davon die Rede, dass die mizwes mit ssimche zu erfüllen seien. Freude an der Pflichterfüllung: Auch so eine jüdische Idee, die Anklang in der christlichen Welt gefunden und philosophische Diskussionen genährt hat.

      Und dann haben wir das da:

      וּשְׁמַרְתֶּם אֶת דִּבְרֵי הַבְּרִית הַזֹּאת וַעֲשִׂיתֶם אֹתָם לְמַעַן תַּשְׂכִּילוּ אֵת כָּל אֲשֶׁר תַּעֲשׂוּן. (דברים כט, ח)

      [Und behaltet die Worte dieses Bundes (u-schemártem et Diwre ha-Brit ha-sot) und handelt danach (wa-assitem otám), dass ihr mit Sinn erfüllt (le-má’an tasskílu) alles was ihr tut (et kol aschér ta’assún). (Deut 29, 8)

      In diesem “tasskilu“ (von lehasskil), das ich als „mit Sinn erfüllt“ zu übersetzen versuche, hört man das Wort „Haskala“ (Aufklärung) heraus. Es ist dieselbe Wurzel “Sséchel“, Verstand.

      Worum geht es also beim Judentum? Darum, dem Tun, und allgemeiner dem Leben, einen Sinn zu geben. Donner du sens à ce que l’on fait.
      “Sens“ hat im Französischen zwei Bedeutungen: Sinn und Richtung.
      Für “Sinn“ gibt es auch im Iwrit ein Wort mit zwei Bedeutungen: “Tá‘am“. “Tá‘am“ heißt sowohl Sinn als auch Geschmack.

      Und damit schließt sich der Kreis zu deinen Kommentaren. Woran erkennt man, was Sinn hat? Am Geschmack. Und Ari hatte doch Recht.🙂

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  13. aurorula a. schreibt:

    Für alle gefunden, die L. schonmal versucht haben zu erklären, was „erwählt“ bedeutet:
    https://heplev.wordpress.com/2007/04/08/das-erwaehlte-volk/

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    • schum74 schreibt:

      Danke für Deine Wachheit, Aurorula! Im Netz bist Du niemals dösig. Gut gemacht, Heplev!

      Goldrichtig von Heplev, darauf hinzuweisen, dass „auserwählt“ gerade nicht bedeutet, über Alle erhaben zu sein; eher im Gegenteil.

      Der „Auserwähler“ selbst macht sich im Buch Deuteronomium die Mühe, seinem lieben Volk diesbezügliche Flausen und Wunschdenken auszutreiben:

      „Nicht weil ihr mehr seid denn alle Völker, hat der Ewige euch begehrt und euch erkoren; denn ihr seid die Wenigsten von allen Völkern.“ (Deut 7, 7; Zunz)

      Ja, warum denn dann? Das schärft Er über Mosche seinem „Schatz-Volk“ (Am Ssegulá) leitmotivisch ein: damit es das Gesetz befolge. Genauer heißt es: Wenn ihr mein Gesetz befolgt, werdet ihr mein Schatz sein:

      „Und nun, wenn ihr gut auf mich hört und meinen Bund haltet, dann werdet ihr mein liebstes Volk [Am Ssegulá] sein, denn mir gehört die ganze Welt.“ (Exodus 19, 5; Chabad-Übers.)

      Wenn … dann. Von Vorrechten ist keine Rede, von Pflichten dagegen sehr.

      Ist es nicht interessant, dass dieselben Christen und Ex-Christen, die sich an der missverstandenen Auserwähltheit des jüdischen Volkes stoßen, am Anspruch der Moslems, „die beste je für die Menschen gestiftete Gemeinschaft“ (Koran 3, 110) zu sein, nichts auszusetzen haben? Weil Mohammeds Konkurrenzhaltung zu peinlich ist? Weil die Hochgelobten – nun ja: so sind, wie sie sind.

      Die Mohämmer selbst sonnen sich in Allahs Erklärung:

      „Mom hat mir immer gesagt, dass Muslime Allahs Lieblingsvolk sind.“ (F., ein 15-jähriges tunesisches Mädchen)
      https://de.gatestoneinstitute.org/9007/tunesien-hasskultur

      Zwar sind Muslime kein Volk, aber sonst hat F.s Mom Recht: Allah und die Mohämmer, die passen prima zueinander.

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      • aurorula a. schreibt:

        Leben in der „beste[n] je für die Menschen gestiftete[n] Gemeinschaft“:
        http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4857854,00.html
        Likes können eben lebensgefährlich sein. Man frage nur Raif Badawi, was die Justiz von seinem liken einer christlichen Seite hielt; jetzt ist es ein christlicher Blogger, der ein Foto der Kaaba geliked hat: Blasphemie!

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      • schum74 schreibt:

        Wie? Ein Nicht-Moslem kann die Kaaba und den ganzen Mohammed-Zauber nicht ehrlich mögen? Das Like eines Christen muss ironisch gemeint sein?
        So wenig Vertrauen haben die Moslems zur eigenen Anziehungskraft – oder so viel Selbsterkenntnis? Erstaunlich!

        Aber was ist ein „inappropriate photograph“ der Kaaba? Ein Bild der Kaaba, wie sie sich nackig in der Sonne reckt?

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      • Aristobulus schreibt:

        inappropriate bedeutet mittlerweile etwa das Selbe wie hate speech, muss also in jedem vorstellbaren oder unvorstellbaren Fall rassistisch gemeint sein.

        Und die Kaaba WAR nackich. Tsiss, selbst unter den hässlichen Stoffbahnen ist die hässliche Kaaba innen und überhaupt ganz hässlich nackich, und da ist es einfach nur noch inappropriate, ja gleichbedeutend mit hate speech, das zu leiken.

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      • Lancelot schreibt:

        Legen Sie nicht alles auf die Goldwaage, die Leute liken doch alles, was im Internet ist. Allein in diesen Kommentaren dieses Artikels sind die meisten Kommentare doch geliked, bei anderen Artikeln ist es genauso.

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      • aurorula a. schreibt:

        Äh,… L. …?
        Diejenigen, die Raif Badawi und dem 16jährigen den Prozess für Likes machen (und Raif Badawi könnte durchaus hingerichtet werden) sind Saudi Arabien respektive Pakistan, nicht Schum und ich.

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      • Lancelot schreibt:

        Geht es denn nur um das liken oder weil er ein bestimmtes Bild der Kaaba geliked hat? Das Bild will ich mal sehen.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Lancelot

        Sagen Sie es doch gleich!:

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      • aurorula a. schreibt:

        … und die pakistanische und die saudische Justiz mögen es freilich garnicht, wenn man ihre Heiligtümer in Milch auflöst.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @aurorula a.

        Genau! Dafür gibts ja NESQUICK.

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      • aurorula a. schreibt:

        Cola dagegen ist wieder ganz schlecht! Coca-Colas Logo schreibt, auf den Kopf gedreht und blinzelnd angeschaut, angeblich auf Arabisch „kein Allah, kein Mecca“, mit Pepsis war auch irgendsowas ähnliches; und notfalls kann immer noch die Firma jemandem gehören, dem man dann wieder…

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      • aurorula a. schreibt:

        … Pepsi, habe ich inzwischen gefunden, lesen Verschwörungstheoretiker als „Pay Every Penny to Support …“ und dann etwas mit I je nach persönlichen Vorlieben und -urteilen. Von Mecca aus gesehen also „Israel“.

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      • Aristobulus schreibt:

        Könnte es nicht einfach Ibbenbühren, Iserlohn oder Ihlienworth heißen-?
        Ach, seufz.

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      • aurorula a. schreibt:

        Mit „ISIS“ gibt es das neuerdings auch, aber daran werden sich die Saudis kaum stören.

