Bautzen – bald überall?

Hand aufs Herz: Heutzutage ist irgendwie alles Satire. Wiewohl dem Publikum immer öfter der Spaß vergeht, jagt ein Kalauer den jeweils nächsten. Gnadenlos. Keinen stört das noch. Wir sind wohl drauf dressiert. Witzig, dass die ´Dauer-Karnevalisten´ selbst gar nicht mehr begreifen, wie ihnen jedes ernste Thema schon im Ansatz missrät und in der Spottsoße verreckt. Vorgeblich den Sorgen und Nöten ihrer ´Schutzbefohlenen´ zugewandt, bieten ihre vorgefertigten Reden nur noch Comedy, reinsten Klamauk. Die Medien blähen diese krachlederne Hype bis zur Unkenntlichkeit.

Eine der humorlosesten Personen auf diesem Planeten, Frau Bundeskanzler Merkel, schoss in dieser Sache jüngst den Preisbock ab. Ob´s an der Berliner Luft lag? Die stank schon vor ihrem Wahlkampfauftritt in Steglitz-Zehlendorf ziemlich zum Himmel. Von den bestellten Claqueuren verzweifelt umjubelt, fegte der lauthalse Protest der zahlreich erschienen ´Spielverderber´ (unisono als ´Rechte´ abqualifiziert) jeden Ansatz von Mutti-Wellness einfach fort. Am Ende eines von dauernden Buhrufen ´gestörten´ Wahlkampfauftritts tönte die Nationalhymne so laut, dass man keinen mehr singen oder schreien hörte. Die Wahlkampfstrategen wäre gut beraten gewesen, diesen ´Kunstgriff´ frühzeitiger anzuwenden, sprich: gleich die ganze Ansprache ihres Idols solcherart zu beschallen. Das hätte uns allerdings einige der köstlichsten Kracher erspart. Etwa den hier. „Heutzutage gibt es Menschen, die glauben, wenn man schmissige Parolen und kurze Sprüche habe, lösen sich die Probleme von selbst in Luft auf.“ Meinte, allen ernstes, Frau Merkel. Der wahrlich eingängigste dieser ´kurzen Sprüche´, die wohl wirklich hirnschmissigste solcher ´Parolen´ – WIR SCHAFFEN DAS – stammt von ihr selbst. Sie geht damit bis heute hausieren, beratungsresistent wie ein jugendlicher Intensivtäter, aber irgendwie scheinen sich alle damit abgefunden zu haben: Wir (das Volk?) husten der Mutti lieber was als das wir sie in die Wüste schickten. Das deutsche Volk verharrt in ängstlicher Erwartung. Schicksalsergeben? Wir alle rechnen im Grunde ganz fest mit einem größeren, einem wirklich verheerenden Anschlag, der die AFD wohl über Nacht zur zweitstärksten Kraft in diesem Land machen würde. Wie eine Mutti-Merkel-Rede dann rüber käme, kann man sich sehr konkret vorstellen. Sie schafft das. Nur ein einziges Mal erntete die mächtigste Frau der Welt am Kranoldplatz einen ´Riesenapplaus´: da bedankte sie sich nämlich bei der Polizei. Irgendwie auch ein Witz, wenn man in diesem Zusammenhang an den Herrn Wendt von der Polizeigewerkschaft denkt. Seit Jahren beklagt er Engplätze und fordert Milliarden. Ohne Erfolg.

Der blieb denn auch in Bautzen aus. Zur Stunde weiß noch immer niemand, was da eigentlich in den letzten Wochen ab-, bzw. schief gegangen ist. Man ahnt eine Menge, gewiss. Und hält damit feige hinter dem Berg. Die Berichterstattung erinnert schon jetzt an das bereits zu den Akten gelegte Rudelgrapschen vor dem Kölner Dom. Mit reichlich Verspätung erfuhr eine verdutzte Öffentlichkeit, dass in der großen Kreisstadt an der Spree offenbar seit langem eine Art Ausnahmezustand herrscht. Die Innenstadt wurde nun zum ´Kontrollgebiet´ erklärt, aber wie viele Hundertschaften Polizei dafür tatsächlich abgezogen werden, bleibt bis auf weiteres ein Staatsgeheimnis, um nicht noch mehr brave Bürger bange zu machen. Natürlich war gerade von denen im Zuge einer unvermeidlichen publizistischen Schadensbegrenzung gar keine Rede mehr.

Wie sieht die aus? Immer gleich. Da ist von Rechtsradikalen die Rede, der braunen Mischpoke, deren Provokationen schließlich zur Eskalation führten. Das stimmt wohl auch. Fast ein wenig verschämt wird hingegen vermerkt, dass ein lächerlich kleiner Haufen minderjähriger Asylbewerber bereits ausreichte, um binnen kurzem bürgerkriegsähnliche Zustände herbei zu führen. Ein wenig gewunden würgte der Bautzener Polizeichef Uwe Kilz die entsprechenden Tatsachen aus sich heraus: demnach habe eine Gruppe von gerade einmal 15 bis 20 Asylbewerbern auf dem Kornmarkt Flaschen und Steine in Richtung der Rechten geworfen. Mit Flaschen und Holzlatten seien diese dann auch auf die Polizei losgegangen. Peinlich aber wahr: die Asylos haben angefangen. Es dauerte eine Weile, bis das raus war. Ich will hier wirklich nicht das Fehlverhalten krimineller Gruppen gegeneinander ausspielen. Wenn aber jetzt erklärt wird, dass rechte Idioten gewisse Missstände und Schieflagen dazu nutzten, niedere Instinkte auszutoben, wird man damit nur einer Seite der Medaille gerecht. Über den rechten Mob wissen wir mittlerweile eine ganze Menge: wie die sich nennen, von wo die alle herkommen und so fort. Hingegen: Welcher Herkunft die minderjährigen Krawallos sind und waren, wird uns nicht mitgeteilt. Wir können es uns auch so denken. Und wir werden, wette drauf, auch wieder jede Menge Gründe finden, die das ´Fehlverhalten´ erklären. So kann man – können alle – den Rabenschwarzen Peter bequem weiter reichen. Eine Strategie, die immer aufgeht: Machen sich nämlich alle diese Taktik zu eigen, wandert die Arschkarte munter weiter; ohne je irgendwo anzukommen.

