Die neue UNESCO Bibel

Tapfer im Nirgendwo

Die UNESCO hat in Paris eine von arabischen Staaten eingebrachte Resolution mehrheitlich angenommen, in der der Jerusalemer Tempelberg nur noch unter der muslimischen Bezeichnung „Al Haram Al Sharif“ erwähnt ist. Tapfer im Nirgendwo präsentiert daher schon die ersten Auszüge aus der Neuübersetzung der Bibel:

„Und Jesus ging in die Al-Aqsa Moschee und fing an, die Juden auszutreiben, und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben bei UNESCO »Mein Haus soll eine Moschee sein«.“ (Lukas 19, 45-47)

„Und Jesus wandelte in der Al-Aqsa Moschee in der Halle Mohammeds.“ (Johannes 10, 23)

„Weh euch, verblendete Leiter, die ihr sagt: „Wer da schwört bei dem Felsendom, das ist nichts; wer aber schwört bei dem Gold auf dem Felsendom, der ist’s schuldig.“ Ihr Narren und Blinden! Was ist größer: das Gold oder der Felsendom, der das Gold heiligt?“ (Mätthaus 23, 16-18)

„Es gingen zwei Menschen hinauf in die Al-Aqsa Moschee, um zu beten, der eine…

Ursprünglichen Post anzeigen 109 weitere Wörter

Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

36 Antworten zu Die neue UNESCO Bibel

  1. aurorula a. schreibt:

    Was die UNESCO stattdessen tun sollte, tun (natürlich wieder) andere:
    http://www.israelhayom.com/site/newsletter_article.php?id=36995

    Gefällt 2 Personen

  2. schum74 schreibt:

    „Ihr Gläubigen! Nehmt euch nicht die Juden und die Christen zu Freunden! Sie sind untereinander Freunde.“

    So ist es. Doch wir haben die Warnung in den Wind geschlagen, haben nicht wahr haben wollen, wessen Geistes Kind die UNESCO ist. Nun lässt diese neue Bibelübersetzung keinen Zweifel daran, dass die UNESCO ein Werkzeug der zionistischen Entität ist. Oder wie anders ist es zu verstehen, dass Allahs Abgesandter Issa einen zionistischen Namen trägt?

    O Ihr (*wegmoderiert*) nehmt Euch in Acht! Der Tag wird kommen, da (*wegmoderiert*)

    Gefällt 2 Personen

    • Aristobulus schreibt:

      Yep. Ähm nope!, der hieß ja nicht Joschke Davidson, der hieß selbstverfreilichst Issa bin-Daud und war ein Saudi, ja saudischer war er als jeder nur denkbare Saudist.
      Und er hat naturgemäß nie an keinem Kreuze gebaumelt whatsoever, sondern man hat ihn am Baukran aufgehängt. Also die Schiiten haben, sagen die Sunniten, und umgekehrt. Weswegen jede noch so leise westliche Baukrankritik fürderhin von der UNESCO als todeswürdige Allahlästerung erklärt wird.

      Gefällt 2 Personen

  3. schum74 schreibt:

    Zwei Nachrichten:

    1) Aus: Jean-Patrick Grumberg, « Poutine, de visite en Israël, dénonce les tentatives de déjudaïsation de Jérusalem par les Palestiniens et l’UNESCO », Dreuz, 26.06.2012 :

    Lors de son séjour en Israël, Vladimir Putin (Poutine pour les Français), a souhaité se rendre au Kotel, ou mur des lamentations, l’un des pans du mur restant du temple juif reconstruit dans la capitale juive il y a deux mille ans.

    C’est la troisième visite de Putin au mur, et, fort bien informé des manœuvres des arabes pour déjudaïser Jérusalem, lesquels ont contraint l’UNESCO, grâce à une majorité automatique, à faire disparaître tout lien historique entre les Juifs et leur capitale, Putin a fait, sur place, cette déclaration en apparence anodine, mais qui est tout sauf le fait du hasard : « on peut voir comment le passé juif est gravé dans la pierre de Jérusalem ».

    [Bei seinem Aufenthalt in Israel hat Putin Wert darauf gelegt, den Kotel oder die Klagemauer – ein Überbleibsel des jüdischen, vor 2000 Jahren in der judäischen Hauptstadt wiederaufgebauten Tempels ‒ aufzusuchen.

    Es ist Putins dritter Besuch an der Westwand. Der russische Präsident scheint über die UNESCO-Bemühungen, jede historische Verbindung zwischen den Juden und ihrer Hauptstadt zu leugnen, gut informiert zu sein, denn er hat an Ort und Stelle eine bestimmt nicht zufällige Erklärung abgegeben: „Hier kann man sehen, wie die jüdische Vergangenheit in Jerusalems Stein eingemeißelt ist“.]

    http://www.dreuz.info/2012/06/26/poutine-de-visite-en-israel-critique-la-dejudaisation-de-jerusalem-par-les-palestiniens-et-lunesco/

    Gefällt 2 Personen

  4. aurorula a. schreibt:

    Etwas kitschiges Video, aber teilweise sind ganz gute Bilder drin:

    .

    Gefällt 2 Personen

  5. aurorula a. schreibt:

    Ausnahmsweise mal den zweiten Dry Bones in einer Woche verlinkt:

    .

    Gefällt 2 Personen

  6. aurorula a. schreibt:

    Gefunden noch zur UNESCO:

    (Bild entführt von Heplev)

    Gefällt 2 Personen

  7. caruso schreibt:

    Wunderbar! Wer immer diese Fotomontagen(?) gemacht hat hat er/sie an die UNESCO
    geschickt. Oder noch besser: an die Staaten die sich enthielten.
    lg
    caruso

    @liebe schum, eine Frage: Wann ist Erew Sukkot? Danke!!!

