Eine kurze Geschichte des Judenhasses

Der Judenhass holt sich und erhält seine Existenzberechtigung von den höchsten Autoritäten. Im Mittelalter beruft sich der Antijudaismus auf die Religion des Christentums. Nach erfolgter Aufklärung wird die Wissenschaft zur höchsten Autorität erhoben und der Antisemitismus wird nun wissenschaftlich begründet. Anschließend kommen die Menschenrechte dran und den Juden wird weltweit vorgeworfen, dass sie und nur sie – zumindest zu 98%, wenn man den Statistiken der UNO glauben schenkt – die Menschenrechte brechen und deshalb eine Spezialbehandlung verdienen.

Neuerdings vergehen keine Jahrhunderte mehr, bis hochgeachtete Autoritäten ersetzt werden. Noch läuft der Mainstream den vorgegaukelten Menschenrechten hinterher, da betritt schon das postfaktische Zeitalter des kulturrelativierenden Nihilismus die Weltbühne der leeren Gedanken und irrelevanten Meinungen. In diesem neuesten Zeitalter gilt nicht mehr das Wissen über Religion, Wissenschaft oder Gesellschaft, sondern gefühltes Wissen, unbegründete Meinungen und Bauchgrimmen sind die höchsten Autoritäten, nach denen sich der fortschrittliche Mensch richtet.

Komplizierend und erschwerend kommt hinzu, dass sich die Herrschaftszeiten der höchsten Autoritäten zeitlich überschneiden. So verschwindet der religionsbasierte Antijudaismus nicht dadurch, dass der wissenschaftsbasierte Antisemitismus sich durchsetzt. Auch im ausgehenden Zeitalter der Menschenrechte finden sich genügend Nischen für überkommene Formen des Judenhasses.

Der Kampf gegen den Judenhass dauert somit ewig. Kaum spricht es sich bei den Judenhassern herum, dass die Juden keine Gottesmörder mehr sind, schon werden sie als Krankheitserreger gehandelt. Nicht nur unter Hitler sind Juden Bazillen und Krebserreger, sondern auch unter den Terroristen und Gaza-Herrschern der Hamas, weshalb einige EU-Staaten die Hamas-Terroristen als vernünftig-zeitgemäße Menschen in die Zivilisation zurückholen wollen. Während offizielle Palästinenser noch dem wissenschaftlichen Judenhass der NS-Zeit frönen, bekämpfen ihre abendländischen Unterstützer die Juden schon als Menschenrechtsfeinde. Da es den Juden gelingt, beide Hassideologien halbwegs erfolgreich zu bekämpfen, kommt die UNESCO mit dem älteren religionsbasierten Antijudaismus daher.

Dem Judenhass ist es somit vergönnt, auf immer und ewig bis zum Ende aller Tage seine Daseinsberechtigung zu erhalten. Welche Strategien sich die Juden zur Bekämpfung des postfaktisch-nihilistischen Judenhasses ausdenken werden, ist bisher nicht bekannt. Ob der postfaktische kulturrelativierende nihilistische Judenhass überhaupt angehbar ist? Von besiegbar will ich momentan nicht schreiben.

Der seit mehreren Jahrtausenden mit dem Judentum beginnende, immerwährende Judenhass ist momentan der einzige religiöse, wissenschaftliche, gesellschaftliche, meinungsbasierte und nihilistische Beweis für die Existenz Gottes. Hat es den Judenhass schon vor den ersten Juden gegeben? Gottes Menschenwege sind unergründbar!

Ich gehe ungern auf die aktuellen Erregungen ein, die das Lutherjahr einbringt. Es ist nicht zu befürchten, dass Synagogen mit oder ohne Juden darin in Deutschland wie Flüchtlingsheime brennen werden. Manche Muslime, die gerne den Judenstern tragen würden, warten sehnsüchtig darauf, dass Moscheen angezündet werden. Sie sollten die Geschichte des Judenhasses studieren, bevor sie sich freiwillig dem „Jude-Sein“ unterziehen. Vorteile sind nicht vorhanden.

Es passt gut zum Lutherjahr, dass die Katholische Kirche gemeinsam mir der Evangelischen Gemeinschaft in den friedlichen, von Juden kontrollierten Nahen Osten reist, um neben anderen Köstlichkeiten auf Steuergeldern den Berg des muslimischen Tempels des Palästinensischen Jerusalem zu besuchen. Auf dem Rückweg sollten die Bischöfe beider Konfessionen im römisch-polytheistischen Vatikan eine Rast einlegen, bevor sie die christlich-nationalsozialistische Judensau in Wittenberg bewundern. Ich empfehle den Muslimen, die gierig auf Judensterne sind, einen geeigneten Ort für eine Muslimsau zu suchen. Ein guter Ort auf Grund der israelkritischen Politik der Stadt Köln wäre der Dom der vergewaltigten Jungfrauen. Der Dom zu Aachen hingegen ist unbedeutend!

Nun gibt es glücklicherweise (?) gebildete religiöse Juden, die die Schuld des Judenhasses bei sich und den Mitjuden suchen. Ich beschreibe hier nicht jüdische Selbsthasser, die es in jedem deutschen Mittel- und Oberzentrum für wenig Geld gibt, sondern tief religiöse Juden, die einen Ausweg aus dem Judenhass suchen, ganz im Gegensatz zu den selbsthassenden Juden, die den Weg zum Judenhass suchen. Es sind Kabbalisten, deren Denken vielen Juden und den meisten Judenhassern fremd ist.

Die Kabbalisten sind jüdische Sucher nach Gott. Bisher haben nur wenige, wahrscheinlich ein einziger Kabbalist, Gott gefunden, ohne den Verstand zu verlieren. Die heutigen wenigen Kabbalisten sprechen laut aus, was niemand, weder Jud’ noch Christ, weder Muslim noch Atheist, hören will: Die Welt hat den kleinen Flecken Land Israel nicht den Juden als Wiedergutmachung gegeben, weil sie im Holocaust beinahe verschwunden wären!

Palästina sollte die Heimat der Juden schon während des I. Weltkrieges sein. Doch bevor den Juden Palästina als Heimat übergeben wird, wird das Land 2x von Großbritannien und der Weltgemeinschaft geteilt. Sieht so eine erfolgreiche Staatsgründung aus? Wie im zaristischen Russland, wo ein Judenkind nur dann die Schule besuchen darf, wenn der Judenvater neben seinem Judensohn einem Russenkind das Schulgeld zahlt, dürfen Juden nur deshalb in Palästina siedeln, weil 80% der den Juden versprochenen Gebiete an muslimischen Arabern verscherbelt werden. Die Araber, bald „Palästinenser“ geheißen, sind die zaristischen Russenkinder, die die Juden tätscheln müssen, damit sie – die Juden – ein Recht auf eine eigenständige Existenz erhalten.

Warum also schenkt die Welt den Juden einen eigenen Staat wie einst der geliebte Führer den Juden Theresienstadt geschenkt hat?

Die Schrecken des Zweiten Weltkrieges sind weltweit und unübersehbar. Der Holocaust wird darunter subsummiert. Die Welt sieht die Ermordung von 40% aller Juden als Kriegsverbrechen an, was insoweit richtig ist, dass hierzu ein Krieg notwendig gewesen ist. Doch die Juden befinden sich nicht im Krieg, weder mit den Deutschen, noch mit den Nazis. Die Nazis hätten die Juden auch ohne Krieg eliminiert. Nach dem weltumspannenden Krieg wollen die Nationen der Welt, dass nun das Gute im Menschen die Geschicke der Menschheit bestimmt. Deshalb schenken sie den Juden eine schmalen und unfruchtbaren Streifen Land entlang des östlichen Mittelmeeres, der nach menschlichen Ermessen nicht gegen Angriffe von Feinden verteidigt werden kann. Doch die Juden – oder ist es Gott ? – verteidigen sich und ihr Land, das ihnen Gott nach der Thora zugewiesen hat. Genau das wollen die kriegsmüden Staaten der Welt nicht. Sie wollen keine jüdische Heroen sehen, sondern gebeugte Juden, die die Welt verbessern.

Doch die Juden lästern die Welt, also Gott. Sie weigern sich beharrlich, das Licht der Völker (Or lagojim) zu sein. Deshalb verfehlen die Juden nach Ansicht der Kabbalisten ihren göttlichen Auftrag. Deshalb wird die Menschheit nicht erlöst. Deshalb betreten wir das Zeitalter des Nihilimus. Deshalb herrscht nicht Recht, Moral und Ethik, sondern das Unrecht des gerade Stärkeren. Und an allem sind die Juden schuld! Deshalb gibt es Judenhass, für immer und ewig …

Erschienen unter

https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/eine-kurze-geschichte-des-judenhasses-27040

 

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145 Antworten zu Eine kurze Geschichte des Judenhasses

  1. Aristobulus schreibt:

    Wie soll man als a Jid denn Or’Hogojim sein? Wie geht das? Alle vier Backen hinhalten? Jesum als Erlöser und den Mohämme als allerletzten Propheten annehmen? Geld ohne Zinsen verleihen? Die israelischen Grenzen öffnen? Die Tojre zu Gunsten der Evangelien, des Korans und der Süddeutschen aufgeben?

    Und garantiert Jitzchok Luria, dass es sodann auch klappt mit der Welt und mit dem Judenhass und so, oder wird das erst nach dem sodannig erfolgten Ausrotten der Jidn geklappt haben?

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    • caruso schreibt:

      „… sodannig erfolgten Ausrotten der Jidn geklappt haben?“ Nicht einmal dann, befürchte
      ich, lieber Ari.
      lg und lajla tov*
      caruso

      *vor Jahrzehnten, besser: es ist soooo lange her, daß es vielleicht gar nicht wahr war,
      habe ich diesen Gruß von Zionisten gelernt. Von jenen, die in Budapest (1944) unsere Familie und noch 2000 Jidden gerettet haben: haNoar haZioni (richtig geschrieben?) Zwei meiner Brüder gehörten zu dieser Gruppe. Der Dritte war bei Shomer. Und ich war noch
      zu jung, zu unreif auch für mein Alter.

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    • schum74 schreibt:

      Apropos „alle vier Backen hinhalten“. Nicht nur Warszawski, auch Amos Oz hat Simches Tojre gut genutzt; nämlich zu einem Interview mit dem französischen Magazin Marianne.
      Frage: „Man muss mit dem Feind reden, mit Hamas?“

      Amos Oz:
      Natürlich. Außer, wenn er ständig wiederholt, dass er Sie zerstören will. Einerseits sind wir kein christliches Volk. Andererseits, auch die christlichen Völker haben niemals die andere Wange hingehalten. Hat man nach Hitler je davon gesprochen, Deutschland zu vernichten? Oder nach Stalin, Russland zu vernichten? Dennoch spricht man davon, Israel zu vernichten. Das ist meine rote Linie.

      Il faut parler à l’ennemi, au Hamas ?

      « Bien sûr. Sauf s’il répète sans cesse qu’il veut vous détruire. D’une part, nous ne sommes pas une nation chrétienne. Ensuite, même les nations chrétiennes n’ont jamais tendu l’autre joue. A-t-on parlé de faire disparaître l’Allemagne après Hitler, ou la Russie après Staline ? On parle pourtant de faire disparaître Israël. C’est cela, ma ligne rouge. J’accepte toutes les critiques, même les plus vives, mais pas quand elles se conjuguent à l’éventualité de notre disparition, voire au souhait qu’Israël n’ait jamais été créé. Cette ligne rouge me sépare d’un certain nombre d’intellectuels européens. De l’autre côté, on me trouve trop pro-palestinien, alors que ceux-là me reprochent d’être trop pro-sioniste. »

      http://www.marianne.net/amos-oz-parler-ennemi-oui-s-il-veut-vous-detruire-100246611.html

      Der Vorzeigelinke wäre glaubwürdiger, wenn er kein Barghouti-Versteher wäre:

      “Marwan Barghouti may have been convicted of murdering five Israelis and planning several other terrorist attacks, but as it turns out he still has friends in the Jewish State. Israel Prize recipient and author Amos Oz recently sent the Palestinian prisoner one of his books with a personal inscription wishing him a speedy release from prison.” (Ynet, 16.03.2011)

      An einem solchen Juden hätte Martin Luther vermutlich nichts auszusetzen.

