Der Tempelberg

Kurz nach Ende des Sechs-Tage-Krieges, als 1967 die Juden Jerusalem von den jordanischen Usurpatoren befreit haben, wird auf Drängen des legendären Generals und Verteidigungsministers Mosche Dajan ein Vertrag mit den Muslimen über den Status des Tempelberges unterschrieben. Dajan ist ein Kind seiner Zeit und nicht nur areligiös, sondern verachtet alle Menschen, die ihren Glauben öffentlich oder äußerlich zur Schau stellen. Er mag keine frommen Juden in ihren verschwitzten mittelalterlichen schwarzen Kaftanen, die an Halloween erinnert. Er mag keine katholischen Priester, die in Frauenkleidern stolzieren und aus sexueller Not sich an Kindern vergreifen. Den islamischen Muftis begegnet er neutral. Araber sind für ihn Gegner, die man auf Grund ihrer Überzahl respektieren muss. Hierin ähnelt er der heutigen deutschen Regierung und Bevölkerung.

Als Dajan die Altstadt mit ihren Moscheen und Kirchen vom höheren Scopusberg aus betrachtet, ist ihm der Anblick zuwider. „Wozu brauchen wir diesen Vatikan?“ fragt er verächtlich seine begleitenden Generäle. Der Jude Dajan weiß, dass Religion nicht Frieden, sondern Krieg bedeutet. Am liebsten hätte er die ummauerte Altstadt von Jerusalem samt Tempelberg nicht befreit, sondern einebnen lassen. Doch er hat in Israel viele Widersacher, die ihn nicht gewähren lassen.

So wird Jerusalem samt Tempelberg von den israelischen Streitkräften befreit und so wird vor beinahe 50 Jahren ein Vertrag zwischen Israel und dem Obersten Muslimrat der Stadt Jerusalem mit folgendem Inhalt abgeschlossen und wenig später von der Knesset, dem Israelischen Parlament, abgesegnet.

Jrslm-04

Israelische Soldaten verlassen den Tempelberg. Die Verwaltung der Moscheen auf der Hochfläche und die Hochfläche selbst wird der Muslimischen Waqf übertragen, welche dem Jordanischen Ministerium für Heilige Plätze unterstellt ist. Die Außenmauern mit Klagemauer (Westmauer), alle Zugangswege zum und das Gebiet um den Tempelberg unterstehen der Aufsicht Israels. Die Hochfläche und die Westmauer sind Jüdisches Gebiet, keinesfalls für Israel exterritorial. Auf der Hochfläche werden keine Flaggen gehisst. Juden und Christen dürfen unbeschränkt den gesamten Tempelberg besuchen, jedoch Juden nur an der Westmauer beten. Angehörige weiterer Religionen werden im Vertrag nicht erwähnt.

Im Laufe der Jahrzehnte finden mehr oder weniger unbedeutende Veränderungen dieses weitsichtigen Vertragswerkes statt. Die Verträge werden oft gebrochen, hauptsächlich von den arabischen Muslimen. So wird das gesamte Hochplateau von der verantwortlichen Waqf zur Moschee deklariert, arabische und islamistische Flaggen werden von derselben Waqf zugelassen, weitere Megamoscheen werden in den Berg getrieben, die nebenbei wertvolle archäologische Reste der Jüdischen Tempel, von denen die Waqf nichts wissen will, unwiederbringlich in IS-Manier vernichtet. Es ist dennoch ein Wunder und ein Verdienst Mosche Dajans, dass der Tempelberg-Vertrag beinahe 50 Jahre hält. Wer weiß, wie viele Juden ohne diesen Vertrag von muslimisch-arabischen „Friedens- und Freiheitskämpfern“ erstochen worden wären? Zum anderen muss betont werden, dass die Waqf und somit Jordanien und viele sunnitische Organisationen weltweit, die Westmauer als Jüdisches Eigentum anerkennen. Somit wird klar, warum die von Judenhassern beherrschte UNESCO zwar den Jüdischen Tempel, die Grabstätten der jüdischen Erzväter und -mütter dem Islam zuschlägt und alle in der Thora erwähnten Juden incl. Adam und Eva zu Muslimen erklärt, jedoch sich gleichzeitig scheut, den Status der Westmauer anzugehen.

Juden und Araber sind Realisten, als Politiker Realpolitiker. Verträge werden nicht eingehalten, weil deren Inhalt einem zusteht, sondern weil man nimmt, was die Gegenseite gibt. Könnte man sich ansonsten erklären, warum Deutschland und Berlin sowohl bei israelischen Juden, als auch bei syrischen Arabern gleichermaßen beliebt ist? Materiell wird für Juden und Araber mehr als ausreichend gesorgt. Israelis behaupten, dass ihr Lebensstandard in Deutschland höher als in Israel sei, Syrer sowieso.

50 Jahre sind für einen Vertrag eine lange Zeit. Der Friedensvertrag nach dem I. Weltkrieg wurde nach weniger als 20 Jahren gebrochen, der Friedensvertrag nach dem II. Weltkrieg nach 45 Jahren einvernehmlich (?) in die Geschichtstonne geklopft. Einvernehmlich deshalb, weil einer der Friedenspartner – die Sowjetunion – sich in Auflösung befindet.

Altstadt-1

Heute herrschen ähnliche Zustände. Die meisten arabischen und muslimischen Staaten befinden sich in Auflösung, die EU selber, die sich als Wertegemeinschaft definiert, steht Dank der vielen Flüchtlinge in Europa auf Grund der Auflösung mehrerer arabischer und muslimischer Staaten vor einer Zerreißprobe, die sie wohl nicht überstehen wird. Heute ist der Zeitpunkt für Israel günstig, den Tempelberg-Vertrag den gesellschaftlichen Realitäten anzupassen. Die Juden Israels sind frömmer geworden und die frommen Juden sind politisch aktiv. Die sunnitische arabische Bevölkerung des Mittleren Osten wird vom Islamischen Staat, vom Iran, von der Türkei, von Russland und den USA in die Zange genommen, die ihnen die Luft zum Atmen raubt. Eine erfolgversprechende Hilfe für die arabischen Staaten ist weder von außen, noch von innen in Sicht. Wer kann, flieht. Wer bleibt, passt sich an oder stirbt. Allein um der Flüchtlinge Herr zu werden, verbündet sich die EU mit ¾-Diktatoren, die selber kurz vor ihrer Entmachtung, resp. Ermordung stehen. Trotz antisemitischer Grundeinstellung sind die Staaten der EU so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass sie einem Tempelberg-Friedensvertrag freudig zustimmen werden, sogar wenn Juden mehr als Araber daran profitieren werden.

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88 Antworten zu Der Tempelberg

  1. Aristobulus schreibt:

    … gefällt mir!, aber die zwei letzten Zeilen lassen mich ratlos zurück:
    „…dass sie einem Tempelberg-Friedensvertrag freudig zustimmen werden, sogar wenn Juden mehr als Araber daran profitieren werden.“

    Ein Vertrag, der was genau vorsieht?, und mit wem sollten die Israelis ihn abschließen?, ja nun nicht mit der Waqf, die ebensowenig Partner für irgend Verhandlungen sein kann wie die Fatach.