    Gefällt 2 Personen

  8. aurorula a. schreibt:

    Ich finde die Diskussion nicht, zu der dieser Link gehört; deshalb einfach on the rocks:
    http://www.audiatur-online.ch/2016/10/11/der-mutierende-virus-antisemitismus-verstehen/

    Gefällt 1 Person

  9. Ellesmere schreibt:

    Was interessiert uns, was die UNESCO bestimmt, wie der Berg nun heißen soll?
    Zuerst bestimmt die Gesellschaft für Deutsche Sprache, ob der neue Name überhaupt übernommen werden soll, und der alte Name gestrichen werden soll. Das Wort „Tempelberg“ wird auch sicher nicht aus dem Duden gestrichen. Sämtliche Reiseführer werden auch nicht umgeschrieben werden. Selbst Wikipedia hat den Artikel noch nicht geändert hat (in solchen Dingen ist Wikipedia flink).

    Gefällt mir

  10. schum74 schreibt:

    Wie sich in diesen Tagen herausstellt, ist die UNESCO-Version der jüdischen Geschichte nur ein Aspekt der UNESCO-Sicht von der Universalgeschichte.
    Die von der UNESCO beschirmte ISESCO hat soeben einen Leitfaden zur Verfassung von Geschichtsbüchern für länderübergreifenden Schulunterricht (“Guidebook for History Text books Authors”) herausgebracht. So wie es ist, kann es nämlich nicht bleiben: dass Nichtmoslems dies und Moslems jenes lernen. Wahrheit diesseits des Mittelmeeres, Irrtum jenseits davon.
    Aber vielleicht wissen Sie nicht, was die ISESCO ist? Sie heißt mit vollem Namen “Islamic Educational, Scientific and Cultural Organization” und ist eine Partnerorganisation der UNESCO, der Anna-Lindh-Stiftung, des Schwedischen Instituts von Alexandria und der Arabischen Liga.
    Das Vorwort zu dem 66 Seiten starken Opus unterschreibt u. a. die Generaldirektorin der UNESCO Irina Bokova. Also du sérieux.

    Worum geht es den Autoren, einer „Gruppe arabischer und europäischer Experten“? Um den “Anderen“ als solchen:

    “The Other should not be presented as a threat to particular identities but as the condition of their dynamism.“ (p. 15)

    Da heißt es, Rücksicht nehmen:

    “Nowadays, classrooms in some European countries contain a high proportion of Muslim students. The authors of history textbooks for use in European schools should respect this Muslim presence by producing balanced textbooks that give sufficient space to the history of the Muslim world. It is particularly important that they should write in an informed respectful way about the religious and cultural sensibilities that these young Muslims may hold.” (p. 22)

    … wobei Rücksicht nicht bedeutet, den “Anderen“ aufklären, sondern zuallererst von ihm lernen. Insbesondere kann sich der Europäer von der islamischen Toleranz eine Scheibe abschneiden:

    “In European textbooks there is sometimes too little focus on the fact that the Arab and Islamic worlds and Europe share a common inheritance in Greek culture. In addition, the concept of the Islamic Umma and the long history of tolerance to other religions can sometimes be disregarded. Some textbooks do not concede enough space for highlighting the Islamic presence and the intercultural and interreligious encounters in Europe (in Spain, Sicily, and Bosnia) while the Arab renaissance (al-nahda), at the end of the 19th century, is often neglected. Finally, an important neglected area in European textbooks is the subject of the consequences which the Israeli occupation of Arab lands had, and still has, for the Palestinians and the whole Arab and Islamic worlds.” (p. 20)

    Gefällt 2 Personen

    • schum74 schreibt:

      Es genügt nicht, sich klar zu machen, dass sowohl die Menschenrechte als auch die wissenschaftlich-technischen Errungenschaften, die Europa großgemacht haben, auf den Islam zurückgehen (S. 19-20). Die europäischen Schüler dürfen nicht erst Vorurteile aufbauen, die das gegenseitige Verhältnis trüben; so z. B. hinsichtlich der Scharia und des Dschihad:

      A particular concern, highlighted in several studies of textbooks, is their lack of precision in the use of different terms. This can lead, for example, to a negative view of “Sharî`a”, the Islamic religious law. Shari`a in a European context is almost always only connected with the extreme penalty laws and their extreme interpretation in a few Islamic states. Sharî`a in European eyes often simply means lashing, stoning and mutilation. The authors of European textbooks should place Sharî`a in its proper context, explaining that it is predominantly not an extreme penalty law, but a comprehensive code of behaviour that embraces both private and public activities and consists of central elements of Muslim belief, worship and teachings. (p. 22)

      Similar concerns also relate to the concept of “jihad” which is often translated in European history textbooks as “holy war” and not by the philological meaning which is “general struggle over evil”. In Islamic tradition Jihâd is primarily a spiritual struggle by Muslim individuals to perform their roles in the development of their society. Actually, Muslims were victims of the “holy war” whose emergence as a concept is associated with the Crusades. Only secondly can “jihad” be an armed struggle in which case it basically falls within the realm of legitimate self-defense. The “small jihâd” is considered a military act, while the “big jihad” is the more important non-violent spiritual struggle. (p. 23)

      Wie sagten noch Orwell/Dry Bones:
      „Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft. Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.“

      http://www.isesco.org.ma/wp-content/uploads/2015/05/guidebook-for-history.pdf

      Warnung: Das ist ein ISESCO-Dokument. Im Augenblick, da Bat Ye’or es zitiert, ist es kein Originaldokument mehr, sondern eine „Verschwörungstheorie“ (Thomas Ex Gotha dixit).

      Gefällt 2 Personen

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s