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  2. Lancelot schreibt:

    Wie fing der Judenhass eigentlich an?

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  3. schum74 schreibt:

    Ein großartiger, von Perlen nur so glänzender Artikel. Aber, lieber Nathan Warszawski, musste das zu Simchat Tora sein?
    Wenn es so ist, antworte ich auf die Frage nach dem Trotz-allem-Fortbestand des jüdischen Volkes mit einer Passage aus dem Wochenabschnitt, den man zu Simchat Tora liest; also aus dem letzten Pentateuch-Abschnitt.

    Die tolle Passage (Deut 33, 29) fängt mit „Aschrécha Jisrael mi kamócha ‒ Wohl dir Israel, wer ist dir gleich?“, danach ist von „Chérew Ga’awatécha“, dem „Schwert deines Stolzes“, die Rede.
    Und wie interpretierte Raw Jizchak Nissenbaum (1868-1942) dieses „Chérew Ga’awatécha“? Als: „Dein Stolz ist dein Schwert, deine Waffe“.
    Zwi Braun (3 Minuten Ewigkeit, Zürich 1997) führt aus:

    Der Stolz auf jüdische Identität, jüdische Geschichte, jüdische Kultur, der Stolz auf die Tora waren und sind unsere stärksten Waffen im Kampf gegen einen Feind, dem es oft genug gelang, uns physisch zu vernichten, dem es aber nicht gelang, uns geistig zu brechen. Rabbiner Jizchak Nissenbaum war lebendes Beispiel für diese Haltung. Führender Vertreter des religiösen Zionismus im Vorkriegspolen wurde er im Alter von 74 Jahren 1942 im Warschauer Ghetto von den deutschen Okkupanten ermordet. Er prägte den Begriff von “Kiddusch Hachajim“, der Heiligung des Lebens.
    Er propagierte, selbst unter den widrigsten Umständen die Befolgung der Mizwot aufrecht zu erhalten. Angesichts der drohenden totalen Vernichtung, setzte er der brutalen und grausamen Gewalt des Feindes unbeirrbar das Schwert jüdischen Selbstbewusstseins entgegen. (S. 411-412)

    Zitat Ende.

    Der zeitgenössische Raw Yeshaya Dalsace regt sich über die „schockierende Passivität“ einiger frommen Juden in der Schoa-Zeit auf, die es vorzogen, statt mit materiellen Waffen zu kämpfen, „in geistiger Würde“ zu sterben.

    Aber gerade dieses Doppelte: Cherew (Schwert) (ist) Ga’awatécha (dein Stolz) und Ga’awatécha (dein Stolz) (ist) Cherew (Schwert) ist die Antwort auf den immerwährenden Judenhass, nicht? Wobei sowohl der immerwährende Judenhass wie auch seine Beantwortung (Kämpfen + Lernen) als Beweis für Seine Existenz gelten können.

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  4. schum74 schreibt:

    Aus: R. Yeshaya Dalsace, « Reé: Lapider l’idolâtre ! », Massorti:

    Cependant, l’esprit de la tradition juive est de réduire quasi totalement toute possibilité de tuer. La peine de mort a été supprimée par la tradition pharisienne (en tout cas très rarement appliquée). Avec le temps, certains courants du judaïsme ont développé un véritable esprit de non violence jusqu’à une certaine passivité choquante. Je pense par exemple à l’attitude de certains Juifs pieux face aux persécutions en Europe de l’Est et durant la Shoa et qui préféraient éviter de se laisser gagner par l’engrenage de la violence et mourir enveloppés dans leur « dignité spirituelle ». Leur résistance était mentale, héroïque, mais pas physique.
    Cet état d’esprit plonge ses racines dans plusieurs textes antiques (certains psaumes), chez certains prophètes (Jérémie, Isaïe), on le trouve bien sûr chez Jésus allant passivement à la mort, chez certains rabbins du Talmud… Exemples appelant à ne pas entrer dans l’engrenage pervers de la violence.

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    • caruso schreibt:

      Liebe schum, ich dachte an lajla tov, aber natürlich lernte ich damals auch Chazak we- emaz. — Ich bin so neidisch auf dich:-))))), weil du sooooooo viel über das Judentum weißt und einem immer so schöne Sachen zitierst. Leider bleibt in meinem Sieb von einem Kopf
      kaum etwas picken. Aber ich genieße es sehr und trotz meinem unmöglichen Kopf habe ich das Gefühl, ich verstehe es immer besser. – Einen Sieb mit großen Löchern statt Kopf hatte ich schon immer. Darum sage ich, falls notwendig: Mit 20 war ich genau so senil wie ich es heute bin. Das ist die Wahrheit.
      lg
      caruso

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      • Aristobulus schreibt:

        Just dieses, liebe Caruso, meinte ich weiter oben mit den jidischn Tugenden Kämpfen + Lernen + sich-selber-nicht-bitterernst-nehmen🙂 🙂

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      • schum74 schreibt:

        Aha! Deshalb wünscht man neuerdings statt „ad mea we-essrim“ (bis 120): ad mea ke-essrim (bis 100 wie 20). Das war Dein Vorschlag, ja?🙂

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Wenn vielleicht auch hinsichtlich der Vernunft doch eine gewisse Reifung, von 20 aus gesehen, wünschenswert wäre…? Nicht alles, was ich mit 20 für gut, richtig und erstrebenswert hielt, würde ich heute, doch immerhin noch deutlich vor der 100 noch so wollen. Das finde ich auch nicht wirklich verkehrt.

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  5. schum74 schreibt:

    Nein, ich kann nicht widerstehen. Nur kurz, ja? Also: Be-Reschit, am Anfang, der Urmord: Kajin und Hewel.

    Steht da wörtlich:

    Und es sagte Kajin zu Hewel, seinem Bruder (wa-jómer Kajin el Héwel Achiw) und es war, als sie im Felde waren (wa-jehi bi-hejotám ba-Ssadé) und Kajin stand auf zu Hewel, seinem Bruder (wa-jákom Kajin el Hewel Achiw), und tötete ihn (wa-jahargéhu).

    וַיֹּאמֶר קַיִן אֶל הֶבֶל אָחִיו וַיְהִי בִּהְיוֹתָם בַּשָּׂדֶה וַיָּקָם קַיִן אֶל הֶבֶל אָחִיו וַיַּהַרְגֵהוּ. (בראשית ד, ח)

    „Und es sagte Kajin zu Hewel, seinem Bruder, und es war, als sie im Felde waren…“ Ja, was sagte Kajin zu seinem Bruder? Eben nichts, bemerkt André Neher: Kajin tötet, weil er keine Worte hat. Er tötet, statt zu sprechen.
    Aber nicht darauf will ich hinaus. Es geht mir um „wa-jákom“, er stand auf. Daraus schließt ein Midrasch messerscharf, dass Kajin zuvor gelegen hatte. Er lag vor Hewel, scheinbar schwach und hilfsbedürftig ‒ Wie sagt noch Thérèse Zrihen-Dvir: als armer Schlucker verkleideter Goliat. Da reichte Hewel ihm die Hand…

    Wie sagt noch Alain Finkielkraut im bereits zitierten Causeur-Interview vom 18.10.2016:
    « On n’a quand même pas besoin d’avoir lu Carl Schmitt pour savoir que l’une des qualités premières du politique, c’est de savoir distinguer ses amis de ses ennemis. »

    [Man muss nicht Carl Schmitt gelesen haben, um zu wissen, dass politisches Denken damit beginnt, dass man Freund und Feind voneinander zu unterscheiden weiß.]

    Wer wie Abel, wie Amos Oz, beide nicht voneinander unterscheiden kann, ist blöd dran. Und wir mit.

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    • Aristobulus schreibt:

      🙂
      Danke!, Schum, es fällt einem ja wie Schuppen von den Augen: Kajin hatte gelegen, er hatte den Elenden und Demütigen gemimt, und dann sprang er auf und brachte den Hewel um.
      Was hatte Hewel zuvor gemacht, außer zu stehen? Ich rate mal: Er hatte dem Kajin Himbeeren angeboten. Die hatte er gepflückt. Dem Kajin war das Angebot aber zu schlecht.

      P.S.
      Um eine andere große Vermischung (Du schriebst über den Amos und den Oz) geht’s übrigens grad dorten:
      https://hessenhenker.wordpress.com/2016/10/27/gerd-buurmann-auf-der-art-fair-in-koeln-mit-hakenkreuz-und-davidstern/

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      • Hessenhenker schreibt:

        Bei dem Wort „Vermischung“ erinnere ich mich immer betroffen daran,
        daß Steinmeier meiner Rassenschande nicht durch ein Besuchsvisum Vorschub leisten will.

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      • schum74 schreibt:

        Nur einer unter Hunderten Midraschim, ja? Doch dieser passt zur großen Vermischung (toda!), die nicht anders als tödlich enden kann.
        Man beachte en passant die geschmackvolle Gleichsetzung von Hitler-Deutschland, Stalins SU und Israel in Oz‘ Aussage:
        « A-t-on parlé de faire disparaître l’Allemagne après Hitler, ou la Russie après Staline ? On parle pourtant de faire disparaître Israël. »

        Die Tojre: der Spiegel unserer jeweiligen Gegenwart.

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      • Aristobulus schreibt:

        Ja, der Amos Ozsche Satz. Oz ist ein Diffuslinker, also vermischt er Apfel- mit Birnenkuchen und hält es für was mit Kirschen.
        Der Amos Ozsche Satz ist so verkehrt, dass ich nicht weiß, wo ich anfangen soll, ihn auseinanderzunehmen-.

        1) Also das Abschaffen. Wer wollte oder will je ein Land mit darin wohnendem Volk abschaffen? Niemand. Selbst das Land Belgien, das keines ist, weil es keine Belgier gibt (nur der König bezeichnet sich als Belgier), will niemand ernstlich abschaffen. (Und wenn Belgien als Staat dermaleinst durch eine Mehrheit als Staat abgeschafft werden sollte, will sich kein Wallone, Flame oder Deutschsprachiger physisch damit schaden.)
        – Niemand hat je Russland abschaffen wollen, auch nicht 1953, als Stalin starb. Warum sollte jemand Russland abschaffen wollen? Was sollte dann mit den Russen geschehen? Und wer hätte das mitten im kalten Krieg tun sollen?
        – Ähnlich absurd die Annahme, jemand habe nach Hitlern Deutschland abschaffen wollen. Der Morgenthauplan sah die Abschaffung der Zentralgewalt und der wirtschaftlichen Macht vor – und das war’s.
        – Allein bei Israel geht es andauernd um’s Abschaffen. Die sog. Zweistaatenlösung, die die Bessermenschen den Israelis zumuten möchten, plant einen Terroristenstaat gleich neben Israel: Ein riesiger Schritt in Richtung Wiederabschaffung der Juden. Die sog. Einstaatenlösung ist noch unverblümter, hier sollen die Juden der Gewalt der Mohammedaner ausgeliefert werden.

        Also das Abschaffen: Niemand will Luxemburg abschaffen oder den Sudan. Selbst Syrien will keiner abschaffen. Nicht einmal den Staat-im-Staate Molenbeek will einer abschaffen (außer Eric Zemmour). Allein Israel bedrängt man seit dessen Bestehen, dass es sich endlich selbst abschaffen möge.
        So weit zum Abschaffen.

