Kinder-Ehen

Ein unüberwindbarer Riss, ja ein Bruch geht Mitten durch die deutsche Gesellschaft. Unversöhnlich stehen sich die beiden Seiten, verbal maximal aufgerüstet, gegenüber. Auf der einen Seite des tiefen Grabens harren die Wutbürger, die die aus dem Orient eingeschleppte Kinderehe vehement bekämpfen. Auf der anderen Seite rufen die Gutmenschen, dass die Kinderehe zur Kultur der Flüchtlinge gehört, die unter allen Umständen geschützt werden muss.

Dies klingt für ungeübte Ohren seltsam. Die Wutbürger sind gegen Kinderehen mit Mädchen, die nicht einmal oder gerade 12 Jahre alt geworden sind, und die Gutmenschen verteidigen die Kinderehe mit 12-jährigen Mädchen, die von 2-4x älteren Ehemännern nach Belieben sexuell benutzt werden. Doch der scheinbare Schein trügt!

Die Wutbürger verteidigen nicht die jungen Mädchen vor sexueller Belästigung, sondern greifen die rüstigen orientalischen Männer an, die eine Schwäche für weibliche (sic!) Kinder haben, ohne Kinderschänder, auf gar keinen Fall Päderasten zu sein. Päderasten sind bekanntlich Männer, die es mit Knaben treiben, was hier nicht der Fall ist. Die Wutbürger gönnen es den orientalischen Flüchtlingen nicht, sich auf natürlicher Weise sexuell zu befriedigen. Die Wutbürger wollen selber an die Lustmädchen heran. Gleiches Recht für alle! Doch dazu müssten die männlichen Wutbürger in einem seeuntauglichen und überfüllten Boot das Mittelmeer mit der Aussicht auf Ertrinken durchqueren, welches der Kölner Kardinal Woelki als „Totes Meer“ beliebt zu bezeichnen. Wer wagt, gewinnt! Somit verzichten die Wutbürger auf das junge Glück und verharren bei ihrer Alten, die sie den Orientalen im Tausch gegen die jungen Mädchen gerne anbieten würden. Wir erkennen deutlich den reiner Neid!

Doch warum setzen sich die Gutmenschen für den Erhalt der Kinder-Ehen ein? Die guten Menschen überblicken das Ganze! Was soll denn ein 12-jähriges Mädchen mit einem gleichaltrigen Ehemann anfangen? Dem Langweiler fehlt noch jegliche sexuelle Erfahrung! Der rüstige und etwas ältere Ehemann verfügt nach regelmäßigen Bordellbesuchen, die leider wegen des Krieges eingeschränkt worden sind, über ausreichende praktische Erfahrung, um das weibliche Kind an der Lust teilhaben zu lassen. Außerdem wurde der ältere Ehemann von den Eltern der Minderjährigen ausgewählt, weil es Geld hat, was bei 12-jährigen Jungs sicher nicht der Fall ist. So braucht die junge Ehefrau nicht zu arbeiten, nicht zu kochen, nicht einzukaufen und nicht zu putzen, wozu sie wegen ihres zarten Alters gar nicht fähig ist! Irgendwann im Laufe der Ehe wird sich der Altersunterschied bemerkbar machen und die noch junge Ehefrau wird sich dann mit jüngeren Männern amüsieren und den alten und reichen Bock hintergehen!

Die Anerkennung der Kinderehe in Deutschland hat einen weitern Vorteil. In absehbarer Zeit (= wenige Wahlperioden) werden die einheimischen Weicheier die selben Rechte wie die sexuell kräftigen orientalischen Männer erhalten, obwohl es ihnen physiologisch nicht zusteht. Dann werden die Europäer endlich die Werte akzeptieren, die Männer brauchen.

Erschienen unter

https://www.fischundfleisch.com/anti3anti/kinder-ehen-27545

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46 Antworten zu Kinder-Ehen

  1. luminescent schreibt:

    Die §§ 176, 176a und 180 StGB gelten für Schlecht- Gut- und Bessermenschen in gleichem Maß. Wer das nicht verstanden hat, soll sich umgehend in einen Rechtsraum bewegen, wo diese abartigen Neigungen nicht unter Strafe stehen. Verflucht soll er und jeder Mensch, der solches begehrt, dort trotzdem sein.

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  2. Lancelot schreibt:

    Rechtlich ist eine im Ausland gültige Ehe, auch wenn sie Kinder betrifft, in Deutschland ebenso gültig. Ob das Ehepaar sich noch zusätzlich ins Eheregister eintragen lässt, ist dem Paar überlassen und es ist keine Pflicht.
    Was sagen denn diverse Religionen dazu, denen die Ehe heilig ist?

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    • luminescent schreibt:

      Rechtlich ist eine im Ausland geschlossener Vertrag gültig, solange dieser nicht mit nationalen Rechtsnormen in Kollision tritt, wie es in diesem Fall (§ 1303 BGB) sein muss. Dass ein deutsches OLG das anders sah. Dessen sog. Leitsatz (Zitat Eine in Syrien nach syrischem Eheschließungsrecht wirksam geschlossene Ehe einer zum Eheschließungszeitpunkt 14-Jährigen mit einem Volljährigen ist als wirksam anzuerkennen, wenn die Ehegatten der sunnitischen Glaubensrichtung angehören und die Ehe bereits vollzogen ist. Vgl. OLG Bamberg, Beschluss v. 12.05.2016 – 2 UF 58/16) ist nur als absurd zu bezeichnen und wird keinen Bestand haben!

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      • Aristobulus schreibt:

        So ist es (obgleich der Quasselfrager diese Antwort leider nicht verstehen wird, weil er zugleich mit seiner Frage nichts im Sinn hatte).

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      • luminescent schreibt:

        Auf die Frage hätte man entgegnen können, dass diese wohl das Thema verfehlt. Oder herauf fragen können, warum die Praeputia männlicher jüdischer Jungen das ganze Deutschland in Aufruhr versetzten, das Schicksal gepeinigter Mädchen jedoch hingenommen wird und Konstruktionen ersonnen werden, dieses weiterhin beizubehalten. Die Rechtslage ist absolut eindeutig: Eine Ehe kann aufgehoben werden, wenn sie entgegen den Vorschriften der §§ 1303, 1304, 1306, 1307, 1311 geschlossen worden ist. (§ 1314 (1) BGB) Legt man den Grundsatz „lex superior derogat legi inferiori“ zu Grunde, wäre eine Ehe unter 18 Jahren Lebensalter prinzipiell nicht rechtskonform, da die BRD sich der UN-Kinderrechtskonvention unterworfen hat, die das festschreibt. Aber auch hier gilt: UN – Regelungen sind nur so lange hilfreich, wenn man mit jenen Andere belehren kann. Auch wird die Europäische Menschenrechtskonvention verletzt ( hier Artikel 12 – Recht auf Eheschließung: Männer und Frauen im heiratsfähigen Alter haben das Recht, nach den innerstaatlichen Gesetzen, welche die Ausübung dieses Rechts regeln, eine Ehe einzugehen und eine Familie zu gründen. ) Auch das scheint die deutsche Jurisdiktion wenig zu stören, da allein schon die Begrenzung auf „Männer und Frauen“ eine Provokation darstellen wird.

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      • Aristobulus schreibt:

        „lex superior derogat legi inferiori“
        Heißt: Das übergeordnete (überlegene) Gesetz überschreibt (abrogiert) das untergeordnete.
        Bedeutet im Fall der Fälle: Bundesrecht bricht gegebenenfalls Landesrecht, und Menschenrecht bricht gegebenenfalls Landes- und Bundesrecht.