Jetzt will man uns glauben machen, es herrsche schon wieder so etwas wie Recht und Ordnung in Absurdistan. Laut Info meiner Tageszeitung habe der Landkreis mittlerweile ´hart durchgegriffen´: “Vier Rädelsführer (…) wurden an andere Standorte verbracht, damit sie keinen Einfluss mehr auf ihre Mitbewohner ausüben können.“ (NW, 16.09). Und zur Belohnung gibt´s einen Keks. Oder ne Shisha. Die üblichen Sprachregelungen sorgen schon dafür, dass aus Tätern wieder Opfer werden, die haben in Bautzen gerade den x-ten Krieg überdauert, die kommen aus der Trauma-Schleife einfach nicht mehr heraus, die kriegen wir also nur mit viel Verständnis und noch mehr Fürsorge, da muss man jetzt ganz vorsichtig sein und überhaupt: Wer gegen Rechts aufmuckt. ist schon ein halber Held.

Halten wir fest: Der Versuch, Bullen und Braunbratzen zu klatschen, wird mit Heimverlegung belohnt, sicher begleitet vom unvermeidlichen Anti-Gewalttraining (zahlt eh alles der Steuerdepp) und wenn es klappt, dann winkt eine Lehrstelle mit Sprachbegleitung, inklusive kostenloser Vier-Zimmer Wohnung, die man einem Bafög-losen Studenten oder dem Hartz4-Rentner schon seit Jahren vorenthält. Denn seit Jahren wurde denen, ja uns allen gepredigt, dass es nichts mehr zu verteilen gäbe. Ein noch nicht verabschiedetes Integrationsprogramm für Flüchtlinge, mit über Neunzig Milliarden Euro (!!) dotiert, wird das steuerzahlende Volk nicht auf die Barrikaden treiben, damit machte man sich ja sofort verdächtig, das überlässt man also einmal mehr den glatzköpfigen Idioten. Aber die Kohle stimmt schon. Der Schotter kann gar nicht hoch genug veranschlagt werden. Denn: Traumatisierten Flüchtlingen traut die Elite so wenig über den holprigen Weg wie ihrer angestammten Klientel. Das scheint überhaupt ein Kennzeichen Krisengeschüttelter Zeiten zu sein: Keiner traut mehr irgendwem. Sicher zu Recht.

Atmen wir einmal tief durch: Haufenweise rechte Schläger lieferten sich mit einer kleinen Gruppe minderjähriger Flüchtlinge Straßenschlachten, die Polente grätschte dazwischen, demnächst wird sich alles wieder beruhigen. Keine Macht den Nazis! Die Nachhut der Willkommenskultur malt mit Kreide Blümchen auf den Asphalt, propagiert ein ´buntes Bautzen´ und der Innenminister der CDU, Markus Ulbig, liefert den Bandwurm der Woche ab: “Wir werden solche Gewaltexzesse nicht tolerieren, und die Polizei wird mit aller Konsequenz gegen die Straftäter vorgehen – egal aus welcher Richtung sie kommen. Wie gesagt: Man sagt es uns auch gar nicht, aus welcher Richtung die kommen. Das gösse sicher nur weiter Öl ins heiße Feuer. Da lachen wir uns doch lieber scheckig.

Vielleicht steht am Anfang einer jeden Verfallsdekade das Gelächter. Eines, das auf Anhieb beruhigt, indem es Ängste bindet und so den unvermeidlichen Abgang ein wenig bekömmlicher gestaltet. Wer dieser Tage wissen will, wie es wirklich um Europa steht, der sollte einmal einen kurzen Abstecher nach England machen. Ich war kürzlich mit meiner eigenen Klasse drüben. Spätestens am Grenzübergang von Calais vergeht einem das unverbindliche Lachen. Man muss es wirklich mit eigenen Augen gesehen haben, im Fernsehen nimmt sich alles vergleichsweise niedlich aus. Das gewaltige, aus allen Nähten platzende Camp, in dem ehemalige Flüchtlinge rechtswidrig verharren, um bei passender Gelegenheit illegal nach Albion zu gelangen, macht sprachlos. Es wäre vollkommen illusorisch zu glauben, dass dort noch irgendeine rechtsstaatliche Ordnung Gültigkeit besäße. Der Fährhafen ähnelt einem ins Gigantische auswuchernden Hochsicherheitstrakt, gegen den selbst die Umzäunungen von Ceuta oder Melilla kümmerlich anmuten. Keine Frage: So nimmt sich ein echter Belagerungszustand aus. So hat das auch jeder im Bus empfunden. Das Gewohnte schrumpft, als Gewissheit, zur Bedeutungslosigkeit. Auch der noble Süden der Insel täuscht nur kurz über harte Fakten hinweg. Wirkt das vornehme Canterbury noch auch sympathische Weise bieder, heimelig und provinziell, vergeht einem bei Durchquerung der Vororte Londons erneut die gute Laune. Warum diese vor Unrat und Dreck nur so strotzen, kann ich nicht beurteilen, aber das sich das ehemalige Empire seinen Commonwealth in die Hauptstadt geholt hat, wo er zunehmend das Bild beherrscht, ist mittlerweile unübersehbar. Dominiert wird die Ansicht einmal mehr von denen, die damit auch am meisten auffallen. Ich habe nirgends in Europa so viele vollverschleierte Frauen auf einem Haufen gesehen. Noch am London Eye fielen uns zwei Personen auf, die in der rechtgläubigen Total-Verhüllung steckten und unter Aufsicht eines Mannes im vorgeschriebenen Abstand ihren ´Auslauf´ ableisteten.