        2) Also die Amos Ozsche Nennung von Israel, Nazideutschland und der Stalin-Sowjetunion im selben Satz. Wie kommt er auf diese ebenso absurde wie tödliche, große Vermischung? Weil er diffuslinks glaubt, dass etwas an Israel monströs sei, widernatürlich, ähnlich monströs wie Hitler und Stalin.
        Es denkt aus ihm heraus, während seine Absicht erstaunlicherweise eine andere war: Er wollte sich dagegen verwahren „qu’on parle pourtant de faire disparaître Israël“, dass man hingegen Israel abschaffen wolle. Wie verwahrt er sich dagegen: Imdem er es durch Nennung von Hitler-Stalin im selben Satz mit diesen gleichsetzt.
        – Ah, Psycholog müsst‘ man sein!👿

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    • aurorula a. schreibt:

      Kleine Fußnote:
      Vor ein paar Jahren bin ich über Linkhopping von etwas, das Mike Hammer verlinkt hatte zufällig auf dieselbe Stelle gestoßen.
      Im recht verklampften Teil 22 von einem Video, von dem ich vermute daß die anderen 21 Teile auch nicht besser sind (sorry im voraus! daß ich diesen einen verlinke den ich mir damals angetan hatte) wurde das als Beispiel für Versionsgeschichte zitiert:

      Was da dran ist kann ich nicht beurteilen; aber in einigen Versionen ist wohl der Inhalt dieser Rede erhalten, in anderen (z.B. Codex Aleppo) nicht.
      Schließt daraus, was Ihr wollt (Ari als Archäologe&Historiker kann das bestimmt beurteilen) – und stört Euch nicht am Klampf😳 und der Zielgruppe😳 😳

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      • aurorula a. schreibt:

        Weia, sorry nochmal fürs Geklampfe!😳

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      • Aristobulus schreibt:

        Danke für Dein Suchen, liebe Aurorula.
        Also da steht, dass Kajin sagte: ***, und dann waren sie auf dem Feld. Was hat er gesagt: Nicht „let us go out into the field“, but Abel said that he was’nt able🙂
        – Pardon für’n Scherz, der musste.

        Da steht, „let us go out into the field“. Da steht das inkludierende us, lass uns aufs Feld hinausgehen. Hewels den Kajin einschließende Aufforderung ist für den Hewel eine Selbstverständlichkeit, vielleicht wurde sie deswegen in der Folge ausgelassen: Weil sich Selbstverständlichkeiten von selbst erschließen sollten. Oder/und, weil es weniger wichtig ist, dass sie just aufs Feld gingen; weshalb sollte da zweimal Feld stehen? Oder weil Hewels freundliche Aufforderung, gemeinsam aufs Feld zu gehen, in keiner Weise erklärt oder präjudiziert oder schließen lässt, dass Kajin dort aufsprang und Heweln erschlug? Oder es geht ums Sagen und um’s Nichtsagen, wie Schum oben festgestellt hat. Indem da nicht mehr steht, was Hewel gesagt hat, steht auf einmal sehr deutlich da, dass er Eine etwas sagt, der Andere, der mordet, jedoch nicht.

        Wenn die Passage so stehen geblieben wäre, wie sie wohl vor Jahrtausenden lautete, hätte jemand daraus schließen können, dass der Mord etwas mit Hewels Satz zu tun gehabt haben könnte. Das wäre ein Fehlschluss. Also (denke ich grad), hat man’s gestrichen.

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      • schum74 schreibt:

        Aristobulus, etwas Ernsthaftes zu der scheinbaren Textlücke in Gen 4,8, ja?
        „Und es sagte Kajin zu Hewel, seinem Bruder, und es war, als sie im Felde waren…“.

        Es ist schließlich nicht verkehrt, sich mit diesem Brudermord zu beschäftigen. Psychoanalytiker Henri Cohen-Solal (« Les meurtres du silence», AKADEM, Januar 2016) sieht in ihm « un fondement de ce qui a fait réfléchir l’humanité sur l’idée du meurtre ». Trifft sich gut: Seit der Islam erneut in Dschihad-Modus getreten ist, denkt man des Öfteren über Mord und Totschlag nach.

        Cohen-Solal, der wie Neher annimmt, dass Kajin kein Wort gesprochen hat ‒ worauf der Text aufmerksam macht ‒, erklärt, dass Gewalt dem Unvermögen oder dem Verbot entspringe, die Dinge zu benennen:
        « Là où il y a mutisme, là où il y a incapacité à faire nomination des choses, eh bien effectivement, la violence va émerger. » ‒ Wo Stummheit herrscht, wo Unfähigkeit herrscht, die Dinge zu benennen, da entsteht Gewalt.
        Es macht ihn auch ganz glücklich, dass Elem (Stummheit) und Alimut (Gewalt) dieselbe Wurzel haben: Alef-Lamed-Mem.

        Das ABC der psychotherapeutischen Arbeit im Knast: Bring den Brüdern Sprechen bei, und sie werden aufhören, sich wie die Neandertaler zu benehmen.

        Nur dass die wortreichen Erklärungen der IS-Leute und anderer Koraniker diese Vorstellung erschüttern, nicht? Und man sage nicht, dass die Terroristen zwar Wortgeräusche machten, doch nicht vom Eigentlichen sprächen. Sie sprechen von Mord und meinen Mord. Und was könnte eigentlicher sein als Gewalt? „Hass ist älter als Liebe“, befand Freud sicher zu Recht.

        Was taugt der ganze Psychoplunder in einer Welt, die Mord und Totschlag zu religiösen Geboten erhebt?

        Aurore, bis später? Bin noch im Anfang, bei Be-Reschit.🙂

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      • schum74 schreibt:

        Noch einmal:
        „Und es sagte Kajin zu Hewel, seinem Bruder, und es war, als sie im Felde waren…“.

        Ältere Kommentatoren (Midrash Raba, Be-Reschit, Kap. 4) stellen sich einen regen Wortwechsel zwischen den Brüdern vor:
        Worüber stritten sie? [Al ma hajú midajnim?] Sie sagten: Lass uns die Welt aufteilen! [bó’u we-nachlók et ha-Olam]. Der eine nimmt die beweglichen Güter, der andere die unbeweglichen.
        Der eine sagte: Der Boden, auf dem du stehst, gehört mir. Der andere sagte: Deine Kleider gehören mir. Usw. usf. Da stand Kajin auf und tötete seinen Bruder Hewel.

        Ein Rebbe stellt sich vor, dass Kajin und Hewel über den künftigen Tempel gestritten hätten. Jeder von ihnen sagte: Auf meinem Boden wird er stehen.

        Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn sie von der letzten UNESCO-Resolution gehört hätten!

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @schum74: „Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn sie von der letzten UNESCO-Resolution gehört hätten!“

        Dann hätten sie sich wahrscheinlich versöhnt und gemeinsam die Delegierten erschlagen.

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      • schum74 schreibt:

        P.S.
        Aristobulus, es wird Dich freuen zu erfahren, dass Claude Birman (« Caïn et Abel: les dessous de la fraternité, Februar 2016) den Hinweis auf das Feld ernst nimmt. Denn:
        « Pour comprendre quelque chose il faut chercher le contraire. » ‒ Um etwas zu verstehen, muss man das Gegenteil suchen.

        Kajin und Hewel treffen sich auf dem Feld (ba-Ssadé), also außerhalb des Elternhauses. Hier deutet der Text einen Mangel bei den Eltern an. « Il y a un déficit de fraternité qui suppose un déficit de parenté. La question de la fraternité – il faut remonter ‒ pose la question de la paternité. Si les choses tournent mal entre Caïn et Abel, c’est que déjà il y avait quelque chose qui n’allait pas à la génération précédente. »
        Der Mangel an Brüderlichkeit weist auf einen Mangel bei den Eltern hin. Wenn die Dinge zwischen Kajin und Hewel schief laufen, heißt das, dass schon in der vorigen Generation nicht alles zum Besten stand.

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      • schum74 schreibt:

        P.P.S.
        Es ist nicht so, wie es scheint. An den Deutungen in Form von Geschichten ist nichts willkürlich, nichts aus dem Bauch geholt. Jeder Einfall muss und wird durch Tora-Stellen bestätigt. Die Vorstellung etwa, Kajin und Hewel hätten um den Standort des künftigen Tempels gestritten, stützt sich auf einen Vers des Propheten Mal’achi.
        Auch Birman, der den Ursprung des Bruderkonflikts bei den Eltern sucht, kann für seine Sicht zwei Tora-Verse heranziehen. Der Schöpfer selbst verbindet Adam und seinen Sohn Kajin durch die Frage „wo?“, die er an Beide richtet.
        „Ajéka?“, wo bist du?, fragt Er Adam, der sich nach dem Genuss der verbotenen Frucht im Garten versteckt. Und zu Kajin, nach dem Totschlag: „ej Hewel Achicha“ – Wo ist Hewel, dein Bruder?
        Was ist mit den Himbeeren, die Hewel für den Kajin gepflückt hat? Wo hast Du die Belege versteckt?🙂

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      • Aristobulus schreibt:

        Was könnte es gewesen sein im Elternhaus, das Kajin dazu getrieben hat, a) nichts zu sagen und b) sich wie ein Neanderthaler zu benehmen?

        … andere Möglichkeiten, einfach mal so dahingedacht: Bei den Eltern war alles prima, auch bei den Brüdern überhaupt so, nur auf dem Feld war was. Es lag am Feld. Weswegen es der Text (wir wissen nicht, ob das nu der ‚ursprüngliche‘ Text gewesen ist, oder ob ihm eine weitere Veränderung vorausging), weswegen also der Text das Feld zweimal erwähnt: Er deutet drauf.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Hmmmmh, und was weiß man über’s Benehmen der Neandertaler? Da sie ausgestorben sind, vielleicht ausgerottet und nur im niedrig-einstelligen Prozentbereich im Genom noch feststellbar…?

        Das deutet nicht zwingend auf grunzende Gewalttätigkeit hin, scheint mir, da diese ja nicht mit ihm aus der Gattung Homo verschwunden ist. Und der heutige Bestand an diesem Verhalten weist auf eine breitere genetische Verankerung hin, scheint mir.

        Also nur die Phrenologen, und was die so dachten? Die dachten allerhand, wenig haltbares insgesamt…

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      • Aristobulus schreibt:

        Ja, was weiß man über das neanderthalgrundige Benehmen?🙂
        Wahrscheinlich nur, dass es kein gutes gewesen ist. Wobei auch der heutig-Sapientische sich manchmal nicht gut bis weniger gut benimmt. Wobei er könnte, wenn er’s wissen wollte, und siehe da, manche wollenkönnen’s dann. Wobei der Neanderthalische keinen hatte, der’s ihm sagte oder es ihm aufgeschrieben hatte, und also hat der sich höchstwahrscheinlich dann immer weniger gut als ziemlich schlecht bis sehr schlecht benommen.

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      • Lancelot schreibt:

        Der Neandertaler wird fast das gleiche gleiche Benehmen haben, welches der moderne Mensch auch in der Steinzeit hatte, immerhin ist er unser nächster Verwandter und die DNA zu über 99,5% identisch. Daher sind die 1 – 4% der Neandertalergene auch Gene, die der moderne Mensch sowieso hätte.

        Ob der Neandertaler bis in die heutige Zeit überlebt hätte, ist noch offen, da nur wenige tausend Individuen gleichzeitig lebten, was die Gefahr von Inzucht mit sich bringt.

        [An dieser Stelle erinnere ich noch an die Ausführungen von Herr Schäuble, der meinte, Europa mit 700 Mio. Menschen drohe ebenfalls Inzucht und wir bräuchten daher die Flüchtlinge.]