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      • Aristobulus schreibt:

        Könnte das Igitt-Wort nicht Iblis heißen?, die war (oder ist) eine arabische Wüstendämonin, nämlich Allahs Gefährtin, so sagen, hörte ich, ein paar alte pnakotische Schriften, die zu stockfleckig sind, um richtig herum ohne Augenkrämpfe gelesen werden zu können.
        *scha-hauder’*

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      • aurorula a. schreibt:

        Bei dem ganzen Gerede über Cola bekomme ich richtig Appetit auf welches – vielleicht sollte ich zur Tankstelle um die Ecke gucken, welches Verschwörungstheoretiker-Getränk-du-jour sie dort haben? Vielleicht haben Sie ja auch Kaba.

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      • Aristobulus schreibt:

        Kaba bedeutet aber ganz eindeutig: Kill-Allah-be-arrrr.

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      • aurorula a. schreibt:

        … und ich überlege seit gesteern Abend, was „Spezi“ (auch colaesques Getränk) heißen könnte. Support Portugal, Equador, Zimbabwe & India (oder andere beliebige Länder mit diesen Anfangsbuchstaben, you get the idea)? Es muß als Verschwörungstheorie ja keinen Sinn ergeben, schließlich.

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      • Lancelot schreibt:

        @aurorula
        Ich habe Kaba zuhause.🙂 Aber das Like ich nicht, am Ende stürmt die pakistanische Polizei das Haus.

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      • Aristobulus schreibt:

        Dieses sollte sie besser sofort tun.

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      • schum74 schreibt:

        Wirkt der Bär auf der Kaba-Packung nicht irgendwie inappropriate, ausgetauscht? Bär und Kakao? War da nicht ursprünglich der Kolonialneger, der mit der schrecklich roten Zunge? Aristobulus müsste ihn noch kennen: „Y a bon Banania“. „Y a bon“ ist nicht direkt Molière-Französisch, aber wunderbar einprägsam.
        Oder war da ein saudisches Kind mit Turban und Schwert: „Y a bon, Mec“?

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      • Aristobulus schreibt:

        Y a pas bon Chariania🙂

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      • Lancelot schreibt:

        Schon wieder droht Aristobulus mit Gewalt mir gegenüber, jetzt will er, dass die pakistanische Polizei das Haus (welches denn?) stürmt und mich festnimmt.

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      • Aristobulus schreibt:

        Meinefressenochmal, es geht hier um was INTERESSANTES oder um was LUSTIGES, kapiert?!, was Sie Dödel automatisch siebenfach ausschließt: Wegen siebzehnfacher Inkompatibilität.
        Allein Euer Dödelhaftigkeit MERKENS nicht.

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      • aurorula a. schreibt:

        Aber das [Kaba] Like ich nicht, am Ende stürmt die pakistanische Polizei das Haus.
        Sie
        haben zugegeben, daß Sie Kaba zuhause haben. Und deshalb befürchten von der pakistanischen Polizei gestürmt zu werden. Nachdem diese schonmal Verhaftungen wegen eines Likes vornehmen (siehe den verlinkten Artikel), ist ihr das durchaus zuzutrauen. Und nachdem Sie den Kaba-Besitz hier veröffentlichen, sieht die Polizei, pakistanische, einen Grund zur Festnahme. Die sie besser sofort vornehmen sollten, damit sich das blasphemische Schokogetränk nicht länger als nötig in Ihrem ungläubigen Besitz befindet. Wenn Sie ein Eingehen auf Ihre eigene Bemerkung nicht als solches erkennen, sondern im Gegenteil meinen Sie bedrohen sich wirklich selbst und beschweren sich dann daß jemand was dazu schreibt …
        … dann will ich Ihnen garnicht helfen (egal ob das möglich wäre), sondern lieber in die Tischkante beißen.

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      • Lancelot schreibt:

        Aristobulus, bei Drohungen und Gewalt hört der Spaß auf.

        @aurorula : Auch wenn ich die pakistanische Polizei erwähnt habe im Zusammenhang mit Kaba und dem liken der Kaaba, dann muss Ari aber nicht spekulieren, dass dieser Fall eintritt und damit eindeutig hinweist, dass es im gefällt, wenn die Pakistaner mich festnehmen.

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      • Aristobulus schreibt:

        Die Ssaupakistanischn ssolln den endlich dotmoochn, wie man nicht nur in Wien, sondern hoffentlich in Pakistan sagt.

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      • Lancelot schreibt:

        „Die Ssaupakistanischn ssolln den endlich dotmoochn, wie man nicht nur in Wien, sondern hoffentlich in Pakistan sagt.“

        Das kein eindeutig kein Spaß mehr, was Aristobulus von sich gibt.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Eindeutig.

        Mit Ihnen spasste er kaum je und nimmer mehr.

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      • aurorula a. schreibt:

        Mit Ihnen spasste er kaum je und nimmer mehr.
        Sonst tat das auch niemand, will mir scheinen.

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      • Aristobulus schreibt:

        Es ist mein blutiger, ja allerblutigster Ernst.
        Nicht nur in den Bus-to-hell soll er von Pakistanischen gezerrt werden, um zu selbiger zu fahren, sondern unter’n Bus-to-hell soll er gezerrt werden, damit der Bus-to-hell endlich und endlicher überfährt, was überfahren werden muss.

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      • schum74 schreibt:

        Nachtrag zu Heplevs Artikel „Das erwählte Volk“.

        In einem AKADEM-Vortrag über den jetzigen Tora-Abschnitt Nitsavim stellt Judaistik-Lehrer Simon Hazan einen Vers heraus, in dem Haschem dem mit Exil bestraften und geschlagenen Volk Israel verspricht:

        We-schaw Haschem Elokecha et Schewutchá – und Haschem dein G’tt wird zurückkehren deine Gefangenen… (Deut 30, 2)

        Müsste es nicht heißen: und Haschem dein G’tt wird zurückbringen (we-heschiw) deine Gefangenen, statt: wird zurückkehren (we-schaw) deine Gefangenen?

        Daraus lernen die Talmud-Erschaffer, dass Haschem selbst mit Israel zurückkehren wird, was bedeutet, dass er mit ihnen ins Exil gegangen ist. Die Schechina, die göttliche Gegenwart, mit den Juden zusammen im Exil: Das ist eine selbstverständliche Vorstellung des jüdischen Volkes.

        So kommentiert auch Raschi, aber ihm (oder schon seinen Vorgängern?) fällt eine parallele Redeweise bei Jirmejahu (Jeremias) auf ‒ diesmal bezogen auf das Volk Moaw, mit dem Israel paar Rechnungen offen hat. Auch mit dem vertriebenen Volk Moaw will Haschem am Ende der Tage zurückkehren.

        Simon Hazan:
        « Les propos de Rachi sont clairs : la présence divine, la Chekhina, est en exil, pas seulement quand Israël est en exil, mais quand n’importe quel autre peuple, fusse Moav, est en exil. Et elle ne se manifestera que quand aucun autre peuple n’est en exil. »

        [Raschis Aussage ist klar: Die göttliche Gegenwart, die Schechina, ist nicht nur dann im Exil, wenn Israel im Exil ist, sondern wenn noch irgendein Volk, und sei es Moaw, im Exil ist. Sie wird erst dann wieder erscheinen, wenn kein einziges Volk im Exil sein wird.]

        Das ist nicht gerade suprematistische Denkart: Ich bin das erwählte Volk, und keiner kommt an meine Fußknöchel heran.
        Darauf ein Glas Kaba auf Raschi und noch eins auf Hazan!