        Pardon Luminescent, ich hab’s bloß übersetzt, weil der Grundsatz „lex superior derogat legi inferiori“ unerlässlich ist, um zu verstehen, inwiefern manches Recht durch anderes Recht ungültig wird.
        Mithin sieht das naturgemäß auch die Gegenseite so: Laut den Mohammedanern erklärt die Scharia jegliches anderes Recht für nichtig (denn göttliches Recht breche irdisches). Haha.

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      • luminescent schreibt:

        Laut den Mohammedanern erklärt die Scharia jegliches anderes Recht für nichtig

        Das ist absolut anzuerkennen! Nur gilt es zu beachten, dass der Rechtsraum dafür nur Regionen umfasst, die wiederum die „Arabische Charta der Menschenrechte“ ( http://www.un.org/Depts/german/menschenrechte/arab.pdf ) anerkannt haben. Es ist – soweit ich mich erinnere – noch keine globale Norm, oder?

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      • Aristobulus schreibt:

        … wobei just diese islamische Charta der Menschenrechte zwar so heißt, nicht?, also scheints Menschenrechte enthält. Wobei diese Charta jedoch nichts mit den universalen Menschenrechten (gleiche Rechte unabhängig von der Gruppe, zu der einer gehört) zu tun hat, sondern die reine Scharia ist, die sich bloß einen wohlklingenden Namen verpasst.
        Bassam Tibi hat über diese Charta vor Jahren ein feines Buch geschrieben, indem er mit Engelsgeduld erklärt, wieder und wieder, wie es sich damit verhält, tja, mit der Scharia gegen alles, was Menschenrecht heißt.

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      • luminescent schreibt:

        Wäre es nicht hilfreich, sich über https://numeri249.wordpress.com/2016/10/25/eine-kurze-geschichte-des-judenhasses/comment-page-1/#comment-15582 zu einigen? Es ist mir ein grosses Anliegen, zu versöhnen, bevor man wieder zum Vertreiben der Zeit streiten kann.😉

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      • Aristobulus schreibt:

        Das wäre freilich nicht das Schlechteste.
        Wenngleich die andere Seite das bestreiten würde😉
        Nu, wir werden sehen.

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      • luminescent schreibt:

        Ja, wir werden sehen…

        Ihr mit der Scharia gegen alles, was Menschenrecht heißt. ist zu eng abgegrenzt, wenn es wie hier um Zwangsverbindungen mit minderjährigen weiblichen Menschen gehen soll.

        Dass diese bekannten Altersangaben aus dem Leben des islamischen Propheten Muhammad in Bezug auf die Beziehung zu Aishah bint Abi Bakr (Ehe wie überliefert ab dem 6. Lebensjahr)
        keine Rechtfertigung für Vorgänge in heutiger Zeit sein darf, ist unbestritten. Hier aber nur diese eine Religion als Quelle des Übels anzuführen, verkennt die Komplexität des Sachverhalts. Auch König John von England heiratete Isabella von Angoulême, als diese zwölf Jahre alt war. Pädophile Neigungen wurden diesem jedoch nie unterstellt.

        Es ist die heutige Zeit zu betrachten. Und in dieser Zeit darf nicht nur der Islam geächtet werden, wenn gegen sogenannte Kinderehen vorgegangen werden soll. Nehmen Sie sich die Zeit, unter http://www.girlsnotbrides.org/where-does-it-happen/ nachzulesen, welches Ausmaß dieses widerliche Phänomen besitzt. Wer das sagt, „Ja, der Islam…“ blendet den „Haupttäter“, Indien und sein abscheuliches System der Diskriminierung von Frauen und Mädchen, aus. „Indienkritik“ hörte ich dazu aber selten, was verwunderlich ist! Gleiches Recht für Alle, aber auch gleiches Recht gegen Alle, die Normen missachten, die Menschenrechte verletzen, oder?

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      • Aristobulus schreibt:

        … wobei Sie wissen werden, warum in Indien noch häufig genug diese Verachtung von Frauen herrscht: Die hat der Islam dort hineingebracht.
        Tausend Jahre lang hat Indien eine islamische Massakerwelle nach der anderen ertragen müssen (manche nennen diese Gräuel the forgotten Holocaust). Von diesen massakrierenden Eroberern, die über tausend Jahre immer wiederkamen, um Indien immer wieder zu vergewaltigen, blieben leider manche Gewohnheiten im Land.

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      • A.mOr schreibt:

        @luminescent,

        großen Dank für den ehrbaren Einwand. Alleine deshalb, wenn schon nicht -aus persönlicher Befindlichkeit heraus- die erneute Ablenkung „von anderer Seite“ an sich zu benennen, und das Herausstellen von „Richtern“ gar, und deren Wertigkeit dazu, sollte es ein gerechtfertigtes Anliegen sein auch von meiner Seite ein wenig beizutragen.

        Der selbstgewollte Herr dieses Blogs allerdings sieht das anders, auch wenn er das momentan mal glatt verschweigt.

        Dieses hier jedoch nur ein kurzes Hereinsehen, als Anerkennung gemeint, und die Gelegenheit ist wohl kaum günstiger nun noch zu wünschen gut shabbes ale, und auch gutes Wochenend, in „Klardeutsch“ also. Möge der „Ruhetag der Woche“ allen erholsam sein und Gesundheit erhalten! (b’h)

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      • Aristobulus schreibt:

        Amor, leider so geschwätzig wieder ohne Sinn irgend ressentimentgeladene Personalpolitik betreibend.
        Und wer soll dieser „selbstgewollte Herr dieses Blogs“ sein?
        Was geht Dich dieses Blog an?
        Du hast Dich über ein Jahr oder zwei in keinster Weise um dieses Blog geschert, doch jetzt rollst Du theatralisch an und verteilst Meinungsschaum.
        Warum bist Du so ein zielloser Troll geworden?

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      • luminescent schreibt:

        Die hat der Islam dort hineingebracht.

        Das negiert, dass es als gesichert gilt, dass bestimmte Verhaltensweisen durch Inhärenz in Personengruppen verursacht werden. Äussere Einflüsse mögen diese befördern, jedoch nur, wenn es eine Anlage dafür geben sollte. Ein einfaches Beispiel: Die Zustände in der Republik Südafrika sind skandalös. Es herrschen Korruption, undemokratische Zustände und allgemeiner Verfall. Haben das die ehemals regierenden „Weissen“ zu verantworten? Oder nicht die nun Macht Ausübenden aus sich herraus? Nehmen Sie andere ehemalige Kolonien oder Vasallenstaaten zum Vergleich. Sind die Verhältnisse dort den ehemaligen Verwaltungen anzulasten oder sind diese auf inhärenden Umständen basierend. Nur weil „der Islam“ irgendwo zeitlich begrenzt Einfluss ausübte, erklärt das keine aktuellen Normenverstösse.
        In Malta, wo es sich gut leben lässt, wird niemand mehr gesteinigt, nur einige Hunde nennt man hier Kelb ta’il Fenek (meint: Ein Hund der Hasen jagd) Das Erbe hier ist eine semitische Sprache: „Malti“.

        I’m a Muslim, a woman and an immigrant. I voted for Trump. ( https://www.washingtonpost.com/news/global-opinions/wp/2016/11/10/im-a-muslim-a-woman-and-an-immigrant-i-voted-for-trump/?tid=sm_medium ) würde damit aussagen, dass schwarz hier weiss ist. Warum nimmt man die „Grauen“ nicht in seine Reihen auf und bewertet nie den Einzelfall, den einzelnen Menschen?