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      • Aristobulus schreibt:

        Was Gene mit Benehmen zu tun haben, sieht man täglichst an Ihnen beschissenem Pseudobiologisten, der hier dieses Zeug auf die Dümmste und Flachste und Sinnloseste breittritt, weil er nicht kapiert, was Andere sich untereinander mitzuteilen haben.
        Obwohl er in der Tat Menschengene hat, und zwar nicht zu 98% wie ein Aff‘, sondern unbegreiflicherweise zu hundert Prozent.

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      • Lancelot schreibt:

        Ich bin ein Mensch, genau wie Sie, Aurorula, schum74 und Clas Lehmann. Und wenn man es ganz genau nimmt, dann sind wir alle sogar verwandt, wenn auch entfernt, weil wir alle dieselben Vorfahren haben, die vor ein paar hunderttausend Jahren aus Afrika ausgewandert sind.🙂

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      • Aristobulus schreibt:

        Watt wollnSe sein?!
        Sie dumme Sau mit genuin säuischen Genen.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Aber wahrscheint man da nicht mehr, als man weiß?

        Mich beschleicht so manchmal die Vorstellung, er könnte vielleicht freundlich und arglos gewesen sein, und dann kamen die Sapienze an- und eingewandert und bereicherten seine Kultur, und als sie damit fertig waren, gab es ihn nicht mehr, bis auf einige mitochondrische Gene, die auf mütterliche Vererbung hindeuten und mithin nicht zwingend auf einvernehmliche Vorgänge bei der Einleitung dieser Vererbung…

        Und nicht allen Sapienzen hat man es rechtzeitig gesagt und aufgeschrieben. Dazumal vor 40 000 bis 50 000 Jahren jedenfalls noch nicht. Das war ja noch bevor die Moschee auf dem Tempelberg gebaut wurde, die da ja erst seit 30 000 Jahren stand, nach einen ramallischen Relügionsgeschichtsprofessor…

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @schum74: „Es ist schließlich nicht verkehrt, sich mit diesem Brudermord zu beschäftigen.“
        @Aristobulus: „Was könnte es gewesen sein im Elternhaus, das Kajin dazu getrieben hat, …“

        Wenn Geschwister einander hassen, ist häufig eine Ungleichbehandlung durch die Eltern vorausgegangen.
        „Und der HERR (Vater) sah gnädig an Abel und sein Opfer; aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an.“
        Hier liegt für mich die Erklärung des Brudermords.

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      • Aristobulus schreibt:

        Stimmt, Gutartigster, das steht da.
        Warum nimmt man es jüdischerseits wohl nicht ganz so ausschlaggebend wie Kajin und Hewels Rede mit Gegenschweigen & Initiative auf dem Feld: Weil es nicht vom Ojberschtn abhängen kann, wie der einzelne Mensch sich im Fall der Fälle verhält.

        – Schum weiß bestimmt, ob an der Stelle „korban“ für Opfer steht, und ob da zweimal das selbe Wort steht, und ob da wirklich „gnädig“ geschrieben steht, oder etwas minder Lutherisches🙂
        Dir a guttn Sonntag.

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      • Lancelot schreibt:

        @Clas Lehmann
        Das Verhältnis zwischen den Neandertaler und dem modernen Menschen muss wohl gut gewesen sein, sonst hätten sie sich nicht miteinander gepaart, und wir keine Neandertalergene in uns. Das bedeutet, dass beide Unterarten das gleiche Benehmen hatten, oder zumindest sehr ähnlich.

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      • Aristobulus schreibt:

        KANN denn einer so dämlich sein, dass er beim Vorliegen von fast nur Mitochondrien-DNA nicht kapiert, dass das weibliche DNA ist, die ausschließlich Mütter mitgeben?!, dass da also Massenvergewaltigungen passiert sein müssen?
        Oder der Typ lügt einfach schamlos daher.

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      • Lancelot schreibt:

        @schum74
        Wieso schreiben Sie, das der HERR Kains Vater, also Adam, sein soll? In den folgenden Zeilen wird eindeutig, dass mit „Herr“ Gott ist.

        1 Adam erkannte Eva, seine Frau; sie wurde schwanger und gebar Kain. Da sagte sie: Ich habe einen Mann vom Herrn erworben. 2 Sie gebar ein zweites Mal, nämlich Abel, seinen Bruder. Abel wurde Schafhirt und Kain Ackerbauer. 3 Nach einiger Zeit brachte Kain dem Herrn ein Opfer von den Früchten des Feldes dar; 4 auch Abel brachte eines dar von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Der Herr schaute auf Abel und sein Opfer, 5 aber auf Kain und sein Opfer schaute er nicht. Da überlief es Kain ganz heiß und sein Blick senkte sich. 6 Der Herr sprach zu Kain: Warum überläuft es dich heiß und warum senkt sich dein Blick? 7 Nicht wahr, wenn du recht tust, darfst du aufblicken; wenn du nicht recht tust, lauert an der Tür die Sünde als Dämon. Auf dich hat er es abgesehen, /
        doch du werde Herr über ihn!
        8 Hierauf sagte Kain zu seinem Bruder Abel: Gehen wir aufs Feld! Als sie auf dem Feld waren, griff Kain seinen Bruder Abel an und erschlug ihn. 9 Da sprach der Herr zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er entgegnete: Ich weiß es nicht. Bin ich der Hüter meines Bruders? 10 Der Herr sprach: Was hast du getan? Das Blut deines Bruders schreit zu mir vom Ackerboden. 11 So bist du verflucht, verbannt vom Ackerboden, der seinen Mund aufgesperrt hat, um aus deiner Hand das Blut deines Bruders aufzunehmen. 12 Wenn du den Ackerboden bestellst, wird er dir keinen Ertrag mehr bringen. Rastlos und ruhelos wirst du auf der Erde sein. 13 Kain antwortete dem Herrn: Zu groß ist meine Schuld, als dass ich sie tragen könnte. 14 Du hast mich heute vom Ackerland verjagt und ich muss mich vor deinem Angesicht verbergen; rastlos und ruhelos werde ich auf der Erde sein und wer mich findet, wird mich erschlagen. 15 Der Herr aber sprach zu ihm: Darum soll jeder, der Kain erschlägt, siebenfacher Rache verfallen. Darauf machte der Herr dem Kain ein Zeichen, damit ihn keiner erschlage, der ihn finde. 16 Dann ging Kain vom Herrn weg und ließ sich im Land Nod nieder, östlich von Eden.

        https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/einheitsuebersetzung/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/1/40001/49999/

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      • Aristobulus schreibt:

        Sie dummes, alle Welt STÖRENDES Stück.
        Verschwinden Sie!

        Der, der da INTERPRETIERT hat (und zwar einfallsreich), dass es da um den Vater gehe, war nicht Schum, sondern der Gutartige.

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      • Aristobulus schreibt:

        Und was für eine katastrophal schlechte Bibelübersetzung, in der überhaupt nichts vom hebräischen ORIGINAL mehr enthalten ist! Welch eine Anwanzung und Verfälschung.
        Und wasne Frechheit, uns sowas vorzusetzen.

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      • Lancelot schreibt:

        Da hat der Ari sogar Recht, tut mir leid, da habe ich in der Menge der Kommentare mich wohl verlesen.

        Trotzdem richtet sich die Frage an Gutartiges Geschwulst. Der Text zeigt eindeutig, gemeint ist mit „Herr“ Gott und nicht Adam, woher wollen Sie von Adam überzeugt sein?
        Können Sie ihre Interpretation erläutern?

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      • Aristobulus schreibt:

        Jetzt schwallt der Eumel was von Adam daher. Hä?!
        Soll er doch in den Opel steigen und abdampfen.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Ein gutes Verhältnis zwischen Völkern führt in der Regel nicht zum völligen Verschwinden des einen und dazu, dass vor allem Mitochondiengene des verschwundenen noch in geringen Anteilen nachweisbar sind…

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      • Lancelot schreibt:

        „Und was für eine katastrophal schlechte Bibelübersetzung, in der überhaupt nichts vom hebräischen ORIGINAL mehr enthalten ist! Welch eine Anwanzung und Verfälschung.
        Und wasne Frechheit, uns sowas vorzusetzen.“

        @Aristobulus
        Im Gegensatz zur Lutherbibel ist die Einheitsübersetzung näher am Originaltext dran.

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      • Aristobulus schreibt:

        Sie dummes Schdyx haben überhaupt keinen Schimmer vom Original, sondern Sie behaupten einfach n’importe quoi (egal was).
        Zum Kotzen

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Würde heißen, der Neanderthaler sei auch, irgendwie, Opfer eines Brudermordes? Weiter zurückliegend und schlecht dokumentiert in den Einzelheiten? Aber vielleicht ein Anlass, es mal aufzuschreiben? Nachdem die Sintflut, die ich mir mitunter mit der postglazialen Wiederflutung des in der Eiszeit recht zusammengetrockneten Mittelmeeres deute, doch auch Menschen übriggelassen hatte, die Gewinn davon hätten, nach ihrer Artung, wenn man es ihnen aufschriebe?

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Lancelot: „Der Text zeigt eindeutig, gemeint ist mit „Herr“ Gott und nicht Adam, woher wollen Sie von Adam überzeugt sein?“

        Wenn Christen zu Gott beten, sprechen sie das Vaterunser, nicht das Adamunser.

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      • Aristobulus schreibt:

        Als Idee ist das nicht eben schlecht: Hinweis darauf, dass mit dem Verhältnis zwischen dem Vater und den beiden Söhnen was nicht gestimmt hat.
        – Wobei es jeoch um den hebräischen Zusammenhang geht, nicht?, und darin kommt die Gleichsetzung zwischen Ho’Schejm (Gott) und dem Wort für Vater nicht vor, nicht in der Tojre, und auch nicht im Schm’a, das jeder Jid seit mindestens talmudischen Zeiten etwa zweimal am Tag spricht. Dessen Anfang lautet, „Schm’a Jissroelj, Ho’Schejm* Elohejnu, ho’Schejm echad“, höre Israel, der Herr-der-Welt ist Gott, der Herr-der-Welt ist Eins.

        * hier Ho’Schejm und nicht das andere Wort ausgeschrieben, das mit A anfängt (aber nicht das Tetragrammaton, das niemals), aus Respekt und aus Gepflogenheit, und weil die Jidn darin sehr sorgfältig unterscheiden, was man wann wie sagt, und wie man es wann wie ausschreibt🙂

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Aristobulus: „Dir a guttn Sonntag.“

        Lass es Dir gutgehen, Lieber!

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      • Lancelot schreibt:

        „Sie dummes Schdyx haben überhaupt keinen Schimmer vom Original, sondern Sie behaupten einfach n’importe quoi (egal was).“

        Richtig, ich verstehe nichts vom Original. Aber die Menschen, die die deutsche Einheitsübersetzung geschrieben haben, die haben das Original verstanden.

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      • Aristobulus schreibt:

        Hassen Sie sich bei dem ausschließlichen, notorischen dämlichen Mistzeug nicht langsam selbst?
        Wenn nicht, haben Sie mehr als nur ein Charakterproblem.