London ist, wie fast alle Metropolen Europas, längst zu einem unverbindlichen Disneyland herunter gekommen. Im Schatten ökonomischer Verwertungsprozesse zeichnet sich ein seltsames Bild ab. In den Zentren posiert der Pauschaltourist im Selfie-Fieber, vor den immer gleichen abgestandenen Sehenswürdigkeiten, während sich in den Stadtteilen die Parallelgesellschaft staut. An schönen Tagen trügt der Schein, da muss man schon etwas genauer hinsehen, aber insgesamt kommt keiner mehr an der Erkenntnis vorbei, dass London jenseits seiner altehrwürdigen Kulissen und frisch aufpolierten Hochglanzfassaden keine europäische Stadt mehr ist. Wer wollte diesen Trend noch stoppen? Die auf zahlreiche deutsche Gemeinden verteilten Flüchtlinge stellen bereits jetzt sämtliche Sehgewohnheiten ihrer Autochthonen auf eine harte Probe. Also muss man sie zügig auf weit schlimmeren Augenschmerz vorbereiten. Der faule Kompromiss in Sachen Burka zeigt irgendwie die Richtung an. Gestern sah ich in der Aktuellen Stunde im WDR einen Bericht, der den Einzug angeblich selbstbewusster Kopftuchträgerinnen in den größeren Städten wie einen Sieg feierte: ´Deutschland ist bunter geworden´.

Bautzen wird wohl als ärgerliche Fußnote in die deutsche Geschichte eingehen. Uns allen steht das Schlimmste noch bevor. Das spüren die Menschen. All jene, um die in Wahlkampfzeiten immer gebuhlt wird, während sie bei Vorfällen wie diesen nur als Statisten geduldet werden. Als solche haben sie derzeit schon wieder die Wahl. Ihr Unwohlsein können sie mittels Kreuzchen am falschen Fleck artikulieren. Etwa heute in der Bundeshauptstadt. Ein wenig Hoffnung vermittelt der Berliner Witz, den ich recht überzeugend in diesem Spruch verdichtet finde:

Dummheit is ooch ne Jabe Jottes,
aber man soll ihr nich mißbrauchen.“

 

Shanto Trdic, 18.09.2016

 

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58 Antworten zu Bautzen – bald überall?

  1. Hessenhenker schreibt:

    Die Berliner haben es verkackt.
    Wer gleich 5 (FÜNF) Parteien, die in der einen oder anderen Regierungskoalition nichts dafür getan haben, daß mein 1 (in Worten: EIN) Schatz mich in „meinem“ Land auch mal besuchen darf, über die 5 % -Hürde wählt, der hat sich doch für den atomaren Untergang qualifiziert.
    Das ist dann nicht mehr mein Land!

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    • Lancelot schreibt:

      Trotzdem finde ich es toll, dass es selbst für Große Koalition nicht mehr reicht. Die SPD wird sich freuen, denn die einzigen Koalitionen werden entweder SPD-CDU-FDP oder SPD-Grüne-Linke sein, alles andere kommt sicher nicht in Frage.
      Noch komplizierter wäre es geworden, wenn die Piraten noch drin wären, weil dann eine Viererkoalition nötig wäre (die rechnerische Dreierkoalition SPD-CDU-Linke würde es sicher nicht geben).

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      • Aristobulus schreibt:

        Satt, satter und am Allersattesten am Thema vorbei.
        Da hat ein Nichtleser wieder nix kapiert.

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      • Lancelot schreibt:

        Oh super, Ari schreibt mal einen Kommentar ohne seine absichtlichen Fehler. Aber er wiederholt sich.

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      • Aristobulus schreibt:

        Habe keine Ahnung, was der Troll da wieder will?, aber es kann ja nischt schaden, mal wieder hinzuschreiben, dass er ein defizitäres Hohlblockstück ist, das glaubt, es könne längst Oberlehrer sein, wenn nicht die Juuuden-.

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      • Hessenhenker schreibt:

        Was wäre bloß, wenn?
        Also, wenn die NSDAP drin wäre, würde die SPD mit der NSDAP koalieren, um ein Besuchsvisum für meinen Schatz zu verhindern, damit nicht die Koalition aus LINKE und Afd (aus rein populistischen Gründen versteht sich) ihr eins gibt?

        Und: gilt es als Antifaschismus, wenn die SPD durch das Schild „Ihr Schatz muß leider draußen bleiben“ meine Rassenschande im deutschen Metzgerladen verhindert, weil sie braun ist?

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      • Lancelot schreibt:

        Hessenhenker, es ist egal, welche Partei bzw Koalition regiert, keine setzt sich für Ausländer ein, selbst die Grünen sind gar nicht so ausländerfreundlich, wie man ihnen nachsagt. Und da ihr Schatz wohl aus Afrika kommt, wie ich der braunen Farbe entnehme (Tipp: sagen Sie nie, dass Inder dunkelhäutig sind, von Südostasiaten, Mesoamerikanern und Aborigines ganz zu schweigen), ändert sich wohl in nächster Zeit nichts.

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      • Aristobulus schreibt:

        Warum hält der nicht endlich die Fresse?, er will Oberlehrer sein und ist bloß ein Niegelernter.

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      • Hessenhenker schreibt:

        Blödsinn, Afrikaner werden von der Marine vor Libyen vom Schlauch- ins Kanonenboot umgeladen und nördlich des Mittelmeers abgesetzt!

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      • Lancelot schreibt:

        @Hessenhenker, auch wenn die Afrikaner nach Europa kommen, dann bekommt nicht jeder Asyl, Ihr Schatz offenbar auch nicht, wenn ich Ihren Kommentar deute. Mein Vorschlag, fahren Sie zu Ihrem Schatz.

        @Ari, ich will kein Oberlehrer sein. Ich habe nie kapiert, warum es überhaupt Menschen gibt, die Lehrer werden wollen. Von Klasse 1 – 13 hasst fast jeder Schüler die Schule, aber kaum haben sie das Abi, fangen relativ viele an, auf Lehramt zu studieren.

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      • Hessenhenker schreibt:

        Lancelot, guter Vorschlag, aber andere Länder nehmen EINTRITT!
        Sie dürfen sich gerne am Crowdfunding für meinen Film „Merkelblut“ beteiligen,
        wenn der erfolgreich wird, kann ich mir das Auswandern leuisten und Deutschland hört nie wieder von mir:
        https://hessenhenker.wordpress.com/2016/09/13/merkel-splatter-film-geplant/

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  2. Hessenhenker schreibt:

    Dann sollen die dummen Wähler eben Kuchen essen.
    Marie Antoinette, anyone?

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  3. Hessenhenker schreibt:

    Bautzen, fängt wie Berlin vorne bloß mit „B“ an.
    Aber hinten hört’s genauso auf!
    Wenn das kein schlechtes Zeichen ist.

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  4. Hessenhenker schreibt:

    London . . . wo hab ich das nur schon mal gehört . . .
    Ach ja, Pariser!