        Es ist wie mit @luminescent, Der selbstgewollte Herr dieses Blogs allerdings sieht das anders, auch wenn er das momentan mal glatt verschweigt. Ich bewerte nicht diesen Vorwurf, sondern frage danach, was die Ursache dafür war, sich Vorwürfe zu machen, die niemals Lösungen produzieren. Kann man verzeihen, was zu verzeihen ist? Ja, man muss es unbedingt, da Menschen sonst allein zerbrechen!

        Sehen Sie, Aristobulus, das bitte nicht als Predigt oder Handlungsanleitung an, sondern als die einfachen Gedanken eines einfachen Menschen, der dieses so aufnahm und es frei hier schreiben konnte.

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      • Aristobulus schreibt:

        Guten Abend Luminescent🙂 , danke für Ihre Antwort.
        Erst zum Ersten, dann zum Zweiten, ja?
        Wo der Islam hinkommt, schafft und hinterlässt er eine Spur von Verwüstung, das lässt sich nicht bestreiten. Sie haben Südafrika erwähnt (über aktuell schlimme Zustände weiß ich nichts, müsste mir es erst anlesen). Durch Afrika sind tausend Jahre lang arabische Sklavenhändler gezogen, Mohammedaner, die bis ins neunzehnte Jahrhundert da systematisch Menschen als Untermenschen fingen und sie in Todesmärschen zu den Sklavenmärkten an den Küsten trieben. Von derlei können sich Gesellschaften, die wenig Anderes haben, kaum erholen. Es ist dort fast in Vergessenheit geraten: Weil das kollektive Gedächtnis wohl fast nur 150 Jahre zurückreicht.
        Was jedoch in Indien geschah, diese Eroberungs- und Massakerwellen durch islamische Eroberer, die vom etwa achten bis zum siebzehten Jahrhundert nie aufhörten, ist dokumentiert, daran wird sich dort erinnert, und es ist ein großes Glück, dass das Land seitdem wieder langsam und stetig hochkommt.

        Nun zum Zweiten: Tja, wenn ich da etwas getan hätte, das mir verziehen werden müsste, hätte ich mich lange darum gekümmert, das können Sie mir glauben. Manchmal lassen sich jedoch keine Lösungen finden, und jemand, der es so möchte, behält seinen Groll. – Womit ich jetzt freilich denjenigen meine, den Sie zitiert haben!, aber nicht den Anderen da.

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      • luminescent schreibt:

        Mohammedaner, die bis ins neunzehnte Jahrhundert da systematisch Menschen als Untermenschen fingen und sie in Todesmärschen zu den Sklavenmärkten an den Küsten trieben. hatten „Kunden“, die sich als „Markt“ anboten und bis heute behaupten, sie wären eine „aufgeklärte“ Gesellschaft. Heute machen das diese Kunden noch wie damals, nur lassen sie die Sklaven wie in Bangladesh oder Indonesien für sich arbeiten. Elend wird ausgeblendet, aber billig kaufen wollen die meisten, oder?

        und es ist ein großes Glück, dass das Land seitdem wieder langsam und stetig hochkommt.

        Indien als Region, ich kann es gut beurteilen, ist eine der grössten Müllhalden der Welt für Menschenrechte. Der Einfluss des Islam kann man nicht leugnen, nur haben es am Ende wieder „Weisse“ nicht geschafft, diesen Sub-Kontinent zu entwickeln. Was ist Indien heute? Eine „Republik“ mit einer Hindu-Diktatur gegen eine „Republik“ mit einer Muslim-Diktatur, beide hochgerüstet, atomar erstschlagfähig. Wieder als Markt und Produzent akzeptiert. Wir wären wieder bei Sklaverei und Menschenrechten angelangt. Nur Elend!

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      • Aristobulus schreibt:

        … man kann nicht beide Seiten so miteinander aufrechnen.

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      • Aristobulus schreibt:

        Wer in Indien Probleme macht, immer Probleme für die Anderen!, ist die mohammedanische Seite. Erst wollten sie unbedingt eine Teilung des Landes; Tausende kamen dabei um. Dann hatten sie diese Teilung und haben in ihrem Teil weiter Mädchen zwangsverheiratet (systemvergewaltigt) und ihren eigenen Leuten weiter die Hölle auf Erden bereitet. Warum: Weil das der Islam ist.
        In Indien war’s freilich nicht so, denn da gibt es Fortschritt. Stetigen.
        Weil Mohammedaner das aber als weder für Andere noch für sich selbst wollen (weil jede koranische Gesellschaft per se perfekt sei, weswegen alles beim Alten zu bleiben habe), machen die in Indien verbliebenen Mohämmischen den Anderen permanent das Leben schwer.
        Komisch, nicht? Wo auch immer Mohammedaner auftauchen, machen sie Probleme,üben Gewalt aus, sind dauerbeleidigt und daueraggressiv, erheischen Sonderrechte und verachten jene, die ihnen mehr Rechte geben.

        Zur Sklaverei: Die Scharia legt fest, dass es Sklaverei gebe. Kein einziger Islamgelehrter bestreitet das!, jedoch sie verstehen es, die Anderen darüber zu belügen (nennt sich Takia). Mohämmische Gruppen schreien sehr gerne „Chaibar-Chaibar-al-Jahuuud!“, wenn es um Unterstreichung dieses Anspruchs geht: In Chaibar 628 wurden durch Mohammeds Truppen die jüdischen Männer entweder erschlagen oder in die Sklaverei verkauft, die jüdischen Frauen wurden alle zu Lustsklavinnen gemacht, und Mohammed himself, das erklärte Vorbild für alle Mohammedaner bis heute, hat fleißig mitvergewaltigt und sich dessen gebrüstet.
        In allen 57 Staaten der OIC gilt die Scharia, in Mauretanien existieren Sklavenmärkte, eifersüchtig verteidigt von den lokalen Imamen, und selbst im stinkreichen Saudi-Arabien (das sich seinen Reichtum nicht selbst erarbeitet hat) gibt es mehrere hunderttausend Sklaven. Nein, nicht ausgebeutete Industriearbeiter wie in Indonesien usf., sondern veritable SKLAVEN.
        Kein einziges mohämmisches Land hat je etwas gegen die Institution der Sklaverei unternommen: Das sind Sklavenhaltersysteme. Warum: Weil das so im Koran steht.

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      • luminescent schreibt:

        Weil Mohammedaner das aber als weder für Andere noch für sich selbst wollen (weil jede koranische Gesellschaft per se perfekt sei, weswegen alles beim Alten zu bleiben habe), machen die in Indien verbliebenen Mohämmischen den Anderen permanent das Leben schwer.

        Die „Gang-Rapes“ gehen also nicht von Hindu-Männern aus? Ich anerkenne, dass es bei Ihnen nicht „mitten am Tag“ ist, aber dokumentierte Gewalt gegen Frauen auszublenden, sie Menschen anzulasten, die Sie per se für alles schuldig sprechen, ist nicht das, was Objektivität inne hat. Morgen?