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      • schum74 schreibt:

        An Aristobulus (29.10.2016, 2:19 nachmittags):
        „Wir wissen nicht, ob das nu der ‚ursprüngliche‘ Text gewesen ist“

        Danke für diese Gelegenheit, jüdischerseits an Grundsätzliches zu erinnern.
        In einem Vortrag zu Elie Wiesels Ehre (« Ruth, Job un même destin… », November 2008) erwähnt Prof. Benjamin Gross von der Bar-Ilan-Universität den Punkt, um den es geht:

        « (…) Mais lire le Livre, ce n’est pas lire seulement Job. C’est lire le livre dans sa plénitude, dans sa totalité, dans son ensemble ; tel qu’il nous est parvenu : sans tenir compte de la différence entre histoire et légende, sans tenir compte de la chronologie, sans tenir compte des différends auteurs ; en faisant, comme le proposait Franz Rosenzweig, de lire le livre selon son rédacteur final. C’est ainsi que nous voulons le considérer. »

        [Das Buch Hiob lesen, heißt, das Buch Hiob im Kontext der Tora zu lesen; im Kontext des ganzen Buches, wie es zu uns gekommen ist: ohne den Unterschied zwischen Geschichte und Legende, zwischen den Zeitabläufen und zwischen den verschiedenen Autoren zu beachten; indem man das Buch, nach einem Vorschlag von Franz Rosenzweig, in seiner Endfassung liest. So wollen wir es betrachten.]

        « le livre selon son rédacteur final – das Buch in seiner Endfassung »: Das ist für uns die Tora, die ganze Tora, wie wir sie seit der Zeit des Zweiten Tempels lernen.
        Franz Rosenzweig führt keine Neuigkeit ein. Er benennt nur die Praxis der Talmuderschaffer und aller Kommentatoren bis zum heutigen Tag.
        Mag sein, dass sich in den Text irgendein “Fehler“ eingeschlichen hat. Et alors? Was bringt es geistig, eine Textunreinheit zu vermuten? Was geistig weiter bringt: sich mit der Textwirklichkeit auseinanderzusetzen. Mit dem, was ist. Mit der Tora, die woher auch immer, nach welchem Schicksal auch immer, definitiv zu uns gehört.
        Sie wäre nicht vollkommen? La belle affaire! Sind die Lerner vielleicht vollkommen?

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      • Aristobulus schreibt:

        So isses.
        A gutte woch🙂

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      • schum74 schreibt:

        An GG. und Aristobulus:

        Ja, der Schöpfer ist es, der ohne ersichtlichen Grund den Einen und seine “Mincha“ (hier: Geschenk; nicht Korban/Opfer) annimmt und den Anderen und seine “Mincha“ verwirft. Warum? Darum. Es ist wie im Leben: Dem Einen fallen Reichtum und gutes Aussehen in den Schoß, der Andere hat schlechte Karten.
        Heißt das, dass Kajin als Benachteiligter keine Wahl hat als zuzuschlagen? Dass die „Verdammten dieser Erde“ alles dürfen?

        Darauf geht die junge (und gut aussehende) Philosophin Noémie Benchimol in einem AKADEM-Vortrag (« Berechit: réhabiliter Caïn », September 2016) ein.
        Es gibt nämlich einen Schlüsselsatz (Gen 4, 7) in der kurzen Kain- und Abel-Geschichte. Kajin nimmt die vernichtende Ablehnung wahr und sein Gesicht verfällt (wa-jiplu Panaw). Da redet ihn Haschem an:

        „Ist es nicht so: Wenn du Gutes daraus machst, wirst du hochkommen (im tetiw sse’ét) und wenn du nichts Gutes daraus machst (we-im lo tetiw) die Sünde lauert an der Schwelle (la-Pétach Chatát rowéz) und trägt Verlangen nach dir (we-elécha Tschukató), du (aber) werde ihrer Herr (we-atá timschól bo):

        הֲלוֹא אִם תֵּיטִיב שְׂאֵת וְאִם לֹא תֵיטִיב לַפֶּתַח חַטָּאת רֹבֵץ וְאֵלֶיךָ תְּשׁוּקָתוֹ וְאַתָּה תִּמְשָׁל בּוֹ.
        (בראשית ד, ו-ז)

        Benchimol:
        « Il existe une autre possibilité que la réaction naturelle. Dieu dit en fait qu’il n’accepte pas le déterminisme. La Bible fait le choix de l’éthique le la responsabilité. La Bible dit que la victime est capable de s’arracher à sa condition de victime pour en faire autre chose qu’une rancœur rance. »

        Menschliche Freiheit ist nicht abstrakt. Zwischen „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“ (“Souveränismus“) und „Der Mensch ist nichts als ein Produkt seiner Verhältnisse“ (“Victimismus“) gibt es einen gewissen Manöverraum. Man steht nicht über seinen Lebensumständen, aber man muss nicht deren Opfer sein.

        Gute Woche / Gutes Wochenende!

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      • schum74 schreibt:

        Ach ja! Was war das mit dem Lutherschen “gnädig“ und nicht “gnädig“? (Gen 4, 4-5)? Aristobulus vermutet richtig: Das Verb scha’á heißt “erhören“ (eine Bitte) und hat mit Gnade nichts zu tun. Wie übersetzt man aber: ein Geschenk erhören?

        Wa-jischa Haschem el Hewel we-el Mincható: und Haschem erhörte Hewel und sein Geschenk.
        We-el Kajin we-el Mincható lo sch’á: und Kajin und sein Geschenk erhörte er nicht.

        Hm. Vielleicht “annehmen“? Passt zu einem Menschen und zu einer Sache. Wobei “scha’a“ auch noch ein indirektes Objekt (el/zu oder Dativ) verlangt.

        Schwer zu sein a Übersetzer.🙂

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      • aurorula a. schreibt:

        Hm. Vielleicht »annehmen »? Passt zu einem Menschen und zu einer Sache. Wobei »scha’a » auch noch ein indirektes Objekt (el/zu oder Dativ) verlangt.
        Biete noch das englische „to accept“ – das funktioniert auf deutsch aber auch nicht😦

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      • Lancelot schreibt:

        Warum diskutieren Sie überhaupt über die Übersetzung, wenn Sie das Original kennen? Zudem frage ich mich, warum die Lutherbibel in mehreren Artikel bzw deren Kommentaren benutzt wird, aber die Einheitsübersetzung als falsch bezeichnet wird (siehe oben)?

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      • Aristobulus schreibt:

        JeeezMariaUndJossele.
        KRIEGEN SIE NICHT MIT, dass Ihr Zeug hier nur stört, nervt, ablenkt und rumdibbert, und dass niemand (niemand!) drauf eingeht?!
        Niemsad geht darauf ein.
        Niemand schert sich um Ihr sinnloses Gediwwer.
        Sie Schande für die armen Christen, die das hier vielleicht lesen und sich Ihretwegen für sich selbst SCHÄMEN

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      • aurorula a. schreibt:

        Sie Schande für die armen Christen, die das hier vielleicht lesen und sich Ihretwegen für sich selbst SCHÄMEN
        Etwas ähnliches denke ich mir seit ich das lese, ja.

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      • schum74 schreibt:

        P.S.
        Übersetzung des französischen Rabbinats (Ende des 19. Jahrhunderts):

        Si tu t’améliores, tu pourras te relever, sinon, le Péché est tapi à ta porte. Il aspire à t’atteindre, mais toi, sache le dominer. (Beréchit 4, 7)

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      • schum74 schreibt:

        Lancelot, vielleicht diskutieren wir über Übersetzung, weil nicht Alle Zugang zum Originaltext haben?

        Auch Ihnen ein schönes Wochenende!

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      • Aristobulus schreibt:

        Bitte-?
        Der soll hier verschwinden, und Du ermunterst ihn, das nicht zu tun?

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      • Lancelot schreibt:

        Vielen Dank, schum74, Ihnen wünsche ich auch ein schönes Wochenende.

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      • Lancelot schreibt:

        „4 And Abel, he also brought of the firstlings of his flock and of the fat thereof. And the LORD had respect unto Abel and to his offering: 5 But unto Cain and to his offering he had not respect. And Cain was very wroth, and his countenance fell.“

        @aurorula
        Die englische King James Version übersetzt das „gnädig“ mit „respect“.

        https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/king-james-version-en/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/1/40001/49999/

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      • aurorula a. schreibt:

        Was damit, daß das deutsche „akzeptieren“ etwas anderes als das englische „to accept“ heißt nur peripher etwas zu tun hat; insofern es auch ein Versuch ist, scha’a wiederzugeben.
        Unabhängig davon muß ja mein eigener Wiedergabe-Versuch nichts mit dem Versuch in der King-James-Version zu tun haben: das hatte er in der Tat auch wirklich nicht.

        Zurück zu scha’a: Unabhängig von King James und L. halte ich „accept“ für eine halbwegs akzeptable (pun not intended – both of them) Entsprechung?

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      • Aristobulus schreibt:

        … Nebenvariante zum Thema lo sch’á, nicht erhören, resp. annehmen:
        Ich kann den weiblichen Impuls gut verstehen, dass man (frau) einem Hilflosen helfen will, zumindest, dass frau ihn nicht einfach ins Gesicht keulen möchte, sondern dass er als Hilfloser erstmal Mitleid erheischt.

        Andererseits stehe ich sehr deutlich auf dem mehr männlichen Standpunkt, dass einer sich Respekt erstmal verdienen muss: Dem Hilflosen sei seine Chance zu geben, wenn’s sein muss mit Prügel, und wenn er dann selber beweist, dass er die Lehre angenommen hat, bekommt er weitere Chancen, an denen er wachsen kann.
        Wenn er jedoch die Lehre NICHT annimmt, sondern immer weiter nach unbrauchbarem Muster, starrsinnig, dauerdebil und sinnlos weiterschwächelt, indem er jedoch dafür was KANN, dann hat er die Chance verwirkt!, und man muss ihn ausstoßen.
        Warum:
        Weil er, wenn er nicht ausgestoßen wird, die ganze Kehille zu Schanden macht, das Haus verkommen lässt, Streit sät und die Leute zu Dingen bringt, die sie sonst nicht täten.
        Also raus mit dem.

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      • Lancelot schreibt:

        Und schon wieder droht Aristobulus mit Gewalt. Diesmal in Form von Prügel.

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      • aurorula a. schreibt:

        Irre ich mich, oder entstammt dieser Kommentar einer Mischung aus Beleidigtsein und Überheblichkeit, die mir vage bekannt vorkommt?

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      • Aristobulus schreibt:

        Sie Opfer.
        Polizei holen?

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      • Aristobulus schreibt:

        Jaha, der Latengeschmotzte ist Mohammedaner, die selbe dämliche Starrsinnigkeit, das selbe asoziale Sich-Hereindrängen, das selbe gedankenfeindliche Gehabe, aber hach, er will das Opfer von Verfolgung sein.😀😀

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      • Lancelot schreibt:

        Ich bin kein Mohammedaner und will es auch nicht sein. Wenn Sie zwei der gegenteiligen Meinung sind, dann liegen Sie mit Ihrer Vermutung falsch.

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      • Aristobulus schreibt:

        … so weit einer, der einer alten Dame neulich den Tod gewünscht hat.
        Tja, der versteht nicht den Unterschied zwischen Mohammedaner-Sein, und wie-ein-Mohammedaner-Sein.
        Wundert das wen? Nope.

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      • Lancelot schreibt:

        Sie schreiben, dass ich ein Mohammedaner sein soll, „wie“ steht nirgends im Kommentar.

        Und Ihrer Mutter habe ich nie den Tod gewünscht. „sich im Grab umdrehen“ ist eine Redewendung, die man sowohl über Tote, als auch Lebende sagen kann. Immerhin benutzt man bei diesem Spruch den Konjunktiv.

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      • Aristobulus schreibt:

        Ach, dieser dreckige, kleine Selbstbelüger.

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      • Lancelot schreibt:

        @Ari Von Ihnen hört man nur Gequake, drum stelle ich dieses Bild ein. Ich finde, die Ente hat Ähnlichkeit mit Ihnen, gell?

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      • Aristobulus schreibt:

        Ist nun mal erwiesen, dass Sie ein mieser Lügner sind: Es steht hier.
        Sie Minigesäß.