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  14. Heimchen am Herd schreibt:

    Lancelot schreibt:
    September 27, 2016 um 3:03 pm
    „Die Ssaupakistanischn ssolln den endlich dotmoochn, wie man nicht nur in Wien, sondern hoffentlich in Pakistan sagt.“

    „Das kein eindeutig kein Spaß mehr, was Aristobulus von sich gibt.“

    In der Tat, Lancelot, so ist es!
    Das ist einfach nur noch widerlich, was dieser Mensch? von sich gibt!

    Unter Spaß versteht Aristobulus, andere Menschen zu erniedrigen! Pfui Teufel!

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    • aurorula a. schreibt:

      Was Lanzelot unter Spaß versteht (bitte entschuldigt, daß die Links alle einzeln kommen, Wordbräss sei Dank):
      die erste:
      https://numeri249.wordpress.com/2016/08/06/kommt-die-vernunft-wenn-das-recht-geht/#comment-12936
      Können Sie auch was anderes, als beleidigen und frech sein? Ich dachte immer, Juden wären ein freundliches Volk.🙂

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      • aurorula a. schreibt:

        Die zweite:
        https://numeri249.wordpress.com/2016/08/06/kommt-die-vernunft-wenn-das-recht-geht/#comment-12940
        „Nein, Juden können Sie nur quälen. Die sind so.“
        Sind Sie also kein Jude, Aristobulus? Denn sonst hätten Sie „Wir sind so.“ geschrieben.

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      • aurorula a. schreibt:

        Die dritte:
        https://numeri249.wordpress.com/2016/08/07/die-traumata-ueberwindung/#comment-12983
        Gefällt Ihnen diese Karte besser, schum74? Jetzt ist Israel größer als Saudi-Arabien.

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      • aurorula a. schreibt:

        Die Vierte:
        https://numeri249.wordpress.com/2016/08/08/vorsitzender-des-palaestinensischen-oc-ich-schwoere-wenn-wir-eine-atombombe-haetten-wuerden-wir-sie-gegen-juden-einsetzen/#comment-13023
        Immerhin erscheint Gott im alten Testament als strafender Gott, während er im neuen Testament als liebender Gott erscheint. So kommt man als Christ leicht ins Reich Gottes, es genügt ja schon, kurze Zeit an Gott zu glauben. (Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg) Während es Juden deutlich schwerer haben, für sie ist es eine lebenslange Aufgabe, für die man von Gott auserwählt sein muss.
        […]
        Aber der Gott ist derselbe. Das können sie anerkennen oder nicht.

        (Ob er für diesen hier wirklich was kann oder einfach nur gedankenlos nacherzählt bin ich mir immerhin nicht sicher)

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      • aurorula a. schreibt:

        Die Fünfte:
        https://numeri249.wordpress.com/2016/08/11/deutschland-erwaegt-die-religionsfreiheit-aufzuheben/#comment-13058
        dann denken Sie an Jesus, welcher genauso wie sie Jude war, gute Kenntnise der Geschichte und der Gesetze hatte und ausgefeilte Redekünste besaß, denn er war keiner Antwort verlegen. Zudem war Jesus nicht nur freundlich, er konnte auch rabiat werden und sich wehren.
        Da Sie meiner Meinung nach dieselben Eigenschaften besitzen, sind Sie in der Lage, die Welt zu verändern, selbst wenn Sie Deutschland verändern, ist das schon viel.

        (Der dagegen ist wieder eindeutig)

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      • aurorula a. schreibt:

        Ebenfalls nicht besonders nett, wenn auch „nur“ allgemein, ist L.s „Begrüßung“ als Ari nach längerer Abwesenheit hier wieder auftaucht:
        https://numeri249.wordpress.com/2016/07/27/anschlag-bei-koeln-taeter-ruft-ich-habe-so-viele-juden-abgestochen/#comment-12668
        Wer in seinem Namen den IS hat, sollte lieber mal leise sein, arIStobulus
        (einfach nur: HÄH?)

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      • Heimchen am Herd schreibt:

        Was Aristobulus als Spaß versteht:

        Aristobulus schreibt:
        September 27, 2016 um 3:15 pm

        Es ist mein blutiger, ja allerblutigster Ernst.
        Nicht nur in den Bus-to-hell soll er von Pakistanischen gezerrt werden, um zu selbiger zu fahren, sondern unter’n Bus-to-hell soll er gezerrt werden, damit der Bus-to-hell endlich und endlicher überfährt, was überfahren werden muss.

        DAS geht entschieden zu weit!
        Das ist eine Morddrohung!

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      • aurorula a. schreibt:

        Oben steht das was ich hier schreibe nocheinmal so ähnlich, deswegen fasse ich mich kurz. Das ging, so wie ich es dort lese, so:
        L. schreibt als Reaktion auf meinen Link über die pakistanische Polizei, die jemanden für das falsche Bild der Kaaba einsperrt und das Schokokaba-Bild das Gutartiges Geschwulst darauf postet; daß er Kaba zuhause hat und die pakistanische Polizei deshalb (seine Worte, niemandes sonst!) das Haus stürmen sollte. Als Hyperbel, da ich kaum glaube daß L. zur saudischen Geheimpolizei gehört und davon wirklich überzeugt ist.
        Woraufhin Aristobulus auf diese Hyperbel eingeht und, L. bestätigend, genauso auf die Moralvorstellungen der pakistanischen Polizei eindrischt: ja, das sollten sie schleunigst tun (eine Falschdarstellung der Kaba halten sie ja für ein stürmwürdiges Verbrechen, L. hat geschrieben eine solche zuhause zu haben).
        L. mißversteht es, daß beide gemeinsam auf die pakistanische Polizei eindreschen, um seine (L.s) eigenen Worte (wie absichtlich oder nicht möchte ich nicht spekulieren) von der stürmenden pakistanischen Polizei in eine Drohung gegen sich umzuschreiben, und die pakistanische Polizei als Draufdreschobjekt durch sich selbst zu ersetzen.
        Woraufhin Aristobulus sauer wird (in dem Fall völlig zurecht, ich fand es auch schade daß das Angebot gemeinsam/gemeinschaftlich über die pakistanische Polizei Sprüche zu machen derart gewaltsam ausgeschlagen wurde), und ironisch übertreibt, sie sollten L. doch gleich unter den Bus werfen, wenn er das denn nun offensichtlich unbedingt will. Das ist keine Morddrohung, das ist eine hyperbolische Übertreibung dessen, daß L. seine eigenen Worte plötzlich in eine Drohung gegen sich ummünzt, durch eine größere Drohung.

        Wenn jemand schriebe, die pakistanische Polizei solle mich auch abholen, weil ich Sprüche über Cola und Pepsi mache und davon was zuhause habe, würde ich das schließlich auch als auf die merkwürdige pakistanische Gesetzeslage bezogen auffassen. Warum also diese gewaltsame Reaktion auf ein Angebot, gemeinsam die pakistanische Polizei… na, undsoweiter.

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      • aurorula a. schreibt:

        Außerdem möchte L. ganz offensichtich die Christen von den Seiten der nahöstlichen Geschichte streichen:
        https://numeri249.wordpress.com/2016/08/11/deutschland-erwaegt-die-religionsfreiheit-aufzuheben/#comment-13067
        Bis vor etwa einen Jahr wusste ich nicht einmal, dass es in Nahen Osten überhaupt Christen gibt, wo die meisten islamischen Länder doch sowieso den Islam als Staatsreligion haben und demnach jeder Einwohner Muslim sein muss. Ich war überrascht, als ich erfuhr, dass dort Christen leben und noch mehr als ich von den Verfolgungen erfuhr.
        Jeder, der selbst auch nur dem Namen nach Christ ist (was L. von sich ja sagt) muß nur seine eigene heiige Schrift aufschlagen und einen beliebigen Ortsnamen lesen (Damaskus, Jerusalem, Emmaus…) um zu sehen: ja, das ist in Nahost.
        An sich doch etwas radikal, eine ganze Religion für nichtexistent zu erklären, oder? Wes Geistes Kind diese Denkrichtung ist passt mir über den ganzen Müll den ich vorher verlinken mußte hinaus auch nicht!