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      • Aristobulus schreibt:

        Sicher gibt es in Indien Gewalt gegen Frauen, das hat niemand bestritten. Auch in Luxemburg, Schleswig-Holstein und Idaho gibt es Gewalt gegen Frauen, nicht?
        Aber da gibt es keinen einzigen Vertreter von Recht & Gesetz, der etwa fordert, dass Frauen aus eroberten Gebieten fürderhin Sexsklavinnen der Eroberer zu sein hätten, oder dass neunjährige Mädchen bereit zum Dasein als zwangsverheiratete Ehefrauen seien, weil das so im göttlichen Gesetzbuch drinstehe.

        Worin besteht der Unterschied: Die Einen sind zivilisiert, Trotz ein paar Problemen.
        Die Anderen jedoch tun alles gegen Zivilisation, um alles zu einem nie endenden Problem zu machen.

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    • Heimchen am Herd schreibt:

      „Rechtlich ist eine im Ausland gültige Ehe, auch wenn sie Kinder betrifft, in Deutschland ebenso gültig.“

      Die Bezeichnung Kinderehe ist falsch, es müsste richtig heißen: Erwachsenen-
      Kind-Ehe! Denn es sind immer alte Männer die blutjunge Mädchen heiraten!

      http://www.br.de/nachrichten/inhalt/kinderehe-zwangsehe-100~_v-img__16__9__l_-1dc0e8f74459dd04c91a0d45af4972b9069f1135.jpg?version=7ed3b

      Allein der Gedanke daran, dass sich dieser alte Knochen an dem kleinen
      Mädchen vergeht, wird mir schlecht! Es ist Kindesmissbrauch und die
      Kinder können sich nicht wehren! Pfui Teufel noch einmal!

      Wie kann man da nur von einem Ehepaar sprechen??

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      • Lancelot schreibt:

        Heimchen am Herd, ich mag Ehen zwischen erwachsenen Männern und Mädchen genauso wenig wie Sie und ich finde es ekelhaft. Der Ausdruck „Ehe“ ist jedoch ein rechtlicher Begriff, der aussagt, dass ein Mann und eine Frau, die in einer Beziehung sind und zusammen leben wollen, nun offiziell zusammen gehören. (Im Übrigen ist somit der oft genannte Begriff „Ehekrise“ auch falsch, denn es kriselt in der Beziehung, die Eheurkunde ändert sich nicht.)

        Wenn in einem islamischen Land es nun zu einer Ehe zwischen Mann und Mädchen kommt, ist dies eine Zwangsehe, denn freiwillig heiratet das Mädchen sicher nicht. Aber laut Recht ist es eine Ehe. Die Beziehung zwischen beiden Ehepartnern ist sicherlich einseitig, vor allen auch dadurch, dass der Mann sich das Mädchen, was vom Alter seine Tochter sein kann, zurecht erzieht. Mitspracherechte hat das Mädchen kaum oder gar nicht, denn Frauen haben in der islamischen Welt kaum Wert.

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      • Heimchen am Herd schreibt:

        Lancelot, zu einer Ehe gehört IMMER der Geschlechtsverkehr, egal
        wie jung das Mädchen ist. Egal wie körperlich und geistig unreif sie
        auch sein mag, das interessiert ihren „Ehemann“ und die Gesellschaft
        nicht!

        Und das kommt dann dabei raus:

        Achtjährige Kindsbraut verblutet in Hochzeitsnacht
        der Tod einer acht Jahre alten sogenannten Kindsbraut schockiert viele Menschen auf der Arabischen Halbinsel.

        Die kleine Rawan war laut Medienberichten vom Montag am vergangenen Samstag während ihrer „Hochzeitsnacht“ in einem Hotel der jemenitischen Stadt Hardh gestorben. Ihre Gebärmutter riss durch den Geschlechtsverkehr mit dem erwachsenen „Bräutigam“.

        Der Mann, der dem angrenzenden Saudi-Arabien stammt, sei bislang nicht festgenommen worden. Das sagte Um Kalthum al-Schami, eine Aktivistin der Organisation Demokratische Schule in der Nachbarstadt Saada, unter Berufung auf Informanten in Haradh.

        Al-Schami berichtete weiter, Rawan sei binnen einer Woche bereits das zweite Mädchen, dass nach der Verheiratung mit einem erwachsenen Mann gestorben sei.

        Die Website „Gulfnews“ zitierte am Montag aus diversen Blogs in der Region, in denen harte Strafen für den Bräutigam gefordert werden, der fünf Mal so alt wie seine „Frau“ war. Der Mann habe sich wie ein „Tier“ verhalten, heißt es dort unter anderem.

        https://www.welt.de/vermischtes/article119841233/Achtjaehrige-Kindsbraut-verblutet-in-Hochzeitsnacht.html#

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  3. schum74 schreibt:

    Ja, das ist zu befürchten. Am längsten wehren gegen den Islam werden sich die europäischen Frauen, denn sie haben am meisten zu verlieren.
    Sich einen Bart wachsen zu lassen, wenn Einem glatt besser steht, und fünf Mal täglich unter Kontrolle beten zu müssen, macht zwar keinen Spaß, aber sich als Mann plötzlich zur Nummer 1 befördert zu sehen… Aj aj, gar nicht übel. Und die Sex-Prämie erst: Mann! Frisches Fleisch en gros. Vier Stück pro Nase: die eine in der Küche, die zweite als Kindermädchen, die dritte als Putze, und die vierte – ach Kinder! Von der darfst du jetzt nicht mal träumen.

    Und dass irgendwann im Laufe der Ehe die noch junge Ehefrau … Vergessen Sie’s. Erstens ist bei Genitalverstümmelung das Amüsement merklich reduziert; und zweitens gibt es im Islam so was wie Recht und Gesetz, nicht? Wozu sind Peitschen und Steine da?

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    • ceterum censeo schreibt:

      Hier meine ich Dir doch mal widersprechen zu müssen, liebe schum. Ich glaube, in den westeuropäischen Ländern sind gerade Frauen ein Teil des Problems. Sie sitzen mittlerweile auf vielen einflussreichen Stühlen. Sie zeichnen dort verantwortlich für unsägliche politische Entscheidungen, weil Gefühl oft Verstand ersetzt und nicht etwa ergänzt. Sie verkrüppeln als Erzieherinnen unsere Kinder und machen sie wehrlos gegen jede Gefahr. Sie winken infantil mit Teddybären das Unheil herbei. Sie stehen an vorderster Front, wenn es gilt, ihre vergewaltigten Geschlechtsgenossinen zu verhöhnen und haben überhaupt schon immer gern mit dem gerade Mächtigsten gebuhlt. Widerstandskämpferinnen waren die absolute Ausnahme und haben bitter bezahlt. Und demnächst bzw. heute schon hat der Islam hier die Macht und viele sehnen sich wohl nach einem Plätzchen im Harem (natürlich sieht jede sich im tiefsten Innern dort selbstverständlich in der Rolle der Favoritin ).
      Selbstverständlich sind nicht alle so, was ich nicht extra betonen muß. Und der Großteil der Männer sind auch nur Weiber oder Opportunisten.
      Es bleibt wie schon gesagt die Hoffnung auf die Ostblockstaaten. Deren Erinnerung an die Segnungen des Orients ist noch etwas frischer. Hätte man denen das zugemutet, was hier seit vorigem Jahr abläuft, wäre längst Schluß mit lustig. Deshalb läßt man sie auch relativ in Ruhe mit der Verteilerei, zumal die „Schutzsuchenden“ sowieso nur an die fetten Teile des Kadavers ( BRD, Schweden, GB ) wollen.
      Aber ich bin etwas vom Thema abgekommen. Entschuldige bitte!