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      • schum74 schreibt:

        Nach dem Selbstmord 2015 des Leiters des Einwohneramts in Tel Aviv Ariel Ronis, der zu Recht oder zu Unrecht auf Facebook als “Rassisten“ niedergemacht worden war, haben Jugendliche in Hod ha-Scharon eine Sensibilisierungskampagne mit dem bezugsreichen Namen „Chajim u-Mawet be-Jad ha-Mikledet“ initiiert.

        http://www.nrg.co.il/online/1/ART2/696/801.html

        Chajim u-Máwet be-Jad ha-Miklédet: Leben und Tod anhand der Tastatur – wie: Chajim u-Máwet be-Jad ha-Laschón: Leben und Tod anhand der Zunge.

        (Bei Schlomo ha-Melech heißt es zwar umgekehrt: Máwet we-Chajim be-Jad ha-Laschón, aber unwichtig. Was wichtig ist: mitzukriegen, dass Postings was bewirken.)

        Aristobulus, lass uns der Gruppe von Hod ha-Scharon beitreten! Vielleicht nehmen sie auch alte Säcke wie uns🙂 ?

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      • Aristobulus schreibt:

        Falls es also eppes bewirkt zu posten, trete ich da sofort bei, freilich als Opposition🙂 , zumal, ähm, als alter Säckischer nur ich hier gelten sollte.

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      • Lancelot schreibt:

        Was soll ich denn erst dazu sagen? Ich muss mir von Aristobulus auch Kommentare ansehen, einer unverschämter als der andere.

        @schum74 Schauen Sie dich mal die Ente an und vergleichen Sie mit dem Foto von der aristobulusianischen Homepage. Die gleiche Brile, die kurze Frisur auch gleich, das gleiche Gegrinse und dann hält die Ente ein Buch in der Hand, also ist sie sehr belesen, genau wie Aristobulus.🙂

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      • Aristobulus schreibt:

        Erstaunlich, dass Sie als Minderleister wirklich so eine selten dämliche Sau sind. Also nicht nur apriorischer Minderleister, sondern dazu noch die kosmisch dämlichste Sau ever.
        Auch ’ne Karriere.

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      • Lancelot schreibt:

        selten = fast nie😀 Danke für die netten Worte.

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      • selten = fast nie🙂 Danke für die netten Worte.
        ___
        Erkenne ich da „jüdisch-optimistischen“ Humor?
        Sollte es deutscher Humor sein, dann sind es wohl Zeichen und Wunder, die vom Himmel regnen!

        Geschmackvoller als säuische Minderleister allemal.

        @schum74

        Guter Hinweis.
        Rücksichtslosigkeit kostet Leben.
        Das ist so traurig!

        Man sagt auf Deutsch: „Hüte deine Zunge!“
        Kann man auch jüdisch verstehen.

        Erev tov.

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      • Aristobulus schreibt:

        Nu, Hans. Es geht halt um Fakten, bare naked fachts.

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      • Aristobulus schreibt:

        pardon, um solche mit KA.

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      • Aristobulus schreibt:

        P.S.
        Da wurde einer unter seinem Klarnamen Ariel Ronis s’l (klare Namen, gibt es auch unklare?, na klar, alle diffusen Nyme sind Unklar-Unnamen) beim Facebook gemobbt, wegen einer Eigenschaft („Rassist!“), die er nicht hatte. Weil er ein Fuktionsträger war, in einem israelischen Amt, ist derlei Rufmord auf alle gezielt.

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      • hans spuck in die luft schreibt:

        FaKAtfankulo?
        Ihr „like“ ist kein Versuch der Einflußnahme?
        Verzeihen Sie die Kurzangebundenheit, der Fakt, daß wir alle nur Buchstaben sind und meistens auf denen noch sitzen, kurze oder lange
        Leitung, ist dennoch kein guter Grund mit dem Gesicht auf dem Boden zu liegen. Und sei es poliertes Ponim. Kann ich das wissen?
        Nur ein Beispiel: Lancelot hat keine Mordabsichten gegen Ihre Mutter geäußert, Sie jedoch beharren darauf, daß er das tat. Indem Sie ihn der Lüge bezichtigen machen Sie sich zum Lügner.
        Meinen Sie, daß Sie mit solchen Methoden die Kehille, wie Sie das nennen, schützen, oder käme es Ihnen in den Sinn, daß Sie selbe mit Dreck bewerfen? Warum lassen Sie sie nicht einfach raus, haben Sie keinen eigenen Namen?
        Reicht es Ihnen zum Thema „FAKten“?
        Oder gibt es relevante Information, die die stillen Mitleser nicht kennen?
        Shabat shalom.

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      • Aristobulus schreibt:

        Ach Hanse. Was haben Sie Falsches geraucht?
        Um Sie, der hier ohne Sinn und Not und ohne gefragt zu sein irgendwie-ausrastet und irgendwie-keift, jetzt mal auf den Topf zu setzen: Jeder, der nicht grad blind ist oder wirr, sieht, inwiefern dieser Glatzenlotz lügt. Weil der Wunsch „XY möge sich im Grabe umdrehen“ postuliert, dass XY tot sein soll, weil im Grabe, die Voraussetzung für’s Totsein. Indem er den Satz jedoch über einen Lebenden geäußert hat, will er diesen Lebenden tot sehen.
        So weit verstanden?
        Die Lüge des Glatzeschmotzes besteht nun darin, dass er behauptet, die Redensart „möge sich im Grabe umdrehen“ könne man auch auf Lebende anwenden. So schrieb er das hier hin. Wobei er jedoch nicht begriffen hat, indem er sich’s so zurechtlog, dass er so Trotz der Lüge nach wie vor jemandem irgendwas mit im Grabe-Liegen wünscht, nicht?
        Ein Todeswunsch, dieser. Egal, wie man’s dreht, und egal, was man nachher darüber daherlügt.
        Das haben Sie jetzt sicher verstanden. Danke.

        Trotzdem verbitte ich mir weitere Anquatschereien von Ihrer Seite.

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      • hans spuck in die luft schreibt:

        Das kann ich nachvollziehen, daß Sie sich weitere Anquatschereien von meiner Seite verbieten möchten.
        Wäre ich in Ihrem Team, wenn ich mich der Zusammentreterei eines Wehrlosen anschließen wollte? Kann ich Zigaretten beitragen, die sie dann auf Lancelot ausdrücken?

        Verzichten Sie gerne auf eine Antwort, es besteht kein weiteres Interesse bei mir.

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      • Aristobulus schreibt:

        Wer es für Sadismus (wie Zigarettenausdrücken) hält, wenn ein Lügner und Todeswünscher just der Lüge und der Todeswünscherei überführt wird, muss wohl, abgesehen von seinem völlig fehlenden Sinn für die Wahrheit, innendrin unangenehm verdorben sein.

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      • Lancelot schreibt:

        Warum benutzt man denn den Konkunktiv bei „XY würde sich im Grab umdrehen“ ?
        Weil kein Mensch sich im Grab umdrehen kann. Wer tot ist, bewegt sich nicht mehr und wer lebt, liegt nicht im Grab.
        Wenn Sie daran denken, dass jemand Totes über einen Sachverhalt so entsetzt wäre und im Falle des Lebendig seins sich umdrehen würde, dann haben Sie Recht. Aber ein Lebender kann sich ebenso wenig im Grab umdrehen, dieser wäre einfach nur entsetzt. (letzteres klingt eventuell makaber).
        Ich wünsche aber keinem Menschen den Tod, wenn ich „XY würde sich im Grab umdrehen“ schreibe.

        @Hans
        Sie fragen nach den LIKEs, darauf müssen Sie keinen Wert legen. Viele Kommentare bekommen ein LIKE, weil sich die Kommentatoren schon länger kennen und sich gegenseitig LIKEs geben. (Ich selber bekomme fast keine, ist mir auch egal, denn wenn sich befreundete Leute ständig liken, dann ist ein LIKE ohne Wert.)

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      • Aristobulus schreibt:

        Sie sind wohl keine Sau, weil eine Sau immerhin Junge kriegen kann. Hingegen sind Sie wohl ein Schwein.

        Es ist bestenfalls Konditional, die Möglichkeitsform (würde, könnte), und nicht der Konkuntiv (<em<sei, könne).
        Dieser Konditional «XY würde sich im Grab umdrehen» bezieht sich darauf, dass sich faktisch kein Toter im Grab umdrehen kann.
        Sie Schwein haben einer alten Dame gewünscht, tot zu sein und sich im Grab umzudrehen. Das steht da, das haben Sie geschrieben, mehrfach, ganz egal, ob Sie es nun irgendwie semantisch hinweglügen möchten.

        Hauen Sie ab. Man verlacht und missachtet Sie hier allgemein.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        …Und warum schreibt man nicht, nach einem so offenbar und nachvollziehbar als kränkend aufgefassten Postink, zum Beispiel etwas wie: „Oh, es tut mir leid! Das habe ich nicht gemeint und nicht gewollt. Können Sie mir verzeihen?“

        Da kann die Antwort immer noch „Nein.“ lauten, und dann müsste man es dabei lassen. Es liest sich aber angenehmer als ständig wiederkehrende Betrachtungen über den Aussagemodus, der irgendwie bedeute…

        Diese Bedeutung dürfen Sie als bekannt voraussetzen…

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      • A.mOr schreibt:

        Korrektur!

        Unter folgendem Kommentar
        Aristobulus schreibt:
        November 2, 2016 um 7:56 pm

        ist ein „Gefällt mir“ von mir gelandet.

        Das war nicht meine Absicht!

        Lieber Lancelot, bitte Entschuldigung!

        Leider ist die Funktionalität meines Touchpads für mich bis heute so schwer bedienbar, daß mir Fehler bei der Benutzung unterlaufen, so wie hier nun geschehen.
        Wollte mich hier eigentlich nicht mehr melden, auch wenn ich hier noch lese, und -seltsamer Zufall- Aristobulus ist der Grund, der Mann ist unausstehlich!

        Nun steht da mein „Gefällt mir“, also sehe ich mich verpflichtet das zu korrigieren.
        Nicht einmal mit ‚dem Feind‘ würde ich derart verächtlich umspringen, es sei in echtem (physischen Überlebens-) Kampf, wie Aristobulus es mit Dir -Lancelot- tut.

        Respekt ist was uns hilft, menschlich miteinander umzugehen, menschlich zu bleiben, auch zum Schutz der eigenen Haut, eigentlich.
        Wer sich Feinde „zum Spaß“ macht, der ist dumm.

        Hoffentlich liest Du das noch, es ist mir durchaus unangenehm.

        Alles Gute, und bleib ein Mensch!

        A.mOr.

        ps/ Clas, ich stimme hans spuck in die luft zu, auch wenn ich den besonnenen Ton Deiner Empfehlung begrüße (der ja nicht nur an einen gerichtet sein braucht.)
        Lancelot hat nirgendwo eine Mordabsicht geäußert, und wenn sich jemand zu entschuldigen hätte…

        Dir, euch hier noch viel Vergnügen, solange ihr „in Gunst“ bleibt ist ja alles gut.

        Herzliche Grüße auch an Schum, und alle, die mich nicht um Aristobulus Willen verachten.

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      • A.mOr schreibt:

        Lieber Lancelot,

        habe auch weiterhin nicht vor mich hier im Kommentarbereich (wieder) einzubringen, aber es wäre entgegenkommend von Dir, wenn Du wenigstens ganz kurz antwortest.
        Es ist mir wirklich sehr unangenehm, Du nimmst mir eine Last vom Herzen, wenn Du meine Entschuldigung annimmst. Vielleicht „kennst“ Du mich nicht, vielleicht doch, wenn ich jemanden verletze aus Versehen (kann, zB., im Sport passieren) dann entschuldige ich mich. Wir brauchen einander gesund auch für’s kommende Training!😉
        Wenn ich jemanden verletzen muß, dann brauche ich mich nicht entschuldigen. Denn ein solches „muß“ gibt es für mich nur in gegenseitigem Einverständnis (zB., Sport) oder in der Verteidigung.