    Vollendete Tatsachen schaffen, okay, von mir aus🙂 , aber dafür müsste erst Naftali Bennet Ministerpräsident sein.

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    • Aristobulus schreibt:

      Die Fatach suhlt sich derzeit in schwülstiger Blut- und Vernichtungsrhetorik („kein Jude darf seine schmutzigen Füße auf den Haram-Al-Scharif setzen!“, schrie Abbas vorige Woche wieder), und sie propagiert grad Kinderbücher wie dieses hier:
      http://www.wiesenthal.com/site/apps/nlnet/content2.aspx?c=lsKWLbPJLnF&b=4441467&ct=14786145#.VjUcfCuKGd4

      Darauf in Sütterlinschreibschrift, „trau keinem Fuchs auf grüner Heid, und keinem Jud bei seinem Eid“.

      Die Waqf ist mindestens genauso eliminatorisch gebürstet.
      Keiner kann mit denen verhandeln.
      Aber vernichten könnt‘ man sie schon, ja? Nur mal so als Vorschlag zur Güte am Mozzej Schabbes.

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    • aurorula a. schreibt:

      Eine Rückkehr zum ursprünglichen Vertrag wäre auch schon ein Fortschritt:
      […] Die Außenmauern mit Klagemauer (Westmauer), alle Zugangswege zum und das Gebiet um den Tempelberg unterstehen der Aufsicht Israels. Die Hochfläche und die Westmauer sind Jüdisches Gebiet, keinesfalls für Israel exterritorial. Auf der Hochfläche werden keine Flaggen gehisst. Juden und Christen dürfen unbeschränkt den gesamten Tempelberg besuchen, jedoch Juden nur an der Westmauer beten. Angehörige weiterer Religionen werden im Vertrag nicht erwähnt.
      Das mit dem Argument pacta sunt servanda auch tatsächlich durchzusetzen ist gegenüber dem jetzigen Zustand eine erhebliche Verbesserung – und a propos status quo: wollten nicht alle, die etwas zu schreiben haben zurück zum status quo des Vertrags? Also…? Keine Veränderung des Vertrags? Nein?
      Heuchler. Hauptsache Veränderungen die ins Narrativ des Vertrags passen, werden beibehalten, ob sie tatsächlich drinstehen oder nicht ist egal: das wollten die Schreiberlinge mit ‚keine Veränderung des Status Quo‘ eigentlich sagen. Bah.

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      • aurorula a. schreibt:

        Nachklabb: müssen die wahren und echten Mohammedaner nicht – so steht es im Koran – Verträge nach spätestens zehn Jahren gebrochen haben? Eieiei, Jordanien, fünfzig Jahre??? Das geht ja mal garnicht!🙂

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      • Aristobulus schreibt:

        Verträge mit Ungläubigen sind ohnehin Häresie pur. Wer Verträge mit Ungäubigen gar einhält, g’hört geköbbpht.

        Übrigens sieht es wohl auch mit Verträgen zwischen Rechtgläubigen und anderen Rechtgläubigen ziemlich unverträglich aus, weil ein Rechtgläubiger komischerweise gar selten meint, dass Andere auch rechtgläubig seien, selbst wenn die noch viel komischer rechtgläubig sind, als die Polizei erlaubt.
        Es bleibt schwierig mit denen und leider selten komisch.

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      • aurorula a. schreibt:

        P.P.S:
        hier http://lizaswelt.net/2015/11/01/kulturelle-intifada-mithilfe-der-unesco/
        ist mir gerade etwas anderes aufgefallen, das in dieselbe Richtung geht:
        Unter anderem ist im Text zu lesen: Schon 1974 schloss die Unesco Israel auf arabischen Druck aus, erst vier Jahre später wurde die Ächtung wieder aufgehoben. In den 1990er Jahren boykottierte der seinerzeitige Unesco-Chef Federico Mayor sämtliche internationalen Konferenzen in Jerusalem und verweigerte alle Treffen mit israelischen Offiziellen. Anfang 2014 sagte die Unesco ihre geplante Ausstellung »Das Volk, das Buch, das Land: die 3.500-jährige Beziehung zwischen Juden und Israel« in Paris ab, nachdem arabische Staaten, die diese Beziehung rundweg leugnen, vehement protestiert hatten.

        Bei dem ganzen Geflagge hängen aber (wohl) alle Flaggen, unter anderem die israelische.
        Was mehr oder weniger bedeutet, daß die UNESCO auch Israel repräsentiert (respektive durch die Flagge aussagt sie tue das), wenn sie eine Resolution gegen Israel beschließt. Oder nicht nach Jerusalem zum konferieren will. Wenn der Unesco-Chef zu einem [1 durch vertretene Länder]-tel auch Israel repräsentiert und sich weigert israelische Offizielle zu sehen, sollte er in letzter Konsequenz die Spiegel verhängen?😉

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      • Aristobulus schreibt:

        … die große Vorsitzende der UNESCO, eine Karrierebürokratin, war bis 199 Mitglied der kommunistischen Partei Bulgariens, und dann warse auch mal „Ambassador Extraordinary and Plenipotentiary of the Republic of Bulgaria to the Principality of Monaco“.

        Jetzt hatse Plenipotenz auf die ganz Extraordinäre in der UNESCO, der Schwatzbude mit Größtbudget und usurpiertem Glanz, den diese Behörde wegen ev. Arbeit oder wegen ev. Leistung noch nie wirklich verdient hat.
        Nichtmal unwirklich hatse sich den verdient.
        Baaaah.

        P.S.
        Vor dem Spiegel müsste die Dame Bukowa sich im Grund ganz verhängen, weil garantiert die Arzneien und Medizinen und Hörhilfen usf., die sie so nimmt und hat und braucht, aus Israel stammen. Oh Verhängnis, wenn es die nicht gäbe.

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      • aurorula a. schreibt:

        Vor dem Spiegel müsste die Dame Bukowa sich im Grund ganz verhängen,
        Spiegel-Burqua, ist das jetzt das was die Dame Bukowa vor dem Spiegel trägt, der Ursprung ihres Namens oder die unauffällige braune Papiertüte, in die man den Spiegel einpacken muß, wenn ein Bild Jerusalems auf dem Titel ist?

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      • Aristobulus schreibt:

        … aber das heißt doch nicht Jerusalem, das heißt doch naturgemäß Alkotz!, und Alkotz ist seit dreißigtausend Jahren rein muselmanisch!

        Und überhaupt Tüten, ach Tüten!, diese ganzen Tüten!, weswegen Tüten ja abgeschafft werden, immer mehr abgeschafft, bis es auch rückwirkend nie welche gegeben hat!, aber warum überhaupt?, keiner weiß es, aber Alle wollen es so, nirgendwo gibt’s mehr Tüten, und wenn da irgendwo noch zwei hängen, dann gibt’s die morgen schon gar nicht mehr und übermorgen hatte es die da überhaupt noch nie gegeben, und wenn da mal irgendwas mit denen war, nein Pustekuchen, abgeschafft!, und bloß, weil da Jeruuusalem drin ist.
        – – Ähm, worin?!