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      • schum74 schreibt:

        Stimmt, C.C. Die Erinnerung an die heldenhaften – ja, heldenhaften ‒ Demonstrationen der iranischen Frauen wenige Wochen nach Khomeinis Sieg im Iran hat mir die westeuropäische Wirklichkeit überblendet.
        Das war im März 1979. Und nach diesem ersten und letzten Protest gegen die Mullahs: nichts mehr – bis zu den Volksaufständen der nächsten Generation nach Ahmadinedschads Wiederwahl am 12. Juni 2009.

        Von diesem Aufbäumen der scharia-bedrohten Frauen erzählt Exiliranerin Fathiyeh Naghibzadeh im österreichischen Blatt Standard (06.03.2009). Zitat:

        Am 7. März 1979, wenige Wochen nach dem Umsturz im Iran, befahl Ayatollah Khomeini, dass Frauen iranische staatliche Einrichtungen nur noch mit Kopftuch betreten dürften. Daraufhin kam es im Zuge des Internationalen Frauentages am 8. März zu zahlreichen Demonstrationen gegen die Zwangsverschleierung. Die Islamisten mussten daraufhin ihr Dekret vorläufig zurücknehmen.

        Befreiungsbewegung der iranischen Frauen im Jahre Null ist der Titel eines Films, den Frauen der „Gruppe Politik und Psychoanalyse“ aus Frankreich 1979 im Iran gedreht haben, um die Botschaft der iranischen Frauen weiterzugeben: „Freiheit ist nicht östlich und nicht westlich, sondern universell.“

        http://derstandard.at/1234508849071/Kommentar-der-anderen-Glaube-Tugend-Terror

        Naturliche waren damals führende Linke wie der Philosoph Michel Foucault für die Bärtigen aus dem fernen Orient. Die Perserinnen wollten so frei leben dürfen wie die kapitalistisch verseuchten Westlerinnen um Foucault herum: Nur das hatte noch gefehlt!
        Immerhin: Auf die Idee, die Demonstrantinnen als „Pack“ und „Wutbürger“ zu diffamieren, ist man damals nicht gekommen.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Ja, das war damals, wenn überhaupt, ein Nebenwiderspruch, den Frauen dort nur an Fortsetzung der Schahristischen Dekadenz gelegen, und es fehlte ihnen die revolutionäre Reinheit, die man zuversichtlich durchzusetzen…

        So las man’s dazumal auf den Tischen in der Mensa verschiedentlich: Auch ein Missbrauch der Schrift.

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    • Clas Lehmann schreibt:

      Ein weiteres Stichwort ist natürlich die dann mögliche und durchsetzbare Ruhe im Karton… und dieses wahrhaft beneidenswerte Scheidungs- und Trennungsrecht.

      Nu ja. Recht… Gesetz ist es halt, da wo es gilt.

      Ob sich das die hiesige Damenwelt klarmacht? Ich las gerade eine meterlange FB-Diskussion, die sich an einer lockeren Bemerkung über die Gästin einer gewissen Frau Will entzündete, eine mutmaßliche Frau Illi aus der Schweiz, dort muslimischerseits frauenbeauftragt, schwarz gekleidet und verhüllt, und wo ernstlich und verbissen die Freiheit dieser Dame, sich zu kleiden, wie sie wolle, verteidigt wurde. Was sie dort sagte, ging vollkommen unter, weil der frauenfeindlich Flaps bekämpft, ja, bekompfen sein musste und getilgt…

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  4. schum74 schreibt:

    Zurück zu Kinderehen bzw. zum Islam allgemein.
    Dank dem Marokko-gebürtigen Psychoanalytiker Daniel Sibony glaube ich, etwas verstanden zu haben, was Ceterum Censeo und Gutartiges Geschwulst im Besonderen interessieren dürfte; nämlich: Warum wirken die AfD und ähnliche Parteien in Europa so staubig, so vor-der-Zeit-gealtert – “reaktionär“ würden Linke sagen –, obwohl sie zumeist nichts anderes wollen als die Entmachtung eines Steinzeitglaubens?

    In einem AKADEM-Interview anlässlich des nahenden Jahrestages der November-Attentate (13.11.2015: Bataclan) benennt Sibony die Protagonisten des sog. Clash der Zivilisationen. Aufeinanderprallen tun hier zwei Identitäten: die eine ‒ die islamische ‒ stark, die andere – die “abendländische“ ‒ gerade dadurch gekennzeichnet, dass sie sich nicht festlegen lässt.
    Fragt man einen Franzosen, einen Deutschen: „Was ist deine Identität?“, was wird er antworten? – „Nichts Spezielles. Aber ich will frei sein, will nicht, dass man mir religiöse Zeichen aufdrängt; ich will dies und jenes nicht. Ich möchte mich ungehindert an eine Caféterrasse setzen können, tanzen und Musik hören, wann mir danach ist.“

    Im Wortlaut:

    « On n’est pas dans une idée de guerre civile. On est dans une idée de choc ou de différences identitaires profondes, entre une identité – disons occidentale, pas spécialement française ‒, une identité dont le génie, c’est justement de ne pas se définir. On dit : Quelle est votre identité, vous, les Français ? – J’en n’ai pas spécialement de définie – mais je jeux être libre, je ne veux pas qu’on m’impose de signes religieux, je ne veux pas ceci ou cela. Je veux pouvoir aller dans une terrasse librement, aller danser, écouter la musique, etc. Et de l’autre côté, il y a des définitions identitaires fortes. »

    http://www.akadem.org/magazine/2016-2011/l-occident-vit-dans-le-deni-07-11-2016-85003_4688.php

    Was das für die AfD bedeutet, wenn Sibony Recht hat? Dass sie gegen die Zeit geht, wenn sie der “abendländischen“ Identität überholte Inhalte zuzuschreiben versucht. Mag besagte Identität auf Jüdisch-Christliches und Römisch-Griechisches zurückgehen, sie ist heute das Ergebnis dieser Einflüsse und nicht die Zusammensetzung wieder zu belebender Inhalte. Über das Christentum ist die Aufklärung hinweggefegt; den Patriotismus haben die zwei Weltkriege in Schutt gelegt. Deswegen hören sich Weihnachtslieder auf Demos so lächerlich-ohnmächtig an.

    Das Problem ist ernst und muss zuallererst benannt werden: Wie kämpft man für das Recht auf frei flottierende Identität? Womit kämpft man für eine negativ definierte Identität gegen einen Gegner, der vor Gewissheiten nur so birst?

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    • Aristobulus schreibt:

      Mit dem Wert des Individualismus… also mit der Idee der doppelten Freiheit des Einzelnen, nämlich 1) der Freiheit, etwas tun zu können, und 2) der Freiheit, etwas nicht tun zu müssen.
      Warum fürchten sich Totalitäre und überhaupt Ideologen am Meisten vor der Freiheit des Individuums: Weil sie nur scheinfeste Gewissheiten, kleinlichen Endzeitglauben und unterdrückerische Kollektivismen anzubieten haben, fertige Systeme, in denen jeder seinen Platz zugewiesen bekommt. Was aber bedroht dieses Zwangs-Setzkastensystem am Meisten: Jeder Einzelne, der sagt, nein, mir hat keiner was zuzuweisen!, ich scheiße auf eure Platzanweiserei, lasst mich und die Meinen in Ruh damit.
      Solche Einzelnen fürchten alle Totalitären noch viel fürchterlicher als (wahlweise) den Satan, den internationalen Jud‘, oder das Verführtwerden der eigenen vier verschleierten Unterfrauen durch den Kuffar.