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      • Aristobulus schreibt:

        Ein Moralist, durchdrungen von Moral?
        Nu, da hat einem der virtuelle Sex mit dem Heimchen nicht gereicht😀

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      • Lancelot schreibt:

        @A.mOr
        Keine Sorge, ich schrieb doch bereits am 4.Nov um 2:27 bereits an Hans, dass LIKEs hier quasi wertlos sind, weil sich die befreundeten Kommentatoren ständig gegenseitig liken und somit der Sinn eines LIKE damit verloren geht. Ob du meine oder andere Kommentare mit einem „Gefällt mir“ markierst, ist dir freigestellt, mach es oder nicht.

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      • A.mOr schreibt:

        @Lancelot,

        Danke für die Rückmeldung. Wenn ich Mist baue, und sei es auch unbeabsichtigt, dann möchte ich es bereinigen. Meine „Likes“ setze ich eher sorgfältig, wenn. Manchmal, kann sein, auch dann, obwohl ich nicht 100% zustimme, Aber eine Tendenz begrüße. ZB.
        Deinen „eleganten Sidestep“, (November 2, 2016 um 7:58 pm) zB., finde ich „gefällt mir“-wert, ein wenig „Torero“!😉 Und diese Antwort nun von Dir. Fair is fair.

        Insgesamt traue ich allen „internen“ hier genug Selbstfreiheit zu, um gut zu ermessen, wo ein „Like“ landet, like. Wenn man sich an der würdelosen Jagd auf Dich beteiligt, verzeih mir dieses Nahetreten, bzw., Beharren an der Stelle, dann macht man sich mit der würdelosen Jagd gemein.
        (Und das, nebenbei, sicher nicht im Namen von Judentum. Solches Verhalten konterkariert das Motto dieses Blogs, siehe ganz oben den Spruch aus ‚Numeri‘, Tehillim, zB.)

        Nochmals, alles Gute, und nochmals Danke.

        A.mOr.

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      • Aristobulus schreibt:

        Zuviel vom Falschen geraucht, oder warum sonst dieses selbstrerenzielle G’schwäzz?

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      • A.mOr schreibt:

        Schum schalom Jakirati!

        Angemessener Kommentar (November 2, 2016 um 5:49 pm) von Dir!
        Máwet we-Chajim be-Jad ha-Laschón! Das stimmt. Besser das zu beachten.

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      • A.mOr schreibt:

        Unausstehlichkeit lenkt von sich ab um sich zu bestätigen.

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      • Aristobulus schreibt:

        Also: DICH, Amor, hat hier keiner was gefragt, denn Du zogst es vor, hier über Monate nichts zu fragen. Wie lange Du abwesend warst, egal, ich habe nicht nachgezählt.
        Und nu rauschst Du hier auf, verteilst merkwürdige Urteilssprüche und spielst den Richter?
        Das kann keiner ernstnehmen.

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      • luminescent schreibt:

        Wäre, nein, ist es zu leisten, also zu erklären, weshalb sich Menschen, die sich zu kennen scheinen, nicht freundlich miteinander einen Austausch führen können? Mir wurde gelehrt, dass Menschen, die wenigstens ein gemeinsames Ziel teilen, Differenzen begraben müssen, bis dieses Ziel erreicht sein wird. Den Lehrer würde hier keiner anzweifeln, eher die Schaufel vergessen, die man danach zum Ausgraben benötigte.

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  6. aurorula a. schreibt:

    A propos Geschichte:
    http://www.jewishpress.com/news/breaking-news/first-temple-era-document-mentioning-jerusalem-exposed/2016/10/26/
    Es ist wohl ein etwa zweieinhalbtausend Jahre altes Stück Papyrus aufgetaucht – ein besserer Notizzettel, aber es stehen Ortsnamen drauf. Auch Jerusalem.

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    • schum74 schreibt:

      Mein Imam sagt, dass da „Al Quds“ steht.

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      • Aristobulus schreibt:

        A grojsses LOL ojfn Schabbes!, à propos, a guttn.
        – Und ja, auf dem Papyrus steht für den Tag Freitagsgebet.

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      • luminescent schreibt:

        Mein Imam sagt, dass da „Al Quds“ steht.

        In Schriften, die Imame lesen, steht Bait-ul Maqdis, entspricht Bet ha Mikdash. Auch meint al Masjid al-Aqsa keine „ferne Moschee“ (die es nicht gab), sondern „den fernen Tempel“, also Bait al-Maqdis, „den Ort des Gebetes“( das heilige Haus) in Yerushalayim. Die Stadt wird wiederum in Surah Al-Isra (Banii’Israiil), Aya 17:7 (Übers. n. Sahih) direkt erwähnt, die Zerstörung des Tempels, von Bait al-Maqdis, direkt beschrieben. Der Prophet Muhammad reiste also, wie berichtet wurde, auf seiner „Nachtreise“ (*) zum jüdischen Heiligtum, was nach UNESCO keine Verbindung zu Juden hat.

        Conclusion: Laut UNESCO ist der heilige Koran, der weder interpretiert, verändert oder verfälscht werden darf, in diesem Fall eine Lüge, da dieser sehr wohl die Bindung des Tempels an die jüdische Geschichte unterstreicht wie auch die Bindung der Juden an das heilige Land anerkennt. Weiss Ihr „Imam“ das eigentlich? (Verzeihen Sie mir bitte diesen Spass!)

        (*) Quran Tafsir Ismail Ibn Kathir – Surah Hud to Surat Al-Isra:

        I remember being in Al-Hijr, and the Quraysh were asking me about my Night Journey. They asked me things about Bayt Al-Maqdis that I was not sure of, and I felt more anxious and stressed then than I have ever felt. Then Allah raised up Bayt Al-Maqdis for me to see, and there was nothing they asked me about but I told them about it. And I remember being in a gathering of the Prophets. Musa was standing there praying, and he was a man with curly hair, as if he were one of the men of Shanu’ah. I saw ‚Isa ibn Maryam standing there praying, and the one who most resembles him is ‚Urwah bin Mas’ud Ath-Thaqafi. And I saw Ibrahim standing there praying, and for the one who most resembles him is your companion (meaning himself). Then the time for prayer came, and I led them in prayer. When I finished, a voice said, ‚O Muhammad, this is Malik, the keeper of Hell,‘ so I turned to him, and he greeted me first.

        The truth is that the Prophet was taken on the Night Journey when he was awake, not in a dream, and he went from Makkah to Bayt Al-Maqdis riding on Al-Buraq. When he reached the door of the sanctuary, he tied up his animal by the door and entered, where he prayed two Rakahs to ‚greet the Masjid’…

        Then he came back down to Bayt Al-Maqdis, and the Prophets came down with him and he led them in prayer there when the time for prayer came. Some claim that he led them in prayer in heaven, but the reports seem to say that it was in Bayt Al-Maqdis. In some reports it says that it happened when he first entered…

        [Herausgegeben von Shaykh Safiur-Rahman Al-Mubarakpuri, (Darussalam Publishers & Distributors; Riyadh, Houston, New York, Lahore, July 2000]

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      • Aristobulus schreibt:

        … auch kein übler Fund, Luminescent. Zumal da steht, was zu lesen ist, und es steht da, was man da lesen kann, nicht mehr und nicht weniger.
        Mehr fällt mir dazu nicht ein.
        Es ist so ausdruckslos, nicht?, ja bedeutungslos und dabei wortreich salbungsvoll, aber es steht nur da, was dasteht, und es hat keine Bedeutung(en), keine Konflikte, keine verborgenen Öffnungen, keine doppelten Böden, mithin nichts für den Kopf.

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    • luminescent schreibt:

      Natürlich kann man mit Zumal da steht, was zu lesen ist, und es steht da, was man da lesen kann, nicht mehr und nicht weniger. befinden, Aristobulus. (Nebenbei haben Sie hier ohne Not und Zwang eine Exegese zu einem der wichtigsten Ereignisse im Leben des Propheten Muhammad gelesen. Es war sicher nicht schmerzhaft, wie manche behaupten und diese Schriften per se verdammen?) Natürlich ist jede Übertragung, gerade in das „harte Englisch“ sprachlich keine Verbesserung, gerade beschreibende arabische Texte leben von ihrem gesprochenen Klang, was deren Schönheit bildet.

      Wichtig ist jedoch der von Ihnen wohl verkannte Inhalt ( es hat keine Bedeutung(en), keine Konflikte, keine verborgenen Öffnungen, keine doppelten Böden, mithin nichts für den Kopf ) dieses Zeugnisses für die aktuelle politische Debatte um Har ha Bayit, den „Tempelberg“. Wie kann dieser „unjüdisch“, für Juden unbedeutend sein, wie maßgebliche Politiker einer arabisch-muslimischen Initiative behaupten, wenn bereits deren Prophet Muhammad diesen Ort als das erkannte, was er ist: Als Bait al-Maqdis, der es selbst ihm, wie berichtet wurde (Die Aussagen Ismail Ibn Kathirs gelten im sunnitischen Islam als bedeutend!) ermöglichte, das zu sehen, was er sah und was danach große Bedeutung erlangte?
      Man muss diesen Ort mindestens gemeinsam, als zwei Gemeinschaften, denen das ein Auftrag ist, nutzen und sich nicht von Unwissenden vorschreiben lassen, was dort zu geschehen hat! Man muss den bekannten „Status Quo“ endlich „mit Leben füllen“, anstatt Steine zu werfen oder diese in Wege zu legen, die man gehen muss.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Wenn das der Inhalt ist, sollte er den Jerusalemer Moslems ja bekannt sein, und sie sich danach richten, denn an die wendet er sich doch. Für sie wäre er verbindlich. Offenbar überwiegt da der Antisemitismus und die Machtpolitik die Schrifttreue, oder? Die überwiegen ja auch sonst Einiges, bei denen, jedenfalls bei einer übermächtigen Anzahl derer. Und dann schiene es mir unklug, mich allzusehr auf das diesen geschriebene Wort zu verlassen und daraus auf das Wesen und Verhalten von dessen Anhängern zu schließen.

        Außerdem scheint mir der Islam eine gewisse Neigung zu haben, Orte nach der Bedeutung für den nachmals zur Macht gelangten Islam zu beurteilen, sowie, im Falle von Jerusalem, die Bedeutung aufgrund einer politischen Agenda zu übertreiben, um dort wieder zur Macht zu gelangen… Ein strategisch-taktisches Verhältnis zur Schrift, sozusagen. Aus den frühen 60er Jahren habe ich Bilder gesehen, die zeigten, dass die Moschee dort ein leicht vor sich hin gammelndes Dasein führte, ohne sonderlich viel Besuch, ungepflegt. Inzwischen ist sie im Heiligkeitsranking erheblich aufgewertet worden, hat ein vergoldetes Kuppeldach, und deutsche Bischöfe, die sie besuchen, legen, aus Rücksicht, ihre Kreuze ab, religionsdialogischerweise…

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      • luminescent schreibt:

        Sie, Clas Lehmann, haben in Allem Recht! Es ist so, dass die, die dem Propheten Muhammad folgen, meist mit einfachen Parolen – auch Propaganda – dirigiert werden.