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      • aurorula a. schreibt:

        Sozusagen (Al-)Kotztüten.

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      • aurorula a. schreibt:

        Nochmal Nachklabb: Kotztüten bekommen die Gäste im Flugzeug. Bekommen die Gäste im Raumschiff dann All-Kotztüten?

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      • Aristobulus schreibt:

        … heißt: -> Fantastinenser auf den Mond tun, auch wenn ihnen auf dem Flug a bissele kodderich wird.

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      • aurorula a. schreibt:

        Nu, ob man die ( https://en.wikipedia.org/wiki/Iron_Sky ) nu unbedingt wieder zusammenbringen muß…?

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  2. Ben schreibt:

    „Aber vernichten könnt’ man sie schon“, schreiben Sie.
    Sono „eliminatorisch gebürstet“ d’ accordo,
    denn wer den Tempelberg beherrscht, der herrscht über das ganze Land.

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    • Aristobulus schreibt:

      Nein, ganz offensichtlich nicht.

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    • Aristobulus schreibt:

      Und was’n doppelter Unfug (pardon): Wir bewegen uns ja hier nicht in Märchensphären („herrscht über das ganze Land“), wo der, der in Sarumans Turm herrscht, das Schicksal von Mittelerde und überhaupt allerlei Schicksäle bestimmt, sondern wir stecken hier in den brutalen Nüchternheiten feiner und unfeiner Realpolitik.
      Und im Sinne der Säbler aus 1001er Nacht will ja nur eine bestimmte Seite über das ganze Land herrschen. Wehe, wenn man sie lässt.

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      • Dante schreibt:

        Der, der in Sarumans Turm sitzt, herrscht auch nur dann über’s Land, wenn er Magie kann und/oder über genügend Uruk-Hai verfügt. Und selbst dann nicht unbedingt, die Schlacht von Helms Klamm ist ja auch nicht DER Riesenerfolg für Sarumans Truppen geworden…

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      • Aristobulus schreibt:

        So mit Magie und mythischem Ort und mit allerlei haischen Uruks und eingefleischter Eigentlichkeit, was dann zum Herrschen führe, schlug’s dieser Ben vor.

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  3. caruso schreibt:

    Die EU würde keinem Vertrag zustimmen, wo die Juden mehr gewinnen als die (Pal) Araber. Sind
    doch letztere die Lieblingskinder der EU.
    lg
    caruso

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  4. mike hammer schreibt:

    ich hätte in 4-5 h ruhe hier, man muß nur die kultur
    von ehre und schande beachten, dann
    ist ruhe im karton und stille in
    den strassen……

    was man auf ein mal so sehr die EU beachtet verstehe ich nicht.

    grüße und tschüüüüüüüüüüüüü

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  5. schum74 schreibt:

    „Der Jude Dajan weiß, dass Religion nicht Frieden, sondern Krieg bedeutet.“

    Sicher weiß auch der Jude Dajan, dass die Juden, gerade in Palästina angekommen, im Namen ihrer Religion die Gegend mit Krieg überzogen haben. Und kaum waren die Briten weg, als dieselben Juden Stunden nach der Gründung ihres Staates fünf arabische Armeen angegriffen haben. Fürchterlich, wozu Religion ‒ jede Religion – aus scheinbar normalen Menschen machen kann!

    Ach ja! Weiß zufällig der Jude Dajan, im Namen welcher Religion Hitler und seine Mannen den zweiten Weltkrieg begonnen haben?

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    • mike hammer schreibt:

      vor allem wusste der jude dajan das es ohne arabische kontrolle von moria
      keine aussicht gäbe an archeologische artefakte zu kommen,
      die er leidenschaftlich hortete, der süchtling!😉

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    • Clas Lehmann schreibt:

      Muss man Relgionen überhaupt unterscheiden? Kann man das? Ist das nicht eine artifizielle Komplizierung der einfachen Feststellung, es sei das alles Religion und damit schädlicher Unfug gleichermaßen? Glauben so nicht Atheisten mit religiöser Inbrunst?

      Und da Atheisten nicht zu glauben glauben, glauben sie das zu wissen…

      Immer wieder lese ich den Glaubenssatz, das Unglück komme von den Religionen her, und die müsse man abschaffen… Allermeist schließt da jemand von der eigenen (Ex)religion auf vornehmlich alle anderen. Manchmal auch tatsächlich von einem außerreligiösen Standpunkt aus. Immer aber kategorisch. Beim Herrn Dajan ist vielleicht auch beruflich bedingt, dass, feinere Unterschiede zu würdigen, außerhalb des engeren Fachgebietes, nicht so die Kernkompetenz war…? Und das, was er konnte, konnte er ja gut, und notwendig war es auch, dass da einer war, der das gut konnte und gut machte, und kann man ihm vielleicht seine gedanklich weniger durchgearbeiteten Auffassungen zur Religion verzeihen?

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      • schum74 schreibt:

        Was ich im Artikel vermisse: Belege für Dajans angeblichen (= der Angabe nach) Standpunkt zu Religionen im Allgemeinen und zum Judentum im Besonderen.
        Was rechtfertigt die Gründung des Staates Israel ausgerechnet in Ex-Judäa, wenn nicht die Tora? Als areligiöse Nation hätten sich die Juden ebenso gut mit Madagaskar oder dem sibirischen Birobidschan zufrieden geben können. Im Übrigen: Ohne ihre Religion hätten die Juden auch nicht als Nation überlebt. Wären Alle in den letzten 2000 Jahren zum Christentum oder zum Islam übergetreten, wäre kein Jude übriggeblieben, um auf Zion Anspruch zu erheben.
        Falls es unser Freund Mosche Dajan berufsbedingt nicht verstanden hat – Ben-Gurion hat es verstanden. Hier seine Erklärung vor der Peel-Kommission am 7. Januar 1937:

        “I say on behalf of the Jews that the Bible is our Mandate, the Bible which was written by us, in our own language, in Hebrew, in this very country. That is our Mandate. It was only recognition of this right which was expressed in the Balfour Declaration.”

        (Coner Cruise O’Brien: The Siege: The Saga of Israel and Zionism. New York 1986, S. 225.) [Zit. n. Joel Fishman, “The Relegitimization of Israel and the Battle for the Mainstream Consensus”. In: Israel Journal of Foreign Affairs, VI: 2 (2012), S. 9-20]

        [Ich sage im Namen der Juden, dass die Bibel unsere Vollmacht ist; die Bibel wurde von uns geschrieben, in unserer eigenen Sprache, auf Hebräisch, hier in diesem Land. Das ist unsere Vollmacht. Nichts als die Anerkennung eben dieses Rechts kam in der Balfour-Erklärung zum Ausdruck.]

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      • Aristobulus schreibt:

        … Ben-Gurion ist damit über seinen eigenen Schatten gesprungen. Der konnte das. Er war ein Großer, der Ben-Gurion.