      Daher deren Rhetorik, deren Homiletik mit all dieser monströsen Verachtung der individuellen Freiheit, das verschwitzte Pathos dagegen, das kreischende Moralisieren, das Theatralische!, mit der die Freiheit mal als Zügellosigkeit, mal als Ungläubigkeit, mal als vevorstehender Weltuntergang, mal gar als tierisch gebrandmarkt wird. Um so pathetischer und um so lauter schreit und droht der Totalitäre, je mehr er sich vor der Freiheit des Einzelnen fürchtet, seinem schlimmsten Feind.

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      • schum74 schreibt:

        Individualismus als Parteiprogramm ist ein Widerspruch in sich, nicht?
        Streben nach dieser doppelten Freiheit des Einzelnen, wozu die Freiheit hinzukommt, alles kritisieren zu dürfen, auch und vor allem das Heiliggesprochene: Ja, das könnte der positive Inhalt der “abendländischen“ Identität sein. Aber wie macht man damit Politik?
        Ich werde Buurmanns Herzenspartei FDP ihr Versagen in dieser Stunde niemals verzeihen. Die wäre doch ihrem Namen und Anspruch nach die designierte Gegnerin eines jeden Dunkelmännertums. Aber ach! Die AfD muss es sein.

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      • Aristobulus schreibt:

        🙂

        Musse wohl.
        Wir werden schon sehen, was wir an der haben können werden, wenn denn.
        Im Moment ist da nur ein halbwegsiges Gesicht, nicht?, heißt sowas wie Anke oder Frauke, und man weiß immer nicht, ob’s Eigenschaften haben könnte, wenn denn.

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    • Clas Lehmann schreibt:

      Er birst ja leider nicht tatsächlich, er tut er nur so, und noch leiderer behält er seine Gewissheitskrämpfe bei und immer weiter bei und sprengt in seiner Gewissheit sich selber und ist dann der Erkanntnis der Sinnlosigkeit und der Übeltat, die das bringen könnte, entzogen…

      Und der gewissenlose Gewissheitsvermitteler wendet sich dem nächsten zu…

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    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      Dein Kommentar ist wie üblich eine Perle, liebe Schum, weil er zum Nachdenken animiert.
      Egal, zur Sache:

      @schum74: „Warum wirken die AfD und ähnliche Parteien in Europa so staubig, so vor-der-Zeit-gealtert – “

      Vielleicht liegt es nur an der persönlichen Interpretation, doch auch auf mich wirkt die AfD so vor-der-Zeit-gealtert, im Gegensatz zu den übrigen Parteien.
      Letztere wirken auf mich wie vor-der-Zeit-gestorben.

      @schum74: „ „Was ist deine Identität? Nichts Spezielles. Aber ich will frei sein, … Ich möchte mich ungehindert an eine Caféterrasse setzen können, tanzen und Musik hören, wann mir danach ist.“ “

      Geht in Ordnung! Mehr wollten die Elois auch nicht. Sie haben den Morlocks bestens geschmeckt. Um dem Anderen zu schmecken, benötigt man keine Identität.

      @schum74: „Was das für die AfD bedeutet, wenn Sibony Recht hat? Dass sie gegen die Zeit geht, wenn sie der “abendländischen“ Identität überholte Inhalte zuzuschreiben versucht.“

      Inhalte sind richtig oder falsch, unabhängig von Zeit oder Zuschreibung.

      @schum74: „Mag besagte Identität auf Jüdisch-Christliches und Römisch-Griechisches zurückgehen, …“

      Hier bin ich mir wirklich nicht sicher!, aber nach meiner Vermutung beruht Identität vorwiegend auf denen, die in der Vergangenheit das größte Maul hatten.

      @schum74: „… den Patriotismus haben die zwei Weltkriege in Schutt gelegt.“

      Waren es nicht kriminelle Machthaber, die den Patriotismus in Schutt gelegt haben?

      @schum74: „Womit kämpft man für eine negativ definierte Identität gegen einen Gegner, der vor Gewissheiten nur so birst?“

      Warum flüchten Menschen überhaupt in die Gewissheit? Weil sie ihnen Geborgenheit bietet, ihnen nichts abverlangt; außer zu denken, was alle denken und zu sagen, was alle sagen. Wer hingegen eigenständig denkt, verlässt die Gewissheit, die Geborgenheit. Eigene Gedanken müssen verteidigt werden. Der selbständig Denkende steht nicht im Schutz der Masse.
      Wie also kämpft man gegen einen Gegner, der vor Gewissheiten nur so birst? Vermutlich indem man seine Gewissheiten erschüttert, ihn aus der Masse herauszieht, ihn persönlich stellt und ihm eigene Gedanken abverlangt: Du hast etwas behauptet, Baby. Begründe!

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      • schum74 schreibt:

        „Inhalte sind richtig oder falsch, unabhängig von Zeit oder Zuschreibung.“

        Wirklich? Schau, auf einer Aluminiumdose, die ich einst in Israel gekauft habe, steht rot auf Iwrit „Mocca N° 1 – Elit“. Nur dass kein Elit-Kaffee jetzt drin ist, sondern Pennys Kaffee „Der Würzige“.
        Ist von der jüdisch-christlichen Kultur mehr geblieben als das Gefäß?

        Ok. Es ist eine Metapher. Aber wer sieht nicht, dass der Versuch, hierzulande christliche Traditionen zu beleben, dem Versuch gleicht, einen Toten zu beatmen?
        Und weißt Du, wann das Christentum zu Ende gegangen ist? Als die Eliten sich von ihm zurückgezogen haben. Also vor langer, langer Zeit. Was da los ist, erfasst man am ehesten durch Vergleich mit dem Judentum.
        Wer übernimmt auf AKADEM den Kommentar des jeweiligen Wochenabschnitts? Astrophysiker, Psychiater, Unternehmer, Schriftsteller, Philosophen, Politiker, zwischendurch ein Raw oder ein Judaistik-Lehrer. Ein Jeder auf seinem Gebiet erfolgreich und Alle um die Tora geeint. Vergleiche damit, wen ARD oder ZDF für das „Wort am Sonntag“ aufbietet. Ein Elend.

        Und wer auch immer den Patriotismus in Schutt gelegt hat. Le résultat est là, nicht?

        „Du hast etwas behauptet, Baby. Begründe!“ – Das waren seine letzten Worte, bevor Al- Baghdadi das Messer ansetzte.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Auch außer dem aus Bagdad gibt es Damen, die bei der Anrede „Baby!“, kultivierter zwar, aber nicht weniger entschieden, den weiteren Verkehr ablehnen, auf allen Ebenen, indem sie da einen unüberbrückbaren Mangel an Respekt erblicken…

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      • schum74 schreibt:

        „Warum flüchten Menschen überhaupt in die Gewissheit?“

        Lass uns zuerst die Frage neutralisieren, ja? Wenn sie schon die Antwort in sich trägt (“flüchten“), ist sie für den jetzigen Zweck nicht gut genug.
        Dann vielleicht: Warum brauchen Menschen überhaupt Gewissheiten? – Nee. Immer noch tendenziös. Sie unterstellt, dass es keine Gewissheit gäbe (“brauchen“).
        Also neutral: Gibt es Gewissheiten? Ist etwas gewiss?