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      • Heimchen am Herd schreibt:

        Fakt ist, Aristobulus hat sich nicht unter Kontrolle!
        Seine Ausraster werden immer aggressiver!
        Für einen Intellektuellen, wie er sich bezeichnet, reagiert er sehr primitiv!
        Er reagiert völlig über!

        Woran liegt das?? Es scheint krankhaft zu sein! Er sollte sich helfen lassen!

        Und wer das alles nicht bemerkt, der will das nicht bemerken!

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      • aurorula a. schreibt:

        Ich höre Sie gut, auch ohne Rufzeicheninflation.
        Und ich wette die nichtvorhandene Kakaobar, die anstelle der Kaaba hätte gebaut werden sollen mit Ihnen: hätte jemand anderes zuerst Foul auf die ganzen Beiträge oben geschrieen (der Karten-Beitrag etwa war ja auf Schum zugeschnitten), dann gäbe es den ganzen sordid Flamewar jetzt mit dem- oder derjenigen. Das Ganze geht schließlich schon mehreren auf den Senkel. Und einige von den Sprüchen waren einfach untragbar.

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      • Lancelot schreibt:

        @aurorula

        1:14 pm : Ich bin immer noch der Meinung, dass Juden ein freundliches Volk sind, sonst würde ich hier nicht schreiben. Warum Aristobulus sich trotz so unverschämt mir gegenüber benimmt, ist mir ein Rätsel.

        1:15 pm : Was ich schreibe, stimmt doch, vor allem Ari legt soviel Wert auf das „Wir“, da wundert es mich schon, dass er „Die sind so“ schreibt.

        1:16 pm : schum74 zitiert die Bibelstelle die besagt, welches Gebiet Gott den Juden schenken will, ich habe nur Karten eingefügt, um zu zeigen, wie groß das Gebiet ist.

        1:22 pm : Was ist an dieser Aussage negativ? Der Nahostkonflikt besteht seit 70 Jahren und bisher kein Ende in Sicht, ganz im Gegenteil, diverse Politiker versuchen auf sanfte Art den Frieden in die Region zu bringen, aber hat jemals einer den Islam mal angeschnauzt und gezeigt, was dieser so alles macht? Hier in diesem Blog wurden oft genug passende Internetseiten, Magazine und Bücher erwähnt und verlinkt, das macht keiner der wichtigen Politiker. Aristobulus sollte mal medienwirksam an die Öffentlichkeit gehen, er würde jedem Kritiker übers Maul fahren.

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      • aurorula a. schreibt:

        Fakt ist, daß diese Beiträge allen Juden allgemein bestimmte Eigenschaften zuschreiben (und das ist es was ich hier herausstelle). Dann werden einige Aspekte widergekäut, die sehr unglückliche Implikationen haben (christlicher Substitutionsantisemitismus, die Karte von Groß-Israel). Und schließlich stellen manche andere Formulierungen extra heraus daß Leute, mal Aristobulus, mal Schum, Juden sind; nur weil sie das sind; und so daß es als Beleidigung zu lesen ist.

        Das ist, in der besten aller möglichen Interpretationen, extrem unglücklich – und in jeder anderen antisemitisch.
        Aber wenn Sie glaubhaft der „extrem unglücklich“-Version anhängen, dann entschuldigen Sie sich für die Implikationen und erklären doch warum.

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      • schum74 schreibt:

        Das mit der Psychiatrisierung des Gegners lass bitte sein, ja?

        Und alle Achtung an Aurorula dafür, dass sie sich die Mühe gemacht hat, L.s Antisemiteleien zu sammeln. Es gibt, weiß Jott, angenehmere Beschäftigungen.

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      • aurorula a. schreibt:

        Das ist auch das letzte Mal, daß ich diesen ganzen Müll zitiere *gehtsichdenMundausspülen*, versprochen (:

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      • Lancelot schreibt:

        Im Übrigen war das erste Aufeinandertreffen zwischen mir und Aristobulus ein paar Tage früher.
        Zwei Kommentare von mir und drei schlechte Antworten von ihm, obwohl er mich nicht mal kannte.

        https://numeri249.wordpress.com/2016/07/23/die-eu-fuehrt-die-scharia-ein/

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      • aurorula a. schreibt:

        … und Sie werden zugeben müssen, daß der Flamewar erst später kam, nachdem Sie die Beiträge oben gepostet haben. Im von Ihnen geposteten Link steht zu Ihrem Beitrag nur daß er wirr ist (das kann man so sehen) und keine Substanz habe – derartig wirr daß Sie ihn wahrscheinlich selbst nicht verstünden, den Beitrag.

        Der Flamewar ging, wie gesagt, erst später los; und zu den oben verlinkten Beiträgen haben Sie sich noch nicht erklärt?

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      • Lancelot schreibt:

        Aurorula, lesen Sie mal, was ich um 2:14 pm schrieb.

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      • aurorula a. schreibt:

        Das habe ich. Als Reaktion darauf habe ich Ihnen widerum dargelegt, warum ich das verlinkt habe was ich verlinkt habe; und um eine Erklärung gebeten. Auf diese Bitte bezog sich die erneute Frage danach.

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      • Lancelot schreibt:

        Ach ja, das zweite Aufeinandertreffen zwischen mir und Aristobulus ist hier. Aurorula, Sie selbst haben mitgeschrieben. Sinnvoller Kommentar von mir, Kritik von Aristobulus.

        https://numeri249.wordpress.com/2016/07/25/der-zivile-fluechtling-freund-und-helfer/#comment-12611

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      • aurorula a. schreibt:

        Ob „Politikverdrossenheit“ eine Flüchtigkeitsidee der Politiker ist, die sie bemängeln; das hat nichts damit zu tun, daß Sie Beiträge schreiben, in denen Sie allen Juden bestimmte Eigenschaften zuschreiben, auf Leute abzielen weil und nur weil sie jüdisch sind (zitiert hatten übrigens auch im Kartenbeispiel Sie, nicht Schum), sie damit beleidigen wollen, und unglückiche Impllikationen widerkäuen.
        Um diese und nur um diese Beiträge, um diese und nur um diese Inhalte geht es mir wenn ich schreibe daß ich das nicht unter Spaß verstehe, wohl im Gegensatz (bis Sie etwas anderes erklären) zu Ihnen.

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      • Lancelot schreibt:

        „Fakt ist, daß diese Beiträge allen Juden allgemein bestimmte Eigenschaften zuschreiben (und das ist es was ich hier herausstelle). Dann werden einige Aspekte widergekäut, die sehr unglückliche Implikationen haben (christlicher Substitutionsantisemitismus, die Karte von Groß-Israel). Und schließlich stellen manche andere Formulierungen extra heraus daß Leute, mal Aristobulus, mal Schum, Juden sind; nur weil sie das sind; und so daß es als Beleidigung zu lesen ist.

        Das ist, in der besten aller möglichen Interpretationen, extrem unglücklich – und in jeder anderen antisemitisch.
        Aber wenn Sie glaubhaft der „extrem unglücklich“-Version anhängen, dann entschuldigen Sie sich für die Implikationen und erklären doch warum.“

        Ich bin nicht antisemitisch und habe nie die Absicht gehabt, antisemitisch zu sein. Ich schreibe normales Deutsch, Fehler kommen wenige vor und meine Kommentare sollten verständlich sein.
        Wenn es Kommentare gibt, die für Einige hier antisemitisch klingen, dann tut mir das Leid. Beabsichtigt waren sie nicht.