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      • Dante schreibt:

        Und da Atheisten nicht zu glauben glauben, glauben sie das zu wissen…

        Das ist ein Fehler, denn natürlich glauben Atheisten. Sie glauben nämlich, dass es keinen Gott gebe. Wirklich nichtgläubig sind eher Agnostiker.

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      • Aristobulus schreibt:

        … ein strikter Atheist wird Dir erwidern, er glaube nicht, sondern sei sicher, dass es keinen Gott gebe.

        Just so wie ein strikter Katholik gleich nach der Beichte sagt, dass er nicht glaube, sondern sicher sei, dass sein Gott ihn erhört habe.

        Wohingegen ein katholischer Agnostiker von der Beichte kommt und sagt, vielleicht hat er mich gehört, vielleicht nicht, aber er sei auch nicht sicher, ob der Priester nicht schwerhörig gewesen sei.

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    • Aristobulus schreibt:

      Das könnte man schon können.
      Aber es ist schon sehr wenig durchgearbeitet, nicht, also sehr-sehr-sehr wenig durchgearbeitet, wenn einer seine eigene Religion, bloß weil sie ihm zum Hals heraushängt, glattweg mit den Gräueln einer gewissen anderen Religion gleichsetzt, bloß um es sich dann ganz- ganz einfach zu machen mit den Religionen.

      – Habe gestern Abend einen Mitschnitt von Bill Maher über Religion gesehen, mithin sein Lieblingsthema, und auch der macht es sich äußerst einfach, obgleich’s sein Lieblingsthema ist, aber er denkt da nicht weiter oder nebenher oder außerhalb seiner selbst, so vortrefflich er auch sonst im Denken ist.
      Wohl ähnlich wie Mosche Dajan?

      Hat Maher also glatt gesagt, dass Sarah Palin wegen ihres Dauerbezugs auf Religion (die laut Palin & Tea Party über der Verfassung stehe) debil sei, weniger wegen ihres Dauerbezugs aufs neue Testament, das ja noch relativ freundlich sei, sondern mehr wegen ihres Dauerbezugs aufs alte Testament, in dem ein zürnender, strafender Gott vorkomme, der laufend Steinigungen anordne. –
      Also hatte Bill Maher zuvor nicht nachgelesen, was da nun drinsteht im alten Testament!, sondern er hatte den Richard Dawkins gelesen, der seinerseits auch nichts nachgelesen hat, denn man weiß ja längst, was da so Vorsintflutliches drinsteht.

      Bill Maher ist a Jid, aber er weiß schockierend wenig vom Judentum. Manchmal kommt es leider durch, und dann graust es einen. Und Mosche Dajan hatte sich von aller Religion abgewendet, dem Zug der Zeit folgend, und vor Allem hatte er Religion mit Religion gleichgesetzt: Das war sein Gedankenfehler. Der politische Fehler, den er daraufhin beging, graust uns heute noch immer.

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      • schum74 schreibt:

        Wow, Aristobulus! Das nenne ich eine Antwort. (An seinen linken Großneffen Aviv Geffen mit den besten Empfehlungen zu schicken.)

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      • schum74 schreibt:

        PS. Mosche Dajan hat dem Druck des Vatikans und dem Druck der Moslemfreunde weltweit nicht standgehalten. Damit er sich vor dem Anspruch zweier Religionen gebeugt. Nicht schlecht für einen Atheisten.

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      • schum74 schreibt:

        A propos Bibel und so:
        Zitiert Matthias Matussek in seinem Artikel „Reise nach Jerusalem“ (Die Welt, 01.11.2015) die Antwort des Schriftstellers Meir Shalev auf die Frage einer Leserin, ob die Juden den Deutschen je vergeben könnten:
        „Hören Sie, wir können uns an jeden einzelnen Amalekiter und Kanaaniter erinnern, der uns vor 3000 Jahren gef… hat. Ich meine, es wird eine Weile dauern!“

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      • Aristobulus schreibt:

        😀 Na was für eine respektlose Antwort an die Bußfertige aber auch.
        Wie enttäuscht wird sie gewesen sein, sehr oder noch sehrer?

        – Ach diese Jidn, die wollen einfach nicht vergeben, schlimm genug, sondern die nehmen das Ansinnen nicht mal Ernst. Die wollen nichtmal ’nen guten Eindruck machen. Dabei war doch nur ein bisschen Holocaust.

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      • schum74 schreibt:

        Ach wäre Mosche Dajan nur jüdisch genug gewesen, um nichtmal ‘nen guten Eindruck machen zu wollen! Woran man sieht, wie weit man als Jid ohne diese Religion kommt.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Ein Ja auf jedes sehr; aber war es wirklich seine eigene Religion? Oder die abgelegte seiner Vorfahren? Und abgelegt, weil von ihm, und wohl leider nicht nur für sich selber, für wertlos gehalten und er daher eben nicht geneigt, Unterschiede zu sehen? Der Mann war letzlich Militär…?

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Und irgendwelche Reste von der pazifistischen Militärkritik muss man doch auch mal behalten dürfen….? Auch wenn es um Israel geht und um Moshe Dajan und die Erklärung für einen eigentlich unwahrscheinlichen politischen Fehler…? Die ganze Zeit schon singt der Kreisler mir vom General, vor meinem inneren Ohr.

        .

        Irgendwie gehören Militärs doch, zumal im Kriege, zu den Extremfokussierten dieser Welt, und nicht unbedingt zu den Freunden der Bücher, der tiefen, aber frei schweifenden Gedanken und eben der Religionen auch nicht… Auch der Musikgeschmack ist halt selektiv.

        Und wenn ich das für Israel als notwendige Verteidigungseinrichtung akzeptiere, angesichts derer, die da so drum herum sind, dann muss ich die Militärs halt auch so nehmen, wie sie eben sind, oder jedenfalls die damaligen waren. Da bleibt heute nix anderes übrig: Der war so und hat das und anderes auch, so gemacht.

        Irgendwo fand ich auch mal eine nicht verifizierte Lesefrucht, der zufolge irgendwelche besonders religiöse Juden in Israel nicht zur Armee müssten… Ist das so? Bei einem Militär, zumal im Kriege, wäre nicht unwahrscheinlich, dass er dafür wenig Verständnis und ausreichend Ablehnung hätte, in so Situationen, die in seinem Fokus kritisch sind. Woraus dann vielleicht wieder die Unlust sich speist, da weitere Durcharbeitung vorzunehmen…?