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  5. ceterum censeo schreibt:

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    • ceterum censeo schreibt:

      Hey, was soll der Geiz?
      Und schlägts uns in Scherben…. wir sind dabei!

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      • Aristobulus schreibt:

        … aber bidde nur, wenn die Merkelsche dann im Koran erwähnt wird. Da muss drinstehen, dass sie. Für diese Ehre und diesen Glanz, ja für dieses HEIL sind die neunzich Fantastilliarden wahrlich nicht zu teuer bezahlt.

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      • Hessenhenker schreibt:

        Ich will auch 90 Milliarden € für meine Integration – in Thailand!

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      • Aristobulus schreibt:

        Hmmm, das wären pro Nase so hunderttausend Tacken, nein?, vorausgesetzt, man lässt wirklich neun Millionen ins Land (und nicht nur sechs wegen des schlechten Gewissens).
        Freilich hier und nicht in Thailand🙂
        Wobei die Euro zum hiesigen Zwecke wohl dorten in Thailand gedruckt werden müssten, weil man dafür die hiesige Bundesdruckerei nach dorten hin verkaufen müsste, denn so viel Papier ist überall teuer.

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      • Hessenhenker schreibt:

        Ich habe noch nicht nachgezählt, wieviel Leute ich mitnehmen möchte.
        Es ist ja auch so, daß Leute, die nur eine Gefahr für die asiatischen Gesellschaften darstellen würden, besser hier gefährlich bleiben, ich will ja nicht zersetzend wirken dort.

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      • Hessenhenker schreibt:

        KEIN Papiergeld. Merkel soll uns mit Gold auszahlen. Sonst ziehen wir ab, und kaum sind wir draußen, sackt der Euro ganz an Null runter.

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      • Lancelot schreibt:

        Wohnt Ihr Schatz in Thailand? Wenn ja, dann brauchen Sie viel Geld. Die hunderttausend Tacken reichen da nicht, was sind schon 100.000 €? Vergessen Sie nicht, dass Thailand kein Entwicklungsland, sondern Schwellenland ist, die Kosten sind höher, als man im allgemeinen erwartet, wenn Sie mindestens in der dortigen Mittelschicht leben wollen.

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    • Hessenhenker schreibt:

      Deswegen dürfen ja auch nicht 9 Millionen mit!
      Ich verlange für mein Ausscheiden aus diesem Merkelschen Niedergangsszenario hier,
      daß ich wenigstens mitnehmen kann, was man mir durch den lancierten (nicht lancelotierten) Brand genommen hat, aber natürlich inkl. Zins und Zinsesdings! Also 999.999,- €uro. Ich kann jederzeit auf 1 Million herausgeben!

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  6. schum74 schreibt:

    Das ist aber nicht ganz die Darstellung, die Thomas Ex-Gotha auf der Petry-Luther-Grass-Seite von einem Erich Schmidt („Hetzjagd von Bautzen“, „Rostock-Lichterhagen“) übernimmt.

    Wie man es auch dreht und wendet: Mit den „Refudschies“ (Bachatero) scheinen keine Brechts, Feuchtwangers usw. (Th. Ex-Gotha, 04.10.2015) ins Land gekommen zu sein.
    Was notiert Allensbach-Chefin Renate Köcher in einem beeindruckenden Artikel (Frankfurt Allgemeine, 18.09.2016) zur Lage der Nation? Je häufiger die Kontakte zu den Neuen, desto größer die Skepsis im Hinblick auf deren Assimilierbarkeit:

    „In Bezug auf die Gleichstellung von Mann und Frau sehen 93 Prozent der gesamten Bevölkerung, 95 Prozent derjenigen mit Kontakten zu Flüchtlingen gravierende Unterschiede zwischen den Prägungen der Flüchtlinge und der deutschen Bevölkerung.“

    Wobei auch die Hoffnung schwindet, dass sich wenigstens in puncto Juden die Mehrheitsbevölkerung mit den Zugezogenen verständigen könnte: Ein Syrer, den Raw Binyomin Jacobs aus den Niederlanden kennengelernt hat, hat diesem erzählt, dass er von Kindesbeinen an schon gewusst hatte, dass man die Juden töten müsse. Was er aber nicht gewusst hatte: ob die Juden Menschen oder Tiere sind.

    « J’ai rencontré un Syrien qui m’a dit que déjà tout jeune, il savait que les Juifs devaient être tués. Mais il ne savait pas si les Juifs étaient des personnes ou des animaux », a raconté aux journalistes le grand rabbin des Pays-Bas Binyomin Jacobs, dont la maison à Amersfoort a été attaquée à plusieurs reprises au cours des dernières années. » (Europe-Israël, 15.09.2016)

    Mann! Wenn man den Mohämmern neben Lesen und Schreiben erst noch beibringen muss, was die Juden sind und woran man sie erkennt (krumme Ferse, krumme Nas’ und krumme Hos’) können noch Äonen ins Land gehen. Und unterdessen werden die zu Alphabetisierenden und Aufzuklärenden nicht weniger, sondern mehr.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/denk-ich-an-deutschland-1/erosion-des-vertrauens-14436667.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

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    • Thomas Schweighäuser schreibt:

      Da sind Ihnen, sehr geehrte Schum74, doch so ca. zwei bis drei Lesefehler unterlaufen: a) Den Erich Schmidt, einen, so darf man vermuten, fleißigen Leser der „Achse“, zitierte ich, weil er, mit deutlich antiziganistischem Akzent, an die „Vorgeschichte“ der Mordversuche von Rostock-Lichtenhagen erinnerte und dabei gleichsam als Entschuldigung eine Verunreinigung durch Fäkalien anführte, kurz: es sah dort aus wie am Rande eines typischen deutschen Volksfestes. Wenn das immer noch als Rechtfertigung für „die massivsten rassistisch motivierten Angriffe der deutschen Nachkriegszeit“ (Wikipedia) durchgeht, dann sind die Flüchtlinge ein vergleichsweise marginales Problem.
      b) Sie schreiben: „Wie man es auch dreht und wendet: Mit den „Refudschies“ (Bachatero) scheinen keine Brechts, Feuchtwangers usw. (Th. Ex-Gotha, 04.10.2015) ins Land gekommen zu sein.“ Wie man es auch dreht und wendet, ich schrieb: „Wer vor den Faschisten flieht, kann nur selber einer ein, wie man aus der Geschichte lernt: Brecht, Feuchtwanger, die Brüder Mann, Lessing, Benjamin usw. — alles Nazis.“ Und — wer hat Recht? Oder ist die Welt groß genug, dass wir beide in ihr Unrecht haben dürfen?
      c) Eine „Allensbach-Chefin“ ist nicht der Wahrheit verpflichtet, sondern der Meinung, welche, dafür wird sie bezahlt, sie zu erfragen hat. Und wenn sie herausfindet, dass 34% der Meinenden meinen, die Situation in Deutschland sei „außer Kontrolle“, dann kann man ihr einerseits folgen und eine „Erosion des Vertrauens“ diagnostizieren, andererseits dies als Beweis dafür nehmen, dass ein Drittel der Deutschen das Land, in dem sie leben, grotesk verzerrt wahrnimmt, resp. schlicht paranoid ist.
      Und noch etwas: wenn sich die Ansichten der Einheimischen so massiv verändern, dass sie alle paar Monate neu erforscht werden müssen, könnte das nicht auch für die Ansichten der Einheimischwerdenwollenden gelten? Nein, geht nicht? Sind alles zu 100% starre Typen? Bleiben syrisch wie eine deutsche Eiche? Und selbst wenn: gäbe es nicht auch so etwas wie einen zivilisatorischen Minimalkonsens, die Verpflichtung, unabhängig von irgendwelchen Prägungen, deren Überwindung eines der zentralen Versprechen (und Fortschritte) des Kapitalismus darstellt, zu helfen?

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      • aurorula a. schreibt:

        gäbe es nicht auch so etwas wie einen zivilisatorischen Minimalkonsens

        Worin sollte der bestehen?
        „Was Du nicht willst, das man Dir tu…“ &c? Das haben fast alle Religionen und Ethik-Philosophien mindestens einmal so oder ähnlich allen zu sagen – mit einer Ausnahme. Also kein universeller Konsens.
        Lieber leben als sterben zu wollen? In den Zeiten von „Ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod“ auch kein universeller Konsens.
        Was also bleibt?
        Mir fällt nichts ein.

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      • schum74 schreibt:

        „Oder ist die Welt groß genug, dass wir beide in ihr Unrecht haben dürfen?“

        Gefällt mir🙂
        Bei diesem Minimalkonsens verbleibe ich
        MfG

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      • Thomas Schweighäuser schreibt:

        Wobei das Zitat, irgendwann wär es ja (hoffentlich) doch herausgekommen, nicht von mir ist, sondern von Arno Schmidt, welcher es wiederum von H.G. Wells klaute.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Thomas ex Gotha: „Den Erich Schmidt, einen, so darf man vermuten, fleißigen Leser der „Achse“, zitierte ich, weil er, mit deutlich antiziganistischem Akzent, …”

        Was soll diese schäbige Diffamierung? Inwiefern spricht der Kommentator Erich Schmidt mit “deutlich antiziganistischem Akzent”, indem er umfangreiche fäkale Verunreinigungen durch “Angehörige einer mobilen ethnischen Minderheit (Polizeideutsch)” beklagt? Dürfen die Verursacher einer solchen Zumutung nur genannt werden, wenn sie einer deutschen Trachtengruppe angehören?

        @Thomas ex Gotha: „… an die „Vorgeschichte“ der Mordversuche von Rostock-Lichtenhagen erinnerte und dabei gleichsam als Entschuldigung eine Verunreinigung durch Fäkalien anführte, kurz: es sah dort aus wie am Rande eines typischen deutschen Volksfestes.“

        Keine Lügen bitte! Wo hat der Leser Erich Schmidt die Mordversuche von Rostock-Lichtenhagen entschuldigt? Er hat lediglich auf die Vorgeschichte verwiesen, die unsere Lügenmedien vorsorglich verschweigt. Außerdem, woher glauben Sie zu wissen, dass er die besagte Verunreinigungen eher toleriert hätte, wenn sie im Rahmen “eines typischen deutschen Volksfestes“ entstanden wären?

        @Thomas ex Gotha: „Eine „Allensbach-Chefin“ ist nicht der Wahrheit verpflichtet, sondern der Meinung, welche, dafür wird sie bezahlt, sie zu erfragen hat.”

        Gefallen Sie Sich als Orakel, Herr ex Gotha, oder haben Sie ehrliche Vorstellungen, wer die Umfrage bezahlt hat? Vermutlich wurde die Umfrage von der „Deutsche(n) Nationalzeitung“ bezahlt. Anders lässt sich doch bestimmt nicht erklären, dass nicht mindestens 136,09 % der Befragten zur deutschen Asylantenpolitik frenetisch applaudierten.

        @Thomas ex Gotha: „Und wenn sie herausfindet, dass 34% der Meinenden meinen, die Situation in Deutschland sei „außer Kontrolle“, dann kann man ihr einerseits folgen und eine „Erosion des Vertrauens“ diagnostizieren, andererseits dies als Beweis dafür nehmen, dass ein Drittel der Deutschen das Land, in dem sie leben, grotesk verzerrt wahrnimmt, resp. schlicht paranoid ist.”

        Solange jede ehrliche Auseinandersetzung verweigert wird, könnte man es auch als Beweis dafür nehmen, dass die restlichen 66 % der Deutschen paranoid sind.

        @Thomas ex Gotha: „Und noch etwas: wenn sich die Ansichten der Einheimischen so massiv verändern, dass sie alle paar Monate neu erforscht werden müssen, …”

        Offenbar misstrauen unsere Eliten ihren eigenen wechselnden Finessen so sehr, dass sie “die Ansichten der Einheimischen” ständig neu erforschen müssen, obwohl ein Blick auf die Wahlergebnisse deutlich aufschlussreicher wäre.
        Jouhh, nachdem ich dem Schwachsinn den ewig gebührenden Tribut geleistet habe, danke ich Shanto Trdic für seinen lesenswerten Artikel!

