Von reichen Juden und geldgierigen Schweizern

Es ist zwar ein Narrativ, also eine erfundene Behauptung, dass alle Juden reich sind, doch hält sich dieses Gerücht schon länger als das Narrativ, dass Juden zu Pessach (das Ostern des späteren Christengottes) Christenblut für ihre Matzen (ungesäuertes Brot, das auch Jesus als Jude zu Pessach verzehrt hat) trinken oder es im ungesäuerten Brot einbacken, worauf die Matzen allerdings trefe werden würden, da a) Blut und b) Säure.

Auch die Schweizer, von denen die gesamte zivilisierte Welt zu wissen glaubt, dass sie – obwohl keine Juden – Halsabschneider sind, sind vom Reichtum der Juden zutiefst überzeugt, insbesondere von den Juden, die in der Schweiz leben.

Nach islamisch-islamistischen Anschlägen durch Muslim-Islamisten auf Juden und Jüdische Einrichtungen in Toulouse, Brüssel, Kopenhagen und Paris sprechen Abgeordnete der Schweizer Juden bei der Schweizer Regierung vor. Die 18.000 Schweizer Juden wollen geschützt sein. Was in Frankreich, Belgien und in Dänemark möglich ist, kann sich auch in der Schweiz ereignen, wo Juden hassende Muslim-Islamisten leben, die von Organisationen außerhalb und innerhalb der Schweiz Geld erhalten, um den wahren Islam-Islamismus zu verkünden. Zum wahren Islam-Islamismus, das weiß selbst der einfältigste Schweizer, gehört die Säuberung der Schweiz von allen Juden, bevor die anderen Ungläubigen drankommen. Die Juden sind nämlich für Islam-Islamisten gefährlich, da sie unter der Jahrtausenden alten Verfolgung durch Christen und Muslim-Islamisten Verhaltensweisen entwickelt haben, wie man das Schlimmste übersteht, so den Hitlerismus und den Islamismus.

In Gesprächen mit Bundesräten und anderen Bundesstellen pochen die Juden darauf, dass der Bund die 18.000 Juden in der Schweiz (0,2 % der Gesamtbevölkerung), ihre Synagogen und Schulen schützt.

Der Bund erteilt dem Wunsch der Schweizer Juden nach personeller oder finanzieller Hilfe für ihre Sicherheit eine eindeutige Absage. Das Risiko für Juden in der Schweiz hat sich zwar erhöht, Bund und Kantone haben deshalb für Juden eine Schutzpflicht. Der Staat muss die Sicherheit der Juden gewährleisten, selbst wenn dies mit erhöhtem personellem und finanziellem Aufwand verbunden ist. Doch mehr Aufwand will der Bund nicht leisten, denn das ist die Aufgabe der Kantone, die dazu nicht immer und nicht alle imstande sind. Deshalb empfiehlt die Schweiz ihren Juden, für ihre Sicherheit selber aufzukommen, auch wenn die übrigen Staaten Europas solche Kosten übernehmen.

Der Schweizer Vorschlag entbehrt nicht einer gewissen Logik. Viele Juden in Deutschland beschweren sich, dass die Synagogen wie Hochsicherheitsgefängnisse abgesichert sind. In Israel ist es eine Selbstverständlichkeit, dass sich die Juden auf eigene Kosten und erfolgreich schützen. Für den Schutz von Arabern, z.B. in Syrien, kommt hingegen die UNO auf mit den bekannten katastrophalen Ergebnissen, die heute selbst der verstockteste Holocaustleugner nicht leugnet, obwohl die Täter keine Juden sind . Die Schweizer würden nicht besser als die UNO arbeiten. Auch der Schutz französischer Juden durch die Französische Armee ist suboptimal.

Niemand zwingt die Juden, in der Schweiz zu verharren und auf muslimisch-islamistische Anschläge zu warten. Sie können in Staaten wechseln, die besser für ihre Sicherheit sorgen. Den freiwerdenden Platz können die Schweizer mit gewalttätigen Islamisten auffüllen, die keinen Schutz benötigen. Deren Observation ist billiger.

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9 Antworten zu Von reichen Juden und geldgierigen Schweizern

  1. Hessenhenker schreibt:

    Um nicht zu Diskriminieren, werden die anderen 99,8 % der Gesamtbevölkerung ebenfalls nicht gegen Islamisten geschützt.
    Also kein Grund, daß die Schweizer jetzt wie die Khasaren Juden werden, es ist gehuppt wie gesprungen.