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      • aurorula a. schreibt:

        L., Sie sind nicht mit dem Auto auf ein anderes gerauscht; insofern gibt es keinen Grund für eine Ent-ohne-Schuld-igung. Wenn es Ihnen leidtut, daß andere Sie mißverstehen; dann sagt das nur etwas über das Verständnis der anderen, nichts über Ihres. Sie schreiben über Absichten, die Sie nicht hatten; was für Absichten hatten Sie denn? Und was für Absichten haben Sie jetzt?

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      • Aristobulus schreibt:

        Weia, was ist denn hier los?

        Dass man sich so mit diesem verdammichten Abschaum vom Bratze beschäftigen muss, bloß weil er einen qua Dauerquasselei und Dauerdazwischenquatschen dazu zwingt.

        – Noch eppes zu nein über’s Schleimchen am Schmer: Ausgerechnet dieses reine Kunstwesen, dieser reine Rollentroll schrillt jetzt herum, dass man Menschen nicht bedrohen soll. Selten so gelacht, und jaja, man lacht mal wieder weitest unter seinem Niveau, wenn man übers Schleimchen lacht, das hier ausrufezeichent und grellt, es sei ein Mensch.

        Denn diese völlig Anonymen wie der Kackeschmotz oder das Schleimchen sind keine Menschen>/em>, die sind Maskenrollen. Sowas darf man getrost mit Bussen und Keulen usf. totmachen, ohne auch nur eine halbe Sekunde Bedenken haben zu müssen.

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      • aurorula a. schreibt:

        Kurz zusammengefasst also, L. sollte sich eine neue Rolle zulegen (=sich anders verhalten und/oder einen neuen Namen geben) und das was er als L. von sich gibt unter den Bus oder ins Datennirvana schmeißen. Schließlich ist das was geplättet werden sollte die Rolle L und deren Verhalten. Über andere Rollen (die das nicht tun) sagt es nichts, und denen tut es nicht weh, das L.-ige abzuschaffen.

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      • Aristobulus schreibt:

        … der hier den Latzeschmotz zu spielen versucht, könnte auch nichts als Sir Gavain (hieß der so?) beitragen, deucht mir.
        Er ist so unfähig… und er begreift nicht, wie lästig er den Hiesigen ist.
        Der soll abhauen und arbeiten gehen.

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      • Lancelot schreibt:

        „Können Sie auch was anderes, als beleidigen und frech sein? Ich dachte immer, Juden wären ein freundliches Volk.“

        Was ist daran beleidigend? Ich sage nichts negatives über Juden, sondern positives. Aristobulus benimmt sich aber nicht so, wie ich es erwarte, aber seine Beleidigungen und Frechheiten haben nichts mit dem Judentum zu tun.

        „Nein, Juden können Sie nur quälen. Die sind so.“
        Sind Sie also kein Jude, Aristobulus? Denn sonst hätten Sie „Wir sind so.“ geschrieben.

        Hier beziehe ich mich auf die Ausdrucksweise, ich sage nichts negatives über Juden. Im Übrigen wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, welche Kommentatoren Juden sind und wer nicht.

        „Gefällt Ihnen diese Karte besser, schum74? Jetzt ist Israel größer als Saudi-Arabien.“

        Wo sage ich etwas negatives über Juden oder Israel, bloß, weil ich eine andere Karte reinstelle, die das Gebiet noch größer darstellen?

        „Immerhin erscheint Gott im alten Testament als strafender Gott, während er im neuen Testament als liebender Gott erscheint. So kommt man als Christ leicht ins Reich Gottes, es genügt ja schon, kurze Zeit an Gott zu glauben. (Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg) Während es Juden deutlich schwerer haben, für sie ist es eine lebenslange Aufgabe, für die man von Gott auserwählt sein muss.
        […]
        Aber der Gott ist derselbe. Das können sie anerkennen oder nicht.“

        Das habe ich so in der Schule gelernt im Religionsunterricht, selbst im Kommunionsunterricht und Firmunterricht wurde das gesagt.

        „dann denken Sie an Jesus, welcher genauso wie sie Jude war, gute Kenntnise der Geschichte und der Gesetze hatte und ausgefeilte Redekünste besaß, denn er war keiner Antwort verlegen. Zudem war Jesus nicht nur freundlich, er konnte auch rabiat werden und sich wehren.
        Da Sie meiner Meinung nach dieselben Eigenschaften besitzen, sind Sie in der Lage, die Welt zu verändern, selbst wenn Sie Deutschland verändern, ist das schon viel.
        (Der dagegen ist wieder eindeutig)“

        Zunächst fehlt mal der Anfang „Falls Sie jetzt wieder anfangen, mich zu beleidigen,“
        Hier weise ich Aristobulus darauf hin, seine Energie nicht in Frechheiten mir gegenüber zu stecken, sondern lieber medienwirksam für Klarheit bezüglich Juden/Israel und Muslime/Palästinenser zu sorgen. Aristobulus ist ein Mensch, der dafür in Frage kommt, wirksam aufzutreten. Das zeigt auch der Rest des Kommentars.

        „Da Sie meiner Meinung nach dieselben Eigenschaften besitzen, sind Sie in der Lage, die Welt zu verändern, selbst wenn Sie Deutschland verändern, ist das schon viel.
        Das Kommentar schreiben in Blogs ändert nicht viel, denn das lesen nur wenige Menschen. Gehen Sie raus, veröffentlichen Sie ihre Meinung in bekannten Zeitungen und Magazinen, lassen Sie sich von wichtigen Reporten interviewen, sorgen Sie dafür, dass Sie als Gast in eine Polittalkshow eingeladen werden und hauen den Moderatoren und anderen Gästen die Wahrheit um die Ohren.“

        Auch hier sage ich nichts negatives über Juden.

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      • aurorula a. schreibt:

        Auch hier sage ich nichts negatives über Juden.
        Positiv oder Negativ spielt keine Rolle, Sie sagen etwas [zitat]über Juden[/zitat], alle, allgemein (odeer geben es weiter). Allgemein alle, das ist ein Stereotyp. Und dieses stereotypische alle, allgemein; das ist der Stein des Anstoßes. Die Gruppenaussage. Niemand will einen halben Gedanken verschwenden müssen diesem alle, allgemein zu entsprechen oder nicht zu entsprechen; nur weil sie diese alle-allgemein-Überschrift für andere Zwecke auf sich anwenden; oder auf ein implizites alle, allgemein Wassauchimmer antworten müssen. Das was Sie im Religionsunterricht gelernt hatten, war nichts über reale Personen, sondern spiegelte das Bild das das Christentum von Juden hat. Genauso ist es nicht fair, andere mit dem Bild zu verwechseln, das Sie von Ihnen haben; statt Sie selbst wahrzunehmen. Der letzte Satz gilt in jedem Fall, Aussagen wie die oben sollten noch aus anderen Gründen einfach nicht sein.

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      • Lancelot schreibt:

        Aurorula
        Es gibt aber Themen, die ja wohl alle Juden betreffen, die allgemeine Aussagen beeinhalten.
        Was muss denn ein Mensch über das Judentum sagen, damit es in Ihren Augen nicht stereotypisch und nicht antisemitsch ist?

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      • aurorula a. schreibt:

        Einen Schritt und eine Frage zurück: warum möchten Sie, der Mensch aus der Frage oben, „was“ “ über das Judentum sagen“?
        (Und warum das so oft?)
        Der Inhalt kommt danach.