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      • Aristobulus schreibt:

        Thomas, inwiefern ist es ein „deutlich antiziganistischer Akzent“, wenn einer feststellt, was eine Gruppe zufällig Ziganischer irgendwo regelmäßig hinterlässt?, ganz ohne Not oder mit einmaligem Volksfest übrigens.
        Es ist ja auch nicht antisemitisch, wenn man feststellt, dass Bugsy Siegel und Meyer Lansky große Schande über ihre eigenen Leute gebracht haben, indem sie sich so benahmen, wie sie sich benahmen.

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      • Hessenhenker schreibt:

        Bugsy Siegel und der Eurovison Song Contest?
        Das sind unentschuldbare Verbrechen.

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      • Aristobulus schreibt:

        Jaha, da rauft man sich doch die Pejess aus und schlägt sich glatt mit den Gebetsriemen, wenn einer da sowas. ^^

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      • Hessenhenker schreibt:

        Kreisch, das klingt ja schon wieder nach dem blutigen Beichtwolf und den 7 Geißlern!

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      • Aristobulus schreibt:

        Hui, talmuuudisch.👿

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Aristobulus: „Es ist ja auch nicht antisemitisch, wenn man feststellt, dass Bugsy Siegel und Meyer Lansky große Schande über ihre eigenen Leute gebracht haben, indem sie sich so benahmen, wie sie sich benahmen.“

        Sach ich doch! Wer wollte die international vereinigte Linkheit für Thomas ex Gotha verurteilen – oder das Rittertum für Lancelot den Zweeten?

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      • Thomas Schweighäuser schreibt:

        Schwierig, auf die neuesten Geistesblitze meines Lieblingstrolls anders als mit Verzweiflung über so viel Vernageltheit zu reagieren, aber ich will es doch nicht beim Kopfschütteln belassen, denn auch der größte Unfug darf nicht unwidersprochen bleiben.
        Und er legt ja nicht schlecht los: „Was soll diese schäbige Diffamierung?“ regt er sich auf, nur weil ich es antiziganistisch finde, dass zur Beschreibung der dort lebenden Roma der Polizeijargon verwendet wird. Ich befürchte, selbst wenn ich es ihm noch einmal in Ruhe und mit größtmöglicher Gelassenheit erklären würde, verstünde er es doch nicht. Anders sind Sätze wie dieser: „Dürfen die Verursacher einer solchen Zumutung nur genannt werden, wenn sie einer deutschen Trachtengruppe angehören?“ auch nicht zu erklären. Denn genau darum geht es eben nicht.
        Aber als hätte er sich nicht schon genug blamiert, macht er unverdrossen weiter und schreibt: „Keine Lügen bitte! Wo hat der Leser Erich Schmidt die Mordversuche von Rostock-Lichtenhagen entschuldigt? Er hat lediglich auf die Vorgeschichte verwiesen, die unsere Lügenmedien vorsorglich verschweigt.“ Brav geschlussfolgert und nicht nur ich bekomme hier mein Fett weg, sondern im Pegidajargon auch die „Lügenmedien“, die – angeblich – die Verunreinigungen etc. verschwiegen hätten (wie es wirklich aussah, siehe hier: http://www.bildblog.de/56629/zum-schaemen/), welche ja ein ganz anderes Licht auf die Verhältnisse in Rostock werfen würden, erführe man sie denn. Dann würde es wohl etwas verständlicher, warum sich bis zu 1000 Neonazis und 3000 Schaulustige versammelten, um mit Steinen und Molotow-Cocktails wehrlose Menschen anzugreifen, die sich des schweren Verbrechens schuldig gemacht hatten, mangels sanitärer Anlagen ihre Notdurft im Gebüsch zu verrichten.
        Wer behauptet, dieser unsägliche Schmidt habe doch nur „lediglich auf die Vorgeschichte verwiesen“ (mir kommen die Tränen), ist entweder ein Schuft, der noch den miesesten Rassisten meint verteidigen zu müssen, oder ein Troll, der am horror vacui leidet und glaubt, die Welt gehe ohne seinen Senf unter. Nehmen wir, in dubio pro gg, einfach mal an, dass letzteres der Fall ist.

        @Aristobulus: „inwiefern ist es ein „deutlich antiziganistischer Akzent“, wenn einer feststellt, was eine Gruppe zufällig Ziganischer irgendwo regelmäßig hinterlässt?“ – Sollte, s. oben, jetzt klarer sein.
        Und „ganz ohne Not“ eben doch nicht.
        „Es ist ja auch nicht antisemitisch, wenn man feststellt, dass Bugsy Siegel und Meyer Lansky große Schande über ihre eigenen Leute gebracht haben, indem sie sich so benahmen, wie sie sich benahmen.“ Passt nicht ganz — abgesehen davon, dass nicht wenige ihrer Opfer froh gewesen wären, wenn die beiden nichts weiter getan hätten als in die Büsche zu defäkieren, so hätten selbst diese Mobster einen mehrtägigen Mobauflauf nicht verdient.

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      • Aristobulus schreibt:

        Aber jener, der laut Ihnen einer der „miesesten Rassisten“ und ein Schuft sei, bloß weil er Dinge berichtet, die passiert sind: Was gebührt ihm?

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      • Aristobulus schreibt:

        P.S.
        … „passt nicht ganz“. Doch, Thomas, es passt so gut oder so wenig gut wie jeder Vergleich und wie jede Analogie.
        Es ging darum, dass Sie es antiziganistisch finden, wenn jemand feststellt, dass eine Gruppe Ziganischer gewohnheitsmäßig draußen hinmacht. Das sei schuftig, miesest rassistisch und antiziganistisch, schrieben Sie.

        – Kennen Sie einen Ziganischen? Haben Sie einen Ziganischen mal gefragt, was er von ein paar Ziganischen hält, die gewohnheitsmäßig draußen hinmachen? Sie werden von ihm etwa die selbe indignierte Antwort erhalten wie von mir über über Meyer Lansky und Bugsy Siegel, auch über Mordechai Vanunu.

        Ist der Ziganische, der Ihnen das antwortet, dann auch ein miesester Rassist, Schuft und Antiziganist?

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Aber… hmmm… Wenn nun einer, angesichts Deines Nachnamens etwa, sogleich anfinge, vom Meyer Lansky zu reden und vom Bugsy Siegel und zunächst mal wissen wollte, ob Du Dich davon distanzierst…? Tust Du ja, aber ob Du es ihm gegenüber für prioritär hieltest?