        Mit tafsir, „Koranexegese“, werden kaum viele in Berührung kommen, was sie wieder anfällig für besagte, auch politische, Propaganda macht. Eine sehr erhellende Begebenheit: Als in der BRD diese Eiferer Bücher, auf die „Koran“ gedruckt war, verteilten, taten diese das unter dem Begriff „Lies!“,was jedem meiner Begleiter, die englische Muttersprachler waren, zum Lachen brachte. Wortspiele sind dann lustig, die Männer in diesen Nachthemden fanden das nicht und meinten, sie würden sich nur an Deutsche wenden. Ich fragte, was dieses „Lies!“ für eine Bedeutung hätte. Sie behaupteten, deren „Koran“ bedeutete das und Gabriel, sie meinten sicher Jibril, hätte Muhammad das aufgegeben und sie würden das fortführen. Der Einwand, das Jibrils Anweisung iqra war und er aufforderte, zu rezitieren, was er verkündete, sorgte für Staunen, dass der Quran nur zu rezitieren sei, was iqra bedeutet, brachte sie ausser Fassung. Man kann nur hoffen, dass recht viele dieser Eiferer danach in Syrien bei Daesh ihre wahre Lebensmitte gefunden haben. So weit diese Geschichte. Es ist eine Geschichte über Aufklärung!

        Eine weitere Geschichte: Als es wieder Furore wegen dem „Dritten Tempel“ gab, der angeblich gebaut werden soll, sagte der gerufene Taxifahrer mit arabischem Akzent, dass er das nicht verstehe. Den gäbe es doch schon seit 1958 und er könnte mich sofort hinfahren. Ich war überrascht und fragte ihn, wo der Tempel stehen würde. Er meinte, in Givat Ram. Und er meinte damit ha kneset! Ich war sprachlos, brauchte viele Gedanken um danach laut zu lachen. Es war ein Taxifahrer, der sich zu einem endlosen Konflikt eine Lösung gedacht hatte, die sicher provokant, aber in ihrem Pragmatismus nicht zu überbieten war.

        Von Eine kurze Geschichte des Judenhasses zu diesen Geschichten aus dem Leben zu kommen, ist sicher am Thema vorbei, es gibt aber arabische Taxifahrer, die Juden nicht hassen. Sie sollten öfter zu Wort kommen.😉

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      • aurorula a. schreibt:

        Die überwiegen ja auch sonst Einiges, bei denen, jedenfalls bei einer übermächtigen Anzahl derer. Und dann schiene es mir unklug, mich allzusehr auf das diesen geschriebene Wort zu verlassen und daraus auf das Wesen und Verhalten von dessen Anhängern zu schließen.
        Eine Umfrage unter ebenjenen Anhängern (in Nablus):
        http://www.audiatur-online.ch/2016/10/27/umfrage-unter-palaestinensern-israel-boykottieren-sollen-die-anderen/

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      • Aristobulus schreibt:

        Luminescent (Oktober 30, 2016 um 9:20 pm), das war keine Exegese aus dem Leben des Propheten. Das war eine idealisierte Aufzählung, wann er wo gewesen sei, und was sagt die aus: Sie sagt nur etwas über den Geist dessen aus, der sie hinschrieb, und über den Geist derer, die sodann ein verklärendes Gefühl kriegen möchten – indem man einen blutgierigen Eroberer, Massakreur und Vergewaltiger blumigheilig reinwaschen will.
        – Das steht in dem Text, und mit Texten, zumal Subtexten, kenne ich mich leider aus.

        Zum Zionsberg: Was Mohammedaner damit verbinden wollen, halte ich für eine imperialistische Machination. Ganze 22 Länder in Nahost sind mohammedanisch, da stehen tausende Moscheen. Jedoch nur ein winziges Land ist jüdisch, und es gibt nur einen einzigen Zionsberg. Dass Mosche Dajan nach der Rückeroberung des Ortes von den Jordaniern, die sich dort verhalten hatten wie barbarische Eroberer, ausgerechnet die Waqf wieder eingesetzt hat, war ein großer Fehler, der zu vielen, vielen Toten geführt hat.

        Und was bitte bedeutet, dass die Mohammedaner den bekannten Status Quo edlich mit Leben füllen sollten? In der Al-Aksa-Moschee wird jeden Tag geschrieen, dass Juden zu steinigen seien, Abbas schwallt beständig etwas von filthy feet of the Jews, und alle (alle!) islamischen Webseiten, Verlautbarungen, politischen wie religiösen Programme usf. stecken seit Jahrzehnten voll von Schreien, dass die Juden morgen früh die Al-Aksa Moschee zerstören wollten.
        Also, mir reicht diese Art brodelnden, schäumenden Lebens.

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      • luminescent schreibt:

        das war keine Exegese aus dem Leben des Propheten.

        Natürlich, Tafsir ist immer Exegese, nur Ahadith beschreiben das Leben des Propheten. Damit kenne ich mich wiederum aus. Aber das soll nicht das Thema hier sein.

        indem man einen blutgierigen Eroberer, Massakreur und Vergewaltiger blumigheilig reinwaschen will.

        Zu dieser Zeit waren alle, die nach Macht strebten, nichts anderes mit mehr oder weniger Priorität auf die angesprochenen Eigenschaften. Menschen jedoch, die diese Maßstäbe noch heute leben, sind problematisch, in größerer Menge gefährlich, was unstrittig ist. Das ist sicher Konsens.

        Dass Mosche Dajan nach der Rückeroberung des Ortes von den Jordaniern, die sich dort verhalten hatten wie barbarische Eroberer, ausgerechnet die Waqf wieder eingesetzt hat, war ein großer Fehler, der zu vielen, vielen Toten geführt hat.

        Es war zu seiner Zeit ein strategisches Meisterstück wie die „Open Bridges Policy“, was Gen. Dayan ablieferte. Was meinen Sie wie lange Israel einer vereinigten arabischen Armee mit dem kompletten Ostblock im Rücken widerstanden hätte, die wieder und wieder gegen einen annektiertes „Heiligtum“ angestürmt wären? Eine Woche, einen Monat? Der Bestand des Landes Israel hing von dieser Entscheidung ab. Dayan hat die Entscheidung dazu nicht unumkehrbar gemacht, er hat sie lediglich verschoben, in die Hände zukünftiger Generationen gelegt, den „Status Quo“ neu zu definieren.

        Wissen Sie, 52% der Araber unter PA/Hamas glauben, Israel beabsichtige, al-Aqsa zu zerstören. Weil sie nichts wissen, aber lernen können, was früher anerkannt war: https://pbs.twimg.com/media/Cvs4JqCWIAE4R7p.jpg 17% meinen jedoch, dass es möglich wäre, Haram al Sharif/Har ha Bayit gemeinsam zu nutzen, in dem Juden neben ihrer Moschee „ihren Tempel“ wieder errichten.[ http://www.pcpsr.org/en/node/668 ] In einer Zeit, wo sich die Araber in Balata, Jenin oder Al-Amari gegenseitig die Köpfe einschlagen und sich Feuergefechte mit PA-Polizisten liefern, wo Abbas gehen wird und nicht durch Besseres ersetzt werden wird, gibt solche Gedanken!

        Natürlich kann man das ewige „die sind alle Terroristen“ weiter denken. Führt es zu etwas? Bringt es Frieden? Ich setze auf die 17%, obwohl ich weit davon entfernt bin, Dinge optimistischer zu sehen, als sie es sind. Stellen Sie bitte sich vor, Waqf, die nicht nur unpragmatisch sein kann, würde dem auch mit dem Segen aus Riad zustimmen und man würde sich über den Punkt vertraglich einigen. Ab diesem Tag hätten die PA/Hamas-Araber ein Problem: Ihre wichtigste Waffe gegen Israel wäre verloren und die Welt würde sich um andere Konflikte kümmern. Die Neuaushandlung des „Status Quo“ ist der Schlüssel zu Allem!

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      • Aristobulus schreibt:

        Pardon, Luminescent, Ihre Pläne in allen Ehren, aber möchten Sie den Nahostkonflikt über den Status des Zionsbergs lösen-?

        Bitte, das ist nur ein großer Stein, aber nicht der Nahostkonflikt. Erstens. Und zweitens lässt sich der mohammedanische Universalanspruch auf alles, was nur entfernt mit irgendwas zu tun hat, seit dem siebten Jahrhundert nie & nirgends anders als mit Waffengewalt lösen. Und drittens, wenn doch irgendwer mit irgendwem etwas wegen des Universalanspruchs der Waqf und der gesamten OIC und mit der gesamten Arabischen Liga wegen des Tempelbergs aushandelte, und wenn die Juden, diese Söhne von Affen und Schweinen!, ein halber Quadratmeter des Tempelbergs zugewiesen würde, was meinen Sie, wie viele Sekunden es dauern wird, bis sofort wieder Steine gegen Juden fliegen und Messer gezückt werden? Und bis wieder der Bürgerkrieg unter den Mohammedanern ausbricht, so, wie er immer und überall unter denen wieder ausbricht?

        Es geht im Nahostkonflikt nämlich nicht um Erreichbares, nicht um Rationales wie Verhandlungsziele, es geht auch nicht um enttäuschte Erwartungen, oder gar um’s aufeinander Zugehen, oder vielleicht um eine idealistische Neuaushandlung von diesem und jenem. Weil es im Nahostkonflikt seit den Pogromen von 1920 nur um genau zwei Dinge geht:
        – Die eine Seite (Araber) will die andere Seite (Juden) tot sehen.
        – Weswegen die Juden immerdar bis an die Zähne bewaffnet sein müssen.
        So simpel ist das leider.

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      • luminescent schreibt:

        Die eine Seite (Araber) will die andere Seite (Juden) tot sehen.

        Wäre es so, wäre es bereits so! Viele Araber brauchen nur etwas länger, ehe sie Dinge akzeptieren, die sind wie sie sind. Das hat etwas mit Stolz zu tun, mit relativ geringer Bildung und dem Glauben an Worte, die verordnet werden. Die OIC ist zerstritten wie nie, die Sunnis wollen die Shia endlich loswerden, MENA wird neu aufgeteilt werden, die Kurden einen Staat ausrufen und Erdoğan in sein Verderben laufen.

        Alles was die jetzt nicht brauchen, sind diese dauernervenden „Palästinenserfunktionäre“ und ihre ständigen „Initiativen“. Abbas ist am Ende, Hamas wird seinen „Laden“ übernehmen und Fatah zum Sheitan jagen. Da die real „die Juden ins Meer treiben wollen“ und in der Tat Terroristen sind, war es das dann mit „Friedensverhandlungen“, die ständig von Aussen aufgezwungen wurden. Selbst die Phantasten in Europa werden sich hüten, Hamas als „Partner“ zu bezeichnen, wie es Abbas sich erschlichen hatte.

        Einigt man sich mit Waqf über Amman und Riad zur Causa „Haram al Sharif/Har ha Bayit“ kann man sagen, „seht her, in diesem schwierigen Punkt war eine Lösung möglich!“. Es ist der Schlüssel, den Konflikt mit den Nachbarn zu beenden. Sich gegenseitig weiter Vorwürfe zu machen, gehört zur „Vorstellung“, schließlich will man das „Publikum“ nicht überfordern. Die Zeit wird es richten, am Ende hat man noch das Regime in Tehran, was wohl als das grösste gemeinsame Übel gelten dürfte. [ https://cdn.theatlantic.com/assets/media/img/mt/2015/06/EshkiandDore1.Kaveh.Sardari/lead_960.jpg?1433522886 ]😉

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    • Clas Lehmann schreibt:

      Immerhin, und durchaus achtenswert…

      Hingegen der Herr Glanz… Puh! Weil er sonst wo an Ufern des Mittelmeeres Fischerdörfer gesehen hat, und in Israel nicht, schließt er messerscharf, es müsse diese dort seit unvordenklichen Zeiten gegeben haben, bis die Israelis die Bewohner vertrieben und die Dörfer spurlos vernichtet haben… Das ist dem sein Pauluserlebenis, so einfach kommt man dahin, wo der nun ist.

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