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      • Aristobulus schreibt:

        Bruhaaa.
        Er MÖCHTE was sagen, ja selbst darüber, weil er nicht anders KANN als zu quasseln!, und desob sagt er wieder was und wieder was, sogar über das längst Gesagte!, und er schwätzt und quakt und quakt, weil er was saaagen möchte und es nicht KANN.
        Damit hab ich leider schon alles über den gesagt.

        Danke, Aurorula, dass Du versuchst, ihn zu erreichen. Aber: Er zwingt einen dazu. Und warum: Weil er Einem leidtut.
        Er ist eine arme Sau.
        Dazu ist er eine sehr, sehr dumme Sau. Aber ich wiederhole mich🙂

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      • Lancelot schreibt:

        Dieser Blog hat viele Artikel, in denen es um Juden, das Judentum, Israel und Antisemitismus gegen Juden geht. Kein Wunder, denn der Betreiber des Blogs ist ein Jude und die Mehrheit der Kommentatoren ebenso. Daher ist es doch klar, dass jeder, der die Artikel kommentiert, auch über Juden redet. Jeder der hier regelmäßig schreibt, tut das sicher nicht aus dem Grund, weil er das Judentum und Israel hasst, oder weil es ihm egal ist, sondern, weil er dafür ist. Je nach Thema des Artikels muss man auch allgemeine Aussagen über Juden schreiben.
        Soll das in Zukunft unterlassen werden? Dann wäre der gesamte Blog (und diverse andere projüdische Blogs) überflüssig.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Potten gifft dat, de sünd twei. Dor backst Du nix an, de fegst Du tohope un schmittst er weg…

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      • aurorula a. schreibt:

        Stimmt scho‘. Den Unterschied zu erklären daß es selbst wenn es (was hier im Blog garnicht soo häufig ist) um jüdische Themen geht eben nicht „ums Judentum“ geht und ganz besonders nicht „ums Judentum“ geht wenn es um Antisemitimus geht (denn das würde ein victim blaming implizieren!) – die Bleiwand schmeiße ich jetzt auch einfach weg. Da könnte ich mir Engelszungen quatschen: nutzt nix.

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      • Lancelot schreibt:

        „und ganz besonders nicht „ums Judentum“ geht wenn es um Antisemitimus geht“

        Antisemitismus hat sehr wohl etwas mit dem Judentum zu tun, denn es ist der Hass gegen das Judentum.

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      • Aristobulus schreibt:

        Gebt’s auf, Leute, der Schwachpott zwingt einen hier zum immer wieder drauf Antworten, nicht weil er Fragen stellte oder was mitzuteilen hätte, nein!, rein durch diese sinnlos breitgesäßige Dämlichkeit seiner Ja-Abers und Nein-Abers.

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      • aurorula a. schreibt:

        Antisemitismus ist der Hass auf ein Bild von „Jüdischsein“, das er dämonisiert. Das funktioniert auch völlig ohne Juden als Personen oder Judentum als Religion – nicht nur müssen die real garnicht anwesend sein, nichtmal abstraktes Wissen davon ist nötig. Dieser Grad der Abstraktion vom Zielobjekt – es gibt ihn auch gegen Nichtjuden, es gibt ihn auch ohne Juden – unterscheidet ihn als Ressentiment von Vorurteilen, die konkreter bezogen sind.
        „Alles holländische Gemüse schmeckt schlecht“, das würde kaum jemand über spanische Karotten sagen. Dort ist es nicht so, daß die bloße Idee des Niederländischen der Karotte angehängt wird, obwohl bekannt ist daß sie aus Spanien kommt, wenn der Geschmack nicht passt oder was auch immer. Bei Ressentiments funktioniert das im Gegensatz zu Vorurteilen schon, und kommt oft vor.

        Insofern geht es, wenn es um Antisemitismus geht, eben um Antisemitismus. Reale Personen leiden unter dessen Folgen – die Idee ist von ihnen aber völlig unabhängig.

        *liest“unabhängig“undgibtauf*

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      • Aristobulus schreibt:

        Genauestens, Aurorula.
        Andererseits kann ein Antisemitchen, ein Antisemitender oder ein Semiantisemitizist dergleichen naturgemäß nicht verstehen, sondern es wird ihm als naturgegeben erscheinen!, dass der Antisemitismus naturgemäß mit dem Judentum zu tun habe, ja dass er das oder mehr als das Judentum sei.

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  15. Heimchen am Herd schreibt:

    Ich bin es gewohnt, mit dem Original zu sprechen und nicht mit einer Vertretung!
    Man hat mir gesagt, dass ich mit einer geladenen Waffe spiele, deshalb höre
    ich jetzt auf! Das heißt aber nicht, dass ich hier alles durchgehen lasse!

    Ich werde mich immer wieder einmischen, wenn es notwendig wird!
    Und wenn ich tatsächlich jemanden „erledige“, dann hat er eben Pech gehabt!

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    • aurorula a. schreibt:

      Ich bin es gewohnt, mit dem Original zu sprechen und nicht mit einer Vertretung!
      Ich bin mir sicher, der Hausherr hält uns alle für erwachsen genug, um miteinander zu sprechen. (:

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      • Aristobulus schreibt:

        Im Grund nützt mir das Schleimchen, es nützt meinem Anliegen sehr.
        Warum: Weil jeder, der lesen kann, weiß, dass jeder einzelne Satz des Schleimchens gelogen ist. Also bedeutet jeder einzelne Satz des Schleimchens sein reines Gegenteil.
        Und ist es nicht lustig, in welchem Maße garnicht das Schleimchen selber diese Tatsache ahnt?

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  16. Heimchen am Herd schreibt:

    schum74 schreibt:
    September 28, 2016 um 2:24 pm
    Das mit der Psychiatrisierung des Gegners lass bitte sein, ja?“

    Liebe Schum, wache endlich auf!

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    • Aristobulus schreibt:

      Dass Sie hier ohne Geschmack oder Inhalt herumschrillen, nu gutt, es hat Unterhaltungswert, wenngleich einen billigen.

      Aber dass Sie nun Schum anschleimen, grad Sie, nö!, das ist nicht mehr einfach billigbunt, das wird so billigklebrig, so pappig süßlich, verstehen Sie?
      Das sollten Sie bleiben lassen. Weil das so müffelt, mehr, als das pure Billigsein braucht.

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      • Heimchen am Herd schreibt:

        Ich schleime mich bei niemandem an, das habe ich überhaupt nicht nötig!
        Und schon gar nicht bei Schum!

        Wir haben eine Wellenlänge, wie sie nur Frauen haben können!

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      • Aristobulus schreibt:

        Hahahaa, Sie brünstige Mutter dreier blondgelockter, ernster, stolzdeutscher Söhne.

        Sie sind genauso in dem Maße Frau, wie Arafat ein a) Ehren b)~mann ist. Nu, gewesen ist.

        Das wird der weit von sich und allem entfernte, deklassierte, realitätsfeindliche Echtmensch jetzt verstehen, der einst das Heimchen am Schmer erfand, um endlich mal irgendwo was sagen zu dürfen – und um endlich mal irgendwas zu seiiiin.
        Aber das Heimchen selbst wird’s nimmermehr verstehen.

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      • Heimchen am Herd schreibt:

        Wenn ich jetzt gemein wäre, Ari, würde ich Dich auf Deinen Sohn ansprechen,
        aber ich bin ja nicht gemein, im Gegensatz zu Dir!

        Lass es gut sein, Ari, mich kannst Du nicht treffen!

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      • Aristobulus schreibt:

        So redet sie dahin, die Vollfrau, Urmutti und Multigeliebte mit den dreifachen Traummaßen.
        Dauerbrünstig um ihrer selbst Willen, dazu selbstbesoffen und so extremgrundverlogen in jeder, aber auch jeder reinvirtuellen Lebenslage.
        Sowas musste auch erstmal einer erfinden. Ich bin ja der Letzte, der das nicht anerkennen würde🙂

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      • Heimchen am Herd schreibt:

        Das hat Dich getroffen, Du wolltest es nicht anders, Ari!