        Will sagen: Es kann einer in der Sache vielleicht recht haben hinsichtlich einer Schweinerei, im übrigen Kontext aber selber derart ferkeln, dass es schwer wird, ihm das zu konzidieren.

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      • Aristobulus schreibt:

        🙂
        Wenn einer das so täte, Clas, würde ich wohl den Lansky und den Gesiegelten glatt in Schutz nehmen. Aus Dawke. Beim Vanunu fiele mir das schon schwerer.

        – Ja, so sind unsere jidischen Übeltäter, hingegen das Üble der ziganischen Übeltäter ist viele Stockwerke im Harmloseren angesiedelt, die machen bloß draußen hin, oder sie klauen armen Schriftstellern den Klappschreibcomputer vor der Nase weg (mir vor anderthalb Jahren im Café so geschehen).
        Das Verhältnis zwischen den paar Übeltätern und all den Anderen, die ordentlich leben, ist bei den Ziganischen ähnlich wie bei Schwarzafrikanern, nicht? Alle (wirklich alle!) kleinen Drogenhändler im hiesigen Stadtviertel sind Schwarzafrikaner. Die machen den Ruf der vielen anderen Schwarzafrikaner furchtbar zuschanden, die ordentlich leben.

        Mam nuss jedoch die Dinge so schildern, wie sie sind, und nicht, wie sie sein sollten: Weil durch Verschweigung, Anhübschung und Verfälschung jene Anderen (die ordentlich leben) mitbeschmutzt werden.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Thomas ex Gotha: „… regt er sich auf, nur weil ich es antiziganistisch finde, dass zur Beschreibung der dort lebenden Roma der Polizeijargon verwendet wird.“

        Finden dürfen Sie alles. Ihr Gefundenes würde jedoch weniger lächerlich wirken, wenn Sie es mit plausiblen Begründungen versehen könnten, statt es lediglich zu wiederholen.

        @Thomas ex Gotha: „Ich befürchte, selbst wenn ich es ihm noch einmal in Ruhe und mit größtmöglicher Gelassenheit erklären würde, verstünde er es doch nicht.“

        Mein Mitgefühl gehört ihnen, Herr ex Gotha! Natürlich muss es einem Linken schwerfallen, seine ihm eingetrichterten Kampfbegriffe („antiziganistisch“, „Rassisten“) sinnvoll zu erklären, wenn er diese offensichtlich selber nicht versteht.

        @Thomas ex Gotha: „… und nicht nur ich bekomme hier mein Fett weg, sondern im Pegidajargon auch die „Lügenmedien“, die – angeblich – die Verunreinigungen etc. verschwiegen hätten (wie es wirklich aussah, siehe hier: http://www.bildblog.de/56629/zum-schaemen/), …“

        Wenn Ihre Verlinkung etwas beinhaltet, was Ihre schwindsüchtigen Argumente stärkt, dann zitieren Sie bitte korrekt daraus, so wie die meisten Ihrer Mitkommentatoren es auch tun! Irgendwelchen Lesestoff kann ich mir auch selbst besorgen.
        Übrigens, was genau ist denn der “Pegidajargon”? Falls dieser Mordaufrufe gegen Andersdenkende enthält, befindet sich Pegida doch in bester linker Tradition und müsste somit gerade Ihnen gefallen.

        @Thomas ex Gotha: „Wer behauptet, dieser unsägliche Schmidt habe doch nur „lediglich auf die Vorgeschichte verwiesen“ (mir kommen die Tränen), ist entweder ein Schuft, der noch den miesesten Rassisten meint verteidigen zu müssen, …“

        Bitte keine schwulstigen Auftritte, Herr ex Gotha! Als ehemaliger Linker kenne ich den billigen Mechanismus solcher Darbietungen.
        Wenn Sie kein hohler Schwätzer sein wollen, zitieren Sie doch mal einen einzigen konkreten Satz, mit dem „dieser unsägliche Schmidt“ die Mordversuche von Rostock-Lichtenhagen entschuldigt.
        Ein mieser Schuft war ich früher tatsächlich, als ich noch die menschenverachtende linke Ideologie verteidigte. Selbst über millionenfachen Mord konnte ich taktvoll hinweg sehen, sofern er auf das Konto meiner damaligen (Art-)Genossen ging.
        Aber das brauche ich Ihnen ja nicht zu erzählen, Herr ex Gotha.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Ja, muss man. Sehen, wie es ist, und dann das schreiben.

        Wat’n Glück, dass jener, der so täte, sicher nicht das Schwere von Dir verlangen würde, dass Du dich von dem Vanunu distanzierst. Hingegen liken möchtest Du ihn wohl sollen, so wie ich mir den vorstelle, aber wenn Du Glück hast, setzt er das einfach voraus und verzichtet auf Ausdrücklichkeit…

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      • Thomas Schweighäuser schreibt:

        Da wird einiges klar: „Als ehemaliger Linker…(… ) Ein mieser Schuft war ich früher tatsächlich, als ich noch die menschenverachtende linke Ideologie verteidigte.“ Die schärfsten Kritiker der Elche waren stets früher selber welche und verbrauchen nun einen Großteil ihrer Energie damit, die paar Monate ihres Lebens, in denen ihnen selbstständiges Denken zumindest möglich war, durch ostentativen Antikommunismus wettzumachen.
        Ein lächerliches Schauspiel, lächerlich wie der ganze Troll.

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      • Aristobulus schreibt:

        … das macht mich nun einigermaßen sprachlos, Thomas, denn bitte?, was soll denn bittschön schlecht am Antikommunismus sein??, zumal keiner, der einigermaßen bei Troste ist (sogar Sie selbstverständlich eingeschlossen) auch nur im Traume Pol Pot, Schdanov, Chávez oder nur Ernst Mosch neiiin Erich Mielke zurückhaben wollen kann.
        Nein?

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      • Thomas Schweighäuser schreibt:

        Na gut. Nennen wir es meinetwegen Linkenhass. Aber für diese Leute beginnt der Kommunismus schon bei Gregor Gysi.