        O weh! Jetzt droht es, in Schulmäßiges auszuarten: schriftliche Arbeit, vier Stunden Zeit. Wissen/Gewissen etc.
        Also anders, nicht systematisch: Du bist dir sicher, dass Zweifel jeder Gewissheit überlegen sei. Das zumindest ist dir gewiss, nicht?
        Lebensnäher: Sind wir uns nicht sicher, dass eine offene Gesellschaft menschengerechter ist als eine islamische? Ist das keine Gewissheit?
        Noch anders: Warum war sich Dietrich Bonhoeffer sicher, dass er richtig handelte, als er sich im Frühjahr 1935 der Gemeinschaft der „Bekennenden Kirche“ anschloss?

        In unserer warmen Stube lässt sich trefflich über zweifelhafte Gewissheiten philosophieren, aber – nicht zu Dir, G.G., sondern zu mir gesagt ‒ davon leben kann man nicht.
        Ich bin mir z.B. sicher, dass ein Leben nach jüdischer Tradition, mit Rhythmus, dem Einzelnen besser bekommt als ein formloses Leben. Und ganz allgemein: Ein entregeltes Leben mit Tanz und Musikhören, wann mir danach ist, kann nicht die Alternative zur islamischen Ordnung sein. Dafür sterben wird niemand wollen.

        Und was Aristobuli Individualismus anbelangt: Er mag der Wert sein, wofür Zahal letzten Endes kämpft, aber sicher ist er nicht das Mittel, nicht? – Terroristen jagen jetzt? Um 3 Uhr früh? Nö, ich höre lieber Musik.

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      • schum74 schreibt:

        „Letztere [die etablierten Parteien] wirken auf mich wie vor-der-Zeit-gestorben.“ (G.G.)

        Weißt Du, wer Dir nicht widersprechen wird? Soziologie-Professor Shmuel Trigano (Actualité Juive, 10.11.2016), bitte schön. Und zwar führt er die Agonie des Staates, des Parlaments und der Parteien auf die siegreiche Anschauung zurück, wonach „alles politisch“ sei: das Sexualleben ebenso wie die Moral. Die Verwischung der Grenzen zwischen Politik in strengem Sinn und Sozialem hat, seiner Ansicht nach, neben anderen Faktoren einen Zustand herbeigeführt, der die Demokratie bedroht.
        Beispiele: Einmischung des Staates in das Sexualleben (Quotenregelungen in den Parlamenten, den Betrieben; Homo-Ehen…). Abschaffung der Bürgerrechte zugunsten der Menschenrechte (Minderheitenförderung; Aufnahme kulturfremder Migranten).

        Ergebnis: Die politischen Bindungen (Parteien, Gewerkschaften), ohne die Demokratien nicht funktionieren können, werden in einer Ordnung aufgelöst, in welcher nicht Einzelne, sondern Ethnien, “Rassen“, Religionen, im Mittelpunkt stehen. Zählen tut nicht mehr die gewählte Identität, sondern die überkommene.

        Aber: optimistische Note. Die als „populistisch“ und „rassistisch“ verfemten Bürger kratzen zusammen, was von Staat, Parlament und Partei-Engagement übriggeblieben ist, um das genuin Politische zurückzugewinnen. Trumps Wahlsieg könnte ein Zeichen in dieser Richtung sein.

        Siehst Du, wie reichhaltig Dein Kommentar ist? So schnell wird man damit nicht fertig.🙂

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        Herzlichen Dank, liebe Schum, für Deine ausgiebige Antwort, die mich vielleicht ernster nimmt als es mir zukommt. Leider habe ich mich in einigen Punkten missverständlich ausgedrückt, weshalb ich noch einmal auflaufe:

        @schum74: „Schau, auf einer Aluminiumdose, die ich einst in Israel gekauft habe, steht rot auf Iwrit „Mocca N° 1 – Elit“. Nur dass kein Elit-Kaffee jetzt drin ist, sondern Pennys Kaffee „Der Würzige“.“

        Dann hast Du doch einen richtig guten Kauf gemacht! Wie glücklich wäre ich, wenn ich unsere Eliten gegen Würze eintauschen könnte.

        @schum74: „Ist von der jüdisch-christlichen Kultur mehr geblieben als das Gefäß?“

        Ja! Allein der ironische Umgang mit dieser Kalamität zeigt, dass zumindest von der jüdischen Kultur mehr geblieben als das Gefäß.

        @schum74: „Aber wer sieht nicht, dass der Versuch, hierzulande christliche Traditionen zu beleben, dem Versuch gleicht, einen Toten zu beatmen?“

        Nun bin ich ja selber kein Christ, aber wenn ich es richtig verstanden habe, beruht die christliche Tradition doch gerade auf der erfolgreichen Beatmung eines Toten am dritten Tage.

        @schum74: „Und weißt Du, wann das Christentum zu Ende gegangen ist?“

        Eigentlich nicht. Meine Vermutung schwankt zeitlich zwischen Martin Luther und Margot Käßmann.

        @schum74: „Als die Eliten sich von ihm zurückgezogen haben.“

        Als sich Jesus lieber zwei Holzbalken widmete als dem zweifelnden Judas?
        Könnte stimmen!

        @schum74: „Vergleiche damit, wen ARD oder ZDF für das „Wort am Sonntag“ aufbietet. Ein Elend.“

        Ach woher! Ist es nicht weitaus menschlicher, wenn der Dümmste einer Familie zum Sender geschickt wird, statt ins Kloster oder zur Fremdenlegion? Hm, obwohl …

        @schum74: „ „Du hast etwas behauptet, Baby. Begründe!“ – Das waren seine letzten Worte, bevor Al- Baghdadi das Messer ansetzte.“

        Mein Kommentar bezog sich auf Diskussionsgegner, nicht auf Terroristen

        Außerplanmäßig, wenngleich sehr willkommen:
        @Clas Lehmann: „Auch außer dem aus Bagdad gibt es Damen, die bei der Anrede „Baby!“, kultivierter zwar, aber nicht weniger entschieden, den weiteren Verkehr ablehnen, auf allen Ebenen, indem sie da einen unüberbrückbaren Mangel an Respekt erblicken…“

        Natürlich haben Sie (hast Du) recht, Clas Lehmann. Allerdings würden die Damen lediglich den Verkehr ablehnen, statt Messer anzusetzen. Vermutlich wüssten sie, dass mein Kommentar nicht auf sie bezogen war.

        @schum74: „Gibt es Gewissheiten? Ist etwas gewiss?“

        Das war mein Fehler! Eigentlich hätte ich von „Gewissheiten“ schreiben müssen, statt von Gewissheiten.

        @schum74: „Du bist dir sicher, dass Zweifel jeder Gewissheit überlegen sei.“

        Keineswegs! Ich bin mir lediglich sicher, dass der Zweifler, da er noch überlegt, dem Gewissenden überlegen ist, der seine Überlegungen für endgültig richtig und abgeschlossen hält.

        @schum74: „Lebensnäher: Sind wir uns nicht sicher, dass eine offene Gesellschaft menschengerechter ist als eine islamische?“

        Ja!

        @schum74: „Noch anders: Warum war sich Dietrich Bonhoeffer sicher, dass er richtig handelte, als er sich im Frühjahr 1935 der Gemeinschaft der „Bekennenden Kirche“ anschloss?“

        Wer kann das wissen? Vielleicht weil seine Sicherheit auf soliden Fundamenten stand – auf Zweifeln.
        WHerzlichen Dank, liebe Schum, für Deine ausgiebige Antwort, die mich vielleicht ernster nimmt als es mir zukommt. Leider habe ich mich in einigen Punkten missverständlich ausgedrückt, weshalb ich noch einmal auflaufe:

        @schum74: „Schau, auf einer Aluminiumdose, die ich einst in Israel gekauft habe, steht rot auf Iwrit „Mocca N° 1 – Elit“. Nur dass kein Elit-Kaffee jetzt drin ist, sondern Pennys Kaffee „Der Würzige“.“

        Dann hast Du doch einen richtig guten Kauf gemacht! Wie glücklich wäre ich, wenn ich unsere Eliten gegen Würze eintauschen könnte.