        Wie ich schon sagte:“Und wenn ich tatsächlich jemanden „erledige“, dann hat er eben Pech gehabt!“

        Sieht so aus, als bettelst Du darum!

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      • Aristobulus schreibt:

        Ach Sie vituelles Luderchen, das mit scheinbestialischen Bemerkungen beweisen muss, dass sie jemand sei.

        Langsam wird’s langweilig mit Ihnen. Jaja, die völlig anonyme Scheingebrüstete, die sich hier gegenüber mir (mit Klarnamen, Klarberuf und Klaraexistenz) damit brüstet, hier was gesagt haben zu wollen, und die nie was sagen kann, sondern nur so peinlich künstlichgebrezelt droht, doch was sagen zu müssen jezze.
        So wie diese Spinatwachteln in Treppenhäusern früher, die beständig mit aller anzunehmenden Allmacht drohten, und die doch nur arme Luder waren, und die man nicht kannte, obschon Meier an der Tür stand.

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      • Lancelot schreibt:

        Jetzt sind Sie schon wieder frech, Aristobulus, hört das denn nie auf?

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      • aurorula a. schreibt:

        Der Konjunktiv „könnt ich sagen“ hat noch niemanden gerettet, das war schon beim Faust so. To say or not to say … und bitte nicht unter die Gürtellinie, danke im Sinne aller Leser.

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      • Aristobulus schreibt:

        Kann da einer nicht die Fresse halten, wenn er wieder nix versteht?
        Das war keine Frage.

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      • Lancelot schreibt:

        Ich verstehe sehr wohl, dass Sie unverschämt gegenüber Heimchen sind.

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      • Aristobulus schreibt:

        Also hat er wieder nichts verstanden.
        Doppelt nicht, dabei in sich selbst mutipliziert.
        Was er jetzt auch nicht versteht.
        Wetten, dass es ihn SCHÜTTEL und BEISST, hierauf wieder was zu quasseln?

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      • Aristobulus schreibt:

        Ja, Aurorula, was wüde denn die Drohende so über meinen Sohn sagen wollen, wenn sie was sagrn täten würde?
        Der ist übrigens real. Und den gibt’s.
        Hingegen Schleimchens stolze, blonde Söhne gibt es etwa genauso wie die Uraltabstammung der Fantastinenser aus dem heiligen Fantastina😀

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      • aurorula a. schreibt:

        Gruß an Deinen Sohn!😀

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      • Lancelot schreibt:

        Aristobulus, ich habe Ihnen gestern die Hose runter gezogen und Sie zum Stolpern gebracht, soll ich es nochmal tun?😀

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      • aurorula a. schreibt:

        Dem Wunsch nach „und kommt nicht wieder“ oben möchte ich mich anschließen.

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      • Aristobulus schreibt:

        Wieder geil auf Judenschwanz, der.
        Es ist mir aber zu eklig, den damit zu fisten, obwohl er’s wohl wollen will.

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  17. Heimchen am Herd schreibt:

    Wo bleibt eigentlich mein zweites Selbst?? Ich vermisse ihn!

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    • Aristobulus schreibt:

      Brünstig nach dem zweiten Selbst? Armer Jädde, Sie haben ihn klytaimestriert.
      Jemineh, seien Sie doch mal richtig Luder, etwa als Dragqueen da draußen, eine von hundert immerhin. Hingegen das dauervirtuelle Gehabe wirkt langsam speckig abgenutzt.

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      • Heimchen am Herd schreibt:

        Du liegst sowas von falsch, Ari, aber sowas von!

        „Es ist ihr verdienter Fluch, immer an allen Orten diese Gespenstigen zu sehen.“
        Ja, ich weiß mein Schatz!

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      • Aristobulus schreibt:

        Jetzt beschleimt und begrabbelt das Wesen auch noch Tom Waits.
        Jaha, manches ist schon gar äußerst sehr zum Schpeibn, und mancheres gar um so nöcherer.

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      • Heimchen am Herd schreibt:

        So…ich muss weiter, woanders bekomme ich Küsschen! 😉

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      • Aristobulus schreibt:

        Sagt eine, der Tritte
        und Schläge gebühren.
        Denn wer so igitte
        sich macht, kann keinen rühren.

        (Nur freilich den Kochtopf?,
        alles anbrennen lassend,
        weil aus solch einem Toch’kopf
        nur Schdink schäumt in Massen.)

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      • Heimchen am Herd schreibt:

        Hahahaha…jetzt bringe ich Dich schon zum Dichten!
        Da sage mal einer, ich hätte keinen Einfluss auf Menschen!

        Natürlich habe ich Einfluss auf Menschen! Sogar auf solche wie Dich!
        Das wird er natürlich abstreiten, es bleibt ihm ja auch nichts andres
        übrig!

        So…jetzt aber, ich habe schon viel zu viel Zeit hier verschwendet!
        Jetzt widme ich meine Zeit nur noch einer Person!

        Ich hoffe, ihr seid artig!

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      • Aristobulus schreibt:

        Die hat freilich den allerfürchterlchsten Einfluss auf mich.
        Kein Wunder bei dem komischen Ausfluss.

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      • schum74 schreibt:

        An Heimchen:

        Erstens: Was hat Rabbi Nachman mit der Sache hier zu tun?

        Zweitens: Ich bin gerne zu dem freundlich, der freundlich zu mir ist. Im Besonderen vergesse ich nicht, dass Du da warst, als es nach Aristobuli und Aurorulas langem Rückzug so deprimierend wurde. Keine Reaktion mehr auf Kommentare, die viel schlechter als früher nicht gewesen sein werden; keine Gewissheit darüber, ob sie jemand nur zur Kenntnis nimmt. Man kam sich so – gemieden vor.
        Bezeichnenderweise hast Du als Erste auf meinen Ruf („Ein anständiger Pazifist“) geantwortet.
        Für all das bin ich dankbar, und ist es mir egal, ob Du Männchen oder Weibchen bist.

        Drittens gefällt mir, dass Du einem von allen Seiten – wenn auch aus eigener Schuld – Bedrängten beistehst. Ein feiner Zug von Dir.

        Aber, Heimchen, nicht alle Mittel sind erlaubt. Noch einmal: Psychiatrisierung ist Grenzüberschreitung. So nicht!

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      • aurorula a. schreibt:

        Aurorulas langem Rückzug
        Es tut mir sehr Leid, mir ging es nicht gut. Nicht gesundheitlich, ich hatte nur einfach keine Energie um irgendwas zu schreiben, meistens nicht mal um zu lesen. Das hätte ich erklären sollen, bevor ich plötzlich verschwinde, oder irgendwann währenddessen. ): Das war gedankenlos von mir, bitte entschuldige!

        Das Bild wollte ich noch bei irgendeiner Gelegenheit, für Schum:

        .

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      • Heimchen am Herd schreibt:

        An Heimchen:

        Erstens: Was hat Rabbi Nachman mit der Sache hier zu tun?

        Zweitens: Ich bin gerne zu dem freundlich, der freundlich zu mir ist. Im Besonderen vergesse ich nicht, dass Du da warst, als es nach Aristobuli und Aurorulas langem Rückzug so deprimierend wurde. Keine Reaktion mehr auf Kommentare, die viel schlechter als früher nicht gewesen sein werden; keine Gewissheit darüber, ob sie jemand nur zur Kenntnis nimmt. Man kam sich so – gemieden vor.
        Bezeichnenderweise hast Du als Erste auf meinen Ruf („Ein anständiger Pazifist“) geantwortet.
        Für all das bin ich dankbar, und ist es mir egal, ob Du Männchen oder Weibchen bist.