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      • Aristobulus schreibt:

        Hmmnu, dann bin ich gleichfalls diese Leute, Thomas.
        – Der Gysifizierte?, und ob jemand nun Kommunist, demokratischer Sozialist, Maoist oder Ex-Noch-SED ist oder sich nennt oder genannt wird: Inwiefern macht ihn das weniger kommunistisch?
        Habe den Gysischen einst in einer Versammlung erlebt, und es ging durchaus prokommunistisch dorten zu. Er immer mittendrin. Daraufhin ward er gewählt oder wiedergewählt, in Treue fest, oder per Akklamation.
        Ein Kritiker, der ihn dann wohl auch quasigewählt hat, redete mir das Ohr voll, sagend, „der ist ein jüdischer Anwalt“. Diese Eigenschaft erschien ihm sehr suspekt, weswegen er nicht erklären mochte, dann, inwiefern oder weshalb.
        So lebt, webt und klebt man gemeinhin in solchen und diesen und anderen kommunistischen, linkssozialistischen, ex-maoistischen usf. Brummkreisen.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Thomas ex Gotha: „Die schärfsten Kritiker der Elche waren stets früher selber welche …“

        Auf Sie abgewandelt, ließe sich auch sagen: Die schärfsten Kritiker der Elche waren IMMER selber welche. Leider sind Sie zu unehrlich, verehrter Elch, um die Menschenrechte als tatsächlichen Wert zu erkennen, sonst würden Sie ALLE politischen Verbrechen verabscheuen, unabhängig davon, ob sie von braunem oder rotem Auswurf verübt wurden.

        @Thomas ex Gotha: „…, die paar Monate ihres Lebens, in denen ihnen selbstständiges Denken zumindest möglich war, …“

        Wer geistig so bescheiden veranlagt ist, dass er menschenfeindlichen Symbolen nachsabbert, sei es Hakenkreuz oder roter Stern, sollte sich seines eigenen Denkens bekümmern.

        @Thomas ex Gotha: „Aber für diese Leute beginnt der Kommunismus schon bei Gregor Gysi.”

        Sind Sie mal wieder so hilflos, Herr Elch-Gotha, dass Sie nur noch in Unterstellungen Schutz finden?

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      • schum74 schreibt:

        Links-rechts, ach ja!

        In Frankreich hat sich die Nr. 2 der „rechtsextremen“, „populistischen“ etc. Le Pen-Partei (Front National) bereit erklärt, den linksextremen Jean-Luc Mélanchon bei den anstehenden Präsidentschaftswahlen zu unterstützen.
        Aus eigener Kraft kriegt Mélanchon (Front de gauche) die erforderlichen 500 Unterschriften von Bürgermeistern („Paten“) nicht zusammen, die man zur Anmeldung einer Kandidatur braucht. Da ist man auf der anderen Seite des politischen Spektrums gerne behilflich.

        http://www.lefigaro.fr/politique/le-scan/2016/09/19/25001-20160919ARTFIG00018-presidentielle-2017-le-fn-se-dit-pret-a-parrainer-jean-luc-melenchon.php

        Das ist so, als würde sich Jörg Meuthen (AfD) anschicken, der LINKEN bei den Bundestagswahlen die Stange zu halten.
        Nur die Parteigänger an der Basis sind naiv genug, sich um Anliegen zu keilen.

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      • Aristobulus schreibt:

        Waaaj.
        Wenn Mélanchon auf Aliots Angebot nicht eingeht, hat er trotzdem verloren, weil man auf seinen nichtvorhandenen Ruf uriniert und ihn mit einem Angebot korrumpiert hat, das er nicht ablehnen kann.
        Wenn er auf das unablehnbare Angebot (jaha, die Paten) aber eingeht, hat er erst Recht verloren.
        Es sei denn, dass ich mir da einrede, dass sich Mélanchons Kaderwähler überhaupt noch um irgend Anliegen keilen möchten🙂

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      • Aristobulus schreibt:

        Ja, Gutartigster, Thomas trauert dem roten Stern nach. Jedoch welchem: Nicht dem realen roten Stern mit Schießbefehl an der Grenze, Verfaulknast Bautzen, Mangelwirtschaft, Ausbürgerungen und Denunziantentum an jeder Ecke… sondern dem roten-Stern-wie-er-hätte-sein-sollen.
        Bloß ist dieses Hätteseinsollen schon so lang vorbei, nicht?

        Es wird einfach, sich ein Ideal einzureden, wenn etwas sehr lange her ist. Ein gewisses Schleimchen am Schmer, das sich manchmal hier mit Ausrufezeichen dick tut, gibt vor, dem Ideal der frühen Fünfziger nachzutrauern, als ‚ihre‘ blondgelockten Jungs noch Kricket auf dem Fahrdamm spielten, hach, und alle haben so nett gewunken und gegrüßt.
        Bloß ist das Schleimchen eine reine Kunstfigur, die so tut als ob, warum: Um ein übles Licht auf alle zu schmeißen, die nicht links sind.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Aristobulus: „… Thomas trauert dem roten Stern nach. Jedoch welchem: Nicht dem realen roten Stern mit Schießbefehl an der Grenze, Verfaulknast Bautzen, Mangelwirtschaft, Ausbürgerungen und Denunziantentum an jeder Ecke…“

        Nach meiner Einschätzung trauert er genau diesem Stern nach, lieber Ari.

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      • Aristobulus schreibt:

        🙂
        Das werden wir wohl nie warz auf schweiß wissen, weil er selbstverständlich nicht findet, dass es in dieser Version des stoten Rerns überhaupt oder jemals etwas wie Mangelbautzen, Ausbürgerungsmielkes, Schießbroiler, denunziantische Spreewaldgurken usf. gegeben habe.

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      • aurorula a. schreibt:

        Nicht zu vergessen, daß jeder sich fragen muß, ob er jemanden zurecht für IM Notar(TM) halten soll.

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      • Aristobulus schreibt:

        … ah wah!, hat der doch nicht. Und wenn’s überhaupt sowas wie einen IM je gab, dann hat er bloß verraten, was ein Pfund Zwiebeln aufm Schwarzmarkt von Eisenhüttenstadt kostet. Sowas muss der Staat doch erfahren.

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  7. Hessenhenker schreibt:

    „Dummheit is ooch ne Jabe Jottes,
    aber man soll ihr nich mißbrauchen.“

    Mißbrauch kommt natürlich nicht in Frage, aber, ein dummes Sprichwort sagt: „Dumm fickt gut!“

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