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    • Aristobulus schreibt:

      Wenn die Schweizer es den Chasaren gleichtäten, so wie einst diese es taten, wäre nach zweihundert Jahren wahrscheinlich kein Schwude mehr übrig – denn so ist es bei den Chasaren leider gewesen. Indem die Schweizer jedoch keine Juden werden (doch, diese Option besteht durchaus!), wird es in zweihundert Jahren wahrscheinlich noch Schweizer geben.
      Jidn wirds ohnehin noch in zweitausend Jahren geben. So lehren das die Geschichte und die Wahrscheinlichkeiten und die wahrscheinlichen Geschichten🙂

      Gefällt 3 Personen

  2. ceterum censeo schreibt:

    Kurze Zwischenfrage:
    Warum stellen Sie „Christen und Muslim-Islamisten“, welche die Juden Jahrtausende lang verfolgt haben gegenüber, und nicht etwa „Christen-Christianisten und Islam-Islamisten“ oder ganz einfach Christen und Muslime ?

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    • Aristobulus schreibt:

      Weil er hmmm differenzieren wollte?😀 Na sowas.

      In der Tat hat das Christentum, das offizielle, befehlende, Anordnungen erlassende und sie duchsetzende Christentum, die Juden von Anfang an marginalisiert, vertrieben, pogromisiert, massakriert, mit Verboten überzogen, elend höchstbesteurt, usf. Einzelne Christen verhielten sich zwar menschlich, jedoch die christliche Autorität nimmermehr, selbst als die Christen miteinander in Bürgerkriege geraten waren, verhielt sich die neue, protestantische Seite gegenünber den Juden genau eh und je: Bis diese Macht zu Gunsten der säkularen gebrochen wurde. Folglich lässt sich beim Verhältnis zu den Juden durchaus nicht zwischen ‚Christianisten‘ und Christen trennen.

      Analog beim Islam: So lange er besteht, haben die Mohammedaner überall die Juden beschimpft, massakriert, gefoltert, elend höchstbesteuert, pogromisiert, usw. usf. Einzelne Mohammedaner mögen sich menschlich verhalten: Jedoch die islamische Autorität nimmermehr. Folglich lässt es sich durchaus nicht zwischen ‚Islamisten‘ und Islam trennen.

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  3. schum74 schreibt:

    Es sieht nur so aus, als wären die Schweizer geldgieriger als z.B. die Franzosen und die Deutschen, die für die Sicherheitskosten ihrer jüdischen Bürger aufkommen. Der Schein trügt.

    Schauen Sie: In Frankreich standen laut Innenminister Manuel Valls Ende 2015 rund 20.000 Verdächtige auf den sogenannten S-Listen der Sicherheitsbehörden (La Croix, 29.07.2016).
    Die Leute – nicht alles Dschihadisten, wie Valls betonte, denn darunter sei ja auch „der militärische Zweig der Hisbollah“ ‒ müssen quasi um die Uhr beobachtet werden.
    Doch was stellen die Bundes- und Kantonsräte in der Schweiz fest? Mohammed Merah (Toulouse), die Brüder Kouachi (Charlie-Redaktion), deren Komplize Amedy Coulibaly (HyperCacher), Adel K. und Abdel Malik P., die Pater Jacques Hamel in Saint-Etienne-du-Rouvray gemetzelt haben, und ein Bataclan-Terrorist, sie alle hatten ihre „fiche S“ (« atteinte à la sûreté de l’Etat »). (L’Obs/Rue 89, 15.11.2015)

    Kurz: Frankreich gibt zwar Geld aus für die Sicherheit seiner Juden, schenkt sich aber die nationalen Sicherheitsausgaben. 20.000 potentielle Dschihadisten laufen unbeobachtet herum.
    Moment! sagen sich dann die Bundes- und Kantonsräte. Wie viele Juden haben wir hier im Land? 18.000. Wieso müssen wir, die wir schon für die Observierung unserer Dschihadisten nicht zu knapp zahlen, auch noch für diese 18.000 aufkommen? Nur weil die Franzosen umgekehrt für die Juden zahlen aber an ihren 20.000 Akbaristen sparen, müssen wir uns von Nathan Warszawski als Geizkragen beschimpfen lassen?

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