        Drittens gefällt mir, dass Du einem von allen Seiten – wenn auch aus eigener Schuld – Bedrängten beistehst. Ein feiner Zug von Dir.

        Aber, Heimchen, nicht alle Mittel sind erlaubt. Noch einmal: Psychiatrisierung ist Grenzüberschreitung. So nicht!“

        Morddrohungen sind auch Tabu, liebe Schum! Denke einmal darüber nach!

        Ich bin jetzt erstmal weg!

        Bis dann…

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      • Aristobulus schreibt:

        So eine klägliche Antwort aber auch. Es geht mal nicht um die eigene Rolle und Wichtigkeit? Oh, man verliert dann keine Zeit, um a) ganz schnell herumzumoralisieren, um b) noch schneller zu kneifen und woanders was Anderes zu tun.

        Die Verheimelnde ist übrigens ganz, ganz schnell anwesend, wo es um allerlei sinnlose Intrigenlust geht. Schade bloß, dass das keine wirklichen Intrigen à la Versailles sind, hélas, nur so intrigantelnde Anschwärzereien von Abwesenden. Wer wird da immer angeschwärzt: Jene, die keine Reverenz erweisen vor dieser bitter herbeigeschrillten Rolle von Über-Viertel-Kybele😀
        Tüchtig ist die Verheimelnde auch im Rudeltrollen und so Tun, als wären anderthalb Schreiber etwa zu Fünft, wenn sie so versuchen, über wen herzufallen.

        P.S.
        Schum, dass ich abwesend war, tut mir Leid. Ich habe damit niemanden gemeint oder gar weggeschoben, am Wenigsten Dich. Leider wirkt es jedoch leicht so.
        Manchmal muss ich mich in meiner Arbeit (dieser Roman über den Emigranten D.S., in dem ich mir oft jeden halben Satz über Tage abzwinge) vergraben, um’s irgendwie zum nächsten Kapitel-Ende zu schaffen (es sind jetzt zweiundfünfzig, Tendenz schrumpfend). Emigriere dann selber und merke es erst, wenn Andere dadurch verletzt werden.

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      • schum74 schreibt:

        Aber, Aristobulus, cher ami,

        Du hast jedes Recht der Welt, Dich zurückzuziehen, für Jahre, wenn Du magst, ohne dazu was zu erklären. Du verstößt damit niemanden, sondern lebst Dein Leben.
        Ich bin zwar nicht frei von Spinnerei, aber immerhin: Noch bin ich nicht so weit, dass ich alles auf mich bezöge. (Also kein Psychiatriefall🙂
        Nicht: Du hast mich verletzt, sondern: Heimchen hat mich beachtet, als es wichtig war. Dieses sans rapport mit jenem.

        Wann immer Du wünschst: Leiste D. S. Gesellschaft – und kommt Beide zusammen wieder zum Vorschein, ja?

        Lajla tow, Ari – Schlafen Sie Alle gut!

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      • Aristobulus schreibt:

        Alsooo, man kann sich für paar Stunden oder für einen Tag zurückziehen. Wer sich länger zurückzieht, spielt mit sich selber Püschiatrie🙂 , und im Talmud steht doch deutlich drin, dass man das nicht machen soll.

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      • Aristobulus schreibt:

        Und a gutte lajle Dir.

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      • schum74 schreibt:

        An Aurore:❤

        *wischt sich mit dem Ärmel die Tränen vom Gesicht“

        Aber, Liebes, was gibt es da zu entschuldigen? Wem schuldest Du hier was? Nicht Ihr wart böse, sondern Heimchen war gut.
        Allerdings ist es schade, dass Du in der Zeit nicht über die Stränge geschlagen bist. Das wäre richtig gewesen.

        Gibt es in der Bäckerei auch Rosinenschnecken?

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      • aurorula a. schreibt:


        Rosinenschnecken, jein; sie haben Nussschnecken, und sie haben Rosinenzopf. Der Kaffee ist gut.🙂

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      • Aristobulus schreibt:

        [ Heimchen ist nur dann ‚gut‘, wenn es ‚ihr‘ virtuell nützt… aber ist ja völlig egal, mir jedenfalls, wie ‚die‘ an und für sich selber ist. Hauptsache, dass in dem Fall die ausschließlich selbstische Absicht ganz getrennt von der Ursache als was Gutes ankam ]

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  18. schum74 schreibt:

    Kann sich noch jemand an meinen Nachtrag zu Heplevs Artikel „Das erwählte Volk“ erinnern? Der ist von vorgestern (27. September, 11:18 pm), aber es ist, als wären Wochen seitdem vergangen.
    Keine Bange: Jetzt geht es nicht um Tojre, sondern um einen Kommentar, den ein gewisser Sliman zu dem Vortrag des Judaistik-Lehrers Simon Hazan gepostet hat.
    Hazan hatte anhand des Textes gezeigt, dass das jüdische Volk sich keineswegs über Andere erhebt.
    Und was schreibt dieser Sliman? Erstaunliches.

    Sliman (27 septembre, 22:01) :
    Merci Monsieur Simon Hazan pour ce cour qui prouve que le judaïsme c’est une religion UNIVERSELLE qui appartient a toute l’Humanité sans aucune distinction de Race, de Couleurs ou de Pays et que MOÏSE (MOUSSA) c’est le Prophète de toute l’Humanité.
    Je Comprend maintenant pourquoi tous les Algériens aiment MOÏSE et le peuple Juive.
    Cordiales Salutations.

    [Danke Ihnen Monsieur Simon Hazan für diese Unterrichtsstunde, die beweist, dass das Judentum eine universelle Religion ist, die der ganzen Menschheit ohne Unterschied der Rasse, der Hautfarbe oder des Herkunftslandes gehört, und dass Moses (Mussa) ein Prophet der ganzen Menschheit ist.
    Ich verstehe jetzt, warum alle Algerier Moses und das jüdische Volk lieben.
    Herzliche Grüße.]

    Ist es nicht erstaunlich, dass ein Moslem sich einen Tora-Vortrag anhört? Und dass er davon hingerissen ist? Und dass er auch noch behauptet, „alle Algerier“ würden Moses und das jüdische Volk lieben?
    Wie kommt der Gute darauf?

    Laut ADL Global100 2014 stimmen 87% der Algerier mindestens 6 von 11 antisemitischen Aussagen zu (Türkei: 69%; Iran: 56%).
    Am 1. November 2015 hat MEMRI einen Videofilm gepostet, in dem algerische Polizisten dazu aufrufen, „die Juden zu töten, zu metzeln und zu häuten“ – in ihrem judenreinen Land.

    Hélène Keller-Lind, « Quand la marche de la Gendarmerie Nationale algérienne appelle au massacre des Juifs », DesInfos, 22.12.2015
    http://www.desinfos.com/spip.php?article51262

    Und da kommt also Sliman und erklärt uns seine Freundschaft. Es ist gerade vor diesem Hintergrund rührend und ermutigend, nicht?

    Gefällt 2 Personen

  19. Heimchen am Herd schreibt:

    schum74 schreibt:
    September 28, 2016 um 10:12 pm

    „Nicht: Du hast mich verletzt, sondern: Heimchen hat mich beachtet, als es wichtig war.“

    schum74 schreibt:
    September 29, 2016 um 11:57 am

    „Aber, Liebes, was gibt es da zu entschuldigen? Wem schuldest Du hier was? Nicht Ihr wart böse, sondern Heimchen war gut.“

    Merci, liebe Schum, für die Blumen!
    Wer Dich nicht liebt, ist ein Dummkopf!

    Gefällt 1 Person

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