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Und, à propos Eigentlichkeit: Der einzelne Punkt oben zwischen dem ersten und den zweiten Absatz: Der ist eigentlich ein Gedankenstrichel…

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      • schum74 schreibt:

        Traurig zu sagen, aber die Pazifisten haben nicht einmal Recht, wenn sie von Krieg und Frieden reden.🙂
        Um die wunderbaren Zahal-Generäle aus der Schusslinie zu halten🙂 – Von Napoleon und De Gaulle kann man halten, was man will, aber eins ist unbestreitbar: Beide waren hoch, höchst gebildet; und was De Gaulle anbelangt: auch noch tief fromm, was seinem Antisemitismus nicht geschadet hat – bien au contraire.
        De Gaulle und die Juden: ein Kapitel für sich. Schreibt Ephraim Kishon Seiner Aufgeblasenheit ins Stammbuch (Ma’ariv, 1967):

        „Mon Général!
        (…) Aber auch als General können wir Sie nicht mehr so hoch einschätzen wie früher. Sie verurteilen uns als Aggressoren, weil wir angeblich den ersten Schuß abgefeuert haben. Mit dieser albernen Phrase nehmen Sie es ganz genau, viel genauer als mit dem uns gegebenen Wort. Aber selbst wenn Sie im Recht wären, mon Général: dürfen wir fragen, wie Sie in der gleichen Lage gehandelt hätten? Hätten Sie einem zahlenmäßig weit überlegenen Gegner, der sich aus längst vorbereiteten Stellungen von allen Seiten her zu Ihrer Vernichtung anschickt, auch noch gestattet, gemächlich den für ihn günstigsten Augenblick zu bestimmen, in dem geschossen werden soll? Mit dieser Auffassung von Strategie sind Sie General geworden?
        Wie traurig, wenn sich ein Feldherr plötzlich in einen Rekruten verwandelt und ein Leuchtturm in eine Taschenlampe…“

        (Aus: Ephraim Kishon: Wie unfair, David! und andere israelische Satiren. Übers. Friedrich Torberg. Verlag Ullstein 1978, S. 158)

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Vraiement, traurig. Aber wie dann den Vertrag um den Tempelberg erklären?

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      • Dante schreibt:

        Das war vielleicht die transjordanische Vorbedingung für ‚Ruhe im Karton‘.

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      • aurorula a. schreibt:

        Wenn man sich anschaut, wer da Bedingungen diktieren konnte?
        Vielleicht wars das Zuckerl für die Verlierer?

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      • Aristobulus schreibt:

        … wenn man die befragt, haben sie bloß immer gewonnen. Verlieren können die nicht. Weil die immer gewinnen. So sieht’s da im Transjordanischen und am Euphrat und am Nil und am Orontes aus: Blühende Landschaften und Milch&Honig aus Eimern, so weit das Auge reicht.

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      • Dante schreibt:

        Wie „im Kommunismus“ (genauer gesagt unter kommunistischer Herrschaft) oder im INGSOC. Dank des militärischen Genies des Großen Bruders ist ein gewaltiger Sieg gelungen und ein Ende des Krieges in greifbare Nähe gerückt. Die Schokoladenration wurde auf 25 g/Woche erhöht [vorher, das wissen aber nur Gedankenverbrecher, betrug sie 230 g/Woche].

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      • Aristobulus schreibt:

        Höhöö😀

        – Was hätte Churchill ca. über den Unterschied zwischen dem Westen und islamischen Gegenden gesagt:
        „Im Westen teilt man immerhin die Hilflosigkeit und die misslungene Aufklärung miteinander, indem man drüber quatscht, jedoch im Islam teilt man nur die selbstverschuldete Untätigkeit und den misslungenen Koran miteinander, indem man Andere deswegen bombt.“

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      • Dante schreibt:

        Das ist blühende Spekulation. Eine Äußerung Churchills über den Koran ist mir nicht bekannt. Was er vom modernen politischen Islam hielt, kann aber schon seiner Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus und dem Bolschewismus entnommen werden.

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      • Aristobulus schreibt:

        Nu, also hab ich Konditional geschrieben, und Du hast es glatt gemerkt😉
        Churchill hätte es so sagen können, oder anders so.

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      • schum74 schreibt:

        Ob sich Churchill zum Koran geäußert hat, weiß ich nicht; aber mit seiner Meinung über den Islam hat er nicht hinterm Berg gehalten.

        Aus: Sir Winston Churchill, The River War, Erste Ausgabe, Bd. II, S. 248-250, Hg. Longman’s, Green & Company, 1899:

        „How dreadful are the curses which Mohammedanism lays on its votaries! Beside the fanatical frenzy, which is as dangerous in a man as hydrophobia in a dog, there is this fearful fatalistic apathy. The effects are apparent in many countries. Improvident habits, slovenly systems of agriculture, sluggish methods of commerce, and insecurity of property exist wherever the followers if the prophet rule or live. A degraded sensualism deprives this life of its grace and refinement, the next of its dignity and sanctity.

        The fact that in Mohammedan law every woman must belong to some man as his absolute property, either as a child, a wife, or a concubine, must delay the final extinction of slavery until the faith of Islam has ceased to be a great power among men. Individual Moslems may show spendid qualities – but the influence of the religion paralyzes the social development of those who follow it. No stronger retrograde force exists in the world. Far from being moribund, Mohammedanism is a militant and proselytizing faith. It has already spread throughout Central Africa, raising fearless warriors at every step; and were it not that Christianity is sheltered in the strong arms of science, the science against which it had vainly struggled, the civilization of modern Europe might fall, as fell the civilization of ancient Rome.“

        Für unseren Freund Paul:

        [Nebst dem fanatischen Wahnsinn, der in einem Menschen so gefährlich ist wie Wasserscheu in einem Hund, findet sich diese beängstigend-fatalistische Gleichgültigkeit. Die Auswirkungen sind in vielen Ländern offensichtlich: Leichtsinnige Gewohnheiten, schlampige Ackerbaumethoden, schwerfälliges Wirtschaftssystem und Unsicherheit des Eigentums herrschen überall dort, wo die Nachfolger des Propheten regieren oder leben. Eine erniedrigende Sinnlichkeit beraubt dieses Leben zunächst seines Reizes und seiner Besonderheit, dann seiner Würde und Heiligkeit.

        Die Tatsache, daß nach mohammedanischem Gesetz jede Frau einem Mann als sein absoluter Besitz gehören muß, sei es als Kind, sei es als Ehefrau oder Geliebte, schiebt zwingend die endgültige Überwindung der Sklaverei auf den Tag hinaus, da der islamische Glaube aufgehört haben wird, eine wichtige Macht innerhalb der Menschheit zu sein.
        Einzelne Muslime mögen großartige Qualitäten aufweisen, aber der Einfluß der Religion lähmt die gesellschaftliche Entwicklung derer, die sich ihr verschreiben. Es gibt keine rückschrittlichere Kraft auf der Welt. Weit davon entfernt, dahinzusiechen, ist der Mohammedanismus ein militanter und bekehrerischer Glaube. Er hat bereits in Zentralafrika gestreut, zieht bei jedem Schritt nach vorne furchtlose Krieger heran, und wäre das Christentum nicht in den starken Armen der Wissenschaft geborgen – der Wissenschaft, gegen die es vergeblich gekämpft hat –, würde die Zivilisation des modernen Europas vielleicht fallen, so wie die Zivilisation des alten Roms gefallen ist.]

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      • schum74 schreibt:

        Eben lese ich die Worte, die Aristobulus Churchill in den Mund legt. „Recht hast du, mein Sohn“, würde Churchill sagen. „So seh‘ ich das auch.“
        Ob er jetzt Netanjahu gegen die selbstverschuldeten Untätigen unterstützen würde, ist eine andere Frage.