        @schum74: „Ist von der jüdisch-christlichen Kultur mehr geblieben als das Gefäß?“

        Ja! Allein der ironische Umgang mit dieser Kalamität zeigt, dass zumindest von der jüdischen Kultur mehr geblieben als das Gefäß.

        @schum74: „Aber wer sieht nicht, dass der Versuch, hierzulande christliche Traditionen zu beleben, dem Versuch gleicht, einen Toten zu beatmen?“

        Nun bin ich ja selber kein Christ, aber wenn ich es richtig verstanden habe, beruht die christliche Tradition doch gerade auf der erfolgreichen Beatmung eines Toten am dritten Tage.

        @schum74: „Und weißt Du, wann das Christentum zu Ende gegangen ist?“

        Eigentlich nicht. Meine Vermutung schwankt zeitlich zwischen Martin Luther und Margot Käßmann.

        @schum74: „Als die Eliten sich von ihm zurückgezogen haben.“

        Als sich Jesus lieber zwei Holzbalken widmete als dem zweifelnden Judas?
        Könnte stimmen!

        @schum74: „Vergleiche damit, wen ARD oder ZDF für das „Wort am Sonntag“ aufbietet. Ein Elend.“

        Ach woher! Ist es nicht weitaus menschlicher, wenn der Dümmste einer Familie zum Sender geschickt wird, statt ins Kloster oder zur Fremdenlegion? Hm, obwohl …

        @schum74: „ „Du hast etwas behauptet, Baby. Begründe!“ – Das waren seine letzten Worte, bevor Al- Baghdadi das Messer ansetzte.“

        Mein Kommentar bezog sich auf Diskussionsgegner, nicht auf Terroristen

        Außerplanmäßig, wenngleich sehr willkommen:
        @Clas Lehmann: „Auch außer dem aus Bagdad gibt es Damen, die bei der Anrede „Baby!“, kultivierter zwar, aber nicht weniger entschieden, den weiteren Verkehr ablehnen, auf allen Ebenen, indem sie da einen unüberbrückbaren Mangel an Respekt erblicken…“

        Natürlich haben Sie (hast Du) recht, Clas Lehmann. Allerdings würden die Damen lediglich den Verkehr ablehnen, statt Messer anzusetzen. Vermutlich wüssten sie, dass mein Kommentar nicht auf sie bezogen war.
        @schum74: „Gibt es Gewissheiten? Ist etwas gewiss?“

        Das war mein Fehler! Eigentlich hätte ich von „Gewissheiten“ schreiben müssen, statt von Gewissheiten.

        @schum74: „Du bist dir sicher, dass Zweifel jeder Gewissheit überlegen sei.“

        Keineswegs! Ich bin mir lediglich sicher, dass der Zweifler, da er noch überlegt, dem Gewissenden überlegen ist, der seine Überlegungen für endgültig richtig und abgeschlossen hält.

        @schum74: „Lebensnäher: Sind wir uns nicht sicher, dass eine offene Gesellschaft menschengerechter ist als eine islamische?“

        Ja!

        @schum74: „Noch anders: Warum war sich Dietrich Bonhoeffer sicher, dass er richtig handelte, als er sich im Frühjahr 1935 der Gemeinschaft der „Bekennenden Kirche“ anschloss?“

        Wer kann das wissen? Vielleicht, weil seine Sicherheit auf soliden Fundamenten stand – auf Zweifeln.
        Leider bin ich nicht mehr konzentrationsfähig, weshalb ich die übrigen Deiner genannten Aspekte gerne morgen beantworten möchte.

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        P. S.

        Möge die zweite Hälfte meines Kommentars bitte ignoriert werden?

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      • Aristobulus schreibt:

        … ich habe übrigens genau diese rote israelische Elit-Aluminiumdose🙂 , seit Jahren hab ich die, und drin ist sogar Kaffee vom Penny🙂 , aber nicht der Würzige (wie schmeckt der?), sondern der brasilianische, der zwar noch dosenlos fürchterlich exklusiv aussieht, aber nicht teuer ist und polnisch schmeckt, besonders dann nichtdosenlos, weil aus just dieser Dose🙂

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      • schum74 schreibt:

        🙂
        G.G. schätzt Lebensweisheit, nicht? Hier die Quintessenz meiner solchen:
        Am wichtigsten beim Kaffee ist 1) die Dose, worin man ihn aufbewahrt; 2) der Becher, woraus man ihn trinkt.
        Im Israel-Becher von Dry-Bones schmeckt jeder Kaffee großartig. „Der Würzige“ ist eine Wucht.🙂

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      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @schum74: „G.G. schätzt Lebensweisheit, nicht?“

        Jouuh! Deshalb lese ich auch so gerne die Artikel dieses Blog und Eure Kommentare dazu.

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  5. aurorula a. schreibt:

    @schum74: „ „Was ist deine Identität? Nichts Spezielles. Aber ich will frei sein, … Ich möchte mich ungehindert an eine Caféterrasse setzen können, tanzen und Musik hören, wann mir danach ist.“ “

    You’ve got to fight for your right to party!
    Sangen einst die Beastie Boys, und hoffte ein von Schum verlinkter Zeitungsartikel daß nicht prophetisch war.
    Ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod!
    Setzte dem ein Attentäter entgegen.
    Denn das ist der Wunsch, das Leben genießen zu wollen. Leben zu wollen, ohne durch die Todeslieber bedroht zu werden.
    Vielleicht hört sich der Terrassensitzer etwas ziellos an – aber auch das Recht auf Ziellosigkeit, das Recht, eben nicht Teil eines großen, ganzen Ziels für die Menschheit (sei es islamisch, kommunistisch, totalitär, utopisch, gutmenschlich, ökosozial oder was auch immer) zu sein; dieses Recht ist schützens- und verteidigenswert.
    Im Grunde fordert er individuelle Freheit – er kann nur nicht reden.
    Alles, was es hier braucht, ist jemanden der für die spricht, die nicht reden können; das Recht sich nicht vereinnahmen zu lassen bleibt davon abgesehen schützenswert.

    Und wie Schum schon schreibt: Und was Aristobuli Individualismus anbelangt: Er mag der Wert sein, wofür Zahal letzten Endes kämpft, aber sicher ist er nicht das Mittel, nicht? – Terroristen jagen jetzt? Um 3 Uhr früh? Nö, ich höre lieber Musik.
    Es gibt immer Leute, die verdammt ungemütlich werden können, wenn man ihnen das Recht aufs partymachen nehmen will. Hoffen wir, daß die es unabhängig von der Fähigkeit das in wohlgesetzte Worte zu bringen nicht zu spät merken.

    @Kaffee: ich habe für besondere Gelegenheiten Elit-Kaffee (sehr guter Kaffee!), den ich mir über die USA und ein großes Online-Auktionshaus aus Israel bestellt habe – allerdings krumpele ich den aus einer Alu-Tüte😳
    Auf der Dose in die ich den Kaffee für meine Kaffeemaschine fülle, wenn ich nicht zu faul bin, ist ein gelbes Taxi.

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