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      • Aristobulus schreibt:

        Danke, ma chère🙂 , just diese exzellente Churchillpassage hatte ich gesucht, aber nicht gefunden.

        Und Dante, es gibt nicht ‚den politischen Islam’… weil der Islam keine politische Seite hat, die man von seinen anderen Seiten trennen könnte. Der Islam ist Religion und Politik und Unterwerfung und Rückständigkeit in Einem.

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      • Dante schreibt:

        Was Du meinst, ist, dass es keinen nichtpolitischen Islam gebe, und vor allem auch gar nicht geben könne, ja, dass non datur Islam nisi totalitarius, ganz wie es die radikalsten Muslime behaupten. Ich bin nicht so pessimistisch. Wäre dem wirklich so, wie hätte es dann jemals eine Kultur des Morgenlandes mit den Geschichten aus 1001 Nacht oder auch die Leistungen orientalischer Mathematiker geben können?
        Nichtpolitisch war der Islam des Mittelalters natürlich ebensowenig wie das damalige Christentum, aber wenn er dem heutigen Daesch-Islam geglichen hätte, so gäbe es für den Daesch heute nichts mehr zu zerstören.

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      • Aristobulus schreibt:

        … also ganz ohne Da’esch (IS) haben ganz normale islamische Sklavenhändler über Jahrhunderte das gesamte Afrika und halb Südeuropa leer gefangen. Felix Arabia lebte vom Sklavenhandel. Noch immer gibt’s da Sklaven, und Imame, die nichtmal dem IS angehören, sondern sich selbst als moderat bezeichnen, predigen heut allerorten, dass Moslems sich Sklaven halten dürfen (Kriegssklaven).

        – Sieh Dir die islamisch eroberten Gegenden in Nordafrika vor und nach der Eroberung an!, was ist da passiert!, da hat der IS gehaust.
        – Sieh Dir an, was mohammedanische Eroberer über tausend Jahre mit Indien gemacht haben: Alles zerstört immer wieder, und die Frauen versklavt.
        – Und welche mohammedanischen Mathematiker-?, die Null kommt aus Indien, und die Wissenschaft im Islam war immer entsetzlich unterentwickelt. Weil bis heute keiner z.B. an dem Satz rühren darf, weil er so im Koran geschrieben steht, dass Salzwasser und Süßwasser sich nicht mischten.
        – 1001 Nacht ist eine persische Geschichte, just manche Perser erinnern sich gut an die Zeit vor dem Überwältigtwerden, und manche haben sich einen Rest bewahrt.

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      • schum74 schreibt:

        Für Dante zwei Zitate unter vielen.

        Aus: Murad W. Hofmann, „Islam – der verkannte Glaube“, Al-Islam („Zeitschrift von Muslimen in Deutschland“, München) Nr. 4, 1995, S. 8 f.

        „Der Islam hält es für unausweichlich, daß Staat und Religion aufeinander bezogen werden. Dies bedeutet in einem islamischen Staat die Bindung von Legislative und Exekutive an den Qur’an als übergeordnete Grundnorm – als Grundgesetz – und die Gewährleistung der Religionsausübung für die Muslime, einschließlich des Gebetsrufs… Wenn es in der islamischen Welt eine demokratische Potenz gibt, dann bei diesen als fundamentalistisch diffamierten Widerstandsbewegungen…
        Für diese westliche Welt ist der Islam eine Alternative in der vollen Bedeutung des Wortes.“

        Murad Wilfried Hofmann, ursprünglich Wilfried Hofmann (*1931) ist ein deutscher Jurist und ehemaliger Diplomat. Der zum Islam konvertierte Hofmann ist Autor von Sachbüchern zum Thema Islam und Bearbeiter einer Koranübersetzung. 2009 erhielt er in Dubai die Auszeichnung „Islamic Personality of the year“. (Wikipedia)

        Von: Hani Ramadan in der France Culture-Sendung « Sur les docks » (z. n. Joachim Veliocas, 03.02.2010 :

        « L’islam est une religion qui touche tous les domaines de la vie, y compris politique et économique, et ces principes, ils sont essentiels. Il n’y a pas cette séparation que l’on connaît en Occident. Donc la globalité du message de l’islam est une réalité. »

        [Der Islam als Religion berührt alle Lebensbereiche, einschließlich den politischen und wirtschaftlichen; das ist von grundsätzlicher Bedeutung. Es gibt nicht diese im Westen bekannte Trennung. Die daraus resultierende Allumfassung der Islambotschaft ist eine Realität.]

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      • schum74 schreibt:

        Hier noch eins von einem westlich gebliebenen Westler:

        „Wie könnte eine Religion, die ihre Karriere mit Eroberungsfeldzügen begonnen hat, eine Glaubensgemeinschaft, deren Religionsgesetz zudem streng befiehlt, über die Ungläubigen zu herrschen, die Trennung von Staat und Religion auch nur denken?“

        (Hannes Stein: „Vorschläge, wie das First Amendment theologisch zu denken sei“, Merkur, 65. Jahrgang, Heft 742, März 2011)

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      • aurorula a. schreibt:

        … as hydrophobia is in a dog …
        Dazu wäre vielleicht noch zu ergänzen, daß Hydrophobie (in dem Sinne wie ‚Unfähigkeit zu trinken‘ nicht im Sinne ‚wasserscheu‘) ein Symptom der Tollwut ist.
        Und die ist wahrlich der Stoff der Alpträume: wer von einem tollwütigen Tier gebissen, gekratzt oder nur angesabbert wird, bekommt sie garantiert (ja, ist auch für den Menschen ansteckend), selbst Wunde desinfizieren mit Wasserstoffperoxid hilft nichts, weil die Erreger über die Nerven und nicht das Blut ins Hirn gelangen gibt es keine Möglichkeit festzustellen ob sich jemand damit angesteckt hat bevor die Krankheit ausbricht – und in der gesamten Medizingeschichte sind genau vier Fälle bekannt in denen das jemand überlebt hat.
        (also schnell zum Krankenhaus/Tropeninstitut rennen und innerhalb von 40 Stunden dagegen impfen lassen, falls man einem Hund damit zu nahe kommt).
        Und das denke ich meint Churchill: kann auch was anderes sein, wird aber oft sehr schnell sehr, sehr tödlich.

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  6. caruso schreibt:

    Vor etlichen Jahren las ich ein tb, geschrieben hat es ein Berliner Soziologieprof. Im Vorwort schrieb er (sinngemäß), daß die Menschen deshalb so schlimm sind, weil sie so viele religiöse Bücher lesen wie AT, NT usw. in denen soooo viel Schlimmes steht. Mein erster Gedanke damals: „Umgekehrt, lieber Herr Prof. Die Bücher sind so wie sie sind, weil die Menschen so sind. Außerdem sind sie voreingenommen, weil sie nicht sehen (wollen), was alles Richtiges, Gutes in diesen Büchern steht. Denn so sind die Menschen auch. Man könnte also auch sagen, die Menschen sind richtig, gut, weil sie diese Bücher so viel lesen.“ Dachte ich, die Gottlose. Frage:
    Richtig gedacht oder dumm?
    „Woran man sieht, wie weit man als Jid ohne diese Religion kommt.“ Genau! Dieser Ansicht bin ich auch, ohne mich geändert zu haben Bin gottlos wie eh und je. Mein Herz zieht mich trotzdem nur hin.
    lg
    caruso

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    • Aristobulus schreibt:

      … hmmm, wie formen bestimmte Bücher den Charakter und das Selbstverständnis bestimmter Gruppen, wenn diese Bücher über lange Zeiten gelesen und gelehrt und ausgedeutet werden?
      – Die Jidn haben von Tojre, Tamud und rabbinischem Schrifttum einen ausgeprägten Sinn für Unabhängigkeit und Individualismus bekommen, dazu das Wissen, leider anders als die Anderen zu sein, viel Sinn für Wissenschaftlichkeit und für Skepsis und für Wärme, für Witz merkwürdigerweise auch.
      – Die Christen haben durch Evangelien, Kirchenväter usf. einen ausgeprägten Sinn für Erlösungsbedürftigkeit und für den G’wissenswurm gekriegt, dazu viel Sinn zur Auflösung von Widersprüchen, also für Fortschritt.
      – Und die Mohammedaner… was haben die vom Koran mitgenommen? Ach. Nur den Sinn für Dauerrückschrittlichkeit, Dauerkrieg, Unterworfensein, Stillstand.

      – Und was hat Dein Soziologieprofessor im Sinne des Richtigen und Guten von seinen Büchern von Marx, Marcuse, Foucault, Lukács, Sartre usf. abgekriegt?, wohl nix als Besserwisserei und den Wahn, dass die Anderen alles falsch machen, weil sie nicht das lesen, was er gelesen hat, um ein Soziologieprofessor zu werden, der alles besserweiß.

      Saj gesunt!

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      • caruso schreibt:

        Danke, lieber Ari! Deine Zusammenfassung der drei Religionen ist großartig. Kurz und bündig.
        Aber ich bin auch etwas verschnupft:-))) „Dein Soziologieprofessor“ schreibst Du. Ein solcher Idiot ist nie und nimmer „mein“ Professor. Er ist ein Musterbeispiel für meines Vaters Frage: „Hast du eine Ahnung, wie viele akademische Rindviecher auf der Erde herumspazieren?“
        lg, und lajla tov
        caruso

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      • Aristobulus schreibt:

        Ui😳 , hab ich nicht so gemeint!, der ist sicher nicht Dein Soziologieprofessor. Er ist ganz und gar sein eigener.

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      • aurorula a. schreibt:

        Wenn er Soziologieprofessor ist, ist er dann ganz sein eigener respektive ganz bei sich? hmmmm…

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      • Aristobulus schreibt:

        … jedenfalls dürfte er nicht mehr alle Tassen im Schrank haben sollen müssen, und selbst die, die ihm fehlen, und das sind nicht nur wenige, sondern sogar mehr, dürften nicht gänzlichligst die seinigen gewesen sein.
        Ferner hat er nur ganz besondere Tassen, also solche, die weder einem Kirchenkelch noch einem Hawdolekelche noch sonst irgendwas Calixähnlichem auch nur von ferne gleichen, ähneln, oder peng. Weil er sonst seinem eigenen Vorwort untreu würde. Und weil er seinen lauwarmen Hagebuttentee nicht aus was Schlimmem, ganz Schlimmmem oder noch Schlimmerem trinken müssen sollen wollen würde.

        (Wie nennt sich diese Art Phobie überhaupt; Calicisecclesiaeoetiudaeorumphobie?)

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    • schum74 schreibt:

      Was ist denn das für eine Geschichte, Caruso? Du wirfst uns eine Perle hin und fragst, ob sie vielleicht wertlos sei? „Richtig gedacht oder dumm?“ Also wirklich! Die Perle ist echt, Jakirati, der Kommentar brillant. Und wie so oft bei Dir: auch ergreifend. Weiß der Kuckuck, wie Du das machst!

      Auch ich habe eine Perle für Dich – aber nur selbst entdeckt. Was schreibt ein
      gewisser Alexander Winogradsky Frenkel auf Times of Israel (09.11.2014)? Ich übersetze zunächst genau:

      „Al tehi Schoté – Spiel nicht verrückt“: Das stand üblicherweise in den Ssidurim [Gebetbüchern], die im 19. Jahrhundert in den osteuropäischen Ländern gedruckt wurden.

      Im Original:

      « Ne fais pas le fou/ al tehi shoteh – אל תהי שוטה »… C’était habituellement imprimé dans les siddours édités dans les pays de l’Est au 19ème siècle.

      Wobei „Sei ka schojte!“ (Jiddisch) im Alltag „Sei kein Dummkopf!“ bedeutet.

      Was ist damit gemeint: Werde nicht verrückt vor Schmerzen? Glaub nicht alles, was man dir erzählt? Übertreib‘s nicht mit der Frömmigkeit?

      Sonderbar, nicht? Und hast Du schon so einen Siddur gesehen? Also in meinem steht: Für mein Täubchen be-Ahawa:)

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      • Aristobulus schreibt:

        🙂 Glaub ich, dass das bedeutet: Sei vernünftig, sei nicht zu vernünftig, hör auf deinen Rebben (und wenn er spinnt, sag’s ihm), mach nischt kaj‘ ssach, saj nischt meschigge, saj kajn Baal-Schem, saj kajn apikojress, saj kajn gojlem, nimm nicht alles so ernst, nimm nicht alles so unernst, usw. usf.

        … habe einen alten sehr viel gebrauchten Masor für die Schalosch-Regalim, gedruckt bei Simche Freund in Premysl 1925, in dem vorn mit Bleistift steht (Frauenschrift):
        Maideraschawsky, chez Raublanc, Chamiers (Dordogne)

        Die war auf der Flucht.
        Hoffentlich hat sie’s geschafft.

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      • caruso schreibt:

        Liebe schum74 – ich fürchte, Du überschätzt mich. Das ist zwar wunderbar, aber irgendwann werde ich Dich sicher enttäuschen. – Nein, ich habe kein Siddur. – Aber, wie Ari schrieb, daß man dem Rebben widersprechen kann/soll, das gefällt mir. Daß man sogar G’tt widersprechen kann – wunder wunder wunderbar. Das liebe ich. – Ja, obwohl alt genug,
        bin ich irgendwo, irgendwie immer noch ein Kind. Zwei meiner Großnichten waren zu Besuch da und als Folge ist mein Kindsein wieder erwacht. –
        lg
        caruso

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      • schum74 schreibt:

        Ja, der Streit mit G’tt, der Einspruch gegen Seine Entscheidungen (s. Awrahams kühne Frage an Haschem: „Der Richter der ganzen Erde sollte nicht selbst gerecht sein?“), ist ein hervorstechendes Merkmal des Judentums. Aber da ist noch ein anderes, das vielleicht erklärt, warum auch Caruso und nichtjüdische Atheisten davon angezogen werden.
        „Das Judentum“, schreibt Victor Sitbon in einem Kommentar zu einem früheren Tora-Abschnitt, „ist die einzige Religion, die auch Außenstehenden zubilligt, dass sie G’tt begegnen können“.

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    • Aristobulus schreibt:

      Danke, Hammer. Also Tiefschläge und Demütigungen seit achzehnhundertsowieso, ja? Jeeez!, bei denen ist sich alles gleich geblieben, selbst die geknechteten armen Teufelinnen von anno 2015, die da losgeschickt werden, um Jidn zu treten.
      Dass die Ghettojidn sich jedoch seit 1948 verändert haben, verstehen sie 1) nicht, und 2) werden sie uns das erst Recht nie verzeihen.

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      • mike hammer schreibt:

        😉

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      • Aristobulus schreibt:

        Ahmed Meligy, kol HaKawod, was für ein ehrliches, kluges, klares Exemplar von Mentsch.

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      • schum74 schreibt:

        Toda, Hammer. Nehdar!

        Schtifat Moach – Gehirnwäsche: Wie verwandelt man Menschen in Tötungsmaschinen? Die Mafia und der Islam können das. Die Gegenüberstellung beider Organisationen in Abdel-Samads neuem Buch ist meines Wissens etwas Neues. Zumindest findet man sie weder bei Ibn Warraq (Warum ich kein Muslim bin) noch bei Hans Jansen (Mohammed – Eine Biographie).

        Was ist los in Israel? Wie kommen scheinbar normale Leute dazu, fremde Leute zu messern, zu überfahren, zu erschlagen?

        Hamed Abdel-Samad:
        Islam und Mafia sind als eingeschworene Bruderschaften entstanden, die ein tiefes Misstrauen gegenüber Menschen eint, die nicht zur gleichen Familie bzw. Glaubensgemeinschaft gehören. Untereinander ist man freundlich und barmherzig, brutal und rücksichtslos aber gegenüber Feinden. Der Koran beschreibt die erste Gemeinde der Muslime mit diesen Worten: „Muhammad ist der Gesandte Allahs. Und die, die mit ihm sind, sind hart gegen die Ungläubigen, doch barmherzig zueinander“, heißt es in Sure 48:29. Die Feinde werden entmenschlicht, ihre Ermordung zum normalen, alltäglichen Akt. Ein Soldat Mohameds konnte im Gebet vor Ehrfurcht weinen und wenige Minuten später einen Ungläubigen enthaupten, ohne mit der Wimper zu zucken. Denn einen Ungläubigen zu töten ist die Erfüllung des Willens Gottes. Und nicht nur das: Allah greift direkt ein: „Nicht ihr habt sie erschlagen, sondern Allah erschlug sie. Und nicht du hast geschossen, sondern Allah gab den Schuss ab“, ist in Sure 8:17 zu lesen. Wem Gott die Hand führt, für den gilt demnach auch kein irdisches Strafmaß.
        Gleichermaßen kann ein Mafioso andächtig in der Kirche einer Predigt über Nächstenliebe lauschen, danach vor der Marienstatue niederknien und wenige Minuten später einen Menschen auf offener Straße erschießen – ohne darin einen Widerspruch zu erkennen. „Einem Mafioso fällt es nicht schwer, zu morden. Jedenfalls nicht schwerer als einem Soldaten. Wenn Italien einen Krieg mit einem anderen Land anfinge, und ein italienischer Soldat erschösse fünfzig oder sechzig Feinde, dann würde man den Soldaten nicht für einen Verbrecher halten, sondern ihn als Kriegshelden ehren. Sagen die Mafiosi.“ (Petra Reski)
        (Hamed Abdel-Samad, Mohamed – Eine Abrechnung, Verlagsgruppe Droemer-Knaur 2015, S. 101 f.)

        Nein. Erklärungsbedürftig ist nicht der Erfolg von Gehirnwäsche, sondern ihr Misserfolg. Wieso funktionieren Wafa Sultan, Ibn Warraq und Ahmed Meligy nicht nach Programm?

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      • mike hammer schreibt:

        # Schum74
        Jekara

        das mit der mafia hättest du bei einem meiner alten postings gefunden und
        es ist nicht auf meinem mist gewachsen, schließlich war
        ihr pedoprophet ein räuberhauptmann und
        die mafia ein kind des moslemisch
        bereicherten sizilien.
        (wo hab ich das nur her, keine ahnung, es ist jedenfalls nicht neu.😦 )

        das eine frau sich mit mafia anstelle mit mahafia sich befassen muß dieser tage…😉

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      • Aristobulus schreibt:

        Stimmt, Hammer, bin Zeuge, dass Du etwa im vorigen Jahr immer mal wieder über den gleichen äußerlichen/innerlichen Aufbau von Mafia und Islam geschrieben hast.

        Bestimmt hatte das sonst schon jemand festgestellt (etwa Mark Twain?), leider immer wieder neu, weil’s leider gern wieder vergessen wird.

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      • schum74 schreibt:

        Hier liest nicht nur Heidi Klum mit, hier liest auch Abdel-Samad mit – und wer weiß wer noch alles?

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      • Dante schreibt:

        Abdel Samad bekommt meine E-Mail-Adresse.

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      • Aristobulus schreibt:

        Grüß ihn schön!

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      • Dante schreibt:

        Mach ich, sobald ich weiß, wie man Kontakt mit ihm aufnehmen kann.

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      • mike hammer schreibt:
      • Dante schreibt:

        Der war jetzt aber wirklich fies. Übrigens gibt es auch eine ganze Reihe von Bildern, die Obamas Vorgänger Bush zwar nicht als Schimpansen darstellen, aber seine Gesichtsausdrücke mit denen von Schimpansen vergleichen. Das ist wichtig zu wissen, denn man könnte anderenfalls auf den Gedanken kommen, einem weißen Präsidenten würde Ähnliches nicht passieren…

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      • mike hammer schreibt:

        #Dante
        du hast wie so oft recht,
        ich vergas das der obama halb schwatz ist,
        ich meinte seine weise hälfte,
        die andere kann nichts
        dazu sagen manche
        soziologiker. 😦

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      • Aristobulus schreibt:

        (… und Obama ist nicht schwarz. er hat keinen schwarzen US-Hintergrund, er hatte mit der schwarzen Kultur der USA noch nie was zu tun. Alles, was er darüber sagt, ist angelesen.)

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  7. mike hammer schreibt:

    9000 bilder aus jerusalem aus den 1800ern und kein plastelinesser weit und breit.
    eine shöne auswahl hier……
    https://palestineisraelconflict.wordpress.com/2013/02/13/9000-photographs-and-israel-from-1800s-with-no-trace-of-displaced-palestinians/

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    • mike hammer schreibt:

      und es hat sich nichts geändert an vortgeschrittenem islam leidende araber
      überfallen arglose unbewaffnete juden und ermorden sie.

      Französische ilustration von 1929 zum arabischen massacker an jerusalems juden

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